Zwei Schwestern: Leidenschaft für das Backen aus Oy-Mittelberg
Shownotes
Zu Gast im Kaffeeklatsch sind die zwei Schwestern Elisabeth Ostheimer Monika Kreisel und aus Oy-Mittelberg, die mit ihren Backkursen begeistern. In dieser Folge stellen wir ihre spannende Reise als kreatives Geschwister-Duo vor und sprechen darüber, was sie antreibt, inspiriert und verbindet.
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00:00:00: Gesund
00:00:00: und vital durch den Tag.
00:00:02: Der Allgäuchelt-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Pur Natur, weil Gesundheit bei der
00:00:10: Ernährung beginnt.
00:00:11: Ich könnte jetzt eigentlich auch einfach anfangen zu singen in der Weihnachtsbeckerei.
00:00:16: Weiß ein bisschen, Weihnachtsbeckerei ist heute bei mir im Kaffee-Clutch angesagt.
00:00:22: Ich hab die zwei Schwestern da.
00:00:24: Wir dürfen euch selbst vorstellen, ihr zwei Schwestern.
00:00:29: Hallo, ich bin Elisabeth und freue mich riesig, dass wir heute da sein dürfen.
00:00:32: Ja und ich bin die Moni, ich bin die Zweite der zwei Schwestern und freue mich auf eine schöne Stunde mit dir.
00:00:38: Ich freue mich ebenfalls, ihr seid tatsächlich unter dem Worthing zwei Schwestern auch bekannt.
00:00:45: In welcher Branche, also Weihnachtsbeckerei, ja, ist ein Teilbereich von euch.
00:00:51: Die Weihnachtsbeckerei ist unsere Leidenschaft.
00:00:53: Das machen wir natürlich sehr, sehr gerne.
00:00:55: Aber wir haben eine Backschule hier in Kempten
00:00:58: im Alkwald.
00:01:00: Und wo seid ihr denn überhaupt hier?
00:01:02: Da haben vorhin, wo wir uns schon kurz unterhalten haben, da sind ganz viele Allgäuer-Orte aufgetaucht.
00:01:08: Wo ist denn der Ursprungsort von euch?
00:01:10: Ja, wir sind waschechte Allgäuer-Rennen und sind aufgewachsen in der Nähe von Imenstadt
00:01:14: auf der Sauenhof
00:01:15: mit drei weiteren Geschwistern, also richtige Großfamilie.
00:01:17: Und da kann man sich vorstellen, dass man auch große Mengen an Leibli oder Gebeck gebraucht hat.
00:01:22: Ja, wer ist die Ältere von euch
00:01:25: zwei?
00:01:25: Das bin ich.
00:01:26: Bist du überhaupt die älteste oder jetzt nur von euch zwei?
00:01:29: Nein, ich bin von uns beiden die ältere.
00:01:32: Wir sind die zwei Jüngsten der fünf Kinder.
00:01:34: Ah ja, wir sind drei Mädchen
00:01:36: daheim.
00:01:37: Ich bin Sandwitch, also ich bin Spaddy.
00:01:39: Ich habe noch eine ältere und eine jüngere Schwester.
00:01:42: Natürlich die zwei Schwestern.
00:01:45: Wie seid ihr dazu gekommen und was verbirgt genau zwei Schwestern?
00:01:49: Ja, wir haben gesagt, wir sind ja von vier Schwestern, also wir haben noch einen Bruder, sind wir zwei Schwestern und wollten das irgendwie dann so auch in unserem Unternehmensname wiederfinden.
00:01:59: Wir haben auch Herzli in unserem Logo, wir sind geboren Herz, also auch das passt irgendwie wieder von, wo wir herkommen.
00:02:05: Und ich denke, es ist auch der Grundstein, wir haben das von unserer Oma und von unserer Mama das Backen mitgenommen.
00:02:11: Ja, seit wir denken können, sind wir da ja mit aktiv, durften auch mal mithelfen.
00:02:15: Und wurden da ja auch angewiesen, dass man sauber schafft, in der Weihnachtsbäckerei.
