Küchenzauber im Allgäu: Im Kaffeeklatsch mit The Taste-Teilnehmer Michael Braunmüller

Shownotes

In dieser Folge des AllgäuHIT-Kaffeeklatschs begrüßen wir den leidenschaftlichen Hobbykoch und The Taste-Teilnehmer Michael Braunmüller aus Kempten. Mit ihm sprechen wir über seine ganz persönliche Genussreise, spannende Momente aus der TV-Küche und darüber, wie viel Allgäu eigentlich in seinen Kreationen steckt. Freut euch auf ehrliche Einblicke, aromenreiche Geschichten und einen Gastgeber, der Kochen nicht nur liebt – sondern lebt.

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00:00:01: Gesund und vital durch den Tag.

00:00:03: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Purnatur, weil Gesundheit bei der

00:00:11: Ernährung beginnt.

00:00:12: Heute wird's kulinarisch und das zum Wochenstart.

00:00:15: Zu Gast ist Mike alias Michael Braunmöller aus Kempten.

00:00:19: Schön, dass du da bist, Mike.

00:00:20: Servus, Christi.

00:00:21: Hallo, schön.

00:00:22: Guten Morgen.

00:00:22: Ich freu mich, dass ich da sein darf.

00:00:24: Du bist Koch.

00:00:25: Du bist Koch.

00:00:26: Du bist

00:00:26: Koch.

00:00:28: Koch?

00:00:29: Koch und Koch.

00:00:31: Was ist denn dein Lieblingsessen?

00:00:32: So ganz kurz zum Start, bevor es reingeht in diese Stunde?

00:00:34: Das darf ich gerne nicht sagen, aber am liebsten mag ich

00:00:36: Pizza.

00:00:38: Pizza.

00:00:38: TK, Pizza.

00:00:39: Ja, TK nicht, aber Pizza ist so ja traurig, aber kocht dann am liebsten eigentlich.

00:00:45: Sehr gut.

00:00:45: Das heißt traditionell, traditionell Deutsch oder die so die alten Sachen mit bisschen Modant

00:00:50: bist.

00:00:51: Mike Michael Braunmöller aus Kempten.

00:00:53: Jetzt in Kempten.

00:00:54: Aber Mike, du bist ein gebürtiger Kemptner.

00:00:56: Also ich bin ja eine gebürtige Kemptnerin.

00:00:59: Also ich bin ein gebürtiger Algoi, komm aber aus.

00:01:02: Aus dem wunderschönen Bad Grünbach unter Aigoi.

00:01:05: Das ist kein Aigoi, aber

00:01:07: das zählt.

00:01:08: Geografisch

00:01:08: auf jeden Fall.

00:01:09: Auf jeden Fall.

00:01:10: Bad Grünbach aufgewachsen.

00:01:12: Du bist Koch.

00:01:14: Müssen wir jetzt erst einmal gucken.

00:01:15: Goldenes Fässlich hier in Kempten.

00:01:18: Du bist in Social Media unterwegs.

00:01:21: Kavia.

00:01:22: Ja, genau.

00:01:23: Also auf mehreren Etagen oder auf mehreren Ebenen.

00:01:26: Aber wir hatten das bei dir so angefangen.

00:01:29: Gab es auch eine Oma, die dich so ein bisschen an den Kochtopf geführt und gelenkt hat?

00:01:35: Oder hast du gesagt, nee, Leute, ich bekoche euch jetzt

00:01:38: erstmal?

00:01:39: Ich kann das schon.

00:01:41: Nicht ganz so, als meine Oma die kocht hervorragend.

00:01:43: Ja, ja, die Oma ist immer

00:01:44: an die Oma.

00:01:44: Das habe ich schon mal gerne.

00:01:47: Aber die Ursprung war wirklich so, ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen.

00:01:49: Das war natürlich tolle Kindheit auf so einem kleinen Dorf, aber ich dachte, nee, nee, muss da schon raus.

00:01:53: Und dann haben wir überlegt, mit welchem Job kommt man auch aus dem Dorf raus.

00:01:55: Und dann war halt Pilot oder Koch.

00:01:57: Und für Pilot war ich schulisch jetzt nicht ganz so.

00:02:00: Ja, gut.

00:02:00: In der Spur.

00:02:01: Und ich dachte, gut, da wird man halt Koch gern.

00:02:02: Das

00:02:03: mit der Höhenangst ist ja auch mitunter mit dabei.

00:02:06: Aber das stimmt, wenn du sagst, du bist raus und in die große weite Welt hinaus bei Koch ist das ja tatsächlich so.

00:02:14: Man hat ja unterschiedliche Stationen.

00:02:16: Das kann ja auf einem großen Schiff sein.

00:02:19: Das kann irgendwo in den Bergen sein.

00:02:21: Das kannst du

00:02:22: machen, was du willst.

00:02:24: Also, du kannst die Welt, egal wohin.

00:02:27: Und gerade so Deutschland, Österreich, Schweiz, wenn du die Ausbildung hast, du bist weltweit beliebt.

00:02:31: Also, die reisen sich mit dir.

00:02:33: Das ist schon so ein Stempel made in Germany.

00:02:36: Hat da noch was?

00:02:37: Absolut.

00:02:37: So ein Branding?

00:02:39: Ja.

00:02:39: Absolut.

00:02:40: Jetzt haben wir ja gerade gehört, Pizza ist deine Leibschmeiße.

00:02:43: Aber ganz kurz, wie ging's von Bad Gründenbach aus?

00:02:46: Wo hast du deine Lehre gemacht?

00:02:47: Ich bin da so naiv, wenn die ganze Sache rangang.

00:02:49: Ich habe einfach mal geschaut, was sind denn so die besten Hotels?

00:02:51: Und dann war es Bachmeier am Tegernsee mit dabei.

00:02:53: Und naja, gut, Bayern ist für den ersten Schritt mal so ein bisschen raus.

00:02:56: Aber nicht ganz so weit, da gehen wir an Tegernsee.

00:02:58: Ja.

00:02:59: Ja, und dann bin ich in der Küche gestanden.

00:03:01: Das war krass.

00:03:01: Also Küche ist schon sehr rau.

00:03:03: Gerade zu der Zeit noch

00:03:05: rau

00:03:05: als Reut.

00:03:06: Ja.

00:03:06: Das

00:03:07: war nach die Lehre gemacht.

00:03:09: Ja, schon rauert worden.

00:03:11: Und nach zwei Wochen dachte ich, ihr werdet doch Pilot.

