Regional ist mehr als ein Trend – Heike Zeller über erfolgreiche Vermarktungsstrategien im Allgäu
Shownotes
In dieser Folge des AllgäuHIT-Kaffeeklatsch spricht Moderatorin Heike Zeller mit viel Fachwissen und Leidenschaft über regionale Vermarktungsstrategien – und darüber, warum Regionalität heute weit über das klassische „von hier für hier“ hinausgeht. Als Expertin für ländliche Entwicklung und Gründerin von aHEU zeigt sie, wie regionale Produkte sichtbarer werden, wie Betriebe ihre Identität stärken können und welchen Wert gelebte Regionalität für das ganze Allgäu hat.
Heike Zeller erklärt, worauf es in der Vermarktung wirklich ankommt: glaubwürdige Geschichten, starke Netzwerke, klare Botschaften und ein tiefes Verständnis für die Menschen vor Ort. Im Gespräch geht es um Chancen für kleine Betriebe, um innovative Ideen zwischen Tradition und Moderne – und um die Frage, was regionale Labels leisten können, aber auch, wo ihre Grenzen liegen.
Eine inspirierende Folge für alle, die sich für regionale Wertschöpfung, Marketing, Landwirtschaft, Tourismus oder einfach für das Allgäu interessieren. Anschalten, zurücklehnen und mit einer Tasse Kaffee genießen!
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00:00:02: Gesund und vital durch den Tag.
00:00:04: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Pur Natur, weil Gesundheit bei der Ernährung beginnt.
00:00:13: Heute begrüße ich ganz recht herzlich Heike Zelle.
00:00:16: Heike, schön, dass du da bist.
00:00:17: Heute sind guten Morgen.
00:00:19: Du bist von Ahoi, einer Agentur?
00:00:22: Ja, kann man so sagen.
00:00:24: Ahoy, wie sich dieser Name zusammensetzt, hat jetzt nichts mit der Ahoy-Brause zu tun, er hört sich zwar genau gleich an, aber Ahoy hat hier direkt mit dem Allgäuer was zu tun.
00:00:34: und du bist so ein bisschen, wenn ich das vorne wegnehmen kann, auch Coach für die Allgäuer, fürs Allgäuer, für Allgäuer Produkte.
00:00:44: Genau, also Ahoi, wenn wir im Namen kurz darauf eingehen, Ahoi ist zum einen das Heu, es wird geschrieben wie das Heu hinten, also das Landwirtschaft.
00:00:51: Und Ahoi ist ja auch was Kommunikatives und von dem her ist es mein ganzer Job, Landwirtschaft und Kommunikation.
00:00:57: Heike, du hast schon ein bisschen zu Ahoi erzählt.
00:01:00: Landwirtschaft, eine große Komponente.
00:01:02: Das A für Allgäu, vielleicht auch für die Allgäuer-Region.
00:01:06: Du bist nämlich ein Allgäuer-Mädel.
00:01:08: Ja genau, bin hier aufgewachsen in Burgbeck bei Sonntofen.
00:01:11: Ich habe da natürlich auch daneben der Schule noch gearbeitet, bei Feneberg auch ganz klassisch, also bei uns haben da ganz viele gearbeitet.
00:01:18: Ja und dann bin ich nach am Abi halt weg gegangen, wie viel ist zu viel.
00:01:22: Ich bin ein
00:01:22: Allgäuer Tellerrand raus, in die große Welt.
00:01:25: Ja genau, genau.
00:01:25: Ich bin ein Allgäuer Tellerrand einmal raus.
00:01:27: Ja, sind ja wirklich
00:01:28: viele dann.
00:01:29: Genau und dann zum Studieren.
00:01:32: Erst noch in kurzen Tübingen, eine Station, Studium Generale und dann habe ich, du alle Studium gemacht, Ravensburg und München war die Ausbildungsstätte in einer Agentur, Veranstaltungsagentur und danach habe ich noch mit studiert auch in München und bin ein bisschen hängen geblieben, mittlerweile in Feedberg bei Augsburg.
00:01:48: Ganz gut rumgekommen.
00:01:50: Wie ist denn denn jetzt deine korrekte Berufsbezeichnung?
00:01:53: Wenn du da so viele Stationen gemacht hast und nochmal das Studium drankenkt hast, was bist du denn?
00:01:59: Ja, das ist immer wirklich
00:01:59: schwierig.
00:02:00: Wenn man dann auch so Käste zum Ausfüllen hat, irgendwo weiß ich immer gar nicht, was dich reinschreiben soll.
00:02:04: Und wenn ich dann dazu gezungen, wenn ich da schreibe, meistens rein Beratung, Projektleitung, Moderation.
00:02:09: So, das sind die Sachen, die hauptsächlich mach.
00:02:12: Also Beratung von Einzelbetrieben, was auch Marketing betrifft, aber teilweise auch Unternehmen oder Institutionen.
00:02:18: Projektleitung, dass ich für Kunden eben ganze Projekte übernehme, die Leite und eben tatsächlich auch viel Moderation.
