Kaffeeklatsch 25.08.26: Martina Neusinger, Bürgermeisterin der Stadt Sonthofen
Shownotes
In der heutigen Folge sprechen wir mit Martina Neusinger, Bürgermeisterin der Stadt Sonthofen. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Themen und Entwicklungen in Sonthofen und sprechen darüber, was die Stadt derzeit bewegt und welche Herausforderungen und Projekte anstehen.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäu-Hit.
00:00:02: Kaffeeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:15: Heute ist die Bürgermeisterin von der Sondhofen da Martina Neusinger.
00:00:19: Herzlich willkommen, schön dass Sie da sind.
00:00:22: Guten Morgen Frau Daltrotzso und guten Morgen an die Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:00:26: Ich freue mich, dass ich heute da sein darf!
00:00:28: Sie haben ja schon ein kleines Dienstjubiläum hinter
00:00:31: sich
00:00:32: einhundert Tage im Amt.
00:00:33: Das sind wir schon ein bisschen drüber.
00:00:36: Ja, wir sind tatsächlich schon ein paar Tage drüber, aber auch nicht mitgezählt.
00:00:40: Die Zeit ist sehr schnell vergangen seit meinem Amtsantritt.
00:00:44: Sie gehen definitiv in die Analen der Stadtgeschichte ein als erste Frau auf diesem Rathaus-Posten.
00:00:52: Kommt es jetzt so ein bisschen oder war man sich das am ersten Arbeitstag schon so bewusst?
00:00:58: Ja tatsächlich, als Erste Bürgermeisterin ist ja auch ein schönes Wortspiel.
00:01:03: also wir haben ja praktisch den
00:01:05: Titel
00:01:06: erster Bürgemeister, Erste Bürgermeisterin in der Kreisstadt Sonntofen und jetzt ist es praktisch dann eine erste Bürgermeisterin, das heißt die erste Frau in der Geschichte Sonntoffens, die dieses Amt bekleiden darf.
00:01:24: Wie ist
00:01:25: das so?
00:01:26: Ist es so okay?
00:01:26: ja habe ich mal zur Kenntnis genommen, vor mir waren nur Männer, jetzt fülle ich dieses Amte aus.
00:01:33: Die ist für mich wohl auf dem Posten oder
00:01:36: Ja, also ich fühle mich tatsächlich wohl.
00:01:39: Diese Geschlechtergeschichte ob Frau oder Mann die hat für mich jetzt kein so großes Thema gespielt.
00:01:45: Also ich bin in einem Beruf ja vorher auch gewesen indem zu meiner Anfangszeit auch sehr wenig Frauen waren aber sich das dann sehr gewandelt hat Und für mich selber spielt das eigentlich kein Thema.
00:02:00: Ich denke, es sollte immer derjenige machen, der das gern macht, der sich da vielleicht auch so berufen fühlt, sowas zu tun und der die Zustimmung der Bevölkerung eben hat.
00:02:14: aber ich glaube, dass darf man jetzt nicht am Geschlecht festmachen, dass Frauen irgendwie das anders machen als Männer.
00:02:20: Das ist immer individuell!
00:02:22: Ja, das wird manchmal auch von den Medien her so ein bisschen betont.
00:02:25: Aber eigentlich sehr vollkommen recht ist es komplett egal wer diesen Posten innehat.
00:02:31: Es muss diejenigen gefallen auf diesem Stuhl.
00:02:34: Er muss sich für die Belange dieser Stadt in ihrem Fall, ist das ja eine Stadt einsetzen für das Wohl des Bürgers und das mit jeglicher Kraft, die man hat und Engagement und Möglichkeiten vielleicht.
00:02:49: Ganz kurz, wie sind Sie in Richtung Politik gekommen?
00:02:51: Sie sind Rechtsanwältin also kommen aus der Welt der Paragrafen.
00:02:55: Was glaube ich auf Ihrem Posten auch nicht schlecht ist
00:02:58: dass man
00:02:58: sich da ein Stück weit auskennt.
00:03:02: Ja das hört sich immer sehr schön aus an Welt der § Natürlich klar ist es sicherlich nicht schlecht weil natürlich auch die Verwaltung dort viele Dinge hat absolut sich an den Paragrafen orientieren und man mir natürlich dann nicht groß erklären muss, was bedeutet ein Gleichheitsgrundsatz?
00:03:23: Was bedeuten Grundrechte?
