Kaffeeklatsch mit 2Yubey – Musik, Geschichten und Leidenschaft
Shownotes
In dieser Ausgabe des AllgäuHIT-Kaffeeklatschs durften wir Michael Herb und Peter Fröhlich begrüßen. Die beiden Musiker der Band 2Yubey sprechen mit uns über ihre Musik, ihre gemeinsamen Anfänge und die Leidenschaft, die sie auf und neben der Bühne verbindet. Freut euch auf ein entspanntes Gespräch über kreative Prozesse, Bandgeschichten und das Leben als Musiker – natürlich ganz im gemütlichen Kaffeeklatsch-Stil bei AllgäuHIT.
Transkript anzeigen
00:00:01: Gesund
00:00:02: und vital durch den Tag.
00:00:03: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Purnatur, weil Gesundheit bei der
00:00:11: Ernährung beginnt.
00:00:12: Heute zu Gast zwei Künstler aus dem Oberallgäu sage ich mal, ihr heißt Too Youp und stellt euch vielleicht gerade selbst vor, wer ist wer von euch zwei.
00:00:22: Erst mal herzlich willkommen.
00:00:23: Ja vielen Dank.
00:00:25: Freut uns wahnsinnig, dass wir da sein dürfen.
00:00:28: Ich bin der Michel.
00:00:30: Ja, einer der beiden,
00:00:31: ich
00:00:32: spiel.
00:00:33: Ja, genau, einer der beiden two.
00:00:36: Einer der beiden two von Youb.
00:00:38: Ich spiel die Gitarre und singe so einiges.
00:00:41: Und der andere, ist
00:00:42: er?
00:00:42: Ich bin der Peter und ich spiel die Ukulele und spiel nur so ein kleines Schlagzeug mit den Füßen mit dazu.
00:00:49: Ich bin gespannt, ihr seid auch gespannt, wie unsere Reaktion ist auf eurer neue Scheibe.
00:00:54: Die ist erst ein paar Wochen alt.
00:00:56: Und die erste?
00:00:57: Und die erste, also primären, Scheibe, primären CD, wie die entstanden ist, das erzählt ihr uns gleich und vor allem auch, wie ihr euch wann, irgendwann mal im Allgäu getroffen habt und dann so gut funktioniert, dass es zu dieser CD gekommen ist.
00:01:13: Ich freue mich auf euch.
00:01:14: Ja, mir auch sehr.
00:01:16: Beide aus Sonthofen, oder?
00:01:18: Also ich bin aus Sonthofenwinkel.
00:01:19: Ich bin aus Rettenberg.
00:01:21: Aus Rettenberg und ihr zwei hats euch Vor wie vielen Jahren zusammengeschlossen zu Two Youp?
00:01:29: Also, Two Youp ist schon standen kurz vor Corona, im Prinzip vor ein paar Jahren.
00:01:34: Aber wir kennen uns schon viel, viel länger.
00:01:36: Wir haben vorher schon in einer anderen Band gespielt, haben da Covermusik gemacht.
00:01:40: Und da war Michael, war der Sänger, ich war der Bassist.
00:01:45: Und über die Zeit haben wir uns schon lang gekannt.
00:01:48: und schon vorher haben wir zusammen Fußball gespielt, haben danach nach dem Einkern.
00:01:52: Das haben wir gesungen und haben dann irgendwann mal am Fußballplatz gesagt, komm, wir gründen eine Band und haben dann ganz klein angefangen, aber mit viel Leidenschaft.
00:02:01: Das war die erste Band.
00:02:03: und To Youp hat sich dann eigentlich dadurch entwickelt, dass der Peter immer drablieber ist, als wir unsere damalige alte Band aufgelöst haben.
00:02:12: Nach vielen Jahren hat er immer gesagt, komm, wir machen noch einfach so ein bisschen was mit zwei getan.
00:02:17: Und irgendwann hat er mal angefangen, er liebt zum Schreiben.
00:02:19: Und das im Dialekt und ich habe das ein bisschen in meinem Dialekt umgeformt, weil wie gesagt bei ihm daheim spricht man jetzt jetzt so den Dialekt, aber wir ergänzen uns da sehr.
00:02:32: Also mal schreibt er was, mal schreibt ich was und ich bring es dann immer noch ein bisschen so in die Dialektrichtung, sagen wir mal.
00:02:40: Wir sagen halt, wir können uns da relativ gut ausdrücken
00:02:43: im Dialekt.
00:02:46: Ja, ich habe früher versucht Mama Lied zum Schreiben, das hat sich immer wie ein Schlager-Archät, wie so etwas von der Flippers früher, das Archät.
00:02:53: Und das hat mir überhaupt nicht gefallen.
00:02:54: Und seit mir war es im Dialekt,
00:02:57: da flutscht es einfach.
00:02:58: Ja, dann sind wir jetzt schon am zweiten Album.
00:03:01: So viel dazu.
00:03:02: Ja, wow, da waren jetzt so viele Infos gleich hier ganz zu Beginn.
00:03:06: Ihr habt es euch irgendwie beim Fußballspielen-Seizer über den Weg laufen, so gegnerische Mannschaft oder war es hier in der gleichen Team?