00:03:16: Das war alles andere als cool.

00:03:17: Aber irgendwie habe ich dann doch den Sprung hinkriegt und dann ist es eine richtige Leidenschaft geworden.

00:03:22: Jetzt bin ich ganz froh, dass ich kocht bin, dass ich können doch nichts anderes.

00:03:25: Und er kocht, das muss ich lieben.

00:03:27: Dein ganzes Leben ist nur Gastomie.

00:03:29: Also wenn du dich für die Gastomie entschieden hast, dann bist du Gastro.

00:03:32: Dann sind deine Freunde aus der Gastro, dann ist alles ganz in Lebensspezien nur noch in die Gastro.

00:03:38: Also ganz oder gar nicht.

00:03:39: Das ist so entweder mit Haut und Haar oder eben gar nicht.

00:03:42: Das ist so eine halbleibige Geschichte, gibt es in der Gastro.

00:03:45: Und du musst halt eben, weil du, du hast jeden Tag, also heute ist so ein bisschen normaler geworden, Gott sei Dank, weil sonst hat man gar keine Nachwuchs mehr.

00:03:52: Ja,

00:03:52: ja.

00:03:53: Aber früher immer, fünfzehn, sechzehn Stunden war normal.

00:03:56: Nee, nee, das ist ein Hundert Job.

00:03:57: Jetzt sprichst du diesen rauen Ton in der Küche an.

00:04:00: Man hört das ja immer wieder.

00:04:02: Oder vielleicht auch manchmal so ein Doko im Fernsehen.

00:04:05: Aber ist das tatsächlich so?

00:04:07: Ja.

00:04:08: Also, der rauere Ton ist brutal.

00:04:09: Und der ist auch... Weißt du, als Außenstehender denken wir, okay, das sind lauter Psychopathen, aber es ist natürlich... Also, ich habe ja auch viele gehobene Gastromiehaber.

00:04:18: und wenn du jetzt, zum Beispiel, du bist jetzt der Küchenchef, du machst Rüben mit deinem Fleisch.

00:04:22: Und jetzt sagst du zu mir, Mike, wie schaut's aus?

00:04:23: Können wir anrichten, Tisch fünf in drei Minuten?

00:04:25: Und ich sag, ja, dann ist ja was Verbindliches.

00:04:27: Das heißt, dein Fleisch ist auf dem Punkt gegangen.

00:04:30: Und jetzt ist mein Piräni heiß.

00:04:31: Dann sagst du nicht, hey, liebe Maike, ist schade, dass es nicht teils ist.

00:04:34: Ich schmeiß mein Fleischbeckenbrat Neues, sondern du flippschall aus.

00:04:37: Bei meiner hängt auch ein Name dran, weißt du?

00:04:39: Ja,

00:04:39: sicher.

00:04:40: Ich verstehe das schon.

00:04:41: und der Raue-Ton, der ist schon, der macht auch, ich krieg da ein bisschen Gänsehaut.

00:04:43: Das macht das wichtiger.

00:04:44: Ich hab das geliebt.

00:04:45: Ja, fängt man da tatsächlich so mit dem Kartoffelschälen an?

00:04:48: Du bist jetzt das, weil das heißt, dass alle jetzt zuständig für Kartoffel und Zwiebel schneiden, oder?

00:04:53: Früher, ja.

00:04:54: Jetzt ist das ja alles schon.

00:04:55: Gott sei Dank.

00:04:56: Z.B.

00:04:57: Salat, die kriegst du heute.

00:04:58: Ihr werdet keine Werbung machen, aber wir haben von einem nahen Produzenten, bekommen wir Salat, fertig gewaschen und geschnitten.

00:05:06: Super.

00:05:07: Du hast eine riesen Auswahl.

00:05:07: Du hast sieben, acht verschiedene Sorten drin.

00:05:09: Der ist so sauber, den kannst du selber gar nicht sauber machen.

00:05:12: Und der ist so trocken.

00:05:13: Du weißt, der hält einfach ein, zwei Tage richtig knackig.

00:05:16: Du kennst das, wenn du so einen lächigen Salat hast,

00:05:17: weil das richtig trocken

00:05:18: gemacht worden

00:05:18: ist.

00:05:19: Und so ist mit Zwiebeln auch.

00:05:21: Wir kaufen die schon fertig gewürfelt.

00:05:23: Aber schon nicht mehr die Manpower.

00:05:26: B. Ja, das ist einfach nur clever.

00:05:29: Das hat sich schon viel geändert.

00:05:30: Gott sei Dank wahrscheinlich.

00:05:32: Gott sei Dank, Armin.

00:05:33: Ich meine, da brauchst du nicht stolz auf dein Minizibel schneiden.

00:05:34: Kannst du klar, solches können?

00:05:35: Nein,

00:05:36: aber man lernt da diese Messer- und Fingerfertigkeit.

00:05:39: Es ist ja immer beeindruckend, wenn Köche auch im Fernsehen so... Lernt man ja daheim.

00:05:45: Auch in Hauswirtschaft überhaupt nicht.

00:05:48: Was war die erste Station nach deiner Lehre, Tegernsee, und dann ging's quasi schon raus aus Deutschland?

00:05:54: Ja klar, ich

00:05:54: dachte, da muss ich auch richtig Gas geben, dann gehen wir nach London.

00:05:56: Da habe ich es gleich wieder gemacht, da dachte ich, was ist der beste Schuppe in London, Savoy.

00:06:01: Ach, gleich so.

00:06:03: Man gönnt sich ja sonst nix.

00:06:04: Und dann habe ich dir angeschrieben, hab gesagt, ich würde gerne bei euch arbeiten.

00:06:07: Und die haben dann auch zugesagt, da waren halt riesen Texte in Englisch, da war ja mein Englisch nicht so

00:06:12: gut.

00:06:13: Und ich habe nur rausgelesen, okay, das funktioniert, passt, dann bin ich da rüber und ich dachte, das läuft halt so, man kriegt da wieder eine Personalwohnung.

00:06:18: Ja, war nicht so.

00:06:19: Also ich bin da angreist, bin rein und sage, hey, hier bin ich.

00:06:21: Ich hatte erst mal am Haupteingang gefragt, was ich hier will, ich arbeite hier.

00:06:24: Dann sagt er, ja, dann verschwerte ich ins Haus rum und da bin ich hinten in so Personal eingegangen.

00:06:28: Natürlich arbeiten da Jahrhunderte von Menschen.

