Kaffeeklatsch 31.07.26: Christian Wilhelm – Landrat für den Landkreis Oberallgäu
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Christian Wilhelm, dem Landrat des Landkreises Oberallgäu. Er gibt Einblicke in seine Arbeit, aktuelle Herausforderungen und wichtige Themen, die die Region bewegen. Im Gespräch geht es unter anderem um die Entwicklung des Oberallgäus, politische Entscheidungen, Zukunftsprojekte und seine persönlichen Einblicke in das Amt des Landrats.
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00:00:02: Der Allgäu-Hit.
00:00:02: Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein Ambulanterdienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:14: Heute geht's um einhundert Tage am Landratsamt Oberallgäuer.
00:00:19: Herzlich willkommen Christian Wilhelm, Oberallgeuer Landrat.
00:00:23: Herzlichen Willkommen natürlich an euch und an die höheren Hörer.
00:00:26: Wie fühlt sich es an?
00:00:26: Nach einhundert Tagen hat sich alles schon Eingegroovt?
00:00:30: Nein, tatsächlich nicht.
00:00:31: Man ist am Anfang mit vielen Themen behaftet und es ist neu.
00:00:34: Es ist vieles, was sich neu gestaltet mittlerweile von einem Tag auf dem anderen.
00:00:38: Da sind wir in den neuen Gesellschaften drin.
00:00:40: Ja das geht über Nacht!
00:00:41: Das geht wahnsinn schnell und deswegen ist da schon vieles Neues und das muss ich erst dortieren.
00:00:45: Man sagt dass er so langläufig immer
00:00:47: schon frisst
00:00:48: vorbei.
00:00:49: aber jetzt können Sie auch Ihre ersten einhundert Tage im Ramt vielleicht mal bilanzieren.
00:00:55: haben sie sich das so vorgestellt was irgendwie Krass, anders?
00:00:59: Oder durch das, dass Sie ja zwölf Jahre Bürgermeister von Sonthofen waren.
00:01:03: Haben sie ja so ein bisschen den Ablauf von einem Lokalpolitiker schon gekannt?
00:01:09: Ja es ist tatsächlich ähnlich!
00:01:10: Also das weiß man auch im Vorfeld, dass natürlich durch den wechselessen Land ins Landratsamt deutlich mehr Aufgaben da sind und jetzt andere Aufgaben dar sind die man erst reinwachsen muss.
00:01:20: Das ist so die große Neuerung erstmal oder?
00:01:23: Es hilft aber natürlich als Vorher als Bürgemeister tätig gewesen zu sein Zumindest im Kreistag auch.
00:01:28: Das heißt ein paar Themen hat man da schon gekannt, aber es hilft einfach diese Praxisnähe vor Ort mitzunehmen.
00:01:33: oder das ist natürlich, man kümmert sich hier um andere Dinge die sehr stark lokal verortet sind werden wir als Landrat für die Vernetzung von hundertsechserfünfzigtausend Leute zuständig.
00:01:42: Wollte
00:01:42: ich nämlich gerade sagen ihr Reich ist gewachsen an Einwohnerzahl?
00:01:45: Ja ich
00:01:46: würde es nicht als Reich sein in
00:01:47: Anführungszeit.
00:01:49: Wir sollen ja nach wie vor und sehen dass also die Kernaufgabe bürgernah zu sein Und das ist ein Teil des Programms.
00:01:55: und auch im Sonntag bin ich ganz gut gelungen.
00:01:57: Gelingt glaube ich jetzt in den ersten hundert Tagen als Landrats auch gut, viel Kommunikation, viel Vertrauensgewinn.
00:02:03: also es ist eine spannende Zeit für mich selber.
00:02:05: Das kann ich mir vorstellen sich selbst vorzustellen in Funktion eben auch das Landrats waren sie in allen ihren gemeinten Städte, Orte was zum Landkreis Oberallgäu dazu gehört?
00:02:16: Ja, man muss so sehen was da passiert.
00:02:17: Also das erste ist einmal dass die ersten drei Monate rein dazu dienen.
00:02:20: wir sind jetzt der Vorgäste mit der letzten Gesellschaft fertig geworden.
00:02:23: konstituieren heißt es das Thema also über den Landkreisen weg muss die ganze politische Landschaft Neu definiert werden.
00:02:31: Das sind Aufsichtsräte, das sind die Verteilungen
00:02:33: der Opposition
00:02:33: und der Algorithm BH.
00:02:35: Die Verantwortung zu übernehmen in gewissen Bereichen.
00:02:37: Das ist so wahnsinnig zeitfressend am Anfang bis natürlich alles erst mal steht, bis man anfangen kann oder?
00:02:42: Und das waren die ersten Monate.
00:02:43: ich habe gehofft dass sie mehr für die Mitarbeiter da sein kann tatsächlich.
00:02:47: In Teilen ist es mehr gelungen als wir es in der Vergangenheit immer wieder festgestellt haben, so kam's auch von den von den Kolleginnen und Kollegen im Haus, aber die Idee des Landratsamts erst mal wachsen zu lassen.
00:02:56: Als Bürgermeister habe ich mit dem Rathaus angefangen.
00:02:58: Im Landrat war es nicht möglich, im Landratsamt anzufangen selbst sondern stärk nach ausneuertiert.
00:03:04: Es gab viele Verbände, viele Unternehmen mit denen man ins Benehmen sich gesetzt hat und geredet hat.
00:03:08: also das ist so die erste Zeit.
00:03:10: Aber so dieser Antrittsbesuch kommt er dann noch?
00:03:14: Bei wem?
00:03:14: bei den Kommunen So hallo Leute Ich bin euer
00:03:18: Genau.
