Zwischen Leidenschaft und Live-Sound – Tobias Schwarz Gewallig zu Gast bei Radio AllgäuHIT
Shownotes
In dieser Folge von Radio AllgäuHIT begrüßen wir Musiker Tobias Schwarz Gewallig im Studio.
Im Gespräch gibt er persönliche Einblicke in seinen musikalischen Werdegang, erzählt von seinen Anfängen, prägenden Momenten und davon, was ihn heute künstlerisch antreibt. Natürlich sprechen wir auch über aktuelle Projekte, neue Songs und darüber, wie seine Musik entsteht – von der ersten Idee bis zur fertigen Produktion.
Außerdem erfahren wir, was ihn inspiriert, welche Herausforderungen das Musikbusiness mit sich bringt und warum Authentizität für ihn eine so große Rolle spielt.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäuhit Kaffeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:15: Heute wird es richtig musikalisch bei uns im Kaffeeklatsch.
00:00:18: Herzlich willkommen Tobias Schwarzgeweig aus dem Allgäusch.
00:00:21: Servus Christi!
00:00:22: Einen wunderschönen guten Morgen liebe Marianne.
00:00:24: Fit nach dem faschigen langen Wochenende?
00:00:29: Ja, nein.
00:00:31: Nicht weil du irgendwie... Ich war bloß
00:00:32: auf der Narnensetzung in Dietmar Street und hab diese alkoholfrei getrunken.
00:00:36: In gut einem Monat oder eigentlich fast auf den Tag in einem Monatsch?
00:00:41: Da wirst Du die Allgäuer ja beglücken, begeistern mit dem tollen Konzert.
00:00:47: Wir spoilern schon mal ein bisschen.
00:00:49: Einerzwanzigster März ist das.
00:00:51: Genau!
00:00:52: In der Kultbox habe mich auf ein neues Taranai gewagt, hab die Kultbox gebucht und gesagt ich gebe mir einen Konzert.
00:00:59: Okay!
00:01:00: Das Ganze hab' ich dann benannt Berge Piano und der Herz voller Lieder weil ich bei meinen Songs überwiegend meine eigenen Songs ein paar Covers von der Covermusik hab ganz viel so österreich-beirische Musik gemacht und spiele ich am Klavier und werde begleitet vom Kontrabass und Gitarre.
00:01:16: Tobias Schwarz gewährlich heute da.
00:01:19: jeder kennt ihn eigentlich hier bei uns im Allgäu obwohl du nicht wirklich Ich weiß alles.
00:01:28: Nein, so finde ich aber du bist da schon viele Jahre hier.
00:01:31: Ich wohne ja seit ein Dreivierteljahr.
00:01:33: Ja genau!
00:01:34: Du hast im Krankenhaus abgegeben worden vom Storch
00:01:39: und dann ist das Körbchen irgendwann mal im Algor gelandet.
00:01:42: Ne?
00:01:42: Du bist eine feste musikalische Größe hier im Algo.
00:01:45: jeder kennt dich Und immer wieder erfindest du dich auch musikalisch neu.
00:01:50: Woher ziehst du eigentlich so die Energie oder das Gespür?
00:01:55: Ich könnte jetzt mal auch ein bisschen eventuell, musikalische was anderes machen.
00:01:59: So meinen eigentlichen Weg ein bisschen verlassen!
00:02:03: Wo ziehst Du die Inspirationen her?
00:02:05: Oder was inspiriert
00:02:06: Dich?!
00:02:06: Okay also es ist so dass ich mit, dass sich mit vierzehn Jahren schon mich entschlossen habe Komponist zu werden.
00:02:11: Cool damals irgendwie.
00:02:13: Ich habe dann versucht mal Lieder nachzuspielen, die ich noch gar nicht konnte.
00:02:15: Der Klavierer hat es mir noch nicht zeigen können bzw.
00:02:18: das war doch gar nicht dem Sinn, dass er mir irgendwelche Charts hits mir zeigt und das hab ich dann selber rausgefunden wie man das nachspielt.
00:02:23: Dann haben wir das Komponieren angefangen und seitdem will ich echt Komponent werden.
00:02:26: Nur dann musste ich irgendwann einen Beruf machen und Geld verdienen und so bin ich in der Bierzeit gelandet mit meiner Partymusik.
00:02:33: Früher als Kind nur Hartrock hörte mich, hättest nie ein Bierzeit gebracht als Musiker.
00:02:37: Das hat sich da alles vergeben.
00:02:39: plötzlich stand ich mit Lederhose auf der Bühne erst mit Barfuß, dann mit Bergluft Und dann habe ich irgendwann mal die Zeit und die Nerven noch ein bisschen den finanziellen Background gehabt, um meine Musik zu machen.
