Kaffeeklatsch 07.08.26: Christian Schoch, Oberbürgermeister der Stadt Kempten
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Christian Schoch, dem Oberbürgermeister der Stadt Kempten. Es geht vor allem um seine erste Allgäuer Festwoche im neuen Amt, welche Wahl seines Outfits er für den traditionellen Eröffnungs-Fassanstich trifft und welche besonderen Momente bisher ihn dabei erwarten.
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00:00:00: Der Allgäu-Hit Kaffeeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:14: Wir schauen auf die Stadt Kemptner.
00:00:16: Für die Kemptener Bürger ist dieses Jahr ein gefichtsträchtiges Jahr.
00:00:21: Da gab es eine Ablöse an der Stadt Spitze.
00:00:24: Christian Schoch, der neue Oberbürgermeister der Stadt, kämmt heute unser Gast hin, dass sie da sind.
00:00:29: Guten Morgen zusammen!
00:00:31: Ist das heute tatsächlich auf den Tag genau, dass sie einhundert Tage im Amts sind?
00:00:36: Erster Mai war ja ein Feiertag.
00:00:39: Der zweite Mai war ein Samstag der dritte in Sonntag.
00:00:42: Sie haben eigentlich offiziell am vierten Mai gestartet und ich glaube da kommen dem Montag wir es.
00:00:48: Ich muss korrigieren.
00:00:49: Am ersten Mai habe ich gestartet mit Mai-Festen und hab meinen ersten Mai Marathon hinter mir gebracht.
00:00:55: also war tolle Zeit.
00:00:57: Ich hab ehrlicherweise gar nicht gezählt, ob ich noch hundert Jahre
00:00:59: alt bin.
00:01:00: Das können wir ja jetzt machen!
00:01:01: Schön dass Sie da sind.
00:01:02: Es gibt viel zu erzählen über Ihre ersten Hundert Tage, über Ihre erste Erlebnisse mit den Kämptern auch und wir blicken glaube ich auch auf das nächste Jubiläum auf die fünfundsiebzigste Allgäuer Festwoche.
00:01:14: Die startet morgen Und auch da haben sie dann einen großen Auftritt.
00:01:22: It's my house, it's my studio und bei Ihnen Schoch heißt IT'S MY TOWN.
00:01:29: Seit dem ersten Mai.
00:01:30: hast du sich schon so ein bisschen eingefunden, eingeliebt in der Stadt im neuen Büro Amtszimmer im Rathaus?
00:01:37: Ich muss mal
00:01:37: das Lied umschreiben.
00:01:38: IT'S OUR TOWN!
00:01:40: Aber
00:01:40: vielleicht IT'S My Rathouse... Ja, eingelebt absolut.
00:01:44: Also ich muss wirklich sagen der Vorteil ist dass es in die Sommerzeit reingeht man viele Vereinsfeste jubiläen und viele feiern hat und somit Gelegenheit hat mit den Leuten natürlich auch gut in Kontakt zu kommen.
00:01:58: also so ein Amtsantritt mit Start im Frühling spät.
00:02:02: Frühling is eigentlich schmeidig
00:02:03: Ist anstrengend aber sehr geschmeidigt.
00:02:05: trotzdem
00:02:06: Was war ihr erstes Ding?
00:02:08: wo es dann Kaisen hat?
00:02:09: Jaha Schoch das ist jetzt Raum, Ihr Büro, Ihr Zimmer.
00:02:13: Was haben Sie da als erstes gemacht?
00:02:15: Ja ich hab erstmal tatsächlich
00:02:16: die Fenster aufgemacht
00:02:17: und dann mir die Knie am Schreibtisch angestoßen weil der etwas niedrig ist.
00:02:21: Ich glaube noch ursprünglich vom Dr.
00:02:23: Hös und ja ihr habt halt Körpergrößer ins ein neunzig musste ich da immer so ein bisschen schauen.
00:02:29: das war mein erster Akt.
00:02:30: nein oder?
00:02:32: ich habe mich natürlich schon angeschaut.
00:02:33: was ist wo welche Dinge packe ich wohin?
00:02:37: also ein bisschen einfach den Raum um sich einordnen.
00:02:40: Und wie schmeckt der Kaffee bei Ihnen?
00:02:42: Gut.
00:02:42: Kommt auf die Bohnen an!
00:02:45: Doch, kann man trinken...
00:02:47: Wie war das dann so?
