Kaffeeklatsch 28.09.26: Dieter Krattenmacher, Bürgermeister von Kißlegg

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Dieter Krattenmacher, Bürgermeister von Kißlegg, über seine Stadt, aktuelle Themen und seine persönlichen Einblicke in das Leben und die Zukunft von Kißlegg.

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00:00:02: Der Allgäu-Hit.

00:00:02: KaffeeClutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!

00:00:14: Er ist seit zwei tausend fünf Bürgermeister von Kislek Dieter Kappenmacher bei uns zu Gast heute im Kaffeeklutch.

00:00:19: einen wunderschönen guten Morgen

00:00:21: recht schönen guten Morgen.

00:00:22: Ja, ich meine heute das Wetter perfekter war auch die Partie her sich ein träumchen neues Allgäu oder?

00:00:26: Ja klar also spätestens seit morgen war es wieder völlig klar warum man unglaublich gerne hier lebt.

00:00:31: so einen Aufgang die Allgäusche im Hintergrund also

00:00:34: einfach fantastisch!

00:00:35: Seit über zwanzig Jahren Bürgermeister da hat man sicher schon einige zerlebt denke ich in Kislek und wir steigen gleich ein und werden einige Geschichten hören hier im Kaffee glascht dann sage ich herzlich willkommen und schön dass Sie da sind.

00:00:47: ja dankeschön.

00:00:48: ich freue mich sehr dass ich dabei sein darf.

00:00:50: Heute sind wir in Baden-Württemberg schon allgäu unterwegs.

00:00:52: In Kislek, der Bürgermeisterstar die da gerade machen.

00:00:54: nochmal einen schönen guten Morgen!

00:00:56: Du bist ja jetzt schon seit über zwanzig Jahren Bürgemeister.

00:00:59: ich kenn wahrscheinlich jeder im Ort natürlich ganz klar.

00:01:01: aber wie würdest du dich jetzt selbst dir und beschreiben der dich jetzt noch nie gesehen oder gehört hat?

00:01:07: Naja also ich habe ein ziemlich barkanter Kopf mit wenig Haaren und einer Brille drauf.

00:01:14: Ich glaube, ich bin schon auch viel unterwegs.

00:01:17: So dass – ich hoffe jedes Jahr mal wiechens jeden zu sein oder umgekehrt das man mich die Leute regelmäßig sehen.

00:01:24: Also als Bürgermeister ist mir natürlich präsent ständig in der Zwischenzeit auf Social Media und so weiter.

00:01:31: Man ischt eine öffentliche Person und ja, das prägt einen dann auch über die Jahre hinweg.

00:01:36: Du bist jetzt auch schon länger Bürgemeister in Gislecks seit im Jahr zwei Tausend Fünf aber du bist ja in Alzhausen geboren?

00:01:42: Wie stark ist der Kontakt noch zur Geburtsheimat zu zweit.

00:01:47: Tja, also tatsächlich geboren damals gab es nur Krankenhosen und Altschausen in der zwei Jahr siebzig war ein anderer Letzten.

00:01:53: hinterher hat man das ganze Ding geschlossen ist ja sozusagen leider eine Geschichte die wir jetzt in viele andere Städte und Gemeinde auch erlebt habe.

00:02:01: Da bin ich aufgewachsen, habe da also Schule gemacht.

00:02:03: Meine Freunde gehabt und so weiter und so fort.

00:02:06: Aber ich bin dann übrigens durch die Bundeswehr hierher nach Chemdach gekommen.

00:02:09: Also hab meine Dremone eine Ausbildung gemacht in twohneinzig.

00:02:12: Da war man an das erste Mal richtig weg hinterher.

00:02:15: War's klar!

00:02:16: Ich möchte nicht berufsmusiker worden weil wir hier eigentlich ein Musikkapelle hatte bei der Bundeswehr.

00:02:21: Und dann bin ich zum Studium gegangen Ausbildung zum Verwaltungswort gemacht, war dann genügend weg.

00:02:28: Hab dann auch genügen Abstand bekommen und bin aber eigentlich so gefühlt jetzt immer noch in der Heimat tätig.

00:02:34: Das war für mich immer ein ganz großes Ziel.

00:02:38: Sehr schön!

00:02:38: Und du hast ja in Ludwigsburg dann studiert und anschließend beim Landratsamt Trafensburg bei der Gemeinde Beinfurt gearbeitet?

00:02:45: Wann war für dich irgendwie so klar?

00:02:46: oder als du gesagt hast okay ich möchte jetzt Bürgermeister werden und warum?

00:02:50: Ja das war schon lange vorher klar.

00:02:52: also Ich habe als zehnjähriger mich begonnen, für Kommunalpolitik zu interessieren.

00:03:00: Ich habe die Leute genau beobachtet und geschaut, warum geht eigentlich was?

00:03:03: Und warum geht es nicht?

00:03:05: So war es dann auch klar, wo ich die Ausbildung angefangen habe, dass ich irgendwann mein Bürgermeister sein möchte.