00:02:19: Ja, gerade bei den Omis, die sind manchmal streng.
00:02:21: Genau, dass die Zacken immer schön passen, bei den Spitzpuben zum Beispiel, und dass man da genau schaffen muss.
00:02:26: Da war unsere Mama auch immer hinterher.
00:02:28: Und haben dann einfach die Leidenschaft fürs Backen weitergeben wollen und diese Backschule gegründet.
00:02:33: Zeit zu, siebzehn.
00:02:35: Moni, ich darf Moni ja zu dir sagen, weißt du noch, was dein erstes Plätzchen war, dass du vielleicht mit der Oma oder mit der Mama gewacken hast?
00:02:44: Also Vanillekipfer, die gab's jedes Jahr und da musste man auch immer den Teig verteidigen, weil der gerne auch schon vom Bruder und vom Vater
00:02:53: schnappt
00:02:53: wurde und genascht wurde.
00:02:55: und Spitzbuben.
00:02:55: Das sind so die zwei Plätzle, die backen wir wirklich schon seit wir kleine Stöpsel sind.
00:03:00: Und jetzt haben wir natürlich das Reportage weiter.
00:03:02: Wir haben dir auch einen kleinen Teller mitgebracht, eine Hauswahl.
00:03:05: Denn wir backen die Klassiker natürlich, aber wir überlegen uns auch jedes Jahr für unsere Backkurse neue, trendige, moderne Kreationen für unsere Kostellnehmerinnen und Kostellnehmer.
00:03:17: Ihr seid nicht nur von klein auf irgendwo in der Backstube mit groß geworden, mit den entsprechenden Utensilien, mit dem entsprechenden Equipment, sondern ihr macht das, ich darf es glaube ich auch so sagen, semi-professionell oder zusätzlich noch im Nebenerwerb, würde man jetzt in der Landwirtschaft wahrscheinlich sagen.
00:03:35: Ja genau, also wir haben die Backschule als Hobby gegründet vor acht Jahren.
00:03:42: Und haben das dann immer wieder so ein bisschen ausgebaut.
00:03:44: Jetzt im Moment sind wir in Elternzeit zu Hause und machen das eben so als unseren Semi-professionell als Zweitschopp oder als Nebenerwerb.
00:03:56: Genau, wie du gesagt hast.
00:03:57: Backschule, was habt ihr da?
00:03:59: Also Kurse, Workshops, was findet man auf eurem Portfolio?
00:04:04: Also es geht von der französischen Patisserie über den Hilfeteig dann eben zu den Plätzlik-Kursen.
00:04:10: Wir haben Tortenkursen natürlich auch, das Herzhafte Richtung Brotbretzen.
00:04:15: Da kann man richtig viel bei uns finden und lernen und auch eine gute Zeit haben.
00:04:18: Das ist uns wichtig, dass man in einem schönen Ambiente einfach was lernt und auch eine wertvolle Zeit mit dem, wo man vielleicht auch gemeinsam bei unserem Kurs auftaucht, eine gute Zeit verbringen
00:04:28: kann.
00:04:29: Ist ja eine von euch eher so die würzigere Bäckerin und eine hat so den speziell süßen Backzahn.
00:04:36: Also wir beide haben den Süßenzahn, wir machen Süßekurse und wir haben mittlerweile ein Team von vier tollen Tränen, die eben unser Portfolio erweitern.
00:04:45: Den Alex, der macht bei uns die Brotbackkurse und dann die Vanessa und die Simone, die machen dann ein spezielleres Thema an Süßenkursen und so können wir eben unsere Leidenschaft möglichst weit verbreiten und haben da wirklich ein tolles Team mittlerweile zusammengestellt.
00:05:00: Wenn man von klein auf weckt und das ja dann mein Hobby war und so das Umwelt verköstigt hat, jetzt macht ihr das.
00:05:08: In dem Rahmen kann man überhaupt noch Plätzchen essen, irgendwelche süßen Stückchen Pralinen.
00:05:12: Ich sehe da nämlich auch sowas mit Schokolade überzogen auf eurem Teller, auf eurem Präsent-Teller.
