Zwischen Pinsel, Präzision und Perspektive – Dominik Haneberg im Gespräch

Shownotes

In dieser Folge ist Dominik Haneberg, stellvertretender Malerinnungsmeister aus Sonthofen, zu Gast. Sein Alltag bewegt sich irgendwo zwischen Handwerk, Verantwortung und einem Verständnis für Oberflächen, das weit über Farbe und Material hinausgeht.

Dominik bringt eine Bodenständigkeit mit, die ebenso ansteckend ist wie seine Leidenschaft für ein oft unterschätztes Gewerbe. Es geht um das, was gutes Handwerk ausmacht, um die Sorgfalt hinter jedem Detail und um einen Blick auf die Welt, der sich aus Erfahrung, Präzision und einer spürbaren Liebe zum Tun speist.

Eine Folge, die zeigt, warum Handwerk mehr ist als ein Beruf – und warum Menschen wie Dominik ihm eine besondere Stimme geben.

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00:00:01: Gesund und

00:00:02: vital durch den Tag.

00:00:04: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch

00:00:05: wird präsentiert von

00:00:06: der Bahnhof-Apotheke-Kämpten

00:00:08: und

00:00:08: Purnatur,

00:00:10: weil Gesundheit

00:00:11: bei der Ernährung beginnt.

00:00:12: Ich sage herzlich willkommen an der Dominik Harnberg hier aus dem Allgäu.

00:00:18: Ich formuliere es mal so, Dominik, du darfst die ganzen Titel, die du hinter dir her schläfst, selbst nennen.

00:00:24: Nur so viel sei gesagt, du bringst Farbe in unser

00:00:27: Leben.

00:00:28: Ja, aber von mir erst mal, hallo.

00:00:31: Mein Name ist Dominik Harnberg, ich bin ein Zweiunddreißig Jahre alt, bin Obermeister der Mal- und Lackiereinnung Oberallgäu und bin schnellvertretender Landesinnungsmeister für unser wunderschönes Bundesland Bayern.

00:00:41: Und du bringst

00:00:44: Farbe ins Leben.

00:00:46: Es wird bunt im Sinne von Dominik bringt Farbe auch heute.

00:00:51: Im Studium mit rein Dominik Harnberg.

00:00:52: Dominik, du hast gerade einen Titel noch vergessen.

00:00:56: Ich bin stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Oberallgäu.

00:01:00: Das ist ja krass.

00:01:01: Du hast einen regulären Beruf, deinen Malermeister, vielleicht einmal so ein, zwei, drei Eckdaten von dir.

00:01:08: Wo kommst du her?

00:01:09: Aus welchem Laden bist denn, in welcher Brasche arbeitest denn, um mal dann Hubsi zu zitieren?

00:01:15: Also ich bin quasi geboren in Sonthofen.

00:01:18: Ich fühle mich als Sonthofener Wohnärztin im Innenstadt.

00:01:20: Oberallgäu ist genau mein Ding.

00:01:23: Ich lebe gerne im Oberallgäu.

00:01:24: Wir haben ein Familienbetrieb in zweiter Generationen, sonst hoffen.

00:01:28: Und genau, das eine oder andere Ehrenamt inne, das unser Handwerk nach vorne kommt und Bestand hat.

00:01:36: Gerade Ehrenamt, das müssen wir wirklich auch betonen.

00:01:38: Du hast den eigentlichen Meisterbetrieb, der Heimer in zweiter Generation, bringst diesen Betrieb natürlich auch in das dritte Jahrtausend, aber auch die Innung an sich.

00:01:49: Und das Ganze, was du vorhin schon aufgezählt hat, das ist alles ehrenamtlich.

00:01:53: Das ist ehrenamtlich, ja genau.

00:01:54: Also es ist quasi, da gibt es mal eine Verdienstprochale, aber es ist alles unbezahlt.

00:01:59: Welches ist von dieser Kompo, was du da genannt hast, der wichtigste Posten, sofern man das irgendwie sagen kann oder differenzieren kann?

00:02:08: Welche ist da der höherwertigste?

00:02:10: Also der höherwertigste, das was am meisten präsent hat, ist auf jeden Fall dann das Erinnerungsmeister des Bundes.

00:02:15: dann feiern, weil man dann quasi an der Basis entscheidet oder nicht.

00:02:18: die Basis, die würde sagen im oberen Gremium entscheidet, was mit den Bayerischen Malern passiert, wie wir uns im Bundesverband organisieren, wie wir uns aufstellen.

00:02:26: Und da werden natürlich Entscheidungen getroffen, die bis in alle Ecken in Bayern reichen.

00:02:30: Das ist natürlich schon was Schönes, dass man damit arbeiten kann.