00:03:12: Ich habe zusammen
00:03:13: in Rettenberg gespielt.
00:03:14: Ich bin früher in Rettenberg aufgewachsen bis zu zehn Jahre.
00:03:16: Ich habe dann nach wie vor in Rettenberg weiter Fußball gespielt und der Michael ebenfalls.
00:03:20: Und damals war das bei uns gang und gäbe, dass man nach dem Spiel zusammen sitzt und wieder anstimmt und er hat ein bisschen Parakorde spielen können auf der Gitarre.
00:03:30: Dann habe ich gesagt, wir gründen eine Band.
00:03:32: Wie hat die geheißen?
00:03:34: Die hieß vier im Schnitt damals, die Band.
00:03:36: Wir waren aber vier Gründungsmitglieder damals, alle so aus dem Dorf und da haben wir auch einen wahnsinnig guten Namen gesucht und ich glaube, da bist du auch darauf gekommen damals, gell, auf vier im Schnitt.
00:03:47: Ja, das war aber wegen unserem Bierkonsum in einer
00:03:50: von einer Probe.
00:03:50: Ja, nur von
00:03:51: Schnitt zum Schluss,
00:03:53: oder?
00:03:53: Genau.
00:03:54: Es ist so, mit der Zahlen hat's es, wenn ihr jetzt ein Two-Yoube ist ja der Zweier drin, davor der Vierer, also ihr Band hat sich mehr oder weniger irgendwann mal halbiert und ihr zwei seid jetzt nur zusammengekommen.
00:04:04: War der Dialekt eigentlich schon immer auch bei eurer ersten Band Thema oder war da ein bisschen so Cover, ein bisschen Rock oder was habt ihr denn für Musik geguckt?
00:04:13: Ja, also Dialekt war da gar kein Thema.
00:04:16: Das war eigentlich nur Cover.
00:04:19: Also von allem war es außer Volksmusik eigentlich.
00:04:22: Eigentlich machen wir ja jetzt Volksmusik, wenn man es so sieht.
00:04:24: Folk
00:04:26: oder
00:04:27: Folk?
00:04:27: Ist es moderne Volksmusik, man darf aber auf Volksmusik sagen, das macht gar nichts.
00:04:31: Hätte sich für mich nicht altbar her.
00:04:33: Ja,
00:04:33: jetzt habt ihr von den Instrumenten schon ein bisschen Bassist war bei dir, Gitarre-Kontastur ein bisschen.
00:04:42: Ist das so eigens beigebracht oder schon als kleiner Boar?
00:04:46: irgendwie habt man euch in die Musikgeschule gesteckt?
00:04:48: Ah, Lernarmaler Instrument.
00:04:50: Also, als wir die Band damals gegründet haben, die erste Band, da war es so, dass wir kein Bassisten hatten.
00:04:56: Das wollte ich dann einfach, was ich mir kauft habe und dann einfach mitgespielt habe und mir jede einzelne Note einfach im Prinzip irgendwo markiert habe.
00:05:05: Also es war sehr, ja, also es war jetzt nicht sehr professionell, wie wir gestartet haben, aber die Leidenschaft und den Funken haben wir irgendwie rüberbracht.
00:05:16: Und auch jetzt die Ukulele, wo ich jetzt spiele, das ist dann danach, da haben wir gedacht, vier Seiten hat der Bass, vier Seiten hat die Ukulele.
00:05:23: Das
00:05:23: ist auch geil, oder?
00:05:24: Ja.
00:05:25: Es geht leicht und es ging auch relativ leicht und das haben wir ja ebenfalls selber beigebracht.
00:05:30: Und du bist ja auch Gitarist.
00:05:32: Ja, also Gitarist ist ein großes
00:05:34: Wort, also ich sage mal... Gitarrenspieler?
00:05:37: Ja, man kann es anhören, aber also nicht der größte Gitarist, bei mir ist es so, ich spiele eigentlich... Ich kann ganz viele Instrumente spielen, aber halt nichts so richtig gut.
00:05:47: Aber du kannst immer mit dem, was du so einigermaßen kannst, kannst du auch glänzen.
00:05:51: Du musst halt die Dinge weglassen, die du nicht
00:05:53: so gut kannst.
00:05:53: Ja, genau.
00:05:54: Ein bisschen Mut zu Lücke.
00:05:58: Was ist Musik für euch?
00:05:59: Die begleitet euch ja dann irgendwo schon so von Kindesbeinen, Teenagerbeinen an.
00:06:05: Hat Musik so einen besonderen Stellenwert bei euch?
00:06:07: Ja, unbedingt.
00:06:09: Es geht kein Tag vorbei, wo man nicht irgendwie Musik hört, Musik macht.
00:06:14: Also bei mir selber kann ich sagen, also jeden Tag spiele irgendwie irgendwas, wo ich, wo ich.
00:06:19: Und jetzt gerade wollen wir selber Lieder spielen.
00:06:21: Wollt ihr jetzt sagen, jetzt noch mal mehr, gell?
00:06:23: Also wir sagen mittlerweile, seit wir jetzt eigene Lieder schreiben, wir haben gar keinen Bock mehr irgendwie Covermusik zum Spielen.
00:06:30: Das war so immer unser Ding, das hat uns Spaß gemacht.
