Allgäu PowerZell: Kraft, Teamgeist und Leidenschaft – Tauziehen mit Raphael Kunz & Julia Frieß
Shownotes
In dieser Folge des AllgäuHIT-Kaffeeklatsch treten wir kräftig in den Boden – denn zu Gast sind Raphael Kunz und Julia Frieß vom Tauziehclub Allgäu PowerZell. Mit ihnen sprechen wir über eine Sportart, die mehr ist als pure Muskelkraft: Tauziehen bedeutet Präzision, Technik, Teamarbeit und mentale Stärke.
Raphael und Julia geben spannende Einblicke in den Trainingsalltag des Teams, erzählen von packenden Wettkämpfen und erklären, was es braucht, um im internationalen Vergleich mitzuhalten. Außerdem sprechen wir über die Entwicklung des Tauziehclubs, den starken Zusammenhalt der Mannschaft und warum dieser Sport im Allgäu auf so viel Begeisterung stößt.
Eine Folge voller Energie, Leidenschaft und überraschender Insights – perfekt für alle, die wissen wollen, wie moderner Tauziehsport funktioniert und was den Allgäu PowerZell so besonders macht.
Transkript anzeigen
00:00:01: Gesund und vital durch den Tag.
00:00:03: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Purnatur, weil Gesundheit bei der
00:00:11: Ernährung beginnt.
00:00:12: Heute, ich hab's am Vormittag schon mal gesagt, Kräftemessen ist angesagt, aber auf einer ganz bestimmten Ebene.
00:00:19: Zu Gast heute Julia Fries und Raphael Kunz vom Tau-Zi-Club-Allgäu-Power-Zell.
00:00:26: Grüß euch.
00:00:27: Hi, Servus.
00:00:28: Guten Morgen.
00:00:29: Wie viel Kräftemessen ist da angesagt?
00:00:31: Wie viel könnt ihr da wuppen?
00:00:33: Also seid ihr eigentlich gut im Arm drücken?
00:00:37: Tatsächlich habe ich das nie probiert.
00:00:40: Aber wir haben letztes Jahr tatsächlich mal probiert, wie viel wir maximal zu siebten oder achtmal ziehen können.
00:00:45: Da haben wir die Tonne geschafft, am Seil eben mit dem Flaschenzug nach oben zu ziehen.
00:00:49: Wahnsinn.
00:00:50: Und Raphael, du bist nicht nur einmaliger Weltmeister, Europameister, Deutscher Meister, Barascher Meister.
00:00:57: Welche Meisterschaften gibt es denn da im Tau ziehen?
00:00:59: Kannst du ungefähr sagen, wie viel Medaillen bei dir daheim hängen?
00:01:02: Ich sag
00:01:02: mal, wenn wir jetzt da nur deutsche Meisterschaften nehmen, sind das bestimmt schon neun deutsche Meistertitel.
00:01:10: Dann kommen bestimmt noch vier bis fünf Weltmeistertitel dazu.
00:01:14: Das Highlight für uns sind ganz klar die World Games, das ist unser höchster sportlicher Wettbewerb, das ist unser Olympia.
00:01:21: Und da haben wir es sogar beide geschafft, die Judy und ich, dass wir da mittlerweile schon Silber haben und Bronze.
00:01:29: Und ja, jetzt wissen wir glaube alle, was noch offen ist.
00:01:31: Und was wir uns, zwanzig, neun und zwanzig, dann in Karlsruhe definitiv sichern wollen.
00:01:37: Sport?
00:01:37: Ist das ein Sport?
00:01:38: Ich glaube, wenn ich draußen fragen würde,
00:01:41: Würden
00:01:42: nicht alle sagen, ja, Tauziehen ist ein Sport.
00:01:45: Wie weit ist denn geschichtlich das Ganze belegt?
00:01:48: Das geht schon weit zurück, glaube ich.
00:01:51: Wer immer mag von euch beiden, ihr könnt euch da abwechseln.
00:01:55: Also ich habe es nur im Hinterkopf.
00:01:56: Das geht auf jeden Fall ganz, ganz weit zurück.
00:01:59: Ich glaube, das kommt auch.
00:02:00: Das erste Tauziehen war im Irgendwann mal in Ägypten, ich weiß nicht, ob sie da Steine für Pyramiden hochzogen haben.
00:02:07: Wer
00:02:07: weiß, wer weiß nicht.
00:02:08: Könnte man sich vielleicht vorstellen, genau.
00:02:10: Aber der Sport war auf jeden Fall vor circa hundert Jahren nur olympisch und ist ein ganz klassischer Sport und gehört meine Meinung nach ganz klar wieder zur Olympia dazu, muss wieder kommen.
00:02:23: Ja,
00:02:23: also es ist schon so ein Ur-Sport, wie vielleicht vergleichbar auch mit Ringen, weil ja schon olympisch gewesen und so dieses Kräftemessen Mann gegen Mann oder Team gegen Team, da ist schon so, dass so Naturkräfte werden dann da auch frei.
00:02:37: Wie hat es jetzt bei euch angefangen?
00:02:39: Ich sage jetzt einmal so, Tau ziehen, Julia ist jetzt vielleicht kein typischer Mädchen-Sport, wobei Mädchen Bubensport, aber warum bist du nicht irgendwie im Federball gelandet?
