Kaffeeklastch 25.09.2026: Katharina Simon - Gleichstelllungsbeauftragte der Stadt Kempten

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Katharina Simon, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kempten, über Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und ihre Arbeit in Kempten.

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00:00:02:

00:00:14: Chancengleichheit, Gleichstellung und die Frage ob wirklich alle die gleichen Möglichkeiten haben.

00:00:19: Darüber sprechen wir heute im Kaffee Clutch und dafür haben wir uns jemanden eingeladen, der sich beruflich genau mit diesem Thema beschäftigt.

00:00:25: Katharina Simon ist Gleichstellungsbeauftragte und beschäftigt sich mit dem ganzen Themen.

00:00:31: einen wunderschönen guten Morgen.

00:00:33: Einen schönen, guten Morgen auch an alle Hörerinnen!

00:00:36: Es ist ja schon ein sehr cooler und spezieller Beruf.

00:00:38: aber wie kam es dass Sie den gewählt haben?

00:00:42: Ja das ist ein sehr spannender Beruf den ich gewählt habe tatsächlich weil's mich schon lange beschäftigt hat auch als junge Frau schon Auch später bei der Arbeit.

00:00:53: Ich bin Sozialarbeiterin vom Beruf und hab da immer wieder gemerkt, Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen doch an manchen Stellen noch nicht so ganz umgesetzt.

00:01:01: Und als ich mich entschieden habe mit unserer Familie zurück ins Allgäu zu gehen, war gerade diese Stelle ausgeschrieben und das hat sich ja wunderbar getroffen.

00:01:10: Dachte ich mir dann mach' ich das doch beruflich!

00:01:12: Sind wir schon mal gespannt was die uns alles erzählen werden?

00:01:14: Gleich starten wir rein, um ein bisschen zur Gleichstellung die Bedeutung näher zu betrachten.

00:01:19: Sehr gerne

00:01:20: Wir reden heute im Kaffeeklatsch über ein sehr, sehr wichtiges Thema.

00:01:23: Könnte man vielleicht meinen, dass es heutzutage gar nicht mehr so präsent ist?

00:01:27: Aber das Gegenteil ist der Fall.

00:01:29: Gleichstellung und Gleichberechtigung.

00:01:31: Katharina Simon ist bei uns, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Camden.

00:01:35: Wie schaut's denn aus?

00:01:35: wenn wir Gleichstellungen hören denken viele wahrscheinlich erst mal an Frauen und Männer.

00:01:39: Ist das jetzt vielleicht ein bisschen zu kurz gedacht?

00:01:41: Ja also erstmal das stimmt schon.

00:01:44: Wenn ich sage Ich bin die gleichstellungs beauftragter der Stadt Campen da kommt oftmals um ein bisschen Irritation.

00:01:50: Was soll denn das genau?

00:01:51: Und vor allem braucht es das heute noch.

00:01:55: Ja, natürlich!

00:01:55: Das ist ein bisschen traurig wenn man darüber nachdenkt.

00:01:59: Aber leider alle Statistiken zeigen ja brauchen wir immer noch und es beruft die tatsächlich aufs Grundgesetz.

00:02:07: und da heißt es immer noch Frauen und Männer sind gleichberechtigt Artikel drei.

00:02:14: Und von dem her denke ich, wir müssen es weiter denken heutzutage.

00:02:17: Es gibt ja natürlich mittlerweile auch Gleichstellungsstellen für Menschen mit Behinderung, für Menschen Mitmigrationsgeschichte

00:02:24: usw.,

00:02:25: aber diese klassischen kommunalen Gleichstellungen beauftragten wie wir das sind?

00:02:30: Wir sind tatsächlich für Männer und Frauen und je nach Kommune wenn wir uns selber den Auftrag geben können natürlich für alle Geschlechter.

00:02:37: also das heißt auch ein queeren Bereich.

00:02:40: Was bedeutet für Sie jetzt konkret Chancengleidheit?

00:02:44: Und woran merkt man es im Alltag, dass sie funktioniert vor allem.

00:02:47: Oh gute Frage!

00:02:49: Also zunächst mal heißt das ja Gleichberechtigungsstelle und ist das glaube ich vielleicht auch ein bisschen die Irritation weil gleich berechtigt sind wir alle in Deutschland dafür ja diese hart umkämpfte Situation im Grundgesetz Das war gar nicht so einfach damals diesen Passus überhaupt mit aufzunehmen.

00:03:08: Und der war aber glaube ich unglaublich wichtig und seitdem hat sich auch sehr viel getan.

00:03:11: Das muss man ja schon auch sehen, und auf dem Papier denke ich sind alle Menschen, sind alle Männer und Frauen heute gleichberechtigt haben die gleichen Rechte heißt aber nicht unbedingt die gleichen Chancen und da kommt eigentlich im Alltag meine Arbeit ein bisschen deutlicher sich zu sehen.

00:03:28: weil ich glaube das ist vielleicht auch die Situation warum viele Leute sagen warum braucht es noch wir sind doch heute alle gleich berechtigt?