00:02:24: Das sind dann in der Regel Live-Moderationen von Veranstaltungen oder auch mal ein Podcast.
00:02:29: Wie kam die Idee dazu, dass man sagt, hey, okay, ich komme aus dem wunderschönen Allgäu.
00:02:34: Da ist so
00:02:35: viel.
00:02:36: Potenzial, da ist so viel, wie soll ich sagen, eigene Identität, da ist so viel Ursprünglichkeit, da ist so viel Einzigartigkeit, Mensch, Leute, das müssen wir irgendwie in die große Welt noch ein bisschen lauter rausblasen.
00:02:50: Also ein gutes Beispiel ist wirklich, ich fange meine Moderationen eigentlich immer mit Ahoi-Leblitt an, so wie ich vorher auch begrüßt habe.
00:02:55: Ja.
00:02:55: Und ganz oft kriegen es dann Leute mit und sprechen mich an, warum sagen sie das oder was soll das Geheißen haben, ich habe es gar nicht richtig verstanden, so ungefähr.
00:03:03: Oder letzte Woche habe ich den Exportpreis Bayern moderiert, habe da auch mal kurz fallen lassen, dass ich aus dem Alkohol komme.
00:03:09: Und im Nachhinein kommen halt gleich drei, vier Leute zu mir.
00:03:11: Ja, ich komme auch aus dem Allgäu, ich komme auch aus dem Allgäu.
00:03:13: Also Identität klappt super.
00:03:16: Und am Samstag habe ich den Landesentscheid vom Dorfwettbewerb.
00:03:19: Unser Dorf hat
00:03:20: zukunft moderiert.
00:03:21: Ja, die Allgäu ja auch schon erfolgreich in der Vergangenheit.
00:03:23: Genau, da waren Olazrede auch dabei, an Stinegrüß an Olazrede.
00:03:26: Ich habe es versprochen, dass die an Stinegrüß Üsichte da im Radio.
00:03:31: Die haben auch in Silberdorf gewonnen und die sind halt auch total geistert gewesen.
00:03:35: Das heißt, eine Allgäuerin auf der Bühne steht und moderiert hat auch wieder voll funktioniert, dass die Leute sich einfach freuen, die Allgäu untereinander sofort eine Ebene miteinander und es ist unglaublich schön.
00:03:45: Das heißt, von deiner Arbeit, jetzt auch mit dem Exportpreis, da war ja auch Allgäu?
00:03:50: Ja, da war man auch dabei, also U-Manns-Themen zum Beispiel, aus Weiler.
00:03:54: Im Allgäu war dabei, das war toll, aber auch Leute, die von der IKK dort arbeiten, zum Beispiel von der HWK Handwerkskammer, sind dann eben nach hinein gekommen, das war super.
00:04:02: Das war, haben wir auch darüber berichtet über den Exportpreis.
00:04:05: Tolle Geschichte und man freut sich.
00:04:07: Ich bin eine gebürtige Kämterin.
00:04:09: Ich freue mich da auch immer mit wie Bolle.
00:04:11: Wenn du irgendwo merkst, sei das auch im Sport so Philipp Reimund jetzt vom ST.
00:04:16: Oberstorff-Schanzen-Rekord gestern.
00:04:18: Also man freut sich wirklich mit und du möchtest mit deiner Arbeit auch mit dem Coaching oder mit diesen Vermittlung von Vermarktungsstrategien
00:04:27: einfach das
00:04:28: Alber noch ein bisschen so
00:04:30: Steigbügelhilfe geben.
00:04:32: Also ich glaube, dass wenn man eben mit dem Allgäu mit dem Pfund wuchern kann, wir haben ja auch die Allgäu-Marke, dieses blaue Quadrat, es ist einfach auch was, glaube ich, gut verkauft, wenn wir wirklich von der Verkaufsseite sprechen, nachdem ich ja hauptsächlich in der Landwirtschaft unterwegs bin, noch ein bisschen Ernährung, noch ein bisschen ländliche Entwicklung.
00:04:48: ist es so, dass mir oft auch die Betriebe sagen, ja, wir sind super in Produzieren, wir machen tolle Sachen, aber im Verkaufensimmer halt nicht so gut.
00:04:55: Und dann komme ich halt ins Spiel.
00:04:57: Weil Kommunikation für mich ist Marketing, wird hier oft so ein bisschen verschrien, aber für mich ist Marketing eigentlich gute Kommunikation.
00:05:03: jemandem zum erklären, was ist mein Produkt und warum soll ich es kaufen und warum ist es vielleicht für dich auch
00:05:07: gut.
00:05:07: Es heißt ja immer Schuster bleibt bei deinen Leisten und wenn ich das eine gut machen kann, tolle Produkte herstellen kann, hole ich mir einen Experten ins Boot, der meine Produkte eben nach außen hin entsprechend ins richtige Licht setzt.
00:05:20: Ja, ich glaube, mein Job sehe ich da drinnen, so wie du es vor mit dem Coaching angesprochen
00:05:24: hast.
