Seeblick, Genuss und Geschichten: Julian & Julian im Kaffeeklatsch
Shownotes
Im Kaffeeklatsch am 05.02.26 begrüßten wir Julian Schmid und Julian Haug, die Pächter von „Meehs Öschlesee“. Sie erzählen, wie sie den beliebten Treffpunkt am Öschlesee führen, welche besonderen Momente und Herausforderungen der Gastronomiealltag mit sich bringt und welche Pläne sie für die Zukunft haben. Außerdem gibt es spannende Einblicke in regionale Küche, Veranstaltungen und die Geheimtipps rund um den Öschlesee.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäuhit.
00:00:02: Kaffeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter
00:00:09: Hektik.
00:00:10: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.
00:00:16: Heute gehen wir Baden.
00:00:16: Nein, wir gehen noch nicht Baden in den Öschlisse.
00:00:19: Aber im Sommer sehr, sehr gerne.
00:00:22: So ein bisschen um den Öschlisse, um den Campingplatz, um den Kioskort, um die Gastronomie befassen wir uns in dieser Stunde mit zwei Julians.
00:00:31: Einmal Juliana Fmit und einmal Julian Hauck.
00:00:34: Servus, ihr
00:00:34: zwei.
00:00:35: Schönen guten Morgen.
00:00:36: Schön, dass Sie hier sein dürfen.
00:00:38: Mich freut es auch sehr, ihr habt großes Vorammer an den Ufern des Öschlisses.
00:00:43: Was genau?
00:00:44: Das erzählt ihr uns in dieser Stunde.
00:00:46: Vielleicht ein Stichwort, dass wir noch ein bisschen neugieriger werden.
00:00:49: Ja, wir wollen auf jeden Fall frischen Wind reinbringen und definitiv zwei Länder in einer Gastronomie vereinen.
00:00:55: Wird spannend.
00:00:56: Wir korrigieren da gleich.
00:00:58: Mir fehlt Info von meiner Seite.
00:00:59: Nochmals herzlich willkommen Julian Eins und Julian Zwei.
00:01:02: Ich darf euch so nennen, zumindest in dieser Stunde.
00:01:05: Es geht um den Campingplatz, es geht um das Areal beim Öschlissee.
00:01:09: Und da betreibt ihr natürlich nicht oder habt nicht vor, irgendwie eine Promisbode aufzuziehen.
00:01:13: Nein, nein, das ist schon etwas gehobener.
00:01:16: Das hat schon Stil und Rahmen, Julian.
00:01:19: Ja genau, also wir sind im Prinzip schon lange auf der Suche nach einem eigenen Lokal und als sich dann letztes Jahr hier für uns die Möglichkeit ergeben hat, haben wir dann natürlich sofort zugegriffen, nachdem wir uns das angeschaut haben und haben wir auch hier gleich gesehen, dass das ein Projekt, das uns beide begeistert und wo wir beide mit Spaß an die Sache rangehen.
00:01:41: Da muss ich jetzt vielleicht, weil ihr ja nicht nur Julian und Julian heißt, wir haben eure Wege sich mal gekreuzt oder connectet.
00:01:49: Woher kennt ihr euch?
00:01:50: Weil so ein Ding dann hoch zu ziehen ist schon ein großes Projekt.
00:01:54: Da brauche ich schon jemand dann an meiner Seite, dem ich auch vertrauen kann.
00:01:58: Ja, das stimmt natürlich.
00:01:59: Also witzigerweise haben wir uns tatsächlich in Wien beim Feiern kennengelernt und so ganz klassisch und haben dann eigentlich relativ schnell gemerkt.
00:02:08: dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, aber auch natürlich viele Kontroversen, die wir ausnutzen können.
00:02:15: Ja.
00:02:15: Und somit ist dann die Freundschaft entstanden und seit fünf Jahren, wohnt der andere Julian jetzt auch hierher, kommt gebürtig aus Wien.
00:02:25: Ja, du hast ein Wienerschmäh, da habe ich ihn nicht auch schon aufgeklärt worden.
