Wiggensbach im Porträt - Leben, Lieben, Allgäu erleben bei Radio AllgäuHIT
Shownotes
Was macht Wiggensbach so besonders? Wir sprechen über die beeindruckende Lage im Allgäu, das aktive Vereinsleben, die starke Gemeinschaft und die Mischung aus Tradition und Moderne. Außerdem werfen wir einen Blick auf Geschichte, Wirtschaft und die Menschen, die den Ort prägen.
Ob Naturgenuss, Freizeitmöglichkeiten oder das besondere Miteinander - Wiggensbach hat viele Facetten, die es zu entdecken gibt.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäu-Hit Kaffeeklatsch wird präsentiert
00:00:04: von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung
00:00:08: statt getakteter Hektik,
00:00:10: dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege
00:00:12: und
00:00:12: Betreuung mit Zeit.
00:00:14: Herzlich willkommen Thomas Eichsler seines Zeichens auch Bürgermeister von Wickensbach!
00:00:19: Ja das ist richtig gut in Margelnflassball.
00:00:22: Dort sind die Behörden und Hörer von Allgahitt.
00:00:24: Sind Sie gut herkommen?
00:00:25: Bei Ihnen oben, sie liegen ja ein paar Meter überkämmten.
00:00:30: Straßen waren frei!
00:00:31: Hat wunderbar geklappt.
00:00:32: die Straßen waren freier.
00:00:33: Ein paar vorsichtige Autofahren ist aber völlig in Ordnung an dem heutigen Wetter.
00:00:37: Schneeschaufel auch schon in der Hand
00:00:38: gehabt?
00:00:39: Nein tatsächlich noch nicht die Hoff auf das Tauwetter im Wochenende
00:00:42: Winter haben es da schöne Kindheitserinnerungen zu Schnee-Schneemann bauen.
00:00:46: war das ein Jahreszeit als Kind wo sie gesagt haben Ja Das dauert mal.
00:00:51: Ja,
00:00:51: das sei verständlich!
00:00:52: Meine Kindheit in den siebzigerjahren war natürlich wunderbar.
00:00:54: da hat es noch richtig Schnee geben.
00:00:56: Da sind wir heute jetzt nochmal so gut ausgestattet.
00:00:59: Ich kann mich erinnern ich habe bei uns im Hof natürlich Schneeburgen gebaut, Schneehöhlen und damit Alternhaus genau an einem Hang liegt.
00:01:05: Da gab's immer so schöne Schneeverwährungen und dann kommt man durch einen Tunnel durchbauen und durchrutschen.
00:01:09: Wunderbare Erinnerungen.
00:01:11: Ja, das stimmt wirklich auch mit meiner Schwester.
00:01:13: Wir haben... Ich muss es gerade echt kurz sagen so am Gehsteig.
00:01:16: da war natürlich die Einfahrt frei geräumt und so große Walle und dann haben wir so Pferde drauf!
00:01:21: Und dann waren wir drauf.
00:01:22: und ja also lustige Kindheitserinnerung.
00:01:26: Winter ist eine schöne Jahreszeit.
00:01:27: Winter hat seinen Charme auf jeden Fall wenn's so frisch verschneit ist wie heute.
00:01:34: Sie sind jetzt ja Bürgermeister in Wickensbach
00:01:37: aber
00:01:38: Da war ich voll falsch gelegen.
00:01:39: Ich habe sie als gebürtiger Wiggenspacher bei mir im Kopf abgespeichert gehabt, stimmt ja so Garret.
00:01:44: Tatsächlich stimmt das nicht ganz!
00:01:46: Sie kommen von der anderen Allertheiseite aus dem Orte ebenfalls mit Webekind, nämlich als Wildbolzerin.
00:01:50: Das ist mein Heimatort, da hab' ich zwei oder drei Stück Lebensjahre verbracht und war auch sehr stark im Gemeindeleben engagiert.
00:01:57: Wie ging denn dann ihr Weg?
00:01:59: Ich sag's einmal letztendlich in verschiedenen Rathäuser weil das Wiggingsbacher Rathaus war ja Garret am Mainstation eins.
00:02:08: Tatsächlich war die Station eins ebenfalls in einem Weehort in Wasserburg am Bodensee, im Nachbar Langkreis Linder noch ein bayerischen Teil.
00:02:14: Ja ja ganz wichtig!
00:02:18: Und es war tatsächlich so nicht geplant.
00:02:21: das kam dann über meine berufliche Situation.