00:03:11: Ich hab natürlich damals immer verschiedene Vereine gegründet mit Kameraden zusammen aufgezogen und solche Dinge gemacht, als ich in diesem kommunalen Kontext war.

00:03:22: mich so erinnere, war es für mich eigentlich immer ein großes Ziel als Bürgermeister gewählt zu werden.

00:03:29: Und ich fühle mich halt auch sehr zufrieden damit und wohl mit diesem Amt.

00:03:33: Sehr schön!

00:03:33: In zwei Tausend Fünf war sie dann soweit der Amtsamtritt.

00:03:37: Kannst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag erinnern?

00:03:40: Ja selbstverständlich also das war ein Trübertag dieser.

00:03:43: Das war der zweite Januar.

00:03:44: Der erste Januar war ja Feiertag.

00:03:46: Darin hat mir die Gemeinde gleich mal geschenkt Und am zweiten Januar bin ich dann reingekommen.

00:03:50: Es war ein recht kühler Empfang im Rathaus, da gab es in den Monaten vorher eine Menge auch an ... Spannungen und auch Unklarheiten.

00:04:02: Der Vorgänger von mir ist krankheitsbedingt ausgeschieden, das war eine langere Zeit, wo es nicht so recht klar war, wo geht's hin?

00:04:10: Und da bin ich in das Rathaus reingekommen und meine damalige Sekretärin die Utah hat mich herzlich begrüßt und sonst war es wie gesagt ein bisschen zu kühl im Büro drinne.

00:04:20: Dann kam jemand von der Zeitung, er hat ein Foto von mir geschossen, wie ich am Schreibtischplatz nehmen und los ging.

00:04:25: also das war alles aufgeräumt erst die Gespräche zu führen, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen mit den Gemeinderäten Kontakt aufzunehmen, Burger zu besuchen usw.

00:04:38: Insgesamt war es kein leichter Start aber wir haben das zusammen glaube ich einigermaßen hinbekommen dann.

00:04:45: Was war so ein bisschen die größte Herausforderung vielleicht?

00:04:49: Kieslik war damals in einer sehr schwierigen Situation.

00:04:52: Der größte Arbeitgeber hat geschlossen, das war rund ein Drittel der Arbeitsplätze die damals verloren gegangen ist.

00:04:59: Wir sind von der Bahn ein Stück weit abgehängt worden.

00:05:03: Jede zweite Stunde sind noch Züge gefahren.

00:05:05: Es hat eigentlich im ganzen Bereich Schulverkehr nicht mehr viel funktioniert.

00:05:09: Es war eine umfassende Kriserstimmung und die Einwohnerzahl ging zurück.

00:05:13: Geld war knapp Und so hat man irgendwie schauen müssen, wie bekommt man die Dinge hin?

00:05:18: und natürlich große Erwartungen war es dann der neue Zauberer sozusagen alles hinbekommen soll.

00:05:23: Also eigentlich eine unlösbare Aufgabe.

00:05:26: aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

00:05:29: Wenn wir jetzt ein bisschen zurückschauen.

00:05:31: Zweitausendfünf bis heute was wird zu sagen?

00:05:33: hat sich in Kisleck am stärksten verändert?

00:05:35: In den letzten Jahren?

00:05:37: Als?

00:05:37: wir sind gewaltig gewachsen.

00:05:39: in den letzten zwanzig Jahren vor allem in den vergangenen zehn Jahren haben wir fast tausend Einwohner zugelegt.

00:05:44: Das liegt sicherlich auch daran, dass sich bei uns die Wirtschaft erholt hat.

00:05:47: Dass wir durch den Anschluss an die A-Sixundneinzig-Zuhtausendneuen damals als der Lückerschluss gemacht worden ist jetzt auch die Elektrifizierung der Eisenbahnen wesentlich bessere Bahnanschlüsse.

00:05:59: Ist Kislik zu einem glaube ich sehr netten vielleicht sogar attraktiven Wohnort auch geworden.

00:06:07: Wir haben sehr, sehr gute Betriebe in der Zwischenseite auch wieder.

00:06:11: Und ich sage mal so diese Angst dass es immer weiter zurückgeht also mit dem Thema Demografie die kaum löst bei uns weiter.

00:06:20: das hat sich Gott sei Dank gewandelt in ein ja ich sag mal gesundes zuversichtliches nach vorne Schauer.

00:06:29: Das sind doch mal gute Nachrichten!

00:06:30: Mit welchen Themen aber Kislek aktuell so ein bisschen vielleicht zu kämpfen hat?

00:06:33: Dazu gleich mehr Dieter Krakenmacher, der Bürgermeister von Kislek heute bei uns zu Gast im Kaffee klatschen.

00:06:39: Wir haben ja gerade schon ein bisschen die Entwicklung vom Kisleg so beleuchtet.