00:06:29: Ja,

00:06:29: ja, das ist eine

00:06:30: Riesel.

00:06:30: Die Küche war dreistöckig, irgendwie mit sechzig Köchen oder so.

00:06:34: Die Landschkeine, die jeden kennen, also da muss ich ein paar Jahre arbeiten.

00:06:37: Guten, haben die gesagt, gut, kannst du morgen anfangen, ach du?

00:06:39: Dann sag ich, ja, wir müssen irgendwie übernachten.

00:06:40: Dann sagt er, ja, aber bei uns, also wir haben keine Person in der Wohnung.

00:06:43: Ah, Scheiße.

00:06:43: Ja, und dann habe ich irgendwie geschafft, da war doch ein Deutscher drin.

00:06:47: Und habe ich denen erklärt, dann sagt er, ja, aber du musst dir doch eine Wohnung suchen, also so geht es nicht.

00:06:50: Und dann durfte ich so ein, zwei Nächte im Hotel übernachten und hab mir während des eine Wohnung gesucht.

00:06:55: Das war ganz witzig, bin bei einer Pfarrerin in Campentown unterkommen.

00:06:58: Ah, crazy.

00:06:59: Kann ich dir das zum Privathaus bei dir gewohnen?

00:07:00: Das war ganz witzig, also war eine coole Erfahrung.

00:07:03: Aber... Ich war noch ein bisschen zu jung, als ich bin da mit achtzehn nach London rüber und ich weiß noch, das waren lange Tage, war aber cool.

00:07:09: Wir mussten, wir haben am neun Uhr gestartet, bis zu vierundzwanzig Uhr.

00:07:12: Ah,

00:07:12: crazy.

00:07:13: Und du fährst aber ne vier Tage Woche gehabt.

00:07:15: Ja, sonst packt man das ja körperlich überhaupt nicht.

00:07:17: Das ist ja Hardcore.

00:07:19: Achtzehn geht es schon noch.

00:07:20: Da bin ich ja schon... Also das war schon cool, aber die mochten die Deutschen nicht so gerne.

00:07:26: Das war schon also schwierig, da ein bisschen Fuß zu fassen und dann durch das, dass es nachts um zwölf erst feiern war, musste man mit den Bussen fahren.

00:07:33: Als Allgäuer-Bub hast du schon ein bisschen Angst für den Nachtzwister.

00:07:36: Umsteigen muss hier lang.

00:07:37: Nein, nach drei Monaten, nach vier Monaten habe ich gesagt, nee, nee.

00:07:39: Ich gehe wieder zurück.

00:07:40: Okay, aber den Stempel hast du gehabt.

00:07:42: Du warst da.

00:07:43: Ja,

00:07:43: das war cool.

00:07:44: Ich glaube, ich würde das auch anders angehen jetzt.

00:07:46: Ich glaube, ich würde es jetzt clever anfangen.

00:07:48: Aber weißt du, mit dem Jugendlichen Leichtsein war das eine coole Zeit.

00:07:51: Keine Frage.

00:07:52: Und damit zurück ins Allgäuer.

00:07:53: Deine Geschichte ist einer, der mal Auszug aus dem Allgäuer mal kurz nach London rübergeswischt ist.

00:08:01: Arbeitstechnisch.

00:08:02: und dann hast du gerade Mike ja schon erwähnt, du bist wieder back to the roots zurück ins Allgäu.

00:08:07: Ja, das

00:08:07: ist ja natürlich, das Allgäu ist ja, also ich glaube, ich weiß nur ob es für jeden ist, der irgendwo herkommt, aber so als Allgäuer bleibt immer Allgäuer.

00:08:14: und die Region, ich meine, es gibt schöneres als Allgäuer, ich meine, so mehr ist super, es ist alles toll, das ist schon mal die große Stadt, ganz toll, wenn wir sie abends gleich wieder verlassen haben, aber das Allgäu ist schon, ja.

00:08:25: Ich freu mich jeden Tag, wenn ich hier aufwache, in die Berge, das ist einfach toll.

00:08:29: Aber als Jünger musst du trotzdem ein bisschen

00:08:31: raus.

00:08:31: Du musst

00:08:32: raus, du musst Erfahrungen

00:08:33: sammeln, du musst dich ein bisschen lernen, um dass du so geworden bist, wie du bist.

00:08:38: Du bist ja schon irgendwie super bekannt.

00:08:42: Ja,

00:08:42: ja, ja,

00:08:45: doch.

00:08:47: Und liebfalls London natürlich Katz.

00:08:50: Ja,

00:08:50: weil ich ein Schisser war.

00:08:51: Es kam einfach ein paar Sachen zusammen.

00:08:53: Und dann geh ich natürlich immer sofort wieder zurück, wo ich wohlfühle und deine Homebays.

00:08:57: Und dann bin ich zurück ins Allgäu.

00:08:59: Und dann habe ich dann auch hier natürlich wieder einen Job angefangen, gehobene Gastronomie und habe das auch ein bisschen gemacht.

00:09:04: Aber der Hunger war schon so ein bisschen da, aber ich muss so ein bisschen raus.

00:09:08: Aber ja, wenn man was anfängt, macht man das halt auch.

00:09:11: Und dann habe ich das net hinterfragt und irgendwann kriege ich einen Anruf von einem Freund aus Mallorca.

00:09:15: Okay.

00:09:16: Und der sagt, Mike, pass auf bei uns, geiles Hotel.

00:09:19: Das ist selber Rutana wunderschön, als es da ging.

00:09:20: Da war das Hotel von einem Kapuder von der Schweiz, in der es live ist.

00:09:24: Ich krieg es nicht mehr ganz zusammen und die Frau war irgendwie eine Prinzessin von irgendwas.

00:09:28: Also, der jetzt spielt keine Rolle.

00:09:31: Wunderschönes Anwesen und die brauchten dringend einen Chef Turnau.

00:09:34: Also so einen Runner, der jeden Posten kochen kann.

00:09:39: So ein Allrounder, der aber komplett, also perfekt in den einzelnen Ding.

00:09:45: Im besten Fall.

00:09:45: Perfekt, ja.

00:09:46: Das ist

00:09:47: gut.

00:09:48: Ist ja unbezahlbar eigentlich, wenn du so ein Allrounder bist, oder?

00:09:51: Ja,

00:09:51: und du bist halt... Also klar, es gibt einen Küchenchefs Oberhaupt, da weiß ich dich, er geht auch keiner, weil wenn einer frei hat, bist du die Vertretung am Posten.

