Gesangstalent aus dem Allgäu - Weronika Czyz aka "Greenblackblue"
Shownotes
In dieser Podcastfolge begrüßen wir die Sängerin Weronika Czyz, die unter dem Künstlernamen greenblackblue veröffentlicht. Als eigenständige Stimme in der zeitgenössischen Musiklandschaft verbindet sie künstlerische Klarheit mit einer starken Präsenz. Eine Folge mit einer besonderen Gästin und viel Raum für Persönlichkeit.
Transkript anzeigen
00:00:00: Der Allgäu-Hit.
00:00:01: Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:05: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik.
00:00:08: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.
00:00:13: Heute wird's musikalisch zu Gast, Veronica Tschüss.
00:00:16: Schönen guten Morgen.
00:00:17: Hi.
00:00:18: Schönen guten Morgen.
00:00:19: Du bist aus Kempten.
00:00:20: Du bist Künstlerin, du bist Sängerin.
00:00:23: Aber du singst nicht unter Veronica Tschüss, sondern du hast schon einen Künstlernamen.
00:00:28: Genau, mein Künstlernamen ist Green Black Blue und viele Fragen, woher diese Künstlernamen kommt.
00:00:36: Also ich habe grüne Augen, schwarze Haare und meine Lieblingsfarbe ist
00:00:41: blau.
00:00:42: Ich beginne immer solche Stunden ein bisschen in deinem Leben zurückblicken.
00:00:48: Woher kommst
00:00:49: du?
00:00:49: Was machst du?
00:00:49: Was treibt dich an?
00:00:51: Wann bist du?
00:00:52: Zu Musik gestoßen.
00:00:53: Du bist jetzt keine gebürtige Kämpterin, das darf ich sagen.
00:00:56: Aber ne, einheimische eigentlich, inzwischen war schon lange da.
00:01:01: Genau, also ich bin gebürtige Polin.
00:01:04: Ich bin mit zwanzig nach Deutschland gekommen, nachdem ich meine Abitur geschrieben habe.
00:01:08: Ja?
00:01:08: Erfolglich.
00:01:09: Ja, natürlich.
00:01:11: Genau, dann habe ich hier meine Ausbildung zu Krakenschwester angefangen.
00:01:14: Also ich greife gerne den Menschen unter die Arme.
00:01:19: Aber meine größte Leidenschaft ist Musik und mit der beschäftige ich mich seitdem ich klein bin.
00:01:25: Ich habe immer gesungen, ich war immer laut meine Elternkünste bestätigen.
00:01:30: Genau, ja.
00:01:31: Es ist ein musikalischer Haushalt, war zu dir eine musikalische Familie, hast du noch Geschwister und habt ihr da irgendwie auch mehr stimmig schon daheim getreller?
00:01:39: Also wir haben immer Musik gehört zu Hause, seitdem ich klein bin.
00:01:45: Ich bin Einzelkind, also ich habe keine Geschwister.
00:01:48: Aber ja, das war einfach immer richtig schön zu Hause, immer gesungen.
00:01:53: Ich weiß ganz genau, wo ich das erste CD bekommen habe von Shakira.
00:02:01: Und dazu habe ich immer gesungen, getanzt und ich wusste immer, ich will singen.
00:02:07: Ich will singen, ich möchte irgendwann mal meine Message mit der Welt teilen und so hat sich das nach und nach entwickelt.
00:02:13: Hast du da schon, als Kind gibt es ja auch schon so Contests, so Gesangswettbewerbe, hast du da schon mal bei so was mitgemacht?
00:02:20: oder hast du da dann doch von zu Hause Kaisen, hey, wart mal, bis ein bisschen älter bist?
00:02:25: Ich habe immer in der Schule gesungen, also immer in der Schule, da gab es so kleine Konzerte oder schon seit Kindergarten, dann weiter im Gymnasium und so weiter.
00:02:35: und irgendwann habe ich dann ein Jahr Musikschule.
00:02:39: Wow!
00:02:40: Dann
00:02:41: hast du deine Stimme
00:02:42: schon richtig gut.