00:02:33: Kannst du eigentlich sagen, wie viel Zeit dieses Ehrenamt?

00:02:40: Meine Familie sagt schon, es braucht brutal viel Zeit.

00:02:45: Ich bin auch im Prüfungsausschuss und ich sage mal, Einen Tag in der Woche auf jeden Fall eher mehr, natürlich Abendtermine und dann hat man teilweise Sitzungen, die gehen über zwei Tage oder so.

00:03:00: Man kann es nicht in Zeit, was?

00:03:01: wenn ich die Zeit rechnen würde, würde ich wahrscheinlich sagen, oh mein Gott.

00:03:04: Also man rechnet da nicht die Zeit, sondern die, das ist schon eine Erfüllung, das ist schon eine Passion, die man da verfolgt, weil man einfach was weiterbringen will, man will.

00:03:12: Mein Ziel ist es meinen Kindern das Handwerk so zu übergeben, wie ich es vorgefunden habe.

00:03:18: Es wird wahrscheinlich nicht ganz möglich sein, weil sich die zeitisch im Wandel...

00:03:22: Ja, es verändert sich sehr viel.

00:03:24: Aber wie gesagt, meine Passion ist es, das Handwerk zu erhalten und zu schützen.

00:03:30: Und da gehört ganz, ganz viel Arbeit dazu.

00:03:33: Das sind rechtliche Sachen, das sind Marketing-Sachen, das sind Bildungs-Sachen, das sind so viele unterschiedliche Sachen, wo man sich weiterbilden und wo man sich einmischen kann, wo man sich... wo man quasi was bewegen kann, das ist sehr interessant.

00:03:47: Du sagst ja aus vollem Herzen zum Handwerk und natürlich ja zum Maler-Handwerk.

00:03:53: Was fasziniert dich am Malen, am Verschönern, nicht nur Gebäude innen und außen?

00:03:58: Weil der Beruf ist ja sehr vielseitig.

00:04:01: Ja genau, also ich sag mal nicht nur weiße Wände, so ist es typisch.

00:04:06: Mein Stecken fertig mit dem Vergolden in der Kirchenmalerei, so Marmorierung und so was, das mache ich sehr gern.

00:04:13: Und hinter Glasvergoldungen, aber ja klar, mit unserem Geschäft machen.

00:04:17: Von der Holzrenovierung bis zur Schimmelsanierung, dann Dekomalerei, Dekorpoze.

00:04:23: Das Maler haben wir jetzt so vielseitig.

00:04:24: Viele Maler machen nur Bodenbelege mit Beschichtungen.

00:04:28: Wir schützen erhalten und verschönern ganz Deutschland oder die ganze Welt und das ist wirklich was ganz Tolles.

00:04:34: Ist dein Privates zu Hause auch bunt oder bist du da klassisch weiß?

00:04:38: Ich bin als Maler, ich stehe sehr auf gedeckte Farbtöne.

00:04:42: Ich mag gern grau, schwarz, weiß und

00:04:46: natürlich

00:04:46: auch gold und silber.

00:04:48: Aber so knallige Farbtöne sind eher nicht meins.

00:04:50: Ich finde halt edle Kombinationen schön, obwohl das auch im Auge des Betrachters natürlich nicht.

00:04:56: Kommt natürlich auch darauf an, wie architektonisch das Gebäude wahrscheinlich auch ist.

00:05:01: Nicht jede Farbe oder jeder Trend passt tatsächlich zum Raum, den ich da habe.

00:05:05: Gibt es irgendwie so ein Farbtrend momentan für drinnen?

00:05:10: Ich hasse schon immer so dieses, dieses Orangisch.

00:05:12: Bist

00:05:13: du jetzt so terracotta?

00:05:14: Das ist mediterranisch.

00:05:17: Grundsätzlich mal hat mein Opa schon damals gesagt, Dominik, du bist im Kopf ein alter Mann.

00:05:21: Das hat er mir mit achtzehn gesagt, weil ich einfach, ich finde die Renaissance.

00:05:26: Dann tatsächlich auch den Barock sehr schön.

00:05:29: Ich finde die alten Sachen einfach schön und das sind einfach gedeckte Farben, die einfach enthalten.

00:05:32: Und ich kann nicht so knallig bunt, da bin ich ein bisschen, ich bin mir ein bisschen schwer.

00:05:38: Wie war es bei dir?

00:05:39: Jetzt hat dein Papa oder vielleicht auch dein Opa da schon weggehäufend den Betrieb aufzubauen.

00:05:44: War für dich von Anfang an klar, du steigst in diese Fußstapfen.

00:05:49: Oder hat sich das irgendwie so durch Zufall ergeben?

00:05:52: Wolltest eigentlich irgendwie ganz was anderes machen?

