Burgberg im Fokus: Bürgermeister beim AllgäuHIT-Kaffeeklatsch

Shownotes

Spannende Einblicke aus erster Hand: Im aktuellen AllgäuHIT-Kaffeeklatsch ist der Burgberger Bürgermeister zu Gast. In der Gesprächsrunde erzählt er von aktuellen Projekten, Entwicklungen und Besonderheiten der Gemeinde Burgberg.

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00:00:00: Der Allgäuchelt-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Campen und Pur Natur, weil Gesundheit bei der Ernährung

00:00:07: beginnt.

00:00:08: Heute ist mein Gast der Bürgermeister von Burgwerk, André Eckhardt.

00:00:13: Schönen guten

00:00:13: Morgen.

00:00:14: Guten Morgen, Frau Daltratzer hier.

00:00:15: Wie hat Ihnen denn unsere erste Tasse Kaffee geschmeckt?

00:00:19: Sehr gut.

00:00:19: Vielen Dank

00:00:20: dafür.

00:00:21: Okay, dann lassen wir unsere Zweite bringen, oder?

00:00:23: Sehr gerne.

00:00:24: Seines Zeichensbürgermeister in Burgwerk, aber gar kein gebürtiger Burgberger Herr Eckhardt.

00:00:29: Nein, Sonntofen.

00:00:31: Ist ja gleich ums Eck.

00:00:33: Richtig.

00:00:33: Jetzt

00:00:34: muss ich trotzdem doch mal aufs Café trinken zu sprechen kommen.

00:00:38: Wir haben hier in der Redaktion so ein Café voll Automaten.

00:00:42: Das ist ja absolut trendy.

00:00:44: Wie schaut es bei Ihnen im Rathaus aus?

00:00:46: Haben Sie auch ein Vollautomaten?

00:00:48: Wie wird denn da der Kaffee zugereitet bei Ihnen?

00:00:51: Machen Sie das so möglich selber für die Sekretäre?

00:00:55: Nee, bin ich ehrlich.

00:00:58: Wir haben auch einen Vollautomaten in der Verwaltung.

00:01:02: Und den darf jeder sich selber holen.

00:01:05: Eingeschlossen ich.

00:01:08: Aber ist es so Ihr persönlicher Flavors- und Vollautomat?

00:01:12: Ich bin da ganz ehrlich, ich habe die klassische italienische Schraubkanne daheim.

00:01:16: Oder ein Siebträger?

00:01:17: Ich bin schon so ein Siebträger-Favorit.

00:01:19: Also mir reicht eigentlich der Filtercafé.

00:01:21: Also mir ist der Filtercafé am allerliebsten.

00:01:23: Also wenn wir jetzt irgendwo im Urlaub sind, dann ist mir eigentlich der Filtercafé am allerliebsten.

00:01:27: Da brauch ich halt kein Kaffeecreme.

00:01:30: Okay, mit, ohne Zucker, wie war das?

00:01:32: Bei Ihnen Milch war keine drin, das hab ich gesehen.

00:01:35: Schwarz.

00:01:35: Schwarz.

00:01:36: Wie die Nacht, wie die Lunge.

00:01:37: Ja, das war's.

00:01:39: Jetzt haben Sie ja schon gesagt, Sie sind ein gebürtiger Sandhofer.

00:01:43: Wie war denn das so?

00:01:44: als kleiner Pop-Dort, also auch ein gestandener Gebürtiger Allgäuer, sind Sie ja?

00:01:50: Ja.

00:01:51: Und der Rathausstuhl war schon immer Ihr

00:01:52: Ziel?

00:01:53: Nein, nein, nein.

00:01:55: Hätte ja sein können, dass sie als fünfjähriger sagen, ja, ich möchte mal den Stuhl des Bürgermeisters von Burgberg erklimmen.

00:02:02: Ich weiß nicht, ob es sowas überhaupt gibt, dass man schon als fünfjähriger sagt.

00:02:06: Keine Ahnung, nein.

00:02:08: Der deutschen Bundespost gelernt war es auch schon öffentlich in Dienst tätig.