00:06:42: Was sind so aktuell die Themen wo du sagst okay da kriege ich ein bisschen Kopf zerbrechen oder muss ich ziemlich grübeln?

00:06:50: Also dieser heiße Sommer der natürlich zunächst mal wunderbar war weil man sich so oft draußen aufhalten konnte und ausschaut als wenn wir in Süden im Urlaub waren hat natürlich schon seine Shutterseite und das macht uns wirklich Probleme.

00:07:05: Dieses fehlende Wasser, das hat bei uns schon besonders stark zugeschlagen.

00:07:10: Wir haben bisher nicht einmal die Hälfte der Niederschläge, die normal wären für diese Jahreszeit.

00:07:16: wir haben ein bisschen eine Besonderheit dass fast der gesamte ländliche Bereich als ich spreche jetzt von rund achtzig Quadratkilometern Versorgt sich mit Trinkwasser selbst.

00:07:27: Da geht keine Wasserleitung der Gemeinde hin, sondern es ist seit Jahrhunderten so.

00:07:31: diese Einzelhöfe haben ihre eigene Wasserversorgung und dieses Jahr haben sie tatsächlich einige nicht mehr geschafft genügend Wasser aus diesem Brunnen zu bekommen.

00:07:43: Das geht bis hin zur großen Bauernhöfen wo das Vieh jetzt quasi mit LKWs versorgt worden muss.

00:07:52: Das macht uns schon große Sorge.

00:07:53: Das andere Thema ist natürlich kistisch geprägt von Morin und Seen, bei den Seen haben wir jetzt die Auswirkungen nicht so stark bisher im Gegenteil.

00:08:00: Da hat man eher der Eindruck dass das Wasser sogar besser geworden ist weil es keine Einschwemmungen hat.

00:08:04: aber für die Mori ist das natürlich ein großes Problem mit der gesamten Folge, dass die Klimaschädlichkeit wenn Morin nicht mehr funktioniert dann noch größer wird.

00:08:13: Und natürlich haben ja auch bei uns im Fortschbereich große Sorgen.

00:08:17: wo geht das ganze Thema hin bis hin?

00:08:19: Ich habe vorhin auch gesagt Insbesondere unsere Heumilkbetriebe, denen fällt dieses Jahr einfach das Futter.

00:08:25: Also das ist etwas, das machen wir viele Kopfzerbrecher.

00:08:29: wie stellen wir uns als Gemeinde auf?

00:08:30: Wie können wir da auch resilienter werden?

00:08:32: Das wird sicherlich ein unserer großen Zukunftsthema.

00:08:34: Anderes Thema an Kisleg sind immer die Verkehrsthemen.

00:08:37: Eine Gemeinde, die wächst in der Nähe von Autobahnen und so weiter hat immer zu viel Verkehr.

00:08:44: Einerseits freuen wir uns wenn Verkehr da ist, das zeigt ja manchmal bei den LKW dass die Wirtschaft läuft aber in Kisleck haben wir das große Problem, dass der historische Erzkern nach wie vor von zu viel Verkehr gequirrt wird.

00:08:56: Und da sind wir in sehr Zehen aber Gott sei Dank laufenden und jetzt auch aussichtsreichen Verhandlungen, dass wir mit unseren Entlastungsstraßen jetzt weiterkommen.

00:09:06: Und dazu gehört auch – Wir sind gerade dabei im Erzkern ein großes Sanierungsobjekt hinzubekommen – Emeager Barock-Gasthof, den wir uns gekauft haben, kaufen mussten eigentlich vor über zehn Jahren und der uns jetzt finanziell extrem strapaziert bis dieses Gebäude dann hoffentlich bald zum Burgerhouchs wird.

00:09:26: Also doch einige Themen mit denen man sich beschäftigt gerade in Kislek.

00:09:29: nochmal kurz vielleicht auch zum Wasser.

00:09:31: es ist ja tatsächlich so dass ihr bis jetzt noch mit den LKWs die Bauernhöfe sind aber nur die Bauenhöfe.

00:09:37: für die Bevölkerung muss man nicht mit RKW's Wasser bringen oder?

00:09:41: Ne also es ist so Die Bevölkerung im ländlichen Bereich, die eigene Wasserversorgung hat, sorgt auch für sich selber.

00:09:48: Und da fahren natürlich derzeit auch Tank-Laschtwagen oder beziehungsweise Anhänger mit Wasserspenden sozusagen, die helfen sich untereinander aus und selbstverständlich bekommen sie auch von unserer öffentlichen Wasserversorgen.

00:10:00: Wasser.

00:10:00: das ist ja sehr verständlich klar.

00:10:02: aber es gerade in dem Bereich wo die landwirtschaftliche Betriebe sind diese natürlich der Zeit mit Feueräufer dabei neue Brunnen zu bauen.

00:10:10: dann geht man tief runter.

00:10:13: Trotzdem zeigt es jetzt aber halt, dass dieser Wandel der Klimawandel da ist.

00:10:19: Dass er jetzt auswirken hat mit denen man so früh nicht gerechnet hätte.