00:05:54: Vielleicht kauft es Z-Mekanika?

00:05:56: Nee, ich so... Vierte Klasse war klar, ich werd Maler.

00:05:59: Also für mich gab es keine andere Option.

00:06:01: Mein Onkel ist Maler, mein anderer Onkel ist Maler, mein Vater ist Maler.

00:06:03: Ja, das ist auf dem Gehen.

00:06:05: Ja, das ist einfach so ein Ding bei uns Harnbergs und auch bei dem Präzastast, dass wir einfach Maler sind.

00:06:10: Und, wie gesagt, wir hatten ja den Betrieb zu Hause, ich hab auch mal eine Ausbildung zu Hause gemacht.

00:06:15: Ich hab dann nach der Ausbildung gleich meinen Meisterprüf dran gehangen und dann... Durch ein paar Schicksalschläge, sage ich mal, auch relativ schnell Führungskolle übernommen.

00:06:24: Und dann mit dem Obermeister von dem Herr Schatz hat sich das alles relativ schnell erledigt gehabt mit irgendwelchen anderen Blähnen.

00:06:31: Aber man kann halt von Anfang an was bewegen.

00:06:34: Man hat eine Stimme und die muss man einsetzen.

00:06:37: Und wenn man sie einsetzt und wenn man sie richtig einsetzt, kann man auch was erreichen und kann unser Handwerk nach vorne treiben.

00:06:46: Handwerkskammer haben vielleicht die anderen schon gehört.

00:06:49: Wo ist denn da der markanteste Unterschied zwischen beiden?

00:06:52: Weil beide haben natürlich oben als Motto, wir möchten das Handwerk nach vorne bringen und auch in die nächste Generation und in das nächste Jahrtausend.

00:07:02: Also die Handwerkskammer hat quasi Hoheitsaufgaben wie die Prüfungsabnahme, obwohl das quasi dann die Betriebe machen von den Erinnerungen.

00:07:09: Also Handwerkskammer kümmert sich quasi um die Zulassungen der Betriebe, um die rechtlichen Aufgaben, um Um uns auch bei der Bundesregierung zu vertreten, wo man einfach sagen kann, hey, es sind rechtliche Vorgaben bei der Bildung oder bei der zulassungspflichtigen Handwerke und auch bei der übertrieblichen Schulung.

00:07:28: Das ist die Handwerkskammer.

00:07:30: Und die Innung ist quasi ein freiwilliger Zusammenschuss von Unternehmern, die sich quasi in einer Zunft engagieren und sich Einheitlich weiterbilden, einheitliche Sachen machen.

00:07:41: Das muss glaube ich ganz gut definieren.

00:07:43: Jetzt

00:07:43: bist du noch relativ jung, wahrscheinlich inmitten dann doch von Menschen, Meistern, die schon ein bisschen mehr Erfahrung auf dem Rücken haben.

00:07:53: Wie fühlt sich's denn da so an?

00:07:55: Du machst wahrscheinlich das Durchschnittsalter, ziehst ein bisschen nach unten.

00:08:01: Ja, also mit neunzehn war das sehr schwierig.

00:08:03: Ja,

00:08:03: glaub ich.

00:08:04: Ich hab dann so einen Stahlhelm irgendwann mal aufziehen müssen, hab immer gegen irgendwelche Betonmauern rennen müssen.

00:08:10: Mittlerweile geht's.

00:08:11: Ich hab das Glück, dass ich halt durch meinen Familiennamen schon die eine oder andere Stimme mehr hab.

00:08:15: Ja, oder eine gewisse Referenz auch.

00:08:17: Ja,

00:08:17: natürlich.

00:08:19: Es sind sehr Männerdominierte Sachen.

00:08:23: Es kommen auch langsam Frauen auf zu was eine richtig freut, wenn das einfach wieder aufblüht.

00:08:28: Es hat man immer zu mir gesagt, dass diese Durchschnittsalter oder die Durchschnittsdauer eines Obermannschafts sind, fünfzehn Jahre, dann fehlt bei mir jetzt gar nicht mehr viel.

00:08:37: Ja,

00:08:38: du bist nämlich schon seit zehn Jahren auf dem

00:08:40: Herd.

00:08:41: Ja, seit ich

00:08:42: neunzehnt

00:08:43: bin.

00:08:43: Jetzt bin ich zweiunddreißig, wenn man sich das hochrechnet, genau.

00:08:46: Jetzt sind das dann doch ein paar Jahre.

00:08:48: Das ist total krass, als junger Mensch schon solche verantwortungsvollen Aufgaben irgendwie auch ehrenamtlich.

00:08:55: Das kommt ja noch dazu, diese ehrenamtliche Geschichte.

00:08:58: Was sind so die Fragen, die du, du bist ja so ein bisschen mittler auch, ja?

