Kaffeeklatsch mit Bürgermeister Lucas Reisacher aus Oy-Mittelberg
Shownotes
Bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen – genau darum geht’s im AllgäuHIT-Kaffeeklatsch. In dieser Folge begrüßen wir einen Gast, der Verantwortung trägt und seine Heimat aktiv mitgestaltet: Lucas Reisacher, Bürgermeister der Gemeinde Oy-Mittelberg. Wir sprechen mit ihm über aktuelle Themen aus dem Rathaus, die Herausforderungen einer wachsenden Gemeinde und darüber, was Oy-Mittelberg lebenswert macht. Persönliche Einblicke dürfen dabei natürlich nicht fehlen – entspannt, ehrlich und ganz nah dran.
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00:00:02: Der Allgäu-Hit.
00:00:02: Kaffee-Clutch
00:00:03: wird präsentiert von
00:00:04: den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung
00:00:08: statt getakteter Hektik.
00:00:09: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für
00:00:12: Pflege und Betreuung
00:00:13: mit Zeit.
00:00:16: Heute heiße ich ganz herzlich willkommen dem Bürgermeister von Euer Mittelwerk Lukas Reisacher.
00:00:21: Schön, dass Sie da sind, hallo.
00:00:22: Einen wunderschönen guten Morgen.
00:00:24: Ich möchte Ihnen und allen Zuhören noch ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit, Wünschen.
00:00:30: Und das ist ein erfolgreiches Jahr für jeden Einzelnen.
00:00:33: Für jeden Einzelnen.
00:00:34: Und Glück und Gesundheit können wir tatsächlich brauchen.
00:00:37: Und wir oder ich wühle nachher so ein bisschen in ihrem Leben, wie Sie überhaupt zum Bürgermeister gekommen sind, was vielleicht auch so Ihre kleiner, boben Berufswünsche waren, das verraten wir hier in dieser Stunde.
00:00:51: Kaffeeklatsch.
00:00:53: Es ist es bald das Zweijährige oder auf Ihrem Bürgermeisterposten, kann man so sagen.
00:00:58: Und die Kommunalwahlen in ein paar Wochen, die schauen Sie ganz entspannt aus dem Euer Rathaus zu.
00:01:04: Sie betrifft es ja da oben nicht.
00:01:06: Also mich selber als Bürgermeister besitzt nicht, aber natürlich haben wir Gemeinderatswahlen und dann auch schon gespannt bin, wie sich der neue Gemeinderat zusammensetzt.
00:01:15: Und gleichzeitig sind ja aber auch noch Kreistagswahlen, wo ich natürlich auch als Kreisrat wieder zur Verfügung stehe und da keine Idee, aber klar, Als Bürgermeister kann ich mich ein bisschen zurücklehnen und habe jetzt nicht diesen Wahlkampfmodus, wie man sonst eventuell hätte.
00:01:30: Ja, ist da vielleicht irgendwann einmal auch dran gedacht, dass das vom Modus her dann so ist, dass das irgendwo einheitlich
00:01:38: ist?
00:01:39: Aktuell nicht.
00:01:40: Wir sind schon sehr lange aussitulich bei den Wahlen und bislang ist auch nicht geplant wieder einzugehen.
00:01:47: Weil die eine oder andere Kommune aus den unterschiedlichsten Gründen ist es ja manchmal so, dass in Anführungszeichen außer Planen turmäßig gewählt werden muss.
00:01:56: Aber in Eummittelberg lauft es ja so ganz gut.
00:02:00: Das
00:02:00: Problem hat auch Vorteile, wo ich dann angefangen habe, hatte ich einen Gemeinderat, wo er schon thematisch sehr weit war und mich da schon gut mitgenommen hat.
00:02:11: Und so ist halt nicht eine Situation entstanden, wo es einmal Rat und auch Bürgermeister neu sind.
00:02:17: Und das hat für mich schon erhebliche Vorteile gehabt.
00:02:20: Ja klar, weil im Background hatten Sie ja dann schon ein angespieltes Team.