00:02:49: Irgendwann habe ich einen Produzenten kennengelernt in Hamburg.
00:02:51: Das war der Produzent von Udo Lindenberg.
00:02:53: mit dem habe ich ein ganzes Album gemacht und das habe ich jetzt an Weihnachten veröffentlicht.
00:02:57: und mit dem gehe ich jetzt auf die Bühne.
00:02:59: Krass!
00:03:00: Der Titel?
00:03:02: Überirdisch heißt es Album.
00:03:04: Was erwartet jemand, der jetzt sagt überirdisch hört sich ja irgendwie überirdische echt krass an.
00:03:10: Also was hast du musikalisch darauf gepackt?
00:03:13: vom Style her?
00:03:13: Das ist
00:03:15: ein spherischer Song also gemischt mit Popmusik.
00:03:18: mein Gott das ist ein weit definierter Begriff.
00:03:24: Und der Text ist eigentlich das coole, weil mich jeder fragt wie komponierst du ein Lied?
00:03:29: und dann ist es halt einfach dieses unerklärbare Moment beim guten Song wo du gar nicht weißt was herkommt.
00:03:35: Es kommt da wahrscheinlich irgendwo aus dem Etter ins Hirn.
00:03:39: Das ist auch wirklich ein überirdisches tolles Gefühl und darum geht's in den Song.
00:03:42: Cool!
00:03:43: Jetzt nochmals von dem Komponieren.
00:03:45: ich finde es irgendwie total krass wenn du zum kleiner Knirps irgendwie sagst ja ich werde Komponnist
00:03:51: Fanden auch alle andere Augen klar, sie haben gesagt.
00:03:53: Eher?
00:03:53: Was war so das Feedback von der Family?
00:03:57: Ja sei vernünftig.
00:03:58: Lern schön für die Schule!
00:03:59: Ich habe es doch noch durchgehalten bis zur Elft und dann bin ich halt spontan im Unterricht damals gegangen.
00:04:05: Ich hab's da noch nicht mehr packt auf dem Gemüte.
00:04:06: Das war mir dann irgendwie alles zu stressig und ich wollte ein Musiker werden.
00:04:10: Bin eine Tontechniker geworden und hab das um meinen Weg langsam vor mich hingewahnt.
00:04:15: Wie viele Instrumente kannst du?
00:04:19: Klavier und Gitarre Und dann ein bisschen Akkordeon.
00:04:24: und Singen tue ich auch
00:04:25: noch.
00:04:25: Ja, ja, so nebenbei kommt die Stimme noch zum Einsatz.
00:04:28: Ne ne?
00:04:28: Du hast ja auch eine markante Stimme.
00:04:30: Die erkennt man ja auch sonst irgendwie raus
00:04:33: vom
00:04:33: Text her.
00:04:34: Das hast du vorhin schon angesprochen.
00:04:36: Die Singensprache ist Deutsch.
00:04:40: Deutsch mit einem Hauch Bayerisch und ich habe sehr viel Österreichisch gesungen.
00:04:43: Ich habe schon viel an der österreichischen Grenze gespielt mit der Partyband.
00:04:48: Dann habe ich die Österreicher gefragt, wie Österreicher bin?
00:04:50: Weil Österreicher stinkt sich gut!
00:04:52: Das hat sich ein bisschen so eingeschlichen.
00:04:53: und jetzt muss ich mal schauen... Mein eigener Dialekt unterbringen das ganz einfach.
00:04:59: Meine Mutter ist aus Regensburg, mein Vater ist aus Rosenheim und ich bin aus dem Allgäu und habe viel Österreichisch gesungen.
00:05:03: so ergibt sich es auch ein bisschen weiter.
00:05:05: Ich bin ja hier im Allgau aufgewachsen.
00:05:06: und das Hasch und Bisch, das hast du natürlich immer drin.
00:05:10: Das ist klein
00:05:10: mit dabei.
00:05:11: Wenn man dann zuviel Hasch-Bisch hast sagen sie alle was ist das?
00:05:14: Bist du ein Schwab?
00:05:15: Die Oberbayern sind da nicht immer so oberentspannt.
00:05:17: Ja ne, die sind erwartet entspannt!
00:05:19: So hat sich der eigene Singen-Dialekt für meine Songs ergeben.
00:05:24: Nie Englisch war das nie oder stand es nie zur Diskussion, dass du englische Songs?
00:05:28: Bei meinem Englischen hört man gleich, dass ich kein Engländer bin.