00:06:33: Aber seit wir eigene Lieder haben, zur Zeit ist es ja auch krass, weil wir gerade vor einem Monat erst unser Album rausbaut haben.
00:06:40: Ich schaue jetzt jeden Tag auf Spotify die höheren Zahlen
00:06:43: an
00:06:43: und das beschäftigt mir jeden Tag und ich finde es so schön, dass sich Leute dafür interessieren, dass wir sowas Eigenes machen und das motiviert uns auch.
00:06:53: Wir haben schon wieder fünf Lieder geschrieben seit dem ersten Album, wir haben jetzt veröffentlicht fünf neue und wir sind echt So motiviert wieder was zu machen.
00:07:02: Das
00:07:02: geht um Musik.
00:07:04: Ja, richtig.
00:07:05: Original Allgäuermusik, das ist so eures.
00:07:10: Also sich ausdrücken im Dialekt.
00:07:12: Der eine schreibt ein bisschen, der eine verfeinert.
00:07:14: Wer ist so der richtige Komprenist von euch zwei?
00:07:17: Kann man eigentlich geil so sagen.
00:07:19: Es ist eher so fifty-fifty, gell?
00:07:21: Absolut, ja.
00:07:22: Das ist meistens so, dass der eine schon eine komplette Idee im Kopf hat.
00:07:27: Das dem anderen dann schickt meistens per Video-Aufnahme und dann der Nächste dann wieder etwas überlegt und dann hocken wir uns zusammen und verfeinern es dann wirklich und dann hat es schon noch einmal eine Dynamik, kann sich schon noch einmal ordentlich verändern das Lied auch.
00:07:45: Aber es ist wirklich Fifty-Fifty, mal schreibt E-Eins, mal schreibt E-Eins.
00:07:49: In
00:07:49: der Regel ist es so, dass wenn man sich jetzt öliert von uns a schaut, dann ist es entweder komplett vom Peter.
00:07:55: oder komplett formiert.
00:07:56: Also,
00:07:57: es hat schon jeder dann seine Ideen, wie er Text und Melodie so ein bisschen zusammenbringt.
00:08:03: Aber dann schickt man es uns und dann machen wir zusammen den Feinschliff.
00:08:07: Ja, das ist echt cool.
00:08:08: Von Was lasst ihr euch so inspirieren?
00:08:10: sind?
00:08:11: Ist das auch so?
00:08:13: Geschichten, sag ich jetzt mal?
00:08:15: oder Begebenheiten aus dem Alltag.
00:08:18: Inspiriert euch vielleicht die Natur, wenn ihr auf dem Spaziergang seid, beim Wandern, beim Radeln.
00:08:24: Und ihr seht da irgendwie ein nettes Bild auch oder so eine Atmosphäre?
00:08:29: Alles eigentlich.
00:08:31: Also mir fällt oft mal was beim Spazierei.
00:08:33: Also ich brauch das ein bisschen zum Runterkommen,
00:08:35: dass ich
00:08:36: einfach so über die Feldwege lauf und auf einmal sehe irgendwas.
00:08:40: und Ja und dann heutzutage ist es auch, wie leicht der Lied zum Schreiber denke ich mir.
00:08:45: Du hast der Handy in der Tasche und dann singst du einfach irgendwie was,
00:08:49: singst
00:08:50: was drauf und später fällst du dann wieder rein, weißt du, hallo auf dem Handy.
00:08:54: Ja, das ist geil.
00:08:55: Ja und
00:08:56: du
00:08:56: bist, also es sind, unsere Idee heißt ja, aus dem Leber und das sind tatsächlich viele Situationen, die uns wirklich am tagtäglichen Prinzip irgendwo mal leben entweder, ja, von der Natur inspiriert, irgendwie von irgendeinem Spaziergang, von einem schönen oder aber auch irgendwelche Schicksalsschläge vielleicht, wo man
00:09:19: bewegt hat oder
00:09:20: irgendwelche Sachen, wo einem wirklich tief auch irgendwo bewegt haben.
00:09:26: Es gibt ein Lied, das heißt in der Küche brennt der Licht oder?
00:09:29: Das hat auch eine Geschichte von dir.
00:09:33: Da hab ich halt auch ein bisschen mit neipackt, wie es sich auf einmal anfühlt, wenn die Kinder groß wären und aus dem Haus sind.
00:09:40: Und das ist auch so entstanden.
00:09:42: Da sitze ich auf der Couch und meine Frau, die steht auf, geht in die Küche hinüber und sagt nur so, mein Gott, wenn der Kocher brennt, er licht und keiner ist da.
00:09:52: Also ich wollte eigentlich bloß sagen, es licht brennt und keiner hat es ausgemacht oder so.
00:09:55: Dann haben wir gedacht, ja, was passt gerade so auf unser Leben.
00:09:58: Kinder wären groß und gehen aus dem Haus.
00:10:00: Der große Studierter wohnt jetzt gar noch mal da.
00:10:03: Ja, und so entstehen solche Lieder.
00:10:05: Oder Peter's Lied, das er für seinen Vater gestiegen hat, für seinen Verstorbenen.