00:02:23: Genau.
00:02:24: Das hat Vorteile.
00:02:26: Aber vor zwei Jahren sind es nach Euer Mittelberg gekommen.
00:02:28: Sie sind jetzt kein gewürdiger Euer Mittelberger, aber ein gewürdiger Oberallgäuer.
00:02:32: Jetzt muss ich da ein bisschen gruschteln in Ihrem Leben.
00:02:35: Reisacher aus Altersried, Kempten.
00:02:37: Das sind so zwei Orte, die irgendwie, zumindest wo sie ganz klein waren, doch mal kannte Orte waren.
00:02:44: Und auch immer
00:02:46: sind sie da.
00:02:48: Ich bin in Kempten geboren, war dann hier in der Grundschule in St.
00:02:52: Mang, dann zeitlang in Baden-Württemberg in die Schule gegangen und schon immer auch in Altersitfamilie verwurzelt und verbunden, wo ja auch mittlerweile mein Lebensmittelpunkt ist und habe dann aber wieder nach meinem, sag ich mal, Ritt ins baden-württembergische Schulsystem hier in Kempten mein Fachabitur gemacht.
00:03:14: Da gibt es schon Unterschiede, das ist ja Ländersache, das Schulsystem.
00:03:20: Da hat es ihnen im Bayerischen besser taugt.
00:03:23: Das war dann die Spitze meiner schulischen Aufbahn, hier noch das Fachabitur zu machen.
00:03:30: Wie stark waren die Ambitionen schon als kleiner Bob oder als kleiner Lukas mal irgendwann zu sagen, boah, Rathaus.
00:03:39: Der Stuhl da oben.
00:03:41: Das wird irgendwann mal meiner.
00:03:43: Oder haben Sie natürlich ganz klare, jungen Wünsche gehabt, so wie andere Buben, auch Astronaut, Polizist, Pfleger, Arzt?
00:03:52: Also als Junge habe ich jetzt noch nie gedacht, wo mich mein Weg hinführt.
00:03:57: Da hatte ich diese klassischen Berufswünsche wie Landwirt oder auch Profi-Fußballer wie wahrscheinlich jeder Bub, wo ein bisschen Sport auf ihn ist.
00:04:05: Und ich habe mir das lange Zeit nicht vorstellen können, wo mich mein Weg hinführt.
00:04:10: trägt und so ein Amt anzubekommen und dann auch gewählt zu werden, so was kann man nicht planen.
00:04:16: Und das stand auch ganz, ganz lange, auch als Jugendlicher hätte ich mir das noch nicht vorstellen können und auch vor ein paar Jahren noch nicht, weil wenn man mir gesagt hat, du in zehn Jahren bist du Bürgermeister, das hätte ich jetzt nicht unbedingt geglaubt.
00:04:30: Aber politisches Interesse war wahrscheinlich bei euch ja in der Familie schon da.
00:04:34: Man wächst ja da irgendwo so rein.
00:04:36: Man spricht zu Hause oder vielleicht war auch ein Onkel irgendwo in einem kleineren Ort.
00:04:42: Da irgendwo schon so aktiv.
00:04:44: politisches Interesse ist heute gleich wichtig.
00:04:47: Also eigentlich kann man das jedem mit an die Hand geben.
00:04:51: Engagiert euch politisch, weil das ist so die Base.
00:04:54: Da könnte auch ein bisschen was mitgestalten und mit entscheiden.
00:04:57: Ist es so ein bisschen auch bei Ihnen gewesen, wo Sie gesagt haben, ah ja, ich bin da mal mit dabei und höre mir das an oder denkt mir, boah, kann ich vielleicht sogar noch ein bisschen besser?
00:05:10: Ja klar, also wir waren schon immer ein politischer Haushalt.
00:05:12: Mein Urpaar war auch mal Bürgermeister in Altersried und auch mal, also schon ganz lange her, Bundestagsabgeordnete und wir haben daheim immer sehr, sehr viel diskutiert und auch Interesse an der Kommunalpolitik gehabt.
