Kaffeeklatsch 11.08.26: Bernd Stapfner, Landrat des Lankreises Ostallgäu
Shownotes
In dieser Folge ist Bernd Stapfner, Landrat des Landkreises Ostallgäu, zu Gast. Wir sprechen mit ihm über seine ersten 100 Tage im Amt, seine Eindrücke von der Allgäuer Festwoche und darüber, was im Ostallgäu in den kommenden Monaten noch alles ansteht.
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00:00:02: Der Allgäuhit Kaffeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung
00:00:08: statt getakteter Hektik,
00:00:10: dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:15: Heute spreche ich mit Bernd Dapfner dem Ostergäuer Landrat über seine ersten einhundert Tage im Amt.
00:00:22: Wann war das denn ganz genau Herr Dapftner?
00:00:25: Ja guten Morgen und danke für die Einladungen.
00:00:26: Sehr gerne
00:00:27: Die ersten hundert Tage waren am Samstag Und ich habe den einen oder anderen WhatsApp- oder Nachricht erhalten und Glückwünsche erhalten über die ersten erfolgreichen Hundert Tage.
00:00:36: Also am achten, achten Am offiziellen Allgäuer Festwochenstart wo sie ja da auch mit ihren Amtskollegen mit dabei waren.
00:00:43: was war?
00:00:44: Die erste WhatsApp dann an diesem einhundertsten Arbeitstag?
00:00:48: Ja die erste WhatsApp war tatsächlich herzlichen Glückwunsch zum hunderttage erfolgreiches Amt.
00:00:53: Ich glaube du hast dich ganz gut bewährt!
00:00:55: Und für whom kam die?
00:00:56: Aus dem sehr privaten Bereich.
00:00:58: Seit einer hundert Tagen sind Sie auf dem
00:01:00: Posten
00:01:01: des Ostergäuer Landrats.
00:01:03: Können Sie sich noch an Tag eins erinnern, so wie der Ablauf war?
00:01:07: Wie aufgeregt ist man da in dieses Amt zu kommen und hat plötzlich ganz viele neue Gesichter um sich rum?
00:01:14: Also tatsächlich das erste Tag war – und da bleibt mir auch eine Erinnerung – was ganz Besonderes.
00:01:19: Mir ist am Wahltag ein Riesenverantwortung auf die Schulter gelegt worden.
00:01:25: Ich war mir auch nicht so sicher, ob ich das am ersten Tag gleich so richtig mit eintragen kann.
00:01:31: Aber ich bin gut empfangen worden und aufgenommen worden von meinem Team und dafür bin ich sehr dankbar!
00:01:36: Es ist auch ein schönes Landratsamt allein vom Gebäude.
00:01:39: Also es ist ein großes Foyer sage ich ja mal.
00:01:42: Es geht die große Treppe rauf oben.
00:01:44: im ersten Stock spielt sich dann doch das eine oder andere ab.
00:01:47: Auch der Sitzungssaal ist da oben aber die sind jetzt nicht alle auf der Treppe da spaliert gestanden?
00:01:53: Nein, ich bin gestern mal überhaupt in den Gang rein.
00:01:56: Man kommt dann im Bürger-Service und da habe ich ganz artig erst einmal Hallo und Grüß Gott gesagt und hab mich versucht dem ein oder anderen vorzustellen.
00:02:04: aber es sind so viele Menschen die dort arbeiten.
00:02:06: das ist für den ersten Tag schwierig und nach wie vor gebe ich zu kann nicht jeden mit Namen begrüßen.
00:02:13: Nee, das ist auch wirklich nicht möglich!
00:02:15: Wie viel Menschen?
00:02:16: Oder von wie vielen Menschen sind Sie da?
00:02:18: Head of?
00:02:21: Rund ein Tausend, also mit den Senioren und Pflegeheimen die da sind.
00:02:24: Und den Angestellten im Haus sind es rund ein tausends Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber die, die mir direkt unterstellt sind oder zuarbeiten in meinem Stabsbereich sind etwa zehn.
00:02:37: Ah ja, da passt das her!
00:02:38: Oder da klappt es relativ schnell mit dem Namen?
00:02:41: Dann sind sie in dieses Büro gekommen.
00:02:43: was ist ihnen da als erstes aufgefallen außer dass Samplomen strauzt wahrscheinlich am Tischstand?
00:02:48: Meine Vorgängerin war, wie der Name schon sagt weiblich.
00:02:53: Sie hat das Büro geprägt und ihre größte Säuge war, die das Bürobüro wirkt zu weiblig.
00:02:59: möglicherweise hat zwei Vorhänge abhängen lassen wo sie meinte dass das Frauenfarben sind.
00:03:05: ich habe seitdem nichts verändert.