00:02:43: Genau, ich habe dann Gitarre gespielt.
00:02:47: Das hat mir aber in der Schule nicht so ganz gut gefallen.
00:02:49: Dann habe ich den besten Geschenk von meinen Eltern bekommen.
00:02:52: Und zwar eine wunderschöne rot-schwarze Ibanez-Gitarre.
00:02:56: Elektroakustisch.
00:02:58: Wow!
00:02:59: BAM!
00:03:00: BAM!
00:03:01: Wirklich, das war ein Traum.
00:03:02: Und seitdem habe ich dann Gitarre gespielt und mir dann tatsächlich selbst beigebracht, wie man Gitarre spielt.
00:03:08: Ja,
00:03:09: richtig cool.
00:03:09: Ich kann glaube ich zwei Griffe auf der Gitarre, den C und A, glaube ich.
00:03:14: Und dann war es das bei mir schon gewesen.
00:03:17: Welche Musik habt ihr zu Hause gehört?
00:03:19: War das ein bisschen so klassisch oder war das aktueller?
00:03:22: Mainstream Pop oder war das Folk?
00:03:27: polnische Musik oder internationale Musik?
00:03:31: Ich würde sagen von jedem ein bisschen.
00:03:33: Also bei uns zu Hause halt natürlich Radio und Charts oder damals noch MTV und so weiter.
00:03:38: Bei meiner Oma habe ich halt Volksmusik gehört.
00:03:40: Ja,
00:03:40: ja, die Volksmusik.
00:03:42: Genau.
00:03:43: Und dann ist halt die Mischung entstanden.
00:03:46: Ja.
00:03:46: Genau, aus allem.
00:03:48: Das
00:03:48: ist auch so ein bisschen, bei dir ist es so ein Potpourri aus Alm oder sagen wir es mal so einen musikalischen Regenbogen aus jedem Bereich, dann kommt es in den Schäker rein und heraus kommt deine Musik.
00:04:03: Beschreib mal, beschreib mal, welche Elemente in deiner Musik auftauchen.
00:04:07: Wir hören da ja nachher auch noch rein, das ist ein Zusammenschnitt, dass wir uns auch alle ein Bild machen können, wie du klinkst, aber mal so grob gesagt, welche musikalischen Elemente Trift man in deiner Musik oder auf die trifft man?
00:04:24: Also in meiner Musik trifft man vor allem auf Pop und Elektro.
00:04:29: Teilweise auch ein bisschen klassischer Musik in einem Song.
00:04:33: Wie es dazu kommt.
00:04:34: Also ich wollte immer Musik machen.
00:04:37: Und das hat aber nicht so ganz funktioniert, weil ich hatte hier nur Gitarre und ich wusste nicht, wie soll ich halt ein ganzes Werk, der bei mir im Kopf immer eine Runde spielt.
00:04:49: Wie krieg ich's raus aus dem Kopf aus Papier?
00:04:52: Und dann hat mein Freund mir ein wundervolles Geschenk gemacht.
00:04:55: Und zwar eine komplette Ausstattung, habe ich bekommen.
00:04:58: Ein Musikprogramm und Boxen und Kopfhörer.
00:05:01: Und wirklich,
00:05:02: boah!
00:05:02: A little Studio bei dir, ein Zimmer.
00:05:05: Wirklich,
00:05:05: so ein ganz kleines Studio bei mir im Zimmer.
00:05:07: Und das war wirklich das erste Schritt, das erste Schritt, wo ich angefangen habe, richtig Musik zu machen.
00:05:14: Ich habe einen kleinen Gibo zu Hause und dann konnte ich alle Meine Gedanken halt spielen.
00:05:22: Das war wundervoll.
00:05:23: Ich kann in diesem Programm alle Instrumente benutzen, von Geigen, von Gitarre, Piano, Kontrabass, alles Mögliche, Drums, Fekussion, auf jeden Fall, das macht so diesen Spaß.
00:05:37: BASS!
