Walter Krimps: Das Leben eines Buchdruckers

Shownotes

Walter Krimps aus Kempten ist gelernter Buchdrucker – ein Handwerk, das heute fast wie aus einer anderen Zeit wirkt. Im Gespräch erzählt er, wie sich der Geruch von Druckerschwärze in die Erinnerung brennt, warum Präzision und Geduld in seiner Arbeit entscheidend sind und welche Geschichten sich zwischen Lettern und Walzen verstecken. Ein Einblick in ein fast vergessenes, aber faszinierendes Handwerk.

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00:00:00: Der Allgäuchelt.

00:00:01: Kaffeklatsch wird präsentiert von der

00:00:03: Bahnhofapotheke Kempten und Pur Natur, weil Gesundheit bei der

00:00:07: Ernährung beginnt.

00:00:09: Ich sage herzlich willkommen zu Walter K. alias Walter Krims aus Wien.

00:00:14: Servus Walter.

00:00:15: Servus, grüß dich.

00:00:17: Hab ich da schon ein bisschen was verraten, dass du mit deinem Wiener Schmäh heute bei mir im Kaffeklatsch bist?

00:00:22: Ja, das schauen wir mal, wie der Schmäh ausgeht.

00:00:26: Ich freue mich auf jeden Fall für die Einladung.

00:00:29: Das ist der Gelegenheit, mein HW bei euch reinzuschauen.

00:00:34: Du hast so viel erlebt und eine tolle Reise hinter dir, du bist eigentlich Gebörde Gawina.

00:00:40: Und so soll es auch bleiben, gell?

00:00:41: Ja,

00:00:42: also... Man sollte es ein bisschen hören.

00:00:45: Finde ich auch.

00:00:45: Man soll stolz auf seine Heimat sein, auf seine Herkunft sein und man darf es hören.

00:00:50: Aber wie ist denn der Weg von Wien wahrscheinlich über verschiedene Stationen dann auch zu uns ins Allgäu gekommen?

00:00:57: Vielleicht zu drei wichtige Stationen, die du absolviert hast und dann hier bei uns im schönen Allgäu

00:01:05: gelandet bist?

00:01:06: Ja, also ich bin als Punktdrucker.

00:01:11: Also von Beruf, ja.

00:01:14: Dann musste ich eine Entscheidung treffen, entweder weiterhin Buchdruck in Wien bleiben oder Musik in verschiedenen Städten.

00:01:30: Und das war dann das Geheimnis von meinem Wer begann?

00:01:38: Ja, das war ja ganz ultra kurz.

00:01:40: Das ist richtig.

00:01:40: Also Buchdrucker, was Handfestes, was gestandene Ausbildung auch macht, aber die Leidenschaft zu Indien drinnen, die war schon immer in Richtung Musik.

00:01:50: Ganz genau.

00:01:52: In welche Richtung?

00:01:53: Wenn wir fragen, da war so Lager-Tanz-Musik.

00:02:00: Ja,

00:02:01: auch, ja, ja, ja.

00:02:03: Alles, was mit Tanzen zu tun hat.

00:02:06: Da war dein Herz ganz groß am Schlagen.

00:02:09: Vielleicht auch, was die Buchdruck-Lehre angeht.

00:02:13: Da hat sich ja, seit du die Lehre gemacht hast ins... Heute war ja dann auch schon im letzten Jahrtausend nicht negativ gemeint.

00:02:21: Aber da hat sich in dieser Branche ja auch einiges getan.

00:02:24: Hast du das tatsächlich noch so gelernt mit dem Bleibuchstaben, also Schriftsetzer, wie das auch in Deutschland mal war?

00:02:32: Ja, ja, genau.

00:02:33: Und ich hab mich vor allem auch für die Setzerei damals irgendwie neu gemacht und es war interessant für mich.

00:02:46: Ich habe dann viel, viel später auch ein bisschen profitiert davor.

00:02:51: Aber in erster Linie Buchdruck, das war damals schon auch noch eine Kunst.