00:03:06: mir gefällt das Bürokanz gut und ja es ist das erste mal dass mir so ein großes Büro zur Verfügung steht.
00:03:12: da.
00:03:13: Das waren meine Vorverwendungen als Polizeibeamter anders
00:03:17: War es so in unserem klitzekleinen Kapoff.
00:03:19: womöglich guckt?
00:03:20: Naja, so jetzt krass von mir ausgedrückt nicht.
00:03:23: Ja doch das ging in Richtung Stallhaltung.
00:03:25: ja!
00:03:27: Man muss dazusagen sie haben den Polizei Karriere oder Polizisten Karrierei aber jetzt nicht so klassisch sondern Sie waren am Flughafen In Memmingen unter anderem.
00:03:38: Ja zur letzten meine letzte Stelle war knapp fünf Jahre als stellvertretender Leiter bei der Flughafendienststelle also bei Grenzpolizeinspektoren in Memminge.
00:03:47: Aber ich habe sehr viele Verwendungen bei der Polizei hinter mir und ich bin es gewohnt, zu wechseln.
00:03:54: Zu switchen auch vom Aufgabenfeld.
00:03:56: vielleicht eine Erinnerung an den Flughafen in Memminger Berg?
00:04:00: Gibt's da irgendwie was wo sie gesagt haben boah das war so abgefahren!
00:04:03: Das war so kurios und ist bei uns im Allgäu.
00:04:06: Der Memmingern-Flughafen ist wirklich für alles gut.
00:04:08: also da gibt es so viele Einzelstorys zu erzählen.
00:04:11: Ich wüsste nicht wo ihr anfangen soll aber auch da eins gemeinsam Auch im Frühjahr dorthin gekommen, auch ziemlich überraschend die Verwendung dort.
00:04:21: Und das war ähnlich kaltes Wasser wie am Landratsamt.
00:04:27: Vom politischen Einblick her da waren sie in Anfangszeichen vorbelastet positiv gemeint weil Sie waren ja auch schon Gemeinderat und Zweiter Bürgermeister also so ein bisschen wie Amtsgeschäfte funktionieren vielleicht auch Miniatür?
00:04:39: Jetzt ist es quasi im Großen via Landratsamt!
00:04:43: Ja, aber da ist der Unterschied gar nicht so.
00:04:45: Es sind halt mehr Kreisräte, aber auch im Gemeinderat hat man Verantwortung und die Themen müssen im Gemeindenrat genauso aufgearbeitet werden wie im Landratsamt.
00:04:53: Man hat sowohl das als auch Verantwortung natürlich jetzt in einem ganz anderen Ausmaßen oder ganz anderen Stil und dann natürlich in dem Landkreis mit forty-fünf Gemeinden und über hundertvierzigtausend Bürgerinnen und Bürger.
00:05:06: Haben Sie alle Gemeinden schon besuchen können?
00:05:08: In den ersten gut drei Monaten ihres Amtes
00:05:12: Also in den ersten drei Monaten habe ich einige Gemeinden besucht, nicht alle.
00:05:16: Das habe jetzt nicht schaffen können.
00:05:18: für mich was wichtig dass sich erst mal die Bereiche Besuche, die dem Landratsamt direkt unterstellt sind und ich kann sagen das mir das gut gelungen ist.
00:05:30: Jetzt so Kaufbäuern ist ja eine kreisfreie Start aber waren es beim OB Stefan Bosse auch schon einmal gesagt?
00:05:36: Ja natürlich gehört dazu also Kaufbäusen ist zwar kreiffrei.
00:05:40: Ich sehe und glaube da spreche ich auch für Stefan Boszi.
00:05:43: Wir sehen uns als einen Bereich, als einem Wirtschaftsraum Und ein Stück weit müssen wir zusammenarbeiten Auch über die Animositäten mancher Personen hinaus Denn wir können zusammen!
00:05:54: Ich meine die ersten hundert Tage Herr Stapfner ist natürlich... ...ich muss mich ein bisschen reine fuchsen, muss mich erstmal akklimatisieren.
00:06:01: Welche Themen sind die?
00:06:02: Brenntiemen, die auch von abarbeiten, ganz oben auf dem Stapel liegen.
00:06:09: Aber wie fällt so Ihre persönliche einhundert Tagesbilanz aus?
00:06:12: Sofern man da jetzt eine schon mal ganz
00:06:15: kurz sagen kann... Ja ich glaube dass ich mich gut eingearbeitet habe!
00:06:21: Ich bin eher der Aktenmensch und sitze auch gern am Schreibtisch und lese mir gerne die Dinge durch und es sind wirklich gewaltige Aufgaben, die auf uns nicht zukommen.
00:06:32: natürlich Immer wieder hört man über klamme kommunale Haushalte, dann das Klinikthema jetzt mit dem Beitrag stabilisierungsgesetz der Bundesregierung.