00:02:23: ich habe eben kommunale Wirtschaftsführung studiert hab bei der Stadtkämpen gearbeitet hat eine wunderbare interessante Tätigkeit gehabt und dann kamen so die ersten Anfragen und Möglichkeiten dann doch in die Kommunalpolitik einzusteigen.
00:02:34: Und den Schritt haben sie eigentlich auch nie bereut
00:02:36: überhaupt nicht.
00:02:37: Es ist zwar so um die Jahrtausendwende, es war also Ende des Jahrhunderts ein gewesen dort tatsächlich einzusteigen.
00:02:44: in die Kommunalpolitik habe ich hab das jetzt über vierundzwanzig Jahre überhaupt nicht bereut schon wunderbare Aufgabe zur öffentlichen Samt wahrzunehmen.
00:02:51: War das aber so als kleiner Knirpster in Wildpolzried?
00:02:54: Haben sie da schon politische Ambitionen irgendwie im Kopf gehabt?
00:02:58: oder ihr Kindheit, Sie haben es ja gerade gesagt.
00:03:00: Das war eine schöne Kindheit oder mit schönen Erinnerungen.
00:03:03: Da war er so wie bei jedem Burau in der Nachbarschaft und anderer Viruswunsch
00:03:08: da!
00:03:09: Es war definitiv nie der Berufswunsch da in die Richtung einzusteigen.
00:03:13: Das hat sich tatsächlich dann über die Jahrzehnte so entwickelt, als Kind hat man den üblichen Wunsch in viele Kinderhand... Mein Vater hat damals auf dem Bau gearbeitet und wollte unbedingt Backerführer werden!
00:03:23: Das war so ein wunderbarer Traum, so große Maschinen bewegen.
00:03:27: Ich glaube das haben viele Kinder heute noch.
00:03:28: Also wenn ich an meinen Enkel denke, der möchte natürlich auch am liebsten Landwirt waren weil die großen Traktoren da sind ... Da war die nicht anders wie jetzt die heutige Kinder genau so sind.
00:03:37: Und wie hat es sich dann so, dass sie ja schon ein bisschen zu... Wie soll ich sagen?
00:03:41: Ein taferen Beruf also so... Es ist ja wenn Sie bei der Stadt irgendwie gelernt haben.
00:03:46: Also bei den Stadtkämpfen ist ja schon bis sie kommunal politisches Flair in der Luft.
00:03:53: Ja Marc steigt fest das es wunderbare Aufgabe ist für die Allgemeinheit, für die Öffentlichkeit was zu organisieren und voran zu bringen Einfach so das Umfeld zu gestalten, wo man ja erlebt.
00:04:05: Wo man auch Heimat erleben kann.
00:04:07: und das macht dann irgendwie so Lust auf mehr dass man sagt Mensch jetzt wenn da eine verantwortliche Position wäscht, da könntest du vielleicht noch mehr für der Wohnsitzgemeinde, für die Heimat tun und so legt mal langsam ein bisschen Blut um es einmal sozusagen und weiß ja unheimlich spannend und vielfältig ist.
00:04:22: Es waren sehr auf dem Rathaus Stuhl In Wasserburg am Bodensee, also in der Bayerischen Riviera letztendlich schon fast mediterranes Klima da unten und dann ging es ja irgendwo wieder zurück oder in die Heimat noch näher an den Heimatorten.
00:04:38: Also welcher Stuhl war bequemer?
00:04:40: Also so zum Hocken jetzt rein nur wenn man das Büro anguckt!
00:04:43: Das Interieur!
00:04:44: Ach, nur das Interieur.
00:04:47: Also beide Büros sind und waren damals natürlich sehr spartanisch aber dennoch zweckmäßig ausgestattet.
00:04:55: In Wasserburg könnte man meinen, ich hätte die bessere Aussicht auf See und Bar gekappt.
00:04:59: Aber da war es Büro ein bisschen so abgelegen.
00:05:01: Tatsächlich, wenn man nur das Interieur sieht... Und die Aussicht bin jetzt ein Weggesprach viel zentraler!
00:05:06: Weil ich seh wunderbar auf den Marktplatz raus.
00:05:09: Ich könnte theoretisch auf Kirche, auf die Grünflächen draußen schauen.
00:05:12: Aber ich sag zu meine Gäste immer, ich hab gar keine Zeit dann auszuschauen.
00:05:15: Ja ja?