00:05:25: Die Betiebe, die wissen sehr gut, was die tun, also auch eigentlich mit dem Verkaufen.
00:05:29: Also oft kommen auch die zu mir, die eh schon super sind und ich denke mir, hey, Die braucht es mich doch eigentlich gar nicht, aber es braucht es dann eben doch, weil vielleicht einfach kapazitätsmäßig zum Beispiel oder dass sie normal eine Bestärkung wollen in dem, was sie auch wissen.
00:05:42: Und da geht es darum, sie nicht irgendwo hinzubringen, sondern rauszuschälen, was ist ihr Kern und mit was können sie wirklich rausgehen.
00:05:50: Ich war schon ganz begeistert.
00:05:52: Heike, von deinem Dialekt.
00:05:54: Du konntest da ja um... Es wird schon wie wenn ich sage, Hello Heike, how are you doing today?
00:06:01: Ich hab auf der Homepage auch stehen auf Deutsch, Englisch und Algorithch und das ziehe ich halt durch.
00:06:06: Was ist dann Allgäu für dich?
00:06:09: Absolut Heimat.
00:06:09: Also auch wenn ich sonst immer oder nach wie vor irgendwo anders wohne.
00:06:13: Aber ich glaube, das wird nie ersetzt werden tatsächlich.
00:06:15: Also ich glaube, das geht vielen so, was einen besonderen Draht hat.
00:06:18: Ich frag mich immer, ob es anderen Regionen auch so geht.
00:06:20: Ich glaube, dass wir da schon ein bisschen spezieller noch sind als andere.
00:06:23: Aber ja, ist letztendlich auch wurscht.
00:06:25: Ich komme mal daher.
00:06:26: Das Ding ist es bei mir so.
00:06:27: Das ist absolut schön.
00:06:29: Eine Allgäuer Livespeise hast du auch?
00:06:31: Also Cash-Button sind natürlich ganz groß vorne dran und da habe ich auch immer so ein bisschen so ein Missionseifer, dass ungefähr jeder in meinem Umfeld hat schon mal Cash-Button selber gemacht bekommen und alle wissen, dass ich außerhalb vom Algoi keine Cash-Button, also im Restaurant oder so erst, weil das sind ja oft gar keine.
00:06:45: Ja, ich bin da auch so eigentlich.
00:06:47: Ich esse die tatsächlich
00:06:48: nur bei meiner Mauer.
00:06:48: Ja, aber die sind oft wirklich schlimm.
00:06:50: Also das ist ja oft so irgendwie so aufgewärmte Spätzle mit Sahnesauce, hab ich schon gesehen und dann irgendwelchen Röschzwiebel gekauft und drüber.
00:06:56: Also für den Allgäuer nicht machbar.
00:06:59: Neben Allgäuer, Kässperzen gibt's noch mal süße Leibspeise vielleicht.
00:07:04: Also Pfannekuchen und Dampfnudel, wobei Dampfnudel auch bis bei Mama.
00:07:09: Also ganz klar, die Mami ist da die Königin mit Schurbad und der Retter.
00:07:13: Also schön unten karamellisiert.
00:07:15: Das kann man nicht
00:07:16: machen.
00:07:17: Da kriege ich ja gleich richtig Hunger.
00:07:18: Du hast gesagt, natürlich diese Coachingnummer zum einen.
00:07:21: Vielleicht einmal am Beispiel.
00:07:23: Gerade im Bereich Landwirtschaft sind eigentlich die Landwirte, die Höfe relativ gut.
00:07:29: aufgestellt.
00:07:30: Mitunter haben wir ja etliche auch da, die so influencermäßig schon unterwegs sind, die da irgendwie jeden Tag aus dem Kuhstall raus posten.
00:07:40: Es gibt irgendwelche Patenschaften für Kühe, für Kälble etc.
00:07:44: Wo ist da noch so eine Feinjustierung notwendig, dass man dann aussagt, es kommt tatsächlich dort an, wo es auch ankommen soll.
00:07:52: Das Engagement ist ja größtenteils schon da.
00:07:54: Also wir haben zum einen ja die Landwirtschaften, die einfach produzieren und das dann üben.
00:07:59: zum Beispiel eine Milcherzeugergenossenschaft im Allgäu dann absetzen oder direkt an die Molkerei, je nachdem.
00:08:04: Und dann haben wir halt die Direktvermarkter.
00:08:06: Und die Direktvermarkter sind dann die, die auch eine eigene Marke letztendlich haben, Hof sowieso oder was auch immer, die für eine Marke haben.
00:08:13: Und ein konkretes Beispiel, man kennt sicher vielleicht auch den Milchhof Lärff, Nähe von Otto Beuren, Danielberg.
00:08:19: Und
00:08:20: die sind ja die letzten, die Vorzugsmilch in Bayern herstellen, also praktisch Rohmilch, die also nur gekühlt und abgefüllt wird.
00:08:26: Und die letzten in Bayern wirklich faszinierend.
00:08:29: Und die habe ich zum Beispiel auch mal als Kundschaft gehabt.
