Klausen & Bärbeleverein Immenstadt: Tradition hautnah

Shownotes

In dieser Folge begrüßen wir sechs Mitglieder des Klausen- und Bärbelevereins Immenstadt, die uns einen lebendigen Einblick in ihre traditionsreiche Brauchtumswelt geben. Gemeinsam sprechen wir über die Geschichte des Vereins, die Bedeutung der Klausen- und Bärbele-Figur im Allgäu sowie über die umfangreichen Vorbereitungen, die jedes Jahr hinter den spektakulären Umzügen stehen. Persönliche Erfahrungen, lustige Anekdoten und spannende Hintergrundinfos machen diese Episode zu einem besonderen Hörerlebnis für alle, die sich für regionales Brauchtum und gelebte Tradition begeistern.

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00:00:01: Gesund und vital durch den Tag.

00:00:03: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der

00:00:06: Bahnhof-Apotheke Campen und Pur Natur,

00:00:09: weil Gesundheit

00:00:10: bei der

00:00:11: Ernährung beginnt.

00:00:12: Heute im Kaffee-Clutch sechs Pibel bei mir, aufgeteilt in zwei Berberle und vier Klausen.

00:00:19: Vielleicht stellt er euch selbst mal vor.

00:00:22: Ihr dürft vor ins Mikrofon.

00:00:23: Hallo, ich bin Thomas und bin der Vorsteller vom Klausenfein.

00:00:26: Ja, ich bin der Sammy und die springen bei der Innenstadt der Klausen mit.

00:00:29: Ich heiß Alexandre und bin das erste Oberwerberle.

00:00:32: Ich heiß Savanna und bin das zweite Oberwerberle.

00:00:35: Servus benannt, ich bin der Alex und bin der Oberklaus.

00:00:38: Servus, ich bin der Lukas und bin nur mit

00:00:39: geht.

00:00:40: Ihr habt es schon gemerkt, es geht ums Brauchtum hier bei uns im Allgäu.

00:00:44: Und zwar ums Berbele und Klausentreiben.

00:00:46: Und wir unterhalten uns nicht nur mit der Oberwerbe, hier gleich ein bisschen genauer.

00:00:51: Ein Traum ist es, dass heute die Berbele da sind, die Klausen da sind und zwar Vom Klausen- und Bärwelleverein Emen startet, habe ich zwei Oberbärwelle bei mir, gell?

00:01:03: Vielleicht ganz kurz noch mal die Narbe hin.

00:01:05: Ich heiß Alexandre

00:01:06: und ich Savanna.

00:01:07: Savanna und Alexandra, ihr seid Oberberberle.

00:01:10: Also ich gehe mal davon aus, von null auf hundert kann ich nicht Oberberberle werden.

00:01:15: Vielleicht zur Struktur vom Verein.

00:01:16: Wie lange gibt es den Verein und welche Tradition ist denn da überhaupt da?

00:01:21: Dass man sagt, dieser Berberleverein hat natürlich irgendwas mit dem vierten Dezember mit der Heiligen Barbara im weitesten Sinne wahrscheinlich auch zu tun.

00:01:29: Wie wird man Oberberberle?

00:01:30: Da muss ich ein paar Jahre schon dabei sein.

00:01:35: Im Optimalfall, ja.

00:01:36: Also

00:01:37: unsere Berberli dürfen mit sechzehn starten.

00:01:40: Da ist dann so das erste Mal, wo man im Treiben mitmacht.

00:01:44: Genau.

00:01:44: Und dann, wenn man

00:01:45: engagiert ist

00:01:46: und auch gerne in einem Verein sein möchte, dann kann man sich jederzeit bei uns melden.

00:01:51: Man wird dann mit einen integriert, wird auch in die Planungen mit aufgenommen.

00:01:55: Genau.

00:01:55: Und dann

00:01:59: wächst man da so rein.

00:02:01: Wie war es bei dir?

00:02:01: Ähnlich?

00:02:02: Seit wann bist du dabei?

00:02:03: Also ich bin ja jetzt erst zwanzig, ich bin jetzt erst das zweite Oberwehrberle mit der Alexandra.

00:02:09: Und ich bin auch mit sechzenden Vereinen eintreten.

00:02:12: War dann erst mal eine längere Pause wegen Corona.

00:02:15: Das heißt, ich springe jetzt insgesamt erst zum vierten Mal mit.

00:02:18: Und jetzt eben schon zum zweiten Mal das Oberwehrberle.

00:02:22: Aber wie Ali gesagt hat, ich schätze, das war durch sich engagieren.

00:02:26: Das heißt, man muss jetzt nicht so lange mitspringen, aber halt einfach zeigen, dass man Bock auf den Verein hat.

00:02:33: Heißt es, ihr seid sehr Heimatverbunden und natürlich auch Brauchtums verbunden?

00:02:38: Oder was war da so euer Anlass, wo ihr gesagt habt, hey, boah, ja, ihr möchte mal ein Berberli sein.