00:05:16: Aber was natürlich dem Menschen auffällt, wenn sie zu mir ins Büro kommen, die sagen machen wunderbare Ausblick mit einem Ort der Beschmitten drin.
00:05:22: Da haben Sie recht
00:05:23: Mitten im Geschehen unter Stuhl selber ist es eher rustikal, antiek eingerichtet oder schon ganz modern so wie in jedem in Anfangszeichen anderen Büro auch.
00:05:31: Also lustige Weise ist es tatsächlich immer noch der gleiche stuhl meines Vorgängers Herr Robert Guckenbros und ich bin jetzt doch schon fünfzehn jahre auf diesem stuhlt.
00:05:40: Aber es war bisher noch gar nicht notwendig, den irgendwie auszutauschen.
00:05:43: Weil er erst zum einen bequem, also man hat eine gute Sitzposition nach vorne gerichtet und das war jetzt eigentlich nie ein Grund jetzt in einem Ruhesessel zu wechseln.
00:05:51: Ich hab's gerne ein bisschen dynamisch auf dem Sessel.
00:05:55: Heimat bedeutet für Sie vielleicht können sie denn Satz ergänzen oder in drei Wörtern sofern möglich zusammenfassen?
00:06:03: Heimat bedeutet für mich eben der Raum der Art, an dem ich wie ich wohl fühle, wo ich die Menschen kenne wo es auch schön ist, da für sich politisch oder ehrenamtlich einzusetzen.
00:06:12: Okay, wisse Wärme, gell?
00:06:14: Also finde ich auch Heimat und grad das Allgäu...
00:06:17: Ja ganz
00:06:18: klar!
00:06:18: Also geht einem das Herz auf.
00:06:20: Hier
00:06:20: zählen wir das Beispiel dann wenn wir Allgääuer von Nordenheber die A-Sieben kommen zu einem Allgäuschertor, da geht uns das Herz ab und einen schönen Tag.
00:06:27: Wir sind in Allgau her Hauptkammen.
00:06:29: Es gibt bestimmt ihn auch und viele Hörerinnen und Hörere genauso.
00:06:32: Das ist wirklich so, dieses Allgauer Tor steht da etwas auf der Tanke nebenan oder an dem Rassplatz, sondern es ist tatsächlich so.
00:06:40: Und so kann man dann auch immer wieder verstehen dass so viele Menschen auch mal ins Allgäu kommen, da bleiben und sich diese Regionen anschauen weil das ist eine lebens- und liebenswerte Region.
00:06:51: Ja wir können's ja täglich erleben.
00:06:53: Wir können es nicht durchlegen.
00:06:54: Das muss natürlich aber wunderbar im Wetter jetzt im Winter zu allen Jahreszeiten erleben können Die Themen, wenn sie mal richtig schön schneiden oder stürmen und regnen.
00:07:03: Auch da hat der sage wunderbare Seiten also ein ganz Jahreserlebnisregion.
00:07:08: Gibt's da irgendwie so Lieblingsplätzchen, vielleicht dem Allgäu?
00:07:11: Oder wenn man auf ihr Gemeindegebiet von Wickensbach geht, haben Sie da oder sagen sie, das ist eine Plätze für mich.
00:07:19: Da kann ich auch mal meine Gedanken sortieren und mir fünf Minuten Gedankenauszeit geben.
00:07:26: Oder ist es eventuell
00:07:27: ganz woanders?
00:07:28: Es gibt viele schöne Plätze!
00:07:30: wo man dann wirklich so die Gedanken schweifen lassen kann.
00:07:32: Ich mag Plätze und das gibt es tatsächlich bei mir ganz in der Nähe, in Weckensprache ein bisschen oberhalb, wo man so ein bisschen weit sichtt hat.
00:07:38: Und wir sehen wunderbar bis alle teil!
00:07:40: Wir sehen zwar nicht den Allgäuer Hauptkammer, da ist bei uns der Blender im Weg als Berg aber wir sehen Richtung Zugspitzen über das weite und die Gedanken auch in die weite Schweifen lassen.
00:07:49: Das mache ich unheimlich gern, das kann aber genauso gut auf dem Hauchenberg sein, Auf dem Gründensein überall dort, wo man einfach nicht eingegrenzt und eingeschränkt ist und in die Weite blicken kann.
00:07:59: Das Magesäulplätze!
00:08:04: oder draußen sein, in welcher Form auch immer.
00:08:06: Sei es beim Spazierengehen, sei es eventuell beim Wandern oder auch mit dem Radel.