00:05:25: Auch ein Großankel von mir war, sei mal kommunalpolitisch und auch in der Landwirtschaft politisch aktiv und ich war immer so ein bisschen mein Vorbild, mich da zu engagieren und deswegen gehört das sich für die Heimat einzusetzen, dort, wo man unmittelbar lädt und auch die Zeit verbringt und gutes Grund kann, war immer Herzensangelegenheit.
00:05:47: Tolles Rathaus, haben Sie da oben einen super Bergblick.
00:05:51: Kennen Sie alle Berge mit Namen, die Sie da so von Ihrem Büro aussehen oder vom Sitzungssaal?
00:05:56: Der ist ja unterm Giebel.
00:05:57: Also man hat dort wirklich einen hervorragenden Ausblick.
00:06:01: Man sieht dann bei uns Betten, was wir bei uns sehr, sehr oft der Fall ist.
00:06:05: Wirklich.
00:06:05: Mitmacht auch Zugspitzen und alles.
00:06:07: Aber ich kenne jetzt nicht jeden Berg ehrlicherweise auswendig.
00:06:11: Ich brauche auch nicht auf jeden schon... wo ich bestiegen habe, aber sonst den einen und anderen kenne
00:06:17: ich noch nicht.
00:06:18: Wir haben eine Gemeinsamkeit, Herr Reisacher, wir sind beides gebürtige Kämpner oder ich bin eine gebürtige Kämpnerin, kommen natürlich auch einmal über die Stadtgrenzen von Kämpfen raus.
00:06:27: Es ist klar, war auch schon in Eau-Mittelwerk wie in den Einen oder anderen.
00:06:31: Ja, Lebensweg, Panorama-Weg, Steinmeilen-Weg, schon gegangen und das Bergpanorama von da oben ist echt ... Deluxe und ich erkenne immer sofort den Säuling und natürlich kurz dahinter gelagert die Zugspitze.
00:06:46: Das ist das, was ich als erstes erkenne, aber sonst muss ich auch passen.
00:06:51: Aber bei dem ein oder anderen Panorama-Weg gibt es auch Orientierungshilfen dran, wo man dann den Schießer sieht, den Einstein sieht und die dritte kleine Pyramide ist ja dann der Säuling.
00:07:04: Sind Sie Ihr gemeine Gebiet schon mal abgelaufen?
00:07:10: Wahrscheinlich noch nicht jeden reinsten Winkel, aber ich bin selber sehr gerne auch in der Natur unterwegs.
00:07:15: Also ich gehe auch mal gern spazieren um unseren wunderschönen Seen, aber auch die Wege, wo immer großartig angelegt sind, in Moor spazieren auch.
00:07:25: Sie muss unten.
00:07:26: Genau, und ganz gerne im Sommer.
00:07:29: Ich mag es nicht ganz so kalt, aber ich springe auch gerne mal in unseren tollen Seen rein.
00:07:35: Ja, gerade der Rottachspeicher, da gibt es ja den Vorsee dabei.
00:07:39: Bissereu oder drüben dann, okay, sollts mal einer Seite, der große See oder Peterstahl.
00:07:45: Peterstahl, ja genau.
00:07:47: Da ist ja auch ein schöner Seezugang.
00:07:49: Ich merke schon, Sie sind so ein Naturborscher, bisschen.
00:07:52: Schon immer gewesen?
00:07:53: Ich habe ja einen landwirtschaftlichen Hintergrund und das hat mich auch immer geprägt und mir leben wirklich dort, wo andere Urlaub machen.
00:08:02: Und das nutze ich, wenn ich mal Zeit habe, schon auch gerne aus.
00:08:06: Sind Sie dann eher mit dem E-Bike unterwegs?
00:08:09: oder wirklich nur, dass es stämme Wadeln gibt?
00:08:12: Klassisch.
00:08:12: Also ein klassisches Fahrrad.
00:08:14: So muss man das ja heutzutage sagen, wenn man sich irgendwie in die Petale stemmt oder stellt.
00:08:20: Also dann bin ich eher der Typ mit dem klassischen Fahrrad.