00:09:03: Du fängst die ein oder anderen Fragenunsicherheiten vielleicht von der momentanen Situation aus eurer Branche auf und nimmst die mit nach oben und Man versucht da irgendwie eine Lösung zu finden.

00:09:14: Was ist denn so das meiste, was von der Basis an dich herangefragt wird?

00:09:20: Zukunftsängste?

00:09:22: Also wir wohnen im gelobten Land.

00:09:24: Also es schwarben gerade das oberallgäuische gelobte Land.

00:09:27: Wir haben, glaube ich, wir dürfen uns nicht beschweren.

00:09:29: Wir haben wenig Probleme, aber in ganz Bayern sieht die Lage anders aus.

00:09:33: Gerade in den Ballungszentren wird weniger gebaut.

00:09:35: Es kommt ja der Bau, wo.

00:09:36: man weiß nicht, ob er kommt, wann er kommt, wie er kommt.

00:09:40: Ich hab da vielleicht ein Spruch, mein Opa hat zu meinem Vater gesagt, du pass auf Norbert, das kommen schwierige Zeiten auf uns zu.

00:09:45: Das hat auch schon mein Ur-Opa zu meinem Opa gesagt, mein Opa sagst zu meinem Vater, mein Vater sagt zu mir, ich wollt diesen Kreislauf durchbrechen und meinen Kindern das nicht mal sagen, aber es kommen immer schwierige Zeiten.

00:09:55: Diese Zeiten, in jeder Epoche gibt es schwierige Phasen und Entwicklungen und ich glaube, es ist immer eine Frage, wie man damit umgeht.

00:10:05: Ich hab das Glück gehabt, dass sie früher sehr oft im Ausland war.

00:10:10: über dreieinhalb Monate, fast vier Monate in der USA, wohnt, klebt, wie man das immer sagen will.

00:10:14: Die Probleme gibt es überall auf der Welt.

00:10:16: Ja, das ist richtig.

00:10:18: Ich glaube, man muss sich den seinem Problem stellen und man darf nicht davonlaufen.

00:10:21: Man muss einfach schauen, dass man die angeht.

00:10:25: und was sind unsere Probleme.

00:10:27: Ich glaube, uns geht es ziemlich gut.

00:10:30: Noch wahrscheinlich noch hoch.

00:10:32: Ja, nein, also ich glaube, sind Entwicklungen.

00:10:36: Unser Berufsfeld muss immer renovieren.

00:10:37: Es gibt immer Schimmel, es gibt immer Korrosion, es gibt immer... Das ist ja nicht nur eine optische Sache, sondern auch eine konstruktive Sache.

00:10:45: Und das wird es für die male Tendenz immer Arbeit geben.

00:10:49: Das

00:10:50: ist ja eigentlich was Positives.

00:10:52: Es ist ein Beruf mit Zukunft letztendlich.

00:10:54: Ja, natürlich.

00:10:55: Und jetzt kommen auch Robotik.

00:10:57: Vielleicht gibt es den Maladroniker.

00:10:59: Das ist schon so... Gesprächsgang bei uns schon angekommen.

00:11:04: Aber wie gesagt, es gibt immer Arbeit.

00:11:06: Wir haben Arbeit, die schützt und keiner will Schimmel an der Wand.

00:11:10: Nein.

00:11:14: Ich sehe die Problematik gar nicht so schlimm, auch mit den Auszubildenden.

00:11:16: Ich denke, wenn man einen gut laufenden Betrieb hat, dann haben wir das nächste Jahr auch wieder eine Auszubildende.

00:11:20: Und wenn man Marketing betreibt, dann hat man sehr gute Chancen.

00:11:24: Man muss halt immer noch schauen, wie man mit den Leuten umgeht.

00:11:27: Wie ich fär mit meinen Leuten um, werden das meine Leute auch in die Welt tragen.

00:11:30: Und wenn die das in die Welt tragen, habe ich einen besseren Statement, mit einem besseren Statement, bekomme ich wieder mehr Leute.

00:11:35: Und das ist schon endlich eine ganz einfache Sache.

00:11:37: So eine Spirale nach oben?

00:11:38: Ja, und man muss einfach positiv denken.

00:11:41: Die meisten haben einfach so eine negative Grundhaltung.

00:11:46: Ich glaube, wenn ihr jemand innehabt, dann fällt es mir einfach schwer, mich jeden Tag zu motivieren.

00:11:50: Du hast

00:11:50: mir da einen voll coolen Flyer in die Hand gedrückt.

00:11:55: Er ist schwarz, ich seh Wappen und darauf steht die Maler- und Lackierer oder der Maler- und Lackierungs-Innungsverbund Schwaben.