00:05:38: Natürlich der BASS,
00:05:39: dürfen wir nicht vergessen.
00:05:41: Wie alt warst du dann da?
00:05:43: Ich war dann siebenundzwanzig.
00:05:46: wo ich damit angefangen habe, mit dem Cubis, mit diesem Programm zu machen.
00:05:50: Das hat halt ein bisschen gedauert, bis ich angefangen habe, meine Musik der Welt zu zeigen.
00:05:55: Aber irgendwann habe ich festgestellt, okay, ich bin soweit.
00:05:57: Ich möchte einfach meine Message den Menschen teilen.
00:06:00: Und ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen, die meine Musik hören, können sich wirklich hineinversetzen, weil es gibt verschiedene Themen.
00:06:08: Veronica, du hast gerade gesagt, da geistert dann so eine Werke
00:06:11: in deinem
00:06:12: Kopf irgendwie rum.
00:06:14: Und jetzt hast du das Equipment daheim, dass du sagst, ich kriege es aus dem Kopf raus, aufs Papier, in den Computer rein.
00:06:21: Wie passiert so?
00:06:22: was?
00:06:23: Welche Themen greifst du auf bei dir in deinen Songs?
00:06:26: Ganz unterschiedlich.
00:06:27: Also das ist wirklich sehr unterschiedlich.
00:06:29: Ich kann dir gerne ein Beispiel erzählen.
00:06:31: Ja, sehr gerne.
00:06:32: Ich habe ein Song, das heißt Serious.
00:06:34: Und es erzählt über die ganzen Geschichten, die wir immer auf dem Fernseher sehen, ganzen Serien, TV und so weiter.
00:06:44: Und da habe ich tatsächlich Bridgetons angeschaut.
00:06:46: Ich glaube, ganz viele Candy, wundervolle Serie.
00:06:50: Und während ich das angeschaut habe, ist mir eine Zeile gekommen.
00:06:53: Und die Zeile war, ich möchte nicht diese Serien anschauen, ich möchte mein eigenes Leben.
00:07:00: Genau.
00:07:00: Und das war ... Da ist sofort die Melodie gekommen und dann wusste ich, okay, das muss ein bisschen klassisch sein, das muss ein bisschen ... Das ist ein Drama aufeinander.
00:07:07: Ja, genau, genau.
00:07:09: Und diese Stimmung.
00:07:10: Und dann wusste ich ganz genau, I don't wanna watch Netflix Serious, I just wanna live my own.
00:07:15: Und genau das war die erste Zeile.
00:07:17: Danach natürlich im Song entwickelt sich so, ich will unbedingt den Netflix Serious anschauen.
00:07:22: Ich will wissen, was weiter passiert.
00:07:24: Aber ich will auch nicht vergessen, mein eigenes Leben zu leben.
00:07:28: Und das ist die Message in dem Song.
00:07:30: Genau, dass es die Realität gibt.
00:07:32: Und ich bin in der Realität alles andere als Fiktion.
00:07:35: Und ich kann da zwar abwandern vom Kopf her,
00:07:38: mich
00:07:38: auch fallen lassen und mal rausnehmen aus dem Alltag.
00:07:41: Aber nichtsdestotrotz, hier ist the real life.
00:07:45: Und ich bin Teil vom real life.
00:07:47: So ist das.
00:07:48: Andere Songs sind z.B.
00:07:51: Papaya.
00:07:51: Es geht um Sommer, um diesen Flirt, um Strand und das warme Wasser und vielleicht noch ein Drink in der Hand.
00:07:59: Und dann noch diese wundervolle Mann, den man begehrt und mit dem man gerne tanzen möchte, die ganze Nacht einfach durchtanzen möchte.
00:08:07: Dann habe ich ein Song, Vollenlauf.
00:08:10: Es erzählt über die wunderschnelle Liebe, die jede von uns sich vom Herzen wünscht, wo keine Komplikationen gibt, sondern es ist einfach nur man selbst die Liebe und Freude und Glück.
00:08:24: Und dann natürlich gibt es auch Songs, ich glaube jeder Künstler hat über Heartbreak.
