Kaffeeklatsch 31.08.26: Günter Mögele, Bürgermeister der Gemeinde Wildpoldsried
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Günter Mögele, Bürgermeister der Gemeinde Wildpoldsried. Wir reden über seine Arbeit als Bürgermeister, aktuelle Themen und Herausforderungen in der Gemeinde sowie über die Entwicklung und Zukunft von Wildpoldsried.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäuhit
00:00:02: Kaffeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.
00:00:14: Heute wird
00:00:15: auch
00:00:16: Bilanz gezogen!
00:00:17: Es ist mehr als einhundert Tage.
00:00:20: Günter Mögeli heute mein Gast Sie sind Bürgermeister von Wildpolzried herzlich willkommen.
00:00:24: schön dass sie da sind.
00:00:26: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:00:27: Haben Sie nachgezählt, wie viele Tage das sind?
00:00:29: Das sind hundert Tage plus X glaub ich!
00:00:32: Nachgezählte hab' ich nicht...
00:00:34: Aber auch Ihr Amtsantritt oder Arbeitstart war an einem Feiertag am ersten Mai,
00:00:39: oder?!
00:00:40: Ja richtig, es war am ersten mai.
00:00:41: da ging's natürlich schön los bei uns mit dem Aufstellen des Mai-Baums.
00:00:45: ganz tolle Veranstaltungen und der hat auch passt.
00:00:48: War ein guter Einstand.
00:00:49: Einhundert Tage im Amt, wir haben ja schon gerade gesagt.
00:00:51: Das ist einhundert-Tage-Plusne bei Jabler X. Erster Mai kann man uns ja alle erinnern, dass viele Maibaum aufstellen auch in der Region.
00:00:59: Das war auch Ihr erstes offizieller Job damals!
00:01:03: War da Bier fast anstechen schon mit dabei?
00:01:05: Nein, das wusste ich keins anstechnen.
00:01:08: Aber es waren natürlich hier Wagen und unsere Landjugend hat das veranstaltet.
00:01:13: Eine tolle Veranstaltung.
00:01:15: Wetter hat auch pass sehr viele Leute da.
00:01:17: Ganz schön schöner Auftakt
00:01:18: Ein schöner Auftakt.
00:01:20: Wissen Sie noch, wie Ihr erster Büro-Tag so abgelaufen ist?
00:01:24: Man kommt dann Montag acht Uhr, wann ist bei Ihnen Arbeitsbeginn oder sieben Uhr dreißig?
00:01:30: Dann rein ins Rathaus.
00:01:31: und sind Sie alle schon gestanden oder waren es da am ersten Tag tatsächlich die erste halbe Stunde allein?
00:01:37: Nein, alleine war ich nicht.
00:01:38: Das war natürlich das vorzumehr besetzt.
00:01:41: Die Damen waren da aber ja, das Büro war relativ kahl.
00:01:47: Ich hatte auch schon der Vorjahr, ich war zweiter Bürgermeister vorher und habe da schon Urlaubsvertretungen gemacht.
00:01:52: Solche Dinge also schon mich eingearbeitet.
00:01:56: von den Themen her war das kein großes immer aber naja muss erst mal das Büro einrichten Das war komplett leer Und dann muss man natürlich die Verwaltung organisieren bis es alles läuft.
00:02:10: Dann hab' ich alle mal zusammen trommelt und mir nochmal ausführlich vorgeschaut obwohl sie mich schon kannte Ja ganz nett
00:02:17: Das ist ganz nett.
00:02:18: Gut, durch das Sie ja da schon irgendwo begleitend die letzten Jahre mit dabei waren.
00:02:22: es sind Ihnen natürlich auch die Projekte, die Themen, die Probleme vielleicht auch oder das was am wichtigsten ist gar nicht so fremd.
00:02:29: und Weltpolzried ist eigentlich Ihr Heimatort, Ihr Aufwachsort für in dem Ort wo sie groß geworden sind?
00:02:37: Ja absolut ich war zwar zuerst ein paar Jahre in Weidner weil meine Eltern Lehrer waren und auch versetzt wurden wie das übliches bei Lehrer.
00:02:46: Ich bin in Weitnern geboren und die ersten Jahre in Weidnern aufgewachsen.
00:02:49: Und dann kam mir wieder zurück, mein Altenhaus war schon in Wippersried.
00:02:54: Mein Großvater war schon Schulleiter.
00:02:58: So kam wir dann zurück.
00:03:00: Ja, habe dann auch gleich angefangen Fußball zu spielen und das ist definitiv mein Heimatort.
00:03:06: Ja, Fußball spielt.
00:03:08: wie viel Vereine hat Wildpolz-Ried?
00:03:10: Über die Vereine kann man sich ja immer gut finden.