00:06:43: Was sieht es auf unsere Kliniken auswirken?
00:06:45: Auch da große Verantwortung und naja also... muss man schon am Schreibtisch sitzen und sich einarbeiten.
00:06:53: Da bleibt dann gar nichts an das übrig?
00:06:54: Nee, da sind ja Themen die nicht nur für den Moment sind, sie sind auch langfristig.
00:06:59: also es geht in die Zukunft mit rein, auch ÖPNV-Infrastruktur.
00:07:04: Das sind so Themen, die kann man weder über Nacht irgendwie machen umsetzen, das sind ja unter Jahrzehnte Projekte.
00:07:14: Ja,
00:07:15: also die Be-Zwölfe das beste Beispiel ist schon über ein Jahrzehnt bekannt dass sie gebaut werden soll wenn es nach mir gehen könnt sofort losgehen.
00:07:23: aber natürlich weiß ich dass da ganz viele auch wieder Befindlichkeiten dahinter stecken und auch klagen.
00:07:28: aber ich glaube wir sollten endlich weder die Zukunft denken in Deutschland Das war am gestrigen Allgäu-Tag der Festwoche, was an einem Vortrag deutlich zu spüren.
00:07:42: Dass wir mehr Bedenken dreher geworden sind als dass wir die Zukunft visionär vor uns sehen wollen.
00:07:48: und zum Allgkäu gehört eine vernünftige Infrastruktur, die modern und aktuell ist.
00:07:53: Ja und wenn man da bedenkt ist, es geht ja wirklich nur um gar nicht mal so viele Kilometer in Summe irgendwie dreieinfünfzig oder fünfzig Kilometer.
00:08:02: Dass man sich da über ein Jahrzehnt schon die Zähne ausbeißt.
00:08:06: Klar hat Verständnis für die eine Seite, man hat aber auch Verständniss für die andere Seite.
00:08:11: und gerade der Straßenverkehr ob Lkw, PKW wird er nicht weniger also...
00:08:17: Da wird nicht weniger.
00:08:18: prognostiziert sind deutlich mehr Fahrzeuge, deutlich mehr Lkwe.
00:08:23: Ich meine, die B-Twelve ist eine klassische Werkstrasse.
00:08:26: Also tagsüber viel Verkehr, nachts wenig.
00:08:29: aber unsere Wirtschaft braucht es und unsere Menschen brauchen's und das eint uns ja eigentlich.
00:08:33: also deswegen sollten wir das Projekt endlich angehen.
00:08:37: Ja, hoffentlich erleben wir das noch.
00:08:40: Dieser Ausbau der B-Zwölfte wird uns auch in den kommenden Jahren wahrscheinlich ein bisschen beschäftigen.
00:08:45: Obwohl der ja im Bundesverkehrswegeplan irgendwann mal in der Kategorie nach oben gerutscht worden ist.
00:08:52: aber gut Ding will Weile haben lassen muss einfach bei dem.
00:08:57: Ist es auch ein Thema wo sie?
00:09:00: Ich lege meinen Schwerpunkt auch auf Infrastruktur, unabhängig jetzt wie zwölf.
00:09:04: Also ich brauche eine gute Anbindung meiner Orte oder die Ortschaften im Ostergäu.
00:09:10: Die sollen gut erreichbar sein – das ist was!
00:09:14: Braucht's?
00:09:15: Ja natürlich habe ich gewisse Vorsätze aus der Wahl mitgenommen in dieses Amt aber das Amt ist so, ich sage es mal übergriffig dass da die Vorsätze ganz weit nach hinten rutschen und die Realität holt ein ziemlich schnell ein.
00:09:28: Und dann sind andere Schwerpunkte abzuarbeiten.
00:09:31: So war es jetzt bei mir zumindest.
00:09:33: Was ist sonst noch ein großer Bereich, wo Sie sagen okay der ist super wichtig wird uns auch längere Zeit noch beschäftigen in Kliniken an sich mit diesen Änderungen was das ja von Gesetz hier von Berlin her gibt.
00:09:47: da ändern sich ja immer wieder mal die Voraussetzungen oder die Vorzeichen für bestimmte Sachen?
00:09:52: Also die
00:09:52: medizinische Versorgung ist tatsächlich eines der wichtigsten Aspekte die wir nicht aus dem Auge verlieren dürfen.
00:09:59: Das Osteigoy hat mit Koffbeuern drei Kliniken.
00:10:02: Wir sind gut aufgestellt, der Geschäftsführer hat die letzten Jahre wirklich gut gearbeitet und wir sind von einem hohen Defizit auf Herzburg noch seziert geringen Defiziten gerutscht also durch harte Sparmaßnahmen und auch durch die Kooperation mit dem Allgäuferbund.
00:10:20: Wenn das so blieb, könnten die uns das gut leisten.