00:08:29: Das gibt es auch Songs, Don't Worry, genau erzählt über diesen Heartbreak.
00:08:36: Genau.
00:08:36: Und alle diese Songs, die Texte, das ist mein eigenes Werk.
00:08:41: Ich habe die Texte selbst komponiert.
00:08:43: Die Musik, das ist alles mein Werk.
00:08:45: Also jede einzelne Ton, jede einzelne
00:08:47: Fass,
00:08:48: ist alles aus meinem Kopf.
00:08:49: Und genau, das habe ich alles selbst gemacht.
00:08:52: Jetzt hast du ja gesagt, bei dieser einen Zeile, da war es am Netflix gucken.
00:08:59: Und dann war da einfach so ein Stück da.
00:09:02: Pauschal kann man das wahrscheinlich gar nicht sagen, ist erst irgendwie so eine Melodie im Kopf oder man hat irgendwie so eine Textpassage, ist wahrscheinlich auch unterschiedlich.
00:09:12: Manchmal ist die Melodie als erstes da und manchmal ist der Text als erstes
00:09:16: da.
00:09:16: Genau, tatsächlich.
00:09:17: Also mein Freund kann bestätigen, wie oft ist es so um zwei Uhr nachts?
00:09:21: Ich stehe auch.
00:09:23: Und ich muss zuerst die Melodie kurz aufnehmen, eine Sprachaufnahme, weil die ist mir gerade gekommen, irgendwie ein Traum, das muss ich sofort aufnehmen, dass ich es auf keinen Fall vergesse.
00:09:35: Manchmal ist es so, dass es zuerst Text da ist, es ist irgendwas passiert, was ich halt verarbeiten möchte oder was ich halt vermitteln möchte, was sagen möchte.
00:09:43: Also das ist sehr unterschiedlich.
00:09:44: Manchmal setze ich mich einfach hin.
00:09:46: Es ist wunderschönes Wetter oder halt am Abend, ich mach noch eine Kerze an, mach mir einen schönen Tee oder einen Kaffee und dann entsteht die Magie.
00:09:55: Ich lass einfach die Gefühle über mich gehen und guck, okay, was möchte ich gerne benutzen?
00:09:59: und ich probiere mal heute mit Piano und dann nehme ich Piano und dann fange ich an zu spielen und irgendwann ist so, oh, das klingt richtig gut, okay, dann arbeite ich weiter.
00:10:08: Das ist ja total abgefahren.
00:10:12: Dein Unterbewusstsein ist ja eigentlich die ganze Zeit irgendwie so ein bisschen Text suchen, Musik suchen oder dass sich das ergänzt.
00:10:21: Also ich muss wirklich sagen, die Musik ist die ganze Zeit in meinem Kopf.
00:10:25: Das ist so wie ein Konzert, der man überhaupt nicht ausschalten kann.
00:10:30: Wenn ich einschlafe, wenn ich aufstehe, wenn ich Sonst bei der Arbeit bin, wenn ich Autofahrer, das ist einfach, irgendwas spielt immer in meinem Kopf.
00:10:39: Also irgendwo in der Geige?
00:10:40: Genau, genau,
00:10:41: genau.
00:10:41: Und so entsteht das wirklich.
00:10:43: Oder beim Putz, nicht ein Tustaubsauger auf einmal.
00:10:46: Und dann denke ich mir, okay, gut, das muss ich mir kurz aufnehmen, nicht vergessen.
00:10:52: Und tatsächlich, sonst steht das, ja.
00:10:55: Wie lange braucht dann so ein Song, bis er fertig ist?
00:10:58: Klar, man hat dann so eine Eingebung, man hat irgendwo so ein Fitzelchen oder ein Stückchen Text.
00:11:04: Wie lange dauert es dann ungefähr, bis so ein Song fertig ist?
00:11:07: Ich meine, das dauert dann schon noch, oder?
00:11:11: Also, bist du sehr unterschiedlich.
00:11:15: Also, teilweise geht das ziemlich schnell, vor allem Text.