00:10:08: Ja, mein Vater
00:10:09: ist vom Jagd gestorben und in der Emotionen habe ich halt auch ein Lied dann geschrieben über die Fühle, die halt da miteinander verknüpft waren bei mir.
00:10:18: Drum passt das, der Albumtitel aus dem Läber, wahnsinnig gut, weil es sind einfach immer Sachen aus dem Läber und viele, die unsere Lieder jetzt so arg hat, haben.
00:10:26: Und ein bisschen Feedback, Gerberhand, die hängt es halt.
00:10:30: genau so, fühle ich das.
00:10:31: Also genau so kommt es bei mir im Lärm auch oft einmal vor.
00:10:35: Und das ist eigentlich schön, dass du die Leute so abholst damit.
00:10:39: Jeder kann sich wiederfinden in so einem Song, Text oder in dieser kleinen Geschichte.
00:10:44: Der Lied ist ja auch in sich geschlossene Geschichte eigentlich, wo man einen Moment festhält oder Emotionen fröhlich und auch traurige, also sehr tiefe und persönliche Gefühle irgendwie verarbeitet.
00:10:59: Absolut, ja.
00:11:01: Wann war der Wunsch da, dass Ihre Moller CD auf den Markt bringen?
00:11:05: Wollt war das schon zu euren Fußballerzeiten, Gedanke, der im Hinterkopf war?
00:11:10: Oder ist der erst so im Lauf der Zeit eures engeren Zusammenarbeitens entstanden?
00:11:15: Es ist gewachsen, weil, wie vorhin schon mal gesagt, auf der Peter hat dann irgendwann mal mit einem Dialektlied angefangen.
00:11:23: Als er immer so zu mir gesagt, komm, wir machen noch ein bisschen was.
00:11:26: Aber Oligar hat so gut Dialekt,
00:11:28: sprich.
00:11:28: Ja, aber er hat... Es ist halt sein Dialekt.
00:11:32: Vielleicht findet sich da jetzt bitte der normalo Allgäuer, sage ich mal, in dem, wie es der Peter singt, aber es ist so, wie er sich ausdruckt.
00:11:39: Und, ähm, ja, dann hat er das erste Dialekt geschrieben, Heumat.
00:11:45: Und wir haben es dann zu zweit verfeinert, haben es ein bisschen mehr in Dialektform gebracht, so wie ich Dialekt
00:11:51: fühle,
00:11:52: übersetzt, genau, in Dialekt.
00:11:56: Ja, und dann ist das zweite gekommen und dann haben wir von mir Dialekt geschrieben.
00:12:00: Und dann hat es auf einmal gesprudelt bei uns.
00:12:03: Das war so irgendwie, auf einmal hat es den Anstoß gäbe und dann sage ich zum Peter irgendwann, weiss was, so ein paar Lieder ins Internet stellen oder auf YouTube oder Spotify ist okay,
00:12:14: aber
00:12:15: soll mir der Album machen?
00:12:16: Weil es hat auf einmal, es war Selbstläufer, ich habe zwar auch immer zu ihm gesagt, nicht um jeden Preis, bloß dass wir sagen, wir haben ein komplettes Album geschaffen.
00:12:25: Es muss schon gut sein.
00:12:27: Und wenn man irgendwas sagt, das gefällt uns, dann lassen wir es lieber weg.
00:12:30: Genau.
00:12:31: Aber ab dem Moment ist es gesprudelt.
00:12:33: Das kann man schon sagen.
00:12:34: Wir haben dann wirklich eins nach dem anderen dann plötzlich entstanden und wir haben viel Glück gehabt, dass wir auch noch durch einen Kumpel von meinem Sohn.
00:12:44: Hat man der studiert Tontechnik grad.
00:12:47: Da hat sie ja schon die Profis gleich so in der
00:12:49: Hinterhand gehabt.
00:12:50: Genau, genau.
00:12:51: Der hat eine kleine Studie und da haben wir dann wirklich eins nach dem anderen aufnehmen können und das war wirklich auch sehr entspannt und der ist auch mit voller Leidenschaft mit dabei gewesen.
00:13:00: Wir haben Niklas immer viel zum verdanken.
00:13:01: Das ist der Niklas Riefer aus Sonthofen und vielleicht hätte er mir gar nie ein Album aufgenommen oder gar nie erliert überhaupt aufgenommen, wenn man den nicht kennt.
00:13:09: Das war noch.
00:13:10: Sag mal, danke schön, was soll tun?
00:13:12: Ja,
00:13:13: stimmt.
00:13:14: Zusammen ergeben ihr To-You-P.
00:13:17: Das ist voll schwierig.
00:13:19: Man denkt sofort irgendwie an YouTube, aber es heißt To-You-P.
00:13:22: Ja, das hat auch
00:13:23: eine Geschichte.
00:13:24: Und für uns ist es auch schwierig mittlerweile, ich muss schon überlegen, wenn ich YouTube sage, wenn ich YouTube richtig auszusprechen war.
00:13:31: Für uns ist To-You-P jetzt Tagesgeschäft.
00:13:34: Ja, das hat schon eine Geschichte.
00:13:36: Also meine kleinste Tochter, die Lilly, Als die relativ Minino war, wollte sie sich am Laptop immer wieder mal was auf... Jetzt muss ich sagen, dass ich schaue, konzentriere, dass ich es richtig sage.