00:09:58: Wenn er nicht reagiert, dann machst du den Posten ja nicht ganz so toll.

00:09:59: Also wenn der zurückkommt, dann will er ja, dass es toll ist, alles bevor er leidet.

00:10:02: Und von dem her hast du ein gutes Standing.

00:10:04: Und natürlich so Fortzug.

00:10:05: Ich sag, weil ich hab nicht mal drüber nach, dass er ja alle da hat, wir fahren nochmal auf den Strand.

00:10:11: Und diese Sorge ging im März los.

00:10:12: Ich weiß, das Telefonat war Januar oder so.

00:10:16: Also packte meine Sachen, ging auch recht schnell.

00:10:18: Man hatte immer viel Urlaub, weil man wenig frei hat in der Gastrum.

00:10:21: Also konnte ich meinen ganzen Rest Urlaub auch einmal nehmen.

00:10:23: Und jetzt muss ich kurz auswählen, weil es witzig war.

00:10:25: Ja gut, ich hab damals einen Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z-Z- Sag ich, es geht, es muss mit dem Auto überfahren, muss ja irgendwie mobiles sein.

00:10:38: Da haben wir die Sommerreifen drauf gezogen, im Februar.

00:10:42: Und bin los, muss ja, weißt du, durch die Schweiz.

00:10:43: Ja, genau, hatte ein paar

00:10:45: Kilometer vor dir.

00:10:46: Irgendwann, weil dann Südfrankreich, da war es echt gut.

00:10:48: Es war auch wieder eine mega Erfahrung als Mallorca.

00:10:51: Und das ist nicht wie Auswand.

00:10:52: Das ist wirklich tatsächlich unser nächstes Bundesland, oder siebzehntes Jahr, das muss ich sagen, das Bundesland.

00:10:59: Mallorca ist da.

00:11:00: Er ist

00:11:00: schon vom Wetter.

00:11:01: Das ist schon so, nee.

00:11:03: Ich wollte nie nach in Mallorca.

00:11:04: Weil ich immer von den Ballermann gehört hab.

00:11:06: Nein, das hab ich noch so ein bisschen abschreckt.

00:11:07: Aber die Ballermann ist ja winzig klein und die Mallorca ist ... Also Mallorca ist ... Schön.

00:11:11: Das hat so neben Allgäu aus so ein ganz, ganz ...

00:11:13: Besonderes Flair oder Ambiente-Atmosphäre.

00:11:16: Jetzt war es dann Mallorca, bisschen Sonne getankt, bisschen braun geworden.

00:11:21: Ja, weil lang ist es so auf

00:11:22: Mallorca.

00:11:22: Ja.

00:11:22: Und warum bist dann wieder ... Back to the Roots?

00:11:24: Das Allgäu ist so ein Springenball nach draußen, aber auch immer wieder so ein Erdungspunkt.

00:11:30: So deinen ... Ja, die Verwurzelung.

00:11:33: Also, so geht's

00:11:33: mir.

00:11:34: Du bist da schon, also nach fünf Jahren, Fische schon so angekommen, aber nicht zu Hause, weißt du?

00:11:38: Ja, ja.

00:11:39: Du bist immer so ein bisschen auf den Sprung durch.

00:11:40: Du hast dann, ich hab nicht mal einen Namen am Briefkasten gehabt.

00:11:42: Also weißt du, das ist so du weißt, das ist temporär.

00:11:45: Und so richtig angekommen, das war immer so das Allgäu.

00:11:48: Also wenn Mallorca nie geworden ist, vielleicht im Alter nochmal, aber so aktuell war immer, ich hab immer gewusst, ihr geht zurück ins Allgäu.

00:11:55: Und dann kann ich zurück ins Allgäu.

00:11:56: Und dann?

00:11:57: Hast dich selbst schnell nicht gemacht.

00:11:58: Ja, nee.

00:11:59: Eigentlich wollte ich dann nach Salzburg weiter.

00:12:01: Zu Mozartkugel.

00:12:03: Zu den Mozartkugeln.

00:12:04: Ich war nur zum Zwischenpunkt im Allgäu.

00:12:06: Und dann war ich von dem Freund auf den Geburtstag eingeladen.

00:12:09: Und dann kam meine Frau da bei der Tür rein.

00:12:10: Ja.

00:12:11: Und dann bleib hier.

00:12:12: Das

00:12:12: war wirklich so ganz kitschig.

00:12:14: Liebe auf den ersten Blick.

00:12:16: Das war's.

00:12:17: Ganz Österreich direkt Haken.

00:12:18: Du bleibst schon Allgäu.

00:12:19: Tschüss,

00:12:20: Amadeus.

00:12:20: Das war's.

00:12:21: Das war's.

00:12:23: Und dann hast du ja auch einen Namen gemacht.

00:12:25: Also du bist bekannt.

00:12:26: Ich habe das ja schon gesagt.

00:12:27: Du bist bekannt.

00:12:28: Und seit wieviel Jahren hast du das ...

00:12:31: Das Goldene Fessel.

00:12:32: Ja,

00:12:32: das Goldene Fessel.

00:12:33: Wir

00:12:33: haben es dann neu genannt, weil witzig.

00:12:35: Neu auf Allgäuerisch.

00:12:36: Neu?

00:12:36: Ja.

00:12:36: Und wir versuchen ja immer alles ein bisschen neu zu machen, weil ich auch ... Ja, ja.

00:12:39: Neu.

00:12:39: Ich weiß, ich habe neu und wir haben uns wieder neu zu hinterfragen und alles.

00:12:42: Drum, Neu im Goldene Fessel.

00:12:44: Ja, das haben wir im Ende eines Zwanzig genommen.

00:12:47: Ja.

00:12:47: Zu einer schwierigen Zeit muss man sagen, für alle eine schwierige Zeit.

00:12:51: Aber mutig warst du da, dass du sagst, okay, ich mach das trotzdem?

00:12:55: Ich frag mich, ob das Mut oder Dummheit war.

00:12:58: Eines von beiden.

00:12:59: Aber es war auf jeden Fall eine super Erfahrung.

00:13:02: Und es ist immer noch eine tolle Erfahrung.

00:13:04: Und die Gastro ist toll.

00:13:06: Was mich bisschen traurig stimmt, ist, dass wir so wenig Nachwuchs haben.

00:13:11: Aber ich verstehe es immer so.

00:13:13: Die Gastro ist so schwierig.

00:13:16: Ich füße aus dem Haus, gehe ich arbeiten.