00:03:36: Und erst wenn wir dann ins Gespräch kommen, gibt es doch eigentlich viele Situationen wo Menschen merken naja gut aber so ganz die gleichen Chancen hatte ich vielleicht nicht immer im Leben oder habe ich auch jetzt im Moment nicht zum Beispiel was mit dem Beruf angeht und das liegt vielleicht häufig doch daran dass ich eben Mann- oder Frau zugeordnet bin.

00:03:56: Gibt's vielleicht auch so manche Situation in einem Leben in denen vielleicht die Menschen benachteiligt werden ohne das was auch so im Alltag überhaupt so richtig mitbekommen?

00:04:04: sicherlich und ich denke auch, es ist unglaublich anstrengend da immer so genau hinzuschauen.

00:04:08: Deswegen ist das auf die Strategie von vielen nicht genau hin zu schauen oder auch zu sagen naja ist nicht so schlimm oder es geht anderen ja auch so.

00:04:19: aber wenn wir zum Beispiel zum Thema Geld kommen und mein Geld ist halt einfach auch lebensbestimmend und dann sehen wir dass Altersarmut einfach immer noch weiblich ist ganz klar auch hier bei uns im Allgäu Dann ist es häufig so dieser Moment von, oh aber jetzt ist es zu spät.

00:04:35: Was soll ich denn noch machen?

00:04:38: Aber ich habe meinen Lebensweg vielleicht so auch mit entschieden oder es wurde so entschieden dass sich heute mehr geht fehlt das Geld und was soll ich dann machen?

00:04:46: also wir haben hier konkret im Campen Oberallgäu-Ostallgäusch eine Servicetelle Beruf nennt sich das für gleichberechtigte berufliche Entwicklung Und das erschreckt mich schon immer wieder, wenn dann Frauen mit der Ende Fünfzig kommen die sagen irgendwie ist jetzt der Lebensentwurf den ich hatte so zerbrochen und ich habe vielleicht viele Jahre auch bewusst und auch gerne zurückgesteckt beruflich für die Kinder, für die Familie, für Angehörige die gepflegt werden mussten.

00:05:14: Da war es einfach nicht so möglich in dieser Doppelbelastung so zu arbeiten, wie ich vielleicht wollte.

00:05:20: Und mir wurden auch die Chancen eben nicht gegeben weil die Art der Arbeit, die ich gerne machen wollte war zum Beispiel in Teilzeit so nicht möglich oder wurde nicht ermöglicht.

00:05:30: und wenn diese Frauen dann in dem höheren Alter kommen und feststellen jetzt wird es wirklich interessant und jetzt weiß ich gar nicht was ich tun soll.

00:05:38: Das ist glaube ich so ein Moment wo wir merken ja Gleichberechtigung haben wir aber die chancen wie sich Lebensentwürfe dann auch verfestigen.

00:05:48: Die sind vielleicht ein bisschen unterschiedlich ausgestaltet.

00:05:51: Punkt Uri Hals haben Sie ja auch gerade angesprochen, also es ist ja nicht nur in der Rente so sehr auch noch so dass in der Arbeitswelt die Gehälter zwischen Frau und Mann doch noch einen größeren Unterschied haben?

00:06:01: Ja

00:06:01: immer noch!

00:06:02: Also wir haben ja dieses Jahr sowie jedes Jahr wieder den Equal Payday, schwieriger englische Name Der aber einfach Anfang des Jahres stattfindet.

00:06:10: Als ich gestartet habe vor neun Jahren mit der Gleichstellungsarbeit war noch im März, Mitte März.

00:06:15: er schiebt sich langsam nach vorne.

00:06:17: Aber das ist sozusagen der Tag an dem klar ist bis zu diesem Zeitpunkt müssen Frauen eigentlich im letzten Jahr länger arbeiten um auf das gleiche Gehalt zu kommen wie Männer.

00:06:27: und daher kommt ja dann oft so dieses Jahr, weil es ja klar die arbeiten ja in Teilzeit.

00:06:30: Nein nein!

00:06:31: Es geht um den Stundenlohn also es geht um Den Lohn auf die Stunde führt einem praktisch auch gleiche Arbeit, die einfach Frauen immer noch weniger bekommen.

00:06:41: Einfach aus solchen Gründen weil zum Beispiel in Teilzeitschops weniger Geld bezahlt wird für die gleiche Arbeiten, die man sonst auch in Vollzeit machen kann oder weil wir eben meinen dass bestimmte Besuchsgruppen weniger verdienen oder eben in bestimmten Positionen nicht in Teilzeit gearbeitet werden können.

00:06:58: Mal eine ganz ehrliche Meinung von Ihren Glaubenssee das schaffen wir jemals Auszugleichen, zumindest in diesem Punkt.

00:07:06: Die Hoffnung habe ich sehr!

00:07:08: Doch also... Ich glaube es ist immer schwierig zu sehen wie sind insgesamt gesellschaftliche Entwicklungen und wie bewegt sich auch dieses Thema in den nächsten zehn, zwanzig Jahren, dreißig Jahren?

00:07:18: Das kann ich nicht absehen.