00:10:23: Und was sind dann noch so?

00:10:24: Weil du hast gesagt, das sind schon ein paar Projekte, dass man ein bisschen resilienter werden kann.

00:10:27: Kann man doch schon etwas sagen, was da geplant ist für die Zukunft um wärmeres Sommer gut zu überbrücken?

00:10:32: Ja, gut.

00:10:33: Das bei unserer eigenen Wasserversorgung geht es ja weiter.

00:10:36: Wir suchen gerade auch weitere Brunner Standorte, um eben wenn mal irgendwo bei Brunnen Probleme da sein könnte, dass wir versorgen versorgen können.

00:10:44: Das wird auch funktionieren, wir haben große Wasserressourcen in Kislek.

00:10:49: dann schauen wir natürlich auch mit unseren Nachbarn wo es sind Verbünde möglich auch dort dass man sich gegenseitig aushelfen kann.

00:10:56: also einfach dieses Prinzip nicht alles auf die eigene Schulterlagen sondern versuchen Netzwerke zu bilden.

00:11:03: das gilt für die Wasserversorgung mehr denn je.

00:11:06: Und dann auch, du hast ja gerade gesagt mit den Behilfstraßen oder das heißt Behilftraßen Neustrasen.

00:11:11: Dass sozusagen der Verkehr ein bisschen entlastet wird.

00:11:13: Wie ist da so der zeitliche Plan?

00:11:15: Also weil du hast gesagt dass es jetzt losgeht, dass sozusagen mehr LKWs fahren können.

00:11:20: Ja

00:11:20: also nächstes Mal sind es bei uns drei große Projekte.

00:11:23: Da gibt's die Ortsumfang von Kislek.

00:11:25: Das sind zwei Projekten.

00:11:26: Es ist einmal im Süder von Kislik eine Ost-West Spange Die wir nennen sie Südspange.

00:11:31: Da rechnert damit, dass man die zwanzig auf der Zwanzig bauern könne.

00:11:35: Es gibt die Ostumfahrung, die dann den Ortskern wirklich entlastet.

00:11:39: Da hat der Kreistag letzte Woche auch wieder klargemacht, dass an diesem Projekt trotz allen Spar-Diktaten festhalten möchte.

00:11:47: und da gibt es noch sehr große Projekte im Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs als der Bahnschrank in Kisleck.

00:11:54: Auch das sind wir jetzt zuversichtlich, damit es im Jahr zwanzig eine Dresel losgehen kann.

00:11:58: Also einige Projekten am Laufen.

00:12:00: Apropos wie schaut's denn aktuell Kislek so finanziell aus bei euch?

00:12:04: Im Rheinland, wenn man so schnell das sagen kann.

00:12:07: Also Kislek reiht sich in die große Gemeinschaft der vielen Städte und Gemeinden, die nicht mehr so recht wissen wie sie ihre Ausgaben eigentlich stemmen sollen.

00:12:14: also tatsächlich sind wir auch betroffen.

00:12:17: Wir sind in den guten Jahren nicht so stark nach oben durchgeschlagen Sind aber jetzt auch nicht ganz so stark eingebrochen.

00:12:24: trotzdem ist es so dass wir strukturell Wenn's soweit geht unsere Ausgabe nicht mehr finanzieren können.

00:12:35: Man muss auch ehrlich dazu sagen, mit Einsparmaßnahmen ein bisschen weniger kehren oder das nicht eine Stunde früher ausmachen sind diese Finanzverwerfungen, die man gerade insgesamt im kommunalen Bereich aber auch in Kistlik haben einfach nicht mehr zu schultern.

00:12:49: Also wir haben da große Herausforderungen und können auch nicht einfach nur die Steuern erhöhen.

00:12:54: also... Wir merken so überall ist die Zitrone ausgelutscht.

00:13:02: Später werden wir auch noch ein bisschen so drauf gucken, wie die Zukunftspläne da liegen.

00:13:06: Und natürlich auch weil du bist ja nicht nur Bürgermeister, aber auch im Kreistag mit unterwegs was sich da alles so getan hat bis jetzt!

00:13:15: Der Allgäuhit Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:13:20: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik.

00:13:24: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit

00:13:28: Seit Zweitausendfünf ist der Bürgermeister von Kislek.

00:13:31: Dieter Krattenmacher, Dieter, was ist denn so das Schönste, was du in deiner Amtszeit bis jetzt erlebt hast?

00:13:36: Fällt dir da spontan etwas ein?

00:13:38: Puh!

00:13:38: Durchschnittlich wahnsinnig schwierig zu sagen, weil das Leben des Bürgemeisters hat ganz viele schöne Stunden zur Folge.

00:13:46: Also ganz spontan würde ich jetzt mal sagen... Riesenfreude, immer wieder tolle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zu bekommen.

00:13:58: Nach jeder Wahl bin ich wieder erstaunt wie aus meiner Sicht die Wählerinnen und Wähler treffsicher tolle Leute auch bekommen.