00:11:20: Teilweise geht es aber auch so, dass der Text erst am Ende kommt und ich brauche vielleicht auch paar Monate, um dann komplett vollständig zu schreiben.
00:11:29: Das ist so, ich mache erst mal angenommen, ich habe die Idee, ich arbeite die Musik aus, dann schreibe ich noch einen Text, dann ist das sozusagen alles fertig.
00:11:37: und dann habe ich noch einen Bekannten, der Felix Stein und das ist der Mensch, der mir hilft, mein Mastering zu machen, also Mastering und Mixing, weil ich kenne vieles, ich kann vieles machen, aber ich kann halt den Song nicht so produzieren, dass er auf Streamingboard vom Land entkann.
00:11:57: Deswegen brauche ich Hilfe vom Elevator-Studios in München, in Gamerink.
00:12:03: Und dann, sobald das Song fertig ist, dann fahre ich zu Felix, wir bearbeiten den Song, gucken, dass es alles passt.
00:12:11: Teilweise machen wir auch Voice-Aufnahmen, damit es halt ein bisschen besser klingt, weil zu Hause Demo ist natürlich das eine, aber Studio-Qualität ist das andere.
00:12:19: Und da Felix unterstützt mich richtig, richtig doll.
00:12:22: Und sobald es fertig ist, vielleicht eine Woche.
00:12:26: Genau.
00:12:27: Diese Enttuning oder Feintuning.
00:12:30: Genau.
00:12:30: Und dann ist das Song fertig und dann kann ich das hochladen.
00:12:34: Hobby-Sängerin noch, oder ist das große Ziel, das dann doch mal berufsmäßig machen zu können?
00:12:41: Das wäre natürlich meine größte Traumerfüllung, wenn das so wäre.
00:12:45: Aber
00:12:46: du bist auf einem guten Weg dahin.
00:12:47: Wie viele Songs hast du schon veröffentlicht können?
00:12:51: Ich habe mittlerweile acht Songs schon veröffentlicht, genau seit dem Jahr.
00:12:56: Und ich kann ganz stolz sagen, als eine kleine, noch kleine Künstlerin und Newcomerin, das ein von meinen Songs schon über hundertsieb, hundertsiebzig Tausend Streams hat auf Spotify.
00:13:08: Wow, Applaus!
00:13:09: Danke!
00:13:10: Das muss einem echt erst mal einer nachmachen.
00:13:14: Und wir hören gleich mal so ein Potpourri, eine Collage aus deinen Songs und danach frage ich dich, Wie du das jetzt so empfunden hast, dass das so im Radio lief.
00:13:24: Ja,
00:13:25: okay.
00:13:26: Und jetzt gibt's Green, Black, Blue.
00:14:08: Wir sind jetzt so ein eigener Collage von sich
00:14:11: zu hören.
00:14:16: Das war genial, wirklich
00:14:17: Dankeschön.
00:14:19: Aber da ist ja wirklich ein cooler Beat,
00:14:21: da ist ein Move
00:14:22: drin.
00:14:22: Also wir haben ja beide jetzt hier schon ein bisschen so abgehottet.
00:14:27: Da ist auf jeden Fall Power dran.
00:14:29: Auf jeden Fall.
00:14:30: Wirklich eine schöne Zusammenstellung.
00:14:32: Danke an unseren Musik-Redaktionsleiter Lars Peter-Schwarz.
00:14:37: Den grüßen wir doch mal hier an dieser Stelle.
00:14:39: Danke Lars.
00:14:39: Danke Lars.
00:14:40: Das war ein guter Beat.
00:14:42: Ist uns natürlich allen auch aufgefallen.
00:14:44: Mensch, du Trella-Star ja in Englisch.
00:14:47: Wie kam's?
00:14:47: Wie kommt's?
00:14:49: Genau.
00:14:49: Als ich meine Songs angefangen habe zu schreiben, die ersten Songs waren auf Polnisch.
00:14:56: Die Songs waren halt auf Polnisch die ersten paar Jahre.