00:02:48: die erste Woche vielleicht oder vor dem ersten Tag wo Sie gesagt haben gut erster Mai war ja Mai Feiertag sie waren da schon komplett irgendwo durchgetaktet.
00:02:58: durchterminiert ist ein bisschen Lampenfieber vor der ersten Veranstaltung oder vor den ersten Termin dann auch vor Publikum
00:03:08: absolut.
00:03:08: Also am ersten Mai war ich gleich dann in St.
00:03:11: Mang, dann kriegt man den Taktstock in die Hand gedrückt und darf dann die Kapelle dirigieren was natürlich nur symbolisch ist.
00:03:18: aber ja man steht plötzlich richten sich die Augen auf einen und das fühlt sich einerseits gut an andererseits natürlich schlägt der Puls ein bisschen höher.
00:03:29: jetzt ist er bei so einem Posten auch die Arbeit zwei geteilt.
00:03:33: Es gibt die Schreibtischarbeit, viele Paragrafen, viele Akten, viele Zettel, die da rum sind.
00:03:41: Das geht um wichtige Entscheidungen.
00:03:42: zum anderen dann das Repräsentieren, das Darstellen, das Eröffnen.
00:03:46: Wie ausgewogen ist es?
00:03:49: Also in der ersten Zeit kann ich sagen, dass Thema am Schreibtischen sitzen und Paragraphen fast null.
00:03:56: Es ist wirklich so, dass man Termin, Termin aneinander hat Verständlicherweise, die Menschen wollen an ihr auch kennenlernen.
00:04:03: Es gibt die Themen Warten ja nicht, es gibt Dinge, die man vorher so noch nicht auf dem Radar hatte.
00:04:10: am Schreibtisch war ich tatsächlich... sehr überschaubar und vor allem erst ab der Zeit, zwanzig, dreinzwanzig Uhr.
00:04:17: Also wenn das Lichtabend im Rathaus brennt oder nachts bitte nicht die Polizei rufen.
00:04:21: es bin tatsächlich ich
00:04:22: jetzt kein Einbrecher.
00:04:23: Sie sind dann noch am Schreibtisch.
00:04:24: natürlich hat sich auch so ein Arbeitsalltag oder so einen Arbeitstag von den Zeiten wahrscheinlich verändert.
00:04:31: zu Davor, nix.
00:04:33: Acht bis sechzehn Uhr?
00:04:34: Nee!
00:04:35: Auch nichts.
00:04:35: mal mit Flexibel und mal hier eine Pause oder einen Kaffee-Clutch einlegen.
00:04:41: Also es hat sich stark geändert aber macht Spaß viel Energie im Tag.
00:04:47: Wo ziehen Sie Ihre Energie her?
00:04:49: von der Family das ist so die Erdung so der Akulader
00:04:55: aufwörter also Das einerseits.
00:04:58: meine Energie kommt tatsächlich einfach aus einer tiefen Motivation, die ich mir immer wieder selbst innerlich vor Augen führe.
00:05:06: Und daher ziehe ich einfach viel Kraft her.
00:05:08: Sieh mal gesagt mit frischem Wind oder frischer Wind soll durch die älteste Stadt Deutschlands ziehen?
00:05:16: Haben sie da den einen oder anderen Akzent schon setzen können?
00:05:18: Das müssen wir glaube ich anderen fragen.
00:05:21: Es wurde mir zurückgespiegelt dass man das merkt.
00:05:24: ja Ich glaube, wir sollten es nicht nur messen an irgendwelchen Insta-Reals.
00:05:29: Aber ich hoffe das auch über diese Social Media Aktivitäten ein Eindruck über mich als Person aber auch unser Handeln ja entsteht!
00:05:40: Hatt ich jetzt primär gar nicht gemeint.
00:05:42: Ich habe, jetzt ist von der Allgäuer Festwoche natürlich auch gesehen.
00:05:46: aber so frischen Wind oder die Pläne oder mit ihren Projektideen oder weiterführende Ideen, mit denen sie ja auch in dieses Amt gestartet sind.
00:05:56: man kann natürlich nicht nach drei Monaten hier irgendwie komplett alles auf den Kopf stellen.
00:06:01: Aber konnten Sie da schon irgendwas anschieben was ihnen so ganz ganz wichtig war auch im Wahlkampf?
00:06:08: Ja also zugegebenerweise, natürlich in den ersten paar Monaten kriegt man noch selbst jetzt.