00:02:12: Ja.

00:02:14: Und war da zum Anfang noch als Porschbote dann am Schalter tätig und bin aber dann in älterlichen Betrieb einkriegen.

00:02:22: Und hab mich dann selbstständig gemacht bzw.

00:02:23: halt eben in den Betrieb übernommen.

00:02:25: An Obst und Gemüsehandel.

00:02:27: Ah.

00:02:27: Bis dann der Bürgermeister kam.

00:02:31: Und was ist dir Lieblingsobst?

00:02:33: Mein Lieblingsobst.

00:02:35: Da gibt es ganz viel, aber ich glaube der Apfel ist schon mal so das Gängigste.

00:02:39: Sie waren ja dann bis sie so am exotischen Obst auch nah dran.

00:02:43: Also vom Betrieb

00:02:45: ihrer Eltern.

00:02:45: Ja

00:02:45: natürlich,

00:02:45: klar, gehört dazu.

00:02:47: Zum Obst-Gemüsehandel gehört auch das exotische

00:02:49: Obst dazu.

00:02:49: Ja, das singen wir, was du dir lieblingsobst, der klassische Apfel.

00:02:52: Am liebsten auch noch vom Bodensee oder aus dem eigenen Garten.

00:02:56: Richtig, natürlich.

00:02:58: Dann haben sie gesagt, sie wären bei der Post und wir sind sie dann letztendlich nach Burgberg.

00:03:03: Okay, wie ist dieser Haken da zustande kommen?

00:03:09: Ja, gut, wir sind in der Familie nach Burgberg gezogen.

00:03:13: Und da ist man dann groß geworden, als Jugendlicher dann natürlich.

00:03:16: Ja.

00:03:16: Und bin dann, ja, in den Gemeinderats gewählt worden.

00:03:21: Und so ist es dann eins nach dem anderen gekommen.

00:03:24: Ja, dann geht's step by step die Karriereleiter aber ein bisschen nach oben.

00:03:28: Ja, gut, erst Gemeinderat.

00:03:29: Und dann der erste Mann des Ortes.

00:03:33: Was rechnet denn Burgberg aus?

00:03:36: Was unterscheidet sich Burgberg?

00:03:38: von den anderen Oberallgäuerkommunen, sagen wir es mal so, weil touristisch angehaucht ist ja irgendwo so, bis sie jeder und je weiter es Richtung Nebelhorn geht, umso

00:03:48: mehr.

00:03:50: Gut, mein Workbook, ein absolut liebenswertes Dorf mit liebenswerten Menschen, wird wahrscheinlich jetzt jeder Bürgermeister von sich

00:03:57: behaupten, dass er da wohnt.

00:03:57: Natürlich darf er ja auch, darf er stolz sein.

00:04:00: Wir sind das knappen Dorf, ich glaube das ist eines, was uns als Alleinstellungsmerkmal schon ausmacht, dass wir einfach unsere Erzgruben haben und da auch das entsprechend auch spielen, auch Tour auf touristischer Ebene.

00:04:11: Und was halt bei uns ganz groß ist, sind einfach die Vereine in vollem Umfang.

00:04:15: Wir haben ein hervorragendes Vereinsleben, haben auch die Coronazeit gut überstanden und von dem her gesehen, da kann man wirklich stolz drauf sein.

00:04:23: Wie oft sind Sie mit dem Bandle unterwegs gewesen?

00:04:26: Jetzt ja nimmer.

00:04:27: Nein, ich weiß schon jetzt ja nicht mehr.

00:04:29: Aber Sie sind ja als Jugendlicher aufgewachsen gewesen.

00:04:33: Genau.

00:04:33: Ich glaube, mit dem Bandle ist man natürlich gefahren und es war auch immer eine tolle Geschichte, dass das Bandle durch den Ort gefahren ist.

00:04:38: Aber mit Corona haben wir dann das Bandle abgeschafft.

00:04:42: Aber es funktioniert auch ohne Bandle und die Leute kommen gut in die Erzgruben hoch, wandern hinter und sind eigentlich zufrieden, wenn sie nach oben angekommen

00:04:48: sind.

