Kaffeklatsch 11.09.26: August Braun, erster Vorsitzender von „Hilfe für Afrika – Wasser für Senegal"
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit August Braun, dem ersten Vorsitzenden des Vereins „Hilfe für Afrika – Wasser für Senegal“. Wir sprechen über die Arbeit des Vereins, die verschiedenen Projekte im Senegal und darüber, wie die Menschen vor Ort durch den Zugang zu sauberem Wasser unterstützt werden.
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00:00:02: Der Allgäuhit Kaffeklatsch wird präsentiert
00:00:04: von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung
00:00:08: statt getakteter Hektik,
00:00:10: dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und
00:00:12: Betreuung
00:00:13: mit Zeit!
00:00:14: Heute sprechen wir über Wasser, über das kostbarste was wir eigentlich haben.
00:00:19: zu Gast ist August Braun.
00:00:22: Schön dass Sie da sind.
00:00:22: herzlich willkommen.
00:00:24: Ja herzlichen Dank dass ich da sein kann.
00:00:25: Grüß Gott zusammen.
00:00:27: Danke für die Einladung, freut mich da zu sein.
00:00:29: Ja es geht um Wasser in einem ganz speziellen Kontext.
00:00:32: Sie sind Vorsitzender von welchem Verein?
00:00:34: Vorsitzende vom Vereinen hilft für Afrika Wasser fürs Seniger und vereint den seit twohneinzehnundzweihneunzig schon gibt.
00:00:41: ein ganz typischer Allgäuerverein.
00:00:43: Ich persönlich werde oft immer gefragt wie kommt der Allgänger dazu jetzt sich ums Wasser im Senigal oder den Westafrika zu kümmern.
00:00:51: Sauberes Trinkwasser ist bei uns im Allgau wenn ich das mal so vorschicken darf Irgendwo selbstverständlich im Senegal, aber nicht.
00:01:00: Wie hat sich Herr Braun der Vereine gegründet?
00:01:03: Es geht schon etliche Jahrzehnte zurück!
00:01:06: Was war da eventuell Stein des Anstoßes oder wie ist das Interesse für den Senegal bei ihnen gekommen entstanden oder war es schon da?
00:01:15: Ich finde sehr interessant die Frage.
00:01:18: Ich werde das oft gefragt, als Vorsitzer der jetzt vor zehn Jahre den Verein übernommen hat.
00:01:23: Wie ist das entstanden?
00:01:24: Zwei Jahr neunzig.
00:01:24: Wie kommt ein Allgäuer auf die Idee, jetzigen Wassermark wichtige Ressourcen in Afrika zu kümmern?
00:01:31: Die kurze Geschichte gab es in der Installatörzeitungen wo Installeuteure da drin lesen können.
00:01:38: An Aufruf gab's von der katholischen Landjugendbewegung.
00:01:43: Da ist gefragt worden, möchte nicht jemand nach Sennigal gehen und fach mal nun mal schauen wie kann man da Brunnen machen?
00:01:48: Wie kann man damit Wasser versorgen.
00:01:49: Und zwei Instellatörer aus dem Allgäu.
00:01:52: Franz Beckel, der dann dreißig Jahre Vorsitzender war vom Verein aus Oberstdorf und Robert Kahlschmidt aus Waltenhofen.
00:01:59: Die beiden haben gesagt, da muss man was machen.
00:02:01: Sind rüber geflogen, haben sich das angeschaut, sind zurückgekommen, haben gesagt... ...da muss man unbedingt am Brunnengraben.
00:02:07: die im Dorf, die haben kein Wasser, das Wasser muss weit geholt werden und hatten damals tatsächlich über zwei, zweieinhalb Jahre gebraucht bis sie die ersten Gelder zusammen hatten um einen Brunnen zu graben.
00:02:18: Das kann ich mir vorstellen.
00:02:19: ohne Geld kann man nirgendwo irgendwas erreichen.
00:02:23: aber allein erst so diesen Kontakt aufnehmen zu der Bevölkerung zu dem Ort dann natürlich irgendwelche bürokratischen Hürden könnte ich mir vorstellen.
00:02:31: ist man denn dort überhaupt auch mit offenen Armen empfangen worden?
00:02:35: Man muss ja auch mal die Perspektivenwechsel da vielleicht auch machen.
00:02:40: Da kam ein glücklichen Zufall dazu.
00:02:42: Sie hatten eine Autopane, also da ist ihnen dann der Kairimin gerissen und die Wasserpumpe ist nicht mehr gegangen.
00:02:47: und zufällig kam ein Partner vorbei, der Abbe Raphael, der mittlerweile leider verstorben ist... Und da hatten sie Kontakt aufgenommen und er hat gesagt ich kenne einen Dorf, da wäre das richtig gut wenn ihr dort engagiert.