00:03:24: Was müssen wir beachten?
00:03:26: Solche Dinge wie ich zur Politik gekommen bin.
00:03:31: Ja also ich war schon immer sehr, sehr interessiert eigentlich am Ort Somthofen, war auch vielfach ehrenamtlich engagiert, war sehr lange in verschiedenen Elternbeiratsgremien tätig, also zuerst an der Grundschule dann am Gymnasium wo meine Kinder dann auch später hingegangen sind und mir war es immer wichtig sich für die Belange anderer einfach einzusetzen.
00:03:57: Und das konnte ich da auch schon ganz gut.
00:03:59: dann üben sage ich mal
00:04:01: ob
00:04:01: die eine oder andere kleine Rede halten vor Publikum auftreten.
00:04:08: Oft ist es ja so, dass das Ehrenamt dann einen in die Politik führt.
00:04:14: Wenn man ehrenamtlich tätig ist wird man dann auch gefragt Mensch, man nimmt dich wahr in der Stadt du bist bei vielen Veranstaltungen präsent könntest du dir nicht vorstellen auch dich vielleicht in der Politik zu engagieren sprich im Stadtrat?
00:04:30: und so war's dann auch bei mir.
00:04:32: ich wurde dann eben gefragt ob ich mir das vorstellen konnte.
00:04:35: Damals, zwanzigund war dann eben sechs Jahre auch im Stadtrat.
00:04:40: Insofern bin ich
00:04:41: nicht
00:04:41: ganz ein Politikneuling
00:04:43: was sicherlich
00:04:44: von Vorteil ist wenn man dann dieses Amt antritt weil wir zumindest auch weiß wie funktionieren Sitzungen,
00:04:51: was es
00:04:51: so die Aufgabe des Bürgermeisters oder der Bürgemeister.
00:04:55: Genau, weil da gibt es dann die Ausschusssitzungen und dann wird abgestimmt oder eine Empfehlung ausgesprochen einfach so ein bisschen dem Blick von Backstage wobei von einer anderen Seite des Tisches wenn sie Stadträtin waren ist ja noch mal was anderes.
00:05:09: Ha!
00:05:10: Wenn ich dann in dem Saal bin, wo die Stadtratssitzung stattfindet ohne der Ausschuss?
00:05:16: Ja tatsächlich aber irgendwie so ganz anders fühlt sich es gar nicht an.
00:05:20: Es ist ja trotzdem das diskutieren mit dem Gremium, egal ob man jetzt auf der einen oder auf der anderen
00:05:26: Seite
00:05:27: sitzt.
00:05:27: natürlich Man entscheidet ja auch immer gemeinsam.
00:05:30: Der Bürgermeister macht das nicht allein, sondern es ist einfach ein Team!
00:05:34: Können Sie sich noch an Ihren allerersten Arbeitstag als Bürgemeisterin erinnern?
00:05:40: Erster Mai – wir wissen das alle.
00:05:42: Maifeiertag, Tag der Arbeit und das war wahrscheinlich bei Ihnen
00:05:47: der erste
00:05:47: Arbeitstag.
00:05:48: Ja, der erste Mai war tatsächlich der offizielle Amtsantritt und da ging's gleich los mit dem Maibaumaufstellen auf dem Markt Anger, eine sehr, sehr nette Veranstaltung.
00:05:59: Da habe ich dann natürlich die Leute begrüßt und dann durfte auch schon mein erstes Bierfass anstechen.
00:06:05: Es ging gleich sofort mit so dieser typischen Tätigkeit immer mit dem Bürgermeister Dasein ein bisschen verbindet.
00:06:13: Ging es gleich los mit dem Fassanstich der aber super geklappt hat.
00:06:17: beim zweiten Schlag war das Fass angestochen.
00:06:20: Das ging sehr gut!
00:06:22: Das ist witzig, ich könnte sowas überhaupt gar nicht.
00:06:25: Haben Sie da im Vorfeld heimlich geübt oder irgendwie schon damit gerechnet?
00:06:30: okay es trifft mich relativ am Anfang meines Antritts mal so ein Fass anzustechen?
00:06:37: Also heimlich geübt wäre vielleicht übertrieben, aber ich habe tatsächlich bei der örtlichen Brauerei mal vorbeigeschaut und die haben mir dann gesagt auf was es drauf ankommt.