00:04:49: Sind Sie dann auch sportlich?

00:04:51: Berg-Affin muss man eigentlich schon fast, oder?

00:04:55: Wenn man in Burgberg groß wird.

00:04:58: Oder überhaupt im Allgäu.

00:04:59: Ja, das normale Maß, würde ich mal sagen.

00:05:01: Also wandern natürlich, klar, radeln auch.

00:05:04: Ein bisschen joggen, wenn es gerade so hergeht.

00:05:06: Also das läuft schon.

00:05:08: Gründen schon öfters oben gewesen?

00:05:11: Ja, natürlich.

00:05:12: Können Sie sich noch an das erste Mal erinnern, als Sie oben waren auf dem Gründen, auf dem Wächter des Allgäus?

00:05:18: Ja, ganz das erste Mal erinnern würde ich es mal nicht sagen.

00:05:21: Da war man noch

00:05:22: klein, mir geht es auch so.

00:05:23: Ich habe auch gerade überlegt, da war ich glaube ich noch sehr klein.

00:05:27: Aber natürlich als Kind schon, also einmal im Jahr auf.

00:05:29: dem Gründen ist glaube ich... Muss sein.

00:05:32: Und

00:05:33: Hand hat man natürlich auch.

00:05:34: Und natürlich unsere Altwirtschaft ringsrum.

00:05:37: Meistens endet dann das halt in irgendeiner Hütentour, wenn man halt von einer zur nächsten geht.

00:05:41: Haben wir genügend.

00:05:42: Haben wir genügend.

00:05:43: Gott sei Dank, dass wir noch genügend haben.

00:05:45: Und so eine däftige Brotzeit auf so einer Hütte.

00:05:48: Das ist echt was Leckeres.

00:05:50: Also, ich krieg gleich Hunger jetzt hier.

00:05:53: Heißt Kaffeklatsch?

00:05:54: Wursprud wär mir jetzt eigentlich

00:05:56: recht.

00:05:57: Haben's eins

00:05:58: da?

00:05:58: Nein, leider nicht.

00:06:00: Sie haben vorhin schon gesagt, Burgwerk zeichnet auch aus, dass es viele Vereine gibt und Lebens, Vereinswesen ist ja eine unglaubliche Zusammenhalt.

00:06:13: Also innerhalb von einem Ort, innerhalb von einem Verein auch.

00:06:16: Sind Sie selber auch in irgendeinem Verein aktiv vielleicht früher gewesen?

00:06:22: Ich bin in jedem Afrien drin, als Bürgermeister ist man automatisch gesetzt.

00:06:26: Ja

00:06:26: gut, da ist man automatisch gesetzt.

00:06:29: Nein, muss ich ehrlich sagen, wenigstens nicht.

00:06:31: Ich bin natürlich im TSV irgendwo, im Sport, aber jetzt in keiner Gruppe, weil die immer sich wiederholen, das gibt die Zeit da nicht her.

00:06:39: Als Jugendlicher hätte es sein können, dass sie in der Musik waren oder in der Trachtengruppe Schuhplatteln können.

00:06:45: Nee, nee.

00:06:46: Also genau, das braucht das Drachtenverein ist nicht, dass ich das Schublatten anfange und die Musik braucht es auch nicht, dass ich ein Instrument spiel.

00:06:53: Also von dem her gesehen, ich weiß, dass ich da gerne zuhör und ich unterstütze das nicht in der Hinsicht, aber mitmachen muss ich das nicht unbedingt.

00:06:59: Aus jugendlicher Auni irgendwo kein Instrument klärt?

00:07:03: Nein, ich höre gerne Musik, aber spielen... Also ich habe mich mal versucht im Klavier und... Ja, es hat dann mal ein Jahr lang hingehauen, aber da ist es dann irgendwann mit dem Probieren oder mit dem Probe,

00:07:18: mit

00:07:18: dem Üben geendet, dann das haben wir dann bleiben lassen.