00:02:28: Wiener Humor, den bringst du mit ins Allgäu.
00:02:31: Genau.
00:02:32: Und das ist dann schlussendlich eigentlich auch unser Ziel, die beiden Küchen österreichisch und eben allgeuerisch hier miteinander zu verbinden.
00:02:43: Das ist auch in unserem Slogan mit drin.
00:02:46: Zwei Länder, ein Tischplatz für alle.
00:02:49: Schön.
00:02:49: Und so wollen wir dann einfach schauen, dass wir da ein bisschen frischen Wind wieder mit reinbringen und kulinarisch einfach aus beiden Ländern was zu bieten haben.
00:02:58: Jetzt muss man ganz kurz auf diese Location.
00:03:00: natürlich noch mal skin man.
00:03:02: Kennt du am Vorbeifahren den Campingplatz.
00:03:04: Sieh da viele Wohnwegen drum herum.
00:03:06: Ist ein großes Areal selber.
00:03:07: Ich war auch schon am Eschlessee beim Baden, bin aber im Fahrrad hingefahren.
00:03:13: Vielleicht noch mal so die paar Eckdaten zum Geländeareal.
00:03:16: Wo
00:03:17: ist das
00:03:17: Gebäude oder wo soll dann die Gastro auch platziert sein?
00:03:22: Also die Gastronomie ist in dem Gebäude direkt vorne beim Parkplatz von der Straße sehr gut ersichtlich.
00:03:29: Das ist gleich gegenüber von dem ganz großen Parkplatz am Öschelesee und das Campingplatzgelände ist, das ist jetzt auch kein kleines Gelände, aber die Gastronomie ist natürlich für jedermann gedacht, ganz egal von wo der kommt, ob der jetzt einfach abends zum Essen kommen möchte, ob der tagsüber am Erschle sie beim Baden ist oder ob es eben natürlich auch Campingplatzgäste aus ganz Europa sind?
00:03:57: Das ist ein großes Vorhaben, dass ihr da habt.
00:04:00: Ihr habt euch da vor ein paar Jahren gefunden und irgendwo so eine gleiche Intention, auch gehabt ein gleiches Ziel, irgendwie mal eine eigene Gastro zu machen.
00:04:07: Jetzt frage ich den anderen, Julian, wie war das bei dir?
00:04:11: Wie seid ihr auf diese Location gekommen?
00:04:14: Man lauft ja nicht irgendwie so am Nachmittag mal rum und sagt, hey, cooles Gebäude da, Platz für mich.
00:04:22: Das wäre was.
00:04:23: Tatsächlich ist vom anderen Julian der Vater der Dauercamper und hat mitbekommen, dass der alte Betreiber aufhört und kam direkt auf uns zu und hat uns da wenig auch ein bisschen reingestoßen.
00:04:35: und wir haben die Chance gleich einfach begriffen und haben gesagt, das wollen wir machen, jetzt sind wir voll mit Motivation rein und so kam das ganze zustande.
00:04:45: Also eigentlich easy-beasy, wenn man sich das so anhört, oder?
00:04:49: Also für ein Außenstehenden jetzt so, so Mensch, das hat sich so fügen müssen, dass ihr irgendwie an die Info kam und dann auch zugeschlagen
00:04:58: habt letztendlich.
00:05:01: Ja klar, natürlich.
00:05:01: Also wenn man eine Chance sieht und wenn sich eine Chance ergibt, dann ist es natürlich auch gut, wenn man sie nutzt.
00:05:08: Und das ist natürlich auch was, was wir beide schon gleich am Anfang gemerkt haben, als wir uns kennengelernt haben, dass wir da ganz oft eigentlich so sind, dass wir dann einfach hingehen und mal loslegen und machen.
00:05:20: Und mit der Zeit ergibt sich dann immer der nächste Schritt und der nächste Step, weil wir da einfach auch offen dafür sind.
00:05:27: Beide Zusammenhänder kümmern sich dann recht bald in Zukunft um die Gastronomie am Campingplatz Ammer Eschle See.