00:07:20: Ich sage mal auf dem Weg, auf dem wir waren vielleicht auch vor der Pandemie noch so war.

00:07:25: Das war schon hoffnungsvoll, weil es natürlich wirklich jedes Jahr schrittweise nach vorn ging – das war ja auch das Zeichen vom Equipede.

00:07:33: aber die Berechnung war auch wenn wir in diesem Tempo vorangehen dann haben wir es in gut hundert Jahren geschafft.

00:07:39: Es bewegt sich auch zum Guten.

00:07:42: Ich meine, wir haben so viele gut ausgebildete Frauen wie nie zuvor von dem her und ich glaube es ist schon auch viel Bewusstsein auch da bei Vorgesetzten und es gibt viele Möglichkeiten aber es bewegt sie sehr langsam

00:07:55: Gleiche.

00:07:55: schauen wir noch konkret nach Kempten mal rein, wie da die aktuelle Situation konkret ist.

00:08:00: Katharina Simon ist heute bei uns zu Gast Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kempton und sie haben ja gerade gesagt, wir könnten auch unsere Hörer ein bisschen mit einbinden.

00:08:08: und Sie haben eine spezielle Frage, die Sie gerne beantwortet hätten von unseren Hörern und Höreren.

00:08:14: Ja ich meine das Gleichstellingsbeauftrage geht mir immer gern in Kontakt mit den Leuten und interessiert sich auch.

00:08:19: Also mich würde das einfach interessieren.

00:08:20: Jetzt haben wir über das Thema Altersarmut, über Vereinbarkeit, Familie und Beruf die glaube ich für viele Eltern heute auch noch schwer ist nicht nur für Frauen sondern auch Vätern häufig schwer gemacht wird.

00:08:31: Und mich würden so ein bisschen erfahrungswerte interessieren von den Hörerinnen und Hörern.

00:08:37: Die provokante Frage war gerade was glauben sie wieviele von den höreren und Hörtere haben erst mal die Augen verdreht als sie gehört haben?

00:08:44: Gleichstellung!

00:08:46: Schausengleichheit, ja.

00:08:48: Und ich glaube es braucht man so ein bisschen diesen Moment über diese erste Abwehr drüber zu springen und zu sagen okay auch wenn das auf den ersten Blick gar nichts mit meinem Leben zu tun hat doch noch mal einen Moment darüber nachzudenken und auch wenn man meint dass ist einem selber gar nicht so sehr betrifft vielleicht kennen doch einige Menschen in der Umgebung und das würde mich mal interessieren, wie da so drauf geschaut wird.

00:09:13: Also haben wir das als Thema statistisch gesehen ja auf jeden Fall wie gesagt Altersarmut aber auch eben diese Schwierigkeit finanzielle Abhängigkeit Vorsorge so nicht möglich machen zu können?

00:09:26: Und wie zeigt sich das im Alltag?

00:09:28: also merken dass Leute Macht Ihnen das auch zu schaffen?

00:09:32: Das würde uns doch sehr interessieren, wenn da Leute auch Lust haben, sie schreiben.

00:09:35: Ja gerne schreiben!

00:09:36: Entweder auf redaktion.allgäu-hit.de oder über unsere Social Media Kanile Facebook und Instagram sind wir überall vertreten.

00:09:44: aber

00:09:44: jetzt sind Sie ja in Kempten aktiv.

00:09:46: mit welchen Anliegen kommen die Menschen am meisten zu ihnen?

00:09:50: Natürlich ist dieses Thema Geld des Ganztags umtreibt und ich glaube auch dass wird in den nächsten Jahren noch viel mehr werden.

00:09:56: Von dem her ja, wir haben die Service-Stelle.

00:09:58: Wir haben dieses Beratungsangebot kostenfrei das ganz weit geht.

00:10:03: von beruflicher Neuorientierung und Vereinbarkeit nicht nur von Kindererziehung müssen wir auch weiter denken.

00:10:09: Ja Pflege wie viele Menschen plötzlich merken oh das Thema Pflegerück näher oder ist auch ganz akut da?

00:10:16: Und das macht uns auch noch mal ganz schön zu schaffen finanziell beruflich sich dann nochmal neu zu sortieren.

00:10:22: Das betrifft auch den ganzen Bereich von Selbstständigkeit aufbauen, Karriere aufbauten.

00:10:29: Existenzgründung ist ja immer noch sehr männlich geprägt, das heißt wir haben viel mehr Männer die in die Selbstständigkeit gehen und vielleicht gleich Firmen mit Angestellten gründen.

00:10:38: Und Schlauen sind da oft zögerlicher, bekommen gar nicht so leichte Accredite, bekommen auch gar nichts so sehr als vielleicht Zustimmung aus dem Bereich.

00:10:46: also diese Idee von wie kann man Geld nochmal langfristig auch mitdenken?

00:10:52: für Chancengleichheit und für eine Unabhängigkeit.

00:10:55: Das ist natürlich das eine große Thema des Gleichstellungsbeauftragte jetzt in Bezug auf ihre Stadt beschäftigt, ein anderes Thema es fängt ja schon ganz früh an so als Stichwort Klischeefreie Erziehung von Mädchen und Jungs.