00:08:31: Und die sind eben das auch so ein Fall, die sind schon super in der Vermarktung, seit den Achtzigerjahren machen die das schon.
00:08:37: Und trotzdem haben wir dann noch mal zusammengearbeitet, weil sie ein neues Produkt auf den Markt gebracht haben, nämlich den Rohmilchkäfer.
00:08:42: Absolutes.
00:08:43: Also absolute Novum und auch einzigartige in Deutschland sind jetzt mittlerweile in ganz Deutschland seit kurzem gelistet, also beim Dendri, bei einem Bio-Supermarkt-Kette.
00:08:54: Und da ging es ja auch darum, wie machen wir das jetzt?
00:08:56: Und wie können wir da noch mehr unterbringen, andere Kontakte finden?
00:08:59: Da ist es gut, man hat irgendwie irgendwas in der Produktion oder keine Ahnung, vielleicht auch Milch von Kühen mit Hörnern, das ist ja auch wiederum ein bisschen anders als die hornlosen Kühe.
00:09:13: da so eine Einzigartigkeit irgendwie hat, mit dem Punkt, ob man natürlich draußen immer so diese Exklusivität dann auch irgendwo hat.
00:09:22: Also das ist natürlich auch klassisch Marketing, dass man immer schaut, so wie ich vorhin gesagt habe, man versucht so, also jetzt sehr poetisch gesagt, die Seele des Betriebes irgendwie rauszufinden und das dann auch ins Marketing zu überführen.
00:09:32: um eben den oder den ja den Betrieb einzigartig zu machen, dass die Leute wissen, das möchte ich haben.
00:09:38: Ja, du hast zum Beispiel Hornkühe angesprochen oder Coupartenschaften.
00:09:40: Da gibt es zum Beispiel auch Beslas Schwont, also in Oberstdorf zum Beispiel.
00:09:44: Die machen beides.
00:09:45: Die haben zum einen Hörnerkühe und zum anderen eben auch die Coupartenschaften.
00:09:50: Und das ist eben immer, dass man sagt, okay, was ist bei uns besonders?
00:09:54: Was kann man den Leuten auch mitgeben?
00:09:57: Und dann oft die Schwierigkeit, vor kurzem habe ich auch ein Seminar gegeben, auch für Landwirtschaften, für Marketing und wie man die eigene Marketing gestalten kann.
00:10:04: Und dann war auch ganz oft, ja, wir wollen uns ja gar nicht besser darstellen als die anderen.
00:10:08: Also man möchte die Kollegen jetzt auch nicht abwerten.
00:10:11: Und dann habe ich auch gesagt, na ja, aber man kann ja trotzdem sagen, was man selber macht.
00:10:15: Also man muss ja nicht die anderen schlechter machen, aber man kann ja sagen, was man selber macht und wohin man selber auch steht.
00:10:20: So ohne Social Media geht da gar nichts
00:10:22: mehr.
00:10:23: Ich würde sagen, dass Social Media ein Muss ist, weil manche Leute mögen es einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer.
00:10:29: Aber es ist natürlich eine super Möglichkeit und wir haben viele Betiebe, die da eben sind, gerade die Direktvermarkten-Betiebe.
00:10:36: Aber wir haben, was du vorher schon angesprochen hast, wir haben auch die Influencer.
00:10:40: Es sind oft keine Direktvermarkter, sondern das sind wirklich Landwirtinnen und Landwirte, die einfach Öffentlichkeitsarbeit machen wollen für den Beruf.
00:10:49: Die Landwirtschaft, weil einfach viele Menschen bei uns gar nichts mehr damit zum Ton haben, obwohl wir alle jeden Tag essen.
00:10:55: Du bist auf ganz vielen beruflichen Beinen unterwegs.
00:10:59: Zum einen in Richtung Vermarktungsstrategien.
00:11:03: So ist es richtig, Moderation, Coaching.
00:11:06: Aber du bist auch zertifizierte Milchsommelier.
00:11:10: Genau, also ich habe eine Fortbildung gemacht zur Milchsommelier und davor noch eine zur Käsesommelier.
00:11:16: Also die Milch hat auf dem Käse aufgebaut.
00:11:18: Wie lecker.
00:11:19: Kann ich nur empfehlen.
00:11:20: Also ich habe ja auf der Alpverschiedentlich gearbeitet.
00:11:23: Also sprich im Allgäu in Oberbayern, Südtirol und der letzte Alpsommer war in der Schweiz, genau.
00:11:29: Und da hatte ich auch einen Alp-Senderei-Kurs gemacht in der Schweiz und bin da auch noch viel mehr auf den Käse eingestiegen.
00:11:36: Also ich war immer auch auf Käsalpen.
00:11:39: Also gekäst wurde.
00:11:41: Und dann habe ich gedacht, jetzt will ich eigentlich noch mehr wissen.
00:11:44: Ich weiß ja schon voll viel über Käse und dann kommst du in so einen Kurs und dann erfährst du erst mal, du weißt noch gar nix.