00:12:04: Das

00:12:04: ist richtig.

00:12:05: Und es ist auch auf deinen Farbtöpfen gewachsen.

00:12:08: Ja genau, also der Innungsverbund.

00:12:11: Irgendwann war die Frage, wir müssen uns positionieren, wir brauchen eine starke Stimme und ein starkes Schwaben.

00:12:18: mit seinen knapp vierhundert Betrieben hätte eine starke Stimme, deshalb haben wir uns zusammengeschlafen und markte technisch eine Frage, deshalb auch diese schwarze CI.

00:12:26: Das ist einzigartig und hebt uns ab von den anderen Bezirken.

00:12:32: Und die haben eine starke Stimme in Schwaben und dreht einheitliche auf und das ist schon eine sehr, sehr schöne Sache.

00:12:39: Wie man jetzt sagen kann, dass sie schön ist.

00:12:41: Es war viel Arbeit, aber auch die anderen Obermeisterinnen an Schwaben haben da mitgewirkt, dass wir da auch eine Stimme vertreten können.

00:12:47: Diese Karte, einfach die Mala- und Lackiererinnungsverbund Schwaben, das ist so dein Baby.

00:12:52: Das hat ein bisschen gebraucht, bis dieses Ei geschlüpft ist, natürlich viel Vorarbeit.

00:12:57: Aber vielleicht nochmals gebündelt, ihr seid alle zusammen.

00:13:01: und auch von der Optik, also mit dieser Visitenkarte sage ich jetzt einfach mal, diese große Visitenkarte ist komplett einheitlich.

00:13:08: Ihr habt seinen Wiedererkennungswert, der sich von und zuschreibt allein.

00:13:12: Ist das schon ein Hingucker, weil die Karte schwarz ist?

00:13:16: Und dann sehe ich natürlich... bunte Schilder, also Schild im Sinne von wie so ein Ritter-Schild,

00:13:22: so ein

00:13:22: historisches Schild.

00:13:23: Aber vielleicht kannst du gerade mal das ganz kurz erklären, was hat's mit den Farben auf sich, was hat's mit dem einheitlichen Logo auf sich und für was entsteht der Erinnerungsverbund Schwaben?

00:13:34: Also grundsätzlich meistert das Logo bundeseinheitlich.

00:13:37: Es steht quasi jetzt bei uns halt die Erinnerungsverbund Schwaben drauf.

00:13:39: Wir sind auch die einzigen Schwaben, die das in diesem schwarzen CI, das wir dann doch selber kreiert haben, ermachen.

00:13:45: Das blau, gelb und rot steht quasi für die drei Grundfarben im Maler-Handwerk, woraus alle anderen Farbtöne missbar sind.

00:13:52: Und die drei Schülte kommen aus der Vergangenheit, aus unserem alten Maler-Wappen, aus der Vergangenheit sind die Schülte übernommen worden, da auch wirklich, z.B.

00:13:59: Peter Killinger, der da großartige Arbeit im Bundesverband macht, im Öffentlichkeitsausschuss, die dann quasi jede Innung in Deutschland, jeder Landesverband in Deutschland und jeder Malerbetrieb hat dieses Recht mit diesen... Logo Werbung zu machen.

00:14:14: und ich finde das bundeseinheitlich ist echt eine riesen riesen Leistung.

00:14:17: und das ist einfach was ganz wundervoll, dass wenn man einheitlich mit dem CI auftreten

00:14:22: kann.

00:14:22: Das hat natürlich eine ganz andere Willkung, wenn alle da so... Ja,

00:14:27: ich sag nur, ich finde den Spruch wir sind viele eigentlich ganz gut und wir sind auch viele und wir müssen uns zeigen, wir müssen...

00:14:35: Farbe bekennen.

00:14:36: bei euch noch ganz speziell.

00:14:38: Wenn man das so mit einem Wort spielen, so ein bisschen handiert.

00:14:41: Farbe bekennen oder oder die Farbe da.

00:14:44: Was erhoffst du dir mit diesem Erinnerungsverbot?

00:14:46: Oder was zentralisiert ihr dort?

00:14:48: Oder welche Aufgaben habt ihr?

00:14:50: Oder was bündelt ihr dort?

00:14:53: Also wir sind ja.

00:14:55: der Grundgedanke war, quasi zusammen aufzutreten, eine einheitliche Stimme zu regenerieren für Schwaben für unsere schöne Heimat.

00:15:03: Natürlich sind wir auf Instagram, Facebook und TikTok unterwegs, versuchen da quasi Lehrlinge aufzuklären oder auch privat zu generieren.

00:15:11: Vielleicht auch.