00:07:20: Okay, ich hätte ja sein können, dass sie irgendwie schon als Jugendlicher irgendwo in eine Vereinsgeschichte sicher ein bisschen verwurzelt

00:07:28: haben.

00:07:29: Sie auch gerade bei Ihnen, Sie haben so ein Joppe oder ein Bläser, ein Trachtig angehaucht.

00:07:35: Weiß gar nicht, wie man da richtig dazu sagt.

00:07:38: Tracht, das gefällt Ihnen?

00:07:39: Oder das tragen Sie gerne?

00:07:41: Oder bis Sie drachtig angehaucht?

00:07:43: Also, da ist jetzt kein so erspringender Hirsch irgendwo drauf, aber...

00:07:47: Ah, nein.

00:07:48: Also, das springt den Hirsch, brauchen wir jetzt gucken.

00:07:51: Ich bin jetzt Quittrachtler.

00:07:52: Das muss ich erst mal sagen.

00:07:53: Also, ich trage auch ganz gerne mal Modern und Sacco.

00:07:57: Aber so das gute Zwischenmaß ist gut.

00:07:59: Was ich nicht habe, ist eine Lederhose.

00:08:01: Ich jetzt auch nicht, aber sie haben wahrscheinlich auch kein Dirndl.

00:08:04: Ich auch nicht.

00:08:07: Ne, aber es passt ja hier auch zur Region.

00:08:10: Man ist ja, wie soll ich sagen, ein bisschen trachtig auch sonst unterwegs und ich finde das auch mal eine schöne Kombination, wenn man das Schienz und ein bisschen mit dem drachtigen Oberteil kombiniert es zu aufdränglich.

00:08:22: Man muss sich ja wohlfühlen, weil so strahlt man ja dann auch nach draußen.

00:08:26: Richtig.

00:08:26: Und es kommt doch immer darauf an, wo ich hingehe.

00:08:28: Das ist immer das andere Thema.

00:08:30: Aber Dracht geht im Allgäu immer.

00:08:32: Und so ein Janka ist genau das, was wo ich mir auch drin wohlführe.

00:08:36: Und das ist immer die Hauptsache, dass man sich dran wohlfühlt.

00:08:37: Ja, weil man repräsentiert sich anders oder man steht einfach schon anders da.

00:08:42: Ihr bezahlt extra für sie ein Blüsleanzogen.

00:08:44: Sonst bin ja eher so der T-Shirt-Typ.

00:08:47: Aber ich fühle mich auch wohl in der Bluse.

00:08:49: Hab ich natürlich sofort gesehen.

00:08:51: Ja,

00:08:51: natürlich.

00:08:53: Lokalpolitik ist ja, da hat jeder irgendwo die Möglichkeit, sich aktiv ja auch einzubringen in ins Kommunenleben oder ins Stadtdorfleben, je nachdem, wie groß so eine Kommune ist.

00:09:05: Ist das was Schönes oder raten Sie das oder empfehlen Sie das eigentlich auch Jugendlichen schon?

00:09:10: Heyseits aktiv, auch in der Lokalpolitik.

00:09:13: Ihr habt da gewisses Stückele, Zukunft selbst in der

00:09:16: Hand.

00:09:17: Ja klar, also ich glaube gerade in der heutigen Zeit ist es ganz wichtig, dass wir genau die Kommunalpolitik und die Themen rausspielen und dass wir auch die Bürgerinnen und Bürger, die Jugend natürlich animiert, damit zu gestalten, mitzumachen.

00:09:29: Wir sind jetzt gerade wieder, brauche ich nichts sagen, nächstes Jahr Kommunalwahl, wo wir auch wieder schauen müssen, dass wir unsere Listen voll bekommen.

00:09:37: Und es wird immer schwieriger, ist ganz klar.

00:09:39: Und dass man die Leute auch animiert, sich mehr einzubringen.

00:09:42: Und ich kann das nur... Befürworten, es ist eine spannende Geschichte und man kann da wirklich was gestalten, gerade in der Kommunalpolitik.