00:10:23: Also als Ostteilgäuer und als Kauffeuern.
00:10:25: aber jetzt mit dieser Änderung oder diesen Reformen aus dem Bund geht es wieder in die andere Richtung.
00:10:31: Da müssen wir wieder genau hinschauen und wir müssen uns schon aufstellen weil ich möchte nicht in die Lage kommen müssen um da harte Entscheidungen treffen zu müssen.
00:10:43: Also dieser medizinische Sektor oder überhaupt diese medizinischen Versorgung, meine Landärzte gibt es jetzt auch immer weniger.
00:10:50: Auch da ist natürlich dann sind Lücken und Löcher was so eine kurzrustige oder schnelle oder kurzwegige medizinliche Versorgungen angeht der medizinisches Sektoren ÖPNV?
00:11:02: Ist das natürlich auch... Natürlich
00:11:05: spielt auch der ÖPN V eine große Rolle hier.
00:11:07: Es sind ja die ersten Schritte gemacht mit der Anbindung zum MVV, aber auch da müssen wir genau hinschauen.
00:11:13: Auch da fließt viel Geld im.
00:11:15: MVV kommt nicht umsonst und ich habe mir auch zur Aufgabe gemacht dass sie da auch jeden Euro anschaut wo er hingeht.
00:11:22: und ich bin auch so frei zu fragen nach drei Jahren rendiert sich oder hat es sich rendiert?
00:11:27: Und dann müssen wir auch schauen ob man evaluieren können.
00:11:30: also Wir zahlen die nächsten fünf Jahre etwa zweieinhalb Millionen Euro für den Betrieb und einer Geschäftsstelle.
00:11:38: Das ist sehr, sehr viel Geld!
00:11:39: Und ich will da schon ganz genau hinschauen ob es das wirklich braucht
00:11:42: oder ob man da irgendwas einsparen kann?
00:11:45: Oder wenn man umswitscht oder irgendetwas kombiniert?
00:11:47: Ob man da nicht vielleicht günstiger fährt im wahrsten Sinne des Wortes?
00:11:51: Naja, das sollte ja eigentlich so sein durch die Anbildung zum MVV.
00:11:54: aber mir erscheint dass der Betrag nicht günstig.
00:11:57: Nicht günstige Bildung ist wahrscheinlich auch wo man nie aus dem Auge rausrutschen lassen darf.
00:12:04: Kaum hat man irgendwie mal große Schulen gebaut, geht es natürlich auch wieder an die Sanierung einer anderen.
00:12:12: Also das ist ein großer Kostenfaktogramm.
00:12:14: Die Bildung ist tatsächlich ein Riesenprojekt.
00:12:17: wir haben im Ostergau mehrere Schulen, die jetzt bereits im Umbau sind.
00:12:21: Das Gymnasium Pfüsten.
00:12:22: da werden etwa vierzig Millionen Euro investiert.
00:12:25: dann soll in Buchlöhe ein Anbau des Gymnasiums erfolgen steigen die Schulerzahlen stetig.
00:12:33: Durch die Anbindung von Buchlohe an den Großraum München kommen immer mehr Menschen nach Buchlohen, Buchloh ist eine starke Stadt, eine Stadt, die wächst und da schlägt sie natürlich auch in Schülerzahlen nieder.
00:12:43: Da müssen wir investieren, wir müssen aber auch in andere Schulen also Realschulen und Förderschulen investieren.
00:12:51: Da sind ja Investitionsstaus vorhanden.
00:12:55: man merkt wenn die Dächer undicht werden oder energetische Maßnahmen notwendig sind.
00:13:01: Jetzt ist man es doch gerade rausgerutscht, Herr Stapfner!
00:13:03: Das Büsch und Weischen, Marsch und Tusch... Man kann's halt nicht verleugnen, wenn man Allgäuerwurzel hat.
00:13:10: Wie schaut das bei Ihnen aus?
00:13:11: Haben Sie einen Dialekt auf der Hand?
00:13:13: oder spricht man sie kommen aus dem nördlichen
00:13:17: Osteilgäu?
00:13:17: Nördlichem
00:13:18: Ostei-Gäu, das ist so Grenze eigentlich dann Schwaben
00:13:21: und Allgäusche.
00:13:22: Ja genau Dialekt technisch ist es eher neutral bei Ihnen, oder?
00:13:27: Wenn man mich beim Verein eintrifft dann hört man schon woher kommen.
00:13:31: Gibt's irgendwie so eine Allgäuer- oder Lieblingsdialektworte wo Sie sagen weil das ist ein knuffiger Ausdruck denn kann ich eigentlich nur im Dialekt sagen weil da gibt es gar kein hochdeutsches Wort dafür.
00:13:42: Ich finde das klassische ist Rossmucker.