00:11:10: wir stehen viel im Kontakt mit den Kindergärten mit den Schulen, mit pädagogischen Fachkräften aber auch mit Eltern und Großeltern.

00:11:18: Die ist sehr beschäftigt dass sie sagen naja das fängt schon so früh an dass immer noch dieses Klischee von Mädchen in die Puppen-Ecke und Jungs spielen im Bagger Und das legt ja schon sozusagen die Grundsteine für welchem Besuch möchte ich dann vielleicht später mal wählen oder wo werde ich eigentlich bestärkt?

00:11:34: was kann nicht gut?

00:11:37: Das ist glaube ich ein bisschen das was viele beschäftigt.

00:11:41: Wie gehen wir damit um, wenn wir vielleicht unsere Kinder da auch anders aufwachsen lassen möchten als sie das dann so erleben in ihrem Alltag?

00:11:49: Von daher haben wir da viele spannende Projekte hier im Campen mit der Stadtbibliothek zusammen einen richtig tollen Medienkoffer jetzt auch Schulungsangebote für pädagogische Fachkräfte immer wieder Veranstaltungen.

00:12:01: Für Eltern auch jetzt im Herbst wieder an bewegten Donnerstag zu was brauchen Jungs eigentlich Wenn Sie auf dem Weg zum später auch Mann sein begleitet werden, was brauchen sie von uns als Gesellschaft?

00:12:14: Was kann man Ihnen mitgeben?

00:12:15: Das steht jetzt im November an.

00:12:17: Also von dem her das sind immer wieder sehr abwechslungsreiche viele spannenden Themen.

00:12:22: ein großer Block der uns natürlich beschäftigt ist überhaupt das Thema wie werden Frauen in der Öffentlichkeit wahrgenommen?

00:12:29: also Sie kennen den ganzen Bereichen mit Body Shaming sehr auf Aussehen bezogen Ja, die Außenwirkung.

00:12:38: Und dann merken wir aber gleichzeitig dass an ganz vielen Stellen wo eigentlich ja so die öffentliche Vertretung ist auch dort deutlich weniger Frauen sind.

00:12:46: Stichwort Politik.

00:12:48: also da sind wir in Kempten auch sehr aktiv zusammen mit einem ganz tollen Netzwerk auch zu sagen wie bekommen wir auch mehr Frauen in die Stadträte?

00:12:57: In den Staatsrat wo ja noch mal die wichtigen Entscheidungen getroffen werden?

00:13:01: Wie kann man Frauen die sich auf den Weg machen in die Politik zu gehen stärken weil sie doch auch vielleicht viel Gegenwind bekommen für Widerstand erfahren.

00:13:11: Wie sieht das überhaupt aus mit Frauen in der Öffentlichkeit?

00:13:18: Große und viele Themen tatsächlich, die ihr da... sozusagen bearbeiten müsst.

00:13:25: Es gibt aber auch Themen, wie Sie es gerade angesprochen haben das hat sich schon einiges positiv auch ein bisschen verändert so zu sagen.

00:13:31: Absolut also wir haben ja dieses Jahr war witzigerweise auch noch die Kommunalwahl am internationalen Frauentag der ja auch Weltfrauentag heißt und wir haben daraus den Weltfrauentag gemacht.

00:13:42: Wir haben sehr aktiv aufgerufen im Netzwerk eben ganz bewusst auch Frauen zu wählen wenn man sie in der Vertretung haben möchte Und haben ein großes politisches Mentoring-Programm Shadowing, wo eben Frauen die sich für Politik interessieren.

00:13:57: Die Staatsrätenen bei ihrer Arbeit begleiten können und mal einfach bisschen reinschnuppern können.

00:14:02: Wir bringen uns immer wieder in die Öffentlichkeit und natürlich merken wir Erfolge.

00:14:05: also Bayernweit ist ja immer noch die Zahl von Frauen in der Politik dürftig auch im Bayerischen Landtag immer noch.

00:14:12: Und doch hier in Kempten haben wir jetzt bei der Kommunalwahl gemerkt, ich kann das nicht zurückführen auf unsere Arbeit.

00:14:17: Das hat sicherlich viele Gründe aber ich hoffe schon dass wir dazu wirklich auch beitragen konnten, dass jetzt doch sehr viel mehr Frauen im Stadtrat sitzen und mitentscheiden können.

00:14:27: Ich glaube das müssen wir einfach weitermachen.

00:14:28: also es hat sich viel getan aber wir müssen auch dranbleiben.

00:14:31: und diese Frage wo können wir einfach Frauen noch eine Öffentlichkeit trossent machen?

00:14:37: Ich habe übrigens, als ich hier eingeladen wurde, mal euer Programm angeschaut und mir kurz angeschauert.

00:14:41: Wer war denn in den letzten zwei Wochen bei euch beim Kaffee-Clatch?

00:14:45: Ja!

00:14:46: Du weißt es schon?