00:09:50: Was ist das so, das Spannende oder wo Sie sagen, Mensch, ah, ja, ich tue es.

00:09:56: Gut, ich glaube, es sind die unterschiedlichen Themen, die einfach uns dann auch beschäftigen, ob es jetzt der Gemeinderat ist oder mir als Bürgermeister und der Kontakt einfach zum Bürger.

00:10:04: Und da ist man schon mal im Zwiespalt, klar, weil es verschiedene Interessen gibt.

00:10:08: Aber genau das macht es dann aber aus.

00:10:10: Wenn ich Ihnen jetzt Herr Burgwerk sage ich schon, Herr Eckhardt.

00:10:15: Zwei Teller vor die Nase-Stelle.

00:10:16: Einmal mit einer Kerrspazen und einmal mit Spaghetti alla Ragù.

00:10:22: Was nehmen Sie?

00:10:23: Kerrspazen.

00:10:24: Es ist jetzt Purple Disco Machine zusammen mit Sophie and the Giants.

00:10:28: Herr Eckhardt, ist das so Musik für Sie?

00:10:30: So Mainstream Pop?

00:10:31: Oder sind Sie musikalisch komplett woanders gelagert?

00:10:34: Ich höre eigentlich alles.

00:10:35: Ich muss ganz klar sagen, ich kann eigentlich alles hören.

00:10:39: Es darf auch mal ein bisschen was Rockigeres sein.

00:10:42: Genauso geht der böhmische Traumabbau.

00:10:46: Sehr schön, man muss breit aufgestellt sein.

00:10:49: Das ist wirklich cool.

00:10:53: Wir haben schon ein bisschen über die Gründenstaffete gesprochen.

00:10:57: Am Wochenende das große Event ist ja irgendwo von den Wurzeln her auch dem TSV-Burgwerk zuzuordnende Mitinitiator.

00:11:07: Was sagen Sie, wie sich das im Laufe der Jahre entwickelt hat?

00:11:10: Ist das cool für den Ort?

00:11:12: Oder jetzt wird es ja langsam schon ein bisschen tomatsch für der Ort.

00:11:18: Also, es hat mal ganz klein angefangen mit dem TSV, Sie haben es schon gesagt, unser Mr.

00:11:23: Gründenstaffette Max Ulemaier, der das damals mit initiiert hat.

00:11:28: Und ja, jetzt ist halt Projekt acht, zero acht, die das mit organisieren und eben in enger Zusammenarbeit mit dem TSV.

00:11:38: ist immer größer geworden und es ist schon so, also es muss darauf achten, dass der Gründen das auch noch verkraftet, was noch passiert.

00:11:47: Aber da sind es auf einem guten Weg.

00:11:49: und es war jetzt dieses Jahr, Gott sei Dank hat es Wetter mitgespielt, war trocken.

00:11:54: Es sind wohl Unfälle, wobei das ist ganz genau gar nicht weiß, aber es ist passiert immer ein bisschen was.

00:11:59: Natürlich.

00:12:00: Aber es ist alles so gut abgangen.

00:12:02: und immer ein Kompliment an das ganze Orga-Team, die das wirklich super machen.

00:12:06: und gerade auch die Kinderstaffette.

00:12:07: Es gibt ja die

00:12:08: Grundstaffette

00:12:09: und es gibt die Kinderstaffette.

00:12:11: wo jetzt wirklich die Mannschaften dann richtig mitmachen und richtig tolle Stimmung

00:12:15: herrscht.

00:12:15: Das ist richtig schöner.

00:12:17: Also im großen Teil ist ja nichts passiert.

00:12:19: Die meinen, dass man mal mit dem Fuß umknickt oder mit dem Fahrrad.

00:12:22: Da sind ja verschiedene Disziplinen am Laufen.

00:12:24: Selber haben sie die Gründenstaffette schon mal so aktiv mitgemacht.

00:12:27: oder die Gründenbesteigerung passiert immer im familiären Rahmen.

00:12:32: Ja.

00:12:33: Genau.

