Bühnenmagie im Studio - Musical-Sänger Kevin Prinz verzaubert uns live
Shownotes
In dieser besonderen Podcastfolge durften wir Musical-Sänger Kevin Prinz aus Aichstetten begrüßen – und der hat nicht nur erzählt, sondern auch gesungen und live im Studio gespielt.
Kevin gibt uns faszinierende Einblicke in das Leben auf und hinter der Bühne: von intensiven Proben über Lampenfieber bis hin zu den Momenten, in denen der Vorhang aufgeht und alles andere verblasst. Er spricht über seine musikalische Reise, seine Rollen, die Herausforderungen im Musical-Business und die Leidenschaft, die ihn jeden Tag antreibt.
Und als Highlight: Eine exklusive Live-Performance direkt in unserem Studio, die selbst uns sprachlos gemacht hat. Eine Folge voller Emotionen, Musik und echter Bühnenenergie – absolut hörenswert!
Transkript anzeigen
00:00:02: Gesund und vital durch den Tag.
00:00:04: Der Allgäuchelt-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhofapotheke Kempten und Pur Natur, weil Gesundheit bei der
00:00:11: Ernährung beginnt.
00:00:12: Heute ist mein Gast, Kevin Prinz.
00:00:15: Schön, dass du da bist, Kevin.
00:00:17: Und Prinz ist auch dein richtiger Name.
00:00:19: Ja, hallo.
00:00:19: Schön, dass ich da sein darf.
00:00:20: Und Prinz ist tatsächlich mein richtiger Name,
00:00:22: ja.
00:00:23: Du kommst aus Leutkirch.
00:00:24: Jetzt muss ich ganz kurz natürlich sagen, in welcher Kategorie ich dich jetzt heute hier habe, bei mir im Kaffeeklatsch.
00:00:31: Du bist ein All-in-one-Paket.
00:00:33: Ja, das kann man so sagen.
00:00:35: Also ich mach alles, was mit Stimme zu tun hat.
00:00:39: Du bist Künstler ein All-in-one-Paket.
00:00:42: Wie viele verschiedene Bereiche vereinen sich denn da?
00:00:45: So bei dir.
00:00:46: Oh, also, da tue ich mir jetzt schwer beim Aufzellen, weil das sind dann doch schon einige.
00:00:49: Also generell kann man sagen, dass ich sehr aktiv im künstlerischen Bereich bin.
00:00:54: Genau, das hat sich schon sehr früh bei mir auch abgezeichnet, weil im Kindergarten gab es kein Tisch, der von mir nicht als Bühne benutzt wurde, sozusagen.
00:01:02: Ja, also es ist wirklich tatsächlich in den Genen, es ist veranlagt in meinem Charakter, in meinem Wesen und dazu gehört natürlich die Singstimme, die Sprechstimme.
00:01:13: Es gehört Ausdruck dazu, die Körperlichkeit auf der Bühneausstrahlung und ja, das vereint sich alles in mir als Künstler.
00:01:21: Cool, ich bin irgendwie schon echt geplettet.
00:01:24: Also dein Weg war schon außen Kindergarten raus.
00:01:27: Ich muss mal auf die Bretter, die die Gesangswelt, die Darstellungswelt bedeuten.
00:01:33: Da muss ich hin.
00:01:33: Ja, aber das war nie so, dass ich mir das als Ziel gesetzt habe.
00:01:36: Das kann man einfach so.
00:01:37: Dahin wollte mit Ach und Kracht.
00:01:40: Das war schon ganz natürlich für mich irgendwie.
00:01:43: Seid ihr eine künstlerische Familie daheim?
00:01:45: Instrumentenmäßig oder hat man auch viel gesungen?
00:01:50: Heute macht das ja gar keiner mehr, aber so das gemeinsame Singen.
00:01:54: Ja, man könnte meinen, dass es aus einer künstlerischen Familie dann auch die Kinder diese Begabungen verabbeckt
00:02:00: haben.
00:02:01: Aber das war jetzt bei meiner Familie nie so, dass es musikalisch wahnsinnig...
00:02:06: Dass da schon Musik irgendwie gemacht wird, dass
00:02:08: du das
00:02:09: schon auf den Genen hast.
00:02:10: Ja,
00:02:10: meine Mama war mal im Gospikor und mein Papa
00:02:13: hat beim
00:02:13: Kirchenspiel mal mitgemacht.
00:02:17: Aber ich glaube eher so, eher die Persönlichkeit und die Charakterzüge von meinen Eltern.