00:06:45: Man muss praktisch diese Dichtung vorher in Wasser eingelegt sein damit sie einfach sich gut da reinschlagen lässt.
00:06:53: Und wie man das nennt diesen Schlägel mit dem man
00:06:58: eben
00:07:03: ein Holz hammer Praktisch meine Hand genommen, weil es war auch interessant.
00:07:09: Es geht eigentlich und ich dachte eigentlich dass man da viel fester noch schlagen muss aber es geht eigentlich relativ gut.
00:07:17: Man muss halt schauen das man praktisch seinen Daumen und seine Fingern irgendwo dazwischen hat.
00:07:22: Aber wenn man dann so bisschen mit Kraft draufschlägt So ähnlich mit praktisch der Rückhand beim Tennis sozusagen Dann geht das ganz
00:07:32: gut.
00:07:33: Da haben Sie ja wahrscheinlich schon die erste Prüfung bestanden bei so einem Event, Maibaum-Aufstellen sowieso.
00:07:41: Da ist eigentlich die ganze Stadt beieinander und man guckt dann da schon wie sie neu auf dem Posten sich da anknüpfen.
00:07:51: haben, was jetzt der Allgäuer sagen.
00:07:53: Das haben sie schon gemacht mit der Amtskette.
00:07:55: das ist ja dann wahrscheinlich ein paar Tage später die erste Sitzung oder diese Vereidigungssitzungen oder diese Amtsübertragungssitzung ist dann im Mai gewesen.
00:08:06: Ja also Sie meinen oder sprechen ja die konstituierende Sitzungen an?
00:08:10: Die hatten wir dann am zwölften Mai so ein bisschen versetzt.
00:08:14: natürlich klar muss ja auch alles vorbereitet werden geladen werden und so weiter Und da durfte ich dann tatsächlich das erste Mal diese Amtskette tragen, die mir
00:08:25: umgelegt
00:08:26: wurde.
00:08:26: Das war natürlich ein sehr feierlicher
00:08:29: Moment.
00:08:32: Dann leistet man ja diesen Amtseid und in diesem Moment fühlt man tatsächlich so ein bisschen Verantwortung oder wird sich halt dessen so richtig bewusst?
00:08:43: In welcher Position man sich jetzt befindet
00:08:47: Weil sie haben ja doch die Verantwortung für die ganze Stadt.
00:08:51: Wie viele Einwohner hat's?
00:08:52: Die Stadt Sonntofen,
00:08:53: die Stadt Sonnthofen hat so circa zwanzigtausend Einwohner.
00:08:57: Das ist dann schon so einmal tief durchatmen und der Gang oder der erste Gang in ihr neues Büro das ist wie ein Jobwechsel sag ich mal.
00:09:09: Sie haben die Kanzlei Tür derweil zugemacht haben die Bürgermeister Büro-Türe aufgemacht.
00:09:16: Wie guckt ihr Büro aus?
00:09:17: Wahrscheinlich wie in jedem anderen Unternehmen, Firma auch.
00:09:21: oder ist das noch sehr antiek gehalten?
00:09:23: Nein!
00:09:24: Das ist ein ganz moderner Büroraum.
00:09:27: Ja, also es ist tatsächlich so dass ich praktisch von der einen Bürotüre dann in die nächste war.
00:09:31: Es waren noch viel dort in der Kanzlei vorher auch zu regeln und das ging dann tatsächlich nahtlos über und zwar an dem darauffolgenden Montag der vierte Mai genau da bin ich ins Rathaus wurde dann auch ganz herzlich von den engeren Mitarbeitern empfangen.
00:09:50: Vor der Büro-Türe Spalier standen mir dann eine Pflanze überreicht haben, einen schönen Rosenstock den ich natürlich sofort auch in meinem Garten zu Hause eingepflanzt habe.
00:10:02: Bin gespannt wann das erste Mal blüht.
00:10:03: also fand es sehr schön und ja hab dann ein Büro vorgefunden das war sehr sehr aufgeräumt.
00:10:11: Gut verlassen hat's dir vorgegangen oder?
00:10:16: Und ich hab da natürlich so ein paar persönliche Gegenstände dort mitgebracht und dort eingeräumt.
00:10:21: Ja,
00:10:22: aber da geht es ja so schreibtisch vielleicht ein Bild von der Familie oder ein bisschen so dass man sich den eigenen Kugelschreimer vielleicht einen eigenen Block so man braucht.