00:13:48: Auf YouTube wollte sie sich was anschauen und dann hat sie immer gesagt, Mama, darf ich was auf To You bang gucken?
00:13:54: Ja, und das ist einfach so
00:13:56: ein bisschen... Wenn wir mal eine Band haben, dann heißt man To You.
00:14:00: Das war dann der Band.
00:14:02: Und seid ihr auch offiziell so gegründet mit Stempel und Dingelsen?
00:14:06: So für euch fürs Album, für die Historie, für euren Werdegang?
00:14:10: Irgendwie gibt's da ein Datum, wo ihr sagt, ja.
00:14:13: Ab dem Zeitpunkt gab's
00:14:15: Twin.
00:14:16: So ein Stempel oder so.
00:14:17: was gibt's jetzt nicht.
00:14:18: Auch kein Datum jetzt genau.
00:14:20: Ist im Prinzip die eine Band.
00:14:22: Die Coverband hat sich aufgelöst.
00:14:26: Und dann sind wir so zusammenblieben und haben eigentlich Auerschkawaier zusammengemacht.
00:14:33: Dank Peter zusammengeblieben.
00:14:35: Also was
00:14:35: heißt zusammenblieben?
00:14:37: Man muss sagen, die vorige Band hat sich hier halbiert, sie hat sie erst mal aufgelöst und dann war erst mal gar nichts.
00:14:42: und es liegt schon wirklich sehr am Peter, dass es jetzt mit To You weitergegangen ist, weil er hat immer wieder sich mal bei mir gemeldet und hat gesagt, komm, wir machen nur ein bisschen was.
00:14:52: Wir fühlen das irgendwie so gleich Musik, gell?
00:14:55: Und wenn wir dann halt zusammen, wir kennen uns schon Jahrzehnte, Und wenn wir dann halt zusammen irgendwas gespielt haben, dann hast du einfach gemerkt, das macht wahnsinnig Laune.
00:15:04: Und jedes Mal, wenn wir dann bei mir meistens daheim probt haben,
00:15:09: sind wir voll
00:15:10: euphorisch dann wieder nach Hause gegangen.
00:15:12: Oder du bist nach Hause gegangen, war ja schon da.
00:15:14: Du
00:15:15: warst ja da.
00:15:16: Wir hören gleich einmal rein.
00:15:19: In ein paar Fizis, gell?
00:15:21: So Musikfizile.
00:15:22: von eurem neuen Album.
00:15:24: Also dran bleiben Lut.
00:15:25: To You.
00:15:26: Ich muss mich so was von konzentrieren, dass ich den Band-Namen nicht böse sein, aber richtig aussprich und nicht da in YouTube, weil das sich schon so automatisiert hat.
00:15:37: Aber ihr habt's ja gerade die nette Story hinter To You erzählt, wo deine Tochter noch mini klein war, sie will was auf To You angucken.
00:15:46: Aber... Wir hören mal ganz kurz rein in ein paar Musik-Schnipsel.
00:15:51: Ihr habt es mir zwei so Schnipsel mitbracht und dann fragen ihr euch hinterher, wenn ihr euch so hört, wie ihr das findet.
00:15:58: Na,
00:16:00: habt
00:16:15: ihr
00:16:21: damit geschnitzt?
00:16:22: Ja.
00:16:22: Der Beat, der ist schon
00:16:24: gut.
00:16:25: Also den Beat, den mache ich ja nebenher, sag ich jetzt mal, auf zwei Fußbetale, wo ich das zu der Okoläle dazuspiel, war am Anfang ein bisschen wie Laufen lernen für mich, weil Singen, Okolälespielen und dazu irgendwie nur so den Beat machen.
00:16:39: war und ist immer noch Herausforderung für mich.
00:16:43: Ja, das kann ich mir vorstellen.
00:16:44: Man muss sich ja zum... Also ich müsste mich jetzt auch schon mal aufs Singen vielleicht konzentrieren und dann vielleicht noch so auf die Seiten an der Ukulele.
00:16:52: Aber das ist schon geschmeidig irgendwie fürs Ohr, der Sound.
00:16:55: Der
00:16:55: ist
00:16:56: ja ein bisschen auch über ein Peter entstanden.
00:16:58: Das lehrt aber eigentlich ich Schriebe, aber das hört sich bei mir, hat sich das Bumbit ja ganz anders angehört und er hat das dann, wie er ein bisschen in einen Raggy hat er das verpackt.
00:17:09: Und dann hat mir das auch wahnsinnig gut gefallen, weil du hast ja irgendwas im Kopf finaliert, schreibst du hast ja einen Text, du machst ja eine Melodie und auch einen gewissen Rhythmus und er hat das ganz anders gefühlt.
00:17:20: Und dann, da waren wir bei mir an dem Tag und dann hat er gesagt, ich spiele das jetzt mal vor, wie ich das spielen würde.
00:17:27: Und das war gekauft.
00:17:31: Was ist die Story oder der Inhalt von dem, es waren jetzt zwei Songs, glaube ich, gell?
00:17:34: Ja, also das Ibi Zfriede, ich sage mal, Es ist vielleicht auch ein bisschen ein kritisches Lied an manche Dinge, aber auch wieder mit einem Augenzwinkern gemeint.