00:13:44: Rossmucker?
00:13:45: Genau als das haben wir gesprochen.
00:13:46: Ja!
00:13:47: Und
00:13:49: mir gefällt auch noch Ballardera gut.
00:13:52: Kurvehler nach.
00:13:54: Genau.
00:13:54: In welche Richtung ist denn ihr Büro gelegenes von den Himmelsrichtungen her?
00:13:58: Haben sie ein heißes Büro oder doch ein frisches?
00:14:01: Also ich habe sehr schönes Büros, das mit dem Fenster Richtung Süden geht und ich hab Werkblick.
00:14:06: also ich kann die Alger-Werge gut erkennen.
00:14:09: bei mir ist sogar kühl.
00:14:10: Ich habe mit einem Besprechungsraum unter dem großen Kreis, Saal eine Kühlung aber die kühlt halt nur und umständen kann so bald zu kühl sein.
00:14:22: Das muss ich dann nur warm einpacken.
00:14:26: Sie sind natürlich im Ostergau die letzten Tage und Monate auch rumgekommen, gibt es irgendwie für sie so ein persönliches Fleckchen des Frages?
00:14:35: immer wieder ganz gerne?
00:14:36: Haben's eine Ecke bei sich im Landkreis oder vielleicht dort wo sie wohnen... Nature Place to be is, wo sie sagen, da ziehe ich ein bisschen etwas.
00:14:48: Lad mein Akku auf und genieße einfach die Ruhe und gucke in Himmeln auf und schau ja wie viele Flugzeuge da über mich fliegen!
00:14:55: Also da gibt es immer wieder Orte und da ist das Ostdeutschgäu ja voll mit solchen Orten.
00:15:00: Ich habe am Sonntag wieder so einen Ort kennenlernen dürfen.
00:15:02: Das war bei der Messe anlässlich des hundertfünfzigjährigen Gestehens der Feuerwehr Seeg Und da die Messe war einem Ort Wirklich wunderschön.
00:15:14: Der komplette Allgäuer Berg kam da, also das ist wirklich Paradies.
00:15:19: Links der Folgensee
00:15:22: und
00:15:22: da ist mein Holungsraum.
00:15:25: Und eigentlich bin ich absoluter Fan von einer Kappe ein.
00:15:29: Wenn es immer wieder geht, weil es kurze Wege scheu, dass sie auf den Berg kommen.
00:15:34: Also, sie sind auch so privat.
00:15:35: Sofern die Zeit da ist aber gerne draußen in der Natur rade per Pädis?
00:15:40: Was ist für ihr Wortbewegungsmittel?
00:15:42: Ja, also total muss man schon schauen!
00:15:44: Das ist eine große Veränderung meinem Leben seit ich jetzt im Amt bin und ich muss Sport machen und zwar komprimiert Da kommt mir so gut, dass ich gern laufe.
00:15:53: Ich gehe jeden zweiten Tag schocken.
00:15:55: Momentan mache ich es in der Früh.
00:15:57: Das Wetter ist noch so oder das ist Tag hell.
00:15:59: Es wird sich
00:16:00: verändern.
00:16:00: jetzt ein Herbst rein.
00:16:01: Aber aktuell geht jeden zweiten tag schon meine acht bis zehn Kilometer laufen und ja, Rennradeln.
00:16:08: Das ist so mein zweites Ding aber da bin ich dazu jetzt gar nicht mehr kommen weil das einfach so viel Zeit frisst.
00:16:15: Und wenn ich die letzten Sonntage anschaue dann ist Sonntagabend um achtzehn Uhr Wochenende.
00:16:21: Ja krass!
00:16:22: Ist es jetzt dass sie Da bewusst sagen, ich muss ein bisschen Sport machen.
00:16:27: Weil Sie permanent irgendwo sind und was zum Essen angeboten bekommen?
00:16:30: Also dass sie sagen ja, dass dazu für Hüftgold entsteht!
00:16:34: Ich kann mich gegen das Essen gut wehren.
00:16:36: Das ist tatsächlich so, dass man viele Menschen immer viel zu essen anbekommen quer geht... Aber viele Menschen haben dazu Verständnis wenn ich sage, ich habe keinen Hunger, ich brauche nix.
00:16:45: Ja, ja.
00:16:46: Ich mach Sport, das ist die einzige Zeit wo ich denken kann.
00:16:49: Also wirklich, wo ich denke kann Waren einfach mal wieder Revue passieren lassen kann und man sagen kann, was ist der Plan eigentlich?
00:16:58: Es kommt jeden Tag.
00:16:59: Kommt irgendjemand zu mir oder ich werde angetroffen.
00:17:02: Ja Landrat wenn ich sie schon sehe dann weiß ich genau was kommt.
00:17:06: Dann sage ich immer Sie wollen bauen im Außenbereich ja wo sonst?