00:11:49: Und es war super interessant.
00:11:51: Was ist denn dein Lieblingskäse?
00:11:53: Oh, also beim Hartkäsi.
00:11:54: auf jeden Fall schlägt das Herz immer für kräftige Käse, so wie man es hier auch im Allgäu gewohnt sind, rot geschmiert, also gern natürlich ein Bergkäse oder dann noch stärker, wenn man ein sehr gereifter Bergkäse oder dann noch grieher oder sowas dann gehen.
00:12:07: Aber ich muss sagen, ich habe gerade in der Ausbildung auch meine Liebe zu den französischen Weichkäsen entdeckt oder auch Schafskäsen, was ich jetzt vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte, muss ich ehrlich sagen.
00:12:17: Und
00:12:17: da kann man dann schon ganz schön drin verlieren.
00:12:20: Wir waren beim Käse stehen geblieben.
00:12:21: Beziehungsweise der selbige ist in meinem Munch gelandet.
00:12:26: Wenn du Käse oder Milch sauber ich habe, ich komme mal auf Milchsommelier.
00:12:30: Das finde ich Käse kennt man, wo es vom Bein ursprünglich ist.
00:12:34: Der Begriff ist ja jedem irgendwo bekannt.
00:12:36: Genau, also man kennt den Weinsommelier, da kommt der Begriff auch her.
00:12:39: Und seitdem haben sich einige Fachsommeliers, wie Sie sich ja dann auch nennen, rausgebildet.
00:12:43: Ihr habt ja zum Beispiel auch schon mal Also Matthias Endrasberg, der Gewürz und Fleischlomelier ist.
00:12:52: Und
00:12:52: aus Hinselang geht auch Robert Oberdorf.
00:12:54: Ganz wichtig.
00:12:55: Ganz wichtig.
00:12:56: Und jedenfalls, ja, es gibt halt dann diese Fachformeliers und wenn du halt in dieser Käseformelier-Ecke unterwegs bist, dann hat man auch den Verband der Käseformeliers mitgegründet, dann kriegst du halt auch mit, wenn weitere Fortbildungen in dem Bereich angeboten werden und so dann eben der Milchsormelier.
00:13:11: Da war ich bei der ersten Kohorte sozusagen dabei vor ein paar Jahren.
00:13:15: Ich glaube, das war eine zwanzig, bin immer ganz sicher.
00:13:17: Und
00:13:18: jetzt kommt, glaube ich, dieses Jahr gibt es dann die zweite.
00:13:20: Und das war eigentlich von der Ursula Hatzen, die war von Slow Food, die wollte die Rohmilch wieder mehr voran stellen, die gute Wirkung in der Rohmilch und hat es somit angetiebt, dass man da eben eine Fortbildung gibt.
00:13:32: Jetzt frage ich mich natürlich, klar bei diesem Gewürzsammel, jeder da war erst mit einem Koffer, mit tausend Gewürzen irgendwo gekommen, das war super faszinierend allein.
00:13:40: Wenn man so den Deckel aufgemacht hat, der Geruch, das war ja superintensiv.
00:13:44: Käsesommelier oder Käsesommelier kann man sich auch noch vorstellen.
00:13:48: Da gibt es ein Weichkäse, ein Hartkäse, es gibt eine Tatserkäse mit Kümmel und so weiter, aber beim Milch.
00:13:54: Es ist halt sehr schwierig, weil Milch ein hochverderbliches Lebensmittel ist und man schmeckt Tatsächlich die Unterschiede, wenn du verschiedene Rohmilche, also wenig verarbeitet oder gar nicht verarbeitete Milche miteinander vergleichst, da schmeckst du die Unterschiede von der Fütterung zum Beispiel, also ob es dann wirklich die Heumilch ist, wo halt keine Silage, also kein vergorenes Futter mit gefüttert wird, solche Sachen kannst du dann schon schmecken.
00:14:15: Oder wenn du ein Berg gearbeitet hast, das siehst du auch im Mai, ist wirklich die Mai-Milch schaut anders aus, schon optisch, wie halt später, die ist viel gelber wirklich auch durch die Schmolzblume und so weiter.
00:14:26: Aber es ist sehr schwierig mit der verarbeiteten Milch.
00:14:28: Also je mehr es verarbeitet ist natürlich und wir müssen verarbeiten, damit es haltbar gemacht wird.
00:14:32: Haltbar ist ja.
00:14:33: Genau.
00:14:33: Deswegen und da kannst du weniger schmecken.
00:14:35: Aber was jeder von uns schon mal probieren kann, ist zum Beispiel mal eine traditionelle Frischmilch zu kaufen mit einer sogenannten länger haltbar Frischmilch oder auch ESL genannt oder auch da noch eine Haarmilch dazu und da könnten die meisten glaube ich auch den Unterschied
00:14:49: schmecken.
00:14:50: Ah ja, hast du schon mal so ein Schluck euter warme Milch?
00:14:53: Auf jeden Fall.
00:14:57: Da war ich immer am Start und muss mir aber auch Obach geben, weil es nicht jeder verträgt.