00:03:13: Hat Freunde wahrscheinlich auch Freundschaften, die jetzt noch bestehen oder Bestand haben?
00:03:18: Könnte ich mal vorstellen!
00:03:19: Ja sicher, Wildpolsit hat Gott sei Dank ein sehr aktives Verein, das Leben klar, das Sportverein ist der größte Verein mit knapp eighteenhundert Mitgliedern von zwei tausend sechsohn Reihenwohnern.
00:03:31: Zwei dritter Faske?
00:03:32: Ja,
00:03:33: genau!
00:03:33: Der Großteil ist im Sportverein mit neun Abteilungen.
00:03:37: Das ist sicher Besonderheit aber auch sonst.
00:03:39: Wir haben sehr, sehr aktive gute Vereine, ein sehr aktives Vereinsleben.
00:03:44: Besonderheiten wir haben da sogar mal eine Auszeichnung bekommen als bayerisches Heimatdorf
00:03:50: Aufgrund von so vielen Facetten jetzt auch der Sportvereine.
00:03:53: oder wie war dieser Titel?
00:03:55: für was haben Sie den bekommen?
00:03:57: Das war tatsächlich so, dass der Hauptgrund war das aktive Vereinsleben.
00:04:02: Dass man da ausführlich dargestellt hat sehr viel ehrenamtliche Tätigkeit natürlich und es gibt alle Möglichkeiten sich zu betätigen.
00:04:12: war denke ich der Grund, warum wir diese Aussagen anbekommen
00:04:15: haben.
00:04:15: Dann ist er auf der Schützenverein oder Musik?
00:04:18: Oder Feuerwehr ist ja auch oft... sind so die Traditionsvereine in den Ortschaften?
00:04:23: Waren sie da auch irgendwo schon mit dabei?
00:04:25: Spielen Sie ein Instrument?
00:04:27: Ich
00:04:28: spiel klar, wenn man in einer Lehrerfamilie aufwächst, dann lernt man natürlich ein Instrumental.
00:04:34: Ich habe Klavier spielen gelernt und dann später ein bisschen Gitarre.
00:04:37: Aber dass er nicht im Musikverein meinen Schwerpunkt war, immer das Sportverein
00:04:42: Und da wirklich auch Fußball oder Tennis Skifahren, in welche Sportart könnte ich sie schicken?
00:04:49: Sie schauen auch sportlich aus.
00:04:52: Ja vielen Dank!
00:04:53: Ich bin eigentlich schon so ein bisschen das universelle Sportler und habe dann auch Sport studiert.
00:05:01: also Maschinenbau und Sport studieren muss man eigentlich alles machen.
00:05:06: Meine Schwerpunkte waren sicher Fußball und Skifahren im Winter.
00:05:09: Ich habe dann auch die Skiabteilung übernommen, und die thirty-eight Jahre lang geleitet.
00:05:14: Wow!
00:05:16: Es sind immer noch sehr aktive Ski-Abteilungen.
00:05:18: Wir machen Kindertraining, haben immer so dreißigvierzig Kinder im Training klar ein bisschen Tennis gespielt eigentlich in allen Abteilungen aktiv gewesen.
00:05:28: Das ist auch was Besonderes, dass es einem einen großen Verein mit neuen Abteilung.
00:05:34: Die gehören alle zusammen, also keine eigenen Spartenbeiträge oder so Geschichten.
00:05:38: Sondern das ist mit einem Beitrag, dass er alles bezahlt und unsere Kinder auch natürlich Jugendliche älteren.
00:05:46: Alle Generationen die dürfen alle Sportarten dann betreiben wie sie wollen.
00:05:50: Die Spinmatistin ist ein Hochburg in Wirtburtzrieden können aber auch jederzeit ins Krafttraining gehen oder in Gymnastiken alles was sie wollen.
00:06:01: Das ist aber richtig
00:06:02: cool!
00:06:03: Das ist eine Besonderheit definitiv und noch dazu bei sehr, sehr niedrigen Beiträgen.
00:06:08: Die wir haben in Wirkwaldstritt.
00:06:10: aber es hängt auch alles ein bisschen mit unserem Energiedorf zusammen weil die Tonale finanziert sich praktisch selber.
00:06:17: Da hat man so gebaut dass riesiges Photovoltaik Dach hat und von dem Stromverkauf kann der Sportverein seit zwanzig Jahren den ganzen Unterhalt bezahlen.
00:06:28: dadurch hat er geringe laufende Kosten.
00:06:30: dann kann man auch die Beiträge niedergern setzen.
00:06:33: Gerade haben wir es ja vom Sport gehabt.
00:06:34: Sie haben die Turnhalle erwähnt, die sich selbst oder die da abbezahlt ist, Strom erzeugt und dieses ganze Konstrukt irgendwie finanziert so dass die Bürger in Wildpolzried relativ mit wenig Geld viel Sportarten auch testen können.