00:02:58: Der Abbe Rafael, der war dann jahrelang in Oberstorf oben immer im Sommer, im August Fahrvertretung, der waren über zwanzig Jahre jeden Sommer
00:03:08: oben.
00:03:09: Und so ist man zusammengewachsen und es gab eine Brücke dann zwischen A wie Afrika, und A wie Allgäu.
00:03:16: Das Eine war die Idee das Andere war die Offenheit der Allgau ja dass sie dann wirklich reingesponsert haben und umgespendet haben.
00:03:23: aber das andere war wirklich dann auch dass der A B Raffae dann richtig gefreut worden ist schon in beiden Ebenen also den Oberstoffaar und den Tier sind im Senegal.
00:03:33: Wie oft waren Sie schon im Senigal?
00:03:35: Bei mir ist es, ich bin vor zehn Jahren da eingestiegen und gefragt worden von Vorsitzenden.
00:03:41: Da war die kurze Geschichte dazu.
00:03:43: An einem runden Geburtstag bei mir haben wir gedacht naja Geschenke hat man nicht steu eine Kasse auf und dann spende ich für was.
00:03:49: und überlegte und in der Ruppert-Karysch mit König persönlich und gesagt komm steu deine Kasse hin!
00:03:55: Dann machen wir das einen Tag drauf wo die Kasse abgeholt wurde.
00:03:57: Ich hatte Franz Bickel gesagt er wäre jetzt seventy fünf Jahre alt und er muss jetzt aufhören.
00:04:02: Er sucht eigentlich ein Nachbäuber Und er hat mich gebeten, was du das machen.
00:04:08: Ich schaue mir das an und damals bin ich dann das erste Mal in den Senegal geführten.
00:04:12: Und ich bin jährlich einmal im Senegal und bin bei dem Projekt.
00:04:17: Jetzt sind Sie ein bisschen später zu dem Verein ja dazu gestoßen?
00:04:20: Was konnte denn bis zur Zeit, wo sie im Vereine mit drinnen waren, schon bewirkt oder bewerkstelligt werden?
00:04:29: Da gab es ja den Verein auch schon gute zwanzig Jahre!
00:04:33: Klassische Einstieg war einfach Wasser.
00:04:34: Wir haben ja dieses Jahr bei uns erlebt, wenn das Wasser länger ausbleibt, dass die Pflanzen nicht mehr wachsen und im Senniger haben wir nur zwei Monate Regenzeit.
00:04:43: also entweder es wird bewässert, es gibt Brunnen oder man kann nur zwei monate Lebensmittel anbauen.
00:04:49: Sieh' siebzig Prozent der ganzen Versorgung der Bevölkerung kommt direkt von dem Ort wo die leben.
00:04:55: Also da muss angebaut werden wie der Reis.
00:04:59: Man erlebt es dann so, dass war okay der vereintes Wasser ist das erste.
00:05:03: Also wir müssen uns ums Wasser kümmern und Brunnen kümmern.
00:05:05: Danach kamen dann Schulen, Krankenstationen, verschiedene andere Projekte wie ja also Wasser für Senegal hat jetzt circa hundertdreißig Brunne gegraben.
00:05:16: Wahnsinn!
00:05:17: Und so achtzehn Schulen gebaut Grundschulen und aber auch Gymnasien und sind aus sehr tätig drei, vier Krankenstationen.
00:05:25: Jetzt muss man natürlich nachfragen für jemand der gar nicht so ad hoc abrufen kann wo ist denn das Senegal in Afrika?
00:05:31: Ist er jetzt mittig?
00:05:33: Ist der Himmels im Osten?
00:05:35: Und natürlich auch eure... ich nenn es einfach mal so eure Partnerortschaft wo ihr Kontakt habt und wo ihr ja schon wirklich sehr viel habt umsetzen können.
00:05:46: Herr Braun, wo sind wir
00:05:48: genau?
00:05:48: Wenn man den Senegal jetzt mit dem Auto erreichen wird das sind sechseinhalb Pausen Kilometer von hier aus.
00:05:52: Das ist in Westafrika und die Hauptstadt ist Dakar also die westlichste Stadt auf dem Kontinent Afrika.
00:05:59: Dakar vom Senegal und wenn man dann Richtung Landesinner fährt hundertfünfzig Kilometer liegt Thiers Die zweitgrößte Stadt.
00:06:05: Thiers sind auf der Senegal.
00:06:08: Da haben wir unseren Schwerpunkt da sind wir.