00:12:34: Also ich brauche jetzt beim Jocken keine Zuschauer.

00:12:36: Wenn ihr dann hechelt, irgendwo ins Ziel kommt, das muss ich jetzt nicht unbedingt haben.

00:12:40: Von dem her gesehen, ich schau gern zu.

00:12:42: Darf auch den Startschuss geben mittlerweile.

00:12:45: Und das ist dann auch okay.

00:12:46: Jetzt

00:12:47: unterscheiden wir uns ja für die Gründenbesteigung.

00:12:50: Ich komme ja immer von der Rettenberger Seite und sie von der Burgberger Seite.

00:12:54: Welche Route ist schöner?

00:12:55: Welche ist kürzer?

00:12:56: Welche ist besser?

00:12:57: Welche ...

00:12:59: Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage.

00:13:01: Stimmt.

00:13:02: Wir wollen den Rettenberger nicht ... Nein, nein.

00:13:03: Ich bin die Burgberger noch nie gelaufen.

00:13:06: Dann wird's Zeit.

00:13:06: Dann wird's Zeit.

00:13:08: Genau.

00:13:08: Also, es gibt beide Seiten, würde ich jetzt mal sagen, die sind schön.

00:13:13: Die Rettenberger kommen sie weiter hoch.

00:13:15: Von dem her gesehen ist es vielleicht nicht ganz so anstrengend.

00:13:19: Die von der Burgberger Seite aus, ab Alpe Weyalle, geht ein wunderschöner Wanderweg im Schatten nach oben und dann über das Gründenhaus an Sender und vom Sender rüber ans Denkmal.

00:13:28: Sehr schön, also sehr mich inspiriert.

00:13:30: Ich werde das noch wahrnehmen, mal von der anderen Seite eben von der Senderseite zum Gipfelkreuz zu kommen.

00:13:37: Man ist immer wieder am Laufen zum Sender und da guckt, aber man könnte den Weg mal anderswo machen.

00:13:44: Es war dann auch so, wenn sie Urlaub haben und im Ausland sind, auch irgendwie eine Freizeitbeschäftigung, wo sie sagen, okay, ich kann da vielleicht auch abschalten.

00:13:52: So, ich blende mal das andere aus.

00:13:56: Klar, es kommt aber auch im Urlaub drauf an.

00:13:57: Wenn ich jetzt bei dreißig Grad irgendwo in den Koalitionssitz, dann muss ich jetzt nicht unbedingt auf den nächsten Berge wandern.

00:14:03: Das wirst du

00:14:03: richtig.

00:14:05: Wir waren aber jetzt in Sankt-Anton im Sommer, war ein richtig schöner Urlaub eine Woche lang, wo man richtig gut wandern konnte mit wenigen Leuten außen rum.

00:14:13: Und von dem her gesehen, da kann man sehr gut abschalten, ja.

00:14:16: Im Standen.

00:14:17: Ja, genau.

00:14:20: Fahrradfahren ist ja auch so eine Freizeitbeschäftigung, die gut und gerne hier angenommen wird.

00:14:25: Sind Sie da tendenziell der E-Bike-Fahrer?

00:14:29: oder schon noch der, der sagt, nee, mit eigener Muskelkraft will ich von A nach B?

00:14:34: Na, ich bin da sehr entspannt.

00:14:35: Ich habe oder wir haben uns mal Frau und ich ein E-Bike gekauft.

00:14:38: Wenn es dann zu steil wird, kommt auch der Turbo rein, weil dafür habe ich das Ding, dass sie da ordentlich nach hoch kommen.

00:14:44: Und da habt ihr gar kein Problem, man schwenkt sich durchaus an.

00:14:47: Und früher bin ich natürlich viel Mountainbike und zum Teil sogar Rennrad.

00:14:52: Das habe ich aber kurz gemacht.

00:14:54: Aber jetzt mittlerweile E-Bike.

00:14:56: Ja, man sieht da auch immer mehr E-Bikes.

00:14:58: Ich bin tatsächlich noch gar nie auf einem E-Bike gesessen.