00:06:52: Garant Wildpolsried- und Energiedorf oder Wildpolstrid und regenerative Ideen Wildpulsrieb, das ist das Aushängeschild.
00:07:00: Deutschlandweit!
00:07:00: Die Leute kommen ja von China her und schauen sich diesen Ort an.
00:07:04: Es ist tatsächlich so... Das ist ein Alleinstellungsmerkmal was wirklich kein anderer Ort hier bei uns im Allgäu hat?
00:07:10: Ja kann man denke ich schon so sagen vor allem in dem Ausmaß.
00:07:14: Unser Vorteil ist halt dass wir sehr früh angefangen haben neuerbare Energien nachzudenken und alle Möglichkeiten zu nutzen und machen das seit dreißig Jahren, kann man sagen konsequent, haben alles ausgebaut.
00:07:27: Und jetzt sind wir in der Phase, natürlich muss man alles entwickeln und wir haben sehr viel Pionierarbeit auch leisten
00:07:34: müssen.
00:07:34: Auf jeden Fall!
00:07:36: Aber jetzt ist es mal eine Phase wo man klar sagen kann das hat sich rentiert Es funktioniert auch.
00:07:42: Wir produzieren deutlich mehr Energie als der ganze Ort braucht Das immer Auch wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht Wenn wir einen sehr guten Mix haben Naja und irgendwo profitiert der ganzen Ort davon
00:07:55: Auch
00:07:55: wenn es vielleicht nicht allen immer bewusst ist.
00:07:58: Ja, das ist richtig!
00:07:59: In der jetzt Zeit ist diese erneuerbaren Energien ja momentan gerade in aller Munde.
00:08:06: Wer privat eventuellen Haus hat, schaut dass er dieses Jahr noch irgendwie eine Anlage aufs Dach bekommt.
00:08:12: Pionierarbeit haben sie gerade gesagt oder so dieses Tüffler- und Mechglatum was man ja im Allgäu eh nach
00:08:19: sagt
00:08:20: da hattet ihr im Dorf oder das Dorf die Nase vorn.
00:08:27: Können Sie sagen, jetzt mit der Turnhalle haben wir es gehört?
00:08:30: Wo überall fließt was hin?
00:08:32: Was beheizt ihr da alles im Ort?
00:08:36: Es sind eine ganze Menge Dinge.
00:08:37: zum einen dadurch dass wir so viel Strom zum Beispiel produzieren sehr viel mehr als der Ort selber nutzen kann wird das Strom natürlich verkauft europäischen Strommarkt verkauft, zurzeit kauft das eine Schweizer Firma zum Beispiel, kauft uns ein ganzes Strom ab und vermarkte den wieder europaweit.
00:08:56: Das heißt wir versorgen sehr viele andere mit mit unserem Strom aber natürlich auch physikalisch.
00:09:03: zunächst einmal den ganzen Ort selber, weil der Strom ja immer den kürzesten Weg
00:09:07: geht.
00:09:08: es ist Stromgeschichte.
00:09:10: Hauptstromerzeugen sind natürlich unsere Windräder, die wir haben.
00:09:14: Aber auch sehr viel PV und unsere Glockheizkraftwerke, die Strom erzeugen aber gleichzeitig auch Wärme.
00:09:22: Das heißt, wir haben auch ein großes Wärmenetz im Ort.
00:09:26: das wird zurzeit auch sehr aktiv weiter ausbauen weil jetzt natürlich sehr viele Leute an unseren Wärmelnetz anschließen wollen.
00:09:34: Wir halt eigentlich niemand mehr mit Öl oder Gas heizen.
00:09:38: Erdgas gibt es bei uns sowieso nicht.
00:09:39: in Wilburz Ried, weil wir vor über dreißig Jahren schon die Entscheidung getroffen haben.
00:09:44: Nicht ans Erdgassen jetzt anzuschließen hat sich herausgestellt dass sie gar nicht so ganz dumm war.
00:09:49: diese
00:09:49: Entscheidung.
00:09:50: Jetzt rückblickend war das eigentlich eine gute Entscheidung?
00:09:53: War gut aber war gar nicht immer so einfach.
00:09:55: Das muss man sich auch jahrelang anhören wo die Leute sagen warum gibt's bei uns kein Erddgas ist doch so einfacher der alles toll funktioniert.
00:10:04: und jetzt erst nach dreizig Jahren sieht man Die war eigentlich richtig die Entscheidung, weil man damals auch schon gewusst hat dass man sich in eine Abhängigkeit begibt und das Abgas irgendwann ausgeht und knapp wird.
00:10:15: Und wir haben damals gesagt machen wir nicht mit mir.
00:10:17: versuchen das selber zu machen
00:10:20: habe ich ja vorhin einfach mal als Beispiel chinesische interessiert, einfach mal bloß so als Beispiel genannt.