00:06:11: da hatten wir vor zwanzig Jahre von einem anderen Entwicklungsverein nicht mehr weitermachen konnte, ein kleines Häuschen bekommen.
00:06:19: Der hat es uns übergeben und da ist unser Stützpunkt.
00:06:22: von hier aus machen wir dann unsere Projekte.
00:06:24: Man kann sich so vorstellen das geht dann ca.
00:06:27: bis hundertfünfzig Kilometer im Umkreis.
00:06:29: Es ist aber nicht so wie bei uns dass man die hundert fünfzig Kilometern sehr schnell fahren kann.
00:06:35: Man braucht einen Landeauto um einfach da durchzukommen um die Leute zu erreichen.
00:06:40: Also ganz andere Voraussetzungen.
00:06:43: Hier von der Landessprache Französisch, glaube ich im Szenen.
00:06:46: Französische Korsonier.
00:06:49: Können Sie inzwischen gut Französischer oder besser als vielleicht davor?
00:06:52: Oder haben sie vielleicht angefangen Französischen zu lernen?
00:06:57: Leider nicht, leider nicht, wäre sehr schön!
00:06:58: In meiner Biografie war Französisches nicht vorgesehen.
00:07:01: Kann Französich verstehen kann ja ein bisschen unterhalten aber nicht ausreichend genug.
00:07:05: das ist gut dass wir unten einen Projektleiter haben, der ist ein Afrikaner der Abdurahim Saal.
00:07:12: Der seit fünfzehn Jahren mit uns zusammenarbeitet.
00:07:15: Er ist unsere Spiegelung von Wasserversenegal in Piers.
00:07:18: Das ist da auch eine anerkannte NGO also Non-Government Organization so wie wir hier in Deutschland.
00:07:24: Wir arbeiten dann zusammen und er kann Französisch und kann Deutsch.
00:07:29: aber das reicht nicht aus.
00:07:30: Da
00:07:30: gibt es sagen unglaublich viele... Dialekte ist es gar nicht einmal, dass das eigene Sprachen ist.
00:07:37: Das sind Sprachen wie
00:07:38: Französisch, Portugiesisch, Italienisch und Deutschland sind verschiedene Sprachen.
00:07:43: die haben fünfzig verschiedene Sprachen weil es lauter kleine kleinen Völker sage ich mal waren und Seneca dann sicher eine künstliche Gebiete ist wo sie zusammengezogen worden sind.
00:07:54: Die Hauptsprache ist Wall-Off also die Hauptspräche die da gesprochen wird.
00:07:59: In den Dörfer draußen kommen wir mit Französisch nicht zu Recht, das ist die Amtssprache.
00:08:03: Die können teilweise aber nicht französisch und dann müssen wir von Waldorf übersetzen.
00:08:08: Unser Projektleiter kann Waldorf, kann französisch und kann Deutsch.
00:08:12: Wobei man muss auch aussteigen!
00:08:14: Wir hatten schon Emotionalgespräche wo die Leute auf sehr eine andere Sprache gewechselt haben und da haben sie nicht
00:08:20: sprechen können.
00:08:21: Ja das sind Sachen wo jetzt fremd für euch waren wenn man das das erste mal nimmt.
00:08:26: was waren ihre ersten persönlichen Eindrücke?
00:08:28: wo es im Senegal war?
00:08:30: oder was ist abrufbar vom Hinterkopf?
00:08:34: Ich war so gut, wo ich die ersten zwei Tage war, dass mich so ein gefühlter Dankbarkeit überflutet hat zu sehen.
00:08:40: Okay!
00:08:40: Ich muss mich nicht drum kümmern das Wasser kommt.
00:08:43: Ich mach Zuhause den Hahnen auf.
00:08:44: Ich muss sich nicht darum kümmern wenn ich jetzt eine Krankheit habe.
00:08:47: Wo bringe ich das Geiltheitus und bezahlen?
00:08:49: wir haben einen Krankenkassensystem?
00:08:51: Das war für mich persönlich sehr beeindruckend.
00:08:55: Ich hab auch sehr viel gelernt zu sehen.
00:08:56: okay es ist vieles ist nicht selbstverständlich.
00:09:00: Und dass man wenn man in die Solidarität geht also mit den ich nenne es über afrikanischen Freunden, mit allen von den Dörfern draußen in Kontakt geht.
00:09:08: Dass man sehr viel zurückbekommt, dass das so wie wir die sagen miteinander dann eine tragfähige Freundschaft wird.
00:09:16: Das kann ich mir vorstellen!
00:09:17: Es ärdert einen.
00:09:18: auf der anderen Seite ne Wertschätzung für Dinge, die bei uns im Anfangszeichen selbstverständlich sind auch elektrisches Licht.