00:02:43: Das Berberli treiben gehört halt zum Allgäu dazu wie Vanille Ice im Sommer.

00:02:48: Also, genau, ich komme selber aus Irmenstadt

00:02:50: und

00:02:51: da kriegt man das eigentlich von Kind ermittelt.

00:02:53: Man wächst

00:02:54: da eigentlich schier nahe, gell?

00:02:55: Ja,

00:02:55: also, man kommt eigentlich gar nicht dran vorbei.

00:02:58: Als Kind hat man da eher nur Angst davor und dann möchte man aber irgendwann als Jugendlicher da unbedingt mitmachen.

00:03:04: Und ja, also für mich ist es sehr wichtig und ich möchte auch, dass es beibehalten wird und dass es auch weiter geben wird.

00:03:11: Genau, also ich komme aus der Nachbargemeinde zwar von Imenstadt, aber das Klausen und Berberlehtreiben in Imenstadt ist einfach ein Riesen-Event und das kennt man, glaube ich, Allgäuweid, der hat die fast sagen.

00:03:23: Absolut.

00:03:23: Und da war mir eigentlich von Anfang an klar, wenn ich springe, dann auf jeden Fall in Imenstadt.

00:03:27: Da haben wir auch den Thomas Schiedrich dabei.

00:03:29: Du bist erster Vorstand noch einmal eben korrekterweise die komplette Bezeichnung, erster Vorstand vom Klausern-Berberle-Verein treiben in Innenstadt.

00:03:40: Zur Historie waren die Klausen davor da oder die Berberles?

00:03:43: Oder wie ist das bei euch?

00:03:44: ja bis sie so ja aufgeteilt?

00:03:47: Ja, eigentlich gibt es die bräuchige Parallel.

00:03:49: Allerdings war halt früher da, ja.

00:03:52: Es gab es lange nicht.

00:03:54: Und irgendwann in der Siebzigerjahr hat man das dann wieder angefangen.

00:03:56: Und auf den Dörfer gab es aber schon länger.

00:03:58: Und dann hat es dann in den Städten, gerade Sondorf, immer statt angefangen, so in der Siebzigerjahr.

00:04:02: Und dann hat sich es dann in der Achtzigerjahr doch mal rausgestellt, dass man das vielleicht geordnete Bahnen lenken sollte.

00:04:08: Und da haben sich dann die ersten Gruppen gesammelt.

00:04:10: Und dann, bei uns in Immerstadt hat man sie entschieden, dass wir in den Voraus machen und fahren.

00:04:15: Es ist auch schon über die Zwanzigjahr her, gell?

00:04:17: Genau.

00:04:17: Also wir haben letztes Jahr auch Jubiläum gehabt, Zwanzigjähriges mit einem großen Umzug.

00:04:21: den wir alle fünf Jahre machen.

00:04:23: und ja, seit wir das geregelt machen, das Vereinsleben ist super, wir haben ein super Vereinsheim.

00:04:27: Und auch die Mitgliederzahl steigt stetig, also wir sind jetzt acht oder sechzig aktive Mitglieder.

00:04:32: Und ja, Erfolg gibt uns recht.

00:04:34: Ja, der Erfolg gibt euch auf jeden Fall recht.

00:04:36: Vielleicht so historisch, zur Historie auch von dem Berberle.

00:04:40: Also wenn jetzt einer, also es kommt da so ein Nordlicht runter, macht da gerade Urlaub, will Skifahren und kriegt damit, ui, da ist der Berberlestreiben.

00:04:48: Was ist denn das?

00:04:48: ist Barbele Treiben.

00:04:49: Barbele Treiben ist eigentlich zum Gedenken der heiligen Barbara, wo die Frauen sich halt dann verkleidet haben als Hexen mit Moos und Sachen aus dem Wald und halt mit ihre Routen laufen sie halt doch die Straßen und die Hiebe sollen ja Fruchtbarkeit zeigen.

00:05:05: Ist ein zweites, aber nicht mehr so, ganz so.

00:05:07: Aber der Grundgedanke war eben da hinten Fruchtbarkeit mit ihre Routen.

00:05:11: Also das heißt, ihr Männer kriegt's aber im Barbele Treiben immer wieder mal die Route.

00:05:15: Ja, also die Männer leiden da eigentlich mehr als anders herum, weil die Frauen da größeres Potenzial haben, ihren Frust oder wie man es auch immer nennen kann, auszulassen.

00:05:27: Hier ist der Kaffee Clutch.

00:05:28: Ich bin mittendrin in einer Gruppe von Berberlis und von den Klaus und wir bleiben gerade bei den Berberlern, bei euch, zwei bei den Oberberberlern.

00:05:38: Heute ist ja euer Tag, der vierte Dezember.

00:05:41: Wie lang braucht ihr überhaupt um dass ihr aber alle seid.

00:05:45: Also diese Verwandlung von euch jetzt, so wie ihr bei mir im Studio steht, bis zu dem Zeitpunkt, wo es heute Abend losgeht.