00:17:46: Also es ist jetzt qui enche des Lieds.
00:17:48: Also wir haben viele Lieder, wo vielleicht ein bisschen auch der Spaß mit denen sein soll.
00:17:51: Ich möchte zwar qui comedy Musik machen, aber es darf immer auch mit ein bisschen einem Augenzwinkern sein, auch wenn es manchmal wirklich auch kritische Lieder sind.
00:17:59: Ja, und der Titel ist schon im Prinzip inspiriert vom Bauer vorhin an.
00:18:02: Es gibt also ein YouTube Video, das ist ein relativ bekannt Interview.
00:18:07: Und da hat ein Sohn erst, glaube ich, das war der Running Gag Boy, ich bin zufrieden.
00:18:12: Hat er immer gesagt, wie geht's dir?
00:18:14: Ich bin zufrieden.
00:18:15: Da
00:18:15: hat jeder dieses Video immer angehört, bei uns in der Gegend auch.
00:18:19: Und meine Kinder, die haben da immer gesagt, weißt du, ich bin zufrieden.
00:18:22: Weißt du, die haben dann immer so so invitiert und da haben wir dann gesagt, da könnt ihr euch ein Lerd darüber schreiben.
00:18:28: Manchmal hast du nur solche kurzen Sätze oder Worte, wo du einfallen und dann sagst, Wie wo meine Frau in die Küche gegangen ist und gesagt, in der Küche brennt der Licht und keine da.
00:18:38: Das war auch der Anstoß.
00:18:40: Da ist fast wie wenn man einen Hook hat, also für den Song.
00:18:44: Du hast ja auch dann kreiersch, quasi das drumherum.
00:18:48: Eure neue Scheibe, die heißt?
00:18:50: Aus dem Leber heißt die.
00:18:52: Und ist auf dem Markt jetzt im November, Mitte November, Anfang November?
00:18:56: Anfang November, fünfter November haben wir die auf Spotify und allen Streamingdiensten, haben wir die released und sind auch überwältigt davon, wie doch relativ hoch die Streaming-Zahlen sind.
00:19:10: Also wir haben jetzt glaube ich über dreizehntausend Streaming-Zahlen schon.
00:19:16: Für uns ist das viel mehr als wir uns erwartet haben.
00:19:18: Für
00:19:18: uns ist das einfach ein Geschenk, weil wir haben gesagt, wir nehmen das Album auf, um id und bekannt zu werden.
00:19:24: Oder klar freut sich, wenn das dann jemand anhört.
00:19:27: Aber das war eigentlich ein Geschenk an uns zwei, weil mir hängt es seit.
00:19:31: Wir machen Musik und wir möchten kennen, dass wir vielleicht in zwanzig oder dreißig Jahren vielleicht unsere Enkel irgendwann mal sagen, schau mal was der Opa gemacht hat.
00:19:39: Der hat eigene Lieder geschrieben.
00:19:41: Also es war für uns einfach, wir wollten die bekannt werden.
00:19:44: Klar, wenn das jemand kann hören.
00:19:46: Und wenn wir dadurch bekannt werden, ist das okay, aber... Das ist nicht der Sinn dahinter.
00:19:51: Ja,
00:19:51: also primär mal für euch, weil Musik ja auch eine gewisse Bedeutung für euch hat oder das so Anekdoten und natürlich persönliche Erlebnisse sind, die ihr da ja auch textlich mit einfließen lasst.
00:20:02: Wer waren die ersten Personen, die dieses Komplettwerk mal am Stück anhören können?
00:20:10: wahrscheinlich einzelne Songs, klar eure, eure Mädels oder eure Frauen meine
00:20:15: ich.
00:20:15: Familie, die haben es sich anhören müssen immer wieder, weil wir sehr ständig probt haben daheim dann und da ist natürlich schon, es gibt ein Lied beispielsweise, da gibt es dann immer so eine Stelle, da singen wir immer so, hey, relativ kraftvoll und das mag mein Hund beispielsweise überhaupt nicht, das Lied, weil der hat dann immer ständig angefangen zu bellen und das hat dann meine Frau wieder so genervt und gesagt, ah, woher müsst ihr das Lied die ganze Zeit proben?
00:20:39: Mit dem Hey und so.
00:20:42: Die haben das natürlich als erstes gehört und sind dann auch oft kritisch, muss man sagen.
00:20:47: Also unsere Familie, die sind jetzt nicht unsere größten Fans, sondern sie sind unsere größten Kritiker.
00:20:51: Ja, ja.
00:20:52: Dem Album, das muss man wirklich sagen, waren sie doch dann alle doch relativ angetan.
00:20:57: Das macht uns selber auch sehr stolz.
00:21:00: Also, meine Familie ist vom scharfen Kritiker zum großen Fan worden, muss ich mittlerweile sagen.
00:21:04: Weil bei mir war es am Anfang so, also meine Frau hat Alles so ein bisschen, ah, das kannst du doch so singen.
00:21:12: Oder finde ich jetzt komisch, was ihr da macht.
00:21:16: Oder es kommt immer nur Alkohol vor in euren Lieder.
00:21:20: Es kommt viel Bier vor, ja.