00:14:05: genauso ist das bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:14:08: da gibt es tolle Sachen und natürlich freue mich auch Über manche Dinge, zum Beispiel habe mich riesig gefreut über die Freikabe der A-Sixundneinzig.

00:14:16: Weil man so lange darum gerungen hat, weil es da so viele Menschen Schäder gegeben hat wo das endlich einmal dann geklappt hat.

00:14:25: Aber es gibt auch ganz kleine Dinge, die mir freuert.

00:14:28: Zum Beispiel wenn wir zu einer Diamant nach Hochzeit kommen und man sieht dass da zwei Menschen sind, die sich über so viele Jahrzehnte einfach lieben Gehalter haben, muss man sagen und sich in der Gemeinde wohlfühlt.

00:14:40: Und sich auch sozusagen mit dem was wir tun im Rathaus oder im Gemeinderat usw.

00:14:47: identifizieren

00:14:48: können.

00:14:48: Das ist doch schön!

00:14:49: Über den Straßenbau reden wir heute ja auch noch im Kaffee klatschen.

00:14:52: nochmal genauer und auch gleich über deinen Dienst im Kreistag.

00:14:56: Dieter du bist ja nicht nur Bürgermeister von Kisleck sondern auch seit einem Mittelpunkt im Kreistaag Ravensburg Wenn du das mal die Situation so anschaust.

00:15:04: Was würdest du sagen, wenn das Wirtmärkische Alkohol so ein bisschen betrachtet?

00:15:07: Wo stehen wir gerade?

00:15:09: Also wir haben natürlich überall gerade gesellschaftliche Umbrüche.

00:15:13: Wir haben wirtschaftliche Umprüchen und es weitern.

00:15:14: die machen sich auch bei uns fest.

00:15:17: Das Gute vorweg ist, dass wir in einer sehr sehr resilienten Anpassungsverordnung sind gegen, wenn wir vom Mittelstand geprägt sind und im Grunde die Leute hier sich nicht immer darauf verlassen dass das andere für sie regeln sondern selber auch initiativ ergreifen.

00:15:31: Das ist sozusagen glaube ich auch das Geheimnis unseres Wohlstands oder unseres Fortschritts.

00:15:34: Und trotzdem gibt es natürlich große Trends auch frontal treffelt.

00:15:40: Bei uns im Landkreis Raffensburg ist das Gesundheitsthema ein ganz großes, dass wir irgendwie nicht in der Griff bekommen.

00:15:47: Wir schauen einmal ein bisschen nach, die Schauch rüber sind es Oberallgäu nach Kempten wie ich das hinbekommen habe Auch mit Kommunalbeteiligung hier.

00:15:55: Und bei uns ist es die Oberschwabenklinik, wo wir jetzt vor leider einigen Monaten sehr gehofft haben in unserem Nachbarn im Bodensee-Kreis zusammenarbeiten zu können.

00:16:06: Das hat nicht geklappt!

00:16:07: Wir befürchten dass diese Konkurrenzsituation beiden Seiten geschadet hat, sich jetzt dann wieder auch womöglich verstorgen.

00:16:17: Dass es sozusagen ein Kampf um die lukrativen Fälle so gibt und dass unser Klinikverbund die Oberschwabeklinik weiter unter Druck bleibt.

00:16:26: Das ist für uns ein riesen Thema sind über zwanzig Millionen Euro Verlust, die der Landkreis dieses Jahr tragen muss, das natürlich über die Finanzkraft der Städte und Gemeinde dann entsprechend auch mindert.

00:16:36: Und damit auch bei den Bergen vor Ort halt auch bemerkt wird, weil es Leistungen nicht möglich sind.

00:16:44: Aber klar ist, dass das ganze Klinik-Thema reagiert natürlich auch Hausausversorgung und so weiter mit dazu.

00:16:49: Der gesamte Gesundheitsbereich große Baustelle unserer Zeiten.

00:16:53: Es gibt eine andere Baustell, über die gar nicht so viel geredet wird, die aber sehr wichtig ist – also die Geburtenzahlen gehen leider wieder zurück.

00:17:02: Insgesamt sehen wir auch, obwohl jede KI sagt geht ins Handwerk das sind die Berufe der Zukunft, die KI nicht so stark verändern oder gar wegrationalisieren kann.

00:17:13: und dennoch stellen wir fest dass in der dualen Ausbildung wo wir ja die ganzen Berufsschulen und so weiter vorhalten, sanieren.

00:17:20: Wo wir jetzt auch viel neu bauen bzw.

00:17:22: umbauen haben eine große Sorge dass die junge Generation in sozusagen die handwerklichen Berufe diese dualen Berufen nicht so entsprechend ergreift und wird dann immer weiter auch Angebote reduzieren müssen.

00:17:37: also das ist für uns das sind zwei große Themen.