00:03:00: Absolut, ja.

00:03:01: Weil man musste wirklich, weil Buchdruck, das hast du ja schon, Druck.

00:03:07: Genau,

00:03:08: ist ein

00:03:09: Handwerk.

00:03:10: Und vor allem musst du auf der Rückseite schauen.

00:03:15: Das alles gleichmäßig ist der Druck.

00:03:19: Und das ist die Kunst.

00:03:21: Und wir sind oft an acht Seiten, auch vier, sind wir einen ganzen Tag gesessen, nur beim Zurichten, nennt man das.

00:03:30: Und das muss dann praktisch auch wirklich eine Qualität sein.

00:03:38: Und darum sage ich, wir waren Künstler.

00:03:41: Es ist ein richtiger Handwerksberuf ja früher gewesen und dann bist du aber schon quasi in den nächsten Schritt der Technik mit eingestiegen in den Offset-Druck.

00:03:51: Das ist so der Nachfolger vom Schriftsetzer oder vom eigentlichen Buchdrucker

00:03:56: oder Buchdrucker.

00:03:58: Also ein Flachdruck oder Offset-Druck, wie man sagt.

00:04:02: Das war ja, da waren ja wir damals so in den Seventon, ungefähr, Da haben wir dann Plakate gesehen.

00:04:13: Jetzt kann man sagen, das ist ein Offset-Druck.

00:04:16: Das kann nicht sein, das gibt es ja gar nicht.

00:04:19: Ja, aber es war da und das ist dann ziemlich ... Und das hat mit den neuen Erfindungen so ist.

00:04:30: Ruki Zucki hat sich da dann was verändern.

00:04:32: Inzwischen alles Computer gesteuert oder Roboter gesteuert.

00:04:36: Genau, Kai.

00:04:37: Und was immer so ist, das geht alles.

00:04:42: Für mich, so

00:04:44: schnell.

00:04:45: Auch für Jüngere geht das unfassbar

00:04:47: schnell.

00:04:48: Hat dann ein Buch, also auch ein älteres Buch, man sieht es ja dann, aus welchem Jahr das erschienen ist, ist das auch was ganz Besonderes.

00:04:56: Du hast ja gesagt, die Buchdrucker waren Künstler, na ist ein fertiges Buch eigentlich auch ein Kunstwerk.

00:05:03: Ja, auf jeden Fall.

00:05:07: Und vor allem, es geht ja nicht nur um den Druck.

00:05:10: Sondern auch um die Fertigung von einem Buch.

00:05:14: Wie das

00:05:15: gebunden ist.

00:05:17: Das wurde ja gebunden früher.

00:05:19: Also das hängt alles zusammen.

00:05:22: Hast du dann bei dir der Heim im Regal tatsächlich Bücher stehen, die du selbst gedruckt hast?

00:05:28: Nein,

00:05:29: nein.

00:05:29: Wir haben damals mehr Zeitschriften.

00:05:32: Also Bücher, ja, ich habe Bücher im Offset-Druck, dann später, wo ich dann im Allgäu war.

00:05:43: Aber na, hab ich nicht.

00:05:47: Wir sprechen gleich.

00:05:47: Ich

00:05:48: hab alles im Kopf.

00:05:49: Alles im Kopf, und das ist gut, dass du alles im Kopf hast, denn wir sprechen gleich hier weiter im Kaffeeklatsch, wie tatsächlich dieses Buchdrucken dann der Vergangenheit angehört hat und wo du richtig zur damaligen Zeit auch professionell Musik gemacht hast.

00:06:04: Ging es dann direkt eigentlich schon ins Allgäu oder hattest du noch andere Zwischenstationen?

00:06:10: Nein, mein erster Berufsmusiker-Job war einer der schönsten, der war im Felden am Wörtersee, ein Monat.

00:06:24: Wow.

00:06:25: Ja.

00:06:26: Das

00:06:26: ist ja wie ein Engagement schon fast gewesen.

00:06:28: Das

00:06:28: war ja ein Engagement, ein sehr sterben Engagement.