00:08:24: Ja, ich bin... Sind Sie schon mal E-Bike gefahren?
00:08:26: Ich bin das noch gar nicht.
00:08:27: Ich schon, ich habe sogar eins.
00:08:28: Aber dann, wenn ich wirklich ein bisschen mal Sport machen will, dann nutze ich mein klassisches Bike.
00:08:34: Ja, weil sonst... Gut, Sie sind jetzt der Erschlanker.
00:08:37: Der eine oder andere sagt ja mehr Sport als guter Vorsatz fürs neue Jahr.
00:08:42: Da bietet sich natürlich klassisches Fahrradfahren an, weil da schmelzen wahrscheinlich die Punde viel, viel mehr.
00:08:48: Schwimmen gehen ist auch ein Hobby von Ihnen.
00:08:50: Wie viel Zeit ist Ihnen da in den vergangenen beiden Jahren geblieben, einmal das Hobby so richtig auszukosten auch?
00:08:58: Ist sich da an das Ufer vom Rottachsee hin zu fläzen oder geht man dann doch irgendwo einander?
00:09:04: man ist ja doch irgendwo ganz bekannt.
00:09:06: Also ich gehe ja am liebsten wirklich in der Gemeinde dann schwimmen und verbinde es dann nach Feier mal oder mal in der Früh schnell reinzuspringen.
00:09:15: Und das Fahrradfahren ist ehrlicherweise in der letzten Zeit zu kurz.
00:09:18: kommen, die Zeitliche.
00:09:21: Manchmal muss dich auch aufraufen, dass du was machst, aber das ist vielleicht einer der Vorsätze sogar für das neue Jahr, jetzt ein bisschen mehr zu radeln.
00:09:30: Das habe ich jetzt im vergangenen Jahr nicht so geschafft, aber sonst versuche ich schon auch wieder hin und wieder mir, mal ein bisschen Zeit nehmen und meine Hobbys zu nutzen und auszuleben.
00:09:41: Ja, den ich ganz in der Schublade verkommen zu lassen.
00:09:44: Nein.
00:09:44: Wie guckt ein klassischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
00:09:48: Mal so, jeder weiß, wenn man in der Lokalpolitik ist, man ist Bürgermeister, man hat natürlich nicht den Job von Montag bis Freitag von acht bis sechzehn Uhr.
00:09:57: Vielleicht einmal so ein durchschnittlichen Tag bei Ihnen.
00:10:00: Was steht in der Früh als erstes im Terminkalender drin oder wann könnte der erste Termin bei Ihnen im Terminkalender schon stehen?
00:10:09: Also ich bin tatsächlich im Frühaufsteher und beginne dann erst mal mich mit der Zeitungslitüre und auch Medial ein bisschen zu schauen, was war los, was passiert auch in der großen Weitenwelt.
00:10:23: Natürlich.
00:10:24: Und ich bin dann so immer ab acht Uhr bereit für Termine.
00:10:29: Und dann geht es eigentlich den ganzen Tag durch mit Terminen, Gesprächen, Büroarbeit und durchschnittlich dann abends noch eine Veranstaltung, so dass ich dann zwischen zwei und zwanzig und drei und zwanzig Uhr, manchmal auch später, dann den Arbeitstag beschließe.
00:10:46: Fühlt es halt zum Schlafen, bleibt
00:10:47: da feigeid, gell?
00:10:48: Braucht zum Glück nicht so viel Schlaf, aber es macht Spaß und drum fühlt sich es auch nicht so wie Arbeit an.
00:10:53: Sie sind... Bitt Sie so mit einem Bein auch in der Landwirtschaft groß geworden, könnten Sie heute noch so einen Niedelnagel neuen Vario-Fendt steuern?
00:11:04: Also fahren auf jeden Fall wahrscheinlich schon, aber ich würde wahrscheinlich nicht wissen, wie ich ihn anmachen müsste und die Bremse lösen, aber zutrauen würde ich es mir.
00:11:13: Was haben Sie früher lieber gefahren?