00:21:21: Aber da hat alles so Bier einstummt, gell?
00:21:25: Ja.
00:21:25: Ja, mittlerweile oder kurze Zeit später war es dann so, wenn sie nichts gesagt hat.
00:21:31: Dann habe ich schon gemerkt, ich glaube, sie findet es richtig gut, weil sie hat ja sonst immer kritisiert.
00:21:35: Und jetzt ist es soweit, dass sie mir wirklich auch manchmal sagt, das wäre richtig gut, was ihr da macht.
00:21:40: Also positives Feedback von euren Families auf eure erste Scheibe.
00:21:45: Natürlich auf einem Bein steht man schlecht, gell?
00:21:49: Sagt man ja so zu jeglichen Situationen und Anlässen.
00:21:53: Das ist auch, wenn man euch Scheibe jetzt auf den Markt bracht.
00:21:56: Auf eurer Scheibe, ja, durchs Universum fliegen, ist es ein bisschen eh zu gut.
00:22:01: Ihr pfeilt da schon an Scheibe Nummer zwei.
00:22:04: Ja, genau so ist es.
00:22:05: Wir haben schon fünf Liter Hammer mittlerweile schon wieder in der Pipeline.
00:22:10: Da haben wir noch nichts aufgenommen, aber da haben wir natürlich nicht einmal zusammen im Probe.
00:22:16: Aber wir sind begeistert.
00:22:18: von den neuen, die dann, und ... ja, schön, wenn der ... wenn man's dem einen dann, sagen wir mal, aufregend am Moment, wenn man's dem anderen dann schickt, dann wartet man schon was, was schreibt er denn, was sagt er denn?
00:22:28: Ja, ja, wie ist das
00:22:29: Feedback?
00:22:30: Und bis jetzt war's immer gut, ja.
00:22:31: Ich glaube, es geht so einfach, weil wir nicht müssen.
00:22:35: Also, weil wir ja sagen, wir leben ja jetzt von Musik, sondern wir machen's einfach, weil's mir wahnsinnig gern macht.
00:22:41: Und ihr habt mir jetzt nach dem ersten Album gedacht, so, das Album ist jetzt fertig, und jetzt erst mal durchschnaufen, Jetzt spülen wir die Lieder zu uns an und gurdisch.
00:22:52: Dann, ich glaube das erste, hat mir der Peter ein Lied geschickt.
00:22:56: Ein Text und eine Melodie dazu.
00:23:00: Jetzt geht es wieder weiter.
00:23:01: Und irgendwie habe ich dann auch wieder jetzt Bock get, nachdem wir unser Release-Konzert geteilt haben zu unserem Album in Retterberg in der Engelbrauerei.
00:23:11: Das war so
00:23:11: der Fokus,
00:23:12: dass das jetzt alles super läuft und so.
00:23:15: Und jetzt ist es erst mal gut, aber dann hat er es erst mal geliegt geschrieben und dann habe ich mir gedacht, ja, ich hätte jetzt auch wieder Bock, wieder was Neues zu machen.
00:23:23: und jetzt plötzlich sprudelt es wieder bei jedem von uns.
00:23:26: Mir ist es nicht, aber es fällt uns einfach immer wieder gerade etwas ein und es ist super.
00:23:30: Und wenn es so läuft, dann wird es auch gut.
00:23:32: Ja, mit Sicherheit.
00:23:33: Mit Sicherheit, also von der Anzahl der Lieder habt ihr ja schon eine halbe CD oder eine halbe Album, wenn man es so nennen mag.
00:23:41: Habt ihr ja eigentlich schon?
00:23:43: Ja,
00:23:43: aber weil wir haben auf dem letzten Album haben wir ja sechzehn Liter drauf.
00:23:46: Wir sind da relativ ehrgeizig.
00:23:48: Da sind die Überstunden gegangen.
00:23:50: Ja, genau.
00:23:51: Aber ab, ich sag es mal, zehn Liter, glaube ich, kann
00:23:55: man auf jeden Fall...
00:23:57: Aber die Menge ist uns gar nicht so wichtig.
00:23:59: Ja, also ich möchte auch bloß das auf dem Album hangen, wo ich sage,
00:24:03: das
00:24:03: ist gut, das finde ich selber gut.
00:24:06: Wie ist es jetzt geplant, konzertmäßig, weil es sechzehn Lieder professionell auch eingesungen ist, hat er, also Futter für so ein Konzert, ein Release-Konzert, hat er gehabt für die CD, ist da irgendwas so schon, wenn man ins nächste Jahr Nei spitzelt, weil das fünfe zwanzig ist ja endlich, also da können wir ja jetzt bald schon die Stunden runterzählen, was habt ihr denn vor?
00:24:30: To Youpe im Jahr zwei tausendzechsundzwanzig.
00:24:33: Also wir lassen viel auf uns zukommen und es kommt da haben wir immer wieder irgendwas an uns herantragen und da hat der Dorfverein jetzt beispielsweise auch wieder aus Rettenberg, mit dem wir das erste Release-Konzert gemacht haben.
00:24:46: Die haben jetzt eine große Vision, dass sie ein Open Air, ein Tagesfestival machen.
00:24:51: Ach cool!