00:09:26: Man geht bewusster und mitunter auch ein bisschen anders mit diesen Gegebenheiten
00:09:31: um.
00:09:32: Mit Wasser
00:09:33: hat es angefangen.
00:09:34: Schulen haben sie schon gesagt, wie wichtig ist auch dieser Bildungsbereich?
00:09:38: Dieser Bildungssektor?
00:09:40: oder für die Mädchen sage ich mal für die Frauen
00:09:44: Wir sind zu der Bereich Bildung gekommen weil wir gesehen haben wenn wir in einen Dorf kommen und einen Brunnen machen dann trotzdem steigt immer noch die Bevölkerungszahl.
00:09:53: muss man dazu sagen dass in Deutschland da eine Familie sieben Kinder hat?
00:09:57: Und haben uns dann Gedanken gemacht zu den Schulen und haben beobachtet, dass die Mädchen gerade die Mädchens sehr schnell wieder von der Schule genommen waren.
00:10:04: Französisches Prinzipgrundschule geht bis zur sechsten Klasse nicht wie in Deutschland bis zur vierten Klasse.
00:10:11: Man muss eine Prüfung bestehen um weiterzugehen oder es muss Schulgeld bezahlt werden für die Schulkleitung.
00:10:16: Wenn das nicht gemacht wird, steigt man aus der Schule einfach aus.
00:10:20: Das sind vorwiegend die Mädinnen, die dann aber auch sehr schnell dann in die traditionellen Bereiche reingehen und verheiratet.
00:10:27: Und durch den Schulbauern, denn Dörfer haben wir beobachtet dass die Bevölkerungszahl leichter zurückgeht und die Mädchen länger in der Schule sind.
00:10:35: Und anders damit umgehen mit ihren eigenen Besahnungen, Lebensbesahnung, Familienbesahnungen.
00:10:39: Weil sie da vielleicht auch über die Schule einen Einblick bekommen das es mehr gibt als jetzt.
00:10:45: so der unmittelbare Radius indem man
00:10:47: aufwächst?
00:10:48: Genau genau also einfach.
00:10:50: Bildung ist einfach der Schlüssel, finde ich.
00:10:53: Um einfach dann selbstbestimmter Ihr Leben machen zu können.
00:10:56: Sonst steckt man in den Dorfes ja sonst nichts.
00:10:58: Da gibt es keinen Laden, da gibt's kein Gut-Händissen mittlerweile dabei.
00:11:02: Es gibt keine Perspektive und dann sucht man natürlich die traditionelle Perspektiv.
00:11:08: Wie lang dauert so was bis eine Schule steht?
00:11:10: Also von der Idee im Allgäu bis sie letztendlich dort vor Ort... Ja,
00:11:16: da ist Wir haben da keinen Brandschutz, müssen uns nicht um Heizungen kümmern und so weiter.
00:11:23: Die Kosten der Schulen sind sehr geringe.
00:11:25: Also die letzte Schule, die wir gebaut haben, die war jetzt vor vier Jahre fertig, die hat gekostet zweihunderttausend Euro und ist für Vierhundert Schüler.
00:11:33: So ein Gleiches in Kempten ist ja auch eine Schule gebaut worden – wir liegen dann immer in den Millionenbereich.
00:11:40: Es sind Räume da, es ist eine Administration.
00:11:43: Da ist ein Toiletten gebaut, das wird dann ein Brunnen gebaut, dass die Toileten versorgt werden können vor der Wollteig und in dem Bereich aktuell renovieren wir zwei Schulen wo ein Altenbeirat Strohhütten gebaut hat.
00:11:59: brennt ja immer die Sonne runter.
00:12:00: Das sind ganz andere klimatische Voraussetzungen.
00:12:02: Die Kinder Jugendliche sind da, sie haben dann selber Strohten gebaut und wir setzten Sie jetzt gerade mit Steinbauten dann und unterstützen Sie dass sie einen Klassenraum haben oder mehrere.
00:12:13: Hülse zur Selbsthilfe das war glaube ich auch
00:12:16: der
00:12:16: erste Gedanke damals da wo ihr mit dem Start von Brunnen-Bauten begonnen hat.
00:12:23: wie lang dauert es?
00:12:24: Ich habe ja vorhin wissen wollen wie lange eine Schule dauert Zum richtigen Gebäude, wie lange ist das bei Herrn Brunnen?
00:12:32: Ähnlich wie bei der Schule.
00:12:33: Sobald eine Anfrage bei uns kommt, müssen wir schauen, wie können wir das finanzieren?
00:12:37: über Spenzen oder Spontoren oder eben zur Sonnenarbeit mit der Bundesregierung, wo es über BMZ dann Geld dann gab.