00:02:21: An dieser Stelle, Mama, ich bin im Radio!
00:02:23: Juhu!
00:02:25: Liebe Grüße!
00:02:26: Wo wohnt die Ma?
00:02:27: Die Mama ist beim Arbeiten gerade und liebe Grüße ans Elo-Bau-Team in Leutkirch.
00:02:31: Ich hab die Grüße schon angekommen und der hört uns da heute.
00:02:35: Wir plaudern nämlich ganz locker, flockig uns durch diesen Kaffee-Clutch-Kevin.
00:02:40: Kindergarten hast schon angesprochen, dann nach dem Kindergarten kommt die Schule.
00:02:44: Schultheater war das auch so, Dines irgendwie, oder die AG, die Theater AG.
00:02:48: Es gab keine Theater AG an sich bei uns alle.
00:02:51: Ist mit dir immer ganz unterschiedlich.
00:02:53: Genau,
00:02:53: aber Musik war natürlich immer mein Fach.
00:02:55: Also Musik habe ich schon immer geliebt und das war wie gesagt ganz natürlich für mich, dass ich da mich nie irgendwie anstrengen musste.
00:03:04: Das war schon immer in mir drin.
00:03:07: Wie viele Instrumente spielst
00:03:09: du?
00:03:10: Also Klavier spiele ich hauptsächlich und dann habe ich mir mal selber aus Interesse halber Klarinette beigebracht.
00:03:16: Klarinette?
00:03:17: Und dann auch in der Musikkapelle Maria Steinbach gespielt, eine Zeit lang.
00:03:21: Ja, weil es mich einfach interessiert hat.
00:03:23: Da waren ja eher so Märsche oder Volksmusik, gute traditionelle Musik gespielt.
00:03:29: Was ist so dein persönlicher Musikgeschmack?
00:03:32: Oh, also da bin ich
00:03:33: sehr breit gefächert natürlich schon.
00:03:34: Ja, da bin ich natürlich
00:03:35: breit gefächert.
00:03:37: Aber ich sage immer gern, es gibt in jedem Genre, gibt es für mich und wenn ich sage, Totaler Hardcore-Rock.
00:03:44: Da stehe ich gar nicht drauf.
00:03:46: Zum Beispiel.
00:03:47: Aber dann gibt es doch ein, zwei Lieder, die mich total begeistern in diesem Genre.
00:03:50: Und dann wäre es doch schade, wenn ich mir da selber dann das verbau und sage, das Genre, das höre ich mir überhaupt erst gar nicht an.
00:03:57: Ich finde in jedem Genre einfach irgendwie was, was ich interessant und toll finde.
00:04:00: So die perlende Einzelne, der
00:04:03: einzelne
00:04:04: Genre.
00:04:04: Dann gibt es eine tolle Kette, wenn ich da mir... Oh, das
00:04:07: ist sehr schön gesagt.
00:04:11: Es steckt natürlich auch an, warst du dann schon so als Kleiner auch immer wieder bei Gesangswettbewerben oder bei Wettbewerben bei Vorsprechen vielleicht?
00:04:21: Ja, also am Anfang meiner Laufbahn oder Karriere, wenn man es so sagen kann, war ich natürlich in meiner Gesangsschule sehr gefördert und da haben wir dann mitgemacht in München bei der Engelsstimme.
00:04:37: Und dann wurde ich, also, in den Beirats-Englischen Stimmen.
00:04:40: Vor zwanzig Jahren?
00:04:41: Ja,
00:04:43: als Kinderstimme, genau.
00:04:45: Und im Jugendlichen Alter war ich dann noch unterwegs auf einem Musical-Wettbewerb und so.
00:04:52: Aber das habe ich eher mehr als Erfahrung und als Spaß gemacht.
00:04:55: Wie gesagt, da stand nie der Ehrgeiz, so dahinter.
00:04:58: Ich finde Ehrgeiz sowieso nicht so ein schönes Wort, weil da stecken zwei
00:05:01: Worte drin.
00:05:02: Ja, man ist... Gierig auf Ehre.
00:05:04: Auf Ehre, ja, stimmt.
00:05:05: Ja, und das liegt mir ganz fremd.
00:05:08: Das ist ein Naturtalent.
00:05:09: Doch.
00:05:10: Ja, könnte man so sagen.
00:05:11: Können
00:05:11: die anderen drumrum sagen?