00:17:10: und das nehmen wir so die Dinge da.
00:17:12: Das lässt einem nicht los und beim Joggen kann ich drüber nachdenken.
00:17:15: Da kann man so einen Kopf auch ein bisschen frei laufen oder die Gedanken, oder das was am Tag passiert ist ein bisschen sortieren
00:17:23: und schauen
00:17:23: wohin stecke ich es?
00:17:24: Ja, Bekanntheitsgrad im Ostdeiger ist natürlich exorbitant gestiegen!
00:17:30: Können's noch ganz in Anführungszeichen normal einkaufen gibt?
00:17:34: Da gibt es große Unterschiede also zwischen Nord-, Mittel- und Südbereich.
00:17:39: Also im Markt Oberdorf beispielsweise, da ist man natürlich noch näher am Landratsamt dran und da gelingt man das nicht mehr.
00:17:45: Da wäre ich sofort als Landrat erkannt aber es liegt schon an Ecken.
00:17:49: Da kann die ungestört sein.
00:17:50: also ja, das funktioniert!
00:17:52: Wie ist denn das so?
00:17:53: Schaut man dann irgendwie Egi zum Einkaufen jetzt woanders hin?
00:17:58: Wenn Leute gucken mal schauen wir mal was hat der dafür?
00:18:00: Es hat ja keine Bio-Orangen kauft...
00:18:03: Ist das so... kein
00:18:05: Biogurke, keine Biotobahn?
00:18:07: Tatsächlich habe ich es mir so vorgestellt, dass das genau so ist.
00:18:10: Das hab' ich auch zu meiner Frau gesagt.
00:18:11: Es wird sich unser Leben ändern weil er auch bei dir wirklich schaut... Natürlich!
00:18:15: Die ganze Familie.
00:18:17: Aber nachdem Graf aus Regionalität angeht, nachdem wir immer schon regional eingekauft haben und ist das schon mal kein Thema.
00:18:24: aber ich fühle sie jetzt nicht so.
00:18:25: Also dass du da genau beobachtet wirst.
00:18:27: Ich kann man aber vorstellen dass im Laufe der Amtszeit da immer mehr Menschen mich kennen werden und dann immer noch genauer geschaut wird.
00:18:35: Was macht denn der Landrat sowas?
00:18:37: Ja,
00:18:39: es ist wie Sie richtig gesagt haben ja nicht nur sie als Person sondern ihre komplette Familie ist zumindest auch am Anfang so ein bisschen auf dem Silbertablett wo man genauer nachschaut und dann hat man sich so gewöhnt achja das ist die Frau Stapfner klar die Frau vom Landrat automatisiert sich oder relativiert sich dann irgendwann wahrscheinlich
00:18:58: Wenn ich Bezirksmusik fest oder letztendlich das Gautrachten fest, wenn man da in den Festzug ist.
00:19:04: Da schauen die Menschen schon und dann geht der Finger auf den... Das ist ein Neulandra.
00:19:09: Das kann man an den Lippen ablesen.
00:19:12: Die Menschen sind schon noch interessiert aber ich hoffe dass sich das mit der Zeit etwas eingeruft.
00:19:17: Es müssen Sie immer wieder sprechen vor vielen Menschen, gerade wenn sie das sagen oder mal anteregieren auch große Musikveranstaltungen.
00:19:25: Wie ist es damit der Nervosität?
00:19:27: Ist es noch so dass die sagen, ah, bis ich flau ist muss schon im Magen?
00:19:30: Oder nee, ich habe jetzt schon dermaßen oft vor mehreren Pipeln da reden müssen.
00:19:36: Nee, das hab' ich eigentlich ganz gut in Griff
00:19:39: gekriegt.
00:19:39: Also mein großer... Mein großes eigenes war die Podiumsdiskussion im Modeon mit siebenhundert Zuschauern.
00:19:46: Im Wahlkampf, seitdem muss ich echt sagen bin ich was das angeht relaxed.
00:19:52: es ist aber schon der Anspruch da wenn ich rede ich will schon etwas Vernünftiges von mir geben und da muss man sich vorbereiten.
00:20:00: und da das ist schon einmal so ein Punkt da kann man nicht einfach hingehen.
00:20:05: Ich bin jetzt nicht der Berufspolitiker, der zwanzig Jahre die Berufserfahrung hat.
00:20:09: Ich bin ja da neu in meinem Amt und ich will da auch ein Stück weit was Sinnvolles von mir geben und das bedeutet Vorbereitung.
00:20:15: Ja aber das stelle ich mir schon so vor, boah!
00:20:18: Da gucken wir einen one-tausend vierhundert Augen an oder siebenhundert Augenpaare alle auf mich gerichtet.
00:20:24: Ich hätte auch Schweißpellen auf der Stirbe.