00:12:45: Wenn das dann alles steht und bis Dorf ... Wir gehen dann in den Dorf und schauen nach, stimmen die Bedingungen also passt das auf?
00:12:53: erstens kann man da Wasser finden.
00:12:54: Ja, das wollte ich gerade fragen.
00:12:55: Ein
00:12:55: Winschelroutengänger wird es gemacht also über ein AB.
00:12:58: Raphael den ich schon erwähnt habe und freut von ihm auch einen AB der konnte Winscher-Routen gehen.
00:13:03: mittlerweile ist er aufgestorben.
00:13:04: wir machen das über geologische Untersuchungen weil das nicht so einfach ist.
00:13:08: Es gibt nicht viele die jetzt speziell im Senegal in dem Gebiet Brunnen graben.
00:13:13: Da gibt's Grundwasserleiter die sind Salzwasser verseucht Weil das am Meer ist.
00:13:18: Und es kann sein dass zehn Meter weiter ein Brunnan Süßwasser hätte haben wir in der Seitswasser.
00:13:23: Aber wenn einem Brunnen gegraben wird, die teilweise auch bis siebzig Meter tief sind also die Werten von Leuten gegrabt
00:13:29: werden.
00:13:29: Ja ja nichts hier kommt der große Bohrer und arbeitet sich doch durch die Erdschichten.
00:13:33: Wie man
00:13:33: es auch ganz bewusst ist zwar gefährlich mit Leuten aber dadurch ist das ein ortsansässiger Brunnembauer.
00:13:39: Zwei drei Familien leben von dem Geld was wir dann bezahlen damit Sie diese Brunne nach unten treiben können.
00:13:45: Und wenn sie dann finanziert sie dann steht der Brunnel.
00:13:48: Und dann, wir sind keine Betreiber.
00:13:50: Wir machen nicht die Wasserverteilung.
00:13:51: Dann übernimmt es die Kommune und die Kirche, wer da immer vor Ort ist.
00:13:56: Aber wir besuchen alle Projekte ein bis zwei Mal im Jahr also auch wirklich die Hundertdreißig Brunnen, die ja fast sein und schauen nach... ...ist jetzt dieser Samen aufgegangen?
00:14:06: Also Hilfe zur Selbsthilfe heißt zerst mal, wir geben den Samen, geben aber nicht das fertige Blume!
00:14:11: Aber wir müssen dranbleiben weil nicht alle Projkte laufen immer glatt wie in Deutschland auch.
00:14:17: Wir müssen einfach näher dranbleiben, in Kontakt bleiben.
00:14:20: Darum auch im vorherigen Tag.
00:14:23: Es sind Freunde von uns, wir kommen hin.
00:14:24: Wir sind nicht die Kontrolleure, wir schauen nur, geben Tipps!
00:14:27: Heute geht es um unser kostbares Gut und zwar weltweit Wassertrinkwasser.
00:14:33: Den Zugang dazu hat nicht jeder und ihr mit eurem Verein sorgt dafür dass im Senegal Brunnen gebaut werden.
00:14:43: Ihr habt ganz viele vielleicht nochmals die Zahl das ist eine störtliche Zahl an Brunnens schon bauen können.
00:14:48: Wir haben ja mal hundertdreißig Brunne gebaut.
00:14:51: Eine
00:14:52: tolle Anzahl.
00:14:53: Mit Brunnenbau hat es angefangen, der ja weiterhin irgendwie bleibt.
00:14:58: also diese Urgedanke vielleicht von eurem Verein aber das sukzessive auch von Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe ausgebaut worden ist?
00:15:07: Wo ist aktuell vielleicht das Schwerpunkt?
00:15:09: oder sind das gleichwertige Themenbereiche auch?
00:15:13: Kombinierte Themenbereich!
00:15:14: Also der Brunenbauer wirklich des Herzensangeregenheites hat zwei Jahre gebraucht bis Leute da waren wo gesagt haben okay das geht zusammen Brunnenbau kostet unten auch ein Geld.
00:15:24: Man kann sich so vorstellen, wenn man jetzt außerhalb von der Stadt Thiers ist, da ist ja im Land draußen nicht und es ist kein Brunnendah.
00:15:31: und die Realität von den Frauen von den Mädchen ist dass sie am Morgen aufstehen in das nächste Dorf gehen manchmal einen Kilometer weg, manchmal fünf Kilometer Weg und über die klassische Wasserträger dann Wasser ins Dorf tragen und dann wieder laufen, da steht dann eine Fassung voraus wird dann des Dorfes sorgt.
00:15:47: Ist das ein wahnsinniger Aufwand?