00:05:53: Ich glaube, das Wichtigste ist, sich einfach warm anzuziehen.

00:05:56: Das braucht, glaube ich, am längsten.

00:05:57: Aber so richtig lang braucht man nicht.

00:06:00: Mir Vereinsmitglieder mit Mädels treffen uns früher schon und machen uns gemeinsam fertig, machen uns Frisuren, essen nur ein wenig was zusammen.

00:06:08: Genau.

00:06:08: Und dann eben um sechs Uhr trifft man sich so langsam am Treffpunkt.

00:06:13: Ja, dann ist eigentlich innerhalb von fünf Minuten relativ schnell alles anzogen.

00:06:17: Und wir müssen ja nur noch Maske aufsetzen dann.

00:06:19: Es müsst ihr uns mal beschreiben.

00:06:21: Jetzt steht so da ein Schienz und ein T-Shirt, ganz leger.

00:06:25: Leger geht es natürlich halt am Abend auch zu, aber euer Outfit beschreibt es mal.

00:06:29: Sind das mehrere Lagenrock.

00:06:32: Wie ist die Maske aufgebaut?

00:06:34: Weil euer Gesicht sieht man ja nicht.

00:06:36: Genau, also der wichtigste Teil ist, die Masche geht tatsächlich, dass man es nicht erkennt.

00:06:41: Die Mädels machen vorab einen Gipsabdruck von ihren Gesichtern, lackieren die dann schwarz oder dunkelbraun und dann werden da Sachen aus dem Wald drauf geklebt, also Moos, Blätter, solche Sachen.

00:06:54: Das ist so der wichtigste Bestandteil.

00:06:56: Dann natürlich nur ein Kopftuch, dass die Haare bedeckt sind, also dass man es gar nicht erkennt.

00:07:02: Genau, und dann von den Klamotten her eigentlich alles was man so mir sagen immer bei Oma im Kleiderschrank findet.

00:07:08: Also ein altes Dirndl, einen alten Rock, gestrickten Kittel, genau und natürlich wichtig auch nur eine Schelle, damit wir schön leer machen können und eine Route dazu.

00:07:17: Eine Route, die wird wahrscheinlich oder so das Equipment wie weit im Vorfeld wird da gesammelt oder der Wald geblündert in Anführungszeichen?

00:07:26: Also die Mädels fangen zum Teil im Sommer schon an Sachen einzusammeln.

00:07:30: Und dann würde ich sagen, so der Großteil, Wochen vorher, dass man wirklich nur schaut, passt auch von der Klamotten und alles, muss man vielleicht nur irgendwas nachnähen.

00:07:39: Oder muss man da Maschinen und nachjustieren, weil das sind ja eben alles Sachen aus dem Wald, die man vielleicht dann noch mal nachbessern muss.

00:07:45: Genau.

00:07:46: Ist ja alles biologisch, ist ja alles irgendwo dann auch grad, was das Moos und so weiter angeht.

00:07:50: Wie du gesagt hast, das musst du ein bisschen updaten, Jahr für Jahr.

00:07:57: Wie guckt deins aus?

00:07:58: Also die sind ja dann doch ganz individuell, die Outfits.

00:08:03: Ja, genau.

00:08:04: Also jeder macht das, wie du sagst, so, wie er will.

00:08:07: Ich zum Beispiel habe jetzt eine Hawkernaise,

00:08:09: eine

00:08:09: recht lange und habe einen Fuchs, der so hinten runter hängt.

00:08:14: an Rehschädel

00:08:16: und zwei Rekrocken

00:08:17: nur.

00:08:17: Also, ich würde sagen, wir zwei haben beide relativ große Masken, die auch für Berberle Larven relativ schwer sind.

00:08:26: Viele haben dann auch noch Haare oder die Rostschweife oder sowas und dann Kopftuch und sonst eben mit Tannenzapfen beklebt, Moos, Baumbad, alles Mögliche, was man so findet.

00:08:39: Diese Maske, ihr habt es schon mitbekommen, die hat auch schon Gewicht.

00:08:44: Ja, die wiegt schon ein bisschen

00:08:45: was.

00:08:46: Die wiegt, die wiegt ein bisschen was und ist absolut individuell.

00:08:48: Ich könnte jetzt nie die Maske von euch anziehen, weil meine Gesichter ganz so anders ist.

00:08:53: Genau, also es ist von jedem tatsächlich der wirklich Abdruck vom Gesicht, da könnte es dann schon schwierig werden, wenn jemand anders sagen will.

00:09:01: Jetzt ist Oberweberle.

00:09:02: Was habt ihr da heute Abend auf Ihrer Funktion?

00:09:05: Um neunzehn Uhr geht es ja auch in Innenstadt los.

00:09:08: Das Berberles treibt.

00:09:09: Ihr trefft euch um sechs.

00:09:10: Habt ihr mir ja gerade schon erklärt.

00:09:12: Dann geht es wahrscheinlich ein bisschen um die Aufstellung.