00:06:14: Ich habe keine Ergebnisse wo ich sage das ist genau das was ich wollte weil ich ja durchaus auch wert auf die größeren Themen hat immer wieder bezahlbarer Wohnraum da Wert drauf lege dass es aber einen Marathon sag ich mal das ist nichts was ich in ein paar Monaten muss.
00:06:30: jemand also was ich im paar monaten erledige muss dem dann das schöne bild widerspiegeln und sagen, was hast du denn erwartet?
00:06:36: Dass ich mit dem Besen über die Stadt fliege.
00:06:38: Und plötzlich sind die Wohnungen alle günstiger.
00:06:41: Das geht halt nicht.
00:06:43: Aber ich glaube wo man frischen Wind merkt ist sicherlich in dem wie wir an Ziele kommen, wie wir in Ergebnisse kommen.
00:06:50: da habe ich halt schon das ein oder andere mal zurückgespielt bekommen, wie Termine durchgeführt werden, wie auch vielleicht die einen oder anderen Ansagen erfolgen dass auch in Richtung frischer Wind zu deuten ist.
00:07:01: Was war denn die schönste Begegnung oder das schönste Erlebnis, Herr Schoch?
00:07:05: In den ersten hundert Tagen muss ich sagen haben wir ja genau... Ich habe genau das richtig gemacht!
00:07:12: Es war relativ schnell, es war jetzt kein schönes Erlebnissen.
00:07:15: In dem Sinne waren sehr einprägsames und zwar das Gedenken ans ille Unglück Anfang Juno.
00:07:23: Das war einfach das erste, wo ich gesagt habe, wow du musst Dinge sprechen die dich selbst halt auch dann oder zu Dingen sprechen, die dich innerlich stark bewegen.
00:07:32: Das hatte ich nochmal beim Abschluss des Abiturjahrgangs vom AG.
00:07:39: solche Momente, wo man einfach doch mal wo es tief im Inneren sich bewegt ja dass schon schon schön, auch wenn es mal traurige Momente sein mögen.
00:07:51: Aber ist schön dass man merkt da ist Leidenschaft und Gefühl, man kann sich gar nicht gegenwehren.
00:07:59: Und dann gibt's viele andere Momente, sei es bei Eisernen Hochzeiten die Geschichten der Menschen wie sie sich kennenlernen.
00:08:04: Es gibt viele zahlreiche Themen wo man wirklich sagt schön was die Gesellschaft geschafft hat.
00:08:11: und ich sage immer mit wie viel Zuversicht wir eigentlich in die Zukunft schauen dürfen.
00:08:19: Am Anfang von den einhundert Tagen, wie war das?
00:08:22: Ihre erste Stadtratssitzung.
00:08:24: Also die ist sie dann komplett ... Ja?
00:08:26: Meinst du konstituierende Sitzung?
00:08:28: Nämlich eine nicht ganz typische Stadtratssitzungen, dass erst mal um viele formelle Dinge geht.
00:08:34: Aber also wie war es das?
00:08:35: Das waren natürlich auch sehr bewegend weil man da sich in seiner Verpflichtung und seiner Verantwortung sagt man den Rucksack, man spürt dann das Gewicht.
00:08:47: wirklich schön.
00:08:48: Es war danach auch eine lange Sitzung gewesen, weil man viel
00:08:53: zu
00:08:54: entscheiden hat an Formalitäten.
00:08:57: Aber danach habe ich so wirklich ... das war der Start in einer Zeit mit den Stadträten.
00:09:05: Ich persönlich hoffe es ging den Vierundvierzig anderen auch so.
00:09:07: Ich habe danach, kam bei mir das Gefühl aus, so jetzt geht's zusammen los.
00:09:12: Also war irgendwie schon ein Zusammengehörigheitsgefühl
00:09:15: dahin.
00:09:15: Überhaupt wenn man dann auch eine Ausschusssitzung, ne Stadtratssitzungen leitet und zu alle gucken einen an.
00:09:23: Das kann man ja davor irgendwie nicht üben.
00:09:26: Wenn wir davor jetzt auch nie irgendwo schon als Stadtrat beispielsweise oder Gemeinderat in kleineren Kommunen, wenn man so dieses Prozedere oder wie ist der Ablauf?
00:09:36: Wie mache ich mein Opening?
00:09:38: Wie ist das für die Abfolge?
00:09:40: Natürlich ein bisschen gebrieft vorher aus der Verwaltung Und gleichzeitig muss ich aber sagen, vor allem die Stadträte sind da auch sehr verständnisvoll.