00:14:59: Dann, als ich nach Deutschland gekommen bin, dann habe ich auch Deutsch, also
00:15:04: Songs auch genau auf
00:15:06: Deutsch zu schreiben.
00:15:07: Einige Texte habe ich auf Deutsch auch.
00:15:10: Bis jetzt habe ich aber noch keine passende Melodie gefunden sozusagen.
00:15:13: Der Text ist schon
00:15:14: schön.
00:15:15: Die Melodie kommt doch.
00:15:18: Und irgendwann habe ich festgestellt natürlich, die Sprache, die englische Sprache ist die gängigste Sprache der Welt.
00:15:26: Und so auf die Art und Weise kann ich die meisten Menschen erreichen.
00:15:30: Ja, das stimmt.
00:15:31: Und auch vom Alter her auch ein bisschen zu den Jüngeren.
00:15:34: Genau.
00:15:34: Weil das ist ja zum Teil schon klar.
00:15:37: Elektropop hast du ja eingangs gesagt, ist da mit dabei.
00:15:40: Das sind schon echt coole Moves drin.
00:15:43: Und ich könnte mir schon vorstellen, dass das bei den Kids so auch ankommt.
00:15:48: Die Songs von dir kann man im Internet hören.
00:15:51: Oder wovor öffentlichst du so eine richtige Scheibe, physisch, ne CD, gab's das?
00:15:57: Oder gibt's das schon?
00:15:58: Oder ist das der Plan?
00:15:59: Das gibt's
00:15:59: noch nicht.
00:15:59: Nein, das gibt's noch nicht.
00:16:00: Meine Songs, meine Musik kann man auf jede einzelne Streamplattform durch den YouTube-Spotify dieser Apple-Music, also wirklich überall, Soundcloud, wirklich überall.
00:16:12: Und das ist halt richtig schön, weil immer wieder kommen halt Nachrichten von wirklich komplett fremden Menschen aus.
00:16:19: Also der ganzen Welt, die dann schreiben, hey, ich bin auf dein Song gestoßen, ich finde das total schön, mach weiter, hey, wir haben eine Party gemacht und dein Song, das war der Burner auf unserer Party und das ist richtig schön und das sind Menschen in jedem Alter.
00:16:37: Also das ist wirklich, ich kann sagen, das ist meine Songs.
00:16:41: haben mittlerweile hundert zwölf Länder erreicht und tatsächlich, laut Spotify, die meisten höhere habe ich in den USA, wirklich.
00:16:51: Deutschland ist auf der zweiten Stelle, genau, auf der ersten Stelle USA.
00:16:56: Ja klar, Englisch, da bist du international natürlich unterwegs und man kann international irgendwo aus dem Radio trellern.
00:17:05: Dein großes Ziel haben wir ja vorhin schon mal ganz kurz angefragt, irgendwann mal auch vom Live-Publikum zu spielen,
00:17:15: zu
00:17:15: performen.
00:17:16: Das wäre ein ganz, ganz grosser Traum wirklich.
00:17:19: Also das ist ein meiner größten Träume.
00:17:23: Der erste Traum ist heute in Erfindung gekommen, den meine Songs jetzt vorgespielt hier worden sind.
00:17:30: Vielen lieben Dank dafür.
00:17:34: Mein größter Traum ist, von meinem Musikleben zu können.
00:17:39: Das wäre wirklich eine wundervolle Konzerte zu machen und einfach eigene Ferngemeinde.
00:17:45: aufbauen
00:17:46: zu können oder auch so ein unmittelbares Feedback.
00:17:49: Das ist natürlich bei einer Live-Performance.
00:17:51: Du hast sofort die Reaktion vom Publikum.
00:17:53: Du siehst, wie sie tanzen, die Hände gehen nach oben, jeder wirkt irgendwie und schnückt so im Takt mit.
00:18:00: Ist natürlich nochmals, glaube ich, ein ganz anderes Gefühl als jetzt übers Radio.
00:18:04: Klar, da sehe ich die anderen
00:18:05: aber nicht.