00:09:14: Oder wie ist die Route der Pfad?

00:09:17: Und was muss sich da im Vorfeld auch irgendwie an Behörden eventuell abgeben, dass die ja bitte wissen, wo das ihr umeinanderspringt?

00:09:26: Also ich würde sagen, unsere wichtigste Funktion ist eigentlich, dass man den Mädels alles mitgibt, was für unser Nehmntag

00:09:32: wichtig ist,

00:09:33: dass man auch regeln und das Verhalten am Laufen nochmal durchsprricht.

00:09:37: Wir machen da Anfang November immer eine Versammlung, wo man dann nochmal alles bespricht, wie sie ausschauen sollen und eben,

00:09:43: was

00:09:43: es für Regeln gibt, dass man zum Beispiel keine Kinder schlagen darf und keine älteren Leute.

00:09:48: Genau, und am Tag selber werden wir uns dann mit den Mädels treffen.

00:09:53: wird dann nochmal final alles kurz angesprochen, damit das nicht in Vergessenheit geht.

00:09:57: Ja.

00:09:58: Ja, und dann

00:09:59: sind die Ansprechpartner.

00:10:00: Ja,

00:10:00: seid's genau.

00:10:01: Das

00:10:01: sind hundertdreißig Mädels dieses

00:10:03: Jahr.

00:10:03: Wow!

00:10:04: Und wir sind so die Hauptansprechpartner.

00:10:06: Und natürlich auch immer zum Stimmung machen da dann.

00:10:08: Ja,

00:10:08: ja.

00:10:09: Wie macht ihr da der Stimmung?

00:10:10: Hey, hey, hey.

00:10:11: Habt ihr einen festen Fahrt oder eine feste Route, die ihr lauft?

00:10:16: Oder ist das inzwischen auch schon so, dass man eine feste Route irgendwie der Stadt geben muss?

00:10:21: Da sind die Bärbelis.

00:10:23: Oder ist das noch ziemlich locker bei euch?

00:10:26: Also am Anfang zum Einlaufen laufen mir wirklich eine bekannte Route.

00:10:31: Und dann um neunzehn Uhr beginnt es tatsächlich getreiben und dann verteilen sich eigentlich alle Bärbälle wild umeinander.

00:10:38: Wir haben zwar einen abgesperrten Bereich, alles um den Marienplatz rum, aber da verteilen sich dann wirklich alle wahrlos.

00:10:45: Und was sind so die Reaktionen vor allem für Kids?

00:10:47: Ist es schon ein Frucht erregend?

00:10:50: Wenn man so klein ist, so ein bisschen ängstlich, dann kommt da jemand mit dieser Hakennase.

00:10:54: Also ja, es gibt Leute, Kinder reagieren entweder mega fasziniert drauf, cool.

00:11:01: Wie schaut es denn ihr aus?

00:11:03: Andere haben natürlich Angst, da gehen wir dann auch hin und lupfen vielleicht mal kurz die Maske an und sagen, hey, alles gut.

00:11:10: Es ist bloß eine Frau drunter, wo wir keine Angst haben.

00:11:13: Aber

00:11:14: ja, wenn sie frech sind, kriegen sie halt dann auch mal vielleicht einen Leichten.

00:11:17: Ja, aber euer Ziel ist ja eigentlich die Männer.

00:11:20: Genau.

00:11:22: Heute geht es ja los mit dem Bärberlis-Treiben hier bei uns im Allgäu.

00:11:27: Kurz drauf, eigentlich so gefühlt, vierundzwanzig Stunden später heißt dann Klausen treiben hier im Allgäu.

00:11:36: Auch in Immelnstadt.

00:11:37: Von wegen Stadezeit hier bei uns im Allgäu.

00:11:39: Wir sind da richtig laut unterwegs.

00:11:42: In welchem Radius gibt es denn das Klausen- und Berberlist treiben?

00:11:46: Egal wer dazu eine Antwort weiß, darf sie sagen, weil das ist schon ein bisschen, glaube ich, eine Tradition im Brauchtum, was so typisch mit dem Allgäu zusammenhängt.

00:11:57: Ich würde sagen, das sind so vierzehn Kilometer.

00:12:01: Also selbst Börwangen hat ja noch...

00:12:04: Börwangen brennt, haben die mal gehabt, genau.

00:12:06: Aber das ist schon ein bisschen anders wieder strukturiert, das Börwangen brennt.

00:12:10: Das ist ja eher so ein Klausenlauf, sag ich ja mal.

00:12:13: Genau.

00:12:13: Das

00:12:13: ist so wie mir jetzt zum Beispiel auch unseren Jubiläums umzugt letztes Jahrhundert.

00:12:18: Ja, und wie gesagt, so um die großen Städte Sonnturf immer statt, die ganzen Dörfer machen das für sich eigen.

00:12:24: Klar, dann in Österreich rüber.

00:12:26: Es ist eigentlich um die Zeit schon hier relativ viel los an den Tagen.