00:02:50: Egal.
00:02:52: Sondern bei den Tauziern.
00:02:54: Ja, das stimmt.
00:02:54: Es ist nicht sehr typisch für Frauen.
00:02:58: Das hat mir grad daran gereizt, eben zu zeigen, dass es nicht diese Sportarten gibt für Männer, sondern gerade auch in so einem Sport.
00:03:04: Wir Frauen auch viel erreichen können und bin aber überzeugt, dass wir
00:03:09: ja
00:03:09: doch
00:03:10: auch
00:03:11: manchen Hinsichten auch sehr sind und einfach noch mehr draufpacken können.
00:03:17: Und damals, ich bin jetzt seit dreizehn Jahren dabei, haben das die Jungs, also auch mein Bruder hat das von der Feuerwehr aus in so Highland-Grümpel-Games gemacht oder Spiele und eigentlich als Spaß.
00:03:28: Und dann haben wir auch festgestellt, hey, tausend ist ja nicht nur Spaß, es ist wirklich ein Sport, ein Offiziell, wo es eine Landesliga gibt, die Bundesliga, mittlerweile Deutschlandliga, international, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften.
00:03:40: Und dann haben wir damals ein paar Mädels gesagt, wo wir eigentlich immer so am Spielfeld ranfahren.
00:03:45: Ja, ja.
00:03:46: Warte, so die Cheerleaders.
00:03:48: Ja,
00:03:48: so ungefähr.
00:03:49: Die Groupies oder bei was die Männer können, das können wir doch auch.
00:03:53: Und haben damals dann die Darmelmannschaft in Zell gegründet.
00:03:56: Cool.
00:03:57: Genau, von denen sind jetzt leider, ja, wir sind irgendwann auf einem Niveau kommen vom Tauziehen her, dass wir das einfach schon wirklich professionell gemacht haben, dass wir eben nicht nur sagen, das machen wir zum Spaß, sondern wir wollen es erreichen.
00:04:08: Wir wollen international auch ganz mit oben dabei sein.
00:04:10: Ja.
00:04:11: Und dann haben viele Damen oder Frauen eben auch gesagt, ja, das ist dann doch zu viel, wenn man halt nicht nur ein, zwei Mal eine Woche ins Training Mit der Mannschaft kommen muss, sondern selber auch wahnsinnig viel investieren muss.
00:04:21: Vor allem bei den Meisterschaften.
00:04:22: Man kommt ja da wirklich weit auch rum.
00:04:25: Aber so ein bisschen warst du schon vor, wie lastet doch dein
00:04:27: Bruder.
00:04:28: Genau.
00:04:29: Also die Display einfach am fauzig-plattischen ganz besonders ist.
00:04:32: Und das war wie so eine Sucht.
00:04:33: Wenn's an einmal packt hat, dann lässt ein einfach nicht mehr los.
00:04:37: Und Raffa, wie war's bei dir?
00:04:38: Hattest du auch ein Bruder, der da schon ein bisschen so mitgemischt hat, mitgezogen hat?
00:04:43: Oder hast du irgendwie im Internet vielleicht was gelesen?
00:04:46: Hey, das ist ja cool.
00:04:47: Bei mir war es tatsächlich ganz anders.
00:04:49: Ich hatte einfach einen Top-Arbeitskollegen, den Wolfgang, den habe ich beim Tauzin mal entdeckt in Zell am Tauzi-Fest und wir hatten dann Kontakt und er hat gesagt, du komm doch einfach mal vorbei.
00:05:00: und ja, ich bin das halt einmal drauf reingeflogen, bin dann gekommen ins Training, hab dann auch direkt Schuhe und ein Trikot bekommen.
00:05:08: Und dann schaut das einfach so leicht aus und wenn man dann diese Seil das erste Mal in der Hand hat und eigentlich spürt, was da für eine Kraft drauf ist und was auch mit dem Körper passiert, dass der Rücken die Belastung einfach gar nicht gewohnt ist und man sieht da die anderen acht Jungs am Seil, wie die da massiv Gewichte stemmen.
00:05:26: Das lässt man dann auch nicht unbedingt auf sich hocken und dann bleibt man dran und dann kam eins zum anderen und genau.
00:05:33: aber eigentlich habe ich diesen Schritt ganz klar im Wolfgang zu verdanken.
00:05:36: Vom Equipment her, darf man da Handschuhe an haben oder wie viele schwillen oder verhorrende HandInnenflächen habt ihr?
00:05:44: Wer mal im Garten so ein bisschen mit der Hague das ein paar Stunden gemacht hat, der hat ja da schon so kleine Pläschen.
00:05:51: Hand, innenbeinen.
00:05:53: Also Handschuhe dürfen wir nicht verwenden.
00:05:55: Das steht auch im Regelwerk.
00:05:57: Was wir aber verwenden dürfen, ist Harz.
00:06:00: Das ist tatsächlich Baumharz, welches wir auch selber kochen.
00:06:04: Und das kann man sich jetzt vielleicht vorstellen, wie der ein oder andere kennt es vielleicht vom vom Handball, vielleicht auch vom Surfen oder vom Skaten, dass dieses Harz wird ja mit Temperatur weich und wir kochen unser Harz selber.