00:15:48: Also da kann sich ja nichts anderes entwickeln.
00:15:50: Manne, die Jugend teilweise ist dann aus den Dörfer weggezogen in die Städte nach Thiers oder Dakar haben da probiert mit irgendwelche Geschäftigkeit zu machen.
00:16:00: Wenn wir jetzt einen Brunnen bauen, hundertdreißig Brunne könnte man so aus den Hundertdreißig Dörfern haben eine Perspektive bekommen.
00:16:06: Das heißt Jetzt ist Wasser vor Ort und jetzt kann angebaut werden.
00:16:09: Jetzt kann auch in der Trockenzeit, die da übrigens neun Monate ist auf Gemüse und Getreide oder Maniore angebaut waren was sie dann entweder für sich selber nützen oder eben auf den Markt verkaufen und damit wieder ein Einkommen haben.
00:16:25: Oder wie ist nun Brunnenaufgebaut, sind da so Filteranlagen drinnen?
00:16:28: Ist das relativ aufwendig klar?
00:16:31: Die Brunnembauer von vor Ort werden eingesetzt aber... Neuzig
00:16:34: Prozent der Brunner waren gegraben, von Brunnembauern vor Ort zehn Prozent werden gebohrt.
00:16:39: also es sind dann Vorraschen die sind so dreißig Zentimeter Durchmesser und wir brauchen dann auch eine Pumpe wo's hochgepumpt wird.
00:16:46: Vor zwanzig, dreißig Jahre hat man noch diese Aggregate hingestellt.
00:16:50: Mittlerweile kommen Soldat-Pumpen rein, dann kombiniert mit so einer Art Banälen und es gibt einen Hochturm wo das hochgepumpt wird Und wir arbeiten dann mittlerweile mit Tropfbewässerung.
00:17:02: Das heißt für den Hochturm gehen dann Leidungen in die Garten und es läuft über Tropfbewässerungen.
00:17:07: Der Grund hier ist, bei Tropfewässerung braucht man nur zwanzig Prozent.
00:17:12: Das Wasserbedarfs hat man dann nur und man braucht nicht die hundert Prozent.
00:17:16: Und Wasser ist da Leben!
00:17:19: Also ohne Wasser funktioniert da gar nichts.
00:17:22: Es haben Sie ja gerade schon ein bisschen auch die Entwicklung angesprochen, wie das noch vor dreißig Jahren.
00:17:27: Da hat sich natürlich vom Technischen viel entwickelt eine feine Reduzierung auch von Wasser, dass sich Wasser so gut wie möglich einsetzen kann.
00:17:36: dann punktuell wo ich es brauche.
00:17:38: was hat sich noch verändert?
00:17:39: Hat sich auch die Mentalität der Menschen vor Ort, die da wohnen verändert.
00:17:44: also ist das bewusst sein...
00:17:46: Der Brunnenabbau hat sich soweit verändert.
00:17:49: man hat vor dreizig Jahre im Brunne gegraben und das war's.
00:17:52: Mittlerweile bauen wir Frauengarten.
00:17:54: Man muss sich vorstellen, im Senniger sind die Frauen für die Gärten zuständig.
00:17:59: Die Männer fühlen sich nicht zuständig, wenn es Regenzeit ist dann waren sie die Felder, bearbeiten die Großen aber sonst die anderen acht Monaten sind sie nicht zustendig Aber die Fächen waren immer im Besitz der Männer.
00:18:11: Die Frauen mussten das machen was die Männer machen.
00:18:13: Wenn wir jetzt in einem Dorf kommen an einen Brunnengraben oder so eine Gartnernlage Gehen wir jetzt erstmal in die Verhandlung, dass quasi das Dorf der Bürgermeister eine Fläche schriftlich einer Frauengruppe überschreibt.
00:18:26: Und dann erst fangen wir an.
00:18:28: Da gibt es auch eine schöne Geschichte warme in einem Dorf.
00:18:30: und den Männer haben gesagt Es geht gar nicht!
00:18:32: Sie können schon einen Falt haben Das wäre aber vier Kilometer vom Dorf weg.
00:18:36: Und dann sind wir aufgestanden und haben gesagt, das ist zu weit.
00:18:39: Das muss ein Gemeinschaftsgarten sein, der muss mitten... Ja, das geht nicht!
00:18:42: Das ist alles Besitzverhältnisse.
00:18:44: Sag gut, dann überlegst du euch das?
00:18:46: Dann fahren wir jetzt wieder und schauen in einen Andersdorf oder so.
00:18:49: Und kommen wir aus dem Dorf draußen, das Handy hat schon geklingelt.