00:12:30: Ist aber für das Allgäu so auch in anderen bayerischen Regionen Alleinstellungsmerkmal eigentlich schon fast, oder?

00:12:38: Ja, auf jeden Fall.

00:12:39: Und hier geht es gleich richtig gruselig weiter.

00:12:42: Die Berberles haben quasi ja die Klinke weiter gereicht.

00:12:45: zu den Klausen.

00:12:46: Ihr seid wann da dran?

00:12:47: Ist das schon am fünften Dezember am Vorabend vom heiligen Nikolaus?

00:12:51: Oder ist euer Auftritt dann tatsächlich am Samstag den sechsten Dezember?

00:12:56: Wir fangen auch schon am fünften Zwiften an.

00:12:58: Genauso wie die Mädels.

00:12:59: Um neunzehn Uhr geht es los bis einundzwanzig Uhr.

00:13:02: Ihr seid auch Oberklausen.

00:13:07: Du bist da der erste Oberklaus.

00:13:09: Was hast du für eine Funktion?

00:13:11: Oder wie viele andere Klausen hast du so unter dir?

00:13:14: Also

00:13:14: die selbe Funktion wie unsere beiden Oberberberle.

00:13:16: Du musst auch den ganzen Sauhaufen zusammenhalten.

00:13:19: Sag uns mal so.

00:13:21: Dann halt, wenn die Fragen haben, kommen sie zu mir, ihr kläst mit denen, ich spreche mir nicht durch, wenn es Probleme gibt, bin ich halt einfach der Papa für

00:13:28: alles.

00:13:29: dann,

00:13:29: in dem

00:13:29: Fall.

00:13:31: Und wir sind ca.

00:13:32: hundertsechsunddreißig, plus, minus, einer mehr oder weniger.

00:13:35: Ja,

00:13:36: das heißt ja fast, also das hebt sich so gut die Waage, Bärbelis und Klausen, zumindest bei euch im Verein, in Irwinstadt.

00:13:42: Ja, das ist auch, finde ich, richtig so.

00:13:43: Sonst heißt sie wieder, ah, wir sind mehr Bärbel, ah, wir sind mehr Klauser, so ist es besser, wir sind mal ausgewogen, gleich.

00:13:50: Brauchtum habe ich ja vorhin mit den Mädels auch schon ein bisschen so besprochen.

00:13:53: Brauchtum heißt für dich?

00:13:55: Oder was ist dieses Klausenbrauchtum für euch alle?

00:13:58: Wer immer da eine Antwort schießen mag, darf sie schießen?

00:14:02: Brau, was heißt Brauchtum für mich?

00:14:04: Es ist eine Tradition, die einfach weitergeführt werden muss.

00:14:08: Und ich glaube, jedes Algoer-Kind kennt das.

00:14:11: Wenn man so fünfzehn kurz vor sechszehn ist, spitzelt das schon ein, weil man sein ganzes Leben zieht das auch hier schon mit sich.

00:14:19: Ja, da freust du dich dann drauf, wenn du kurz vor sechs bist, du darfst das erste Mal mitlaufen, klar, mit Regularien, wie jetzt, oder was heißt... Ja, wir müssen uns da auch ein bisschen an Jugendschutz halten, aber da bist du das erste Mal aktiv dann dabei und es ist einfach eine andere Position, die du dann hast.

00:14:35: Du bist nicht der, wo wegrennt, sondern du bist der, wo unter dem Hashtag und... Ja, das hat einfach ein anderes Feeling auf einmal.

00:14:43: Und dann kommst du da automatisch rein und jeder von uns kennt das eigentlich.

00:14:47: Du bist da und feiern dann auf einmal.

00:14:49: Da kommen ja inzwischen viele Zuschauer, Touristen oder Gäste auch von woanders her.

00:14:55: Hat man euch da schon mal gefragt, Mensch, ihr seid sehr lauter Knecht Ruprecht.

00:14:59: Wo ist denn da der heilige Nikolaus?

00:15:00: Ihr springt da am sechsten Dezember.

00:15:02: Was antwortet ihr da drauf?

00:15:04: Wie ist denn eure Historie?

00:15:06: Ja, eigentlich mit dem Nikolaus haben wir eigentlich gar nichts zu tun, weil der Brauch schon deutlich älter ist.

00:15:10: Allerdings gerade so etwas wie die Christianisierung.

00:15:13: Und da kam dann mal der heilige Nikolaus dazu.

00:15:16: Und damit halt der heidnische Brauch nicht ganz ausstirbt, hat man sich halt irgendwann dann miteinander arrangiert, sage ich mal.

00:15:22: Deswegen gab es dann zumal den Knecht Rupricht mit Fell und Hörner, der da quasi der Ur-Klaus auch ist.

00:15:27: Und deswegen laufen wir auch am sechsten mit dem Stadt Nikolaus ein.

00:15:30: Da sind wir dann alle ganz zahm, verteilen Geschenke an die Kinder.

00:15:33: Das geht dann um achtzehn Uhr.