00:06:17: Das heißt, je nach Außentemperatur verwenden wir ein anderes Harz.
00:06:20: Das heißt, ist es draußen sehr, sehr heiß, dann braucht man natürlich ein sehr hartes Harz, damit es nicht zu angeschmiert und genau das eben der Kripp da ist und das nicht zu einer Art Seife wird und wir dann eigentlich durch Seil durchrutschen.
00:06:33: und deswegen gehört auch da Ja, wirklich vielen da auch Haus steckt da dahinter, wer auch das beste Harz irgendwo hat, dann welcher Verein der Welt.
00:06:42: Esrafel, du hast es schon gesagt, mit diesem Baumharz, da macht es ja euer eigenes, ein bisschen vergleichbar vielleicht, wenn jemand Skifährt, der hat ja auch je nachdem, welche Art von Schnee auf der Piste ist, wächst da die Skie anders.
00:06:56: Richtig, genau.
00:06:57: Und so machen wir das auch mit dem Harz, das eben nach Außentemperatur geht.
00:07:02: Und da sage ich mal gleich, dass wir echt die kompletten Hände voll einfach das Metrip haben, weil man denkt jetzt ja, wieso brauchen die Jungs jetzt da ein Harz und die Mädels?
00:07:13: Und so ein Zug, der geht einfach nicht nur zehn Sekunden oder dreißig Sekunden.
00:07:18: Wir hatten da schon Züge, ich habe schon welche live gesehen, die haben an die dreientreißig Minuten dauert.
00:07:23: Wir hatten aber auch selber aktiv schon welche, das hat achtzehn Minuten gedauert.
00:07:28: Nicht nur dieser Kraft Sport eben rein an sich, die ist hau ruck und drauf, sondern es ist wirklich die Ausdauer ist gefragt.
00:07:35: Du musst wirklich ein... Ein Top-Atlet sei nicht nur im Kraftbereich, sondern du musst deine Ausdauer passender zutrainieren.
00:07:42: Und ganz wichtig, was dann einfach nur dazukommt, ist die mentale Komponente.
00:07:46: Und ich sag mal, umso später die Hände wehtun und die Unterarm mit Sicht gehen, umso schöner ist es, weil dann kommt einfach der Kopf mit rein und hautziehen, gewinnt man irgendwann im Kopf und nicht mehr über Kraft und Leistung, sondern da muss wirklich diese mentale Faktor den hat man gar nicht auf dem Schirm, wenn man sich das anschaut.
00:08:02: Ja, ist eigentlich eine verkante Sportart, weil so viele verschiedene Ebenen mit drinnen stecken, ähnlich vielleicht auch wie beim Ringen.
00:08:10: Also da ist die Psyche, diese mentale Stärke, die müssen ja zum Teil auch in einer Position verharren bleiben, wo ein bisschen länger dauert, bis dann der entsprechende Kontakt zur Matte da war.
00:08:23: Das ist schon irgendwo irre.
00:08:24: Also ihr dürft nicht Handschuhe tragen, ihr habt eure Eigenes.
00:08:28: Herz, was angepasst wird.
00:08:31: Stollenschuhe ist wahrscheinlich auch nicht
00:08:33: allowed.
00:08:34: Auch Tabu.
00:08:36: Auch hier haben wir eine Norm bei die Schuhe.
00:08:38: Die Schuhe dürfen keine überstehenden Kanten haben, keine Knoppen, keine Stollen, sondern wirklich eine Komplette.
00:08:46: eine flache Fläche einfach.
00:08:49: Also kein Profil-Sole oder so?
00:08:51: Nein, kein Profil,
00:08:52: sondern läuft dann wirklich, kann man sich das jetzt vorstellen, wenn es der Zuhörer mal auf seine Schuhe nach unten schaut,
00:08:58: dann
00:08:58: schaut er auf seinen rechten Fuß und nimmt da die rechte Kante außen und auf der läuft er.
00:09:03: Und beim linken Fuß ist die innere Kante.
00:09:05: und dann steht man eben eingetreten zum
00:09:07: Seil
00:09:08: und nicht gerade, genau.
00:09:11: Und man rampt dann eigentlich die Kanten der Schuhe in den Boden, sind auch geschliffen, das ist wirklich wie Messer, Messer scharf.
00:09:19: Und so kriegen wir den Boden auf und können da einfach die Grasnabe durchbrechen, können uns dann mit diesen Schuhen auch Stufen bauen, wo wir uns einfach in die Defense gehen können, verschanzen können.
00:09:29: Und dadurch kommen einfach auch extrem lange Züge zustande.
00:09:33: Das ist ja echt ne?
00:09:34: Krass, Philosophie für sich.
00:09:37: Es ist ein Mannschaftssport.
00:09:39: Wie groß
00:09:40: darf so ein Team sein von der Vorgabe her?
00:09:43: Oder was steht im Regelwerk?
00:09:44: Oder gibt es da unterschiedliche Teamstärken?
00:09:47: Also international, da ziehen wir immer acht gegen acht.
00:09:50: Und dann geht es nach Gewichtsklassen.
00:09:52: Sprich, diese acht Athleten dürfen ein vorgegebenes Gesamtgewicht zusammen nicht überschreiten.