00:18:06: Ja, natürlich.
00:18:07: Wie krass wäre das denn, wenn ich ein Konzept machen könnte und dann auf einmal alle können mein Song live mitspielen oder halt mitsingen?
00:18:13: Wow, das wäre dann natürlich... Ich glaube, ich würde weinen.
00:18:16: Jetzt frage ich dich, was ist Musik für dich?
00:18:19: Musik ist für dich?
00:18:21: Das ist mein Lebensstil, das ist Freude, das ist Positivität.
00:18:26: Das ist einfach mein Leben.
00:18:28: Das ist dein Leben und du strahlst das auch so was von aus.
00:18:31: Also um dir oder um dich ist so eine Aura, so eine gute Laune, so eine Freude.
00:18:38: Also du sprudelst wirklich aus jeder Porre.
00:18:43: Begeiste dich das, was du machst und was dich antreibt.
00:18:46: Woher nimmst du denn die Energie?
00:18:49: Neben deinem eigentlichen Job, den du ja hast noch, ist das Musikmachen ja hobbymäßig.
00:18:54: Woher nimmst du die Power?
00:18:56: Wer pusht dich?
00:18:57: Wer lädt deinen Akku auf?
00:18:59: Das ist eine sehr gute Frage.
00:19:02: Wer lädt meinen Akku auf?
00:19:04: Natürlich ich mich selber,
00:19:06: damit es
00:19:06: überhaupt funktioniert.
00:19:08: Das ist natürlich mein Umfeld.
00:19:10: Meine wunderbare Freund, meine tollsten Freunde und meine liebevolle Eltern.
00:19:15: Das ist einfach meine Umgebung, die an mich glaubt, die mir die Freude, die Liebe gibt und die Sicherheit, egal was passiert, hey, wir sind an deiner Seite.
00:19:26: Und das ist das Schönste, was man im Leben haben kann.
00:19:28: Das ist absolut richtig.
00:19:29: Immer so ein doppelten Boden unter einem.
00:19:32: Immer irgendwo jemand, wenn es so nach hinten geht, ach, die fangen mich auf.
00:19:35: So ist das ja.
00:19:36: Jetzt bist du ja aus seiner Heimat weg.
00:19:38: Hast du irgendwelche Reaktionen, Resonanzen, da auch schon von ehemaligen Schulkameradinnen oder Freunden, Nachbarschaftskinder, wo du aufgewachsen bist?
00:19:48: Gibt es da auch irgendwie so Feedback?
00:19:49: Gibt es auch immer so den Daumen nach oben?
00:19:51: Tatsächlich, tatsächlich.
00:19:54: Ganz viele sogar auch meine Familie.
00:19:57: Klar, die unterstützen mich.
00:19:59: Dann meine Freunde, das ist wirklich sehr schön zu hören, so, hey, ich hab den Song gehört.
00:20:06: Vielleicht das ist jetzt nicht so meine Richtung, aber ich find's klasse, was du machst.
00:20:11: Oder bei einem anderen, hey, ich find ... Klasse, was du machst und das ist genau meine Richtung.
00:20:15: Also das ist, was ich gerne mag.
00:20:16: Also das ist richtig
00:20:17: drin.
00:20:17: Es ist viel Positives aus einem unmittelbaren Umfeld.
00:20:21: Jetzt ist ja das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr,
00:20:40: das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr,
00:20:41: das Jahr, das Jahr, das Jahr, das Jahr.
00:20:42: Übernächsten Step.
00:20:44: Also ich arbeite aktuell an einem neuen Song, das heißt Fire Soul, also eine brennende Seele.
00:20:51: Das sagt schon viel aus.
00:20:53: Ja,
00:20:53: ja, ja.
00:20:54: Tatsächlich wird das Song etwas langsamer sein, also etwas ballademäßig, aber auch... was Text angeht, etwas tiefgründiger.
00:21:04: und gleichzeitig arbeite ich noch einem anderen Song und ich weiß aber nicht, welchen ich zuerst releasen werde.