00:13:17: Dann hast du mittags deine Kocherei, machst die Vorbereitung und dann hast du nachmittags Zeit für dich.

00:13:21: Zwei, drei Stunden.

00:13:22: Dann gehst du nach Küche, kannst du nix anfangen.

00:13:24: Und dann soll ich abends schon wieder arbeiten bis spät in die Nacht.

00:13:27: Ja, das ist da keine Streit, hurra, geiler Job.

00:13:29: Das

00:13:30: ist auch klar.

00:13:30: Ja, aber im Großen und Ganzen habe ich ein wunderbares Team.

00:13:32: Der Job ist super, aber nur Gastrodeutel ist Reichtheit nicht.

00:13:36: Ich bin ja immer auf der Suche, was kann man noch machen?

00:13:39: Und während der Corona-Phasik und Dach kommen, fangen wir Social Media an.

00:13:43: Jetzt haben wir so ein bisschen die Rezepte für die Leute zu Hause, weil viele kochen ja gerne zu Hause.

00:13:48: Ja, das stimmt.

00:13:49: Und man will ja mit den Leuten so ein bisschen mehr wert.

00:13:51: Die Mehrwert ist für mich immer wichtig.

00:13:52: Sind es die Angestellten, ist egal wer, aber wenn du mehr wert gibst, irgendwie, das ist auch schön für alle.

00:13:57: Absolut,

00:13:58: absolut.

00:13:59: Und so kam die Idee zu Social Media.

00:14:00: Aber damals haben wir dann so meine Frau gesagt, ich bin zu alt für so was, muss ich Alter Depp jetzt mit Social Media anfangen?

00:14:04: und das war Corona Zeit.

00:14:07: Und irgendwann habe ich dann doch Sagen wir mal jetzt, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist,

00:14:11: dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es

00:14:16: jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt

00:14:32: ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt

00:14:34: ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt ist, dass es jetzt.

00:14:39: Ich wollte so die ganze Bandbreite, weiß ich, von ganz, ganz schlichtes Essen wie Pommes fritten bis zu auch so mal ein bisschen Einblick in die Gastronomie, gesternige Gastronomie, auch mal so ganz high quality Sachen.

00:14:51: Deshalb so das Fritten und Kaviar, weil das auch meine Welt ist, weiß ich, von Plumper Curry, was für Pommes bis hin zur Beef Wellington.

00:14:59: Und das wollen wir alles so ein bisschen mitgeben in dem Account.

00:15:02: Mike, was ist das außergewöhnlichste, was du je gegessen hast, selbst zubereitet oder woanders?

00:15:08: Weißt du das noch?

00:15:09: So das Abgefahrenste.

00:15:10: Ja, das Ausgewöhnlichste.

00:15:11: Das war eine Berufsschule in Miesbach.

00:15:13: Da hatten wir, aber ich kann mich so ganz, ganz grau noch nicht daran erinnern.

00:15:17: Da hatten wir einen Tag, da konnten wir Bisonratte, Klapperschlange, ich glaube, Krokodil war dabei.

00:15:24: Also da konnten wir so ein paar Sachen durchprobieren.

00:15:26: Und das Krokodil war wie Hühnchen.

00:15:27: Also alles gut, kann man essen.

00:15:29: Mike läuft bei dir in einer Küche-Radio-CD.

00:15:32: Ja, hängt

00:15:33: euch

00:15:33: den ganzen Tag.

00:15:34: Hey, cool, vorbildlich.

00:15:37: Wir stecken mittendrin, wie soll ich sagen, in der Kulinarik am Mondschark.

00:15:42: Fritten und Kavia, das ist dein YouTube-Kanal.

00:15:46: Also Instagram.

00:15:47: Oder Insta, Insta, sorry, Insta.

00:15:50: Seit anderthalb Jahren, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:15:58: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:16:03: April, April, April,

00:16:04: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, erreichen, weil du weißt nicht, warum sie nicht mehr essen gehen, reicht es einfach gerade nicht, haben sie Angst.

00:16:10: Es ist so vieles, da will ich auch gar nicht drauf eingehen, aber es gehen einfach immer weniger Menschen essen, was aber nicht heißt, dass sie das weniger Interesse in der Kulinarik haben.

00:16:18: Ja, stimmt.

00:16:18: Und ich denke das so offen, welche bei uns zu Besuch sind oder was, und die fragen dann, warum schmeckt das so viel leckerer, als wenn ich das kochen soll.

00:16:25: Das sind nur so kleine Handgriffe, weißt du das zum Beispiel?

00:16:28: Wenn du so sie machst, dann flacke Butter mit rein.

00:16:31: Wenn du irgendwie was Schweres hast, machst du einen Spritzer Zitrone, Zitrone ist so... Wenn du oft denkst, irgendwas stünde beim Essen nicht, dann spritzt du die Drohne rein.

00:16:37: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:39: Ja, ja,

00:16:40: so dir zu knipfen.

00:16:40: Das ist ein lauter so

00:16:41: Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:41: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:42: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:43: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:44: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:45: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:45: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:47: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:47: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:48: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:49: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:51: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:51: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten, weißt du?

00:16:52: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:53: Das ist ein lauter so Kleinigkeiten,

00:16:54: weißt du?

00:16:54: Ja, so dir zu knipfen.

00:16:55: Du bist der Profi, du hast das gelernt und du kennst natürlich die vielen kleinen Knöpfe.

00:16:59: Man kriegt so bei der Omi, bei der Oma was mit.

00:17:02: Ich kann mich da auch noch daran erinnern, ich habe die Mehlschwetze von meiner Oma gelernt.

00:17:06: Da haben wir zusammen eine Tomatensauce gemacht und sie hat gesagt, Kind.

00:17:09: Da ist Butterschmalz, da haben wir das Mehl und dann guck mal und dann riecht es, also auch mit Geruch, was da so passiert und du lebst ja auch die Kulinarek.

00:17:17: Absolut.

00:17:18: Was ist so deine Zielgruppe mit Fritten und Kaviar?

00:17:21: Eigentlich jeder.

00:17:22: Jeder.

00:17:22: So den jüngeren, den man sagt, hey Leute, abgepacktes Essen ist auch zwischendurch mal gut, kann, schmecken.

00:17:30: Aber hey, bereitet ihr, bereitet euch doch mit ein paar Handgriffen selber was fluffiges zu.

00:17:34: Und das ist das, was ich meine, also von Fritten bis KW, also von ganz Bodenständigen und Einfachness bis ein bisschen ausgefallener, gib ihr alles.