00:05:17: Nur an mich versteht sich.
00:05:19: Das werden wir oft an den Kursen gefragt.
00:05:21: Tatsächlich, ja, wir essen alles, was wir backen.
00:05:23: Sehr gerne immer noch.
00:05:25: vielleicht nicht immer in der Masse, also ein Stück Torte reicht dann auch, aber wir genießen das immer noch sehr.
00:05:30: Habt ihr dann irgendwo, ich stelle die Frage mal an euch beide, irgendwo auch so die Base in dem entsprechenden Handwerk, Bäckers Handwerk, Konditoren Handwerk auch gelernt, dass ihr sagt, ihr gebt euer Wissen in Barcoursen an andere weiter?
00:05:46: Wir haben Ferien-Jobs gemacht in der Bäckerei, jahrelang immer so drei Wochen in den Sommerferien und haben uns dann aber von anderen Berufsweg entschieden und sind in der Nostrie gelandet und wir haben das Backen dann ja immer nur noch als Hobby ausgeübt.
00:05:59: Ich habe dann mich auf den Weg gemacht, meine Konditorge-Selle nachzuholen und habe auch letztes Jahr meine Konditameisterprüfung abgelehnt.
00:06:06: Also mit Ziegel drauf.
00:06:11: Bei dir war das auch so?
00:06:12: Bei uns ist es auf jeden Fall oder bei mir ist es die Leidenschaft einfach
00:06:16: in
00:06:16: vielen, vielen Stunden am Ofen, die wir backen.
00:06:20: Und ich glaube, das ist vielleicht auch in unseren Kursen ein Thema, auch wir sind oder wir waren lange Jahre eben nicht gelernte Meister oder Handwerker und haben dadurch vielleicht auch die Möglichkeit, den Leuten ein bisschen nahbarer oder besser weitzubringen,
00:06:36: eben
00:06:37: vom Haushaltsofen ohne die Mittelchen und Hülföchchen, die heute oft in der Konditorei oder in der Bäckerei verwendet werden.
00:06:45: Und genau, also ich bin das nicht vom Fach, ich kann nur viele hunderttausend Stunden vor dem Backofen nachweisen.
00:06:52: Was ist euer persönliches Lieblingsplätzchen?
00:06:56: Weil ihr habt es schon gesagt, ihr habt die Klassiker irgendwie drauf, was halt so auf so einem Plätzchenteller auch gehört in der Adventszeit
00:07:05: und Neukreationen.
00:07:06: Was liegt euch lieber?
00:07:07: Oder was ist so eine Neukreation, wo man so im ersten Moment denkt, okay, coole Kombi?
00:07:15: Lass mich das mal
00:07:15: testen.
00:07:16: Also es ist tatsächlich, glaube ich, die Mischung, die es macht.
00:07:19: Also maler Vanillekipfer, maler Spitzbuben oder maler Spitzbub.
00:07:24: Aber
00:07:25: letztes Jahr hat man für den Bakkus Dubai-Plätzchen entwickelt, weil das ja da der Riesen-Trend war.
00:07:30: Überall gab es Dubai-Schokolade, genau.
00:07:32: Die waren schon auch richtig, richtig gut.
00:07:34: Und dieses Jahr in dem Plätzchen Kurs sind unsere Apropos-Sterne der absolute Renner.
00:07:39: Ja, und die Lebkuchen-Stangen, da haben wir ein Lebkuchen-Teig, wo wir dann machen und eine Preisel, der Nougat-Ganache, die man mit Schokolade umhöhlen, haben wir heute auch für dich mitgebracht.
00:07:47: Die sind wirklich auch ganz fein.
00:07:48: Also das kommt so ein bisschen an Domino-Steine hin, so vom Geschmack, obwohl es nicht... Schelleeartiges drin ist und die schmecken auch richtig gut.
00:07:55: Und mein Klassiker sind tatsächlich Baumkuchen-Spitzen.
00:07:58: Oh, das ist aber aufwendig, oder?
00:08:00: Für
00:08:00: die ganze Familie.