00:17:40: Da gibt es auch das Thema Nahverkehr, wo ich jetzt selber auch sehr viel in den vergangenen Jahren Impulse bringen konnte im Landkreis Ravensburg.

00:17:49: Ich glaube dass wir unter dem Strich jetzt ein schönes Stück weitergekommen und trotzdem muss man sehen diese Finanzkrisen die uns Kommunen alle umfasst wird auch vor dem ÖPNV nicht halt machen unter Traum, dass man weiter ausbauen könnte.

00:18:03: dann habe ich ausgeträumt also es geht eher darum wie können?

00:18:09: Also ich sage mal das Angebot, das wir jetzt auch in die Zukunft bringen und vielleicht auch im ein oder anderen Fall auch hinterfragen ob man es noch leichter können und wohl nicht.

00:18:17: Noch einmal kurz vielleicht auch zum medizinischen Punkt was sind da so die nächsten Schritte?

00:18:23: Die Weiterentwicklung haben sie auch ein bisschen verfolgt.

00:18:24: mit der Oberschwabenklinik?

00:18:26: Ja, also wir haben ja zwei Standorte in Wangen im Allgäu und der große Standard an Ravensburg mit dem Elisabethekrankehaus.

00:18:33: Im Gunde geht es jetzt zum nächsten Mal darum wie wir uns insgesamt aufstellen wollen.

00:18:38: da wird sich der Kreistag jetzt intensiv beschäftigen im Herbst.

00:18:43: Da kommen natürlich dann auch Fragen der Trägerschaft.

00:18:45: Also machen wir das rein als kommunales Unternehmer weiterhin oder kooperieren wir mit anderen?

00:18:51: Oder holen wir uns vielleicht sogar auch in private mit rein.

00:18:55: Ich sage mal, der Fall, den niemand denken möchte.

00:18:59: Geben wir sozusagen die kommunale Trägerschaft ganz auf.

00:19:03: Das sind dann schon viele Dinge.

00:19:05: klar ist.

00:19:06: Wir sind alle – ich möchte was vielleicht so sagen für uns alle in der politischen Verantwortung – es ist klar, wir brauchen weiterhin eine leistungsfähige Versorgung mit guten Krankenhäusern wo die allermeisten Lebensrisiken, die wir im gesundheitliche Bereich haben auch abgedeckt worden können.

00:19:28: Das ist eine extrem schwierige Aufgabe, aber wir haben sie gestellt und wir werden uns dem Thema jetzt weiterhin widmen und wir hoffen sehr dass man ein großer Konsens auch findet der dann aber auch bezahlbar ist in die Zukunft.

00:19:41: Also du trotz dem schwierigen Thema blickst du trotzdem noch optimistisch in Zukunft.

00:19:45: also nicht mit zu großem Bauch kämpfen.

00:19:49: Also wenn man mal über zwanzig Jahre in der Kommunalpolitik aktiv ist, dann weiß man dass es immer wieder Türchen sich irgendwo öffnet und das auch manchmal auch Druck braucht um überhaupt Entscheidungen herbeizuführen.

00:20:03: Und wir sind ich sage mal erfahren und gelassen auch genug um da sagen wir Entscheidung hinzubekommen dass die gesundheitliche Versorgung bei uns im Landkreis Ravensburg eine hervorragende bleibt.

00:20:13: Das ist ja auf jeden Fall schon mal gut zu wissen, dass die Leute ziemlich entspannt bleiben können in der Hinsicht.

00:20:18: Und das ist auch das Thema mit der Ausbildung und den hat wirklich einen Berufen angesprochen.

00:20:24: Wie kann man es denn leider meiner Meinung nach schaffen, dass man die jungen Leute dazu bringt, ihnen ein bisschen schmackhaft machen, dass sie den Weg nehmen?

00:20:32: Ja gut!

00:20:33: Zuerst vermisst sich das.

00:20:35: die Jungen Leute selber schauen wo sie ihre berufliche Zukunft sehen.

00:20:39: aber ich glaube Wenn man mal so schaut, wenn die Löhne im gehälteren und handwerklichen Bereich sieht dann sind in den allermeisten Bereichen schon gut.

00:20:53: Man hat viele Aufstiegsmöglichkeiten vor allem auch den Blick auf die Zukunftsforscher.

00:21:01: alle sagen das Handwerk wird eines der Bereiche sein, die am wenigsten von der KI zerstört wurde, würde dem Gegenteil.

00:21:10: Also ich sehe da selber auch diesen Spruch Handwerk hat goldenen Boden als gegeben an für die Zukunft und ich kann es nur jedem junger Mensch empfehlen auch mal ein Handwerksberuf zu erlernen.

00:21:21: man kann ja immer dann noch akademisch sich weiter bilde unser Wettens sofort.

00:21:26: aber ganz ehrlich wenn ich auch sehe bei uns bei den Gewürbesteuerzahlungen die meisten unserer handwerksbetriebe sind sehr gesund Und da stehen sehr viele auch Generationswechsel an, also dort sind die Chancen ein gutes Leben zu führen.