00:14:50: Also da war eine Miriam mit dabei und ansonsten war er ein Matthias und ein Daniel und ein Clemens und ein Sascha und der Waldemar und der Hans und der August und zweit Thomas.

00:15:01: Aber tatsächlich, also das will jetzt keine Zustreibung machen.

00:15:04: Das kann ja verschiedene Gründe haben aber es kann sein dass wir vielleicht manchmal da einfach schneller an Männer denken die in so interessanten Positionen sind.

00:15:14: Es kann natürlich auch sein, dass man auch sagt Ja, aber da gibt's viel mehr Männer in solchen interessanten positionen.

00:15:19: und dann wäre das ja die interessante Frage Warum sind denn eigentlich in diesen ganzen Vorstandschaften?

00:15:24: Die ihr jetzt hattet von Vereinen, von Arbeitsgebieten Soviel häufiger Männer Und mehr Traumassee als Frauen, so wie in der Politik.

00:15:34: Da muss man mal nachforschen.

00:15:36: und gleich reden wir auch noch über ein sehr größeres Thema Gewalt.

00:15:41: Das müssen wir auch ansprechen bei uns im Kaffeeclutch.

00:15:43: Gleich mir dazu!

00:15:47: Der Allgäuhit Kaffeklutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:15:52: stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik.

00:15:55: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege- und Betreuung mit Zeit

00:16:00: Und mit einem Thema, das tatsächlich so vielfältig ist.

00:16:02: Wir haben gerade schon oft gesagt wir bräuchten eigentlich mindestens drei Stunden ums

00:16:06: richtig

00:16:06: aufzudröseln.

00:16:07: bei uns zu Gast heute Katharina Simon.

00:16:09: sie ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Campton und Sie haben ja schon mit vielen schwierigeren Themen zu tun.

00:16:14: vielleicht kurz mal was war bis jetzt der schönste Moment den Sie erlebt haben?

00:16:18: Der schönste moment den ich erlebt habe als Gleichstellensbeauftrage.

00:16:22: die schönsten Momente sind für mich die wenn wir Öffentlichkeitsaktionen machen und wir mit vielen Menschen dies ähnlich sehen Frauen und Männern tatsächlich auf der Straße stehen, Veranstaltungen machen.

00:16:35: Und dann Leute vorbeilaufen wie erst mal vielleicht irritiert sind und ein Kopf schütteln und dann aber sagen eigentlich findet man das richtig gut was ihr hier

00:16:42: macht.

00:16:43: Das ist auf jeden Fall ein schönes Erlebnis!

00:16:44: Gleich kümmern wir uns aber leider um ein nicht so schönes Thema.

00:16:48: es geht nämlich um Gewalt und das ist tatsächlich leider auch noch... zwanzig sechsundzwanzig ein großes Thema.

00:16:53: Bei uns im Kaffee Glatsch geht es heute um das Thema Gleichstellung und Frau Simon, Sie haben es ja schon mal kurz angesprochen.

00:17:01: Leider ist auch Gewalt noch ein großes Thema hier bei uns im Allgäu?

00:17:04: Ja absolut!

00:17:05: Also das blenden wir glaube ich auch häufig aus und sehen mir nicht so.

00:17:09: Wir Gleichstellungsbeauftragungen sind jetzt zum einen für das ganze Thema so sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, sexistische Struche, Alltagssexismus Auch mit zuständig, auch da sehen wir nach wie vor großen Handlungsbedarf.

00:17:24: Weil es doch immer wieder Vorfälle gibt die uns gar nicht fassen lassen dass wir im Jahr und ich denke das trägt auch dazu bei dass wir insgesamt dieses ganze Thema Gewalt gegen Frauen Und Mädchen sind natürlich ein schweres Thema.

00:17:42: Wir schieben das gerne oft weg und denken, dass wir in anderen Ländern – und dass wir es tatsächlich aber auch in Deutschland und selbst hier im Allgäu immer noch als so großes Problem haben – das zeigen uns leider einfach die Statistiken.

00:17:54: Selbst bei der Polizeistatistik haben wir über unerzitzigtausend Fälle von Partnerschaftsgewalt angezeigter, noch höher von sexueller Gewalt.

00:18:05: Die Dunkelfeldstudie jetzt ganz aktuell hat auch gezeigt, dass es nur die Spitze des Eisbergs.

00:18:11: nicht mal fünf Prozent aller Vorfälle werden tatsächlich auch bei der Polizei angezeigt.

00:18:17: Also von dem her ein sehr großes Feld über das wir glaube ich wenig sprechen Auch hier im Allgäu.

00:18:23: Es gibt immer wieder mal große, ja auch medienwirksame Vorfälle die dann viele in Obstrasse sind aber die so als Einzelfelle glaube ich auch gesehen werden.

00:18:32: und wie hoch eigentlich die Zahl ist von Frauen und Mädchen die im Laufe des Lebens auch Gewalt erlebt haben Aber nie zu übersprechen oder wirklich nur im Vertrauten zu versprechen das beschäftigt uns schon auch sehr.

00:18:45: Gibt es auch sozusagen ein bisschen das umgekehrte Die umgekehrten Fälle dass es auch umgehärt ist dass auch Männer betroffen sind

00:18:51: Absolut.