00:09:53: Da versteht jeder Mensch das ist seine erste Setzung oder er muss da noch reinfinden und wir haben das glaube ich immer ganz gut mit Humor und Verständnis füreinander gelöst.
00:10:07: also es war gut
00:10:13: Und so war das bei Ihnen auch, dass Sie diese Amtskette dann bei der Einführung oder bei der Übernahme des Oberbürgermeisteramtes.
00:10:22: ist es schon ein festlicher
00:10:24: Akt?
00:10:25: Ja also vor allem wenn man danach die Bilder sieht.
00:10:27: Dann denkt man schon irgendwie ja klar du hast bis jetzt hast einen Fußabdruck oder zumindest einen Fingerabdruk in der Geschichte der Stadt.
00:10:35: Auf jeden Fall!
00:10:37: Das geht einem dann schon durch den Kopf.
00:10:40: Die Kette selbst sag ich ganz offen her zu mir fast Fast schwerer vorgestellt, fast mächtiger.
00:10:47: Aber es macht schon was mit einem.
00:10:49: Man hat glaube ich auch eine andere Haltung wenn man plötzlich dieses Amtsenquipment diese Amtskette, dieses offizielle Repräsentieren an der Stadtkämpfe einmal so umgelegt bekommt.
00:11:02: Ja doch!
00:11:04: Es macht wirklich etwas mit einem.
00:11:07: das Bild was ich gerade sagte mit dem schweren Rucksack.
00:11:10: Was macht Freude?
00:11:12: Sagt das wie so eine Bergtour, man packt seinen Rucksack.
00:11:15: Jetzt merkt man, wie schwer der ist aber mit Vorfreude auf dem Berg.
00:11:22: Wir sind es so mit einem Bekanntheitsgrade inzwischen?
00:11:25: Der ist natürlich von null auf hundert!
00:11:28: Können Sie noch unerkannt über den Gämmten am Wochenmarkt laufen?
00:11:32: Selten, ich glaube gänzlich nicht.
00:11:35: Aber ich freue mich jedes Mal drüber.
00:11:38: ...begrüßt werde.
00:11:39: Wie ist dann da so die Reaktion von der Bevölkerung?
00:11:43: Ach Herr Schoch, weil ich sie sehe oder ist das auch mal Saloppa Christian?
00:11:47: jetzt läuft man gerade passend über die Füße.
00:11:50: was sind denn da so?
00:11:51: vielleicht auch Anliegen der Bürger
00:11:53: also diese spontanen bei Begrüßen und wenn man immer sieht dann zum Glück nicht sage ich ehrlich weil es ganz schwierig wäre dann auch vielleicht Zusagen einzuhalten oder halt das aufzunehmen.
00:12:05: Aber es ist mir durchaus schon gegangen bei Terminen.
00:12:08: Dass dann jemand sagt, ach Mensch gut dass sie da sind ich hätte da mal ein Thema und das macht so ein bisschen knifflig.
00:12:15: aber ja gut ganz normal man gehört zum Job dazu.
00:12:19: sicherlich sind viele froh wenn Sie mich dann überhaupt mal sehen und zu greifen
00:12:22: kommen.
00:12:22: Wie lange brauchen Sie vom Wochenmarkt zum Rathaus?
00:12:27: Das muss ich mal dem nächsten messen.
00:12:30: Ich habe's noch nicht probiert.
00:12:33: Mal schauen
00:12:34: Ich glaube, eine halbe Stunde.
00:12:36: Ja ...
00:12:37: kommt aus Wetter an!
00:12:39: Da haben Sie jetzt davorhin einfach selber angefangen mit diesem Instagram-Real.
00:12:45: Es gab das aktuellste Beziehungszeichen auf die Allgäuer Festwoche.
00:12:48: da haben sie die Febo wie sehr liebevoll auch von den Kämpfern genannt wird so ein bisschen makhaft gemacht.
00:12:54: Sie sind ja dann noch übers Gelände ist alles noch in Arbeit gewesen und der Vorbereitung wurde noch gehemmert.
00:13:03: Jetzt mal so das Gelände ohne Leute zu durchlaufen und sich dann vorzustellen, boah ab morgen war da steppt der Wehr.
00:13:12: Ist richtig toll!
00:13:13: Es ist auch so eine Methode es vielleicht ungünstig von mir formuliert aber ein Weg neuer Weg auch andere Zielgruppen andere Altersgruppen ja zu treffen sag ich mal über so Instagram real?