00:15:12: Ja, auch

00:15:12: zu generieren, dass man nicht nur weiße Wände macht, unsere Betriebe vorzustellen, unsere Betriebe, die kein Internetmarketing haben, da war sie eine Plattform zu bieten und die natürlich Internetmarketing betreiben weiterzubringen und versuchen quasi einfach eine Plattform für die Male zu schaffen.

00:15:29: Und auch alle Stimmen, Schwabens einzufangen, die mit in den Landesverband zu nehmen und dadurch einfach eine starke Stimme, eine Veränderung quasi oder auch manche Sachen müssen auch gar nicht verändert werden.

00:15:42: Es gibt auch viele Sachen, die laufen einfach gut.

00:15:45: Aber einfach der Austausch, Feedback auch vielleicht von den anderen, ist so dieser Social Media Bereich, das muss man heutzutage irgendwie auf dem Portfolio haben ohne Social Media.

00:15:57: Also ich privat selber habe es auch nicht.

00:15:59: Ich habe es halt geschäftlich.

00:16:01: Ich bin der Meinung, ja, natürlich wenn man...

00:16:04: Man darf es nicht ganz verleugnen.

00:16:07: Wenn man erfolgreich sein möchte, weil die ganzen Jugendlichen sind auf Social Media unterwegs.

00:16:11: Ich denke viele Kunden sind auf Social Media unterwegs.

00:16:14: Man kann da sehr viel generieren.

00:16:15: Ich glaube aber auch, dass sehr viel Zeit kaputt geht.

00:16:19: Und wenn man mal verstehen kann oder man muss verstehen, dass Zeit das wertvollste ist, was wir Menschen zur Verfügung haben.

00:16:26: Und man darf die nicht vergolden.

00:16:28: Im Gegenteil, ich weiß, dass wir schätzen, wir zwei reden miteinander und das ist das wertvollste Geschenk, was wir kennen uns gar nicht und du machst mir so ein wertvolles Geschenk.

00:16:35: Oder andersherum,

00:16:36: ja.

00:16:36: Ja, aber das ist, wie gesagt, Zeit ist das wertvollste, was wir besitzen.

00:16:39: Und wenn jeder Mensch mal einsieht, dass die Zeit ist, die ganz wertvoll ist, dann würden wir auch unsere Zeit besser, aber das ist wirklich ein komplett anderes Thema.

00:16:46: Nein, aber das ist wirklich auch das, ja, Zeit kannst du auch niemand mehr zurückgeben.

00:16:51: Man kann es nicht kaufen.

00:16:52: In

00:16:52: der Rückkammer kann man

00:16:54: es nicht verlängern und wenn die Zeit mal weniger wird oder man krank ist und dadurch die Zeit weniger wird, dann werden wir unsere Zeit zu schätzen wissen.

00:17:02: Von daher passiert in Social Media viel, ohne zur Zeit vergeuden, dass man hätte irgendwie anders lösen können, von ihr seid ihr da komplett vertreten.

00:17:11: So ein paar

00:17:12: Zahlen vielleicht auf anderen Ebenen, vielleicht auch auf der Bayern-Ebene, weil ihr seid ihr da ja schon auch herausragend.

00:17:19: Also wir in Bayern, wir sind der größte Landesverband in Deutschland, in der Bundesrepublik, wir haben circa zweitausend Betriebe in Bayern.

00:17:27: Krass.

00:17:28: Zahl leider stetig sinken.

00:17:31: Wir haben, wir verlieren prozentual ungefähr vier Prozent im Jahr an Betrieben, weil sie eben nicht weitermachen oder weil sie eben auch leider Insolvent gehen oder andere Gründe.

00:17:41: Wir in Schwaben sind der größte Zusammenhängende verbunden mit der zweitgrößten Erinnerung Augsburg, also der zweitgrößte Erinnerung Bayerns.

00:17:48: Haben wir knapp vierhundert Mitglieder, knapp vierhundert Mitglieder, dreihundert und fünfundneunzig sind.

00:17:55: Und sind da sehr stolz darauf, Und wie gesagt, das sind sieben unabhängige Innungen machen eine Sache.

00:17:59: Und ich glaube, das macht es einfach so schön, weil es vorhin schon erwähnt, dass die Oberallgäuer in sich tun sich ja schon schwer mit so Hindelang, Oberstorff, etc.

00:18:08: Und wir in Schwaben haben es geschafft, dass die Schwaben alle an einem T-Shop und alle eine Stimme haben.

00:18:13: Und das finde ich einfach wirklich nur bemerkenswert.

00:18:16: Weil ich ein neugieriger Mensch bin, Dominik, will ich natürlich auch wissen, wie du überhaupt auf diesen Posten gekommen bist.

00:18:22: Natürlich, man wird gewählt, aber wie ist das so?

00:18:26: Wer wählt und wie viele Stimmen brauchst du?