00:11:15: oder was war da?
00:11:16: Auf dem Hof war das ein Deutz, war das ein Chontier?
00:11:19: Fendt, fahren wir, dreihundertneun.
00:11:21: Kälschpatzen oder Hamburger Hot Dog?
00:11:24: Reisacher, was ist ihr?
00:11:26: Welcher Teller geht an Sie, der mit den gut gefüllten, dampfenden Käspazen von der Oma vielleicht noch macht?
00:11:32: Oder, ja, so ein Hotdog, das muss auch einmal sein.
00:11:36: Und Pommes dazu, rot-weiß.
00:11:38: Also tatsächlich würde ich sagen, ich habe ein kleines Laster mit Fastfood bei McDonalds.
00:11:44: Aber gleichzeitig ist bei uns zu Hause schon immer, seit meiner Kindheit, Käspazentag am Samstag.
00:11:51: Und da gibt es immer die guten Käspazen, dann entweder von der Oma früher oder jetzt selber.
00:11:56: und da freue ich mich jetzt schon wieder drauf, wenn Samstag ist und ich meine leckeren Allgäuer Käspazen essen darf.
00:12:02: Das ist wirklich so jeden Samstag.
00:12:04: Wie cool ist das denn?
00:12:05: Andere haben Samstags klassisches Weißwurstfrühstück, vielleicht auf dem Wochenmarkt.
00:12:10: Das mache ich auch.
00:12:13: Das ist ja auch in vielen Familien so Traditionen.
00:12:16: Samstags Weißwurst.
00:12:18: Natürlich vor allem zwölfe Leuten.
00:12:20: Ist klar, sonst ...
00:12:22: Ich kaufe
00:12:22: auf
00:12:23: regional ein und nehme auf dem Wochenmarkt dann und danach geht's nach Hause und da gibt's dann die Kälbspätzle.
00:12:29: Ah, ich mag das auch.
00:12:31: Ich krieg gleich Hunger.
00:12:32: Ich
00:12:32: auch.
00:12:34: Und Sie machen sie selber.
00:12:35: So richtig mit dem Spätzle-Hogel?
00:12:36: Das
00:12:37: auch und ich gehe natürlich auch immer noch gerne zu Oma.
00:12:41: Ja, da schmeckt es irgendwie sowieso beim Muttern.
00:12:44: Ja, beim Muttern und Oma, da schmeckt es am besten.
00:12:47: Was ist sonst noch so?
00:12:48: Ist Küche auch so ein Hobby?
00:12:50: vielleicht von Ihnen, wo Sie sagen, ah, da kann ich so richtig gut runterkommen auch?
00:12:56: Da brutzel ich mir mal ein schönes drei Minuten Stick?
00:12:59: Also... Natürlich, ehrlicherweise, das muss ich jetzt sagen, ich wahrscheinlich zu Hause ärgere, könnte ich noch mehr machen.
00:13:06: Ich würde sich zu Hause freuen, wenn ich noch mehr mache, aber im klassischen Weise grille ich gern.
00:13:12: Hilf auch mal mit, lege jetzt bei den K-Spaß nochmal selber mit Hand an.
00:13:17: und aber dann sind schon mehrere Aufgaben mit Zitisch decken, abräumen und diese Dinge, wo ich dann machen darf.
00:13:23: So die Zuarbeit, das Abdecken, vor allem Küchendienst im Anschluss.
00:13:28: Am Weihnachten hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Rolladen zu machen.
00:13:32: Oh, Rindsrolladen.
00:13:33: Das hin und wieder schon auch gern.
00:13:35: Ihr so gutes Stück Fleisch hat was.
00:13:38: Auf jeden Fall.
00:13:39: Also, man sollte, das ist ja auch ein bisschen so, ihre Intention, das von vor Ort stärken und auch unterstützen.
00:13:48: Also es gibt keine besseren Produkte wie hier vor Ort einzukaufen, sei es auf dem Wochenmarkt bei den regionalen Anbietern oder auch bei unseren Metzgern.