00:10:27: Es ist aber tatsächlich so.
00:10:28: aus dem Ausland kommen jedes Jahr verschiedene Gruppen auch von Kommunen oder von verschiedenen Ebenen um sich diesen Ort anzugucken.
00:10:37: was sehen die wenn sie zu ihnen kommen?
00:10:38: gibt es da schon eine kleine sightseeing Tour wo man sagt station eins block Kraftheizwerk, da haben wir unsere Windräder.
00:10:45: Natürlich muss man die auch in Natura oder ziemlich weit von der Nähe aus sehen.
00:10:50: Oder dieser Kreislauf mit der Turnhalle.
00:10:52: ist das so ein Sightseeing-Stop?
00:10:55: Ja natürlich!
00:10:56: Wir haben schon unser festes Programm.
00:10:58: Wir haben nach wie vor um die hundert Besuchergruppen pro Jahr.
00:11:02: Es gab Jahre, da kamen tatsächlich mehr Gruppen aus dem Ausland als im Inland.
00:11:07: Jetzt ist es wieder für umliegende Gemeinden interessanter geworden was machen müssen, auch jetzt natürlich mit der Regionalplanung.
00:11:15: in Bezug auf Windräder kommen sehr viele.
00:11:18: Na ja das läuft im Prinzip so ab dass wir es aus dem Vortrag halten und mal berichten mit vielen Bildern natürlich auch was die letzten dreißig Jahre so passiert ist wie sie entwickelt hat, wie man die Leute mitnehmen kann.
00:11:30: Die Bürgerbeteiligung ist bei uns ein ganz großes Thema, dass wir von Anfang an sehr konsequent gemacht haben.
00:11:37: Also erstens informativ, aber auch unsere Bürger sind ja auch finanziell beteiligt.
00:11:42: Nicht nur beteilig, die haben die Windräder zum Beispiel alles selber finanziert nicht gemeindes sondern nur die Bürger privat Leute selber und nur Bürger aus Willpostsrieden.
00:11:52: Und das erklären wir natürlich den Leuten.
00:11:55: also meistens vormittags gibt es einen Vortrag plus Diskussionen und Fragen nachmittagsträmer dann die Runde geht darauf zu den Windrädern.
00:12:03: klar Das kann dann auch mal in die Windräder rein, was auch ganz interessant ist.
00:12:07: Ja
00:12:08: das weiß man doch nicht mehr so und es guckt von der Weite ja klar und auch das schaut schon imposant aus.
00:12:13: und wenn ich da mal so einem so stehe Opa hallo die Waldfee!
00:12:15: Das ist schon mehr als... Was hat das?
00:12:18: Zehn Meter?
00:12:19: Fünf Meter?
00:12:20: Wir haben ja verschiedene Größenordnungen, es gibt zwischen tatsächlich Zwischen zehn und die ganz neuen, haben schon knapp zwanzig Meter Durchmesser.
00:12:30: Das sind dann schon riesige Dinger.
00:12:32: Nix mehr Zahnstocher hier?
00:12:34: Nee!
00:12:34: Aber das Interessante ist natürlich auch aus der Nähe mal zu sehen, auch zu hören weil es ja nach wie vor viele Gerüchte gibt bezüglich Emissionen, Schattenwurf und so Dinge.
00:12:45: Und wenn man halt direkt drunter steht oder auch mal Abstand von fünf bis sechshundert Metern dransteht, kann man sich selber überzeugen Ob das so schlimm ist oder ob da irgendwelche toten Vögel rumliegen, solche Dinge.
00:12:57: Das ist uns ganz wichtig.
00:12:58: Erzählen kann man viel auch in irgendwelchen Powerpoints oder Diskussionsrunden am besten.
00:13:06: Man schaut sich selber an
00:13:07: und
00:13:07: wir haben einen eigenen Windstützpunkt.
00:13:09: Da können die Leute kommen.
00:13:10: Da gibt es einen kleinen Paveo mit Infotafeln.
00:13:13: Genau.
00:13:13: Da kann
00:13:15: man auch schön hoch radeln.
00:13:17: Und das empfehlen wir eigentlich immer den Leuten.
00:13:18: Geht so drauf schaust du es euch selber?
00:13:21: Überzeugen auch bei verschiedenen Windstärken, dann bekommt man einen Eindruck davon.
00:13:26: Na ja und dann geht die Runde weiter?
00:13:27: Dann schaut man sich hier die Biogasanlage an eine von Biogasanlagen der größte, die uns zum Großteil auch also aktuell sind es rund eighty-fünf Prozent der Wärme, die durch Biogasa erzeugt wird sieht man wie tatsächlich auch das Gas erzeuget wird Zum Großteil aus verhandener Gülle Und Silokras abfallen und alles was Biomasse anfällt, also auch alles was vorhanden ist am Ort.