00:08:01: Es geht.
00:08:02: Also das Rezept ist auch in unserem Plätzlebacken.
00:08:05: Also, Garnasch habe ich jetzt gerade gehört.
00:08:08: Das ist ja schon so ein Fachbegriff aus dem Konditor Hansberg.
00:08:13: Jetzt wäre alle die vielleicht gar nicht so da beheimatet sind, der Garnasch.
00:08:18: Was ist der Garnasch?
00:08:19: Das ist immer was mit Zahne oder Covertüre.
00:08:22: Also wo man Zahne erhitzt und dann kommt Covertüre oder in dem Fall eben Nougat rein und dann kann man das schöne Kreationen dann zaubern und kennt man aus der Pralinenwelt.
00:08:30: Ja, das ist richtig.
00:08:32: Wie viele
00:08:33: Plätzchen habt ihr in dieser Advents- und Weihnachts-Saison schon gebacken?
00:08:37: Es lässt sich das überhaupt
00:08:38: zählen.
00:08:39: Also die Frage ist, ob in unseren Kursen oder für uns zu Hause.
00:08:43: Sowohl als auch.
00:08:44: Nein, mit den Kursen zusammen.
00:08:45: Wie viele seid ihr damals?
00:08:46: So fünf, sechs?
00:08:47: Wie groß ist so ein Kurs?
00:08:48: Also die Quark-Säuse
00:08:49: finden mit acht bis zehn Leuten statt.
00:08:52: Das ist uns ganz, ganz wichtig, dass es auch einfach eine kleine Gruppe ist, dass jeder die Möglichkeit hat, Fragen zu stellen und auch wirklich auch richtig arbeiten kann mit uns gemeinsam.
00:09:01: dass wir da einfach kleine Gruppen haben.
00:09:05: Genau, und Plätzchen haben wir dort schon viele gebacken.
00:09:08: Ja, das glaube ich.
00:09:08: Ich habe mir Anfang November tatsächlich schon gestartet mit dem Plätzchen Backkursen.
00:09:13: Bei mir zu Hause hat die Weihnachtsbeckerei gestartet.
00:09:16: Ja, aber mir doch gar nicht.
00:09:19: Ja, der erste Advent kommt dann immer so schnell.
00:09:21: Also ich habe auch gestern Backrufen angeworfen, dass wir auch hier bis an die Auswahl dann noch
00:09:25: mal haben.
00:09:26: Und ja, ich glaube, es ist wie bei jedem guten Handwerker, so als bedient man die Kundschaft.
00:09:31: Ja,
00:09:32: und dann kommt man selber, dann kommt man selber dran.
00:09:34: Was ist so?
00:09:35: die klassische Frage, wenn wir gerade so ein bisschen bei dieser Weihnachtswickerei bleiben, was ist so?
00:09:39: die Frage, die an euch immer gestellt wird?
00:09:44: Gibt es da irgendwie eine Frage, sind es tatsächlich unterschiedlich, mein Mörbteig ist so trocken oder die Hefe, also dieser Hefeteig für mein Zopf für mein Stollen will einfach nicht, ist zu feucht oder zu klebrig?
00:10:00: Also ich glaube bei dem Klatschen, wenn wir mal bei dem Klatschen schreiben, ist es so, dass die Konsistenz des Mörbteigs tatsächlich immer sehr, sehr interessant ist und das ausrollen.
00:10:09: Also die meisten Leute rollen mit viel zu viel Mehl aus und dann wird der Teig irgendwann so bröselig und die Blätze schmecken auch nicht mehr.
00:10:17: Und da haben wir fast in jedem Kurs zwei, drei Leute, die sagen, ach, das macht ihr so.
00:10:22: Das ist total interessant für mich, hätte ich so nie gemacht und habe ich auch so noch nie gesehen.
00:10:27: Also das ist wirklich so.
00:10:28: die einfachen Sachen, die einfachen Tipps, die einfachen Handgriffe auch, sind oft tatsächlich das, was in den Kursen bei den Leuten gut ankommt und wo sie dann auch einfach sehen, wie wir einen Spritzbeutel halten, wie wir die Teigrolle benutzen.