00:17:42: Und da ist noch was, und du kannst mir natürlich auch Fragen stellen, wenn du sagst, hey, ich hab da jetzt irgendwie ein Problem, schreib mir, ich beantworte wirklich alles.

00:17:49: Zwar nicht vielleicht sofort am gleichen Tag, aber ich beantworte wirklich alles.

00:17:52: Das finde ich total cool.

00:17:53: Gab's dann schon Fragen an dich?

00:17:55: Ja, ständig, also wirklich, es gibt ganz viele Fragen.

00:17:58: Am meisten immer, wo kommt der Pulli her, oder von dem ist der Pulli, oder so.

00:18:00: Es

00:18:02: ist nicht, also Essen-Fragen, okay.

00:18:05: Ja, weil eigentlich glaub, also ich glaub, das liegt darin, dass meine Videos so gut erklärt sind und die Texte dazu so gut sind, dass da keine Fragen offen bleiben.

00:18:11: Ja.

00:18:12: Wenn ich dir jetzt irgendwie, ich hab so ein kleines Körbchen da, da liegen ein paar Sachen drin.

00:18:16: Wenn ich dir die jetzt zeige oder nenne, kannst du daraus was zaubern?

00:18:20: Ja, ich hoffe schon.

00:18:21: Okay, ich hab eine Birne.

00:18:23: Ja.

00:18:23: Ich hab Käse.

00:18:24: Ja.

00:18:26: Ich hab Milchpulver.

00:18:27: Oh ja.

00:18:27: und habe noch ein bisschen vertrockneten Lebkuchen.

00:18:31: Okay.

00:18:32: Ja.

00:18:32: Okay, gut.

00:18:33: Ja?

00:18:34: Was

00:18:34: kannst du grittet?

00:18:36: Wir sind live,

00:18:36: ja?

00:18:37: Also was auch.

00:18:38: Nimm die Lebkuchen, da machen wir uns ein Crumble draus mit ein bisschen Butter.

00:18:41: Cool.

00:18:42: Ich nehme Crumble, Butter und wir nehmen ein paar Alkohol Kekseerstüme, die wir da rein haben, wie so ein Art Boden können wir machen.

00:18:46: Oder wir lassen das locker flockig als Crumble.

00:18:49: Dazu nehmen wir den Käse und aus dem Binnen machen wir einen Chutney.

00:18:53: Wir hacken die Binnen zusammen.

00:18:54: Machen die ein bisschen Chutney, ein bisschen Zucker, ein bisschen Weißbein, kochen sie ein Chutney ein.

00:18:58: Dann mal leckeres Chutney mit dem Käse und als süße Komponentie dazu, das Crumble vom Lebkuchen.

00:19:03: Und in unseren Kaffee machen wir das Milchpulver rein.

00:19:05: Cool!

00:19:06: Wow, und so schnell geht's.

00:19:08: So schnell geht's.

00:19:08: Also wer das Rezept haben will, kann uns auch schreiben hier auf redaktioneteiger.de oder auch an dich.

00:19:14: Fritten

00:19:14: und Kaviar.

00:19:15: Ja, Fritten und Kaviar.

00:19:16: Das ist eine tolle Erfahrung, das macht dir ut's Spaß, da auch unglaublich kreativ zu sein oder den einen oder anderen Kniff zu verraten oder einfach auch sagen, hey Leute, so ein ganz einfaches Essen in Anfangszeichen, das ist oberlecker.

00:19:30: Voll, absolut.

00:19:31: Und jeder kann kochen.

00:19:32: Wirklich, jeder kann kochen.

00:19:33: Wenn du ein bisschen Bock drauf hast, ein bisschen Leidenschaft, ein bisschen

00:19:36: Gefühl,

00:19:37: dann ist kochen echt kein Hexenwerk.

00:19:39: Und dass du gut bist, wir weißt ja auch irgendwo, wir machen jetzt ein Spagat, ich mache jetzt so ein Spagat über die Straße, zumindest schon ganz kurz.

00:19:49: Es bist du in Social Media unterwegs, du bist vor Ort präsent, ja.

00:19:53: Man kennt dich, du hast deine Erfahrungen im Ausland auch gesammelt, mit hier hergebracht, dein eigenes Ding kreiert.

00:20:00: Und jetzt gehst du noch ein Step weiter.

00:20:02: Jetzt gehst du mal so richtig in die Öffentlichkeit.

00:20:04: Ja, The Taste.

00:20:06: The Taste.

00:20:07: Das ist so eine krasse Nummer.

00:20:09: Ja, das kam auch irgendwie unerwartet.

00:20:11: Also die The Taste-Redaktion, ich hoffe, ich darf das sagen, ich sag's einfach, die The Taste-Redaktion hat mich auf Insta angeschrieben, ob ich nicht Interesse hätte, bei The Taste mitzumachen.

00:20:19: Okay.

00:20:19: Und dann habe ich so kurz überlegt, weil normal wäre der nicht mehr, also ich finde die Show schon immer gut.

00:20:23: Ich finde das vom Markt mega.

00:20:24: Phänomenal.

00:20:25: Aber

00:20:25: ich will von selber nicht mehr draufkommen, dass mich da anmeldet.

00:20:27: Ich glaube, ich wäre da einfach schon für mich selbst zu alt.

00:20:29: Ja, und dann haben die mich angeschrieben und dann denkst du kurz drüber nach und denkst, komm, das... und das ist ja schon so ein bisschen, weißt du, pusht ja so ein bisschen das Ego, wenn die dich anschaut.

00:20:38: Ja, ja, ja.

00:20:39: Ja, noch?

00:20:40: Ich mach mit.

00:20:41: Und dann hab ich zurück, sag ich, okay, ich bin dabei.

00:20:42: Dann sag ich die, ja, ja, okay, super, wir schicken dir alles zu.

00:20:45: Und da kommt ein Link mit der Bewerbung an das Ding.

00:20:46: Ich weiß nicht, was für eine Bewerbung.

00:20:47: ich hab gesagt, ich mach mit.

00:20:48: Aber Bewerben muss sie wieder... Also ich muss, um das abzukürzen, die haben mich auf die Idee gebracht, aber ich muss mich trotzdem ganz normal jeden Step bewerben, wie jeder andere auch.

00:20:56: Ja, aber dann habe ich ja schon gesagt, ich mache mit, also mache ich den ganzen Bewerbungsprozess und der ist gar nicht so einfach.