00:09:58: Das ist jetzt bei den Herren in der Königsklassie, sprechen wir davon, sechshundertvierzig Kilo auf acht Mann.
00:10:03: Sprich, da haben wir einen Durchschnitt von achtzig Kilo.
00:10:07: Die Julie und ich, wir ziehen es zusammen im Mixteam.
00:10:10: Das heißt, es gibt auch Mixt-Mannschaften, was wirklich richtig heiß macht.
00:10:18: Macht richtig Bock auf jeden Fall.
00:10:20: Da wird sie einfach zusammen richtig fetzt.
00:10:22: Und da haben wir dann so fünfhundert achtzig oder sechshundert Kilo.
00:10:25: Aber auch
00:10:26: acht Leute.
00:10:27: Also auch im Mixteam.
00:10:28: Immer vier Frauen, vier Männer.
00:10:30: Genau.
00:10:31: Und ja, wir Jungs freuen uns natürlich immer, wenn wir dann leicht die Damen haben.
00:10:35: Dann können wir noch ein bisschen mehr
00:10:37: haben.
00:10:38: Aber das ist jetzt reine Frau.
00:10:41: Ihr müsst ja jedes Mal auf die Waage auch, oder?
00:10:43: Ja,
00:10:44: richtig.
00:10:44: Vorm
00:10:44: Wettkampf, so wie auch beim Boxen.
00:10:46: Du musst drauf und...
00:10:48: Ganz genau.
00:10:48: Und das Boxen ist auch echt ein gutes Stichwort, weil man reduziert da davor, je nach Level oder auf welchem Level man diesen Sport betreibt.
00:11:00: muss man da sein Gewicht schon stark reduzieren.
00:11:02: Ich sag mal so, wie jetzt hier vor dir stehe, kriegt der Zuschauer vielleicht auch ein Bild, habe jetzt so ungefähr acht nach zehn Kilo und an den Worldgames bin ich dann aber mit neun und siebzig, sechs Kilo über die Waage gegangen.
00:11:13: Sprich, da degitriert man dann vielleicht schon noch mal bis zu die acht Liter, einfach in zwei, drei Tagen davor mit Saunagängen, Nährungsumstellungen.
00:11:24: Ja, da gibt es so, genau, Waterloading, es gibt da so ein paar Tipps
00:11:30: und Tricks, die alle legal sind, die ja andere Sportler auch machen, also da ist ja nichts Verbotenes mit dabei.
00:11:35: Genau,
00:11:35: was aber wirklich erst zum Pfeifen kommt, wenn man auf einem ganz oberen Level ist und einfach diesen, diesen Vorteil, diesen Gewichtsvorteil, den man sich dadurch vielleicht auch holt im Nachhinein, weil es ist schwaage und dann habe ich wieder Zeit zum Aufladen, sprich ich versuche natürlich diese acht Kilo wieder Und dann haben wir letztendlich vielleicht am Wettkampftag zu acht nicht, also diese fünfhundert-achtzig Kilo sind dann zusammen vielleicht sechshundertdreißig Kilo, was wir dann einfach haben.
00:11:59: Und das Gewicht hilft einem einfach in der Defense und natürlich auch in der Power im Zurücklauf, weil die Mannschaft einfach schwerer ist.
00:12:08: Jetzt sind es acht Pipel.
00:12:10: Ist es dann auch so, wie beim Zweier oder Vierer Bob fahren, also dass die einzelnen Piepen eine bestimmte Funktion haben, so wie sie quasi am Seil stehen oder greifen?
00:12:21: Ja, es gibt unterschiedliche Funktionen in der Mannschaft.
00:12:25: Jede Person hat eigentlich selber sein Besonderes, seine andere Aufgabe.
00:12:28: Der Ankermann oder Ankerfrau ist der ganz Letzte.
00:12:31: Er hat das Seil eben nicht nur an beiden Händen, sondern hat das um die Schulter über den Rücken geschwungen.
00:12:37: Einfach so wirklich, dass er sich als Anker richtig reinhängen kann, ist auch eine ganz wichtige Position, ist ganz oft auch der Schwerste oder die schwerste dieser Mannschaft, aber wirklich den Anker hinten runterzulassen.
00:12:45: Genau,
00:12:46: der Fels in der Brandung.
00:12:47: Genau,
00:12:47: wenn der wirklich mal ganz tief unten, meistens ja auch in einem richtigen Loch vergraben ist, dann ist es echt schwierig für die andere Mannschaft, auch denen erst mal rauszuholen.
00:12:55: Jetzt so Nummer eins ist eher so derjenige, der ein bisschen Taktik macht, weil der natürlich auch das gegnerische Team sieht.
00:13:01: Natürlich, der
00:13:02: ist.
00:13:02: Da ist jetzt ein Schwachpunkt, wie oft geht es wirklich in so einem hohen Level?
00:13:06: um Nuancen.
00:13:07: Jeder steht wirklich perfekt drin und erwartet eigentlich bis zu gegnerischer Team irgendwelche Fehler macht.
00:13:11: Bis eine von den acht, das muss nur eine kleine Bewegung, ein kleiner Umsteller einmal in den Fuß weg rutschen oder irgendwas sein.