00:05:36: Es muss ich euch wirklich beide fragen.
00:05:37: Gastro jeder von uns hat vielleicht in der Schule, im Studium, Gastro nebenbei gearbeitet.
00:05:42: Boah, das ist ein Knochenjob, Leute.
00:05:44: Das ist hardcore.
00:05:46: Wer würdet sich heutzutage zusätzliche Arbeit auf, wenn man es irgendwie geschmeidig in einem Büro haben könnte?
00:05:52: Wir tun sowas.
00:05:53: Ja, ich sehe es, ihr tut.
00:05:55: Und auch mit der Begeisterung.
00:05:58: Auf jeden Fall.
00:05:58: Na klar, also die Begeisterung muss natürlich da sein.
00:06:01: Die Begeisterung sollte eigentlich immer da sein, bei egal, was man macht.
00:06:07: Wir mögen halt natürlich den Kontakt zu Menschen.
00:06:10: Wir mögen einfach ein lockeres Verhältnis, ein lockeres Arbeitsverhältnis auch.
00:06:16: Wir sehen das hier auch ganz viel mit Freunden auf, wo dann natürlich auch im Team einfach eine lockere Atmosphäre herrscht und wo man sich dann natürlich auch selber kreativ ein bisschen ausleben kann.
00:06:27: Zum Beispiel auch unser Koch, der freut sich schon riesig darauf in seiner eigenen Küche sozusagen seinem Kochherz freien Lauf zu lassen und sich da einfach zu verwirklichen und dann auf den Teller zu bringen, was er so alles zu bieten hat.
00:06:45: Und da muss ich natürlich auch sagen, da sind wir sehr froh, dass wir so ein gutes Team zusammenstellen konnten.
00:06:53: Das braucht
00:06:53: so eine Team geht
00:06:54: nix.
00:06:55: Das ist vollkommen richtig.
00:06:57: Und was natürlich auch noch so ein Punkt an der Sache ist, wieso wir uns dann gerade für die Gastro entschieden haben, weil wir es halt einfach lieben und einfach für uns auch festgestellt haben, auch wenn es oft viel Arbeit ist und wenn es manchmal viel Stress bedeutet, was natürlich andere Jobs auch oft
00:07:13: betrifft.
00:07:13: Natürlich, wie Gottes Willen.
00:07:15: Ist es aber so, dass wir beide der festen Ansicht sind, wenn man etwas macht, was man liebt, dann ist es keine wirkliche Arbeit mehr.
00:07:24: Für dich, Gastro Julian, mit drei Worten.
00:07:27: Was ist Gastro für dich?
00:07:29: Freude, Lust am Arbeiten mit Menschen und immer wieder interessante Menschen kennenlernen.
00:07:34: Das ist richtig jeden Tag.
00:07:36: Kein Tag wird so sein wie der Tag davor.
00:07:39: Neue Gesichter, neue Gäste, neue Wünsche.
00:07:42: Ohne Konzept ist natürlich in der Gastro auch nichts mehr machbar.
00:07:46: Ihr habt natürlich ein spezielles Konzept.
00:07:48: Eingangs hast du es ja schon gesagt.
00:07:50: Zwei Länder kommen auf einen Tisch für alle.
00:07:55: Ja,
00:07:55: so ungefähr.
00:07:57: Also unser Konzept und unser Slogan ist zwei Länder, einen Tisch, Platz für alle.
00:08:04: setzt sich im Prinzip daraus zusammen, dass der Julian Hauck, also mein Geschäftspartner, wie er schon anfangs erwähnt, eben aus Österreich kommt und wir dort diese Küche quasi hier mit integrieren möchten, aber jetzt nicht nur... mit Kaiserschmarrn, was natürlich zum Beispiel
00:08:22: die meisten kennen.
00:08:23: Das ist der Klassiker.
00:08:23: Den gibt's aber auch dann, oder?
00:08:25: Den
00:08:25: Kaiserschmarrn gibt's natürlich auch, ja klar.