00:21:00: Also, du schreibst hin, was du kochen würdest, deinem Lieblingsjuron, dann machst du Bewerbungsvideo.

00:21:06: Und dann die zweite hast du in Telefonat und dann bist du eingeladen in, ich war damals in einer Kochschule in München, da musst du dich schon mal vorkochen, weißt du, dass du unter

00:21:14: Zeitdruck schon mal

00:21:15: was kochen kannst.

00:21:16: Und daraus bist du ja ständig interviewt.

00:21:18: Und da geht es als die Kamerateam und Interview weg, kommen die nächsten und am Ruh, am Reden und am Kochen und alles ist stressig.

00:21:23: Oder bei Erklehrung und Abschnittebühnen

00:21:25: und alles Parallel.

00:21:26: Das war so der nächste Step.

00:21:27: Dann ging es direkt am Anschluss noch mal ein Interview.

00:21:30: Und daraufhin wurde ich dann als eingeladen in die Show.

00:21:33: Und in die Show und ich habe mir gedacht, das ist im Fernsehen nix im Zufall überlassen.

00:21:36: Das ist doch, also da ist nichts gefegt.

00:21:39: Du kommst an dahin und dann waren es vierzig Leute eingeladen.

00:21:41: Da müssten du liegen.

00:21:42: Da waren vierzig Leute.

00:21:43: Und es sind ja nur sechzehn Plätze frei.

00:21:45: Ja, ja.

00:21:46: Und die fünzigen Leute, die kommen, die werden per Losverfahren wirklich mehr wann kochen dürfen.

00:21:51: Und mein Los war Tag zwei.

00:21:53: Also ich war ziemlich spät dran.

00:21:56: Und mal jetzt darf ich das Spezialische raus, ich war der Letzte.

00:21:58: Also ich hatte Glück und hatte den letzten Platz, konnte ich noch ergattern.

00:22:01: Und das war so, jetzt kochst du natürlich.

00:22:03: Und dann kommst du hoch und der Löffel kam auch gut an.

00:22:06: Und dann sagt so ein Raue zum Beispiel.

00:22:07: Ich wäre am liebsten zum Team Raue ins Team.

00:22:08: Ich sagte, hey Mike, alles super, wäre toll.

00:22:11: Wir werden gut zusammen, aber mein Team ist leider voll.

00:22:14: Ja, super.

00:22:15: Danke.

00:22:15: Nicht gut.

00:22:16: Dann kam Alexander Hermann.

00:22:17: Ja, Maul Deschle, eh klar.

00:22:18: Für Bayern ist das eine super Sache.

00:22:20: Aber mein Team ist voll.

00:22:21: Macht auf Rot.

00:22:22: Und dann ist das gleiche Spiel.

00:22:23: Und dann die Elef hatte Gott sei Dank noch einen Teamplatz frei.

00:22:26: Und dann konnte ich da rein.

00:22:28: Und dann ist so die anderen, die noch unten waren und quasi auf ihre Chance gewartet haben, die können dann wieder abreißen.

00:22:32: Die haben dann die Chance sich wieder zu bewirben und dann wieder drauf.

00:22:35: Und so kam ich zu der Taste so.

00:22:37: Also alles echt.

00:22:38: Da hatte ich auch kein Bonus, gar nichts da.

00:22:40: Und da rutscht schon reine die Show und das ist schon wild.

00:22:43: Da testen wir eine absolut coole Kochshow.

00:22:46: Wie schwer ist es tatsächlich, so ein komplettes Menü mit Beilage, mit Zöße, mit Deko auf so einen Mini-Löffel zu bringen?

00:22:53: Was hatten der für ein Maß dieser porzellanen Probierlöffel?

00:22:57: Ich sag mal so zweieinhalb auf dreieinhalb.

00:23:00: Ja, das hofft ihr

00:23:01: nicht.

00:23:01: Das

00:23:02: ist nicht groß und ich kann den am Anfang muss ich ehrlich zugeben.

00:23:04: Schon sehr belechelt, denke ich mir halt.

00:23:06: Das soll so schwierig sein an so einem Löffel.

00:23:07: Aber... Wer es bis jetzt verfolgt hat, der sieht ja, ich konnte immer gut abliefern im Team kochen.

00:23:14: Aber im Einzelkochen war immer so ein Mittelfeld.

00:23:16: Ich habe immer so richtig verkackt.

00:23:19: Aber das ist schon... Ich hatte zum Beispiel einmal einen Löffel, da war ein Steinboden im Grafioli und der war so gut.

00:23:25: Aber das war einfach, die Proportionen haben da nicht geschickt.

00:23:27: Ich habe ihn da oben geschickt und da war einfach zu wenig Sauce drin.

00:23:30: Bei so einer kleinen, wenn das nicht perfekt ist, dann ist das Gericht einfach nicht mehr gut oder nicht mehr so gut, dass es gemährreich ist.

00:23:38: Der Löffel ist schon sehr tückisch.

00:23:40: Das kann ich mir vorstellen.

00:23:41: Das schaut auch manchmal aus wie kleine Kunstwerke.

00:23:43: Da wird ja auch fast mit der Pinzette noch drei ringelige Schnittlauch irgendwie positioniert oder so ein Beerenböbbele irgendwie.

00:23:52: Das ist zum Beispiel ein großen Teleki-Spezler-Hauschaltender für Schnittlauch drauf.

00:23:57: So einem kleinen, wenn du zu viel Schnittlauch drauf machst, einfach zu viel, da reichen dann die Dreiringchen.

00:24:01: Also der Löffel, der ist schon sehr, sehr, der verzeiht nichts.

00:24:04: Der verzeiht wirklich nichts.

00:24:06: Nee.

00:24:07: Wie ist es so, die anderen Teilnehmer, die da sind, du bist ja jetzt, ich sage jetzt mal im Profi, ja klar, du hast Koch gelernt, du bist selbstständig, du hast einen eigenen Insta, also Social Media Kanal.

00:24:18: Jetzt sind ja da bei einer Taste auch immer wieder, wie soll ich sagen, Naturtalente vielleicht in Anführungszeichen mit dabei.

00:24:25: Jemand, der einfach begeisternd kocht.

00:24:29: Unfair?

00:24:30: Nee.

00:24:31: Absolut nicht.

00:24:31: Weißt du was?

00:24:33: Ich habe mir das auch schon mal überlegt.

00:24:35: Also man merkt, wenn es kochen losgeht, ein Profi, der weiß halt, was zu tun ist.

00:24:38: Was dauert lang, was dauert nicht so lang.