00:08:11: Das ist die frische Luft?
00:08:13: Die frische Allgäuer-Luft...
00:08:15: Tatsächlich ja!
00:08:16: Was wir gerne tun bei Frauen und ich, dass man da wirklich beim Spatzierengehen einfach ein sehr allgeuer Heimat erleben müssen, der gemeinsam beide aus dem Oberallgäu.
00:08:25: Wir nehmen vielleicht noch weiteres Fortbewegungsmittel noch dazu.
00:08:27: Ich fahre unheimlich gerne mit zwei Rädern also mit der Wäschbar.
00:08:31: Und dann kann man natürlich das Allgöne schön auf neben Straßen erleben.
00:08:34: Nicht unbedingt auf den Hauptstraßen, sondern mal so Ecke reinfahren und sagen da waren wir jetzt noch gar nie.
00:08:38: wo geht's denn dahin?
00:08:40: Ach net das ist ein bisschen italienisches Flair hier im Allgäu.
00:08:44: Das ist
00:08:45: ja knuffig!
00:08:45: Wenn man das dann vielleicht nur an einem Badeweihe beendet mit dem schönen Cappuccino, dann ist wirklich eine italienische Sphäre bei uns auch nördlich Dalpen wunderbar zu erleben.
00:08:53: Das ist auf jeden Fall, wir haben eben auch von der Landschaft her tolles zu bieten.
00:08:58: Halten Sie sich gerne im Urlaub auch in heimischen Gefilden auf oder darfst da dann schon einmal ein bisschen weiter weg sein?
00:09:06: Tatsächlich sind wir eher diejenigen, die gerne in der Umgebung beziehungsweise im Deutschland Urlaub machen.
00:09:12: Das war jetzt bisher halt familiär bedingt natürlich so meine Töchter sind alle Wald- und Fanreisende gerne aber meine Frauen können uns auch sehr gut bei unserem Allgäu erholen Und in der nahen Region müssen nicht unbedingt auf Flugreise machen Wir müssten nicht unbedingt weit wegfahren Sondern es ist einfach grundsätzlich auch schön die eigene Heimat zu erleben
00:09:30: zu erleben und dann auch zur Erkunden.
00:09:32: Es gibt ja so viele Plätze und Stellen im Allgäu, wo man denkt jetzt gerade ist das Eckerspiel oder diesen besonderen in Oberstaufen...
00:09:42: Genau!
00:09:44: Das sind so kulturelle Bräuche oder Traditionen, die muss sich selber auch wieder mal ein bisschen mehr verinnerlichen darf.
00:09:52: Also ich habe beides noch gesehen... Man weiß
00:09:54: es vielleicht, man liest irgendwo in den Medien, man hört's eventuell übers Radio aber kann eigentlich allen Oberallgern nur empfehlen das man selbst auch live zu besuchen!
00:10:02: Es ist wunderbar wenn man sie mit allen Sinnnauer leben kann und das ist jetzt gerade zur Phase jetzt.
00:10:07: letzten Wochen und Monate hab' ich das so richtig aufsaugen können dass ich mein Heimat wirklich in einem weiteten Bereich erleben kann, den ich mir so als Annett vorstellen könnte.
00:10:15: Das hat mich unheimlich bereichert nicht als Person jetzt letzten Monatte.
00:10:19: Ich bin ja auch Allgäuerinnen und Kämpfnerin.
00:10:20: Sie haben sich zufällig im Allgääu-Wortschatz so ein Lieblingsallgäu-Awort.
00:10:27: Also manchmal empfehlt mir nur so ein Wort von der Oma einen Bollardärer.
00:10:31: das ist so irgendwo gefühlt mein Lieblungswort.
00:10:33: Mein lieblingsAllgäuea-Wort
00:10:34: Da gibt es glaube ich ganz viele.
00:10:36: so spezielles Wort, haben wir jetzt da eigentlich gar nicht.
00:10:39: Also den habe ich jetzt gefällt.
00:10:41: aber der Pollardärer ist natürlich das oder der Gader also das Altersschlafzimmer oder natürlich andere Dinge.
00:10:47: so Füllworte die mir allgühe haben wie fei und solche dinge...
00:10:51: Ist
00:10:51: unge?
00:10:52: Und drrrr!
00:10:53: Also alles so Dinge die ja unsere Sprache letztendlich ausmachen auch wenn man jetzt gar den Dialekt verfallen wird.