00:05:31: Ich habe früher immer so Englische von mich hingesungen und viele Songs komponiere auch mit diesen Pseudo-Englischen.
00:05:37: Das sind dann nur so Vokale.
00:05:39: Hauptsache, dass man mal so einen Feeling kriegt für ein Song.
00:05:41: Und dann übersetzt sich das für meine Sprache und sagt was willst jetzt eigentlich gerade sagen.
00:05:45: Dann ist es interessant, dass ganz oft beim Englischer schon die Thematik mit Nei fließt bei diesem Wörtern.
00:05:52: das Unterbewusstsein, was weiß ich.
00:05:53: Irgendwie formt sie da seinen Weg.
00:05:55: und dann suche ich nach meinem Inhalt.
00:05:57: Und dann such' ich geile deutsche bayerische Worte um das Ganze so zu betten dass es mich berührt und dass ihr gutes Gefühl habt und dass du es vor allem singen kannst weil Deutsch ist halt oft hart.
00:06:09: Es ist eine harte Sprache, das stimmt.
00:06:11: Aber in der Muttersprache kann man auch Emotionen noch... Feindliedriger irgendwie transportieren.
00:06:20: Das ist in der fremden Sprache ein Anfangszeichen wahrscheinlich gar nicht so möglich, oder?
00:06:24: Der
00:06:24: Gag ist ja das, dass wenn du das richtige Wort erwischst, dass es so viele Bilder erzeugt ohne dass dir viel labern musst.
00:06:30: und das ist halt das Schöne am Texten, was du wirklich ... So ein Mosaik-Bastels, mein Mann von Grönemeyer, der schreibt ja kryptisch.
00:06:39: Da musst du erstmal überlegen was will er eigentlich sagen?
00:06:41: Das ist dann ein richtiges Rätsel!
00:06:43: Ich habe das schon auch so eine Tendenz da.
00:06:46: sie sind bisschen interessant verpackt weil es so ganz plump einfach so raus mag ich nicht aber ich mag so nichts zu... dass es zu literalisch ist, irgendwo so dazwischen.
00:06:55: Und das ist da voll mal authentisch und in einer Sprache wie ich sie jemandem so gegenüber mir auch erzählen würde.
00:07:01: Aber jetzt muss ich trotzdem noch ein bisschen fragen was inspiriert dich?
00:07:06: Welche Momente welche Situationen welche Begegnungen vielleicht wo du sagst boah!
00:07:11: Das muss sich irgendwie ja aufs Notenpapier bringen eventuell oder Emotionen was fläschlich, dass das so ist Dass es ein Song werden kann, auch vom Inhalt hier?
00:07:23: Also das gibt natürlich die Momente wo du am Feiern bist und voll im Leben steckst und explodierst.
00:07:29: Und dann kommt da wirklich ein Song spontan raus.
00:07:32: Das sind dann die Lieder, die wirklich innerhalb von drei Minuten entstehen.
00:07:34: Echt
00:07:35: krass so schnell!
00:07:35: Ja, das
00:07:36: kommt halt einfach an.
00:07:36: Dann macht's Spaß und vielleicht singt schon einer oder andere mit.
00:07:39: Ich hab' wirklich einen Song auf einer Berghütte geschrieben.
00:07:41: Da war man nicht einmal nüchtern.
00:07:43: Der ist total verrückt.
00:07:43: aber der Song hieß dann Tod lebendig.
00:07:45: weil da ging's darum Dass man quasi lebendig, dass man noch mehr lebendigt wird und nicht schon so durchhängt im Leben.
00:07:53: Sondern dass man jeden Moment voll mitnimmt.
00:07:56: Und das ist wirklich in der Bergküte entstand.
00:07:58: Uns andere Liedes entstanden weil ich abends so im Herbst im Allgäu stand Augen zu und habe diese Winterluft ein bisschen geredet.
00:08:04: Riecht es ja auch
00:08:05: so?
00:08:05: Ja und das hab ich dann inspiriert.
00:08:07: Dann bin ich dann nach Hause vorgestellt wie man die Berge fliegt wie eine Schneeflocke.
00:08:11: Dann hab ich einen Text geschrieben.
00:08:13: Andere Mal war er eher dramatisch damals, weil da war ich in den Fünfundzwanzig mein kleiner Bruder Frau Fünfzehn und ich stand vor seinem Bett.
00:08:20: Er war Fünfzenjünger, der war zehn Jahre alt.
00:08:22: Und ich habe mir damals zu Lebenssinn-Fragen gestellt und hab dann dieses unschuldige Kind gesehen und hab mir gedacht, mein Gott was ist das für eine Diskrepanz zwischen mir und zwischen ihm?