00:08:27: Und es gibt natürlich auch einen Original-Wiener Schnitzel, so wie es in Wien auch serviert wird.
00:08:34: Mit Kalffleisch.
00:08:36: Genau.
00:08:36: Mit Kalffleisch, aber mit Kartoffelsalat und Preiselbär-Marmelat.
00:08:40: Oh ja.
00:08:41: Also nicht so wie bei uns Schnitzel mit Pommes.
00:08:44: Sondern das typische Wienerschnitzel ist nicht nur eben das Kalkfleisch, sondern es ist auch wichtig, dass der Kartoffelsalat und die Preiselbärmarmelade mit drauf ist.
00:08:52: Gibt dann aber natürlich auch das sogenannte Erdäpfel-Gulasch.
00:08:56: Also Erdäpfel für die, die es jetzt nicht wissen.
00:08:59: Das sind Kartoffeln.
00:09:02: Und dann bauen wir natürlich auch noch die ganz typischen Allgäuer Schmankal damit ein, wird natürlich sehr leckere Käspazen, Zwiebelrostbraten und so weiter geben.
00:09:14: Und da wir in der Gastronomie bei uns viele große Tische haben, haben wir uns anfangs überlegt, wie machen wir das?
00:09:23: Gerade auch, wenn jetzt kleinere Gruppen kommen.
00:09:25: Oder zwei Freundinnen.
00:09:29: Einfach zum Beispiel eine Gruppe aus zwei Personen oder drei Personen.
00:09:32: Und wir haben jetzt da aber ein paar Tische für acht oder zehn Personen.
00:09:36: Und dann haben wir uns überlegt, wir versuchen das jetzt einfach mal.
00:09:39: Wir haben letztes Jahr mal so ein Probewochenende gemacht.
00:09:42: Und haben dann einfach gesagt, wir setzen einfach die Leute zusammen.
00:09:47: Cool.
00:09:48: Und das kam tatsächlich sehr, sehr gut an.
00:09:51: Also das Experiment ist da auf der Seite auf jeden Fall geglückt.
00:09:55: Und die Leute kamen dann da auch einfach viel ins Gespräch.
00:09:58: Es war einfach eine Harmonie da.
00:10:00: Und wir möchten halt, wie gesagt, frischen Wind reinbringen und auch einfach die Leute in der Gastronomie auch wieder zusammenbringen, dass es auch einfach ein Ort sein kann, an dem die Gesellschaft wieder ein bisschen mehr auflebt, wo man nicht einfach nur so für sich ist.
00:10:17: Wer das natürlich möchte, für den haben wir auch die Möglichkeit, also wenn jetzt jemand sagt, okay, ich möchte mich, hier nicht irgendwie mit anderen an einen Tisch setzen, die Möglichkeit bieten wir natürlich auch.
00:10:27: Wir haben aber jetzt letztes Jahr die Erfahrung gemacht, dass das eigentlich die Einzelfälle sind.
00:10:32: Also die meisten nehmen dieses Konzept tatsächlich sehr gut an.
00:10:36: Wir katapultieren uns schon wieder aufs Gelände des Campingplatz.
00:10:40: Am Eschlessee, Julian Hauck und Julian Schmied heute da.
00:10:44: Wie heißt denn eure Gastro?
00:10:45: Hat das lokal auch einen Namen?
00:10:48: Ja, natürlich.
00:10:48: Also unsere Gastronomie heißt MES.
00:10:52: Mit dem Schlogen eben zwei Länder, ein Tischplatz für alle.
00:10:55: Hat das eine Bedeutung?
00:10:57: Ja, das ist quasi so etwas wie ein Spitzname von uns beiden, den wir uns mal gegeben haben.
00:11:01: Sehr schön.
00:11:02: Und dann haben wir gedacht, das bauen wir dann natürlich gleich damit ein, weil das einfach wir sind.
00:11:06: Das seid ihr?
00:11:07: Und jetzt mal beide oder Julian, Julian Hauke in dem Fall.
00:11:11: Ihr habt natürlich auch schon ein Öffnungsdatum und das
00:11:14: ist sportlich.