00:10:58: zwei aber mir kennt das schon gerne wenn man wendt
00:11:00: Vor ihnen steht jetzt zumindest mit dem Dritten Auge Allgäuer Kehrspazen.
00:11:05: Richtig gute, große Portion.
00:11:08: oder auf dem anderen Teller ein Hamburger?
00:11:11: Welches ist Ihres?
00:11:13: Das ist gar keine Frage!
00:11:14: Also haben wir ein starster Mittwoch gehabt.
00:11:17: Also wunderbare Alkohol-Kehrspatz.
00:11:18: Idealerweise mit dreierlei Käse ist natürlich eine Leibspeise für uns Algäuers.
00:11:22: Da lasse ich jeden Hamburger letztendlich rechts liegen.
00:11:26: Bei dem Wort Politik oder bei dem Gedanken an der Politik auch über dem Allgäuertellerrand hinaus rümpfen, doch viele jüngere Leute sag ich ja mal so ein bisschen die Nase und denken sich oh nee wie kann man jünger Leute die Jugend für Politik interessieren?
00:11:43: Auch für die Lokalpolitik weil das ist ja so die Basis eigentlich.
00:11:47: Genau denkt die Kommunalpolitik für die kann man den jungen Menschen wirklich wunderbar Interessant und spannend machen.
00:11:53: Man kann sehr unmittelbares Umfeld, oft ja an seinem Heimatort in seinem Wohnzett, kann man dann selber gestalten, man kann sein eigenes Lebensumfeld natürlich mit beeinflussen.
00:12:01: Seit Standen werden wir jetzt zum Beispiel jung ist und Kinder hat auch für Kinderbetreuungseinrichtungen aussorgen so dass die Kommunalpolitik die Mutter der Politik ist.
00:12:10: Man kan wirklich ein sehr eigenes Umfeld Unmittelbar beeinflusst und deshalb ist es zerspannend, dass vielleicht gerade für junge Menschen.
00:12:17: Und grade so in der Lokalpolitik?
00:12:19: Man kann da eigentlich ganz leicht mit rein!
00:12:21: Viele Orte auch im Allgäu haben so Jugendparlamente wo man ja auch schon ein bisschen zu reinschnuppern kann oder wo die Interessen der Jugend im Ort gebündelt werden und die das dann auch ganz wie die Form es vorgebt dann in den eigentlichen, in den regulären Gebäuden.
00:12:40: Das sind schöne Einrichtungen wie Diebmannsried und Sonntofen, dass es jungen Parlamente gibt damit die jungen Menschen ab sechzehn schon ein bisschen herangeführt werden an die Demokratie.
00:12:48: das ist ja nichts wichtiger als in der heutigen Zeit die Demokraties auch zu verteidigen um die nächsten Generationen zu tragen.
00:12:55: aber es ist auch natürlich dann schön dass die Menschen auch mitbekommen dass man was selber bewegen kann für sich selber.
00:13:00: und es gibt in verschiedenen Bereichen jetzt in der derzeitigen Wahlsituation auch junge Listen wo sich ausschließlich junge Menschen unter Dreißig, unter Vierzig dann auch dafür bewerben können.
00:13:09: Wir brauchen alle Altersklassen in den jeweiligen kommunalen
00:13:12: Gremien.".
00:13:13: Was ist für Sie das Faszinierende an der Politik?
00:13:17: Ja!
00:13:18: In der Lokalpolitik – Sie haben ja verschiedene Orte oder zwei Orte schon geführt und geleitet.
00:13:23: Ganz unterschiedliche Orte, also Wasserburg am Bodensee...
00:13:27: Tourismusgemeinde war jetzt eher ein Handels- bzw.
00:13:31: Wirtschaftsgemeine mit Industriestandard.
00:13:33: Das Schöne ist dass man die Auswirkungen der eigentlichen oder eigenen Entscheidungen unmittelbar spüren kann.
00:13:39: Also im Positiven, dass man natürlich auch ab und zu mal Lob bekommt und sagt das habt ihr gut gemacht, es ist gut gelungen aber natürlich auch im kritischen Sinne zu sagen ja was waren da wieder?
00:13:49: Und diese unmittelbare Rückspiegelung der eigenen Leistung, das ist das was das so spannend macht.
00:13:54: Natürlich ist mir immer ein gewissen Rechtfertigungs-Modus und Begründungsmodus zu sagen.
00:13:57: warum ist das so?
00:13:59: weil man oft ja auch komplexe Sachverhalte erklären muss Aber trotzdem ist es eigentlich eine wunderbare Geschichte.