00:13:27: Also
00:13:27: über Instagram.
00:13:28: ja Ich glaube übrigens, dass die Zielgruppen mittlerweile da immer diverser werden.
00:13:33: Was diesen Kanal angeht.
00:13:35: Bin einfach überzeugt zur... Wir müssen raus zu den Bürgern auch kommunikativ und das ist halt das.
00:13:42: Medium-Zeitung ist sozusagen das Relikt.
00:13:45: Bin froh, dass es sie immer noch gibt so möchte ich ja auch an der Stelle sagen aber es ist halt nicht das einzige unterzelten Radio dazu oder ist es halt Multi-Channel Kommunikation.
00:13:56: Und meines Erachtens kann man sich nicht mehr heute auf Pressemitteilung zurückziehen und sagen, lasst die anderen mal machen.
00:14:01: Sondern möchte auch erlebt werden live sozusagen oder vermitteltes Videos.
00:14:06: ja dass man erlebbar ist auf Medien in unterschiedlichen Kanälen.
00:14:11: Ich finde auch über Social Media bekommt meine andere Nähe oder die Nahrbarkeit irgendwie.
00:14:16: also ich habe das Bewege von jemandem zu wie wenn ich jemand face-to-face spreche Gut ankommt.
00:14:24: Haben Sie da schon Resonanzen bekommen auf Ihre eins, zwei, drei?
00:14:28: Die sind ja immer nur punktuell gesetzt auch zu bestimmten Anlässen.
00:14:31: Und ich meine so ehrlich müssen wir sein es kommen wenig Leute auf ein Zoo und sagen das was du da machst finde ich doof sondern in dem Fall in solchen Fällen eher lobende Wort.
00:14:39: aber natürlich tun die auch gut.
00:14:40: Ja natürlich!
00:14:41: Es ist schön wenn das gut ankommt.
00:14:42: also sie sind nicht künstlich.
00:14:44: Ich muss sagen bei Social Media wird jetzt leider auch nichts Neues.
00:14:51: Die Schattenseite der Geschichte ist, dass die Menschen offensichtlich nur darauf warten und in Kommentaren ihren Frust loswerden.
00:14:58: Das muss ich mal an der Stelle sagen.
00:14:59: Und jeder weiß es natürlich immer besser und jeder muss zeigen was er alles besser weiß und recht schnell einen aggressive Tonart in diesen Kommentaren herrscht.
00:15:09: Ich wünsche uns allen das wir mal durchatmen und ein bisschen positiver ins Leben starten auch wenn es gerade Schicksalsschläge oder schlimme Momente gab.
00:15:19: andere haben es nicht verdient, unsere Frust abzubekommen.
00:15:23: Wenn ich das Reel gerade noch mal vor meinem dritten Auge ablaufen lasse... Ich sehe sie ja jetzt hier ganz adrekt mit langer Hose im Reel.
00:15:33: Im Reel haben wir da Lederhose an!
00:15:35: Ist das Ihre erste oder hatten Sie die tatsächlich dann davor?
00:15:39: Nein also ich
00:15:39: habe drei Lederhusen zu Hause.
00:15:43: Das ist nicht meine erste.
00:15:44: Ich trage auch gerne Tracht.
00:15:47: Ich bin seit elf Jahren in Camden und Klar, außer der Festwoche gebe ich zu.
00:15:51: Habe ich es mich noch nicht so richtig getraut?
00:15:53: Aber ich freue mich jetzt darauf.
00:15:55: Es wird das erste Mal, dass ich jeden Tag eine Woche lange
00:15:57: in Tracht schlüpfen kann!
00:15:59: Das heißt, dass Sie morgen, wenn sie bei der offiziellen Eröffnung sind, Sie kommen nicht mit dem langen Hosenbein.
00:16:07: So schaut's aus
00:16:08: ja... Da brechen sie ja auch fast der Tradition, oder?
00:16:10: Das
00:16:11: weiß ich nicht.
00:16:11: Ich
00:16:11: weiß gar nicht!
00:16:12: Wo ist gerade die
00:16:12: Überlegung?!
00:16:13: Weil
00:16:13: ihr muss bei Tradition immer aufpassen und euch sagen das ist mir egal, nein es ist mir nicht egal wo ich mit der Traditionsplätze arbeite.
00:16:18: Nein, ist das schön, ich finde das schön.