00:11:15: Das ist der achtundzwanzigste Dritte.
00:11:18: Wie viele Tage sitzt du hin?
00:11:19: Habt ihr da irgendwie so ein Kalender, wo ihr abhakt?
00:11:21: Also sechs Wochen peinlich jetzt mal über einen Daumen.
00:11:26: Ja, genau.
00:11:26: Also so ein Kalender, den wir tatsächlich irgendwie täglich abhaken oder sowas haben wir nicht, weil ich glaube, das würde uns dann noch mehr ins Schwitzen bringen.
00:11:35: Es ist natürlich viel zu tun, wir haben noch viel vor, wir haben allerdings auch schon viel geschafft.
00:11:39: Und da hörbar gleich rein, was ihr alles wahrscheinlich in Nacht- und Nebelaktionen schon gewuppt habt.
00:11:47: Das ist euer Eröffnungstag.
00:11:49: Genau.
00:11:51: Das dahin muss natürlich alles nicht nur glänzen und alles spiegeln, sondern da muss vielleicht das eine oder andere noch gewuppt werden.
00:11:59: Man hat denn eure Umbaumaßnahme angefangen oder wie lang seid ihr schon dabei?
00:12:04: und vor allem was habt ihr denn alles schon hergerichtet oder richten müssen?
00:12:08: auch vielleicht?
00:12:10: Also unsere Umbaumaßnahme, die ging finales so letztes Jahr im November los.
00:12:15: Okay.
00:12:16: Und es gab natürlich so ein paar kleine Herausforderungen zu meistern.
00:12:22: Zum Beispiel haben wir einen neuen Küchenboden reingemacht.
00:12:26: Dann war es auch so, dass wir die Küche jetzt gerade noch ein bisschen modernisieren und noch ein bisschen aufrüsten.
00:12:34: Auch die Kühlung wird hier noch ein bisschen optimiert werden und
00:12:39: auch
00:12:39: die Gestaltung im Gästeraum.
00:12:42: hübschen wir natürlich noch ein bisschen auf und gerade die Terrasse.
00:12:45: Wir haben zum Beispiel einen sehr schönen großen Außenbereich.
00:12:48: Das werden wir jetzt noch meins gewesen.
00:12:49: Ihr seid nicht nur in Häusich, sondern ihr seid natürlich auch draußen präsent an wunderbar, ideal, badigeste, jeder Generaturmacht vielleicht.
00:12:58: Also in der Außengestaltung viele Tische, aber nicht nur so zum Kaffee schlöffen am Nachmittag.
00:13:04: Da ist schon von der Planung her noch was anderes dabei.
00:13:08: Ja, natürlich.
00:13:09: Also Für uns ist es natürlich auch wichtig, dass jeder vorbeikommen kann, ob das wie vorhin schon erwähnt ein Campingplatz-Gast ist oder ob das jetzt jemand ist, der am See auf der Liegewiese ist, der Lust auf ein kühles Getränk oder auf ein Eis hat.
00:13:23: Genauso aber natürlich auch Radfahrer, Spaziergänger.
00:13:27: Jeder ist bei uns herzlich willkommen.
00:13:29: Und die Planung gerade vom Außenbereich, wie du es jetzt angesprochen
00:13:33: hast,
00:13:34: geht auch in die Richtung, dass wir Auf jeden Fall regelmäßig Grill-Feste machen werden.
00:13:39: Wir werden Wein-Feste mit Weinprobe machen und wir werden auch Schafkopf-Turniere anbieten.
00:13:46: Ja, cool!
00:13:47: Also, das finde ich richtig geil!
00:13:52: Schafkopf!
00:13:53: Ich kenn's nicht, wer weiß, aber ich kann's halt noch lernen.
00:13:55: Ja, wir haben
00:13:55: ja gerade schon gesprochen, dass du und ich nicht gerade die großen Schafkopf-Profis sind.
00:14:01: Aber was nicht ist, Julia kann auch
00:14:02: werden.