00:14:00: Und das Biogast wird dann reingleitet in den Ort.
00:14:03: da kann man sich dann auch so Blocker-Skraftwerke anschauen.
00:14:08: natürlich auch BV Anlagen.
00:14:11: Ja die kennt man heute schon, dass es jetzt nicht so besonders mehr.
00:14:13: aber die Tonhalle diese erwähnt haben ist tatsächlich etwas besonderes Schaume immer an weil sie nicht nur energetisch natürlich, optimiert.
00:14:20: Das ist auch ein Holzbau.
00:14:22: Wir haben uns auch vor vormundzwanzig Jahre schon auf die Fahne geschrieben dass wir wenn es irgendwie geht bauen wir alles aus heimischem Holz.
00:14:30: Ist auch ein Thema das wieder ganz aktuell wird.
00:14:32: Auf jeden Fall!
00:14:34: Aufstockung in den innerstädtischen, innerkommunal.
00:14:38: Wenn ich Wohnraum brauche wie kann ich das am schnellsten?
00:14:40: oder ich kann ja nicht irgendwie platzfrei schaufeln wo keiner isst?
00:14:44: Aufstocking ist ein Thema und das passiert meist mit Holz
00:14:47: Genau und wir versuchen das eben schon seit langer Zeit alles mit unserem heimischen Holz zu machen.
00:14:52: Wir haben die Tonhalle komplett aus unserer Heimischen Fichte gebaut, war damals ein absolutes Novum und hat sich aber absolut bewährt weil es auch sehr, sehr pflegeleicht ist.
00:15:02: Man muss noch nie irgendwas malen oder streichen.
00:15:06: Das wird halt außen graudes Holz wie der alten Bauernhalter.
00:15:10: Trotzdem Top-Ausstattung innen.
00:15:13: Das ist auch so eine Geschichte, wir haben das gemeinsam entwickelt in unserem Arbeitskreis von den Leuten die es dann nutzen.
00:15:21: Und die Halle wurde mittlerweile schon zehnmal in ganz Bayern gebaut.
00:15:27: und Gruppen die zu uns kommen sich das anschauen, dass einem Menschen genau sowas brauchen auch wenn sie sehen, dass man sowas sogar sehr kosteneffizient machen kann, dann macht das natürlich Schule.
00:15:37: Mit welchen Wörtern könnten Sie Wildpolzried?
00:15:41: Naja, wir haben uns selber mal so drei Worte überlegt in unseren ersten Flyer, den wir gemacht haben.
00:15:48: Da hieß es Wir für diesen drei Buchstaben Webpazit innovativ richtungsweisend und das war die vielleicht noch nachhaltig dazu setzen.
00:15:59: Das sind sicher die wichtigsten Worte bei uns!
00:16:03: Für den Ort gesprochen, für Sie als privat Mensch und Wildpolz-Rieder vielleicht ein paar Wörter?
00:16:10: Ein paar Eigenheiten oder Gegebenheiten für Ihren Heimatort.
00:16:15: Naja das Thema Innovativ sein liegt mir schon persönlich auch am Herzen.
00:16:21: Wir wollten nie einen zero auf fünfzehn Dorf sein.
00:16:25: Wir haben immer gesagt wir gehen unseren eigenen Weg Und klar muss man viele Dinge ausprobieren und die Arbeit leisten.
00:16:32: aber Und es funktioniert auch nicht alles.
00:16:34: Auch klar, dass man ab und zu mal Dinge macht wo man sagt okay versuch was wert aber funktioniert einfach nicht.
00:16:41: dann muss man anderen weg gehen.
00:16:43: Aber das war schon das was mich persönlich auch immer angetrieben hat.
00:16:47: Man kann in einem Ort oder einen kleinen Ort, man kann richtig etwas bewegen Man kann etwas umsetzen viel einfacher wie in der großen Politik.
00:16:54: Das ist auch das was ich heute noch motiviert.
00:16:57: Dieses Bürgermeisteramt Hauptberuflich?
00:17:01: Das ist ehrenamtlich.
00:17:02: Das ist besonders hier bei uns im Allgäu!
00:17:05: Ja, das gibt es nicht mehr sehr vieles.
00:17:07: Es gibt nur noch Balderschwang und wir.
00:17:09: Wir waren vorher auch hauptamtlich jetzt ehrenamtlich.
00:17:12: Wobei man... naja, es ist trotzdem hauptschaulich.
00:17:16: Ja ja, nicht haubschaulicher.
00:17:17: Also vom Arbeitspens um mehr als für eine Person.
00:17:20: Richtig, es is trotzdem mindestens ein sechzigstunden Job egal ob ehrenamblich oder haupschauliche.