00:15:02: Ich kann das nur empfehlen und finde es sehr spannend, wenn man dann, wenn es steiler wird, dann hochschalten kann auf Turbo und dann läuft die Sache ganz anders.

00:15:09: Wie guckt eigentlich die Amtskette von Ihnen aus?

00:15:12: Ist die üppig groß?

00:15:13: Ist die Dezentschlicht filigran?

00:15:17: Wenn die jetzt sagt, dass Burgberg gar keine Amtskette hat.

00:15:20: Oh!

00:15:21: Wie kommt denn so?

00:15:21: was?

00:15:22: Keine Ahnung, weiß ich nicht.

00:15:23: Aber ich glaube auch, mein Vorgänger, Dieter Fischer hatte keine Amtskette.

00:15:26: Jetzt habe ich das immer so verbunden.

00:15:28: Jeder Bürgermeister hatte der Chateaule im Tresorakette.

00:15:31: Nein, nein, nein.

00:15:32: Es gibt keine Amtskette im Backberg.

00:15:34: Wo sich passen?

00:15:35: Der Goldenes Buchhammer?

00:15:37: Ja.

00:15:38: Und da stehen prominente Namen drin.

00:15:40: Ähm, ja, es sind noch viele Seiten frei.

00:15:46: Wir hatten, klar, und Andi Sander, der steht drin, mit seiner silver Medaille und das war so die letzten.

00:15:54: Backstein damals war mal da, also das haben wir schon auch.

00:15:57: Aber jetzt muss ich gerade, wo Sie ins Amt eingeführt worden sind, normalerweise ist es ja ein festlicher Moment, der war mit Sicherheit auch festlich bei Ihnen damals.

00:16:05: Und dann hat man doch

00:16:06: da diese Amtskette an.

00:16:09: Im Bugpack halt nicht, weil da gibt's ja keine.

00:16:15: Es war natürlich festlich, es war natürlich auch Corona geprägt.

00:16:18: Das haben meine Kollegen mit mir gemeinsam auf Abstand und brauche ich nicht sagen, von dem wir gesehen haben, hat das festlich ein bisschen gefehlt.

00:16:26: Aber trotzdem natürlich, wenn man so ins Amt kommt, schon erst mal ein bisschen überwältigen.

00:16:31: Gibt es irgendwie einen Moment in Ihrer Amtstrei, wo Sie sagen, ja genau, das ist es, genau deswegen.

00:16:37: Bin ich Bürgermeister geworden, weil das ist so schön gewesen oder so knuffige Begegnungen vielleicht auch mit einem kleineren Bürger, weil der so knuffig gefragt hat, dass wir mal auf dein Spul sitzen im Rathaus oder so.

00:16:53: Weil ich finde, das sind immer cool drauf.

00:16:55: Das ist schon mal so ehrlich.

00:16:56: Das ist klar, aber ich kann es nicht sagen, dass es da jetzt eine besondere Begegnung gab, wo es mich jetzt besonders ausgemacht hat.

00:17:03: Ich glaube, es war schon immer gerne mit Menschen zusammen, schon beim vorherigen Job.

00:17:07: Und jetzt wieder die Begegnung und dann entsprechend auch, dass die Leute auf dich zukommen.

00:17:13: Und wenn man merkt, dass bei gerade bei unseren Festivitäten, die wir dort in Burgberg viel haben, die Leute sich immer noch freuen, dass sie dich sehen und sich nicht wegrücken oder die Bierbank vollmachen, dann ist alles gut.

00:17:26: Wenn man merken sollte, dass sie dann eher sagen, jetzt hier ist kein Platz mehr für dich.

00:17:29: Dann sollt ihr vielleicht überlegen, dass ihr den Job ändert.

00:17:32: Geht es Ihnen dann so, wenn Sie doch Ihren Ort, doch Ihr kleines Reich laufen, dass Sie so angstupst werden, so an der Schulter?

00:17:39: Du andere, weil ihr die gerade seht, oder?

00:17:42: Das ist ja gut, dass du mir gerade über den Weg läufst.