00:05:13: Ist einfach so schon angelegt in mir irgendwie.
00:05:15: Hast du das verkannt?
00:05:17: Ja.
00:05:17: Aber es gehört jetzt einfach dazu.
00:05:18: Ich habe mich selbstständig gemacht dieses Jahr.
00:05:20: Cool.
00:05:20: Mit den ganzen, was ich so alles mache und da gehört natürlich Werbung machen dazu und ein bisschen...
00:05:25: Nein.
00:05:26: Rasseln.
00:05:26: Ein bisschen mit den Ketten rasseln.
00:05:28: Jetzt war man vorher, fand ich ganz cool eigentlich so dieses eine Zornfischjährige Jubiläum, war ja so ein kleiner Stein, der da ins Rollen gekommen ist und der dann auch immer irgendwie wieder größer geworden ist, wie so ein Schneeball.
00:05:42: Du hast dir das natürlich alles professionell angeeignet, also Akademie, Musical-Schule, wie waren da so deine einzelnen Stationen, bis du gesagt hast, das ist mein Jahr, meine Chance.
00:05:56: Hier bin ich.
00:05:57: Also
00:05:57: tatsächlich war dieser Wettbewerb damals in München die erste Perle an meiner Kette.
00:06:02: und dann habe ich dann immer weiter gesammelt.
00:06:05: und natürlich war es dann nach meiner Schulzeit so, dass ich an eine Berufsfachschule für Musik gegangen bin, in Kumbach war das, habe da meine dreijährige Ausbildung gemacht.
00:06:15: im Hauptfachgesang, Fachrichtung Klassik,
00:06:18: habe
00:06:18: aber natürlich nebenher immer Erfahrung gemacht im Rockpop-Jazz-Bereich, im Musical-Bereich.
00:06:24: Allein von unserer Musikschule haben wir ganz viele Projekte gemacht.
00:06:29: Und dann ging es dann weiter, ich bin dann nach Hannover gegangen, weil dort habe ich dann klassischen Altus studiert.
00:06:37: Das ist Countertenor, das ist die ganz hohe Männerstimmlage.
00:06:40: Okay,
00:06:41: okay, okay, das könnt ihr gar nicht ... Viele.
00:06:45: Ja, ich habe mir auch gesagt, als Kind konnte ich wahnsinnig hoch singen.
00:06:49: Und als ich dann in den Stimmbruch kam, war es, habe ich mir zur Aufgabe gemacht, nein, ich lass es mir nicht nehmen, dass diese Kinderstimme durch den Stimmbruch weggeht, verloren geht.
00:06:58: Und
00:06:58: ich konnte sie mir erhalten.
00:06:59: Sehr schön.
00:07:01: Sehr, sehr schön.
00:07:02: Gibt's da so ein Ton jetzt von dir?
00:07:04: Nein, da muss man die Stimme ein bisschen ölen und
00:07:06: auch... Vielleicht kann ich nachher was ansingen.
00:07:09: Genau, wir werden uns unsere Stimme
00:07:10: dann... Genau, der konnte dir nur zum Einsatz kommen.
00:07:12: Kann ja sein.
00:07:14: Da werden wir noch ein bisschen... Wie war eigentlich so die Reaktion aus seiner Family, aus seinem bekannten Freundeskreis, wo du gesagt hast, hey Leute, ich gehe in Richtung Musical, ich will raus auf die Bühne, ich will mich zeigen, ich möchte mich... Darstellen, ich möchte mich ausdrücken auch über Musik, über den Gesang, über die Darstellung an sich in Rollen schlüpfen.
00:07:37: Also das war für niemand eine große Überraschung.
00:07:40: Aber es war für jeden eine große Freude, glaube ich, weil die alle gesagt haben, ja, das... Der kann nichts anderes, also das hört sich jetzt vielleicht blöd an, ich meine...
00:07:49: Aber der gehört da genau hin.
00:07:50: Genau, der gehört da genau hin, der ist da richtig und der muss da was zum Ausdruck bringen, um einfach andere Menschen zu erreichen, mitzureißen, zu begeistern und das liegt mir einfach, das bin ich.
00:08:06: Gesangswettbewerbe, waren ja einige so mit dabei, verschiedene Stationen.
00:08:11: Kannst du dich irgendwie an einen Pokal, sagt man das Urkunde, Trophäe, die du da ersungen oder erspielt hast, dich noch ganz besonders erinnern?
00:08:21: Hast du so ein Favorite daheim im Regal stehen?