00:21:10: Deswegen, das Datum, das bleibt noch, steht noch aus, aber sobald das feststeht, dann könnt ihr gerne auf meinen Instagram schauen, Green Black Blue oder auf YouTube-Kanal oder Spotify, das wird alles rechtzeitig angekündigt und ich freue mich wirklich sehr auf euch alle.
00:21:27: Wie krass ist das?
00:21:28: Zwei Songs im Kopf, parallel nebeneinander.
00:21:31: Ein schnellerer, langsamerer.
00:21:33: Genau.
00:21:34: Das ist ja auch irgendwie unvorstellbar jetzt auch für einen, wie so ein Song entsteht.
00:21:39: Also viele Elemente, die da sind.
00:21:42: Acht Songs hast du, ist es so, dass man sagt, ich habe mal zwölf Songs, dreizehn, dass ich irgendwie so ein Album abschließen kann?
00:21:52: Momentan.
00:21:53: Momentan hätte ich so um die zwanzig Songs.
00:21:56: Ah!
00:21:58: Die sind aber nicht alle vollständig,
00:22:01: weil
00:22:01: man arbeitet hier an einem, dann an anderem, je nachdem, in welchem Laune man ist, in welchem Mut man gerade ist.
00:22:10: Deswegen, das geht halt so pö-a-pö und sobald irgendein Song fertig ist, dann tue ich dann Release.
00:22:17: Hast du irgendwie eine Tageszeit oder eine Nachtzeit, wo du besonders kreativ
00:22:22: bist, oder?
00:22:23: Nee, das ist tatsächlich ganz unterschiedlich.
00:22:25: Ganz unterschiedlich.
00:22:26: Also ich arbeite im Krankenhaus, ich bin Krankenschwester vom Beruf und ich habe natürlich drei Schichten und kommt drauf an.
00:22:33: Manchmal bin ich kreativ am Vormittag, wenn ich Spädienst hab, manchmal am Nachmittag, wenn ich Frühdienst hab und manchmal tagsüber, wenn ich dann Nachtdienst hab.
00:22:41: Komm drauf an.
00:22:43: Ist das auch manchmal so, dass du bei den Patienten, weil so ein Lied anstimmst?
00:22:50: Das kommt tatsächlich
00:22:51: vor.
00:22:53: Gerade mit Patienten sagen so, oh, Schwester, singen Sie mir doch was für die Nacht.
00:22:58: Dann sage ich gerne, kein Problem.
00:23:00: Und was singst du
00:23:02: da?
00:23:02: Und dann am öftersten sing ich irgendwas auf Polnisch, irgendwas Langsames und so beruhigendes.
00:23:09: Und die Patienten, das ist sehr schön zu sehen.
00:23:12: wenn die Patienten sagen, ich habe jetzt nichts verstanden, aber das war so schön, das hat mich so beruhigt, das ist Dankeschön, Schwester.
00:23:19: Und das ist so schön da, wirklich da hat man ab und zu schon Tränen im Auge.
00:23:25: Ja, mit Musik kann man Herzen öffnen.
00:23:27: Das
00:23:27: stimmt, ja.
00:23:28: Das ist so und das ist, glaube ich, auch deine Message.
00:23:32: Du möchtest berühren mit deiner Musik, Freude schenken, ein Stück Lebenslust auch weitergeben und dass keiner aufgeben braucht, sondern einfach an sich glauben soll.
00:23:46: Irgendwann erfüllt sich dann schon so ein Traum, oder?
00:23:49: Ist das ein bisschen?
00:23:50: Das wäre wundervoll.
00:23:52: Was wünsche ich dir zum Schluss?
00:23:54: Viele kreative Ideen, viele Noten, tolle Texte, gute Emotionen.
00:24:00: Ich sage danke, dass du da warst.
00:24:02: Veronica Tschüssch, Green, Black, Blue.
00:24:05: Vielen lieben Dank für die Einladung.
00:24:07: Sehr gerne.
00:24:47: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:24:52: Stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik.
00:24:56: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.
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