00:18:29: Oder brauchst du einen gewissen Prozentsatz anstimmen, um dass du danach quasi der King of Colors bist?

00:18:37: Wir gingen auf Kallers, ja, das ist der Schönebickel.

00:18:39: Nicht böse gemeint, du

00:18:41: bist weg, gell?

00:18:42: Nee, die

00:18:42: muss man nicht in den Landesverband nehmen, vielleicht kann man die sich niemals umsetzen.

00:18:46: Grundsätzlich mal wird man in der Innung gewählt von seinen Mitgliedern.

00:18:50: Das ist quasi die Basis.

00:18:53: Und dann ist man erst mal Obermeister, dann muss man sich erst mal beweisen, dann muss man erst mal ein bisschen was tun dafür, dass man auch gesehen wird.

00:18:59: Dann hat man auf Bezirks-Ebene, hat man die Chance nominiert zu werden für den Landesverband.

00:19:04: Da ist eine große Persönlichkeit und zwar Stefan Ehle, der schon sehr früh an mich geglaubt hat, warum auch immer er hat irgendwas in der

00:19:11: Klinik.

00:19:11: Ja, das hast du bleiben den Eindruck.

00:19:12: oder halt mit deinem Engagement, mit deiner Leidenschaft und mit dieser Passion, wo du das Handwerk ja jeden Tag ein Stück nach vorne bringst.

00:19:22: Ja.

00:19:23: Und nein, also wo ich jünger war, hat der Stefan Eli schon auch in mir gesehen.

00:19:27: und ich habe das noch nicht in mir gesehen, aber ein großer Dank dafür, dass ich heute der bin, der ich bin.

00:19:34: Es geht auf jeden Fall an Stefan Eli zurück und dann hat man irgendwann mal angefangen.

00:19:39: oder Stefan hat natürlich gesagt, komm lass dich für einen stellvertretenden Landesinnungsmeister aufstellen, die Schwaben unterstützen dich.

00:19:45: und dann Wo muss man sich das so wie in der Politik vorstellen?

00:19:48: Man geht dann so ein bisschen auf Wahlkampf, man schaut dann, so welche Bezirk unterstützt ein, welche Innungen unterstützen ein.

00:19:55: Ja.

00:19:56: Ja, und dann war das vor vier Jahren, wo ich dann zum Land das Innungsmaestück wird.

00:19:59: Nächstes ist also in Wiederwahlen.

00:20:00: Ich habe jetzt mittlerweile sehr viele Kompaktwahlen.

00:20:02: Das Wahljahr, das Wahljahr, das Wahljahr in unterschiedlichen Kommunalwahlen und aber auch bei dir.

00:20:08: Unsere Wahl ist schon ab Krill.

00:20:10: Ich lass mich... wieder aufstellen.

00:20:12: Ich war erst die Entscheidung, ob ich es nicht mehr mache, weil halt natürlich auch viel dran hängt.

00:20:15: Es ist schon eine sehr hohe Verantwortung und man hat eine ständige Erreichbarkeit.

00:20:21: Ja, ja.

00:20:21: Und mittlerweile, ich kenne Kontakt ins Oberland, in Niederbayern, Oberbayern, gerade München, habe ich sehr gute Kontakte.

00:20:29: Die südliche Fraktion Sehe ich mal auf meiner Seite, wenn man das so sagen darf.

00:20:33: Ja, das ist so ein Bauchgefühl.

00:20:35: Ja, man muss natürlich, sag ich mal, Kooperationen knüpfen.

00:20:38: Natürlich,

00:20:39: es ist auch ein Netzwerk.

00:20:40: Es ist ein Netzwerk und irgendwo Austausch für jegliche oder auch, wo der andere profitiert, weil einer von der Kombo schon mal eine Erfahrung vielleicht auch gemacht hat, wo der andere noch profitieren kann.

00:20:53: Also ein großes, großes Netzwerk, wo ihr im permanent Austausch natürlich auch seid.

00:20:59: Viele haben Probleme, die rufen dann natürlich, dann kann man nicht mehr helfen.

00:21:03: Mir im Landesverband bieten rechtliche unabhängige Beratungen, rechtliche oder auch fachlich unabhängige Beratungen.

00:21:11: An erster Stelle steht immer meine Erinnerung, meine Heimat, mein Oberallgäu.

00:21:14: Dann kommt natürlich der Bezirk und dann kommt der Landesverband.

00:21:17: Es ist schon eine tolle Sache, wenn man für ganz Bayern einsteht.

00:21:20: Und ich sag immer, ich habe das paar Mal schon auf Instagram gepostet oder auf unseren Betriebsseite, dass ich wahnsinnig stolz bin, die Stimme des bayerischen Handwerks zu sein oder eine der Stimmen des bayerischen Handwerks.