00:17:26: Es ist eigentlich nur andere Rechtsstellungen.
00:17:28: Das muss einfach die Gemeinderat entscheiden, in der Größenordnung, wie wir sind.
00:17:33: Bis zu zwei tausendfünfhundert Einwohner ist eine standardmäßig ehrenamtlich und darüber und auch darunter kann der Gemeinderate entscheiden ob das ehrenamtlich oder haptnamtlich sein soll.
00:17:46: Ehrenamtliche ist für die Gemeinde deutlich günstiger.
00:17:49: Natürlich!
00:17:51: Es gibt nur eine Ehrenamtspauschale, auch nicht so schlechtes.
00:17:55: aber ja Wenn man jemand findet, der das ehrenamtlich macht tatsächlich wird
00:18:01: er mit
00:18:01: Kurshand
00:18:02: genommen.
00:18:04: Dann ist es glaube ich für die Gemeinde absoluter Glücksfall rein finanziell schon eingeladen auf dem Bürgermeister zu haben.
00:18:10: Jetzt
00:18:11: haben Sie gerade diese Sechzehstunden pro Woche angesprochen.
00:18:14: Das ist ein Fulltime-Job auf Basis Ihren Amts, sagen wir es nochmal so.
00:18:19: Haben sie dann noch einen Moment wo Sie sagen okay Puh jetzt muss ich auch mal runterkommen da ist so viel Papierwurst auf meinem Schreibtisch?
00:18:25: Haben Sie eine Plätzle, eine Ecke im Ort außerhalb des Ortes?
00:18:29: Wo Sie sagen ok dann fahre ich hin und dann pustet's mir ein bisschen die Gedanken wieder in die richtige Reihenfolge oder den Moment dem Brauch heraus.
00:18:37: Ja der Rutschesort ist natürlich die Familie.
00:18:39: Wenn man heim kommt, dann sucht man schon abzuschalten.
00:18:42: Man schafft es natürlich nie ganz auch nicht in der Urlaub zu sein weil man hat so viele Themen die immer im Kopf hat aber ist ganz wichtig dass man den Rückhalt durch die Familie hat.
00:18:52: das war tatsächlich auch bei mir so.
00:18:55: Ich wollte eigentlich nie machen ich wollte eigentlich nicht außer Bürgermeister
00:18:58: werden.
00:18:58: Da hat die Erfrau gesagt Mensch!
00:19:00: Mensch!
00:19:01: Günther Ja, es wäre so.
00:19:03: Es
00:19:04: war jetzt überspitzt von
00:19:05: mir.
00:19:05: Sie hat lang gesagt, ob nicht in Frage aber irgendwann hat sie dann gesagt ja mach's und nur weil ich ihre Unterstützung habe funktioniert sonst wird das nicht
00:19:15: gehen.
00:19:16: Das ist wirklich, die Family muss da zu ein hundert Prozent hinter einem stehen.
00:19:20: Weil viel Zeit oder man hat nicht mehr die Zeit oder die Zeit wenn man sie jetzt will kann man sie nicht nehmen weil man irgendwie schon terminiert ist.
00:19:29: Ist so eine Termin wie
00:19:30: Maibaum?
00:19:31: aufstehen ist natürlich auch schöner Termin?
00:19:33: Ja natürlich das sind so die angenehmen Termine.
00:19:36: aber trotzdem es gibt sehr viele so angenehme
00:19:37: Terminen
00:19:39: Es häuft sich halt.
00:19:40: Das heißt, es sind sehr viele Wochenendtermine.
00:19:43: Es bleibt dann nicht mehr sehr viel Freizeit übrig.
00:19:46: wenn man dann noch Familie und Kinder hat die natürlich auch noch was von Papa haben wollen wird's einfach eng.
00:19:55: das ist sicher ein großer Nachteil von dem Job Auch wenn das definitiv angenehme Termine sind auch Geburtstage goldene Hochzeiten also hier Dinge das macht im Endeffekt.
00:20:05: Früher hat es mir tatsächlich schon eher gegraus davor, weil ich wusste aber oh je das sind viele Abendtermine wochende Termine.
00:20:12: Aber es ist immer... Es macht Spaß!
00:20:16: Das ist richtig interessant wenn man zu den Leuten geht.
00:20:19: die freuen sich sehr wenn ihr auf dem neunzehnten Geburtstag komme und die erzählen dann seine Lebensgeschichte.
00:20:24: Man hat ja doch nicht so viel Kontakt zu den Leute.
00:20:28: Es ist tatsächlich auch interessant und kann auch Spaß machen.
00:20:33: Das kann ich mir vorstellen, gerade wenn jemand neunzig wird.
00:20:35: Mein Gott!
00:20:36: Was diese Person alles an Erlebnisse... Also was er lebt hat?
00:20:40: Das ist unfassbar.