00:15:34: Da sind dann unsere Klaus noch ganz brav, bevor sie dann am neunzehn Uhr loslassen werden.

00:15:38: Der heilige Nikolaus ist um sechs Bogen und dann geht's los.

00:15:40: Den

00:15:41: lassen wir mit der Kutsche heimfahren, dann sind wir froh, wenn er weg ist und dann geht's erstmal richtig ab.

00:15:46: Von der Kostümierung her, ihr seid da auch unterschiedlich aufgestellt.

00:15:50: Das ist jetzt kein einheitliches Bild, wenn da hundertfünfer, dreißig Klausen.

00:15:54: Wie ist überhaupt die richtige Bezeichnung?

00:15:56: Klausen, Kloser, ist das ein bisschen so regional, auch unterschiedlich?

00:16:00: Das ist regional komplett unterschiedlich.

00:16:02: Da macht auch viel der Dialekt aus.

00:16:04: Klar, bei mir sind jetzt quasi Stadtkinder, da hängt es bei Klausen, bei dem andere ist es bei Klos.

00:16:09: Es gibt ja gerade nur Bezeichnungen dafür.

00:16:12: Von den Hörnern her beschreibt einer mal das Outfit.

00:16:15: Das ist, ich habe im Vorgespräch Heim-Näharbeit schon gehört.

00:16:20: Zwölf Stunden war das bei dir, hast du schon in dein aktuelles Häs-Kostüm investiert?

00:16:27: Ja, es ist im Endeffekt so, das sind halt ja Felllappen aus der Gerberei.

00:16:32: Und die müssen dann teilweise ja schon auch zugeschnitten werden.

00:16:35: Also Baschelstier, Hosenbeine draus.

00:16:37: Die einen machen einen Einteiler, also sprich das ist alles zusammenknete, der andere machen einen Zweiteiler und Dreiteiler, ist schon mal so wie es dir jetzt persönlich vom Komfort her besser passt.

00:16:45: Und das ganze Zeugsorteil da einfach zwei Tage lang, zwei Stunden überstehen.

00:16:50: Es bringt uns jetzt allen nichts, wenn es mal ein Klaus da steht, dem Hosebein oder sowas.

00:16:55: Der untenrum fast nackert wer.

00:16:57: Von den Hörnern her gibt es da irgendwie eine Vorgabe, welches Horn gefällt, kommt auf den Motorrad-Themm, der irgendwie unter diesen Fell- und Stoffgedünnsten ist.

00:17:11: Das

00:17:11: ist bei uns Kanäler machen, wie ihr denkt.

00:17:13: Hauptsächlich europäische Hörner, also antilope, afrikanisch, so.

00:17:16: was braucht man nicht drauf.

00:17:17: Es soll

00:17:18: europäisch gar

00:17:19: nicht sein.

00:17:20: Und das Wichtigste ist halt einfach, der soll nur so viele Hörner auf der Helm drauf tun, wie er auch tragen kann.

00:17:25: Das bringt mit Snicks, wenn der Helm dann dreißig Kilo wiegt, aber so ein Stöpfen mit fünfzig Kilo trägt den Helm, deswegen.

00:17:33: Wie schwer ist es im Durchschnitt?

00:17:35: Weil jeder weiß, okay, ein Motorradhelm hat ja auch schon ein bisschen Gewicht und jetzt ist da nur was drauf, was vielleicht so eine fast ein Meter absteht von da oben.

00:17:42: Das ist ja auch schon mal, ja, ist gar nicht so einfach zu laufen.

00:17:47: Ja, man ist aber Helmbausch mittlerweile Wissenschaft, weil es gibt viele neue Materialien, die man früher nicht einsetzen kann.

00:17:52: Ich sag so, ein Klausenheim geht bei drei, vier Kilo Los, kann aber hochgehen bis ...

00:17:58: Das ist Wahnsinn.

00:17:59: Da ist man ja fertig, wenn man da an Abend gesprungen ist.

00:18:03: Das heißt der gesprungen, ihr lauft ja nicht immer, ihr seid ja nicht beim Nordic Walking oder so, sondern das ist ja wirklich Springen.

00:18:10: Wie sucht ihr eigentlich euch so die Gäste aus?

00:18:13: Ihr habt da so ein Parkour oder eine Eingrenzung oder eine Zone, wo ihr da auch mal mit der Rote was austeilen könnt.

00:18:20: Sickt man das den den Leuten eigentlich schon an?

00:18:22: Ja bitte kommt zu mir, schlag mich, schlag mich, nein.

00:18:25: Ja, definitiv.

00:18:26: Wir haben natürlich unsere Tretzer, das ist gerade so.

00:18:29: die Jugend, die in den zwei Jahren eigentlich so sind, bevor sie selber mitspringen dürfen.

00:18:34: Und ihrer kommt das dann auch mal will gegenüber den anderen schon zeigen, was man kann.