00:08:34: Wie würde ich gern selber authentisch dastehen und voller Lebensfreude ihm das wiedergeben.
00:08:41: Dann gibt es natürlich diese typischen Liebes- und Trainingsthemen.
00:08:44: Einmal Amore, Amore und dann wieder nix mehr Amore!
00:08:48: Aber das Schöne ist eigentlich durch ein Lied... Das habe ich jetzt echt festgestellt.
00:08:52: auch ich schreibe auch viel Gedichte so für mich und so Du kannst quasi deine eigenen Lebensthemen durch einen Lied verarbeiten.
00:08:59: Also im Augenblick wo du schreibst Und du willst dass irgendwie der Text muss eine Logik ergeben Damit der Texte Logik ergeben kann, musst du mit dem Thema im Reinen sein.
00:09:10: Also musst du wirklich
00:09:11: schon
00:09:12: lang dich mit der Sache auseinandersetzen bis du sagst okay und dann passt auch der Text und dann bist du wieder ein paar Kilo leichter in der Licht weil du das Thema verarbeitet hast.
00:09:20: und darum ist es eigentlich mal eigen Ich sage es nicht Therapie, aber das ist so eine
00:09:25: eigene Reflexion ja auch nochmals länger irgendwie dann auch für sich im Kopf Adakta legen zu können.
00:09:31: So Schublade auf ok thematik fertig schublade zu bin ich gleich ein bisschen freier im kopf.
00:09:37: was ist so kann man wahrscheinlich pauschal auch gar nicht sagen zuerst ein stück Text ne stück Liedstrufe da.
00:09:45: oder ist es manchmal so ein paar akkorde wo du sagst ich summe jetzt einfach mit Und dass es nicht weggeht, summsst du das auch irgendwie so in dein Handy rein?
00:09:56: Das ist
00:09:59: wirklich so lange vor mich hin bis es im Kopf drin ist.
00:10:00: Teilweise renn ich wirklich los wie einen Irren-Suchenklavier oder eine Gitarre ... Aber ob da zuerst Text oder Riedes, das ist total verschieden und Mama entsteht gleichzeitig.
00:10:10: Da hab' ich keinen Zugriff drauf und da will ich auch keine feste Arbeitsweise haben.
00:10:15: Das wäre ein Schaden.
00:10:15: Dann verpasste dir an Weg vielleicht für was, was im Augenblick dran ist.
00:10:20: Wenn du ein Lied fertig hast, wer ist so?
00:10:24: die erste Audience oder das erste Publikum?
00:10:28: Wer es hören darf.
00:10:29: Es ist so Family, wirklich ganz enge People, Friends wo du sagst okay und du schaust ein bisschen auf die Reaktion wie wirkt der Song aus?
00:10:38: oder was ist so Die erste spontane Reaktionen von denen?
00:10:42: Also oft bin ich selber selber ganz lang bis sie mir zeigen und dann sind sie mein näheres Umfeldfreundeverbild.
00:10:49: Aber ich habe jetzt mit der Zeit auch gelernt, dass es ... Manche Leute die du gut kennst, da weißt dann auch nicht, wollen sie einfach nur dir selber toll aus das gemacht sagen.
00:10:59: Man muss ja immer damit rechnen und dann der nächste findest du wirklich super!
00:11:03: Und gleichzeitig musst du es einfach selber gut finden wie bei allen im Leben.
00:11:06: Also am Grunde umso sehr man sich davon löst, wie sie es den anderen finden, umso freier bist oder authentischer wird's am Ende.
00:11:15: Ich schaue, dass ich mich nicht mehr abhängig mache von der Begeisterung.
00:11:19: Wenn es wirklich vom Herzen kommt und authentisch ist, dann passt's auch.
00:11:24: Und wann sagt man dann okay?
00:11:27: Jetzt habe ich Songs vielleicht unter diesem Oberbegriff komponiert, geschrieben, getextet... Ja das ist jetzt eine Scheibe!
00:11:35: Jetzt krieg' ich irgendwie ne Scheibe voll.
00:11:37: oder jetzt klassisch noch, ich sag mir da Scheibe ... Oder jetzt ist es irgendwie rund Und fertig!
00:11:44: Das habe ich dann gemeinsam mit dem Produzenten, mit dem ist Sam gemacht und entschieden.
00:11:49: Da haben wir die Songs angehört.
00:11:49: Er hat gesagt, komm' die, haben wir drauf.
00:11:51: Dann Fährer hat er gesagt, du, da fehlen noch zwei drei Songs aus der und der Richtung lassen's sammschreiben.