00:16:19: Tatsächlich
00:16:21: wenn der aktuelle Zeitgeist heißt wir tragen gerne Tracht dann find' ich den Wunderschön.
00:16:27: und ich habe aber tatsächlich Bilder jetzt gesehen von seventy-fünf Jahren Festwoche.
00:16:31: natürlich starteten wir gar nicht unbedingt mit Tracht sondern mit Anzügen Wenn man so ein Zeitgeist weiß, wie wir in zehn Jahren auf der Festwoche ausschauen.
00:16:42: Fünfundsießig Jahre Allgäuer-Festwoche ist natürlich ein bedeutendes, ein einschneidendes auch positiv oder nur positiv gemeintes Jubiläum.
00:16:52: Man kann sich wirklich auf eine Zweitreise begeben oder man begibt sich auf eine.
00:16:59: Das ist tatsächlich so wenn wir jetzt auch eine schöne Ausstellung auf dem Festwochengelände dafür auf so Bauzahnbahnen.
00:17:05: wirklich interessant da mal vorbei zu gehen, weil man sich wie Sie richtig sagen auf eine Zeitreise begibt.
00:17:13: Was es früher alles gab was aber irgendwann auch möglich war ich stand gestern vor einem Bild einer dieses Kunst-Ski Schanze.
00:17:23: also mein wird fast sagen das ist wie die Mini Skisprung Schanzen die wir heute vom SC Oberstorff dastehen haben Aber Dinge die wir wahrscheinlich heute so gar nicht mehr zulassen würden wegen Verletzungsgefahr.
00:17:36: Aber wirklich schöne Momente, die da in den Fünf-Siebzig Jahren so entstanden sind.
00:17:41: Das ist auch einmal ein Inhalten oder?
00:17:43: Ja absolut!
00:17:44: Auch wir haben unsere Vorgängergenerationen die Festwoche zum Leben gebracht und was oder da Leben eingehaucht.
00:17:55: Und das ist echt kreativ und spannend.
00:17:58: Vor allem zur Entstehungszeit, das war nach Kriegszeiten eine harte Zeit.
00:18:02: Es gab ja nichts und es war auch so ein Gedanke, so einen Mutmacher.
00:18:08: Wir ziehen jetzt an einem Strang wir bauen auf, wir präsentieren uns.
00:18:13: Das ist eigentlich aus dem Not heraus geboren worden Und hat sich entwickelt zu einer wahnsinnigen Wirtschaftsmesse.
00:18:20: Also die ist ja wirklich unter den Top ten gelistet.
00:18:24: Ja
00:18:24: also absolut denjenigen, die diese Idee hatten und nicht nur die Idee sondern auch den Schweiß in der Umsetzung
00:18:31: gesteckt haben.
00:18:33: Ich glaube wir haben sich da wirklich kann man sagen ein Denkmal fast gemacht.
00:18:37: ich weiß es gibt immer wieder Kritiker der Festwoche Es ist zu laut und warum muss das in der Stadt sein?
00:18:43: Das ist auch richtig.
00:18:44: also
00:18:46: schöne Dinge haben nicht nur schöne Seiten.
00:18:49: aber Wir müssen uns schon überlegen was es denn Sinn und Zweck und den gibt es In heutiger Zeit fast noch mehr vielleicht als in der zeit Nur Gründe zu feiern hatten, aber das Zusammenkommen Kunst und Kultur.
00:19:02: Und auch der Wirtschaft immer wieder eine Plattform bieten inmitten der Stadt.
00:19:05: da muss ich den Kritikern leider deutlich entgegnen.
00:19:09: Ich bin absoluter Befürworter der Festwoche.
00:19:12: ob sie immer in der heutigen Form stattfinden muss Das steht auf dem ganz anderen Land.
00:19:16: Morgen großes Geburtstagsfest.
00:19:21: sag'n jetzt einfach mal bei meinen Seventyn-Jahre Allgäuer-Festwoche.
00:19:24: Da ist er dieser Festakt im Kornhauserschoch.
00:19:27: Da gibt es Reden, sie haben auch eine Eröffnungsrede oder wahrscheinlich Geburtstags Grußworte an die Stadt Kämmten-Andy Feebo und dann geht der Politiker Tross, sag ich mal so ein bisschen angespitzt natürlich dann vom Kornhaus in Richtung Gelände.
00:19:42: man geht durch die Hallen durch und dann kommt der Moment!