00:10:42: Was man einfach über einen Online-Kurs oder über ein Video ganz, ganz schwierig einfach nur weitergeben
00:10:48: kann.
00:10:49: Warum muss eigentlich der Mörbteig, wenn man ihn in irgendeinem Backbuch liest, der muss ja dann, also wird gemacht, wird dann ja auch kalt gestellt?
00:10:58: Warum muss das eigentlich immer eine Kugel sein?
00:11:00: Es muss es gar nicht, wir machen es in den Kürbchen tatsächlich anders, weil wir da ja ausschauen müssen, dass wir in einer gewissen Zeit auch durchkommen und dass die Kühlzeit wichtig ist.
00:11:08: Und zwar räumen wir es uns dann einfach zwischen zwei Backpapieren schon relativ dünn aus.
00:11:12: Dann muss man es nämlich auch nicht nochmal durchkneten, sondern man kann oft einmal dünn arbeitet, schon direkt weiterrollen.
00:11:18: Es muss nicht sein, ich glaube, das ist irgendwie einer hat es angefangen und alle finden es gut.
00:11:22: Also er muss einfach gut verpackt sein, sollten andere Gerüche im Kühlschrank sein.
00:11:26: dass da nichts passiert, aber ich mach den bei mir relativ flach.
00:11:29: Ich hab mich immer gefragt, wer sich das überlegt hat mit dieser Kugel.
00:11:33: Also das macht eigentlich gar keinen Sinn.
00:11:35: Was ist so euer Antrieb, euer Push, was motiviert euch?
00:11:38: Was ist so euer Ziel mit dem, was ihr macht?
00:11:42: Also ich glaube, dass wir aus unserer Kindheit und unserer Jugend mitbekommen haben, dass Gebäck die Leute zusammenbringt, also an einem Tisch für ein gutes Gespräch, eine gute Zeit.
00:11:52: Und das hat uns wahnsinnig geprägt.
00:11:55: Und ja, wir wollen die Menschen animieren, auch Gebäck selber herzustellen aus guten regionalen Zutaten, was selber zu machen, um eben sich schöne Momente zu schaffen mit Menschen zusammen, mit der Familie, mit Freunden.
00:12:09: und sich einfach ran zu trauen, auch selber was zu machen, was die Leute zusammenbringt.
00:12:13: Weihnachtsbeckerei, Weihnachtsbackkurse etc.
00:12:16: Das ist natürlich jetzt die Hochzeit, aber ihr seid ja oder diese Backkurse in Sachen Weihnachtsplätzchen und Konsorten, ist ja nur ein kleiner Bruchteil von dem, was ihr das ganze Jahr über anbietet.
00:12:28: Torten habe ich vorhin schon mal gehört.
00:12:31: Torten, drei Stück, mehr Stück, mit Frucht, ohne Frucht,
00:12:37: ja.
00:12:37: Marzipanzahne!
00:12:40: Ja, wir wollen die Leute inspirieren.
00:12:41: Das heißt, bei unserem Kurs kriegen sie das Know-how, ganz viele Ideen und Anregungen und können sich dann das Beste rauspicken für ihre Torte zu Hause.
00:12:49: Wir machen im Kurs eine Torte, also jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin macht eine Torte, die sie dann auch mit nach Hause nimmt.
00:12:56: Wir werden jetzt nicht mehr stöckig, aber erklären, wie das vom Prinzip her funktioniert.
00:13:00: Und natürlich gelingen sich Rezepte, die man dann auch daheim nehmen kann.
00:13:03: Und es freut uns, weil wir wissen, dass viele tatsächlich gesagt haben, die Buttercreme, die wir bei euch im Kurs gelernt haben, ist jetzt auch das, wir als unseren neuen Standard zu Hause verwenden.
00:13:12: Ist das auch so?
00:13:13: Buttercream ist ein bisschen tricky, da kommt es auf die Temperatur der einzelnen Komponenten an.
00:13:17: Nicht, dass die irgendwie dann gerinnt.