00:21:42: Wirklich gut!

00:21:44: Wie auch die Zusammenarbeit zwischen Orten oder zum Beispiel auch mit Landkreisen funktioniert?

00:21:48: Oder wie jetzt

00:21:50: z.B.,

00:21:51: die Tenni Zukunft schaut dazu gleich mehr hier im Kaffee Clutch.

00:21:55: Und du hast es ja auch gerade angesprochen, so ein bisschen oder vorhin besser gesagt auch schon oft eher.

00:22:03: Die Menschen, die kommen ja auch zu dir?

00:22:04: Was sind so die Sachen mit denen sie am meisten zu dir kommen?

00:22:07: und was sind so diese Bedenken?

00:22:09: Das ist natürlich völlig unterschiedlich als das geht sozusagen vom schwelenden Nachbarschaftskonflikt wo man einfach nicht möchte eigentlich dass der Nachbar erfährt, dass er mit ihm Sorge hat da suche die Leute dann manchmal auch Rat.

00:22:24: Das geht dann weiter über Sorgen, die die Leute haben jetzt natürlich auch vielleicht mit Dingen, die Gemeinde vielleicht auch vor hat und so weiter.

00:22:35: Und dann der Klassiker ist natürlich der klappende Schachtekkel oder andere Dinge.

00:22:39: bei unser großes Thema ein Kislek sind da sich eine Crane-Kolonie in unserem schönen Schlosspark angesiedelt und es ist natürlich für die Leute fast nicht auszumalte aber diese furchtbar an Vögel, die sind geschützt und da sind uns die Hände gebunden.

00:22:53: Und Vertrebsche an einer Stelle freut sich sicher an der nächsten Stelle, dann kommen die Leute von dort wieder.

00:22:58: Also das sind so diese Dinge ja einfach der Alltag auch.

00:23:01: Das sind nicht die großen strategischen Themen, das ist dann die Aufgabe vom Gemeinderat und mir sondern es ist so das was der Alltage ausmacht.

00:23:07: Und apropos Alltag, auch jetzt zu touristisch gesehen wie läuft denn jetzt so die Zusammenarbeit zwischen Gisleg-und den Nachbarschaftsorten oder vielleicht auch mit den Nachbarlandkreisen?

00:23:17: gibt's deine Zusammenarbeit?

00:23:19: Ja, die gibt es formell und informell gut.

00:23:23: Ich glaube das wissen die wenigste beispielsweise dass es ein regelmäßiger Bürgermeisterinnen- und Bürgemeister-Treff gibt Hennen und Dannen also von Baden-Württemberg und Bayern also der Landkreis Lindau unter der Landkreis Ravensburg oder auch vom Oberallgäu hier von Kempte.

00:23:39: Wir treffen uns ein zweimal im Jahr immer die Kolleginnen und Kollegen und tauschen dann aus wie es läuft.

00:23:44: zwischen den Gemeinden ist es genauso.

00:23:46: bei uns in Württembergen ist ein Allgäuer.

00:23:48: Wir haben alle untereinander die Bürgermeisterinnen und Bürgemeister sehr, sehr Gutes und auch Vertrauensvolles manchmal fast schon freundschaftliches Verhältnis.

00:23:57: Das Gute ist bei uns, jeder hat in unsere Garten sind groß genug dass man nicht mit den Nachbarn in Konflikt geraten müsse.

00:24:04: Jeder hat seine Storgen und da bestärken wir uns auch gegenseitig sprechen Und so ist es auch mit dem Landkreis selber.

00:24:10: Da trifft man sich natürlich wieder, da sind sehr viele Bürgermeisterinnen und Bürgmeister im Kreistag drin.

00:24:15: Wir versuchen also sozusagen wirklich für die Menschen in unserer Region Dinge zu verbessern indem der eine mal verzichtet damit der andere diese Aufgabe besser erledigen kann.

00:24:28: Als ich selbst weiß das Ungewöhnlich als es schaut in anderen Gebieten unseres Landes anders aus, aber hier gibt's eine sehr vertrauensvolle enge Zusammenarbeit.

00:24:39: Und du hast ja gerade auch schon gesagt so die Zukunft?

00:24:42: Ja wenn wir jetzt in fünf Jahren vielleicht wieder treffen würden was hoffst du dir oder was glaubst du wird sich so alles noch tun in Kislek?

00:24:49: Vielleicht auch in der Hinsicht KI?

00:24:51: ist es mittlerweile Rathaus angekommen?

00:24:54: Ja klar, die Kei ist unser tägliches Thema im Gut wie im Schlechter.

00:24:59: Wir versuchen natürlich jetzt auch unsere immer noch zum Teil analoge Vorgänge zu digitalisieren und manches ist schon gelungen.

00:25:07: Manches dauert noch seine Zeit als schön seine Revolution, natürlich auch in der täglichen Arbeit.