00:13:18: Und dann weiß man, jetzt ist der Zeitpunkt zu attackieren.
00:13:21: Der ist viel in Kontakt mit dem Coach von außen, um zu sagen, okay, jetzt, was machen wir?
00:13:26: Wie taktieren wir?
00:13:27: Und man sagt immer so, Position sieben ist auch so eine spezielle Position, das ist der Einzelkämpfer, der wirklich zäh sein muss.
00:13:35: Weil da eben nicht, also wenn man jetzt mitten im Seil steht, hat man hinten und vorne ja wirklich viel Zug drauf.
00:13:40: Das heißt, man hat fast wie eine Eisenstange.
00:13:42: Und da der Anker man es aber nicht hat, hat er Nummer sieben von vorne in festes Seil und nach hinten so ein bisschen lockeres Seil.
00:13:47: Das heißt, er braucht noch mehr Körperspannung, noch mehr Power, um da eben mitzumachen.
00:13:53: Und Position zwei bis sechs sind so die Kraftmaschinen, die wirklich nur Kopf runter und einfach drücken, was geht aus den Püsen.
00:13:59: Also einfach so das.
00:14:01: Am laufend halten, der Motor, genau.
00:14:03: Julia, du hast vorhin irgendwas von einer Tonne erzählt, die man oder die ihr gezogen habt.
00:14:09: Also wenn ich irgendwie jetzt noch so eingeparkt wäre, ihr könntet alle mein Auto rauslupfen.
00:14:16: Das wiegt nicht mal eine Tonne.
00:14:17: Das ist vielleicht eine gute Geschäftsidee für den Winter, das wir uns da als Abschleppdienst schleuchten.
00:14:24: Aber rein theoretisch könnt ihr so ein Kleinwagen irgendwie von rechts nach links lupfen.
00:14:29: Ich
00:14:30: denke, das wird verschaffen.
00:14:31: Also so die Anfänge haben wir auch mal so das typische Traktor ziehen.
00:14:35: Da haben wir auch den Traktor zogen.
00:14:38: Das schaffen
00:14:38: wir auch jedenfalls.
00:14:40: Und vorerst mal viele Medaillen, Pokale, Urkunden, Händedrücke.
00:14:44: Habt ihr alles schon bekommen?
00:14:46: Kann man da überhaupt noch rein?
00:14:47: Oder ist alles schon so gepflastert mit Medaillen?
00:14:50: Es ist ja schön, wenn ihr so erfolgreich seid.
00:14:53: Also ich sag mal so, am Seil finden wir auf jeden Fall immer Platz für jemanden.
00:14:57: Das ist gar kein Problem.
00:14:59: Aber ich sag mal in unserem recht kleinen Verein sein, was direkt an der Torzchenlage mit dabei ist.
00:15:04: Tömmen sich jetzt schon die Trophäen und mussten jetzt schon wieder eine Vitrine nachbestellen mal.
00:15:10: Genau, aber lieber haben als brauchen.
00:15:13: Ja,
00:15:13: das absolut.
00:15:14: Wie schaut's bei dir daheim aus?
00:15:15: Hast du auch so einen kleinen Altar schon mit Deijen Altar irgendwo in der Ecke eines Zimmers eingerichtet?
00:15:20: Oder wo sind deine Urkunden Auszeichnungen irgendwo ja untergebracht?
00:15:27: Ja, durch das, dass mir das ganze Jahr nur auf Wettkämpfen oder Trainingsleisen geht es ja, glaube ich, ganz vielen im Verein gleich.
00:15:33: Dass man eigentlich gar nicht irgendwie die Zeit hat oder den Kopf auch gar nicht hat.
00:15:38: so, was mache ich jetzt eigentlich alles mit diesen Schmuckstücken?
00:15:40: Und ich hatte da ein unfassbares Glück, dass mir die Arbeit abgenommen wurde, Sand-Idee und hab dann da eigentlich mein sehr tolles Geschenk erhalten.
00:15:53: Genau, und jetzt habe ich die ganz stolz im Wohnzimmer hängen und kulte Klasse aus und da hängen einfach die wichtigsten.
00:16:00: Und ja, jetzt muss ich da die Juli noch ein bisschen inspirieren und dann muss man das bei ihr auch angehen, weil sie hat mir vorher gesagt, sie hat so was cooles noch nicht.
00:16:08: Also du hast so ein Medaillen, eine Schrein fast irgendwo schön trappiert.
00:16:12: Wie ist denn das bei dir?
00:16:14: In der Shoplade, womöglich.
00:16:15: Das ist
00:16:16: ein offenes Projekt, das bei meinem Wunsch, dass es mal ganz schön trappiert ist.
00:16:20: Aktuell hängt es tatsächlich Eingangsbereich an meinem so Garderobenhaken.
00:16:25: Da sind so ein paar Haken raus und da haben die einfach übereinander gekenkt, weil es doch eine dreizehn Jahre jetzt unglaublich viel geworden sind.
00:16:31: Natürlich hat man jetzt schon die Medaillen, die man einfach immer gern ansieht.
00:16:34: Das sind die von den World Games und nicht von Weltmeisterschaften.