00:18:52: Die Fallzahlen, die wir kennen sind natürlich so dass wir sagen deutlich geringer und nicht von so heftiger und massiver Gewalt aber beispielsweise vom psychischer Gewalt auch.

00:19:00: Und ich denke aufgrund von den Rollenklistets die wir schon angesprochen haben.

00:19:04: schon seit dem Kindergarten fällt es auch Männern viel schwerer zu sagen das sie Opfer geworden sind.

00:19:11: Dass sie auch Gewalt erlebt haben.

00:19:13: Manchmal aber auch nicht.

00:19:14: also hofft man als wird's auch so als vielleicht gegen Strategie Oft gesagt, dass die Polizei berichtet auch immer wieder, dass dann schnell eine Gegenanzeige gemacht wird.

00:19:23: Also ein hochkomplexes Feld und sehr emotionalisiert.

00:19:26: Okay!

00:19:27: Und was sagen Sie jetzt jemanden der – weil der dunkelte Farbenseher gerade vorhin angesprochen ist extrem hoch?

00:19:32: Was sagen sie jemanden, der sich nicht traut irgendwie herauszugehen oder an irgendeine Stelle zu wenden, weil es zu Hause so abgeht?

00:19:40: Ja also das hat oft gute Gründe Und die muss man auch berücksichtigen.

00:19:44: Generell liegt es aber vielleicht auch dann, dass viele Menschen auch gar nicht wissen an wen sie sich wenden können und ich glaube ja auch viele Menschen, die Gewalt miterleben also Nachbarinnen, Nachbarn, Freunde, Bekannte, die vielleicht ein bisschen überfordert sind und gar nicht gut wissen das Sie sich auch Unterstützung und Beratung holen können auch als Mitbeobachtende sowohl hier in Kempten, also über das Bundeshilfe-Telefon.

00:20:07: Also, einst sechzehn, nullsechzehnt bietet kostenlose Besatung – da können einfach alle Menschen auch in verschiedenen Sprachen übrigens Anrufen und Besatungen bekommen.

00:20:16: Und das ist glaube ich schon ganz wichtig, dass wir hier in Kämpten wirklich auch im Netzwerk arbeiten.

00:20:21: Wir haben einen sehr aktiven runden Tisch gegen Gewalt, wo die Justiz mit dabei ist.

00:20:27: Die Polizei mit dabei, aber eben auch das ganze Unterstützungs- und Hilfesystem, dass wir ja hier Gott sei Dank im Kämpfen haben Täterfachstelle, die Frauennotrufe also Fachberatungsstelle sexualisierte Gewalt Frauenhaus auch mit Beratung Weiserring usw.

00:20:44: Also sehr viele aktive Stellen.

00:20:45: Und ich glaube, das braucht es, dass Wir da gut zusammenarbeiten und dass wir dieses Thema immer wieder in die Öffentlichkeit bringen Auch wenn es erschreckend ist und oftmals nicht geglaubt wird, dass wir da immer noch so einen großen Handlungsbedarf

00:20:58: haben.

00:20:58: Aber es ist wenigstens so, dass man merkt langsam das sich immer mehr Trauen auch rauszugehen und sich dagegen zu wehren.

00:21:06: also nützt es jetzt auch was, und es braucht natürlich noch mehr klar.

00:21:12: Also das glaube ich schon, das sehen wir auch ganz deutlich.

00:21:14: also jetzt allein seit den siebzigern also auch unsere Beratungsstellen- und Angebote hier in Kempten haben ja alles so vierzigjähriges Jubiläum gerade gehabt.

00:21:23: Das heißt in den letzten vierzig Jahren hat sich da sehr viel getan und dadurch dass ist der Aufbau von Unterstützungsnetzwerken ab von sehr engagierten Frauen oft aufgebaut, oft ehrenamtlich, oft mit wenig Geld hat sich das schon ergeben, dadurch dass es dann Angebote gab und die ja plötzlich auch angenommen wurden.

00:21:40: Und zwar bis heute leider sehr intensiv angenommen werden müssen.

00:21:44: Hat sich das getan, dass man drüber spricht, dass es normaler geworden ist, anzuerkennen, dass wir das haben, dass wird das auch im Allgäu haben und jetzt mit dem neuen Gewalthilfegesetz auch endlich wirklich staatliche Leistungen dafür fließen?

00:21:57: Das glaube ich schon!

00:21:57: Und gleichzeitig in unserer Welt von Perfektionismus und Optimierung erfällt's, glaub' ich, auch zunehmend Leuten schwer zu sagen, dass sie auch Gewalt erlebt haben.

00:22:07: Dass die Opfer geworden sind und das ja wirklich muss man auch mal sagen es wird so als Unterschichtproblem erzählt und das ist einfach nicht.

00:22:16: Also dass wir wirklich in allen Schichten, in allen Berufsgruppen, in allem Milieus einfach auch Gewalthaben da sogar zu sprechen fällt glaube ich schon noch vielen schwer.