00:18:52: Wir sind gerade am Reden, es könnte ganz gut funktionieren.
00:18:55: nach zwei Tagen war, dann klar, es ist mitten im Dorf an der Gatten entstanden wo auch hingehört.
00:19:01: Wenn das so Frauenprojekte sind, wie groß sind die Gruppen da?
00:19:04: Wir
00:19:04: versuchen die Gruppe bei zehn, zwölf zu lassen.
00:19:08: Weil sonst verdient er für die einzelne Frau.
00:19:10: Also eine Versorgung und dann über den Markt verkaufen.
00:19:14: Dann wird es soweit geteilt dass zu wenig Geld überbleibt.
00:19:17: Wir kommen aber in Dörfer, wo dann andere Frauen das mitbekommen.
00:19:20: Ah da gibt es Wasser für Senegal die machen tolle Projekte und dann sitzen ... wenn dann eine Besprechung ist, es gibt keine Hallen man sitzt dann unter einem Baum weil da Schatten ist und dann sitzen auf einmal achtzig Frauen da.
00:19:32: Sondern sie möchten alle damit machen.
00:19:34: Das geht ja nicht.
00:19:35: Achtzig Frauen sind zu viel für einen Järten.
00:19:38: Aber die Resonanz ist positiv.
00:19:40: was ihr?
00:19:41: Sehr
00:19:41: positiv sehr positiv Und ich gehe da damit verändert sich auch die Sozialstruktur eines Dorfes.
00:19:46: Also sie können einfach müssen nicht mehr Wasser holen, können sich mehr um die Kinder kümmern.
00:19:50: das geht dann in die Bildung und dann kam ziemlich schnell, das war schon vor fünfzehn zwanzig Jahre.
00:19:55: ja wenn es in die Bildung geht wir haben keine Schule.
00:19:57: also es gibt keine Schulen die vom Staat da draußen auf dem Land gebaut worden und schon war das nächste Thema da wie gehen wir mit Schulen?
00:20:06: Bauen wir Schulen bauen wir sie nicht.
00:20:08: wir bauen sie infrastrukturmäßig aber geben sie dann an die Kommune oder an die Kirche.
00:20:14: Wir arbeiten mit der Diözösie TS, mit der Kirchesserve zusammen.
00:20:17: Die betreiben das.
00:20:18: also wir betreiben keine Schulen.
00:20:21: Es braucht Durchhaltevermögen.
00:20:23: aber es gibt dann schöne Anekdoten, schöne Geschichten, die ein Jahr auch dann befeuern und sagen Mensch dass ist das Richtige was man macht!
00:20:32: Oder gibt's schöne persönliche Geschichten?
00:20:35: Auch wo Sie sagen ja der Einsatz Spenden sammeln lohnt einfach denn ich habe hier Ja, zufriedene Gesichter vielleicht.
00:20:47: Aus den Kids ist mal was geworden möglicherweise.
00:20:50: So ein bisschen
00:20:50: dem Bogen hier jetzt, boah ich hab so angefangen mit Wasser im Dorf.
00:20:53: dann die Idee und auch die Notwendigkeit Schuhen aufzubauen um in die Bildung zu kommen weil Bildung einfach... Bildung ist Zukunft auch bei uns in Deutschland.
00:21:01: überall kann man sich ein bisschen das beziehen auf den letzten Bericht.
00:21:04: aber Bildung isch eine ganz tragfähige Geschichte.
00:21:07: Ist der Schlüssel eigentlich für
00:21:08: alle?
00:21:09: Aber so auch eben Senegal.
00:21:11: und da kam, nachdem die Schulen sind, kam dann die Situation dass die Kinder das Geld für die Schuluniform oder für die Schulsachen nicht zahlen konnten.
00:21:20: Und dann hatten wir angefangen Schulpatenschaften auszuschreiben und dann einzelne Kinder zu unterstützen.
00:21:26: Da ist es tatsächlich so an manchen.
00:21:28: wenn wir das Geld nicht gegeben hätten, das sind dann zwanzig Euro im Monat, fünfundzwanzig EUR zehn Euro je nach dem.
00:21:35: Dann hätte diese Personen natürlich eine Person nicht in die Schule gehen können.
00:21:38: Und da gibt es wirklich eine schöne Geschichte.
00:21:40: Die Regierung hat ja gewechselt vor zwei Jahren im Senniger und vor einem Jahrzeuge hat mich der Projektleiter angerufen und gesagt, statt je vor ein Kind von uns, das in Dorf draußen unterstützt worden ist, wäre nicht in die Schule gegangen.
00:21:54: Dann enttierst du in dem Gymnasium, Abitur gemacht hat und studiert hat – ist jetzt quasi ein Sekretär vom neuen Kanzler oder des neuen Präsidenten.