00:16:37: Und gerade für die möchte ich mir jetzt einfach wirklich erst überlegen, weil man Ja, wie der Raffi auch gesagt hat, so viel unterwegs ist, dass man eigentlich sich gerne die Zeit nimmt, es wirklich zu würdigen, zu feiern, aber es ist auch viel mehr sollte, weil das ist einfach eine Leistung, die wir geben so viel davon, wir machen so viel dafür und die Zeit sich zu nehmen, auch wirklich die Erfolge zu feiern.
00:16:55: Das
00:16:56: ist so mein Vorhaben jetzt auch für die nächsten Jahre, für die Jahre ist einfach mal schön hin zu hängen, einfach da wirklich einen Ort zu schaffen, der besonders ist und mir da auch die Zeit zu nehmen, dann auch innezuhalten und das einfach zu genießen.
00:17:08: Vor einhundert Jahren ist ja irgendwie das nicht mehr olympisch, dieses Sportarten hat man weg, dann ist so das Highest, was ihr erreichen könnt, das sind bei den World Games, das ist so das On Top, das ist keine Ahnung noch die Kirche auf der Sahne.
00:17:23: Genau, das ist eigentlich aufgebaut wie Olympia, kann man sich das vorstellen.
00:17:28: Nur das ist eben für die nicht olympischen Sportarten und die waren auch tatsächlich dieses Jahr in China, in Chengdu und Dieses Land hat sich zur Aufgabe gemacht, Olympia zu toppen, einfach vom Programm außen rum an, was alles geboten war, vom Einmarsch mit Feuerwerk.
00:17:48: Man kann es sich nicht vorstellen, ich kann zusammen auch gar nicht die Zeit, das alles zu erzählen.
00:17:52: Aber unfassbar.
00:17:54: Die haben da glaube ich Olympia getoppt, können wir sagen vom Einlauf und also vom Einmarsch und die Aufmachung.
00:18:02: Mega-Event ganz klar und so was mitzuerlebend.
00:18:05: Man kann sich das gar nicht vorstellen.
00:18:06: Man steigt generell so weit weg irgendwo und für uns selber waren wir glaube auch weit weg und dann fiebert man ewig hin und man spricht ja World Games, World Games, World Games und auf einmal bist du dann da auf diese Mega-Bühne, Kameras.
00:18:20: Es ist unglaublich, also du siehst es jetzt, ich krieg schon die ganze Haube.
00:18:24: Ja, da stellt sich die Armhare
00:18:25: auf.
00:18:25: Das sind einfach genau und genau so ist.
00:18:27: es glaube auch bei uns, dass es Manchmal gar nicht zwingend auch die Trophäen sind, die wir haben, sondern wirklich, hey Julie, erinnerst dich noch, da war so ein geiler Zug, der ist zwölf Minuten gegangen, die mir waren so am Anschlag, sind so drüber rausgegangen, aber wir haben es dann doch noch geschafft, obwohl wir schon drei Meter vorne waren.
00:18:43: und ja, du hörst es wieder, das Feuer in mir kommt, weil man einfach, man kriegt das so lustig, seinen Fuß einfach an den Boden rein zu rammen und einfach... Druck auf die Kiste, Saft auf Seil und immer Vollgas.
00:18:54: Das ist einfach Tautziehen.
00:18:55: Ich
00:18:56: hole ja, das möchte ich natürlich auch wissen.
00:18:58: Was ist so der Moment gewesen, wo es jetzt immer noch die Schuhe auszieht?
00:19:02: Der schönste Moment.
00:19:03: Ja, es gab natürlich viele tolle Momente.
00:19:05: Ich glaube, ich muss da ein bisschen ausholen, um das ein bisschen zu erklären können, warum das so besonders für mich war.
00:19:11: Also es ist ja so, dass es gibt eine Nationalmannschaft, wo Raffi und ich jetzt eben Mixteam sind.
00:19:16: Ganz viele Mannschaften, viele Gewichtsklassen.
00:19:19: Bei den World Games gibt es aber nur drei, die auswählt werden, um damit zu machen.
00:19:23: Das sind einmal die Damen.
00:19:25: Also acht Damen, einmal das Mixteam, fünfhundachtzig Kilogramm und eben Männer, sechshundvierzig.
00:19:31: Und es ist auch so, dass man bei den World Games aufs Treppchen kommen muss, um Fördergelder für ganz Tauti Deutschland zu bekommen.
00:19:38: Das heißt, mindestens einer von diesen drei Mannschaften muss aufs Treppchen kommen, damit wir eben vier Jahre lang auch so was finanzieren können wie Trainingslager, wir kriegen auch die Fahrten bezahlt, wir kriegen die Flüge bezahlt auf die Weltmarschschaften, Nushi und alles.
00:19:51: Und in den World Games in den USA, in Birmingham, Und da war es so, dass wir mit einem Mixteam am letzten Tag gezogen haben.
00:20:02: Und vor uns waren die Frauen und die Männer dran.
00:20:05: Und jetzt war es so, dass die Männer es nicht geschafft haben, an dem ersten Wettkampftag ein Podestplatz zu holen.
00:20:12: Und ja, dann denkt man, okay, man hat ja noch die Frauen, die das schon mal machen können, dass er Druck ein bisschen weg ist.
00:20:17: Und die einsam am zweiten Wettkampftag aber auch nicht geschafft,
00:20:20: die Medaille zu holen.