00:15:01: Wenn man es nicht gewohnt ist, eben Rohmilch ist ein schnell verderbliches Produkt, wo noch ganz viel drin steckt, aber potenzielle Sachen, die nicht so gut sind.
00:15:09: Und deswegen muss man schon Obach geben.
00:15:11: Ist dann eine Haarmilch?
00:15:12: Klar, da heißt Haarmilch haltbar gemachte Milch entsprechend auch erhitzt.
00:15:17: Ist da überhaupt noch von den Nährstoffen was drin?
00:15:19: Oder ist es arg viel Nährstoffverfall von einer gekauften Frischmilch zu einer Haarmilch?
00:15:26: Auf jeden Fall haben wir einen, also es geht nach unten natürlich mit den Inhaltsstoffen, das ist logisch von der ganz Frisch, also von der unverarbeiteten Milch über dann die traditionell.
00:15:34: Dann ist er nur pasteurisiert, dann haben wir die Erhitze, ESL oder Längerhaltbare und dann die Haarmilch oder Sterilmilch gibt es ja auch noch, das ist dann noch mal extrem.
00:15:42: Und da geht natürlich immer mehr verloren, aber ich sag trotzdem, Milch hat auch als Haarmilch immer noch Superinhaltsstoffe im Vergleich zu, wenn man keine Milch trinkt.
00:15:50: Ja, und da gibt's doch noch die Milch, wo die anders herumgedrehte Milch, jemand, der jetzt Milch-Unverträglichkeit
00:15:57: hat.
00:15:57: Du meinst die A-II-Milch vielleicht, also diese sogenannte Urmilch, da gibt's also.
00:16:02: von der Forschung her kann man da nichts beweisen.
00:16:04: tatsächlich, da muss ich die Leute vielleicht enttäuschen.
00:16:06: Oder auch manche sagen auch, die vertragen Hornmilch besser als, also von behörnenden Kühen, besser als die unbehörnende, von unbehörnenden Kühen.
00:16:15: Ist wissenschaftlich nicht zu halten, aber ich sag, wenn jemand's Gefühl hat, ist Verträgt er besser.
00:16:19: Voll das gerne trinken ist doch super.
00:16:21: Wird bei der Milchsommelier auch Joghurt verkostet, Quark, Käfir, Buttermilch, die Milchpalette, auch ohne Geschmacksstoffe oder Verstärker oder Früchte, die ist ja doch breit aufgestellt.
00:16:33: Ja, total.
00:16:34: Also vor allem ist es halt interessant, weil es macht du ja daheim nie irgendwie so viel nebeneinander.
00:16:39: Verkostet
00:16:39: und so in einem Kurs, lernst du das dann alles aus, wirklich mal auch schaust.
00:16:43: Was schmeckt jetzt anders bei einem mildgesäuerten Joghurt zum Stichfestenjoghurt zum Beispiel?
00:16:48: Oder dann zwischen Buttermilch und Käfir.
00:16:51: Also das mal alles quer zu verkosten zur gleichen Zeit, um die Unterschiede festzustellen.
00:16:55: Diese ganze Palette der Milchprodukte haben wir da gehabt.
00:16:58: Mit Heike Zeller geht es heute durch die regionale Küche, wollte ich schon fast sagen, aber auf jeden Fall durch die Region in Sachen Produkte, die hier angebaut werden oder die hier produziert werden.
00:17:11: Die Regionalität kommt, zumindest ist das so eine Beobachtung von mir, immer mehr wieder jetzt in den Fokus.
00:17:19: Gott sei Dank, muss man sagen.
00:17:20: Ja,
00:17:21: auf jeden Fall.
00:17:22: Also jetzt wissen wir ja auch heutzutage in leider den letzten Jahren, dass die Verketten nicht so sicher immer sind.
00:17:28: Also ich bin überhaupt keine, die sagt, es darf nur von hier kommen.
00:17:30: Also es ist auch sehr schön, dass wir einen weltweiten Handel haben, wo wir auch Produkte von überall her bekommen.
00:17:35: Aber wir können doch mehr schauen, wenn Sachen bei uns produziert werden, dass wir sie dann auch von hier konsumieren.
00:17:41: Und da ist sicher Luft nach oben bei uns.
00:17:43: Ja, vor allem kurze Wege gerade.
00:17:46: Ich sage mal Gemüse.
00:17:47: Mensch der frische Salat, der hier irgendwo im Im Algor geerntet wird zack, kommt auf den Wochenmarkt zack.
00:17:53: landet bei mir in der Küche und wird verspeist.
00:17:56: Also wir haben sehr viele Möglichkeiten, gerade in Bayern muss ich sagen, wenn ich in anderen Regionen in Deutschland unterwegs bin, dann schaut das da ganz anders aus, aber bei uns in Bayern im Allgäu, wir haben in den Supermärkten wirklich die Lebensmittel von hier vor Ort zum kaufen.