00:25:12: Und gerade so kann ich so ein Thema... Da macht es keinen Sinn das jede kleine Gemeinde versucht ihren eigenen Weg zu suchen sondern da macht es sehr viel Sinn auch zusammenzuarbeiten.

00:25:21: und jetzt gilt auch für andere Bereiche.

00:25:22: also nicht jeder muss sozusagen ein eigenes Personal am Vorhalten.

00:25:26: und ich glaube der Druck aber auch die Erkenntnis dass Interkommunalzusammenarbeit wichtig ist, denn je auch um Ressourcen zu sparen.

00:25:36: Wir haben ja auch nicht unendlich Möglichkeiten, Personal zu akqueren – wir sind hier in jedem Bereich eigentlich unter Druck!

00:25:43: In Kistig selber hoffe ich in fünf Jahren, dass wir die großen Verkehrsprojekte alle am Laufen haben bzw.

00:25:49: abgeschlossen habe.

00:25:50: Ich hoffe sehr, die, sagen wir mal, die wirtschaftliche Stabilität und Stärke und Innovationskraft unserer Betriebe.

00:25:59: Und auch unsere Menschen hier genauso weitergeht.

00:26:03: Ich hoffe sehr dass die Familien Freude haben Kinder zu bekommen und der Mut auch hat weiterhin sozusagen in der nächsten Generation den Weg zur Ebene.

00:26:17: Und ich glaube wir werden in kommende fünf Jahre lernen, dass wir mit der einen oder anderen Krise die uns jetzt wirklich Kopfzerbrechen bereitet, Stichwort Klimawandel.

00:26:27: Die eine oder andere Methode entwickelt haben wie man besser damit leben könne.

00:26:33: Sehr und apropos gerade gesagt du hoffst das viele noch unsere Generation weiter bringen.

00:26:37: also mit Familienwachstum hat er vorhin schon erzählt, dass Kislek immer weiter wächst und auch des Rathaus selbst.

00:26:43: Also die Angestellten hier seid auch ziemlich gewachsen in den letzten Jahren?

00:26:46: Ja es ist also als ich vor zwei Jahre angefangen habe Da haben wir einen Betriebsausflug gemacht, da waren wir achtzig Leute und jetzt sind wir vor kurzem Betriebsausflug macht.

00:26:56: Da waren wir zweihundertzwanzig Leute.

00:26:58: Jetzt sagt man ja, was ist da passiert?

00:27:01: Zunächst einmal haben wir ein vielfacheren Teilzeitkräften also gerade in den Kindergarten drinnen haben wir viele Teilzeit-Kräfte, die früher vollzeitkräftig gemacht haben und insgesamt das ganze Betreuungsthema aber auch verschiedene soziale Themen, die bei uns jetzt dazu gekommen sind, auch im Bildungsbereich Schule, Schulsozialarbeit und so weiter.

00:27:19: Diese Trends haben dazu geführt dass wir heute von einem wie sagen wir für technischen Unternehmer Stichwort Bauhof und Winterdienst eigentlich zu einem sozialen Unternehmen uns gewandelt habe.

00:27:30: dann hoffen mal das es weiter so wächst.

00:27:32: vielleicht noch zum Schluss was ist so dein Platz wo du sagen kannst da kann ich abschalten weil Das lernt man wahrscheinlich in den doch einigen Jahren, wo du jetzt einem Amt bist.

00:27:41: Wo kann man mal wirklich sagen?

00:27:42: Okay, es wäre alles zu viel.

00:27:44: Wo gehst du denn

00:27:44: hin?

00:27:46: Also abschalten kann ich ganz gut, wenn ich mit meinem E-Autole übrigens gebraucht unterwegs bin und Radio hört.

00:27:52: Das mag ich dann besonders gern.

00:27:54: Dann gibt's natürlich einen schönen Garten.

00:27:58: Ich gehe gerne raus in die Natur mit dem Fahrrad oder zu Fuß oder auch mal schwimmen.

00:28:03: Und insgesamt, das Allgäu ist eine Gegend wo man gut arbeiten aber eben auch gut leben und auch gut abschalten kann.

00:28:12: Also ich bin hier an meinem Platz wahnsinnig gerne und bisher klappt es nach meiner Beobachtung für mich selber einigermaßen ganz gut dass den strapazierenden Stunden auch dann wieder ein paar schönere gegenüberstehen und das hält sich ganz gut in der Waage bei mir.

00:28:31: Dieter Kartenmacher, Bürgermeister aus Kisleck.

00:28:33: Dann sage ich vielen lieben Dank für den Besuch heute im Kaffeklatsch!

00:28:35: Hat Spaß gemacht und für die Zukunft alles Gute.

00:28:38: Dankeschön.

00:28:39: Gleichfalls Alles Gute und nicht die Zuversicht verliere.

00:28:42: Der

00:28:42: Allgäuhit Kaffeeklatsch wurde präsentiert von Den Lebensgestaltern.

00:28:47: stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege- und Betreuung mit Zeit.

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