00:08:23: Also ich hab die nicht aufgehoben, ich hab tatsächlich meinen Fall mit nach Hause genommen.
00:08:27: Ja, aber wie gesagt, diese Trophäen und so, die sind mir jetzt da nicht so wichtig, aber die Erfahrung bleibt ja.
00:08:34: Und es war ein Wettbewerb mal in Tannhausen, ein Musical-Wettbewerb.
00:08:38: Und allein schon, also mein Highlight war allein schon, man sollte einen kleinen Text von sich hinschicken und ein Foto.
00:08:44: Was hat der Kevin gemacht?
00:08:46: Ich sag gerne über mich Kevin Le.
00:08:47: Was hat's Kevin Le gemacht?
00:08:49: Ich habe eine Collage zusammengestellt von verschiedenen Rollen, von verschiedenen Fotos von mir.
00:08:55: Hab das hingeschickt.
00:08:56: Und das war natürlich in dem Zeitungsartikel schon total außerhalb der Norm.
00:09:02: Und eine kam danach dem Wettbewerb auf mich zu und mit diesem Zeitungsartikel, wollte ein Autogramm von mir und hat gesagt,
00:09:09: sie
00:09:09: hat den Artikel gesehen und sie hat mein Foto gesehen mit dieser Collage so komplett crazy und anders wie alle anderen.
00:09:15: und da hat sie gewusst,
00:09:17: der
00:09:18: bringt den Pokal mit nach Hause.
00:09:20: Ja klar, da hast du dann einfach schon mal von vornherein deine Vielseitigkeit, dein breites Spektrum, was du das so drauf hast, auch schon mal bündlich festgehalten.
00:09:29: Und da war ich sechzehn.
00:09:31: Ist das schon lange her?
00:09:32: In dem Moment.
00:09:34: Ein paar Gerchen.
00:09:36: Gibt es irgendwie eine Lieblingsrolle, die du bis dato gespielt hast?
00:09:39: Weil du warst ja auch hier im Allgäu auf der einen oder anderen Bühne.
00:09:44: Also viele kennen dich natürlich auch hier aus der Region.
00:09:48: Haben dich schon live erlebt, wie du performt hast oder wie du auf der Bühne gestanden bist.
00:09:53: Gibt es irgendwie so eine Lieblingsrolle, wo du sagst, da gehe ich am meisten drin auf?
00:10:00: Also wenn es jetzt wirklich Richtung Thema Schauspielerei geht, also Musical-Bereich, dann sind natürlich für mich irgendwie die Rollen am interessantesten, die die Bösewichte sind.
00:10:09: Nein, ich hätte jetzt eher, das hätte ich dir jetzt gar nicht zugebracht.
00:10:12: Ja,
00:10:13: doch, doch.
00:10:14: Also so ein leber Mensch und ein frohsinniger Mensch, wie ich bin.
00:10:18: finde ich es dann einfach toll, so das komplette Gegenteil.
00:10:20: Okay,
00:10:21: die Rückseite der Medaille zu spielen.
00:10:23: Welche Rolle war das Beispiel?
00:10:25: Das war
00:10:26: zum Beispiel, wir haben eine Adaption mal gemacht von der König der Löwen und da der Scar, natürlich der Bösewicht.
00:10:32: Und im Festspielhaus in Füssen war es ganz toll, da durfte ich auch einer von den Intriganten spielen bei Ludwig II.
00:10:42: Das war schon sehr, sehr toll.
00:10:44: Zu dein großes zweites Standbein ist das Sprechen, das Reden.
00:10:47: Als Sprecher.
00:10:48: Ja, das ist eine weitere Perle in meiner Kette.
00:10:53: Und das hat alles angefangen.
00:10:54: Damals, also die Talentschmiede aus der ich komme, ist die Joy of Voice Gesangsschule.
00:10:59: Und wir hatten im Legoland Deutschland eine Halloween Show
00:11:04: gemacht
00:11:04: mit dem Show Ensemble.
00:11:05: Und da habe ich gesagt, Mensch, ich finde das total, ich bin totaler Europapark-Fan.
00:11:11: Und dabei allen Shows, da kommt immer so ein So eine tolle Sprecherstimme, die schon richtig Lust macht auf die Show, die kommt.
00:11:17: Und da habe ich gesagt, das brauchen wir auch.
00:11:19: Und dann war da niemand da.
00:11:21: Und dann haben sie im Legoland gesagt, ja, dann mach's doch selber.