00:18:09: Ob sie jetzt Obst, Gemüse sind, Milch, Fleisch ist eh klar, aber vielleicht sollten wir ein bisschen mehr darauf achten, weil wir kennen die Landwirte von hier, da kann man auch das Auge drauf haben.
00:18:17: Man
00:18:17: hat auch Verzaun dann da.
00:18:19: Genau,
00:18:19: also man kann wirklich auch schauen, wie sie es produzieren, das ist ja für die Landwirte auch immer so eine Sache, die Leute sehen ja auch immer was, die machen.
00:18:25: das ist ja gut so, die Transparenz ist absolut gegeben bei uns und dass du das auch wieder mehr schätzt.
00:18:30: Absolut, vor allem gerade so es gibt ja tolle Aktionen auch von der Stalltüre, es geht mit Schulklassen auf verschiedene landwirtschaftliche Höfe um da diesen Kreislauf.
00:18:39: auch hier ist Wiese, da ist die Kuh, da kommt mehr Milch raus und den Käse esse ich dann am Abend.
00:18:45: Ist das auch so ein bisschen was, was auf deinem Portfolio steht?
00:18:50: Also diesen Beruf oder Berufung ist es ja eigentlich von den meisten nach außen hin mehr zu zeigen und auch, wie sich das Ganze entwickelt hat.
00:18:59: Weil vor einhundert Jahren war das tatsächlich
00:19:01: nur komplett anders.
00:19:03: Also ich glaube auch, nachdem, wenn wir von einhundert Jahren sprechen, haben ja noch ganz viele Völkerungsanteile selbst irgendwie mit der Landwirtschaft direkt zu tun gehabt.
00:19:10: Also wenn sie im Sommerferien irgendwie Antehelfer waren oder Kartoffelkäfer gesammelt haben oder keine Ahnung.
00:19:15: Es ist ja heute überhaupt nicht mehr so.
00:19:16: Gerade mal noch ein paar Prozent.
00:19:18: Das müsste ich jetzt genau wissen, aber es sind wirklich ganz wenige Leute, die direkt in der Landwirtschaft
00:19:22: noch arbeiten.
00:19:23: Und ich glaube, dass man das merkt.
00:19:25: Man schätzt es auch nicht mehr so.
00:19:27: Ich meine, wenn wir uns selber vorstellen, wir müssten uns um unser ganzes Essen selber kümmern, da das anders ausschauen.
00:19:34: Ich fühle mich immer so, ich bin ja nicht selber in der Landwirtschaft, aber ich fühle mich als Teil der Branche und versuche das auch immer rüberzubringen.
00:19:42: Und das Bild hat sich wirklich oder auch der Beruf hat sich sehr gewandelt.
00:19:45: Und fassbar
00:19:46: gewandelt, ja.
00:19:46: Ja, also ich war jetzt zum Beispiel auf der AG Techniker eine Woche in Hannover, das ist so die große Branchenmesse, da sieht man halt krasse Landtechnik.
00:19:53: Die haben wir jetzt nicht unbedingt auf der Alp gehabt, wobei da wurde auch eine Innovation vorgestellt, die auf der Alp sehr praktisch gewesen wäre, so ein superwendiges Fahrzeug, das der sicher dann dadurch auch ist auf steilen Händen.
00:20:04: Aber es ist eben, es hat sich sehr gewandelt.
00:20:07: und auch die Frauen in Landwirtschaft, es ist auch mein Antiegen, dass es da immer mehr Frauen gibt, die da auch tätig sind und es ist ein toller Beruf und sicher auch mit Berufung, wie du sagst, aber es muss halt auch noch Berufswein im Sinne von, dass die auch davon leben können.
00:20:20: Absolut, weil es ist ein harter Job, es ist einfach sieben Tage die Woche und irgendwo ist man ja vierundzwanzig Stunden je nach Hof, ob ich jetzt Grüne Landwirtschaft, also Getreide in der Ecke unterwegs, oder mit Tieren dann sowieso.
00:20:33: Ich habe eigentlich nie so frei, wie jemand anderer frei hat.
00:20:36: Wo hast du jetzt gerade die Frauen angesprochen?
00:20:39: Die machen
00:20:39: immer
00:20:39: mehr auf sich aufmerksam, auch durch tolle Aktionen.
00:20:43: Schön, dass vor allem nicht nur jüngere Leute sich für diesen Berufszweig entscheiden, sondern dass da auch die Mädels mit am Bord sind.
00:20:51: Total.
00:20:52: Also ich habe auch recht viel mit Agrarinfluencern zu tun,
00:20:55: also
00:20:56: zum einen fürs Landwirtschaftsministerium in Bayern, aber auch für die DLG, Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft.
00:21:01: Und da sind viele Frauen am Start, die das wirklich super auch präsentieren nach außen hin.
00:21:05: Und ich weiß von denen, dass die auch immer wieder Nachrichten bekommen, gerade von Mädels, die sagen, boah, Durch das, was ich das bei dir gesehen habe, will ich jetzt doch auch Landwirtin werden.
00:21:15: Ich habe es mich vielleicht nicht ganz getraut, aber eigentlich mag ich schon Bäuerin sein.