00:22:25: Ein sehr, sehr wichtiges Thema.

00:22:27: Gleich guckt man vielleicht auch noch so ein bisschen in die Zukunft wie vielleicht das Thema in Zukunft noch besser werden kann und auch was speziell im Campen für Veranstaltungen anstehen.

00:22:39: Unser Thema heute im Kaffeklatsch-Gleichstellung.

00:22:42: Und da ist natürlich auch ein Thema, das sehr diskutiert immer wird... Das wissen Sie wahrscheinlich auch, sie lachen schon!

00:22:49: Es geht um Chendon.

00:22:50: Ja?

00:22:52: Um das andere Fachwort geschlechter, gesächter Sprache.

00:22:56: Also Gleichstellungsarbeit hat oft mit komplizierten Wörtern zu tun.

00:23:00: Aber wir haben ja gerade gesagt – also lassen uns auch über Konsolverse-Themen reden.

00:23:05: Ich glaube bei Gewalt sind wir uns alle einig, dass wir das beenden müssen und dass wir was tun müssen dagegen als Gesellschaft aufstehen müssen.

00:23:11: Aber es gibt natürlich noch viele andere Themen, die sehr viel konserviert diskutieren werden.

00:23:15: Und das ist ja auch okay so.

00:23:16: aber was natürlich immer sehr beschäftigt ist eben Sprache, Sprachwahl, Chendern als Anti-Werkriff.

00:23:27: Und jetzt haben wir sehr vorhin davon gehabt Frauen in der Sichtbarkeit, vielleicht auch bei euch im Programm.

00:23:31: Wobei das war ja auch sehr provokant.

00:23:34: Kommen ja doch tatsächlich einige vorbei.

00:23:36: Natürlich wenn wir da eine Forschung machen würden, würde ich es sicher sehen.

00:23:39: Nein aber diese Idee von sind Frauen immer mitgedacht.

00:23:42: und ich gebe mir mal einfach einen sehr gerne Beispiel für alle die sagen Ja ja werden doch mit gedacht Das passt doch so reicht doch wenn man halt sagt die Lehrer Es gibt so einen guten Versuch, der wissenschaftlich erforscht worden ist.

00:23:57: auch wenn ich jetzt dich fragen würde was ist denn dein liebster Schauspieler?

00:24:01: Wer ist dein Lieblingsschauspielern?

00:24:03: und das kann man gar nicht antworten.

00:24:06: Das können jetzt alle Zuhörerinnen heute mal probieren und können alle Leute um sich rumfragen wer isst ein Liebsterschauspieler?

00:24:13: und danach fragt man wer ist ein Liebsterschauspieler oder Schausspielerin?

00:24:18: Und dann können sie das als kleines Experiment für sich selber machen oder Sie können es als wissenschaftlichen Versuch nachlesen, also die Zahlen sind exorbitant viel höher.

00:24:27: Wenn ich frag nach dem liebsten Schauspieler, haben wir automatisch verschiedene männliche Schauspiele im Kopf.

00:24:32: und wenn ich sage Schauspieler oder Schausspielerin, dann öffne ich das erst und sag ja klar, so ein paar Schauspealerinnen finde ich eigentlich auch ganz cool!

00:24:39: Mit jungen Leuten können sie das mit liebster Influencer machen.

00:24:44: Aber diese Idee von Mitgemein funktioniert nicht.

00:24:46: Ich habe ein anderes Beispiel, da gibt es eine nette Geschichte.

00:24:49: die probiere ich auch oft aus.

00:24:52: kurze Geschichten wenn wir uns vorstellen schlimmer Autounfall.

00:24:55: Vater und Sohn waren im Auto unterwegs Kind und Vater Und es gab einen schlimmen Unfall.

00:25:00: der Vater ist noch an der Unfallstelle verstorben.

00:25:04: Der Junge hat schlimmste Hirnverletzungen wird sofort ins nächste Krankenhaus besagt.

00:25:09: Das große Glück ist in diesem Krankenhaus arbeitet ein Arzt, der wirklich Chorophäe für Hirnoperationen ist.

00:25:16: Der wird sofort grufen und der Arzt kommt, rennt in diesen OP-Sat rein und schreit das Kind kann nicht operieren!

00:25:22: Das ist mein Sohn!

00:25:26: Jetzt sind wir voll im Thema drin.

00:25:27: Sie wissen noch, was ich raus will aber erzählen sie die Geschichte mal an alle Leute in ihrem Umfeld.

00:25:31: da kommen die abstrusisten Theorien.

00:25:33: ja ist das der Stiefvater gewesen davor?

00:25:36: Ist es vielleicht sogar ein schwules Pärchen?

00:25:37: also hat der Vater und hat der Sohn irgendwie zwei Väter?

00:25:40: Ja Und in dem Moment merken wie wenn ich sage Der Arzt kommt ins Zimmer rein Kein Mensch kommt auf die Lösung dass das Mutter war und damit eine Ärztin.

00:25:53: Und das finde ich immer so als schönes Beispiel, diese Idee von mit gemeint funktioniert einfach nicht.