00:13:19: Das ist schon, wer ne Buttercream richtig macht, der hat schon ein bisschen mehr als jetzt Anfängerstatus.
00:13:27: Ja, also wenn man die richtigen Kniffe kennt, dann ist Buttercream recht einfach.
00:13:32: Aber man muss natürlich wissen, worauf es ankommt.
00:13:34: Du hast schon gesagt, die Temperatur ist wichtig.
00:13:37: Und dann ist es natürlich auch wichtig, dass man die Butter lang genug aufschlägt.
00:13:40: Das machen zum Beispiel ganz, ganz viele nicht.
00:13:42: Die schlagen die Butter ganz kurz auf und dann kommt da schon Pudding oder die anderen Zutaten dazu.
00:13:47: Und da darf man wirklich das Handrührgerät ausreizen.
00:13:51: Und wenn man dann weiß, worauf man schauen muss, dann ist das eigentlich gar kein Herzenwerk.
00:13:56: Man kann die auch retten, wenn sie mal ja nicht gelingen soll.
00:14:01: Also das zeigen wir natürlich im Kurs auch.
00:14:03: Und da kann man die Konsistenz dann natürlich auch sehen und mal
00:14:07: anfassen.
00:14:08: Anfassen, ja, genau.
00:14:10: Und so lernt man natürlich am allerbesten, wie die Sachen funktionieren.
00:14:13: Buttercreme, muss ich das dann nochmal kurz erwärmen?
00:14:16: Nee, wenn die schon irgendwie mir geronnen ist.
00:14:19: Ja,
00:14:19: tatsächlich.
00:14:19: Dann müsste man nochmal übers Wasser wahren und schauen, dass man es eben dann nochmal wieder homogenisiert.
00:14:25: Und dann wird es ja nicht mehr ganz so fluffig wie beim Erstversuch, aber es ist so, dass man es ja noch gut verwenden kann.
00:14:29: Also so ein Frankfurter Kranz ist dann gerettet.
00:14:32: Genau.
00:14:33: Wie guckt es bei euch aus?
00:14:35: Obst ist ein großes Thema natürlich auch im Tortenbacken, im Kuchenbacken.
00:14:39: Egal welche Jahre es hat, Apfelkuchen, Zwetschgen, Darci, da ist ja irgendwo der Fantasie überhaupt keine Grenzen gesetzt.
00:14:45: Dann sind natürlich diese Sahnetorten, brinnensregenten Torte mit den sieben Böden.
00:14:50: Es ist richtig.
00:14:51: Sieben Böden müssen sein.
00:14:52: Schwarzwälder Kirsch, so eine Mischung, Ausfrucht und Ding.
00:14:56: Hat jeder von euch irgendwie so ein Fäbel oder ist mehr in dem Bereich daheim oder mehr in dem Bereich?
00:15:02: Also es ist tatsächlich so, dass ich diejenige bin, die so gerne dekoriert, stundenlang vielleicht nicht, aber schon sehr lange an einer Torte Arbeit ein bisschen perfekt eingestrichen ist und dekoriert.
00:15:13: Elisabeth ist mehr in der französischen Patisserie unterwegs, Macarons, Croissants, mir ganz mal die Geduld, die ich festdekorieren habe.
00:15:22: Genauso hat jeder so ein bisschen seinen Teilgebiet, in dem wir uns ganz besonders gerne bewegen und das natürlich super, weil wir uns so ja auch perfekt ergänzen.
00:15:30: Voll,
00:15:30: ergibt ein hundert Prozent euch.
00:15:32: zusammen gewürfelt.
00:15:35: Wie ist das ein bisschen das Verhältnis von den Kursteilnehmern, mehr die männlichen oder mehr weibliche Teilnehmer?
00:15:42: Oder ist da einer einsam der Harn im Korb?
00:15:46: oder entdecken die Männer inzwischen auch ein bisschen?
00:15:49: Backen und Verwöhnen vielleicht?
00:15:52: Da muss man ein bisschen unterscheiden zwischen den herzhaften Kursen, also bei unseren Brotbackkursen.