00:06:31: Und das war der Wirklich aller schönste Monat.

00:06:37: Das haben wir nie wieder erreicht.

00:06:40: Zweite Monat war dann in Aschaffenburg.

00:06:43: Super, ja schon in Bayern.

00:06:45: Ja, und so ist man dann halt in Deutschland rumgefahren.

00:06:50: Und in den ersten Februar, in der Erster-Februar, in Lindauer-Straße runter, links und rechts, mit der hoten Schnee.

00:07:02: Ach, das war doch in Kempten eine Romantik-Bruhe.

00:07:07: Das ist ein Winterwunderlich.

00:07:08: Und ich hab den Hänger geblieben.

00:07:10: Der Schnee?

00:07:11: Ich

00:07:11: hab dann natürlich schon noch andere Engagement gehabt.

00:07:15: Aber bis zu den Kempten bin ich umgefahren.

00:07:20: Aber ich war in Kempten verwurzelt.

00:07:25: Das ist der sehr witzige, erster Februar, und du fährst die Linderhorststraße in Kempten runter, Meter hoch der Schnee, und das hat dich

00:07:34: gefesselt.

00:07:35: Aber wirklich leer.

00:07:36: Und vor allem war er damals Kempten sehr romantisch.

00:07:42: Für meine Verhältnisse, da ich auch sehr romantischer Mensch bin.

00:07:47: Und natürlich das gewisse Etwas auch mitbringst, bis sie den Wiener schmeckt.

00:07:51: Ja, klar.

00:07:54: Jetzt hast du mit dem Wörterseegrat begonnen.

00:07:57: Warst du da so eine allein unterhalte Nummer?

00:08:01: Oder ne, du warst schon mit einer Kombo, mit einer

00:08:03: Band.

00:08:03: Erführer, Erfünfer.

00:08:05: Welche Spitzlers waren da bei dir dabei?

00:08:08: Oder unter welchem Namen seid ihr

00:08:10: aufgetreten?

00:08:11: Wir waren damals, haben wir Topfell ausgeheißen.

00:08:17: Und sie ist nix blöd, das ist eigentlich voll.

00:08:21: Aber das war wirklich, wir waren sehr gut im Geschäft.

00:08:27: Das war

00:08:28: super.

00:08:28: Ja, und dann, wie gesagt, ein halbes Jahr später hat uns ein Solo-Gitarist verlassen.

00:08:37: Da war man dann nur mehr zuviert.

00:08:39: Da

00:08:39: war er zuviert, aber in dieser Fünfer-Kombo, welchen Part hattest du, Walter, warst du The Frontman, the Leader of the Group?

00:08:49: Ja, das hat man damals nicht so eng gesehen.

00:08:52: Ich hab halt gesungen und ich hab Rhythmus-Gitarren gespielt in dieser Zeit.

00:08:58: Wie habt ihr euch gefunden?

00:08:59: Ist das so eine Combo-Wesen schon aus Schulzeiten?

00:09:01: Oder war es ihr wirklich ein zusammengewürfelter Haufen?

00:09:04: Nein, wir haben halt ... Ich weiß nicht, wie das damals ... Wir waren drei Freunde.

00:09:11: Und dann sind halt zwei dazu gekommen, die man noch braucht.

00:09:15: Ja, genau, dass das so war.

00:09:16: Zumindest hat man glaubt,

00:09:17: die braucht.

00:09:19: Und dann ist da euer Gitarist, hat gesagt, Tsuilu, Servus.

00:09:22: Hat er nicht

00:09:24: einmal gesagt.

00:09:26: War halt einfach eine Medaille.

00:09:29: Ja, es war halt damals so.

00:09:31: Und dann hast du quasi noch einen zusätzlichen Part übernommen in der Band.

00:09:35: Aber mehr recht als schlecht, oder mehr schlecht als recht, sagen wir so.

00:09:42: Aber mit der Zeit ging das dann schon alles.

00:09:46: war nicht so dramatisch dann.