00:11:24: Dann haben wir einen Text geschrieben.
00:11:26: haben die mich eingeladen ins Studio, dann haben wir das da aufgenommen.
00:11:30: und seitdem habe ich das entdeckt, dass ich das auch total toll finde, einfach nicht selber als Darsteller auf der Bühne, sondern mal nur die Stimme herzugeben und damit die Leute hungrig machen auf die Show, die jetzt folgt.
00:11:47: Wo bist du als Sprecher?
00:11:48: Ja, wirst du gebucht?
00:11:50: Kannst du gebucht werden?
00:11:52: Also natürlich bin ich im Legoland-Deutschland.
00:11:54: Ja, bist du die Stimme?
00:11:55: Bist du Mr.
00:11:57: Legoland-Stimme?
00:11:58: Kann man so sagen, ja man sieht mich ja nicht, aber tatsächlich bin ich so die Legoland-Park-Stimme.
00:12:03: Also wenn man ins Legoland kommt, dann hört man als erstes zur Begrüßung zur Eröffnung meine
00:12:09: Stimme.
00:12:10: Was sagst du da?
00:12:11: Ja, das sage ich.
00:12:12: Liebe Legoland-Besucher, herzlich willkommen im Legoland-Deutschland.
00:12:16: So auf die Art.
00:12:17: Cool.
00:12:18: Ja.
00:12:18: Und dann höre ich den, dann denke ich mir, da muss ich unbedingt rein.
00:12:21: Ja genau, das macht das Lust schon auf den Park.
00:12:23: und dann sage ich natürlich jetzt findet die Show statt oder herzlich willkommen zu unserer Parade oder was weiß ich genau.
00:12:29: und dann habe ich, ich durfte schon dann Durchsagen, Ansagen machen im Fußballstadion in Memmingen.
00:12:36: Du bist!
00:12:37: FC Memmingen?
00:12:39: Richtig.
00:12:39: Also was hat es mit der Hymne da auf sich?
00:12:41: Ja,
00:12:42: du, da kam der Stadionsprecher, der Andreas Schales, auf mich zu und sagt, Mensch, wir haben eine Hymne produzieren lassen für den Fußballclub Memmingen.
00:12:50: Wir brauchen jetzt einen Sänger, hätte es nicht Lust kommen, machen wir eine Probeaufnahme und dann eins, zwei, drei, kam ich dazu wie die Jungfrau zum Kind.
00:12:57: Ich bin da sehr dankbar darüber.
00:12:59: Ja, ist das dann, das wird wahrscheinlich so eine Hymne werden wie von FC Bayern?
00:13:05: Ich finde die Hymne schon ziemlich
00:13:08: geil.
00:13:08: Das kann man sich auf YouTube anhören.
00:13:10: FC Memmingen, die Macht im Allgäu.
00:13:13: So heißt der Titel.
00:13:14: Und die Fans singen da mit was?
00:13:16: Bist du dann eigentlich leidenschaftlicher Fußballkucker?
00:13:18: Also ich muss sagen, ich schaue natürlich so Mainstream, wenn dann Deutschland, Länderspiel, Europameisterschaft, Weltmeisterschaft und so, das schon.
00:13:25: Aber ich bin jetzt nicht so der riesen Fußballfan.
00:13:28: generell sportlich, bin ich jetzt nicht so.
00:13:31: Aber dafür bin ich eben in der Kunst sehr aktiv.
00:13:33: Ja, ich bin ja auch so der Passiv-Sportler.
00:13:36: Also der Passiv-Sportler.
00:13:37: Ich gucke das sehr, sehr gern.
00:13:39: Selber aber auch nicht so die Sports-Kanone.
00:13:42: Schlecht hin.
00:13:43: Jetzt bist du ja breit aufgestellt.
00:13:44: Sprecher der Legoland an der FC Mamminge.
00:13:47: Wirst
00:13:48: du eigentlich, wenn du im Supermarkt an der Kasse stehst und an ein freundliches Grüß Gott zu dieser Kassiererin sagst, hat dich da schon mal jemand anhand von deiner
00:13:56: Stimme erkannt?
00:13:57: Also erkannt jetzt direkt nicht.
00:13:59: Aber ich kriege immer wieder dann auch mal Rückmeldung, wenn ich Sprachnachrichten verschicke oder mit jemandem telefoniere.
00:14:04: Hin und wieder kommt es vor, dass ich dann ein Kompliment bekommen.