00:25:59: Deswegen denke ich es ist schon ganz arg wichtig wie wir auf Sprache achten.

00:26:04: wenn ich sage liebe Zuhörter und Zuhärterinnen dauert es eine halbe Sekunde mehr als wenn ich nur sage liebe zuhörer.

00:26:12: Und gerade wenn ich auch Leute mit ansprechen möchte, dann ermutigt das einfach nochmal anders.

00:26:17: Da haben wir genug Studien dazu, dass dann plötzlich auch Mädchen sich vorstellen können, dass sie Polizist werden wollen aber nicht nur von Polizisten sprechen oder dass es einfach noch mal die Ideen weitergehen von wer ist tatsächlich mit gemeint?

00:26:31: Und natürlich das Gendern jetzt mit Glottischlag, also zuhörerinnen zu sagen.

00:26:37: Das ist für viele sehr fremd.

00:26:39: Das ruft sehr viel Vorbehalte vor.

00:26:41: aber dies ist dahinter schauen.

00:26:42: was will eigentlich damit erreicht werden?

00:26:44: nämlich tatsächlich Menschen nicht nur mitzumeilen sondern auch mit anzusprechen und wem das lieber ist dann halt in einer männlichen unweiblichen Form?

00:26:51: das finde ich schon ganz arg wichtig Moment den wir alle mitnehmen können.

00:26:55: Apropos mitnehmen können, wenn wir jetzt mal zehn Jahre nach vorne schauen.

00:27:00: Wie sollte dann das ganze Thema mit Chancengleichung und generell Gleichstellung idealerweise Ihrer Meinung nach aussehen?

00:27:10: Ja die Situation der Gleichstellung in Bayern hier im Allgäu.

00:27:16: Ich würde sagen, ein bisschen wieder Wetterbesicht heute oder?

00:27:18: Sonnig aber sehr kalt und mit Aussicht auf Bewölkung.

00:27:22: Okay!

00:27:23: Nein also wünschen würden wir uns natürlich alle so wie sie ja jetzt schon mal gesagt wird ist doch nicht mehr nötig.

00:27:27: ich würde mir natürlich in zehn Jahren wünscht dass ich dem zustimmen kann und sagen kann es ist nicht mehr Nötig weil jetzt einfach die Zahlen und die Statistiken zeigen Wir haben tatsächlich Chancengleichheit und wir haben Gleichheit im Arbeitsleben und in einer Gesellschaft.

00:27:42: Im Moment bin Ja, vorsichtig optimistisch braucht man natürlich um die Arbeit weitermachen zu können.

00:27:49: Aber wir sehen natürlich überall auch die Sparzwänge in den Kommunen.

00:27:53: Wir sehen unter welchen Bedingungen Gleichstellungsarbeit überhaupt noch funktionieren kann Unter welchen Kürzungsvorstellungen auch immer wieder infrage gestellt werden.

00:28:03: Und ich glaube so zusammen mit dieser ja gesellschaftlichen Haltung, die sehr oft ist und trotz des heute noch und wollen wir uns das als Gesellschaft wirklich leisten Bin ich sehr gespannt, wie sich Gleichstellungsarbeit in zehn, zwanzig Jahren aussieht.

00:28:18: Okay, es wird auf jeden Fall interessant.

00:28:20: Können wir uns ja vielleicht dann nochmal treffen in ein paar

00:28:21: Jahren oder vielleicht ein bisschen früher?

00:28:23: Aber

00:28:24: vielleicht auch noch kurz zum Schluss wie kann man denn jetzt Sie oder generell die gerne euch unterstützen auch wenn mir jemand sagt okay er findet das cool er möchte da unterstützen.

00:28:31: also ich freue mich mal total über Rückmeldungen und dass geht ganz einfach auch per e-mail.

00:28:35: gleichstellung at campen.de so wie wir's jetzt gesagt haben für die Hörderinnen einfach E-Mails zu schreiben und auch zu sagen welche Erfahrungen machen Leute wir vielleicht machen, also wir sind total offen für alles was wir auch ermöglichen können und da freut es uns immer wenn wir Rückmeldungen kriegen.

00:28:55: Und ansonsten natürlich zu unseren Veranstaltungen kommen!

00:28:57: Also wir versuchen mit wenig Mitteln wirklich ein tolles Veranstaltungsprogramm rund um alle diese Themen zu machen zusammen mit sehr vielen tollen Kooperationspartnerinnen hier in Camden Und das Programm auch unter campen.de slash Gleichstellung zu finden.

00:29:15: und ich glaube da ist wirklich für alle irgendwas dabei, für Männer, Frauen, Altersgruppen oder Lebenslagen und wenn irgendetwas wichtiges fehlt dann gerne eine E-Mail schreiben.

00:29:25: Dann sage ich vielen lieben Dank!

00:29:26: Die Stunde ist ja wirklich rumgeflogen.

00:29:28: Katharina Siemon war das Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Campton.

00:29:31: Danke für den Einblick und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit bei der wichtigen.

00:29:35: Vielen Dank.

00:29:36: Der

00:29:36: Allgäu-Hit Café Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:29:41: Stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

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