00:20:26: Ah, nun ist es schon mal gut angezogen zu sein.
00:20:28: Ja
00:20:29: ordentlich, ordentlich eingezogen.
00:20:31: Ordentlicher
00:20:31: Biesenanzug heißt bei der Polizei
00:20:34: Algäuer Festwoche, Herr Stapfnam.
00:20:36: Eröffnung der Jubiläums-Algäuer-Festwoche.
00:20:38: ja mit dabei in ... Habt ihr euch da eigentlich alle abgesprochen dass ihr in Tracht erscheint?
00:20:45: Die OBS und die Landräte?
00:20:47: Also tatsächlich ja!
00:20:47: Wir haben eine WhatsAppgruppe und wir haben vorher abgefragt wie man denn so erscheinend und da war ganz klar also Festwohe mit Tracht
00:20:57: Und vor allem weil es ja auch noch die Jubilänungsfestwoche ist.
00:21:01: Jetzt kommen Sie ja jetzt so von Mittelstück Allgäu auch gebürtigt her, sondern ein bisschen vom Rand.
00:21:07: Wie hat es da ausgeschaut?
00:21:08: Mit dem Outfit mussten sie sich eines zulegen.
00:21:10: oder hatten Sie schon Ertracht daheim?
00:21:13: Also als Veteranvereins Mitglied oder Vorstand und Böller-Mitglied habe ich natürlich Erdracht aber die ist robust sage ich mal so und für den Bölla ausgerichtet.
00:21:24: Ich hatte nix Schickes Und als Landrat soll man sich schon etwas ausputzen.
00:21:30: Ich muss mir eingleiten, ja.
00:21:31: Ja,
00:21:31: wär'n wir jetzt auch nicht anders gegangen!
00:21:33: Es war ein schönes Bild.
00:21:35: Auch diese Gemeinsamkeit auf der Bühne oder bei dem Anbasern beim offiziellen Eröffnung der fünfundsebzigsten Allgäu-Jahr-Festwoche gemeinsam an einem Strang ziehen ist so ein bisschen der Tenor in Themen die alle betrifft.
00:21:53: Ansonsten muss natürlich auch jeder schauen, wenn man das mit Landratsaugen betrachtet.
00:21:58: Dass sein Landkreis sauer aufgestellt
00:22:01: ist.
00:22:02: Also da kommt uns zugute dass wir unserem Wahlkampf öfters über den Weg laufen sind.
00:22:06: also ganz egal welcher politische Couleur mit Ausnahme Elmar Stegmann und Jan Rothenbacher bin ich eben Bewerber um das Amt mal in irgendeiner Form begegnet und wir sind uns immer auf Wertschätzung auf Augenhöhe mit Wertschättung begegnete.
00:22:22: Das kommt zu Gute und wir verstehen uns gut in der Form.
00:22:25: Wir haben uns jetzt schon öfters getroffen, auch privat und mal Dinge vorbesprochen weil da zu dem Amt kommen ja noch zusätzliche Aufgaben der Bayerische Langkreistag und Beiräte und Sparkassee und was weiß ich?
00:22:39: Und da braucht es schon eine Abstimmung und das funktioniert ganz gut.
00:22:43: Wir haben uns insofern abgestimmt, das erste Mal in Kempten übrigens, wo wir eigentlich so gemeinsam beschlossen haben dass wir große Dinge gemeinsam angehen
00:22:52: wollen.
00:22:52: Was ja auch sinnvoll ist weil die Landkreisgrenzen sind zwar da aber jetzt nicht im Menderhörter Zug geht's halt einfach
00:23:02: aus!
00:23:03: Ausweis jetzt ins Unterallgäu geht oder so, sondern es ist ja doch irgendwo in einem größeren Stil gebaut.
00:23:08: Ganz kurz noch zur Allgäuer Festwoche.
00:23:10: das ist ja schon eine Zeitreise die man da erleben kann, fünf und siebzig Jahre vielleicht als kleiner Bur ein... wie soll ich sagen?
00:23:19: Eine Erinnerung?
00:23:21: Ja tatsächlich bin gar nicht so oft auf der Festwohe gewesen als Kind, als Jugendlicher auch nett erst als ich Ja, Erwachsen war und ich kann mir noch eine tolle Festwoche an Erlebnisse erinnern.
00:23:34: Ich war ja lange auch bei der Polizei in Kentenbeschäftig, wo man dann nach dem Dienst noch auf die Festwocher gegangen ist.
00:23:40: Aber ich genieße die FestWoche, ich war mit meinem Vater dort gemütliche Runde mal so geschaut was die Främmen zu bieten haben und dann anschließend gemeinsam ein Bier trinken.
00:23:50: Das ist ja auch wirklich etwas!
00:23:51: Es
00:23:52: ist ja gemeinsam, egal in welcher Ecke.