00:14:06: Bau angenehme Stimme und so.
00:14:08: Und das bestärkt mich natürlich auch, dass ich sage, ja, das möchte ich weiter forcieren, auch einfach Radio-Werbungen zu sprechen.
00:14:15: Ich finde das total toll, was du machst hier, Marion.
00:14:18: Das ist auch mein erstes Mal im Radio-Studio.
00:14:21: Total spannend
00:14:22: für
00:14:22: mich.
00:14:23: Aber du bist ja äußerst angenehm.
00:14:25: Du bist ja ein ganz sympathischer Gesprächspartner hier bei mir im Kaffeeclutch.
00:14:30: Du musst nachher dann das noch so sagen.
00:14:32: Herzlich willkommen beim Kaffeeclutch von Radio Algorhit.
00:14:36: Herzlich willkommen beim Algorhit Radio zum Kaffeeclutch mit Marion und Kevin.
00:14:41: Cool.
00:14:42: Zum Beispiel, könnt ihr so klingen.
00:14:43: Zum Beispiel.
00:14:44: Jetzt hast du uns von der Sprache, vom Sprechen her, auch von deinem Volumen, also ist das sehr samtig und weich und äußerst angenehm, die Stimme,
00:14:53: ja schon
00:14:53: eine Kostprobe gegeben, Kevin.
00:14:56: Du weißt doch, was ich da hinaus will.
00:14:58: Ja, du weißt doch, was ich da hinaus will, weil du bist ja ein bisschen mit Equipment hier bei mir im Studio.
00:15:05: Ich sehe da ein Keyboard.
00:15:07: Richtig, ihr habt mein E-Piano mitgebracht, weil ich dachte mir nämlich, ich kann ja viel darüber reden, aber das wird mir keiner glauben, wenn ich dann vielleicht nicht mal die Probe aufs Exempel lief.
00:15:16: Und ich bin da ganz mit Goethe, der schon sagte, schaffe Künstler, rede nicht.
00:15:23: Deswegen, wenn ihr wollt, singe ich euch ein Liedchen an, Callum Scott, You Are The Reason, einen kleinen Ausschnitt.
00:15:43: There goes my heart beating Cause you are the reason I'm losing my sleep.
00:15:55: Please come back now.
00:16:00: There goes my mind racing
00:16:04: And you are the reason
00:16:08: That I'm still breathing.
00:16:12: I'm hopeless now And I'd
00:16:16: climb every mountain And swim every ocean
00:16:25: Just
00:16:25: to be with you
00:16:28: And
00:16:29: fix what I've broken.
00:16:33: Oh, cause I need you
00:16:37: to see
00:16:45: who
00:16:46: are there.
00:17:05: Ich habe Gänsehaut bekommen.
00:17:11: Hennepfrupfer.
00:17:13: Das ist ja
00:17:14: krass.
00:17:15: Das ist ja voll eigensinterpretiert.
00:17:16: Das ist ja aus dem Lied was ganz anderes gemacht.
00:17:21: Weißt du was ich damit sagen will?
00:17:22: Natürlich, den Song kennen wir.
00:17:24: Den haben wir ja schon ganz oft im Radio gehört.
00:17:27: Aber der war jetzt ganz besonders.
00:17:29: Das war es du.
00:17:30: Das bin ich.
00:17:33: Ein weiteres Standbein Musik, Lieder, die es gibt, deine Personality einzupflanzen.
00:17:41: Ja.
00:17:42: Also auf der einen Seite so Stimmen, Imitationen und so, das kann ich schon auch ganz gut Stimmen nachmachen und so.
00:17:49: Das lieb ich auch, finde ich, total witzig.
00:17:52: Ich hatte auch mal in einer Party-Band-Coverband gesungen, die Algoyetis, vielleicht kennst du noch der eine oder andere.
00:17:58: Und als Coverband, das singt man natürlich dann die Lieder, die die Leute hören wollen, die Spaß machen.
00:18:03: Aber irgendwann als Künstler kommt man dann mal an den Punkt, dass man sagt so, jetzt möchte ich, dass die Lieder mal nach mir klingen.
00:18:11: Genau.
00:18:11: Und ich interpretiere das dann.
00:18:14: Ich singe das einfach so, wie der Kevin das singen würde.
00:18:17: Hört sich fantastisch an.
00:18:18: Vielen Dank.
00:18:19: Hast du da schon Konzerte gegeben?
00:18:21: oder ist das so, wenn wir ein Stück weit in die Zukunft blicken?