00:14:05: Ich gestalte mein Umfeld und sehe unmittelbar die Auswirkungen, muss sie aber auch selber erleben und selber umsetzen.
00:14:11: Was ja in der sogenannten großen Politik bunder- und landjahr nicht mehr der Fall ist, die kriegen ja gar nicht mit was sie beschließen.
00:14:16: Mir unten baden das Außenschütteln auf, dass da Kopfhund sagen, oh was haben Sie denn da wieder entschieden?
00:14:20: Wir müssen es wieder ausbaden!
00:14:22: Das muss Herr Bürgermeister so mitbringen wahrscheinlich auch viel taktisches Verständnis, aber auch ein Verhandlungsgeschick.
00:14:31: Ja, beides ist richtig.
00:14:33: Aber grundsätzlich muss er natürlich ein Menschenfreund sein.
00:14:35: Er muss auf Menschen zugehen können, gar Bürgermeisterin oder Bürgemeister.
00:14:39: Der muss die Menschen aber auch lieben an allen verschiedenen Facetten.
00:14:42: Man darf sich ja auch nicht gleich durch Rückschläge irgendwo aus der Sicht vielleicht ein bisschen zurücksetzen lassen.
00:14:51: Das ist mal das Wichtigste.
00:14:52: und dann muss man natürlich auch ein großer Verhandler und guter Gesprächspartner sein.
00:14:56: Wir behandeln ja viel mit Grundstücken, Immobilien.
00:14:59: So dass da natürlich auch manchmal das allgeher Wort Landetlook natürlich aber Rollespiel und viel Beharrlichkeit und Geduld mitbringen.
00:15:06: Bei manche Umsetzungen der Ergebnisse ergeben sich oft noch einigen Jahren und dann freut man sich unheimlich, dass man sagt hey, das haben wir doch gut nachgeraucht!
00:15:14: Ja, da braucht man mitunter tatsächlich einen langen Atem gerade auch was... Was ist in Sachen Fördergelder?
00:15:20: Also man hat irgendwelche Projekte es gibt ja unzählige Fördermarsnahmen Unglaublich.
00:15:26: Mein inner Ort soll schöner werden, Dorferneuerung für Cell und jenes da überhaupt den Überblick.
00:15:32: das finde ich immer so faszinierend Da wirklich diesen Überblick zu behalten.
00:15:37: Mensch wo kann ich irgendwie einen überreguralen Geltan anzupfen?
00:15:41: Ja es ist tatsächlich ein Würrwahl, ein Dschungel an Fördermöglichkeiten wo wir uns Kommunen auch ausgesetzt fühlen.
00:15:47: Das ist tatsächlich nicht so einfach.
00:15:49: Am besten ist immer zu schauen was brauchen wir vor Ort welches Projekt ist das nächste?
00:15:55: Einfach zu prüfen, natürlich gibt es auch Beratungen im Landratsamt.
00:15:57: Es gibt auch Förderratgeber auf digitalem Internet.
00:16:00: Dann zu schauen haben wir da was passendes dass man finanzielle Unterstützung bekommen?
00:16:04: Ein Projekt nur zu bauen weil's der Galte für gibt das ist noch nie gut gegangen weil dann planen wir am Bedarf nicht den Menschen vorbei.
00:16:11: Gibt's irgendeine Episode vielleicht eine nette Begebenheit wo sie sagen Sie sind ja schon seit etlichen Jahren Bürgermeister in Wickelnsprach Wo sie sagen Ja genau deswegen Das ist genau das Und deswegen mache ich das.
00:16:25: Oh, da gibt es jetzt in vier oder zwanzig Amtsjahren ganz viele nette Begegnungen.
00:16:29: Das sind vor allem die Begegner damit Bürger.
00:16:31: also wenn's so nebenbei oft zu Themen gibt dass jemand vorbeiläuft sie wieder umdreht und sagt aber das habt ihr frei gut gemacht und das sind oft so Sequenzen wurden fünf sechs Sekunden.
00:16:41: das bestätigt einem wieder bei der Arbeit zu sagen hey da Haben wir doch vielleicht vieles richtig gemacht, nicht alles?
00:16:47: Das kann niemand.
00:16:47: Das ist ganz klar!
00:16:48: Man muss auch manchmal all Dinge machen.