00:10:32: wenn ich das mit meinen Augen sehe ich brauche auch bestimmte Sachen rechts von mir am Schreibtisch bestimmtes Sachen links zu mir am schreibtische dann grüft man sich da schon ein?
00:10:42: Tatsächlich also ich habe immer links hab ich praktisch die Dinge Also ein Block, so wie Sie auch sagen.
00:10:48: Rechts sind die Stifte, die ich so brauche um einen Textmarker oder so.
00:10:53: das war aber eigentlich alles ganz gut vorhanden.
00:10:55: hat man mir schon alles so bereitgestellt Post-its mit denen ich auch immer wieder mal ganz gerne arbeite.
00:11:01: genau die Regale waren sehr sehr leer.
00:11:03: da habe ich dann so ein paar Bücher eingeräumt und dann auch einen schönen Gegenstand den ich bekommen hab am Abend der Stichwahl von einem Stadtrat, der in der letzten Legislatur mit dabei war.
00:11:20: Von Beruf Schmiedemeister.
00:11:22: Der hat tatsächlich einen Schlüssel für mich geschmiedet und hat mir den am Abend das Stichwald dann ganz feierlich übergeben – mit ganz bewegenden Worten!
00:11:34: Er hat mir gutes Gelingen gewünscht Im übertragenen Sinn natürlich, dass der Schlüssel immer gut sperren mag.
00:11:43: Also sowohl im Rathaus bei den Mitarbeitern aber auch in allen Themen und vielleicht auch in den Herzen der Menschen.
00:11:52: einen Schlüssel für die Herzen des Menschen.
00:11:53: Das fand ich sehr bewegend!
00:11:56: Und es ist ja nett von ihm und diesen Schlüssel hat jetzt einen Ehrenplatz bei mir im Büro.
00:12:08: Also grundsätzlich bin ich tatsächlich ein Sommertyp.
00:12:11: Ich mag den Sommer, ich mag einfach draußen sein bei schönem Wetter, Baden gehen aber der Allgäuer Winter verlockt natürlich auch schon sehr.
00:12:23: Ich habe beispielsweise in Regensburg studiert und da waren die Winter ganz schlimm.
00:12:29: Da war Dauerniebel von November bis März und das ist ja auch das Tolle was wir hier im Allgäusch haben Idealerweise Schnee, Sonne, klare Luft und ich finde wenn man da so auf der Schiebpiste ist fühlt man sich tatsächlich ein bisschen wie im Sommer.
00:12:46: Das ist so ein Gefühl von Freiheit, Sonnenschein einfach das Leben genießen und das ist hier im Allgäu schon was ganz Besonderes.
00:12:55: Haben Sie eine nette Anekdote?
00:12:58: Vielleicht muss sie sagen ja genau das war der richtige Schritt ins Rathaus.
00:13:03: Genau deswegen mache Wo sie sagen, da bin ich auf ein kleines Mädchen vielleicht getroffen und war im Kindergarten.
00:13:10: Und das waren irgendwo wo ich im Rahmen meines Amtes schon war und wo ich mir denke ja genau ne, war schon richtig dass ich mich habe aufstellen lassen.
00:13:21: Ich wurde gewählt!
00:13:22: Ich bin am richtigen
00:13:23: Platz.
00:13:25: Vor allem sind es die Begegnungen mit den Menschen und da ist mir tatsächlich eine Veranstaltung ganz besonders in Erinnerung geblieben.
00:13:33: Wir ehren jeden Monat jubilare, praktisch ehejubilaren, goldene Diamantinnen und Eiserne Hochzeit und dann Geburtstagskinder sag ich mal.
00:13:46: die neunzig werden
00:13:47: also
00:13:48: richtig ältere Herrschaften.
00:13:53: Diesen letzten Termin habe ich insoweit noch super in Erinnerung, weil das waren ganz tolle Gespräche mit diesen älteren Damen und Herren.
00:14:03: Und die waren gleichzeitig sehr, sehr emotional – sie haben aus ihrem Leben erzählt, haben ja teilweise den Krieg dann auch miterlebt, den Wiederaufbau, den Mangel, den es damals gab nach dem Krieg Und was mich da so wahnsinnig beeindruckt hat, trotzdem diese Zufriedenheit und Bescheidenheit.
00:14:24: Also es gab dort auch kein Jammern in dem Sinn sondern alle haben mir gesagt uns geht's doch total gut und wir müssen froh sein dass wir heute hier da sein dürfen.