00:22:05: für uns eine absolute tolle Geschichte, weil wir jetzt eine Verbindung dann aufbauen können.
00:22:11: Das sind die Dinge.
00:22:11: das ist für mich eine nachhaltige Entwicklung also in diesen verschiedenen Ebenen dann mitmachen zu können.
00:22:16: aber nochmal es braucht Präsenz.
00:22:18: einfach wenn wir nicht jedes Jahr hinfahren.
00:22:21: und über diese Freundschaft man kann das auch über Mails oder Berichte machen.
00:22:27: da muss man aber verstehen dass ich sehr deutsch.
00:22:31: Senegal hat es nicht so mit den Berichten.
00:22:34: Im persönlichen sehr tief, nachhaltig kann man machen aber jetzt große Exzellisten machen das ist nicht das Ding von Senegal.
00:22:41: Da setzen andere Prioritäten.
00:22:43: Rachim unser Projektleiter hat mal gesagt ihr Deutschen seid immerso genau und es tut uns gut dass wir uns da begleitet weil wir sind da eher so naja so ja Aber passt mal auf.
00:22:53: ich sage dir was August Ihr in Deutschland?
00:22:55: ihr habt's die Uhr gehts nach der Uhr aber wir im Senegal haben die Zeit Wir nehmen uns die Zeit.
00:23:02: Das ist dieser große Einblick von mir, die letzten zehn Jahre, wo ich dankbar bin, dass sich diesen Verein übernehmen darf und einfach meinen Horizont erweitert hat, dass es um den Moment geht, um die Zeit geht, aber es kostet auch Zeit von unserer Seite hier in Deutschland.
00:23:18: Und Zeit schenken, Zeit geben ist mindestens so kostbar was der einzelne Für sich zur Verfügung hat es seine Zeit, jemand anderem zu geben.
00:23:28: Das ist gleichwertig fast wie Trinkwasser.
00:23:31: Und da kommt vielleicht noch die Frage dazu, warum engagiert ihr euch im Senegal auch?
00:23:37: Wir haben ja hier Probleme mit Julian und so weiter.
00:23:40: Ich denke man sollte das nicht gegeneinander ausspähen.
00:23:44: Wir haben große Aufgaben in eurem Alkohol, wir haben einen Bildungsbereich, wir sind eine Infrastrukturaufgabe – das ist uns alles klar!
00:23:50: Es gibt Vereine, es gibt Menschen wo sich darum kümmern.
00:23:52: Aber man sollte nicht sagen dass überdeckt jetzt das andere.
00:23:56: Das sollte man eher Paradies sehen, wenn es Menschen gibt die sagen ich habe ein gutes Einkommen da möchte ich was geben dass den Leute da sind vertrauenswürdig.
00:24:05: jetzt der hat unser Verein vertrauungswürdig.
00:24:08: dann kann man einfach auf uns zukommen und sagen okay ich würde etwas spenden.
00:24:12: ich hab'n menschen die auf mich zukommen.
00:24:15: sie möchten gerne einen kompletten Brunnen von dort spenden.
00:24:19: Da liegen wir jetzt so bei fünftausend Euro, bis das alles geklärt
00:24:22: ist.
00:24:23: Wenn
00:24:23: Sie das möchten, dann suchen wir einen Dorf.
00:24:26: Das dauert ein bisschen.
00:24:27: Schauen nach der Nachhaltigkeit.
00:24:29: Ist das Dorf auch bereit für es?
00:24:31: Und bauen einen Brunnen.
00:24:34: Ihr habt eine Homepage und alle Infos natürlich Kontaktmöglichkeiten.
00:24:39: Das ist ja inzwischen breit gefächert mit den Kontaktmöglichkeiten.
00:24:43: Wer
00:24:43: heißt eurer Homepage oder wie der
00:24:45: Verein?
00:24:46: Wiederverein genau!
00:24:46: WWW.
00:24:47: Wasser für Senegal.
00:24:49: Ich sage danke für den Einblick.
00:24:51: Nicht nur über und in die Arbeit hier im Allgäu, sondern auch über- und in der Arbeit auch wie ein Afrika Senegal August Braun.
00:25:02: Herzlichen Dank dass Sie da waren!
00:25:03: Bitte schön Herr Serkaner.
00:25:05: Der Allgay Hit Kaffeeklatsch wurde präsentiert von Den Lebensgestaltern.
00:25:10: stundenweise Zuwendung
00:25:11: stattgetakteter Hektik.
00:25:13: Dein ambulanter Dienst Im Allgau Für Pflege Und Betreuung mit Zeit.
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