00:09:48: Was ist denn der größte Unterschied zwischen deiner zweiten Heimat, dem Allgäu, also Schrägstrich-Kempten und deiner Geburtsstadt Wien, außer dass Wien mehr Einwohner

00:09:58: hat als Kempten?

00:09:59: Ich wollte gerade sagen, es ist aber schaubarer.

00:10:04: Und nein, ich finde, es ist der Mittelpunkt eigentlich.

00:10:10: Schau, ich bin, wenn ich will, am Bodensee bald.

00:10:15: Ich bin in Tirol bald und aus Salzburg, wenn ich Lust habe.

00:10:20: Also ist ziemlich der Mittelpunkt von dem, was ich will.

00:10:26: Aus Wien ins schöne Allgäu einmal ausgewandert und dann hängen geblieben.

00:10:32: Das Allgäu ist deine zweite Heimat geworden, Walter.

00:10:35: Du fühlst dich wohl hier, du hast kurze Wege auch.

00:10:39: Bis zur österreichischen Grenze.

00:10:41: Tirol hast du angesprochen gerade.

00:10:43: Das ist ja gar recht weit weg.

00:10:45: Was ist für dich das Schönste hier im Allgäu?

00:10:47: Dass ich mich hier sehr, sehr wohl fühle und dass ich mit den Leuten, auch mit den Allgäuern, sehr gut zurechtkomme.

00:10:56: Der eine oder andere Sturkopf ist ja schon so ein Allgäuer.

00:11:00: Man braucht ein bisschen, bis man so an den Weichenkern kommt und dann, wenn man

00:11:03: hat, dann hat man.

00:11:04: Genau, ja, so ist es doch.

00:11:07: Musikalisch haben wir ja vorhin von dir mitbekommen.

00:11:09: Du warst der Aschaffenburg, Würzburg hast du mir auch schon gesagt.

00:11:13: Mit deiner Kombo, also Musik, ist... Für dich

00:11:18: leben,

00:11:18: kann ich das so sagen?

00:11:20: Oder was bedeutet für dich Musik?

00:11:22: Musik

00:11:23: machen?

00:11:23: Ja, Musik bedeutet alles für mich.

00:11:26: Also Gefühle herzeigen, weil das ist ja auch nicht so einfach.

00:11:32: Nein.

00:11:33: Dass man sie selbst loslässt.

00:11:36: So empfinde ich.

00:11:38: Ich bin ein sehr romantischer Mensch.

00:11:41: Auch Rosenkavalier vielleicht.

00:11:44: Naja, auch.

00:11:49: Darunter auch, ja.

00:11:51: Es macht mich wirklich, es macht mich glücklich, wenn ich dann die Gäste sehe beim Tanzen und wenn's denen gefällt.

00:12:00: Da hab ich dann praktisch meinen Teil dazu beigetragen und das gibt mir dann die Zufriedenheit.

00:12:08: Das hätte ich in wem bestimmt nicht.

00:12:11: Nee, das ist das Schöne, du sagst, du siehst, Hast ihr eigentlich irgendwie so eine unmittelbare Reaktion von außen auf das, was du?

00:12:20: Machst auf der Bühne, das ist schön.

00:12:23: So ein unmittelbares

00:12:23: Feedback.

00:12:24: Unmittelbar gleich.

00:12:25: Glänzen die Augen, strahlen den Mundwinkel nach oben, wie die Pärchen sich vielleicht auch mal ein bisschen enger drücken.

00:12:33: Was hat es denn reportoiremäßig, hast du schon gesagt, das ist Walzer natürlich auch, der muss natürlich sein, aber Tanzmusik, Tanzmusik, auch

00:12:43: langsame

00:12:43: Tanzmusik.

00:12:44: Tanzmusik, ja, oldes Schlager.

00:12:49: dann Evergreens und wie gesagt, Volks, nämlich auch.

00:12:55: Also wirklich ein sehr großes Repertoire.

00:12:59: Kannst du irgendwie sagen, wie viele Songs du drauf hast?

00:13:02: Sind es so ... Zwei Hundert?