00:17:45: Sind das so Begegnungen auch, wo Ihnen immer wieder mal passiert?

00:17:49: Ja,

00:17:50: klar.

00:17:50: Also, ich meine, dafür sind wir klein genug im Burgberg.

00:17:52: Dass man sich natürlich, dass der Kontakt schon da ist.

00:17:55: Das Rathaus ist auch offen.

00:17:57: Wenn natürlich das Terminlicht möglich ist, dann können Leute auch kommen und das macht ja eben den kleinen Ort

00:18:03: raus.

00:18:04: Das Heimelicke.

00:18:05: So mit dem Blick in die Zukunft.

00:18:07: Das eine oder andere Projekt steht ja auf der Agenda

00:18:10: von Burgberg.

00:18:11: Der

00:18:11: ist schon am Anlaufen, ist schon in

00:18:14: Arbeit.

00:18:15: Genau, also unser Kindergarten wächst ja gerade momentan, also wir bauen ja gerade einen neuen Kindergarten.

00:18:20: Das Projekt läuft und da schreit man jetzt voran, wir sind dann irgendwann mal nächstes Jahr im Juni, soweit das dann der Gesamtkindergarten auch einziehen kann.

00:18:29: Dann sind natürlich eine Reihe anderer Projekte, die uns auf Drab halten, dass mal die Haushaltslagen, dass immer alle irgendwie gefordert, dass das Geld hinten und vorne fehlt.

00:18:37: Wir trotzdem aber am Ball bleiben müssen mit allem.

00:18:40: Hochwasserschutz in meinen einundzwanzig Starkregenereignissen in Burgberg und gerade in der Nachbargemeinde Rettenberg.

00:18:45: Ja, ja, da hat es Böse.

00:18:46: Und

00:18:46: ja immer wieder, gerade wenn es so die heißen Zeiten anfangen, wo dann, wo dann im Sommer, wo es halt immer dann, wenn die Gewitter kommen, die Starkregenereignisse kommen, wo man dann nervös wird, ist bei uns ein großes Thema Dorfbach im Ort direkt, aber auch die Ortsteile.

00:19:00: Also uns wird es entlangweilig, würde ich mal sagen.

00:19:03: Ist das größte Projekt die Kindergartengeschichte, dass die kleinen Ja, viel Platz zum spielen und lernen ja auch.

00:19:11: Man lernt ja schon einiges im Kindergarten haben.

00:19:13: Ja gut, ich meine, der Kindergarten-Neubau ist wirklich das Projekt, was ich glaube, die letzten Jahrzehnte, würde ich mal sagen, das größte Projekt ist, auch investiv das größte Projekt

00:19:23: ist,

00:19:24: was uns natürlich fordert.

00:19:25: und wo wir dann auch schauen müssen, dass wir halt andere Projekte auch weiter am Laufen halten können.

00:19:29: Und das ist, glaube ich, die Herausforderung, die die Gemeinde, die der neue Gemeinderat oder auch der jetzige Gemeinderat und auch ich als Bürgermeister halt habe, dass wir das einfach weiter laufen lassen können und dass es auch weiter vorangeht, trotzdem dass wir jetzt momentan hohe Ausgaben

00:19:43: haben.

00:19:44: Was wünschen Sie sich für den Ort in Zukunft oder für die Zukunft?

00:19:50: dass wir das Dorf bleiben, was wir sind, dass auch der dörfliche Charakter erhalten bleibt, so wie er ist, dass unsere Infrastruktur, die man wirklich gut haben, auch so erhalten bleibt.

00:20:01: Ja, das ist eigentlich die Hauptwünsche, die wir haben.

00:20:04: Dann sage ich ganz liebendank für Star sein, für den Einblick ja hinter die Rathaus-Tür, aber auch für den Einblick ja von ihrer persönlichen Tür.

00:20:12: Danke schön, dass Sie da

00:20:13: waren.

00:20:14: Ja, vielen Dank für's Ertrotzung, für die Einladung.

00:20:17: War sehr spannend bei euch und jederzeit gerne wieder.

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