00:18:38: Und dann ziehen sie die Hose hoch oder ja signalisieren das eigentlich schon, dass sie halt ein bisschen entdecken machen wollen.

00:18:45: Und das ist eigentlich auch das, wo wir mal sagen, das Augenmerk drauf konzentriert sich auf die, lasst kleine Kinder in Ruhe, lasst Senioren in Ruhe.

00:18:55: Da habt ihr eigentlich genug mit zum tun, weil das Publikum ist da, schaut

00:18:59: ihr.

00:18:59: Jetzt muss ich gerade nochmal einhaken, das ist der Traditioner-Brauchtum, was es ja wirklich hier nur im Süden Deutschlands oder in Österreich, Schweiz, Norditalien gibt.

00:19:08: Das Publikum kommt ja von weiter her.

00:19:10: Missverstehen die manchmal eigentlich das Brauchtum?

00:19:14: Es ist ja doch inzwischen recht spektakulär, so Klausen treiben.

00:19:19: Thomas, vielleicht so ein bisschen.

00:19:21: Du bist länger dabei, vielleicht so von der Entwicklung der letzten Jahre.

00:19:24: Hat sich das für euch verändert?

00:19:26: Ja, sagen wir mal, der Tourismus ist zwar einerseits schön, wenn du da die Bewertung an der Veranstaltung, allerdings vom Aufwand, von der Erklärungsnot, von der Vorinformation und von der Werbung, was da genau passiert, wird es immer umfänglicher, weil sag ich mal, die Toleranzgrenze einem braucht, so zu akzeptieren, wie er ist, ohne dass ich mich als... sagen wir mal, nicht regional heimische, damit einmischen kann.

00:19:52: Es ist halt dann schon etwas schwierig das ganze, dene zum vermitteln, dass halt einfach so ein Rud neb dazu gehört.

00:19:57: Und meistens sind die von weiter weg, die sich da jetzt nicht so brauche auf ihn sind, doch relativ uneins, ob sie das so akzeptieren, wie es ist oder wie es nicht ist.

00:20:06: Jetzt wird es gleich richtig laut bei mir.

00:20:09: Bei euch an den Endgeräten da draußen.

00:20:11: Noch nicht, noch sprechen wir über das Brauchtumme des Berberles und Klausentreiben.

00:20:17: Jetzt vielleicht noch mal die Abläufe, egal ob Berberles oder dann auch Klausen treiben.

00:20:21: Am Samstag ist ungefähr das gleiche.

00:20:24: Ihr habt eine gewisse Zone in der Mitte der Stadt.

00:20:28: Es gibt einen Bereich, wo man umeinander hupfen kann, wo die Gäste oder die Zuschauer auch ein bisschen näher herkommen können.

00:20:36: Wir müssen damit rechnen, dass sie was mit der Route bekommen, aber noch mal so auch Sicherheit.

00:20:42: Sicherheit ist ganz oben auf der Liste.

00:20:45: Genau, wir wollen natürlich, dass es möglichst gesittet trotzdem ablauft, auch wenn es ein wilder Brauch

00:20:50: ist.

00:20:51: Wir haben gerade um die Glühweinboden und um die Essensstände Absperrungen, wo jeder, der Respekt davor hat oder auch Angst davor hat, sich hinterstellen kann.

00:20:59: Da kommt auch weder Klausen oder Berberleder hinter.

00:21:03: Genau, wir haben Ordner, die rumlaufen, die dafür sorgen, dass alles geregelt ablauft.

00:21:08: Also es kann auch jeder vorbeikommen, der da angst hat und auch keinen guten Hieb abkriegen möchte.

00:21:12: Ja und wer ein bisschen mutige ist, da gibt es dann die Zone zwei sozusagen und da muss sie einfach auch damit rechnen.

00:21:18: Sicherheit

00:21:19: natürlich irgendwo, dass Kinder auch nicht einfach so rein rennen, dass nicht irgendwo was passiert.

00:21:25: Sicherheit aber quasi auf zwei Seiten, also Sicherheit auch für euch, denn auch ihr werdet immer wieder mal angefasst oder angetatscht oder auch, wie soll ich sagen, belästigt oder auch geschubst oder an den Hörnern gepackt, vielleicht bei den Klausen, weil das einfach nur vom Outfit her vielleicht noch ein Ticken beeindruckender oder voluminöser auch oben am Kopf rum ist.

00:21:48: Ja, das kommt öfters vor.

00:21:49: Letzten Jahr ist es auf jeden Fall.

00:21:50: vorkommen, dass halt die Jungen gemeinsam, sie müssen uns die Klausenweise angstammen, an den Hörnern zählen, ist halt für uns sehr gefährlich.

00:21:59: Knackabbrocher, wie nachdem, wenn es passiert oder halt Die kleinen Kinder, wo sie kommen und dann zwischen den Füßen herum rennen, stolperst rüber, das kleine Kind liegt unter drunter, du lebst um drauf, um mit halt normalen Manspil mit hundert Kilo und dann zusätzlich gewarnt von fünfzig Kilo, ist halt von dem kleinen Kind vielleicht nicht mehr viel da.