00:19:44: Der Moment wo alle auf ihre Händel gucken.
00:19:49: Jetzt wollen
00:19:49: wir malen Sie aber
00:19:50: noch Druck.
00:19:51: Nein, nein!
00:19:52: Das möchte ich schon nervös gemacht werden.
00:19:54: Haben sie dieses Anzapfen irgendwie...
00:19:59: Ich glaube morgen ist gar nicht im Programm das Anzapsen.
00:20:01: vielleicht irgendwann in einem Bierzelt?
00:20:03: Ja, das meine ich im Bierzeln.
00:20:04: Bis
00:20:05: vor zehn Uhr zappfe ich gar nichts an.
00:20:07: Aber unabhängig davon, also der Anzapse macht mich nicht mehr nervös.
00:20:12: nach wie vor wenn man auf die Bühne geht und Leute auf die ersten Worte warten was sagt man denn da?
00:20:19: Natürlich, das ist ein Moment wo man sagt so jetzt versagt hoffentlich nicht die Stimme und ich sage es jetzt das richtige Wort.
00:20:25: Hoffentlich begrüßt du die richtigen oder vergisst niemanden.
00:20:28: Dankst du allen und vergiss niemanden!
00:20:34: Das macht die Nervosität glaube
00:20:35: ich auch.
00:20:36: Ja, ich kann mir das vorstellen.
00:20:37: Weil wir vom Radio haben ja nicht das unmittelbare Publikum auch was die Reaktion angeht oder diesen Applaus auch wenn man irgendwie eine Eröffnungsrede von irgendwas hat.
00:20:46: Das glaube ich schon dass es so ist.
00:20:48: Da gucken mich ganz viele Augen von unten an.
00:20:51: Wer bei mir glaub ich auch so?
00:20:55: Ich weiß nicht ob ich mich also gewöhn mich insofern dran dass ich's...ich find's auch heute schon schön und das ist ein neues Gefühl dieses angespannend sein oder nervös und trotzdem ein wohliges schönes Gefühl.
00:21:11: Also
00:21:12: so eine Kombination, die man meint dass sie gar nicht geht.
00:21:15: aber ich spür gerade das es geht.
00:21:17: Ja,
00:21:18: das wollt mich sehr!
00:21:19: Wir bleiben doch ganz kurz einmal an der Festwoche hängen auch in ihrem Reel.
00:21:23: Sie waren ja dem riesengroßen Sandkasten mit einem Burger drin.
00:21:27: Ich finde das so toll.
00:21:28: also für Kinder Es muss man vielleicht auch noch mal sagen, jede Altersstufe.
00:21:34: Egal ob man jetzt null Jahre alt ist oder drei Monate bis hin zur OMI mit fünfundneunzig jeder findet Science, jeder hat sein Bereich und kann sich Infos holen.
00:21:45: also das ist auch das Schöne dieses lebendige Und wir alle miteinander Das ganze Allgäu zusammen die Landkreise die OBS Obine alle.
00:21:55: Also das ist tatsächlich was was mir Man muss ja sagen, die Festwoche wird schon im Oktober des Vorjahres geplant.
00:22:01: Das heißt ich bin im Mai dazugekommen.
00:22:04: Da war das schon safe!
00:22:04: Ich
00:22:05: kann noch hören okay wie es ist denn geplant, wie läuft
00:22:07: was ab?
00:22:08: Aber woran...was ich betonen möchte ist tatsächlich, dass es die Allgäuer-Festwoche nicht gekämpft in der Festwoch ist Die Allgääu-Feswoche, die ein Kämpfen stattfindet als Oberzentrum des Allgäus und ich finde das gerade macht sie aus dieses schöne.
00:22:22: Sie sagen für alle sowohl über die Generationen aber auch für alle im Allgau.
00:22:27: Und ja, wir müssen immer wieder.
00:22:30: natürlich das Angebot so ist, dass eben auch Familien von klein bis, ich sag mal vom Kinderwagen bis Rollator jeder einen Grund hat auf der Festwoche zu verweilen.
00:22:44: Ja es ist Ursprung der Wirtschaftsmesse aber es muss nicht jeder auf die Festwochen um den Wirtschaftsmesse zu betrachten.
00:22:52: und daher Wie gesagt, er hat vorhin schon mal diese Mini-Ski-Sprungsschanze vom SC Oberstdorf angesprochen.
00:22:57: Ich bin nicht betonen das so deutlich weil ich das total schön finde.