00:11:55: Dann haben wir noch ein paar Songs gemeinsam neu geschrieben.
00:11:58: Ich hab dann quasi während er da rumgedoktert hat nachzutexte geschrieben.
00:12:04: Das ist doch manchmal anders als man sich das so vorstellt.
00:12:06: Es ging relativ zügig, wenn du mit so einem Profi arbeitest.
00:12:09: Ja,
00:12:10: gibt es immer gute Anleitungen oder so.
00:12:11: Impulse dann auch?
00:12:13: Das ist schon unfassbar!
00:12:14: Ich habe wirklich schon viel erlebt.
00:12:15: aber im tollen Musikprozent hat schon seinen Grund, dass die das machen.
00:12:19: Das sind extreme Profis, aber nicht nur profisweise technisch versiert sind oder da jetzt so kaltblütig.
00:12:25: Die haben einen mega schnellen Zugang zwischen Emotionalität und Kreativität.
00:12:30: einfach machen, machen.
00:12:32: Also um die Situation zu finden zwischen machen und kreativ sein ist ja die Kunst damit man was aufs Blatt bringt weil du kannst dich zur Tode philosophieren und Sachen vor dir her schieben und kommst wirst nie fertig und das haben sie halt drauf.
00:12:46: Jetzt hast du gerade eben gesagt da hast du die eine oder andere Nachtschicht vielleicht auch eingelegt?
00:12:52: Es ist so kreativer vielleicht wenn es so in der Außenwelt im Dunkeln blickt?
00:12:55: Ja ich gehe nachts in die Berge Werksteigen im Winter, im Sommer.
00:13:02: Weil da ist die Welt ruhig, das sind die Gedanken klar.
00:13:04: Die Sterne sind näher, das ist sehr inspirierend und beim Musikmachen ist es auch
00:13:08: so.".
00:13:08: Wie ist es eigentlich bei dir mit Lampenfieber?
00:13:11: Also jetzt ist es ja noch ein Monat hin bis in die Kultbox entkämmten!
00:13:15: Ist da jetzt schon
00:13:16: so'n bisschen
00:13:16: Magenkrummeln?
00:13:17: Angst hat oder
00:13:18: nein?!
00:13:18: Das haben wir fünf Minuten vor Auftrittsbeginn.
00:13:21: Das ist lustige Frage.
00:13:22: Bei meiner Partymusik gibt's nicht mehr egal ob da jetzt zehn oder Zehntausend Leute stehen, weil das ist halt einfach Routine bei der eigenen Musik.
00:13:29: Da ist es Gott sei Dank ein bisschen da aber tatsächlich wirklich nur die letzten vier Minuten bevor's auf die Bühne geht dann vibrierts halt auch wirklich die ersten zwei Songs sagen
00:13:39: kann.
00:13:42: Das ist cool!
00:13:44: Und dann bin ich hier angekommen und dann fließt es.
00:13:46: Dann passt nach zwei Songs Das passt alles.
00:13:50: Ich habe teilweise wirklich allein am Klavier und singe dazu bei den Konzerten, wenn ich mich jetzt verspielt habe.
00:13:59: Es ist ein vollkommen Wurscht!
00:14:00: Und ich habe ja schon etwas verspielt.
00:14:02: und wenn du dann lachst oder abbrichst und noch mal startest in den Sommer hast... Das mögen die Leute eigentlich.
00:14:08: Ich hab das auch schon gehabt, dass die Leute nach dem Konzert gesagt haben, das war das Tollste vom Abend weil ich sie klacht habe wo ich mich versungen oder verspielt hab.
00:14:15: Das sind ja keine KI.
00:14:17: So ein bisschen magenkrummeln, hast du deine eigenen Songs jetzt schon im Radio gehört oder ist das so ein bisschen eine Weltpremiere?
00:14:23: Jetzt ist es gleich bei mir weil du siehst dass er da bei dir auch...
00:14:27: Oh mein Gott!
00:14:31: Ich spielte schon eine weile Song von mir den Lederhosen-Song glaube ich seit zwölf Jahren.
00:14:36: Ja, ich freue mich voll weil es ist für mich einfach was Besonderes.
00:14:39: Es ist ja schon etwas besonderes wenn man einem Song jemand anderes vorspielt.
00:14:42: dann was Besonders wenn wir das auf die Bühne bringen und was man an diesem Radio läuft... Das ist natürlich mega schön!
00:14:48: Dann darfst du auch gerade mal deines Amtes walten und deinen eigenen Song ankündigen?
00:14:53: Okay
00:14:53: also ladies and gentlemen liebe Algorin und Algorie jetzt hört ihr meinen Song net grad viel.