00:20:42: Es ist wirklich ein Stück Zeitgeschichte auch, weil man sich mit älteren Menschen unterhält.
00:20:47: Absolut ja.
00:20:48: Ich habe ein kleines Beispiel vor zwei Wochen war ich bei einer Dame die bei uns im Senioren wohnt und die habe ich überhaupt nicht gekannt vom Namen her.
00:20:56: Die ist keine gebürtige Wildpastriederin aber sowas von Topfit noch, mit neunzig und hat mir ihre Lebensgeschichte erzählt.
00:21:04: Das war super spannend!
00:21:06: Besonderheiten?
00:21:07: Hat Wildpolsried jede Menge in den unterschiedlichsten Bereichen?
00:21:11: Hat wildpolsry zu was Besonderes besonderes?
00:21:15: Ja wir haben eine ganze Menge Besonderheiten aber unter anderem auch also wie wir sind es im einen keine Verwaltungsgemeinschaft das heißt wir organisieren alles selber und dass mit einer Verwaltung die sicher nicht üppig personell aufgestaltet ist, also wir versuchen das möglichst schlank zu machen haben aber dabei sehr viele eigene Liegenschaften.
00:21:37: Wir haben zum Beispiel Gassof der Gastorf-Hörsch gehört uns den wir bis vor kurzem selber betrieben haben sogar mehr haben ein Hotel mit fifty Betten dass.
00:21:45: wir selber betreiben dort so um die fünfzig Angestellte Personal sehr viel wenn man darf.
00:21:52: Gemeinschaftshaus wir haben den Nahkauf der uns gehört den wir auch erweitert haben und die Nachversorgung hat auch ein Riesenthema ist.
00:22:01: Das muss natürlich alles verwaltet werden, dazu haben wir eine eigene Dorfentwicklungs-GmbH, die auch das Wärmenetz verwaltet – auch eine hundertprozentige Tochter der Gemeinde.
00:22:10: Das sind alle Mitaufgaben des Bürgermeisters natürlich.
00:22:16: Letztendlich, wenn man einen Geschäftsführer hat in dem GmbH verantwortlich ist, wird der Bürgemeister gemessen Das Wurzhaus funktioniert, ob das Teil funktioniert.
00:22:28: Das Haft wird Ihnen alles anfunktionieren
00:22:30: und ob es auch wirtschaftlich funktioniert?
00:22:32: Ja!
00:22:33: Wildpanzin hat natürlich auch eine Geschichte.
00:22:35: in die Geschichte kann man natürlich auch rein gucken.
00:22:37: Sie haben ein schönes Heimatmuseum, ein Heimataus.
00:22:40: Ja unser Dorfmuseum ist ein altes Bauernhaus mitten im Ort dass wir hergerichtet haben und ausgestattet haben.
00:22:49: Wir haben ein tolles Museumsteam, die sich wirklich liebevoll darum kümmern immer neue Ausstellungen machen.
00:22:56: Jetzt gerade läuft der Ausstrahlung zum Beispiel über unseren alten Bahnhof den wir leider nicht mehr haben.
00:23:02: Der wurde nachgebaut das gibt eine tolle Schmetterlingssammlung.
00:23:05: Und jetzt haben sie gerade letzte Woche ein altes Video aufgetrieben Das von unserem letzten Dorfladen, weil es gedreht wurde.
00:23:15: Die haben wir dann zur Verfügung gestellt bekommen und das läuft jetzt auf dem großen Bildschirm.
00:23:22: Also die machen ständig neues Programm.
00:23:24: Dann gibt's einen schönen Garten dazu was Sonntags immer Kaffee und Kuchen gibt.
00:23:29: Ein eigenes Backhaus
00:23:31: Das ist ja auch sehr bekannt.
00:23:33: Ganz tolle Geschichte, die Leute können selber ihren Teig mitbringen, selber Brot backen im alten Steinbackofen oder auch letzte Woche haben sie Pizza gebacken zu... Zeiten, die immer über unser eigenes Dorfblatt dann bekanntgegeben waren.
00:23:46: Also das sind schon ganz schöne Dinge, die auch zeigen dass das Dorfleben tatsächlich funktioniert und hat auch sehr gut angenommen und besucht.
00:23:52: Ja!
00:23:53: Das ist glaube ich ja auch mit diesen Backofen ein bisschen so fair im Programm.
00:23:56: also für die Kinder, die werden da auch mit einem bezogen.
00:23:59: Also Wilburz wird es eigentlich was für die Kids?
00:24:01: Für die Kleinen aber auch für die Großen oder für die Älteren.
00:24:04: Jeder hat da irgendwo so Seins- und auch sein Angebot.
00:24:07: Da wird auch geschaut darauf, dass jeder sich im Ort wohl fühlt.
00:24:10: Ja, natürlich.