00:21:18: Und jetzt habe ich die Ausbildung angefangen.
00:21:20: Und das ist doch super, wenn wir solche Effekte haben durch Social Media auch.
00:21:24: Später des Fernsehens vielleicht auch positiv mit rein.
00:21:26: Es gibt ja auch verschiedenen Kanälen unter anderem Landfrauenküche, wo man kocht für Gleichgesinnte oder die auch eine Landfrau sind.
00:21:35: Und man sieht da ja immer wieder die Höfe, das ist ja... Grandios, also was auf so einem Hof, das ist ja wirklich, der könnte ja komplett autark sein.
00:21:44: Also gerade heutzutage auch mit der ganzen Energieversorgung, die dann auf den Höfen auch durch PV-Anlagen, durch Biogas und so weiter, also die Höfe können schon sehr für sich auch Wirtschaft mittlerweile oder vielleicht auch wieder, wie es früher auch schon war.
00:21:56: Und es ist wirklich gut, dass wir auch in gerade in Bayern, muss ich auch wieder sagen, dass wir da auch viele Fernsehsendungen haben, die das thematisieren.
00:22:02: Ob das jetzt bei unser Land ist, es werden andere Porträts auch gemacht.
00:22:06: Also gerade ist jetzt auch erst veröffentlicht worden vom Bayerischen Fernsehen, wo sie auch verschiedene junge Landwirte begleitet haben, wie das so ist, auch mit Hofübergabe, Riesenthema, also der Übergang der Generationen,
00:22:18: da ist
00:22:18: immer viel Musik drin, muss man echt sagen.
00:22:22: Das ist ganz wichtig, dass da die beiden Generationen auch mit einer irgendwie klarkommen und vor allem mein Tipp, falls jemand zuhört.
00:22:29: viel miteinander reden und früh das auch angehendes Thema.
00:22:32: Ja, weil sonst mein landwirtschaftliches Sterben, das zeichnet sich auch die letzten Jahrzehnte ab.
00:22:38: Es ist ein Knochenjob.
00:22:40: Klar, es gibt gute technische Hilfsmittel, aber nichtsdestotrotz.
00:22:44: Der Sohn möchte vielleicht doch lieber Ingenieur werden, als irgendwie den älterlichen Hof zu übernehmen.
00:22:49: Also, das ist auch was, was du nach vorne treibst.
00:22:52: Mensch, Leute, sowas darf auch nicht aussterben.
00:22:56: Ich finde, es muss jeder für sich selber entscheiden, ob was machen mag oder nicht.
00:23:00: Und ich glaube aber, wenn wir auch schauen, die Höfe sind eben auch größer geworden.
00:23:03: Das Laden wird ja in der Regel weiter bewirtschaftet.
00:23:06: Vielleicht nicht irgendwelche so Nicht-Gunstlagen, wie es dann immer heißt, also wo die Bewirtschaftung schwieriger ist, dann kommt dann auch die Öffentlichkeit mit rein, dass das dann eben gefördert wird, damit die Flächen aus verschiedenen Gründen, die für die Allgemeinheit auch wichtig sind, weiter bewirtschaftet werden.
00:23:20: Aber in der Regel werden die ja weiter bewirtschaftet, dann eben vielleicht vom Nachbar, der dann eben größer geworden ist.
00:23:26: Und man muss halt auch überlegen, ist es die eigene Familie, wo es weitergeht?
00:23:29: Und vielleicht gibt es jemanden, der super motiviert ist, außerhalb der Familie den Hof weiterzuführen, sei es jetzt im Fall auch der Neffe, die Nichte oder so was, oder eben noch jemand ganz anderes.
00:23:38: Und dieses sogenannte außerfamiliäre Hofübergabe, das ist noch gar nicht auf dem Schirm bei vielen Leuten und wird manchmal auch noch so als, ja, wir haben das jetzt halt Jahrhunderten gehabt den Hof und es ist irgendwie dann, niemand mag der Letzte sein und das wird so ganz eh rürig gesehen.
00:23:52: Aber so wie du sagst, ich finde es wichtiger, dass es weitergeht, dass wir möglichst viele Leute in der Landwirtschaft auch behalten, weil es halt einer der, wenn nicht der wichtigste Beruf auf der Welt ist.
00:24:02: Und da sollten wir alle auch ein bisschen darum schauen, dass es gut weitergeht.
00:24:05: Und das ist unter anderem auch die Aufgabe von dir.
00:24:07: Oder die hast du dir als Aufgabe gesetzt, in der Funktion auch von Ahoy, was die regionale Vermarktung angeht, auch den Beruf nach außen hin gut.
00:24:17: zu präsentieren.
00:24:18: Das ist eine große Verantwortung, aber ich versuche, meinen kleinen Teil beizugeben und den Leuten einfach, die da zu unterstützen.
00:24:24: Auf jeden Fall.
00:24:25: Danke, dass du da warst.
00:24:26: Danke dir.
00:24:39: Ahoi!
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