00:15:11: Mir
00:15:16: fällt's nicht leicht, aber das Blöde ist... ...da sie sogar versteht.
00:15:24: Ganz klar es bringt mir nix, dir bringt's nichts da sie noch lehrt!
00:15:32: Der Freiheit hast du wohl verdient, er kämpft und jetzt geh'n!
00:15:43: Es tut mir leid, es tut meleut, es fehlt die Zeit!
00:16:34: Die kann fast immer stehen, die kann schon nix mehr sehen!
00:17:21: Ganze nett versteht grad viel was am Ende nun bleibt Ein
00:18:41: bisschen Gänsehaut bekommen.
00:18:45: Es ist ein mega geschmeidiger Sound, so habe ich das ja auch schon ein bisschen kommentiert wo wir den Song gerade gehört haben.
00:18:54: Für mich hat es so einen leichten Reggae-Flair mit dabei, voll entspannt wie Lex.
00:19:03: Solche Good Wipes hatte ich jetzt hier, wo ich den Song gehört habe.
00:19:06: Ja gut und das bei diesem komischen Wetter, wo man halt geht...
00:19:10: Heute geht's ja genau da ein bisschen die Sonne!
00:19:13: Ist das so die Intention was du damit?
00:19:14: oder Verbreiten wir es mit dieser Nummer speziell?
00:19:19: Ich meine, du bist ein Creator.
00:19:20: Ja, schau
00:19:21: mal!
00:19:21: Der Text
00:19:22: ist doch
00:19:22: geil oder?
00:19:23: Da geht's ja wirklich darum dass ich nach einer Trennung... da gibt sich nicht mehr viel zu sagen manchmal.
00:19:30: Man heißt das auch nicht gerade viel.
00:19:32: Ich kann dann immer wieder zu sagen und der Witz ist ja ein Spannungsfeld aufzubauen wenn man eigentlich einen Dramat und Liebeskummer oder Trennungen ist er Scheiße, was nicht schön ist aber trotzdem die Leichtigkeit.
00:19:46: Das ist so ein bisschen meine Mission mit der Musik weil es bringt ja nichts wenn ich ewig im Drama bleibe und rumleide sondern dass ich zwar verarbeite aber dann wieder in die Lebensfreude reinkommt.
00:19:56: und diesen Turnover oder diese Entwicklung kannst du ja mit einem Song machen.
00:20:00: darum hört man Musik.
00:20:01: also du kannst dich ablenken mit Musik aber du kannst dir auch etwas verarbeiten mit Musik.
00:20:05: das ist natürlich bei dem Song voll schön.
00:20:08: Vor allem von der Musik ist es sehr positiv.
00:20:11: Also das ist schon so ein bisschen, ah da ist Licht am Ende des Tunnels.
00:20:16: Ja genau, darum geht's ja, ne?
00:20:19: Licht!
00:20:20: Du hast nicht nur einen Song mitgebracht oder wir hören da schon ein bisschen rein in der Kultbox bis zum XXI.
00:20:28: März.
00:20:29: und Eingangs hast du es ja schon gesagt Es ist so'n bisschen an plackt Das ist vieling da drin, du am Klavier manchmal alleine und nur so ganz dezente
00:20:39: Begleitung.
00:20:40: Ja es ist also dezent von der Menge an Leuten aber wir spielen schon die Songs.
00:20:45: wenn der Song dann... ich mag's halt wenn man ein Song langsam aufbaut.
00:20:48: das ist vor allem live schön weil den Song hat einen sehr intimen Moment wo er entsteht.
00:20:51: das ist ja wirklich nur Gitarre und Klavier bei mir zumindest Und da spürt man halt wirklich die Intention gut, wenn man das wirklich nur mit Klavier und Gesang macht.
00:21:02: Das kannst du später nicht mehr machen!
00:21:04: Und im Tonstudio gibt es sich ja Mühe, dass das Ganze dann radiotauglich wird.
00:21:08: Weil du musst jetzt irgendwie so wuhu...das muss breit, das muss cool.
00:21:11: oder was heißt cool?
00:21:12: Das muss zumindest einen persönlichen Klang entwickeln.
00:21:16: Warum ist das authentisch modern bla bla bla und so weiter.
00:21:19: Und live mag ich halt einfach, wenn du den Song wieder ausziehst und der Nackert vor dir steht.
00:21:23: Der Nacker hat am Klavier- und Gesangen Und die beiden anderen Instrumente, der Kontrabass im Gitarre ist sehr cool.
00:21:29: Weil das ist also das Minimum damit das Ganze noch mal breiter schöner abwechslungsreicher wird.