00:14:02: Genau, was noch nicht ist, das kann ja noch werden.
00:14:05: Wir haben da auf jeden Fall auch noch einen guten Partner mit an der Hand, der uns hier tatkräftig unterstützt.
00:14:10: Das ist ein eingesessener Allgäuer Schafkopf-Tuniermeister.
00:14:15: Oh Gott.
00:14:16: Ja, ja.
00:14:17: Hier mit Pokal, Amt und Siegel.
00:14:20: Genau, genau.
00:14:22: Und da sind wir auf jeden Fall mit in guten Händen und sind uns sicher, dass das auch auf jeden Fall ein schönes und interessantes Event werden wird.
00:14:32: Seid ihr eigentlich oder habt ihr da selber die Ärmel auch hochgekrempelt mit geschafft, also mal so eine Samstagnachtschicht eingelegt, wenn man da jetzt einen neuen Boden raus muss oder ich brauche ein paar neue Schränke.
00:14:44: Jeder, der in der Gastro war, der weiß nach einer gewissen Zeit, muss man halt einfach ein Aufhübschen, das fand ich ganz nett.
00:14:50: Gibt es neue Vorhänge, also wie aktiv war es ihr tatsächlich mit eurer eigenen Körperkraft mit dabei?
00:14:58: Also, wenn du es jetzt gerade angesprochen hast, so Samstagabend mal eine Nachtschicht einlegen, das wäre ja natürlich sehr schön gewesen, wenn sich es nur auf den Samstag beschränkt.
00:15:07: Da waren schon ein paar mehr Nachtschichten dabei, oft auch unter der Wache, weil halt dann einfach bis zu dem nächsten Liefertermin oder bis zu dem nächsten Step noch was fertig werden musste.
00:15:19: Aber wir schon eingangs gesagt, das ist für uns eigentlich gar kein Thema, weil wir uns auf dieses Projekt freuen, weil wir damit Herzblut drauf hinarbeiten.
00:15:28: Und deswegen ist das jetzt für uns eigentlich nichts, was wir irgendwie negativ betrachten würden.
00:15:33: Im Gegenteil, wir haben da immer Spaß bei der Arbeit.
00:15:37: Die Hauptumbauarbeiten sind quasi auch schon abgeschlossen.
00:15:40: Es kommt noch ein bisschen das Feintuning, oder?
00:15:43: Genau, also am Gastraum sind wir jetzt gerade dran, dass wir den einfach noch ein bisschen leicht, wir wollen so eine leichte Mischung aus dem Rustikalen und dem Modernen dort zusammenbringen, weil ich glaube, es merkst du jetzt gerade schon dieses zusammenbringen, immer von zwei Dingen.
00:16:00: Das ist der rote Faden,
00:16:00: das ist der rote Faden.
00:16:02: Genau, das ist so ein bisschen unser roter Leitfaden, an dem wir uns halten möchten und in dem wir uns orientieren.
00:16:08: Und auch auf der Terrasse ist es so, dass wir da jetzt zum Beispiel noch eine schöne Launch mit rein bauen, dass es auch einfach quasi nicht nur zum Kaffee trinken und zum Essen einlädt, sondern auch einfach mal zum ganz gemütlich zusammen sitzen oder Umgangssprache ich einfach mal ein bisschen chillen miteinander und einen leckeren Cocktail trinken oder ein alkoholfreies Bier, wer das möchte.
00:16:33: und da auch einfach ein bisschen die Seele baumeln lassen kann und ins Gespräch
00:16:36: kommen.
00:16:37: Ihr seid nicht beide aus dem Allgäu.
00:16:40: Julian Schmied, du bist der gebürtige Allgäuer und Julian Hauck, das haben wir ja schon mitbekommen.
00:16:45: Du bringst ein bisschen den Wiener Humor mit zu uns ins Allgäu als Neuallgäuer.
00:16:50: Ein paar Jahre bist du ja schon da, fünf Jahre.
00:16:53: Was verbindet dich dann mit dieser Region?