00:24:10: Das gehört auch zu den Aufgaben eines Bürgermeisters und der Verwaltung mit, dass man sich um alle kümmert.
00:24:17: Es geht los bei der Geburt bis zum Seniorenwohnheim und letztendlich bis zum Tod.
00:24:27: das ganze Leben wird begleitet und wird von die Gemeinde mitgestaltet.
00:24:32: Aber gerade wenn Sie noch mal Jugendprogramm sagen, Jugend- und Ferienprogrammen haben wir Gott sei Dank auch in den letzten Jahren Ganz, ganz tolle Jugendbeauftragte gehabt aus der Gemeinde.
00:24:44: Jetzt hat sich ja ein ganzes Team gebildet.
00:24:45: Genau,
00:24:46: genau das ist auch gewachsen!
00:24:50: wird sehr gerne angenommen ist wahrscheinlich, ich meine jetzt haben wir nur zwei Wochen Sommerferien.
00:24:54: Dann geht's wieder zurück in die Schule.
00:24:56: können Sie sich an Ihren ersten Schultag noch erinnern wie das damals war wo sie ein kleiner Knirps waren?
00:25:02: Na ja es ist schon eine ganze Weile her bei mir aber dezent gar nicht
00:25:06: mich
00:25:07: noch erinnert uns.
00:25:08: Das Wichtigste damals waren natürlich die große Schultüte.
00:25:12: klar zu den Zeiten Leute nahm dich jetzt schon vieles im Überfluss.
00:25:18: Aber damals war es noch etwas ganz Besonderes, eine große Schultütte natürlich mit viel Süßigkeiten.
00:25:22: Die waren damals schon angesagt.
00:25:24: die Süßigkeit in der Schultüte.
00:25:26: Gab's irgendwie auch so ein Bleistiftkugelschreiber?
00:25:30: Füllfelderhalter?
00:25:31: Und ich denke, gab das später den Füllfilderhaltern?
00:25:34: Ja doch!
00:25:34: Das kam dann schon der erste Füllfederhalter.
00:25:37: Das war wirklich ja schon eine Investition damals und eine Rarität.
00:25:42: Was besonderer sei ist das an der Seite.
00:25:44: Es ist wichtig zu sehen dass sie bald wirklich bald ein Handy bekommen.
00:25:49: Wir versuchen das natürlich so lange rauszuziehen, wie es geht aber es lässt sich dann natürlich nicht befehlen.
00:25:55: Das ist richtig!
00:25:56: Zum Schluss, es war trotzdem in kurzen Sätzen nochmals nach Ihr persönliches Einhundert-Tage plus X Fazit für Sie als Bürgermeister.
00:26:06: also was sie für sich... Sie sind angekommen, klar kennen die ganze Thematik, die Projekte?
00:26:12: Sie fühlen sich aber wohl.
00:26:13: In diesem Eins zu kargen
00:26:16: Ja, das Büro muss ich noch ein bisschen besser bestalten.
00:26:20: Aber ich habe es dann gleich mal mit einem schönen Blumstrauß ausgestattet in den Geschenk bekommen gehabt und versuchte mit einer Pflanze – ist es leider eingegangen!
00:26:31: Ich habe ihn ja nicht die Richtige gefunden aber das wird es auch nachgestaltet.
00:26:36: Was schon sehr wichtig war Ich habe vorher unsere Liegenschaften erwähnt, wir haben eben einen eigenen Gasthof, den wir versucht haben über unser GmbH zu betreiben.
00:26:46: Es ist immer schwierig so was mit Angestellten zu machen wenn kein eigener Privatinteresse da ist und da bin ich wirklich sehr, sehr froh dass wir jetzt ein tollen Wirt gefunden haben.
00:26:56: und der Biergarten die jeden Tag richtig voll ist.
00:26:59: Wir haben ein tolles Essen jetzt.
00:27:01: Unsere Hotelgäste nutzen das.
00:27:04: Das war schon mal ein wichtiger Meinstein weil es für mich Und ich denke, die meisten Gemeinderatskolleginnen und Kollegen sehen das genauso.
00:27:14: Eine Dorfwirtschaft gehört einfach zusammen im Dorf dazu.
00:27:17: Das ist der Mittelpunkt des Dorfes auch direkt neben der Köche.
00:27:21: Da findet sehr viel vom Dorfleben statt und es muss einfach funktionieren und das funktioniert jetzt richtig klasse.
00:27:27: da bin ich sehr froh dass wir so tolle Pächter gefunden haben und dass das auch so toll angenommen
00:27:31: wird.
00:27:32: Danke für den Einblick hinter das Ortsschild von Wildpulzried, Günter Mögele.
00:27:37: Alles Gute Ihnen und danke fürs Dasein!
00:27:39: Ja vielen Dank für das
00:27:52: Interview.
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