00:20:21: Deswegen wussten wir, okay,
00:20:22: es ist jetzt alles an uns für ganz Tauti Deutschland, für die nächsten vier Jahre die Gelder zu säkern, was sonst beruht.
00:20:28: Echt eng, genau.
00:20:29: Das war dann ebenso ein sonderer... Unsere Mixmannschaft ist aber eine ganz besondere Mannschaft.
00:20:34: Wir sind da so zusammengewachsen.
00:20:35: Sie hat auch Jahre gedauert, um das zu bilden und einfach eine Einheit zu werden.
00:20:39: Man kennt sich, man ist durch dick und dünn gegangen, viele Tränen, Schmerz, Blut, alles.
00:20:44: Und dann war unser Moment gekommen, da an dem letzten Wettkampftag alles rauszuholen, wirklich zu zeigen, dass wir es können, wollen und auch dem Druckstand halten.
00:20:54: Und haben dann eben
00:20:56: bei
00:20:56: Ich habe keine Ahnung, gefühlt, dass wir an der prallen Sonne in den USA bei der Luftwürstigkeit bei der USA sind.
00:21:04: Wir haben dann einfach unsere besondere Mannschaft gezeigt oder was wir können.
00:21:09: Wir haben tatsächlich dann erreicht, selber zu holen und fast ganz oben zu stehen.
00:21:14: Das war einfach so ein Moment, man steht auf diesen Treppchen.
00:21:17: Man glaubt irgendwie gar nicht, aber auch man ist so erleichtert, weil die Arbeit von Jahren einfach abfällt und man weiß, man hat das große Ziel erreicht.
00:21:24: und nicht nur irgendein Träppchen, sondern Silber ist natürlich schon einmal einfach eine wahnsinnige Stufe.
00:21:29: und ja, das ist einfach echt unvergesslich und nicht nur wegen Erfolg, sondern einfach wegen unserer Mannschaft, wegen dem Team.
00:21:35: Man wächst so zusammen, man verbringt ja mehr Zeit miteinander als mit der eigenen Familie, mit Freunden und
00:21:40: man
00:21:41: Ja, feiert sich einfach, man ist in Tränen, man ist so emotional und gleichzeitig kann man es kaum glauben, dass man es wirklich geschafft
00:21:48: hat.
00:21:49: Das glaube ich.
00:21:50: Da geht es ja jetzt nicht darum, dass der Verein irgendwie in die nächste Challenge rutschen kann.
00:21:55: Da ist ja die ganze Nation so über achtzig Millionen People, also das hängt jetzt da irgendwie so als Darmoglisch wert über einem... Immenser Druck.
00:22:03: und ihr habt das geschafft, das ist Wahnsinn.
00:22:05: Und du hattest die Kohle angesprochen.
00:22:07: Also nur, wenn du bei diesen World Games irgendwo auf dem Stocker landest, Bronze, Silber, Gold, gibt es Bares.
00:22:15: Und
00:22:16: nur
00:22:17: Bares ist
00:22:18: Bares.
00:22:19: Genau, dass die ganzen Maßnahmen, also ganze Kadermaßnahmen finanziert werden können von der Jugend bis hin eben zu allen Nationalkaden, dass da eben Gelder ist, ist die World Games eben dafür da, alle vier Jahre um das zu sichern.
00:22:32: Und das ist auch so, dass wir jetzt, ja gerade vom Mixteam haben wir jetzt einfach unglaublich viele Erfolge die letzten Jahre gehabt.
00:22:38: Wir haben einmal Silver geholt bei den World Games, einmal Brasse, wir sind Vizeweltmeister, wir sind zweifacher Club-Open-Weltmeister geworden und und und und.
00:22:47: und da wird natürlich auch dann so... die Olympischen Sportbund aufmerksam und dass wir jetzt tatsächlich ein paar von uns außerwählt worden, dass wir jetzt eben auch die Sporthilfe, Sportförderung monatlich bekommen, dass wir quasi für den Aufwand, den wir haben und die Kosten, bereits monatlich unterstützt werden.
00:23:02: Das ist auch eine ganz, ganz tolle Sache, weil man einfach doch nochmal mehr Ressourcen hat, die man nutzen kann, um dann nochmal mehr voranzukommen.
00:23:08: Auf
00:23:09: jeden Fall.
00:23:09: Dütz ist auch ein gutes Teilwort.
00:23:13: Wir haben ja verschiedene Stützpunkte im Allgäu in Sachen Sport, die Körner entfissen beispielsweise.
00:23:18: Und jetzt kommst du zum Einsatz.
00:23:21: Raphael, ich mach hier so ein kleiner Trommelwirbel.
00:23:24: Ja,
00:23:25: live von er.
00:23:26: Live von er?
00:23:29: Ja, Stützpunkt, ganz genau.
00:23:31: Es ist so, dass wir jetzt vor ein paar Tagen die Zulage und die Nachricht erhalten haben, dass wir jetzt in Zell Ja, in deutschen Nationalstützpunkt haben, das Mixteam wird bei uns seinen Platz finden, die Damenmannschaft wird ihren Platz finden und das Schwergewicht.
00:23:51: Und da haben wir jetzt echt wirklich drei richtig satte Kader, die miteinander trainieren können.