00:23:01: Also herzlichen Dank an den SC dass ihr mit dabei seid und findest eine klasse Gelegenheit!
00:23:09: Wie viele Termine haben Sie denn bis zum sechzehnten August auf der Allgäuer Festwoche?
00:23:14: Hätten sie mich vollfangen müssen.
00:23:15: Ich kann es nicht so schnell zählen.
00:23:17: Ich wahrscheinlich wäre Reputat.
00:23:19: Ich lebe einfach von Tag zu Tag in die Festwocher rein.
00:23:24: Ich weiß nur, dass ich jeden Tag auf der Festwoche mehrere Stunden bin.
00:23:28: Ja?
00:23:31: Sie sind der Mann in der nächsten Zeit mit dem preilgefühltesten Terminkalender.
00:23:36: Da gibt es noch andere glaube ich.
00:23:38: Schön sind auch Halle sieben.
00:23:40: das ist das Handwerk erzählt wo sich ja immer die Innungen oder verschiedene Handwerks Bereiche besonders präsentieren können, auch sonst diese Mischung macht es.
00:23:50: Und diese Mische soll glaube ich auch beibehalten werden.
00:23:54: nicht abdriften nur in Volksfestcharakter sondern schon gucken woher kommen wir was sind so ihr unsere Wurzeln?
00:24:00: und dieses gemeinsame, gemeinsame Präsentierend auch vom Handwerk von vor Ort?
00:24:06: Absolut!
00:24:07: Das kann ich auch bestätigen.
00:24:09: für mich als ich da auch gestern schon mal wieder drüber gegangen bin, ist einfach eine unglaubliche Vielfalt an Informationen die man sich dort sammeln kann.
00:24:17: Ich war wie Sie sagen in der Halle sieben bei einem dann Bagger Simulator für halt die Bauhandwerk, der Bäcker Handwerk.
00:24:29: also es ist wirklich spannend weil man ja nicht mit allen in seinem Alltag, im Berührung kommt.
00:24:34: Also ich vielleicht als Oberbürgermeister noch am ehesten.
00:24:37: Aber für alle anderen Bürgerinnen und Bürger... Und ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen sich mal einen halben Tag Zeit zu nehmen oder einfach drüberzuschlendern und man erlebt wie vielfältig unsere Gesellschaft und auch natürlich die Wirtschaft ist aber auch die Gesellschaft
00:24:53: insgesamt.
00:24:55: Glauben Sie dass sie privat auf die Feebogehen?
00:24:58: Ich bin bislang immer auch privat auf die Festwoche gegangen.
00:25:04: Dieses Jahr werde ich halt, also wird genauso auf die feste Rehmer mit mir im Zelt wiederfinden.
00:25:11: Was wünschen Sie sich für die nächsten einhundert Tage?
00:25:15: Wir wollen jetzt gar nicht mal so sagen für die nächste fünf Jahre aber sowas ist das was sie hinarbeiten.
00:25:22: Also ich arbeite eine leichte Umgestaltung der Faltung hin, da verspreche ich mir einfach effizientere Abläufe.
00:25:32: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
00:25:35: tatsächlich, die weitere Zusammenarbeit mit dem Stadtrat hat wirklich gut funktioniert und zwar über die Parteigrenzen hinweg.
00:25:44: das war wirklich ein schönes Miteinander und da freue ich mich einfach drauf dass es in den nächsten hundert Tagen genauso gut gelingt.
00:25:52: Es wird Themen geben sicherlich Schmerzen bereiten.
00:25:57: Also auch wir spüren natürlich, dass der Wirtschaft Druck bekommt.
00:26:04: Wir werden Haushaltsthemen haben also unsere Finanzen selbst die uns nicht nur gestalten lassen aber das Miteinander und das Zusammenstehen da freue ich mich drauf sowohl wie ich Ansprechender verweisen als auch im Stadtrat mit den Bürgerinnen und Bürgern.
00:26:19: Danke für's Dasein und viel Freude und viel ja Vergnügen bei der fünfundsiebzigsten Allgäuer Festwoche, die ersten Allgkäufer-Festwoche in der neuen Position.
00:26:32: Christian Schoch, herzlichen Dank!
00:26:34: Vielen danke Ihnen und wir sehen uns auf der Festwochern.
00:26:36: Uns allen eine schöne Zeit.
00:26:38: Der Allgähit Kaffee-Clutch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik.
00:26:46: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.
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