00:21:35: und es ist schön um auf Tour gehen.
00:21:37: Es ist unkompliziert zu dritt weil wenn du zu sechs bist mit der Band
00:21:41: dann wird schon
00:21:42: wieder alles komplizierter lauter, mit Schlagzeug wird's auch lauter.
00:21:44: Also wenn die Bühne dann mal größer werden kann er wieder Schlagzeuge dazu Aber in der Kultbox, das braucht es nicht.
00:21:51: Das ist viel schöner so den Moment und ich habe da so ein Testkonzert schon gemacht.
00:21:54: Und wie war
00:21:55: das?
00:21:55: Es war mega
00:21:56: schön!
00:21:56: Da hat man ein bisschen Gefühlen aufgenommen damit die das auch präsentieren kann.
00:22:01: Und jetzt freue mich riesig hier auf den einundzwanzigsten März weil dann halt einfach... Ich bin gespannt wie viele Leute kommen und so.
00:22:09: aber es wird ein total schöner Abend.
00:22:12: Ist ein Samstag eigentlich toll den Abend danach noch ausklingen zu lassen also für alle Box drauf haben auf dich und auch dein Konzert in der Kultbox, den einundzwanzigster März.
00:22:24: Ja genau.
00:22:25: Und jeder kann... Also ich habe das Schöne, dass es ist, dass ich seit paar Wochen die alle Songs online hab.
00:22:30: also du kannst alles auf Spotify und Co anhören.
00:22:33: Du bierst schwarz-gevallig eingeben und dann habe ihr einen Wessak-Boer.
00:22:37: geil sind so schöne Songs komm' ich, ich freu mich riesig.
00:22:41: Tickets gibt's bei der Big Box da im
00:22:44: Backgit
00:22:44: Service oder auf meiner Homepage www.beers-music.de
00:22:48: Und den hier, den ich da habe.
00:22:50: Strand!
00:22:51: Den hab' ich ja deshalb rauszucht weil das der Lieblingssong meiner Tochter ist und die Kinder haben gute Intuitionen.
00:22:58: Der hat auch am meisten Drive
00:23:00: Strand von dir?
00:23:02: Am Kündigen darfst
00:23:03: du?
00:23:03: Ladies and gentlemen jetzt kommt Strand.
00:23:12: Schatz her, jetzt gibt mein Leben, schmeiß alles weg Dann rück ich ihr nach sonst wo nicht im Sand Das Weltall und die mitten drin.
00:24:26: Mir is zwar net ganz klar wie viele Sterne sind Ich grüße den Mund und erlacht, was mal wahr wirkt zur Wertlos.
00:26:41: Und jetzt bin ich dran!
00:26:42: Weil ich mach...
00:26:44: Das ist ein
00:26:45: bisschen Konzert für youuuu!
00:26:47: Vielen lieben Dank, yeah!
00:26:50: Du hast es mir gerade gesagt, wenn du die Musik jetzt hörst oder die Songs so, das ist eigentlich wie so'n Lidl-Konzert.
00:26:56: Ja, das ist genau das.
00:26:57: Das hat das Schöne an Social Media.
00:26:58: Also ich finde es brutal anstrengend damit.
00:27:01: Social Media, Instagram und
00:27:02: Co.,
00:27:02: weil das für mich halt einfach auch noch ein Neuland ist.
00:27:04: aber letztendlich ist es jedes Mal auch ein kleines Konzert.
00:27:07: also für mich ist es auch im Radius.
00:27:09: Hören ja jetzt doch auch ein paar Leute zu.
00:27:11: Und also für meh wäre es auch mega cool.
00:27:14: Ich freue mich über jeden Applaus live, aber ich freu mich heutzutage auch über Zuschriften Klicks usw.
00:27:20: Weil dann merkst du, dass was du tust ist cool!
00:27:24: Ich habe eine Homepage, ich mache ungern Werbung.
00:27:27: Aber
00:27:27: jeder hat ne Homepage!
00:27:30: Du schon?
00:27:31: Ich nicht.
00:27:31: Wer noch mehr Songs hören will, die sind wirklich alle gratis und muss keiner mehr hier in Müll am Markt gehen und Geld ausgeben.
00:27:36: Also meine Songs gibt es alle umsonst auf Spotify, Amazon oder wie das alles heißt.
00:27:41: Und die Links sind auf meiner Homepage Tobias-Musicenglisch geschrieben mit c.de.
00:27:47: Da gibt's auch noch Tickets, da sind Live Videos
00:27:49: usw.,
00:27:50: was sich an dem Konzert erwartet.