00:23:56: Das ermöglicht uns einfach nur mal... ganz andere Trainingsmöglichkeiten, weil wir einfach, wir können Mixed-Mannschaften zusammenstellen und haben das jetzt alles an einem Ort.
00:24:07: und man muss sich überlegen, wir haben da vor siebzehn Jahren ganz klein auf dem Hobby-Tunier angefangen und jetzt dominieren wir es seit drei Jahren eigentlich das deutsche Tauziehen, haben jetzt den.
00:24:22: Wir sind schon lange in der Nationalmannschaft vertreten und haben auch schon den Schwergewichtskader lang bei uns.
00:24:27: Aber jetzt einfach mit der Zulage vom Mix und vom Damen, zwei World Games-Klassen, ist das jetzt echt ein mega Stützpunkt, den wir da aufbauen können.
00:24:36: Und jeder, der eine Challenge sucht, jeder, der jetzt anfängt, High Rocks zu machen, CrossFit, irgendwas, kommt zum Taut ziehen.
00:24:43: Ihr werdet jetzt nichts Krasseres finden, das kann ich euch versprechen.
00:24:47: kommt es da vorbei.
00:24:49: Wir haben ganz viele von diesen Athleten, die wirklich diese Challenges immer suchen und die landen dann beim High Rocks, wo sie einfach jedes Mal wieder über diese
00:24:55: Grenze gehen können.
00:24:56: Ja, das ist auch relativ neu dieses High Rocks.
00:24:58: Genau, oder auch beim Crossfit und weil wirklich der ganze Körper beansprucht wird und bei uns.
00:25:04: Da werdet ihr gezwungen, jedes Mal über die eigene Grenze zu gehen.
00:25:09: Und deswegen ist da diese mentale Komponente einfach auch so extrem wichtig.
00:25:13: Und wirklich jeder, der eine Challenge sucht, kommt zum Tautziehen, weil da könnt ihr das Ganze einfach nur mit Spaß verbinden.
00:25:19: Tolle Gemeinschaften, toller Zusammenhalt.
00:25:21: Der Erfolg ist ja fast schon garantiert.
00:25:23: So ist es.
00:25:23: Und wir sagen genau vielleicht mal Olympia.
00:25:27: Also es gibt da schon Perspektive.
00:25:29: Klopft
00:25:30: es wieder auf.
00:25:31: Ja, mit so einem Tauziverein, wie wir den jetzt haben, Allgäu Power Zell, da hat man echt eine richtig gute Basis, da ist so viel Naohau da und da kann man schon echt einen guten Zukunftsblick haben.
00:25:43: Deswegen schaut es da auf jeden Fall vorbei.
00:25:45: Wir haben nächstes Jahr deutsche Meisterschaft in Zell, siebenhundert Kilo schwergewicht.
00:25:50: Hier bei uns im
00:25:51: Allgäu.
00:25:51: Genau, hier bei uns im Allgäu.
00:25:54: Genau von hier so, so fünf oder zwanzig Minuten zum Fahren bei Bad Rönenbach, vierzehnte Juni unbedingt aufschreiben.
00:26:00: Deutsche Meisterschaft in Zell gibt ein großes Fest und wir wollen den Titel verteidigen und wieder ins Alkohol holen.
00:26:06: Ja, mit viel, wie soll ich sagen, Anfeuern vom Rand.
00:26:10: Ich sage ganz herzlichen Dank.
00:26:11: Gibt es irgendwie ein Hauk?
00:26:15: Habt ihr da so einen
00:26:16: Schlachtruf
00:26:17: oder
00:26:17: so?
00:26:18: Wir haben in Zell bei uns, da ist es ein Pusha und das
00:26:21: kommt...
00:26:22: Daher geben wir unseren Schritt an, weil wir nicht aus den Händen ziehen, sondern wir drücken ja aus den Füßen mit Körperstabilität wie in einem Blänk.
00:26:30: Und rechts ist puh und links ist scha.
00:26:33: Und ja, das hat einfach mit der Atmung zu tun, mit ein und ausatmen, dass das Atmen nicht vergisst, dass man keine Pressatmung kommt.
00:26:41: Sonst wird der Muskel einfach übersättigt mit der Zeit ohne die richtige Atmung.
00:26:46: Und daher kommt das hat man sich das mal einfallen.
00:26:50: Scha.
00:26:52: Also eigentlich ist nur so, ist ein Push, aber durch das Ausabenscha, so ein bisschen das Raus.
00:26:56: Pusha.
00:26:58: Luft wieder aus dem Körper lassen.
00:26:59: Rhein raus, genau.
00:27:01: Alles Gute euch.
00:27:02: Wir drücken die Daumen, vierzehnte Juni, zwei tausendsechsundzwanzig.
00:27:05: Danke an Raphael Kunst und Julia Fries vom Tauzieklub Allgäu
00:27:08: Powerzell.
00:27:09: Ja, vielen Dank für die Einladung.
00:27:10: Danke.
00:27:11: Gesund
00:27:12: und vital durch
00:27:13: den Tag.
00:27:14: Der Allgäuchelt-Kaffee-Clutch wurde euch präsentiert von der Bahnhofapotheke und dem Naturkostladen.
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