00:14:38: Da kam so auch eine große Dankbarkeit rüber, dass die Stadthofensohn Format hat.
00:14:43: Dass man die Leute einlädt zu Kaffee und Kuchen dann noch ein kleines Geschenk überreicht Und ein Ehepaar hat mir im Nachgang sogar noch einen Dankesbrief geschrieben.
00:14:56: Das fand ich sehr schön und bewegend.
00:15:02: emotionale Momente, in denen man weiß ja, man ist am richtigen Platz.
00:15:09: Jetzt sind das die schöne Momente dieser Posten.
00:15:11: oder auch dieser Beruf sage ich jetzt einfach mal hat natürlich nicht immer nur die vordere Seite von der Medaille da geht es natürlich auch auf der Rückseite um eine Planung für den Stadtplatz Projekte, Kohle ranziehen um das sich das eine oder andere auch verwirklichen lassen kann.
00:15:28: Was sind so on top?
00:15:30: vielleicht die Top drei?
00:15:31: Die auf der to do Schränkstrich ab Arbeitsliste bei ihnen stehen oder für die Stadt stehen
00:15:37: ja also sowie in jeder Kommune natürlich.
00:15:41: wir müssen Wohnraum schaffen dass unter diesem Druck steht jede jede Kommune ganz Deutschland.
00:15:48: Da versuchen wir natürlich auch immer gut mit unseren Partnern vor Ort, dem SWW zusammenzuarbeiten.
00:15:55: Es sind ja da auch jetzt Dinge in der Vergangenheit geschaffen worden mit dem Goethe-Quartier.
00:15:59: Da haben wir sehr viele neue Wohnungen geschaffen und haben jetzt auch im Ortsteil Rieden ein neues Gebiet dort entwickelt.
00:16:09: Das sind wir gerade dabei und da haben wir auch ein ganz schönes und neues Projekt was zumindest in Sonntofen Einmalig und einzigartig ist, da haben wir noch drei freie Grundstücke.
00:16:21: Und die vergeben wir im Rahmen der sogenannten Konzeptvergabe.
00:16:25: Da geht es darum praktisch wer das beste Konzept liefert Und der darf dann auf diesen Grundstücken bauen.
00:16:34: So eine kleine Challenge, die da erwartet wird oder nein Challenge ist es nicht aber ein Plan für eine Challenge.
00:16:40: also geht's da auch wie die Fläche gestaltet wird?
00:16:43: Wie das Haus ausgucken könnte?
00:16:45: Wie sich die Natur da auch ausbreiten kann?
00:16:48: Also wie Natur- oder Insekten freundlich so einen Garten eventuell angelegt ist?
00:16:52: Absolut ja!
00:16:54: tatsächlich auch um energetische Dinge.
00:16:57: Aber es ist auch einfach interessant, da können sich dann sogenannte Bauherrngemeinschaften bilden beispielsweise befreundete
00:17:06: Familien
00:17:07: die sich ihren Wohntraum erfüllen wollen und sie tun sich dann zusammen in dieser Bauherrengemeinschaft und können dann ein Gemeinschaftshaus zum Beispiel bauen.
00:17:18: Also das ist was ganz Spannendes und da sind wir gerade mit dabei, das so zu entwickeln.
00:17:24: Und man kann sich auch darauf bewerben aktuell.
00:17:28: Informationen gibt es auf unserer Homepage.
00:17:30: Ja!
00:17:31: Am vierundzwanzigsten September findet eine Öffentlichkeitsveranstaltung statt in der Praktisch die Bürgerinnen und Bürger sich dann nochmal genauer informieren können.
00:17:42: Und wer entscheidet letztendlich, wie auch welches Grundstück
00:17:47: darf?
00:17:47: Das ist eine Jury, die praktisch darüber entscheidet!
00:17:51: Sehr spannend, habe ich so bis dato auch noch nie gehört.
00:17:55: Man kennt die klassischen Kataloge, man ist in einem Verein, am besten ist vielleicht noch die OMI mit dabei mehr Generationengeschichten verbotelt im Ort sein.
00:18:05: Das ist meine ganz andere Variante.
00:18:08: sehr kreativ muss sich sagen.
00:18:10: Ein Alleinstellungsmerkmal von Sonthofen ist ja ein bisschen das Zweirad, das Fahrrad statt.