00:13:57: Das ist die Qualität vor Ort und das sind dann auch die Produkte, wo unsere heimischen Landwirte produzieren.
00:14:04: Nicht absolut, sollte man wirklich unterstützen.
00:14:07: Ist da eher das kurz gebratene auch so, ihrs?
00:14:10: So ein Steak oder eher was so einer Hackbrat?
00:14:13: mit Ei.
00:14:14: Mit dem hart gekochten Ei gibt es ja auch.
00:14:17: Ich esse sehr, sehr gerne Steak auch.
00:14:20: Mal kurz angebraten, gerade im Sommer, wenn es geht, grölle ich immer.
00:14:25: Jetzt schaue ich gerade mal, wie süß sie sind, ob sie ja süßer sind.
00:14:28: Eher so einen klassischen Bollen-Vanille-Eis dazu oder eher ein bisschen schon mal auch ein Törtchen oder Obst, weil gut für die Hüfte ein frischer Apfel.
00:14:43: So viel Süßigkeiten esse ich eigentlich gar nicht.
00:14:46: Also jetzt so Schokolade und so, kommt nicht so
00:14:50: oft vor, ganz selten.
00:14:52: In der Weihnachtszeit dann Plätzchen, aber sonst stelle ich ja eher nicht.
00:14:56: Aber mit einem Eis oder dann mal mit einem Stück Affekuchen oder so, da kann man mich schon auffangen.
00:15:01: Da kann man sie ködern so ein bisschen.
00:15:04: Ein bisschen,
00:15:04: ja.
00:15:05: Jetzt haben Sie mir ja Eingangs verraten, Sie sind auch gar kein Kaffee-Trinker.
00:15:09: Das stimmt.
00:15:11: Mir hat der Kaffee ehrlicherweise noch nie geschmeckt und deswegen trinke ich auch keinen.
00:15:16: und bin eigentlich am Wasser oder dann am Cola hängen geblieben.
00:15:22: Ja, oder ein Tee.
00:15:23: Also ich muss auch sagen, ich bin in Sachen Kaffee auch so ein bisschen an Spätzünder gewesen und trink gerne Milchkaffee mit ganz viel Zucker und Tee wiederum, wenn es ein Früchtetee ist oder ein Kräutertee, ohne Zucker.
00:15:39: Komisch, gell?
00:15:40: Spannend.
00:15:43: Reisacher, es ist ja das Jahr noch ganz fresh.
00:15:46: Achter Herr Januar, da darf man schon so ein bisschen reiner Schaune in das Jahr.
00:15:51: Was bringt das natürlich für einen auch privat und natürlich auch beruflich?
00:15:56: Und Sie haben ja nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern für einen ganzen Ort, für den Luftkorridor in Mittelberg.
00:16:04: Kommen da eigentlich viele Touris, zweckstegute Luft bei Ihnen da oben in Mittelberg?
00:16:08: Ja, also wir sind schon wirklich in einer Region, wo dann die Luft
00:16:12: hasst.
00:16:14: Deswegen auch Leute zu uns kommen, haben da oben ja auch eine Hochgebirgsklinik, wo damit wirbt und das wird sehr, sehr gut angenommen.
00:16:21: Ja, ist ja auch so ein kleines Aushängeschild vom Ort, also auch diese Klinik da oben.
00:16:28: Ist das auch so ein Projekt, wo man sagt, da müssen wir ein bisschen was updaten, ein bisschen Faceliften auch?
00:16:36: im Ort mit der Klinik auch?
00:16:37: Also die Klinik ist ja eigenständig.
00:16:40: Ich bin in einer Stiftung quasi der Mitglied des Stiftungslates und natürlich arbeiten wir aber eng zusammen durch die Klinik und auch der Gemeinde.
00:16:50: Was ist denn so das Alleinstellungsmerkmal von Euer Mittelberg?
00:16:55: Außer dass sie so lustige Ortsschilder haben.
00:17:02: Oder wo hebt sich Euer Mittelwerk vielleicht von vielen anderen Oberallgäuer Kommunen ab?