00:15:56: Da haben wir relativ viele Männer, wo sich mit dem Thema Sauerteig auch auseinandersetzen wollen.
00:16:00: Bei den süßen Backkursen, da haben wir so neun und neunzig Prozent Frauenquote.
00:16:05: Aber Männer sind auch herzlich willkommen.
00:16:07: Und jeder, der dann mal da war, sagt, eigentlich ist es so toll.
00:16:10: Wir hatten zum Beispiel am Ballenteamstag mal bei Marco Rokos einen, der gesagt hat, er möchte seine Frau daheim mit Marco Rokos verwöhnen.
00:16:15: Und ich glaube, da können die Männer dann zu Hause auch gut punkten.
00:16:19: Auf jeden Fall.
00:16:21: Von der Altersstruktur sind
00:16:23: auch Omis
00:16:24: bei euch, die vielleicht noch einen Kniff lernen möchten oder vielleicht einen Kniff weitergeben möchten.
00:16:30: Also tatsächlich, ja, wir haben von bis alles.
00:16:33: Also wir haben natürlich Kinderbackkürse, die sind speziell für kleinere Kinder natürlich, also Schulalter.
00:16:39: Und dann ist es wirklich von vierzehn bis, ich glaube, der älteste Teilnehmer war tatsächlich ein Mann, der war achtundachtzig.
00:16:46: Wow.
00:16:47: Und ja, genau.
00:16:49: Von bis ist alles vertreten.
00:16:51: In welchem Kurs war der?
00:16:53: Der war im Sonntagslieblichen Kurs, der wollte
00:16:55: Tottenbacken
00:16:56: lernen.
00:16:56: Cool.
00:16:58: Ihr habt Kürse, ihr gibt's Workshops, ihr habt viele Ideen, viele Inspirationen für andere parat, die es nicht nur face-to-face gibt, wenn man bei euch in einem Kurs ist, sondern ihr seid
00:17:10: da auch
00:17:11: da breit aufgestellt.
00:17:13: Genau, also wir sind natürlich die Kurse bei uns vor Ort, sind natürlich limitiert und begrenzt, gerade weil wir natürlich mit wenig Teilnehmern auch arbeiten.
00:17:20: Und wir wollen aber unsere Leidenschaft für Sacken mit möglichst vielen Leuten teilen und deshalb haben wir uns ein bisschen breiter aufgestellt, wie du gesagt hast.
00:17:28: Es gibt nämlich einen Blog, auf dem Rezepte zu finden sind und wir haben auch schon das eine oder andere Buch veröffentlicht.
00:17:35: Ist da irgendwas im Planung oder ist da so ein Baby gerade schon fertig?
00:17:40: Ja, wir haben ein ganz neues Buch rausgebracht.
00:17:42: Das ist die Herzensküche.
00:17:43: Das sind die Rezepte von unserer Oma Annie, die dieses Jahr hundert geworden wäre.
00:17:48: Und es ist so eine Oma Asch an sie mit ihren liebsten Rezepten.
00:17:51: Also es ist ein Kochbuch, aber eben auch mit Backrezepten.
00:17:55: Und ja, das ist so ein Herzensprojekt von uns dieses Jahr gewesen.
00:17:59: Und das kann man bei uns eben auch online erwerben.
00:18:01: Wow, da hält ihr ja, also unterhaltet da wirklich die Stange und die Fahne hoch an.
00:18:07: Also das Backen von früher, unterscheidet sich das Arg zum Backen von jetzt, abgesehen von den technischen Hilfsmitteln, die man ja jetzt
00:18:16: hat, so vor
00:18:17: einhundert Jahren oder vor achtzig Jahren, wo die Omi dann irgendwie wahrscheinlich schon
00:18:21: gebacken hat?
00:18:23: Also ich glaube, früher hat man einfach einfacher gebacken.
00:18:27: Wie viel weniger Zutaten in Summe verwendet, auch keine komplizierten Zutaten.
00:18:31: Das sieht man tatsächlich auch in diesem Buch.
00:18:33: Das sind einfache Rezepte, die aber super, super lecker sind.