00:18:17: diesen Titel Gibt es ja immer wieder oder wird dann auch erneuert.
00:18:21: ist da in Sachen?
00:18:22: Kann man da noch was ausbauen, erweitern.
00:18:25: Gibt's Pläne in Sachen Fahrradstadt Sonthofen?
00:18:30: Ja also Fahrrad Stadt ist natürlich ein großes Thema.
00:18:32: wir hatten jetzt auch Erst vor kurzem wieder die Redzertifizierung durch die AGFK.
00:18:38: Da wurde uns wiederum der Titel Verlehen, Fahrradfreundliche Kommune.
00:18:42: Natürlich möchte man das weiter beibehalten.
00:18:45: Es hat natürlich viele positive Effekte verringert den Verkehr und animiert auch die Menschen.
00:18:52: oder sollen natürlich die Menschen animieren mit dem Fahrrad zu fahren.
00:18:57: Was mir so vorschweben würde, dass man das touristisch noch ein bisschen größer aufstellt und vielleicht auch in Verbindung mit Radwegen, Radrouten in die umliegenden Gemeinden.
00:19:10: Dass man da praktisch das Thema Rad auch noch mehr voranspielt.
00:19:15: Haben Sie jetzt eine E-Bike daheim oder noch ein klassisches Wo mit Muskelkraft?
00:19:20: voran geredet.
00:19:23: Ich habe tatsächlich zwei klassische Räder, ich hab ein typisches Stadtrat mit dem ich auch immer wenn es das Wetter zulässt und die Termine zulassen natürlich auch versuche in die Arbeit oder ins Büro tatsächlich ins Rathaus zu fahren weil ich das sehr schön finde.
00:19:39: also ich habs nicht allzu weit sind so circa zwei Kilometer da ist man einfach beim Rad ganz gut unterwegs Und im Sommer finde ich es auch immer sehr, sehr schön.
00:19:47: Hat man gleich so ein bisschen frische Luft und dann habe ich noch einen Mountainbike zu Hause.
00:19:52: Das ist aber tatsächlich auch klassisch!
00:19:54: Einhundert Tage im Amt das Fazit von Ihrer Seite?
00:19:58: Man hat sich eingekluft, man hat sich kennengelernt... ...man zieht an einem Strang und man hat das gleiche Ziel.
00:20:05: Ja
00:20:06: absolut, also die Stimmung ist wirklich sehr gut.
00:20:09: der Stadtrat.
00:20:11: Ist da total in Einigkeit Kann ich nur so sagen, ja?
00:20:16: Also alles positiv.
00:20:18: Gibt es irgendwelche großen Projekte oder großen Veranstaltungen auf die man jetzt schon hinarbeitet?
00:20:25: Große Projekten haben wir natürlich tatsächlich noch... abzuarbeiten, sage ich jetzt mal.
00:20:30: Das ist natürlich der Ausbau der Ganztagesbetreuung.
00:20:34: Da sind wir gerade dabei unsere Grundschulen praktisch so aufzustellen dass die Ganztages Betreuung gut über die Bühne geht.
00:20:42: Ab September ist ja praktisch dieser Anspruch da für die Erstklässler.
00:20:46: genau das können auch ganz gut darstellen aber wir sind natürlich trotzdem dabei die Grundschulen insofern zu erweitern, dass das dann gut auch für die nächsten Jahre aufgestellt ist.
00:20:59: Grundschule ist jetzt für mich ein gutes Stichwort gewesen.
00:21:03: Für die ABC-Schützen geht es ja schon bald wieder los und Mitte September haben ganz viele ihren allerersten Schulter.
00:21:12: können sie sich noch an den Irigen erinnern?
00:21:16: Also so tatsächlich vom Gefühl her nicht, aber ich habe Bilder im Kopf die natürlich meine Eltern damals ganz stolz von mir geschossen haben mit der Schultüte.
00:21:25: Damals als ich aufgachsen bin da gab es ja noch keine Handyfotografie sondern man hat tatsächlich noch ganz normal mit der Kamera fotografiert und die dann Bilder entwickelt.
00:21:36: Da haben wir eben ein Album in der Familie und da
00:21:40: bin ich eben
00:21:40: abgebildet mit einer Schultüte.
00:21:42: Aber woran ich mich natürlich noch sehr, sehr gut erinnern kann?
00:21:45: Den ersten Schultag ist bei meinen Kindern die sind ja zwar jetzt schon fast auf dem Weg zum Erwachsen werden.