00:22:17: Ja, weil das ist zum Laufen.

00:22:19: Durch das, dass da so Geweihe oder so die Hörner immer läuft ja ganz anders als wie wenn man jetzt oben ohne läuft.

00:22:26: Also ich habe einen anderen Radius oder auch das Sichtfeld ist ein bisschen ein anderes.

00:22:29: Also Sicherheit für beide Seiten und die muss inzwischen auch sein.

00:22:34: Ihr seid ja auch alle registriert nummerntechnisch.

00:22:37: Das ist ja quasi schon Standard, oder?

00:22:39: Ja, wir sind alle polizeilich registriert, auch wenn es bis hier hart klingt.

00:22:43: Aber alles andere funktioniert nicht mehr, weil wir auch schauen müssen, dass nicht irgendwie von extern oder mal sich so ein paar Häs anziehen und da die Leute verprügeln.

00:22:51: Und ja, es gibt halt auch viele Kritiker, gerade in den regionalen Dörfern, die sagen, okay, das ist eigentlich eher so eine Käfighaltung, was wir machen, weil halt dann doch Gitter da stehen, wo man den Leuten zeigen muss, wo kann ich stehen und wo nicht.

00:23:05: Aber ich sage auch, in einer Seite schützen mir die Zuschauer von den Klausen, aber hauptsächlich sind die Gitter gedacht, Unsere Klausen von den Zuschauern geschützt, ne?

00:23:15: Weil man halt in den letzten, ich mach das jetzt seit zwanzig Jahren, hat man schon alles von Stichverletzungen am Haus, Klaus mit Kattermesser angriffen, Schreckschusspistole am Kopf, Baseballschläger war eigentlich alles dabei, weil halt A. einerseits halbstärke Jugendliche meinen, sie können sich da gegen beweisen oder auch einfach... Zuschauer und Besucher des Treibens meinen, sie haben jetzt einen roten Schlag abkriegt und sie wollen dafür Vergeltung.

00:23:44: Man muss wirklich sagen, da ist auch von den Zuschauer dementsprechend Hass.

00:23:47: oder Leute, die da nur kommen, dass sie stunden machen.

00:23:50: Aber ihr seid alle Heimatverbundene, Brauchtus verbunden, freut es euch natürlich, wie bolle ihr, Klausen freut es euch schon im Vorfeld natürlich mit.

00:23:59: Mit den Berberles, die heute am Zug sind.

00:24:01: Nochmals der Ablauf.

00:24:02: Vielleicht die Zeiten, wenn jetzt jemand sagt, ich schau mir das tatsächlich an.

00:24:07: Die Stadezeit endet heute.

00:24:09: Jetzt wird es mal richtig laut im Allgäu.

00:24:12: Also um kurz vor neunzehn Uhr wird angeschossen.

00:24:16: Da schießt man dreimal an.

00:24:17: Das ist dann unser Zeichen loszulegen.

00:24:20: Genau, ab neunzehn Uhr wird dann offiziell angeschält und dann geht es treibenlos.

00:24:24: Und dann jeder, der dann noch am Marienplatz ist und nichts hinter der Absperrung steht, der muss natürlich damit rechnen, auch einen guten Hieb abzukriegen.

00:24:30: Und das Ganze geht dann bis einundzwanzig Uhr.

00:24:32: Da schälen wir dann auch gemeinsam aus.

00:24:34: Und dann ist das Treiben für uns offiziell vorbei.

00:24:37: Und endlich läuft es dann am Samstag bei euch Klausen ab, oder?

00:24:39: Vielleicht da auch nochmal Treffpunkt.

00:24:42: Und wann?

00:24:44: Genau, also wir sind auch am Freitag.

00:24:45: ab neunzehn Uhr, ist der Marienplatz unser.

00:24:49: Was am Samstag noch dazu kommt, ist ab achtzehn Uhr ist unser Stadt Nikolaus.

00:24:53: Wie gesagt, da wird Nikolaus von uns begleitet.

00:24:56: Da gibt es noch ein paar Geschenke für die Kinder.

00:24:58: Und sobald Nikolaus dann weg ist, übernehmen wir den Marienplatz.

00:25:01: Und dann ist das erst mal unser Gebiet bis einer zwanzig Uhr.

00:25:04: Das kann man euch wünschen.

00:25:05: Erfolgreiches Berberlis treiben.

00:25:08: Störungsfreies Klausen treiben.

00:25:10: Alles Beste an euch.

00:25:11: Und danke, dass ihr uns den Brauch des Berberlis und Klausen treiben heute nochmals ein Stück näher

00:25:17: gebracht habt.

00:25:18: Gerne doch.

00:25:19: Danke auch.

00:25:27: Gesund und vital durch den Tag.

00:25:30: Der Allgeuchtet-Kaffee-Clutch wurde euch präsentiert

00:25:33: von der Bahnhofapotheke und dem Naturkostladen.

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