00:18:26: Du hast dich selbst schon nicht gemacht, das hast du ja schon erwähnt, in unterschiedlichen Bereichen, also mehrere Standbeine, die ja da schon geschaffen, eigentlich ein gutes Fundament, um jetzt loslegen zu können.
00:18:38: Aber auch als, ja in Anfangszeichen, Cover-Sänger Kevin mit deinen eigenen Interpretationen der Songs, ist das auch so eine Schiene, wo du sagst ja und vielleicht kommt irgendwann mal eine eigene Musik dazu, eine eigene Platte, eine
00:18:51: Scheibe?
00:18:52: Ja, da sprichste jetzt was an.
00:18:53: Ich habe ein Projekt für nächstes Jahr, das ist noch geheim, aber da wird es was Tolles, Tolles geben.
00:18:59: Ich bin schon sehr gespannt.
00:19:00: Also wer da mal mich ein bisschen mitverfolgen möchte, auf Instagram natürlich KevinPrince eingeben oder KevinPrince.de, da kriegt man dann alles mit.
00:19:09: Aber ja, du hast recht, Marion.
00:19:11: Also ich möchte natürlich, dass es dann immer Kevin pur ist mittlerweile.
00:19:15: Ich habe lange Musical gespielt, da spielt man dann auch gewisse Rollen.
00:19:19: Aber ich möchte jetzt mal Ich bin jetzt reif genug, denke ich, dass ich meine eigene Rolle spielen kann im Leben.
00:19:24: Und ich singe natürlich.
00:19:26: auf Hochzeiten, Taufenbeerdigungen kann man mich buchen.
00:19:30: Und die Leute, die buchen mich, weil sie mich.
00:19:33: hören möchten.
00:19:34: Sonst könnte man irgendwie eine CD ablaufen lassen.
00:19:36: Das
00:19:36: ist richtig.
00:19:37: Was Kalt ist, was ... ja, man braucht ... oder Stimme ist.
00:19:42: ja, ich transportiere Emotionen, Gefühl, ob das jetzt eher was Trauriges oder was Tragisches ist oder was Euphorisches, was mich anspornt, was mir Freude bringt und so weiter, diese ganze Palette.
00:19:57: Das kann nur, wenn ich es live mache.
00:20:01: Und wenn es mich nicht begeistert, wie kann es jemand anders begeistern?
00:20:04: Und Konzerte, die ich gebe, zur Abendstunde natürlich dann oder auf Geburtstagen, kann man mich buchen als, als, ja, zwanzigminütigen Show-Act, als Überraschung fürs Geburtstagskind, als Unterhaltung für die Gäste einfahren.
00:20:18: Steigst du da auch aus der Torte?
00:20:23: Wenn mir jemand eine backt, sehr gerne.
00:20:26: Das wird dann aber eher ein Windbeutel sein.
00:20:28: Weil was ich dann mache, ich mache ja nichts anderes außer heiße Luft.
00:20:32: Mit meiner Stimme.
00:20:33: Es ist ja ein Windinstrument im Prinzip.
00:20:35: Genau.
00:20:36: Und wie gesagt, wenn ich mich dafür begeister und die Leute mitnehme und begeistern kann, dann habe ich doch alles richtig gemacht.
00:20:44: Absolut.
00:20:45: Du kommst aus dem Allgäu, du wohnst im Allgäu, warst ja schon bis ... ja bis zu ... Hannover nach oben.
00:20:52: Was bedeutet für dich Heimat?
00:20:54: oder was bedeutet für dich Allgäu?
00:20:56: Also erst mal, dass ich ein Allgäuer Buhr bin.
00:20:59: Grüß dich.
00:21:00: Ja, grüß dich.
00:21:00: Ich komm noch mal von hier.
00:21:02: Das sind meine Wurzeln.
00:21:04: Ich bin hier aufgewachsen.
00:21:06: Das kann man nicht ... Also ich kann das nicht so gut beschreiben.
00:21:08: jetzt ehrlich gesagt.
00:21:09: Das ist einfach ein Gefühl.
00:21:11: Heimat ist für mich ein Gefühl.
00:21:14: Was ich aber auch in mir selber spür, wenn ich jetzt vielleicht mal ganz woanders bin, zum Beispiel darf ich es jetzt verraten, ich bin nächstes Jahr auf einer großen Musical-Deutschland-Tournee.