00:24:40: Klar, das ist ja mein Job, mein täglichen Brot.

00:24:42: Natürlich.

00:24:42: Der Laie fängt halt an und geht da so ein bisschen.

00:24:45: Und das ist echt ein Vorteil.

00:24:47: Der hinterfragt das nicht so hart.

00:24:48: Weißt du, der... Okay.

00:24:49: Ich hinterfrag ja... Oder nein, falsch.

00:24:51: Ich hinterfrag nichts mehr.

00:24:53: Oder weil ich es so gelernt habe.

00:24:54: Weißt du,

00:24:54: das ist informatisch.

00:24:55: Und

00:24:55: die machen so eine ihre Naivität.

00:24:57: Fangen die mal an.

00:24:58: Zum Beispiel... wie Jenny bei mir im Team.

00:25:00: Wirklich, die kocht, wenn wir rüber schauen, machen wir, okay, was die macht, das ist dirre.

00:25:05: Da macht die Sachen, das wird ich als Profi niemals machen, niemals.

00:25:09: Und dann ist der Löffel fertig und probiert und denkt mir, okay, das ist geil, das ist krank.

00:25:12: Das ist wie, wenn ein Rennfahrer, wenn ein Rennen die ganze Zeit rausfährt, trotzdem als Asserns Ziel geht.

00:25:17: Das ist eigentlich unmöglich, aber im Kochen ist möglich, also Wahnsinn.

00:25:21: In Laie darfst du nicht unterschätzen.

00:25:23: Ihr seid ja im Team, wie sind die Wipes im Team?

00:25:28: Natürlich, jeder will irgendwo weiterkommen, seine Sterne oder irgendwas kochen.

00:25:34: Oder merkt man da so im Laufe der Zeit, ah, waren die Ellbogen vielleicht

00:25:37: ein bisschen spitze?

00:25:38: Nein, weil es ja nicht hast.

00:25:40: Du hast am Anfang des Teams kochen.

00:25:42: Da ist egal.

00:25:43: Ich meine klar, du musst ganz ehrlich sagen, wenn dein Löffel geschickt, dann ist natürlich immer eine Ehre und das ist auch das Ziel.

00:25:48: Aber im Endeffekt heißt es in der Runde nur über Leben.

00:25:50: Also ich wurscht, welcher Löffel rausgeht, Hauptsache von unserem Team fliegt keiner raus.

00:25:56: Und dann im zweiten Solo kochen ist ja auch wieder jeder für sich.

00:25:59: Weißt du, das ist nicht so das...

00:26:00: Es ist nicht dauerhaft so diese Konkurrenz-Dings, sondern immer in der Gruppe und

00:26:03: dann... Aber du bist das, dass wir uns alle... Weißt du, ist ja keiner mehr so weit gekommen, der es nicht verdient hat.

00:26:08: Weil jeder, der jetzt und dabei ist, der hat es verdient.

00:26:11: Ja,

00:26:11: ja.

00:26:12: Und drum freut man sich schon.

00:26:13: Klar, das ist immer so ganz nah beieinander.

00:26:15: Du freust dich einerseits, wenn du selber erfolgreich bist, aber bist auch total traurig, wenn du jetzt andere rausfliegst, weil man lernt sich ja schon so ein bisschen lieben und schätzen.

00:26:22: Natürlich.

00:26:23: Also es ist wenig Konkurrenzkampf.

00:26:24: Also, nee.

00:26:26: Konkurrenzkampf ist das falsche Wort.

00:26:27: Es fiebert jeder für jeden mitten, jeden traurig und natürlich für jeder auch gewinnen.

00:26:31: Das ist ein Wettkampf.

00:26:32: Irgendwo schon der Drang, man will selber auf dem Protest stehen, aber man hilft sich ja auch untereinander und gegenseitig.

00:26:40: Es ist so

00:26:40: eine Mischung aus, Team und trotzdem Einzelkämpfer.

00:26:44: Es ist wirklich auf Augenhöhe das Ganze.

00:26:47: Und ich muss noch mal dazusagen, das ist Wahnsinn, das ist alles echt, ich kann es gar nicht glauben, das ist wirklich...

00:26:52: Ja, man kennt das ja, meiner Meinung nach ist wirklich was so, als Fernsehzuschauer und denkt sich, ja okay, da wird da ein bisschen, aber ihr habt ja diese eigenen Küchen, ihr habt ja wie so begibbare Kühlschränke, ihr habt ja das ganze Equipment auch mit Ofengaschen und so weiter, das ist real.

00:27:08: Real Cooking.

00:27:08: Wenn ich das natürlich mit uns

00:27:09: hinziehen, sind sie um, dann gibt es auch keinen bisschen netter Kerl, haut es mal noch drauf, es ist wirklich, es ist real.

00:27:15: Wie groß sind die?

00:27:15: Es ist so Halftime da, oder?

00:27:18: Ja, die letzte Folge

00:27:20: ist am siebzehnten Dezember.

00:27:22: Jeden Mittwoch kommt es.

00:27:24: Ja.

00:27:24: Ich glaube, wir sind halb, ich weiß gar nicht, was ist halb für Datum.

00:27:26: Vierzehnzehn

00:27:27: bis November.

00:27:28: Ja, wir sind schon ein bisschen über da.

00:27:31: Vielleicht kannst du jetzt gerade noch zum Schluss so ein Appell raus schicken, warum es lohnt.

00:27:35: sich auch mal der Taste zu gucken, natürlich, weil ein Allgäuer mit am Start ist.

00:27:40: Also ganz klar, weil ein Allgäuer auf Start ist, aus dem Fall.

00:27:42: Und auch so ist es schon sehr unterhaltsam.

00:27:44: Und es ist, ja, also wer Bock hat auf, oder wem Wochenleidenschaft ist, der muss der Taste anschauen.

00:27:49: Das ist einfach fiebernd.

00:27:50: Das ist Wettkampf, das ist sehr kreativ.

00:27:52: Man kann gute Ideen holen.

00:27:53: Und wer das nicht will, soll begriffen und KWF beischauen.

00:27:55: Da gibt es auch gute Ideen.

00:27:56: Da

00:27:56: gibt es ganz gute Ideen.

00:27:57: und die guten Ideen zum Essen gibt es natürlich bei dir im Neu.

00:28:01: im goldenen Fessle.

00:28:02: Alles abgedeckt.

00:28:03: Alles abgedeckt.

00:28:04: Danke für deinem Besuch.

00:28:05: Danke dir.

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