00:16:55: Oder wie wirkt das Allgäu auf
00:16:57: dich?
00:16:58: Also ich war damals, als wir uns kennengelernt haben, ein paar Mal auf Besuch hier.
00:17:01: Ja?
00:17:02: Und ich muss sagen, ich hab mich in die Gegend, in die Berge, in die Landschaft, das Gemütliche, das Ruhige, auch die Leute, die wie
00:17:08: sie sind.
00:17:09: Das Herzliche.
00:17:11: Du meinst mir, das krummelige, wenn man so
00:17:13: ein bisschen ... Am Anfang ist der Allgäuer ein bisschen ...
00:17:15: Aber man wird herzlich aufgenommen und das hab ich mich verliebt.
00:17:18: Und das war für mich auch tatsächlich so von Eintag und Verandern.
00:17:22: Ich ziehe her, ich will hier wohnen.
00:17:24: Cool.
00:17:25: Hast du schon ein Lieblingsallgäuer Wort?
00:17:28: Das ist eine
00:17:29: gemeine Frage.
00:17:34: Ich glaube,
00:17:34: das war das Erste, was ich kennenlernen durfte und ich glaube auch das Allererste, was ich übernommen habe, weil die Antwort auf alles.
00:17:40: Ja, Mai.
00:17:43: Sehr schön.
00:17:45: Julian, du bist ein gebürtiger Allgäuer und fest verwurzelt hier und Heimat ist für dich?
00:17:52: Heimat ist für mich einfach... Berge, gutes Essen, viele Seen, grüne Natur, auch die Menschen hier, die viele Natur, die Freiheit, das ist für mich das Allgäu, das ist das, was ich mit meiner gebürtigen Heimat verbinde.
00:18:11: Also eine gewisse Ursprünglichkeit.
00:18:13: Also ihr seid oder du bist neu verwurzelt hier bei uns in der Region und das ist auch ein wichtiger Faktor, diese Allgäu-Verbundenheit, diese Kurzen Wege auch, was eure zulieferer, eure potenziellen Zulieferer angeht.
00:18:27: Ihr habt da geguckt, alles was bei euch dann in der Küche landet und für uns als Gast dann auf dem Teller, das ist alles von hier?
00:18:35: Genau, also das war uns einfach sehr wichtig, dass wir so gut wie ausschließlich nur mit regionalen Lieferanten und Produzenten zusammenarbeiten.
00:18:46: Wir arbeiten zum Beispiel mit einer großen Missener Brauerei zusammen und mit einer sehr guten Metzgerei aus Freidorf und bei uns ist auch einfach alles frisch gemacht.
00:18:59: Das finde ich auch.
00:18:59: Also es war auch wichtig, dass da nichts irgendwie groß Tiefkühlwade ist oder aufgetaut wird oder so was, sondern dass auch uns am Koch einfach sehr wichtig, dass es einfach frisch ist, dass es regional ist und die Qualität spiegelt sich dann natürlich auch im Essen wieder.
00:19:15: I-Tüpfelchen bei jedem Gericht ist so das Herz, was der Koch mit nach draußen
00:19:21: schickt.
00:19:22: Das ist natürlich, also das ist bei uns allgemein so.
00:19:26: Also hier Julian Haug ist ja dann hauptsächlich im Service zuständig.
00:19:30: Das wäre
00:19:30: doch, das wäre nämlich noch was gewesen.
00:19:32: Wie seid ihr denn da eingeteilt bei euch?
00:19:33: Weil das ist ja logistisch, muss das gut aufgestellt sein, dieser ganze Betrieb, euer Küchenchef oder euer Mann in der Kitchen.
00:19:42: Ja, es ist Head of the Kitchen.
00:19:44: Wie ist es bei euch da?
00:19:46: Julian Haug Service.
00:19:51: Also ich kümmer mich um den Service und auch das Gesicht des Lokals.
00:19:54: Ja.
00:19:55: Ich muss da ganz ehrlich sein, ich wohne seit fünf Jahren hier.
00:19:58: Die Bürokratie ist irgendwie nicht so ganz meins.