00:13:04: Wie groß

00:13:05: ist

00:13:05: dein ... Oh, Wahnsinn!

00:13:08: Also da muss man natürlich ein bisschen vorsichtig sein, weil ich mache, wenn ich Musik mache, mache ich auch Wunschkonzert.

00:13:18: Und da kommen dann natürlich auch manchmal Sachen, die hab ich noch gar nicht gehört.

00:13:25: Ja, ja, ja.

00:13:27: Aber da, wenn ich weiß, der ist länger da, also gerade im Hotel, dann schau ich, dass ich das irgendwie hinkriege.

00:13:38: Und das ist mir schon ein paar Mal gelungen.

00:13:40: Zum Beispiel heimwespül ist eigentlich kein Mensch.

00:13:45: Aber du!

00:13:46: Ich hab's gefehlt dann, weil es gewunschend geworden ist.

00:13:50: Ja.

00:13:51: Ja, und lauter so Sachen und das macht mir dann auch Freude.

00:13:54: Ja,

00:13:55: das glaube ich.

00:13:56: Ist das auch so ein Tipp, dem du vielleicht einem jungen Künstler mitgibst, wo du sagst, bleibst dran, erweitert's euren Horizont, macht's das von innen raus, weil Feedback unmittelbar ist entsprechend dann auch so.

00:14:11: Ja, das ist hundertprozentig, wie du sagst.

00:14:15: So ist es auch.

00:14:16: Und man muss viel mehr die Leute beobachten und vor allem ganz wichtig schwätzen, muss man mit ihnen.

00:14:26: Ja, das stimmt.

00:14:28: Wie du hörst, hin und wieder kommt schon mal ein Allgäuer-Ausdruck mit dazu.

00:14:35: Hört sich aber gut an.

00:14:37: Naja, das ist ein Mischmarsch.

00:14:39: Nur

00:14:41: die Mischung macht es, es ist auch bei der Gummibelle

00:14:43: so.

00:14:44: Er kennt ein jeder, dass sich Österreich auf jeden Fall und manche Fachkräfte sagen, du kommst aus Wien.

00:14:55: Also, es ist schon, ich will das auch nicht irgendwie verbergen.

00:15:01: Schön mit dir zu sprechen, weil du strahlst sowas Positives aus, eine gewisse Ruhe, eine gewisse Gelassenheit.

00:15:08: Und du bist immer noch aktiv als Musiker.

00:15:12: Du kannst dir inzwischen so deine Engagements auch ein bisschen aussuchen.

00:15:16: Das mache ich auf jeden Fall, weil ich sage jetzt einen ganz wichtigen Satz.

00:15:24: Man wird nicht jünger und man muss dann schon ein bisschen haushalten mit seinen Kräften.

00:15:30: Aber so wie ich das jetzt mache, so fühle ich mich wohl, also ausgesuchte Engagement und mehr brauche ich nicht.

00:15:43: Es geht ja nicht irgendwie, dass man als Musiker Millionen verdient, das ist ich vorbei und habe mich nie damit beschäftigt.

00:15:55: Und auf jeden Fall mir macht es so Spaß, wenn ich In erster Linie für ältere Leute, die dann noch einmal, die vielleicht gar nicht rechnen, dass sie noch mal tanzen wollen,

00:16:10: doch

00:16:10: noch zum Tanzen bringen.

00:16:12: Das ist schön.

00:16:13: Das ist für mich dann auch wieder ein Gefühl, dass wir da was richtig machen.

00:16:18: Ja, da hast du was richtig gemacht.

00:16:20: Engagement, das ist auch so, ich finde, das ist ein Begriff so schön.

00:16:24: Das hört sich ein bisschen schon nach Vergangenheit an, aber so dieser Flair, diese Ah, diese schöne Vergangenheit ist mit da.

00:16:34: Deine Engagements sind natürlich auch hier bei uns oder in deiner Heimat, in Allgäu.

00:16:38: Ja, ein Fall, ja.