00:21:51: Die kleinere ist jetzt sechzehn, die größere neunzehnt aber da kann ich mich noch sehr sehr guterinnern wie aufregend und spannend das natürlich im Leben eines Kindes ist, diese Einschulung.
00:22:03: Das ist ja auch ein richtiger Einschnitt, sag ich mal für die Familie
00:22:07: auf jeden Fall.
00:22:09: Wissen Sie noch was denn Ihrer Schultütte war damals?
00:22:12: Süßigkeiten-Schuld?
00:22:14: Süssigkeiten sicherlich!
00:22:16: Ja vielleicht auch so kleine Spielzeuge.
00:22:21: Jojo meine ich und sicherlich auch kleinere Bücher So
00:22:26: Pixiebücher wahrscheinlich.
00:22:27: Ja, genau die waren damals ja auch noch sehr beliebt, die Pixie-Bücher.
00:22:31: Bei mir war es so ich hatte ein Rundhaarschnitt.
00:22:34: hatten sie Zöpfe oder so kleine Schwänzchen?
00:22:38: Nein bei mir war's tatsächlich jetzt wo Sie sagen auch der Rund Haarschnitt.
00:22:42: das war wahrscheinlich damals auch irgendwie in Mode.
00:22:44: also wenn ich die Bilder anschaue schaut natürlich sehr brav aus sehr akkurat.
00:22:50: Wir alle sind drei Mädchen.
00:22:51: da haben jeder von uns heute diesen RundHaarschnitt Und meine Schultüte hatte ein Karo-Muster aus.
00:23:03: Also, meine war grün und war außen mit Filz umwandelt.
00:23:09: Ich weiß nicht ob damals auch diese Schultütte gebastelt wurde von meiner Mama.
00:23:15: Traditionell bei meinen Kindern war es tatsächlich so als die im Kindergarten waren.
00:23:20: Da durften wir Eltern dann in den Kindergarten gehen und die Schultüten basteln.
00:23:26: Meine Kinder hatten damals schon ein bisschen Angst, haben meinten, ah, Mama kannst du das wirklich auch so schön?
00:23:32: Und da war tatsächlich bei meinen Kindern dieses Einhorn-Modell sehr beliebt.
00:23:38: Das ist sehr beliebte!
00:23:39: Hat immer wieder.
00:23:40: nach ein paar Jahren ploppt dieses Einhorn erneut auf.
00:23:45: Zwei Teller vor ihrem Auge, zwei fiktive Teller.
00:23:49: einmal Kaiserschmarrn, einmal Algar Kischpatzen
00:23:52: Definitiv der Kaiserschmarrn.
00:23:54: Also, ich mag Kaiserschmarrnen für mein Leben gern!
00:23:57: Also eher so das süße Zahn als das herzliche Würze?
00:24:03: Nicht
00:24:04: unbedingt!
00:24:06: Kann ich nicht generell sagen.
00:24:07: natürlich mag ich gerne Süßes aber Kaiserstmann ist einfach was... Das gehört zum Allgäu dazu.
00:24:14: Es gehört zu einer Wanderung auf eine Hütte zum Skifahren im Winter und Ja, Kaiserschmarrn-Maggie einfach wahnsinnig gern.
00:24:24: Jetzt habe ich noch eine Entwederoderfrage das persönliche Gespräch auch mit dem Bürger.
00:24:28: oder sind Sie schon so dass sie sagen okay Social Media ist inzwischen auch so ein Teilbereich in Sachen Rathausarbeit?
00:24:37: Ja also Social Media gehört natürlich definitiv dazu, dass in der heutigen Zeit es ganz wichtig, dass man dort den Büggerinnen und Bürgern auch über Social Media einblickt gibt.
00:24:50: Das ist natürlich auch eine Plattform, wo man einfach so ein bisschen die Leute mitnehmen kann, denen widerspiegeln kann was gab es für Veranstaltungen?
00:24:59: Was steht an?
00:25:00: Also ich glaube in der heutigen Zeit ist Politik nicht zu tun ohne Social Media.
00:25:09: Danke fürs Besuch hier!
00:25:10: Für den Einblick in Ihr Rathaus Büro und ihr privates Leben.
00:25:15: alles Gute
00:25:16: Vielen, vielen Dank.
00:25:17: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit ihnen mich hier
00:25:28: zu unterhalten.
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