00:20:01: Die will ich nicht.
00:20:02: Dafür ist der andere Julien da um einiges fitter als ich.
00:20:05: Und so sagen wir auch immer, wir haben hier ein Supersteam, Erde theoretiker, ich der Praktiker.
00:20:10: Und so streiten wir voran.
00:20:12: Ja, dann heißt du, du bist noch der Büro, Julial.
00:20:15: Also der Büro-Mensch.
00:20:17: Genau, also ich werde ganz liebevoll immer als der Büro-Mensch bezeichnet.
00:20:20: Wobei es natürlich trotzdem so ist.
00:20:23: dass ich zwischendurch dann auch mit im Service bin und hier natürlich tatkräftig unterstützt, weil wir haben es ja vorhin schon angesprochen.
00:20:32: Wir haben relativ viele große Tische, wir haben natürlich auch kleinere Tische, auch für zwei Personen oder drei Personen, das ist gar kein Thema.
00:20:40: Aber wir haben im Lokal haben wir ca.
00:20:43: sechzig Sitzplätze draußen, siebzig.
00:20:46: Und wenn dann natürlich gerade im Sommer mal bei schönem Wetter da viel los ist, dann ist es halt doch ein bisschen schwierig, wenn der andere Julian das alles alleine oder beziehungsweise mit seinen Unterstützern meistern muss.
00:21:03: Und da bin ich dann natürlich auch zur Stelle.
00:21:05: Und es macht mir dann natürlich auch Spaß, weil nur im Büro sitzen und keinen Kontakt zu den Gästen zu haben.
00:21:12: Das ist ja auch nicht das, was ich mir darunter vorstelle, weil das Gastroherz und die Verbundenheit.
00:21:18: Das schlägt ja unser beiderherz dafür.
00:21:20: Das schlägt euer beiderherz dafür.
00:21:22: Ich finde das Konzept richtig, also cool, zusammenbringen.
00:21:26: Menschen gemeinsam lachen beim Essen.
00:21:28: Jede Familie kennt das ja, ist ja eigentlich von daheim so mahogt.
00:21:32: Mit der Familie am Essen tauscht sich aus, dann die Regionalität, kurze Wege, frische Sachen auf den Tisch.
00:21:40: Hat euer Logo irgendwie eine spezielle Farbe, habt ihr alle gleich das Outfit an?
00:21:45: Lechera wahrscheinlich ein bisschen Polo-Shot, gleiche Farbe?
00:21:49: Ne, ganz so ist es nicht.
00:21:50: Wir haben uns dann da tatsächlich ein bisschen an dem Allgäuer-Style orientiert, aber doch ein bisschen moderner gehalten und unsere Lokalfarbe ist dann da tatsächlich blau.
00:22:02: Wieder entzehren.
00:22:04: Es gibt noch ein bisschen was zu tun.
00:22:05: Habt ihr das so ein Spezial geplant für euren Eröffnungstag?
00:22:09: Wir wollen einfach nur gut in die ganze Sache rein starten.
00:22:13: Wir freuen uns natürlich auf jeden, der vorbeikommen möchte.
00:22:16: Und die Öffnungszeiten brauchen wir natürlich auch, oder?
00:22:19: Die Öffnungszeiten kommen dann bei uns noch auf Instagram.
00:22:23: Aber wir haben auf jeden Fall immer einen Mittagstisch, den wir anbieten.
00:22:28: Nachmittags haben wir Kaffee und Kuchen und abends dann natürlich wieder leckere warme Küche.
00:22:32: Danke euch fürs Dasein.
00:22:34: Zwei Julians, einmal Julian Schmid, Julian Hauck, die Betreiber der neuen Gastrohr.
00:22:40: Beim Campingplatz in Salzburg.
00:22:42: Toi, toi, toi und alles Gute euch.
00:22:44: Vielen Dank.
00:22:44: Danke dir, danke, dass wir da sein durften.
00:22:46: Der Allgäuhit Kaffee-Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:22:51: Stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik.
00:22:55: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.
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