00:21:26: Da bin ich einer von vier Sängern, einer von acht Tänzern, wir tourn durch ganz Deutschland und da ist es wichtig, dass man seine Heimat immer im Herzen trägt und Heimat ist immer da, wo ich bin, denn ich bring mich überall selbst mit hin.
00:21:40: Das ist schön.
00:21:41: Das ist schön.
00:21:42: Und Heimat gibt einem ja auch irgendwo so ein Gefühl von Sicherheit, von Geborgenheit und da gefällt's mir, da bleibe ich oder ich nehme dieses Heimatgefühl eben woanders mit und mach's mir da heimatlich, auch wenn's außerhalb der heimatlichen Grenzen ist.
00:22:00: Ja, so diese Bodenständigkeit, so das typische, das algorische und auch die, die, die Kulinarik hier, Cashpätzle und Maultaschen, das sind einfach so ehrliche Sachen, auch wenn es Herrgott's Präserle heißt.
00:22:11: Aber es sind trotzdem, du weißt, was ich meine, das sind so, das ist so Bodenständig, so ehrlich, so, so erdig.
00:22:17: Und das finde ich super, dass ich das im Herzen tragen darf, egal wo ich auf der Welt mal unterwegs sein werde.
00:22:22: Es hast du ein bisschen was gespeulert, gespeulert.
00:22:25: Bleib mal ein bisschen beim algorischen gespeulert.
00:22:28: Einer von vier.
00:22:29: Bist du sein nächstes Jahr?
00:22:31: Ja,
00:22:31: ich habe gerade mit der Produktionsleitung telefoniert, ob ich es denn schon verkünden darf.
00:22:35: Ja, sehr gerne.
00:22:35: Und weißt du, was ich erfahren habe?
00:22:37: Nein.
00:22:37: Es ist Einsänger aus Italien dabei.
00:22:39: Es sind zwei Sänger aus Großbritannien dabei.
00:22:42: Wow.
00:22:42: Und ich bin der einzige Deutsche.
00:22:44: Und in meinem Vertrag steht, ich muss dann auch hier moderierend durch die Show führen.
00:22:49: Und dann dachte ich zuerst, ja natürlich, teilen wir Sänger uns das dann auf.
00:22:54: Aber so wie es sich abzeichnet, werde ich da wohl der Einzige sein, der dann wirklich tatsächlich Deutsch sprechen kann.
00:23:00: Jetzt guck mal,
00:23:01: es kommt
00:23:01: eins zum anderen, ja.
00:23:02: Wie cool, freu mich total.
00:23:05: Also
00:23:05: das ist ja gerade Verkündung einer Weltpremiere.
00:23:09: Sozusagen ja.
00:23:10: Radio-Premiere.
00:23:12: Hast du jetzt zum Schluss von unserem Kaffeklatsch?
00:23:15: Noch ein zweites Lied auf den Lager.
00:23:17: Oh, du bist ja lustig.
00:23:18: Du bringst mich jetzt hier in die Tülle.
00:23:20: Nein, habe ich das wirklich.
00:23:21: Nein, natürlich nicht.
00:23:22: Ich
00:23:22: habe hier meine Noten dabei.
00:23:23: Ich habe meine Attorte dabei von diesem You Are The Reason.
00:23:26: Ja, weil
00:23:26: da kannst du nämlich deinen Song auch selbst anmoderieren.
00:23:30: zum Schluss.
00:23:31: Das würde mir jetzt richtig
00:23:32: gefallen.
00:23:32: Also gut, was ich dann noch auswendig kannte natürlich.
00:23:35: Ein Klassiker, den man gerne hört auf Hochzeiten, den man gerne hört auch auf Beerdigungen.
00:23:41: Und einfach einer, der auch noch mal ins Herz geht.
00:23:44: Wer natürlich singe ich jetzt sehr gerne für euch, für alle Zuhörer.
00:23:48: Leonard Cohen.
00:23:49: Halleluja.
00:23:50: Ganz viel Spaß.
00:23:51: Danke, dass du da warst,
00:23:52: Kevin.
00:24:00: Das war ein secret Chord, das David gespielt hat, und es ließ sich der Lord, aber du wirst nicht wirklich für Musik kürzen, was wir haben.
00:24:17: Es geht so wie es geht.
00:24:18: Der vierte, der fünfte, der meinte Fall, und der größte Lüft, der beffelte King, komponiert.
00:24:27: Halleluja,
00:24:28: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
00:24:30: Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, Gesund und vital durch den Tag.
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