00:17:09: Ich denke bei uns, wir haben ja viele Ortsteile.
00:17:13: Man muss echt sagen, in jedem Ortsteil ist es ein unfassbar guter Zusammenhalt.
00:17:20: Ich habe ganz viele Bürgerinnen und Bürger, wo sich in mehreren Vereinen in Führungspositionen befinden und dort Verantwortung übernehmen für den Ortsteil, für die Gemeinde und für die Gemeinschaft.
00:17:33: Und das ist, und das sage ich immer wieder, ein unfassbarer wertvoller Schatz, wenn sich die Leute noch ehrenamtlich engagieren.
00:17:42: Das ist absolut richtig.
00:17:43: Gerade zur Vereinsarbeit ist ja auch immer ein bisschen tricky mit Verantwortung und so weiter.
00:17:48: Und keiner will sich da irgendwas sehr auf die Schultern
00:17:51: lasten.
00:17:52: Können Sie Ihr Instrument?
00:17:53: Nein, ich bin absolut unmusikalisch.
00:17:57: Haben Sie Ihr Lederhus?
00:17:59: Das habe ich.
00:17:59: Das trage ich auch sehr, sehr gerne.
00:18:01: Bei dem ein oder anderen Anlass der Allgäuer Festwoche beispielsweise oder Maibaum aufstellen, das ist ja auch Das Allgäu an sich, das lebt ja auch von diesen Traditionen, von dem Brauchtum.
00:18:15: Und das muss man ja auch so in die nächste Generation, finde ich, weitergeben.
00:18:19: Das ist schon auch das Schöne.
00:18:21: Könnt ihr mal vorstellen, da, wenn man so Bürgermeister ist, ja, da hat man etwas einmal an Maibaum zum Aufstellen.
00:18:27: Das stimmt.
00:18:28: Wenn
00:18:28: Sie einen Peter-Style können Sie sogar den Maibaum hochkacken.
00:18:32: Ja, genau.
00:18:32: Da gibt es ja die Wettkämpfe.
00:18:35: Was bedeutet Heimat für Sie?
00:18:37: oder arbeiten in der Heimat oder leben in der Heimat?
00:18:41: Heimat ist der Hafen, der sichere Hafen, wo man hinkommt, wo man weiß, da ist es gut.
00:18:47: Will man leben, da sind die Freunde, die Verwandtschaft, die Familie.
00:18:54: Und hier kann man so viel unternehmen.
00:18:56: Es muss nicht immer weit weggehen, sondern hier vor Ort kann man ganz viele tolle Dinge anstellen.
00:19:03: Das ist absolut richtig.
00:19:04: Wir haben ja alles so in Reichweite.
00:19:06: Wir können auf die großen Gipfeln auf.
00:19:09: Wir können an tolle Seen.
00:19:11: Wir können tolle Fahrradtouren machen.
00:19:13: Wir haben angenehmshügelige Gegend, sage ich einmal.
00:19:18: Jetzt habe ich gerade Eingangs gesagt, so mit dem Blick auf den Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
00:19:22: Ist da irgendwo so ein Euprojekt in Euprojekt?
00:19:25: Euer Projekt in EUR.
00:19:28: Euer Projekt.
00:19:29: Euer Projekt, genau.
00:19:30: Wo Sie sagen, okay, das hat Trio Number One.
00:19:34: Also was natürlich dieses Jahr sehr intensiv reaktiert wird und auch angegangen wird, ist die Schule.
00:19:43: Wir haben uns kurz vor Weihnachten noch für ein Modellvariante entschieden.
00:19:48: Und da geht es jetzt los, auch wieder mit dem Planung und dort aufzunehmen, dann rechtzeitig die Förderanträge zu stellen, einzureichen und dann letzten Endes, zwanzig, sieben und zwanzig, eventuell schon starten zu können.
00:20:01: Das ist wahrscheinlich auch eines der größten Bauprojekte im Ort, oder?
00:20:05: Ja.
00:20:06: Weil das ist, aber die Schule ist ja sukzessive auch gewachsen, über die Jahre hinweg.