00:16:50: wenn man dann sagt weiß ich doch ob das so richtig jetzt gut läuft aber trotzdem das sind so die kleinen Begegnungen mit Menschen und das sind oft so Sekundensequenzen wo man sagt ja passt da holt sich wieder viel Eigenmotivation Energie für die nächste Zeit.
00:17:05: Das kann ich mir vorstellen, wenn man so nah mit dem Bürger ist und das ist ja jetzt auch Wickelsbach... Ich sage jetzt einmal, dass er glaubt, man kennt sich oder?
00:17:13: Genau!
00:17:13: Da müssen
00:17:13: die jetzt keine Riesengemeinde.
00:17:15: Das ist jetzt
00:17:15: keine Stadt.
00:17:16: Kommende auch manchmal Kinder meinen sie werden mit Sicherheit erkannt.
00:17:19: Sie sind ja
00:17:21: die
00:17:21: erste Person des Ortes.
00:17:23: kommt da auch immer so kindersoher Mensch bist du der Bürgermeister.
00:17:27: Ja, sei verständlich!
00:17:28: Das passiert also regelmäßig weil wir die besondere Situation haben dass man auch Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen sind.
00:17:35: das heißt die einjährigen sind schon bei uns in der Kinderkrippe und da sind natürlich meine Mitarbeiter.
00:17:39: genauso geht es über den Kindergarten über die Schulkind-Betreuung so dass mich Kinder dann jeden Alters im Ort natürlich auch erkennen und ist dann besonders witzig wenn sie zu ihrem Mama und Papa sagen schau mal da läuft der Bürgermeister.
00:17:51: das ist also dann total schön einfach dann vor Ort präsent zu sein, bekannt zu sein.
00:17:56: Und gerade für die jungen Menschen, die ja dann spätestens in der vierten Klasse beim Heimat- und Sachunterricht aus Rathaus besuchen auch da einfach das so ein bisschen einzuimplementieren... Es ist jemand da, der ist NABA den kann hier ansprechen und wenn mir einmal was ihm passt, kann ich aus Vierzehnjährigen mal sagen hey wieso läuft denn das jetzt nicht so gut?
00:18:13: Das macht ja die Politik in der kommunalen Ebene so
00:18:15: NABAR!
00:18:16: Sie haben natürlich wie jeder andere Mensch auch berufliche Ziele.
00:18:21: Stagnation will ja keiner haben.
00:18:23: Man möchte sich ja immer weiterentwickeln, nach vorne gehen in die Zukunft gehen und das ist bei Ihnen auch so.
00:18:29: Sie haben ein neues politisches Ziel und da stecken sie ja gerade mächtig in der Vorbereitung.
00:18:34: Ich bin gefragt worden ob ich mir vorstellen könnte mit so viel kommunalpolitische Erfahrung dann für das Amt des Landrats hier im Langkreis Oberallgau zu kandidieren.
00:18:43: dem Wunsch bin ich sehr gerne nachgekommen weil natürlich Es
00:19:04: ist ja dann das Territorium, das so.
00:19:06: Irrs wäre, der rein marktgemeine Gebiet Wickelsbach ist überschaubar.
00:19:12: Ist schon auch eine ordentliche Fläche.
00:19:14: aber jetzt zu einer Landkreise Oberalger?
00:19:16: Mensch!
00:19:16: Der geht ja gleich bis ans Nebelhorn.
00:19:18: Genau, das haben wir halt statt einer Kommune möglicherweise.
00:19:21: So fand ich es man da halt die acht oder zwanzig Kommunen, genau!
00:19:25: Aber das ist ja bei uns genau das Spannende, dass wir einfach topografisch so unterschiedlich sind.
00:19:29: Dass wir wunderbare Alpenvorlandschaft haben mit Zehen, dass auch den Allgäuer Hauptkammern haben und wir haben auch das Hochgebirge Wir haben im Winter die Möglichkeit zum Skifahren.
00:19:36: Das macht ja das so toll und so spannend Und so interessant, dass mir die Vielfalt erhaben Der Menschen der Landschaft Und natürlich auch der Gemeindenfahrt.
00:19:45: Vor allem auch die Dialektik, je weiter es Richtung Oberstraf geht und so schärfer umso intensiver, umso kerniger wird auch der Dialekt.
00:19:53: Wie viele Kommunen haben's da jetzt irgendwo schon durch?
00:19:56: Also weil gute dreißig sage ich mal im Oberallgäu kommunen oder überdreißig sogar.