00:23:54: Gemeinsam mit der Familie und Freunden taucht immer wieder auf.
00:24:00: Weil sie bei der Polizei waren, läuft man da jetzt aktuell anders über das Festwochengelände?
00:24:09: Also das wird mich wahrscheinlich auch nicht loslassen.
00:24:11: Ich bin zwölf, dreißig Jahre Polizärwärmter gewesen.
00:24:15: Das prägt einen aber ich habe ein neues Amt und ich bin Landrat.
00:24:19: Ich muss den Menschen anders begegnen wie bei der Polizei und ich versuche es jetzt neu anzunehmen.
00:24:26: Man ist ja immer geneigt zu Schublatieren also Menschen in irgendwelche Schubladen zu stecken und das ist der falsche Weg und das kann ich mal als Landrat nicht leisten.
00:24:38: Sie wollen nahbar bürgernah sein, ich glaube das wird ihnen auch ganz gut gelingen.
00:24:43: Wenn man auf die kommenden einhundert Tage guckt oder mit was müssen sie sich jetzt beschäftigen?
00:24:50: Also wo hakelts Kohle, Kohle... Jeder der überregionalen Nachrichten liest und schaut!
00:24:56: Der weiß von Berlin oben wird ja permanent der Rotstift angesetzt, was ja dann immer weiter nach unten quasi weiter gereicht wird.
00:25:06: Man hat eigentlich gar keine Rotstifte, die Berliner geben Geld aus und oft müssen das die Kommunen tragen.
00:25:15: Wir kommen da gar nicht aus, da gibt es gesetzliche Ansprüche und das ist unser Problem.
00:25:20: Wir geben sehr viel Geld aus, weil wir uns ganz viele Dinge auf einem sehr hohen Standard leisten oder leisten wollen noch aber oft tragen sie die Kommunen oder Landratsämter und das macht uns richtig Probleme.
00:25:32: also wir haben so ein typisches Ausgabenproblem.
00:25:34: das heißt nicht dass der Landrat jetzt einen Teich hat mit lauter Käus drin sondern das heißt sinnvolle Ausgaben, also gerade in die Jugendhilfe beispielsweise oder generell im sozialen Bereich.
00:25:45: Das sind sehr sinnvoll.
00:25:45: ausgaben muss müssen wir uns fragen in welchem Standort das passieren muss und da ist momentan von Berlin kein Zeichen in Sicht dass wir da etwas sparen könnten.
00:25:57: und das müssen wir tragen.
00:25:58: und jetzt ist natürlich die Haushaltskonsolidierung die nächsten Monate des Top-Thema Nummer eins.
00:26:06: und diejenigen, die bei mir wöchentlich immer einen Termin haben.
00:26:08: Das ist meine Chemerei, wo wir jede Woche aufs Neue schauen wie dann die Sparmaßnahmen so auswirken oder wo wir da noch irgendwelche Themen... Also wir fosten wirklich unseren Finanzplan durch von A bis Z und auch welche Ausgaben wir haben.
00:26:25: Wo können wir den Rotschiff ansetzen?
00:26:29: kommt einiges auf uns zu, aber jetzt nicht nur hier im Landkreis Ossergäu.
00:26:32: grundsätzlich muss so ein bisschen einen Umdenken wahrscheinlich auch in den Köpfen stattfinden.
00:26:38: Dass es nicht immer alles
00:26:40: gibt?
00:26:41: Also ich möchte nicht streichen, ich möchte reduzieren.
00:26:44: wenn das gelingt dann bin ich froh, ich hoffe nicht dass wir zu dem Punkt streichen kommen müssen.
00:26:51: Ihr Wunsch für die kommenden einhundert Tage!
00:26:54: Wir wollen gar nicht mal auf bis Ende Amtszeit gehen sondern
00:26:59: Ihr
00:26:59: Wunsch für die nächsten einhundert
00:27:01: Tage?
00:27:01: Also da, sag ich mal bleib' ich ziemlich nah.
00:27:05: Ich habe jetzt noch zwei Wochen und dann gehe in Urlaub.
00:27:07: das erste Mal zehn Tage frei seit über eineinhalb Jahren Und ich freue mich erst auf den Urlaub.
00:27:13: Danach kommt kommen volle Monate bis zum Jahresende.
00:27:18: Die will ich nutzen, die will ich für den Landkreis nutzen.
00:27:24: Das ist ja... Der Plan bis Dezember.
00:27:28: und auf uns, also auf die Kreisräte.
00:27:32: Und mein Team kommt viel Arbeit
00:27:34: zu.
00:27:35: Toi toi toi!
00:27:36: Viel Kraft und Energie.
00:27:37: Danke für Ihren Besuch.
00:27:38: Sehr gerne erst den Dank.
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