00:27:52: Und wirklich, also liebe Algorinnen und Algar.
00:27:55: Ich freue mich wirklich über jede einzelne Mail die ich bekomme.
00:27:57: Lies jede, ich beantworte jede.
00:28:00: Ob euch meine Songs gefallen?
00:28:01: Welcher Song euch gefällt?
00:28:03: Ich habe auch... Ich hab echt schon so tolle Zuschüßten bekommen für Leute, Auch mit Trauer.
00:28:09: Ich habe auch Sphärische sehr intime Songs.
00:28:11: Ich
00:28:11: glaube auch, dass Songs andere vielleicht in anderen Situationen berühren oder der Text einem ein bisschen so unter die Haut geht neu eben nicht nur deine Scheibe oder auch das anstehende Konzert sondern du bist noch ein bisschen intensiver in den Dialog treten mit den Fans draußen und den Musikbegeistern, die einfach deine Mucke dein Mucken-Style
00:28:33: tolles Wort.
00:28:35: Das Wort Fan mag ich jetzt nicht.
00:28:37: weil das
00:28:38: würde
00:28:38: mich irgendwie... man stellt sich so höher.
00:28:41: Ich mag einfach auf Augenhöhe einen schönen Austausch, ich mache Musik und der Musiker ist genauso wertvoll wie der Zuhörer, verstehst du?
00:28:48: Also ich finde es einfach schön wenn ich merke, ey da konnte jemand berühren, denn wenn ich den berührt, das berührt mich wirklich auch.
00:28:57: Und darum ist ein schöner Austausche!
00:28:59: Ich freue mich, bin gespannt.
00:29:02: Du hast gerade gesagt, du kriegst ja schon etliche Feedbacks natürlich auch bekommen per Mail oder halt auf den Kanälen wo man mit dir in Kontakt kommen kann.
00:29:12: Was ist so trauer war grad noch dein Stichpunkt?
00:29:14: Da ist ein Lied den jemand anderen in einer Situation eventuell gehört hat und Den konntest du ein bisschen aufgebaut
00:29:25: emotional?
00:29:25: Das hat mein Freund geschrieben, dass er eine Bekannte hatte und der hat das Lied von mir vorgespielt.
00:29:29: Und die Wagerte hat den Trauerfall und der ging so viel besser und die hat sich für dieses Lied bedankt.
00:29:35: Weißt Du was willst mehr auf dem Planeten?
00:29:40: Also Geld ist nicht so wertvoll wie sowas weil vom Herz zu Herz ist es was zählt.
00:29:45: Das ist bei der Musik schon, Gott sei Dank ein großes Geschenk wenn man Musik machen darf und Leute berühren kann.
00:29:52: Es hast du auch schon heute ganz begeistert von deinem Produzenten gesprochen.
00:29:56: er hat es arrangiert wirklich auf den Punkt sauber rausgebracht um auf der Bühne zu stehen und diese unmittelbare Reaktion und Resonanz vom Publikum zu bekommen.
00:30:08: das ist dann schon nochmals ein anderes Level
00:30:12: oder?
00:30:13: Ich mag dann wirklich, also bei der eigenen Musik will ich niemals abgebrüht sein.
00:30:19: Ich mag halt vorbereitet sein dass es auch musikalisch sauber ist.
00:30:22: aber das Wichtigste ist, dass ich im Moment bin und wenn ich auf die Bühne gehe spüre ja ok komm sei du selber.
00:30:31: und dann isst man mal so mal so und das heißt sich wirklich aufs Publikum einlassen das ist was Spaß macht.
00:30:39: Das ist wirklich ein super schönes Erlebnis und ich bin mega froh, dass ich das immer wieder erleben darf.
00:30:44: Und viele da draußen können das am XXI.
00:30:46: März in der Kultbox?
00:30:48: Ja!
00:30:49: Ich sage herzlichen Dank fürs Dahalz sein und darf ich jetzt schon toll-toll-tol für dieses Konzert wünschen oder
00:30:55: ist es noch zu früh?
00:30:56: Nein, toll-tall-toll schadet glaube nicht.
00:30:58: Es ist ja nicht wie vorkratulieren am Geburtstag.
00:31:00: also ich wünsche mir auch toll-tau-taus, dass es ein super schöner Anwalt wird.
00:31:04: Äh, mein Best.
00:31:06: Mein Guest ist... Mein bestes war meine Gäste!
00:31:08: Ja?
00:31:08: Warum was?
00:31:10: Danke fürs Dasein!
00:31:11: Danke dass ich kommen durfte.
00:31:13: Der Allgäuhit Kaffee-Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:31:18: Stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik.
00:31:21: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.
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