00:21:30: Und es ist eine mächtige Aufgabe.

00:21:33: Voll.

00:21:33: Also sehr große Verantwortung.

00:21:35: Da lastet schon einiges auf deinen Schultern.

00:21:37: Aber ich glaube immer, wenn man was bewegen will, hat man eine gewisse Verantwortung.

00:21:41: Das eine geht nicht mit dem anderen her.

00:21:43: Und es ist was ganz Schönes und man kann viel verändern.

00:21:46: Und wie gesagt, Mein Ziel ist es, meinen Kindern das Handwerk so, wenn sie Interesse daran haben, so zu hinterlassen, wie ich es vorgefunden habe.

00:21:54: Und das ist dann doch ein bisschen Arbeit.

00:21:56: Ja, Algor ist für dich?

00:21:58: Heimat, wunderschön, wundervoll.

00:22:02: Und die restlichen Allgäuer freuen sich natürlich immer, wenn ein Allgäuer irgendwo, sei es bei den Sportnern, Mensch, Karl Geiger da, jetzt muss mal beispielsweise den Karl Geiger zu nennen, da febern die das ganze Allgäuer mit, wenn der oben an der Schanze springt.

00:22:15: Es gibt genügend andere Allgäuer, die in wichtigen oder aufwichtigen Positionen, Schlüsselpositionen draußen außerhalb des Allgäuer Tellerans unterwegs sind.

00:22:25: Und jeder Allgäuer freut sich eigentlich mit, wenn es ein Allgäuer irgendwo hin nach oben geschaffen hat.

00:22:30: Wie war da die Resonanz?

00:22:31: Mensch, cool.

00:22:32: Dominic.

00:22:33: Also zu mir nicht, ich möchte mir nicht mit Kai Geiger vergleichen.

00:22:36: Nein, ich habe nur ein Beispiel aus dem Sport

00:22:38: gebracht.

00:22:40: Ja, das ist natürlich schon eine tolle Sache.

00:22:42: Ich glaube, wo ich meine Ausbildung gestartet habe, keiner dachte, der wird mein Landesinnungsmeister oder der stellvertretender Landesinnungsmeister.

00:22:49: Es ist einfach schön, a. seine Heimat zu vertreten und das sind mir doch ehrlich Bayern ist von uns allen die Heimat und es macht alle was an und ich fahre mehrmals im Monat eben nach München rein.

00:22:59: dass der Landesverband ist in München.

00:23:01: Man kann was bewegen und natürlich, ja, es gibt schon Probleme zwischen Franken und Oberallgäuern.

00:23:08: Das sind so drei Bereien, das merkt man auch.

00:23:11: Das sind einfach andere Kulturkreise.

00:23:14: Aber ich glaube, uns Oberallgäuer zeichnet schon aus, dass wir sehr direkt sind und sehr ehrlich und wir da eine sehr gradlinige Sache ziehen.

00:23:28: Ich bin stolz auf Oberallgäuer und ich bin stolz darauf, meine Stimme quasi für Bayern zu geben und fürs Oberallgäu zu geben und auch für Schwaben zu geben.

00:23:38: Und bin dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe, weil es, wie gesagt, es kann nur einen aus Schwaben geben, der diese Stimme hat.

00:23:48: Und

00:23:50: für eine gewisse Zeit lang darf ich das jetzt begleiten.

00:23:53: Man weiß nicht, wie lange man in diesem Zug hockt.

00:23:54: Irgendwann muss man wieder aussteigen.

00:23:57: Und deshalb bin ich da sehr stolz drauf und dass auch meine Familie mich unterstützt.

00:24:01: Ja,

00:24:01: das ist sehr zeitintensiv und genau.

00:24:04: Da brauchst du einen guten Background von daheim.

00:24:07: Würdest du auch anderen Jungen, die vielleicht das demnächst den Meister machen oder jetzt frischer Geselle sind, engagiert sich in der Branche, engagiert euch im Verbund.

00:24:18: Es bringt euch nach vorne.

00:24:19: Austausch ist wichtig.

00:24:21: Wir haben ein traditionelles Handwerk.

00:24:24: Wir merken das ja an dem Schild, an diesem historischen Emblem, was auf der Karte ja auch ist.

00:24:30: Wir wollen das Vergangene bewahren.

00:24:33: und nach vorne bringen.

00:24:34: Das ist perfekt formuliert.

00:24:36: Das könnte ich genauso übernehmen.

00:24:38: Dann würde ich sagen übernimm das so.

00:24:41: Ich sage herzlichen Dank für es da sein.

00:24:43: Alles Gute und toi toi toi.

00:24:45: Vielen lieben

00:24:58: Dank.

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