00:24:52: Da hat der lokalen Benz ja aus Rettenberg und eine nähere Umgebung.
00:24:59: Und da hat er jetzt erst gestern also geschrieben, ob wir da Bock drauf haben und natürlich sind wir da hoch motiviert, dass wir da auf jeden Fall mitmachen.
00:25:06: Ja.
00:25:06: Und ansonsten schauen wir einfach, was da auf uns zukommt.
00:25:09: Das ist mal irgendwie ein kleines Lokal, wo vielleicht irgendeiner sagt,
00:25:13: da könnt ihr doch mal spielen.
00:25:16: Und dann spielen wir da einfach auch gerne.
00:25:17: Und wir haben keine Erwartungen, wir machen es überhaupt nicht wegen dem Geld.
00:25:22: Deswegen sind wir da auch völlig... Wir machen das, was wir Bock haben.
00:25:26: Und nichts, was wir müssten oder so.
00:25:28: Kein Zwang sich überstülpen lassen, sondern einfach so aus dem Bauch aus, das daugt uns, da machen wir mit.
00:25:35: Oder da halt ihr ein bisschen Bauch krummeln lasst das sein.
00:25:38: Das lasst man sein,
00:25:40: ja.
00:25:40: Genau.
00:25:40: Also wir spielen dann auch gerne mal bei Freunden.
00:25:43: Also ganz ungezwungen, weil wir es einfach gerne machen.
00:25:46: Also wir machen das jetzt zum Geld verdienen.
00:25:47: Wir haben ja jeder einen Beruf und wir machen das nur, weil es uns einfach total laune macht, weil uns das erfüllt.
00:25:54: Wie ist es, wenn wir jetzt auch, wenn ihr da dieses Release-Konzert ja schon gespielt habt, wie ist es dann auch verlieht, diese unmittelbare Reaktion zu bekommen?
00:26:04: Das hast du ja im Studio, klar bei der Family, aber na weiß man ja okay, das ist Family, aber so aufbremde People, die da vor einem sitzen und dann applaudieren, vielleicht aufstehen und yeah, was für coole Mucke, was für coole Typis.
00:26:20: Also das erste Mal, wo wir das so richtig live präsentiert haben, war ich mit auf Stadtfest in Sonthofen und da haben wir gesagt, da spielen wir jetzt bloß unsere eigene Lieder und da haben wir auf der Bühne eben zwei Stunden Zeit gehabt und da waren wir wirklich komplett überrascht, wie wahnsinnig positiv das Feedback war.
00:26:39: Also da sind echt ganz viele Leute stehenblieben, es war eine Wahnsinnsstimmung und Ja, die Leute sind dann zum Schluss wirklich die Hälfte auf dem Tisch gestanden.
00:26:48: Ja, cool.
00:26:49: Ja.
00:26:50: Und viel mehr, wie wir mal gewartet haben.
00:26:52: Und danach war es tatsächlich so, dass wir uns erst mal zurückziehen haben müssen, weil der ganze Körper hat vibriert.
00:26:57: Wir haben uns erst wirklich bei dir hinten im Bus, in dem Kofferraum, und haben ganz ruhig szeniert, wie das jetzt war.
00:27:06: Obwohl wir schon viele, viele Auftritte gehabt haben, war das mit den eigenen Liedern, mit dem Feedback, das war ... Das war wahnsinnig beflügend.
00:27:14: Also, der Peter hat zu mir gesagt, das war das schönste Konzert, das wir je gespielt haben, obwohl es, was heißt, obwohl, aber ja, nur mit Gitarre und Ukulele und seine Fuß-Trump-Pads.
00:27:25: Früher haben wir mit der Coverband mehr Rock gespielt und da kriegst du ja leider noch vielleicht viel mehr zum Klatschen, Wippa oder Ausflippa oder auf der Tischstärke.
00:27:35: Aber wir haben echt nach dem Konzert bei mir in den Bus reingeguckt und Dann gesagt, jetzt müssen wir mal Bier trinken und Sacken lassen, weil das war so schön.
00:27:45: Also das war Hammer.
00:27:46: Das war aber gewonnen dafür.
00:27:47: Es ist ganz besonders, wenn man seine eigene Musik hört.
00:27:49: Das erste Mal dann auf Spotify, wo wir gesehen haben, oh, wir sind ja mehr und man kann das eigene Lied dann anhören.
00:27:54: Das ist schon ganz toll jetzt.
00:27:58: Also wir fühlen uns wie Nachwuchskünstler.
00:28:00: Wo wir
00:28:02: schon
00:28:02: wo alt sind.
00:28:02: Wo wir schon wo alt sind.
00:28:04: Dann sage ich ganz lieben Dank für euer Dasein heute im Studio.
00:28:08: Michael Herb und Peter Fröhlich zusammen to
00:28:12: you
00:28:13: und dass ihr uns ein bisschen schon mitgenommen habt in euer erstes Album aus dem Lehrbar.
00:28:19: Schön, dass ihr da wart und schöne Weihnachten.
00:28:24: Gesund und vital durch den Tag.
00:28:26: Der Allgeuchtet-Kaffee-Clutch wurde euch präsentiert von der Bahnhofapotheke und dem Naturkostladen.
Neuer Kommentar