00:20:02: Also durchaus sind sicherlich schon alle achtundzwanzig Kommune mitten im Sommer besucht worden das ist ganz klar teilweise auch schon mehrfach und das ist ja auch das Spannende weil logischerweise Total neue Menschen auch kennenlernen, neue Dialekte.
00:20:13: Ich möchte auch nur erwähnen, Hintersteuer hat er auch einen eigenen völlig anderen alemanischen Dialekt wie Oberstauf und das sind natürlich so Dinge die mir auch selber bereichern wo ich auch wirklich sagen würde selbst wenn es nicht klappen könnte das ist ja auch ein Bereich des möglichen.
00:20:27: wir sind ja insgesamt sechs Bewerber aber es hat sich auf jeden Fall rentiert die Kandidatur weil mein Wissenshorizont ist bei Weitem über meine eigene Heimat viel größer geworden.
00:20:35: Jetzt stecken sie ja da so in den letzten Zügen drin.
00:20:38: Wie viele Kilo haben Sie auf Ihrer Wahlkampftour schon zugenommen oder abgenommen?
00:20:44: Beides leider nicht, es stagniert weiterhin.
00:20:47: die Hoffnung war dass das Stress natürlich ein bisschen zum Abnehmen führt aber tatsächlich ist es immer gleich bleiben.
00:20:53: letztendlich weil natürlich dann die Zeit und der stressbedingte Essen dann doch wieder es leider nicht ermöglicht.
00:21:00: und vor allem mir fehlt momentan ein bissel die Bewegung.
00:21:02: ich bin jemanden der gerne spazieren gegen Natur raus geht.
00:21:05: Das ist momentan die letzten sechs Monate leider komplett zurückgestellt.
00:21:09: Weiß auch eine gemeine Frage, gell?
00:21:11: Nein, nicht unbedingt!
00:21:12: Da gibt es immer Häppchen, da gibt's belegte Semmel oder ein Bratwurst, je nach Anlass und je nach Örtlichkeit.
00:21:19: Ja, egal wo man hingeht aus Bürgermeistern, wenn wir einmal auftauchen bei einem Hochzeitsjubiläum oder Altersjubileum dann tauche ich ja noch einmal auf Er freut, wenn ich da bin und essen es doch was.
00:21:30: Und das ist ja oft ein Thema der Höflichkeit, dass man nicht sagen kann, hey, das hab' ich gerade oder ich bin hier im Abnehmen, sondern das ist schon auch etwas mit Anstand und Moral hat das ja auch zu tun.
00:21:39: Es muss sich natürlich aufwachen jeder andere, der in einem anderen Beruf ist und sagt, ah, ihr könntet da eine andere Position antreten, ist vielleicht mit dem Umzug verbunden
00:21:48: usw.,
00:21:49: dann wenn das nicht klappen sollte gibt's einen doppelten Boden-Erfangnetz an Plan B bei Ihnen.
00:21:56: Selbstverständlich gibt es natürlich einen Plan B, eine Kommunalpolitik hat immer mehrere Varianten die man auch weiter verfolgen muss wenn der Plan A nicht klappt.
00:22:05: Bei mir ist es tatsächlich so dass die Sondersituation in Wickelsprach die seit neunzehnhundertneuner Sechzig herrscht das wir Zwischenwahl haben dazu führt dass ich in Wikkelsprache noch zweieinhalb Jahre Restamtszeit habe.
00:22:16: Das heißt sollte ich nicht zum Landrat im Landkreis Oberall gehöhrt werden geht's bei mir in Wikkensprach ganz normal weiter.
00:22:21: Das heißt, ich bin weiter natürlich in der Begleitung mit dem neuen Gemeinderat.
00:22:24: Da gibt es auch noch viele Projekte die natürliches umzusetzen gilt.
00:22:28: aber das ist natürlich mein ureigenster Wunsch und mein Ziel.
00:22:30: Das sind nicht nur für eine Gemeinde sondern auch für acht oder zwanzig gemeinten Städte und auch Märkte dann zuständig sein könnte.
00:22:37: Ganz lieben Dank für Ihren Besuch hier für
00:22:39: einen
00:22:40: Ihren Einblick auch oder für den Einblick in Ihr Leben dass wir da mal ein bisschen so reinkrusteln und reinspitzen können.
00:22:47: alles Gute!
00:22:48: Vielen Dank.
00:22:48: Der Allgäu-Hit Café Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:22:54: Stundenweise Zuwendung
00:22:55: stattgetakteter Hektik.
00:22:57: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.
Neuer Kommentar