00:20:13: Von wie weit kommen da die Kids her?
00:20:16: Wir sind ja dann schulverbund, teilweise auch, der Grund, wieso wir auch da jetzt diesen Schritt gehen müssen ist, dass dieser Ganztagesanspruch ja für die Grundschulkinder eingeführt wurde.
00:20:29: Und dieser gesetzliche Anspruch, den umzusetzen, ist dann als Kommune unser Auftrag und dafür benötigen wir einfach weiter Räumlichkeiten.
00:20:39: Geht es da über die Straße so rüber?
00:20:44: Wenn Sie auf die Schule blicken, dort vorne stehen rechte Hands, soll die Erweiterung dann kommen.
00:20:50: Wie viele Schüler könnten dann dort unterkommen in den neuen Räumen, wenn sie dann da sind?
00:20:56: Also, wir planen dann mit einer Mensa und sagen mal schon sehr vielen Essen.
00:21:03: und ich gehe davon aus, also aktuell haben wir in der Mittagsbetreuung so in der Spitze so acht oder achtzig, neunzig Kinder.
00:21:10: und wenn man so die Prognosen anschaut, das ist ja das Schwierige, man hat Prognosen und muss dann den besten wirklichen Weg finden.
00:21:18: dann gehe ich davon aus, dass das perspektivisch gesehen sich auch verdoppelt.
00:21:24: Auch der Kindergarten, der ist ja riesig, der ist ja auch sukzessive gewachsen.
00:21:27: Genau.
00:21:28: Vogelnäst genauso und kleinen Vogelnäst und dann sind da ja inzwischen schon ganz viele Vogelnäste.
00:21:32: Das ist unfassbar, wie viele Kids da betreut werden auch.
00:21:35: Das
00:21:35: ist immer wieder schön.
00:21:37: Das machen die Damen dort wirklich hervorragend.
00:21:40: Absolut,
00:21:41: absolut.
00:21:41: Merkt man auch, was wir für einen Schatz haben mit der nächsten Generation und wie wichtig auch Bildung und erzieherische Maßnahmen sind und so auch allen Kindern die Möglichkeit geben uns Leben zu starten mit den gleichen Voraussetzungen und dann erfolgreich auch vielleicht unser Heimatregen und Verantwortung übernehmen.
00:22:04: Was wünschen Sie sich persönlich vielleicht und für den Ort für dieses noch relativ junge?
00:22:12: Ich wünsche mir für den Ort, dass es weiterhin so gut geht, dass man weiterhin so gut zusammenhält.
00:22:18: Und dann letzten Endes wünsche ich persönlich auch natürlich Gesundheit.
00:22:23: Das ist das Wichtigste.
00:22:25: Und dann vielleicht eine oder andere.
00:22:27: Ich freue mich schon selber mal zwei, drei Tage Auszeit zu nehmen, um Olympia dabei zu sein.
00:22:32: Das ist schon persönlicher Wunsch von mir gewesen, dort Februar vor Ort zu sein.
00:22:37: Mal und dann einfach gut aus Jahr kommen und bestmöglich zu wirken und zu gestalten.
00:22:43: Jetzt muss ich doch Olympia, jetzt muss ich doch da noch nachhaken.
00:22:47: Ist es ein Sport-Event, der sich fasziniert?
00:22:50: Ich bin ja ja allgemein sehr sportbegeistert und deswegen geht es mal für eben zwei Tage im Februar und am Wochenende nach Mailand rüber und das Olympia-Feeling aufnehmen, dieses Verbindene.
00:23:04: Alles, das finde ich, ist ein ganz toller Geist, wo diese Spiele auch im Weg.
00:23:09: Dann wünsche ich Ihnen alles Gute privat, natürlich für den Ort.
00:23:12: weiterhin ein gutes Händchen dort und viel Spaß bei Olympia.
00:23:16: und herzlichen Dank, dass Sie da
00:23:17: waren.
00:23:17: Das hat sehr viel Spaß gemacht, herzlichen Dank.
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