00:18:37: Und es war, glaube ich, nicht so der Perfektionsanspruch an die perfekt eingestrichene Torte.
00:18:44: Sondern es war einfach dieses, was wir vorher schon gesagt haben, die Leute zusammenbringen, die Leute ernähren und gute Erinnerungen schaffen.
00:18:51: Das war, glaube ich, früher einfach noch viel wichtiger in dieser Küche.
00:18:55: Und genau, wie Lisa gesagt hat, das sind ja auch Kochrezepte drin beim Kochen und Backen früher.
00:19:01: Ja, und die Wertschätzung auch für die Produkte selber, also die Sachen waren auch länger haltbar.
00:19:06: Das heißt, man hat eine Buttercreme-Torte gemacht, die kann man auch am zweiten oder dritten Tag noch sehr gut essen.
00:19:11: Oft schmeckt sie dann sogar besser.
00:19:13: Und es wird auch nicht sechs Wochen.
00:19:14: Es gibt dann natürlich eine Resteverwertung von den alten Semmeln.
00:19:17: Und da sind auch ganz viele Tipps und Tricks mit dabei.
00:19:21: Und wenn jetzt in der heutigen Zeit ist man ja auf ganz akribisch, man zählt fast die Zuckerkörnchen auf die Waage, das ist überhaupt nicht so.
00:19:30: Pi, mal Daumen, mal brauchst du eine grobe Anleitung, aber eigentlich, mein Gott, dann ist ein Teelöffel mehr Zucker drin.
00:19:35: So what?
00:19:37: Ja, also es ist tatsächlich so, es gibt Rezepte, da muss man wirklich, wirklich aufs Gramm
00:19:41: achten,
00:19:42: also mal Karons.
00:19:44: Da darf man wirklich nicht so aus dem Handgelenk arbeiten, aber viele Bagrezepte sind tatsächlich so, dass man auch ein bisschen variieren kann.
00:19:51: Und dazu halten wir auch an, die Leute zu ermutigen, auch auszuprobieren, mal andere Früchte zu verwenden, vielleicht auch mal ein bisschen weniger Zucker zu nehmen, wenn man das möchte.
00:20:02: Genau, also es kommt nicht aufs Gramm an.
00:20:04: Man braucht eine grobe Richtung ungefähr und dann darf man sich aber auch trauen und Meistens ist es essbar, was rauskommt.
00:20:12: Sehr essbar, sehr gut.
00:20:14: Letzte Frage in euch.
00:20:16: Das schnellste Plätzchenrezept der Welt lautet, sofern es
00:20:20: das gibt.
00:20:22: Gibt es irgendwie den schnellsten Teig?
00:20:24: Also wie kann ich?
00:20:25: Es ist Heiligabend der vierundzwanzigste Dezember.
00:20:27: Oh, in neunzig Minuten kommt die Familie.
00:20:30: Ich hab noch nichts pläzientechnisch auf dem Tisch.
00:20:33: Gibt's da noch eine Möglichkeit, den Abend zu retten?
00:20:35: Ich würde tatsächlich Florentina machen.
00:20:37: Die sind auch in unserem Buch.
00:20:38: Das ist ne Röstmasse.
00:20:39: Das heißt, die geht recht schnell und muss dann nur acht Minuten in den Ofen nochmal.
00:20:45: Und dann sind sie eigentlich schon fertig.
00:20:46: Man kann sie mit Schokolade überziehen, aber sie schmecken auch sehr gut ohne.
00:20:50: Wow, ich bin beeindruckt.
00:20:52: Ich sage ganz lieben Dank für eure Tipps und Tricks.
00:20:56: Elisabeth Ostheimer und Monika Kreisel.
00:20:59: Zwei Schwestern.
00:21:00: Danke fürs Dasein.
00:21:02: Ja, vielen
00:21:02: Dank.
00:21:03: Gesund und vital durch den Tag.
00:21:06: Der Allgäuchelt-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhofapotheke Kempten und Purnatur.
00:21:12: Weil Gesundheit
00:21:13: bei der Ernährung beginnt.
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