00:16:39: Und auf was ich mir auch sehr freue jetzt in nächster Zeit, in nächsten Monaten, freue ich dann wieder auf Iskia.

00:16:47: Und welcher Italier?

00:16:49: Was machst du

00:16:50: in Italier?

00:16:52: Ja, mit Reisebüro, wenn ich sagen darf.

00:16:56: Wir sagen's, wir haben ja mehrere im Allgäu.

00:16:59: Ja, aber ich mache schon über zwanzig Jahre.

00:17:03: Und da bist du auch die musikalische Begleitung sozusagen.

00:17:06: Ja, genau.

00:17:06: Wir haben ja zweimal Abend getanzt, einmal Oktoberfest, da gibt's Weißwürst, dann Freibären, Prezzen gibt's

00:17:15: kein, da gibt's

00:17:17: ein italienisches.

00:17:19: Vielleicht Bruschketter dazu oder Pane, Pane, Pane.

00:17:24: Aber auch hier im Alba, wenn du nicht gerade irgendwo im Mittelmeer unterwegs bist, auf einer Schiffstour, wo findet man oder wo kann man dich denn mal live erleben?

00:17:35: Weil ich glaube, der eine oder andere ist da jetzt auch ein bisschen neugierig geworden und denkt sich, Mensch, Walter K.,

00:17:40: wo

00:17:40: höre ich dich?

00:17:41: Ja, und zwar bin ich so alle vierzehn Tage im Hotel.

00:17:47: im Parkhotel Burgmühle in Fischen, Sonntags, zwei Stunden altesmäßig.

00:17:55: Und hin

00:17:57: und wieder, hin und wieder, früher haben wir sehr oft im Algerstern in Sonntofen gespielt.

00:18:04: Jedes Wochenende kam Corona,

00:18:09: dann

00:18:10: war es

00:18:11: aus.

00:18:12: Aber die rufen mich jetzt hin und wieder an, wenn sie eine Reisegruppe haben, die Musik will.

00:18:19: Und da stehe ich zur Verfügung.

00:18:23: Gibt es irgendwie ein Song, ein Lied, wo du sagst, den muss ich jedes Mal auf die Bühne bringen, den muss ich jedes Mal los werden, weil der gehört einfach auch zu dir mit dazu.

00:18:35: Hast du so ein Lied, der oder du hast tausend Lieder irgendwo in deinem Report war, oder ist es dir egal?

00:18:43: Oder hast du so ein Lieblingslied?

00:18:45: Ja, ich schaue natürlich immer, was die Leute so wollen und auf was sie ansprechen.

00:18:54: Mein Lieblingslied ist How Deep Is Your Love.

00:18:58: Ich habe ja gesagt, ich bin sehr romantisch und dieses Lied, ich bin überhaupt der, wenn ich das sagen darf, damals mit Beaches groß geworden.

00:19:12: Also, wir haben ungefähr selber Zeit.

00:19:18: Und das hat damals waren Stones, Beatles, Beaches und Beatles, das waren meine Favoriten.

00:19:28: Und Beaches, die waren immer schön leicht zum Nachspielen

00:19:33: und zum

00:19:33: Singen.

00:19:35: Da haben wir einen sehr großen Erfolg gehabt.

00:19:40: Und das macht mir Spaß.

00:19:42: Ich wünsch dir, Walter, auf jeden Fall alles Liebe dieser Welt, dass du noch ganz lange diesen Zauber, den du von der Bühne auf deine tanzenen Gäste überspringen lässt, dass dir das noch ganz, ganz oft gelingt.

00:19:57: Teu, teu, teu, viel Spaß an der Musik und danke fürs

00:20:00: Dasein.

00:20:01: Und ich hab zu danken, dass ich da sein darf.

00:20:04: Sehr

00:20:04: gerne.

00:20:05: gesund und vital durch den Tag.

00:20:08: Der Allgeuchtet-Kaffee-Clutch wurde euch präsentiert von der Bahnhofapotheke und dem Naturkostladen Pohr Natur im Herzen von Kempten.

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