00:03:18: Also das Thema, das in den ersten drei Monaten kaum gespielt werden kann.
00:03:24: Es ist wirklich die Idee, dass wir künftig neben dem, was wir zu den Kommunen selbst hinfahren auch Spürger sprechen, schon mit koordinieren, Bürgermeister parallel dazu besuchen ... Das wird nicht jährlich gehen.
00:03:37: Es werden vielleicht acht, neun Gemeinden jedes Jahr funktionieren um das wirklich ablaufen zu lassen und dann natürlich auch das ein oder andere mit der Bürgersprechstunde zu verbinden.
00:03:46: Das ist so die Idee des mobilen Landrats.
00:03:47: Jetzt haben
00:03:49: Sie ja auch ein anderes Büro.
00:03:50: auf welchem Stuhl sitzt?
00:03:52: Oder saß es sich besser?
00:03:56: Sehr gute Frage!
00:03:59: Es ist wirklich gleich geblieben.
00:04:01: Man konzentriert sich da kaum auf Blicke oder wie großes Büro, wo sitzt man konkret?
00:04:05: Sondern die Aufgabe ist völlig erschreckend erst mal!
00:04:08: Aber man richtet sich doch dafür vielleicht auch so ein bisschen persönlich an einem Schreibtisch...
00:04:12: Das sind die ersten Herausforderungen.
00:04:13: bis mal der PC funktioniert, ich weiß wo das Stift liegt und jetzt ich gerade was abgelegt habe oder sowas, das sind Zeitfresser tatsächlich am Anfang.
00:04:20: Wenn man so schnell getaktet ist, man ist nicht her seines Kalenders Das springt von Termin zu Terminal.
00:04:25: Jeder trägt einem bei Outlook was ein!
00:04:27: Ja klar,
00:04:29: also wenn man wirklich Freizeit haben möchte dann muss man es selber eintragen.
00:04:31: Da muss man wirklich aktiv dafür arbeiten dass das kriegt.
00:04:34: Aber das machen Sie?
00:04:35: Machen sie sich selber zumindest in den Privaten oder Kalender?
00:04:38: Die
00:04:38: Illusion muss man sich nehmen.
00:04:41: In der Freizeite ist ja nicht wirklich Freizelt sondern man macht sich Gedanken natürlich auch über die strategischen Ausrichtungen die da notwendig sind und man braucht Freiräume tatsächlich.
00:04:47: Natürlich muss man sie auch sportlich verhalten.
00:04:51: Es ist ein Job der von dreizehn bis vierzehn Stunden am Tag mit sich bringt und das über die Wochenenden hinaus, da braucht es einen Ausgleich.
00:04:58: Also der ist auch kompakt.
00:05:00: Ich mache jetzt mittlerweile Sportarten, die ich sagen mal nicht so gern mach weil sie sind kompakteffizient und hoch schnell gehen ja.
00:05:07: Haben Sie damals innerlich an dem Wahltag gerechnet dass dies werden?
00:05:13: Ja nicht am Wahltagsalber.
00:05:14: Der erste Jahr war eher eine Herausforderung wo ich mir dacht habe wie knapp komme ich vielleicht dann den CSU-Kandidaten damals ran?
00:05:21: oder Es ist ein Wettkampf, wie im Sport auch.
00:05:24: Da gibt es leider immer einen, der verliert und ich bin da wirklich genordet und bodenständig genug, dass man sagt das ist jetzt so, wie es gekommen ist.
00:05:33: Klar ist es für mich happy gelaufen hätte auf der anderen Seite genauso sein können.
00:05:36: aber tatsächlich der erste Wahltag war überraschend für mich weil es doch so geendet hat als ich einen kleinen Vorsprung hatte.
00:05:43: dann war die Stichwahl natürlich Ja, etwas einfacher hinzunehmen.
00:05:48: Aber es ist wirklich so gewesen in den letzten zwei Wochen bis zur Stichwahl hin.
00:05:50: Ich war nur noch froh, dass es irgendwann eine Entscheidung gibt.
00:05:52: Ja
00:05:53: weil das ist schon ein bignen Mensch.
00:05:56: wann ist der Tag X?
00:05:57: Wann ist es dann auch final?
00:05:59: Was war in diesen hundert
00:06:01: Tagen
00:06:02: im neuen Amt der schönste Tag?
00:06:06: Der ist uns ja fast genommen worden.
00:06:08: also einen schönen Tag waren natürlich als wir zur Vergabe der WM der Norddeutschen Kombination gefahren sind nach Belgrad.
00:06:17: Hohe Präsenz, wahnsinnig wichtiger Termin, weil wir seine Region vertritt, deswegen war auch der Landrat da an dieser Stelle mit.
00:06:24: Obwohl das waren wir alles gar nicht so mitverfolgen können gab es dann eine Abstimmung die auch für uns Rostov geendet hat.
00:06:29: aber es gab dann halt einen Präsidenten der gesagt hat na ich verkündige das nicht also ist eigentlich irgendwie völlig für uns Abstrus gewesen.
00:06:36: damals wusste man doch gar nicht dass die Abstimmung wirklich offiziell und welche Höhe ausgefallen ist.
00:06:40: mittlerweile wissen wir sehr.
00:06:43: Also das war natürlich ein schöner Moment, dann ist es im Nachgang.
00:06:45: aber der schöne Moment ist auch wieder genommen worden weil man natürlich in Belgrad am Ende einer riesen Diskussion noch nie gegeben auf einmal da stand und wir verkünden nicht wohin die Reise geht.
00:06:54: Und das war schon verrückt!
00:06:55: Aber trotzdem sehr schönes Erlebnis.
00:06:58: Sie fühlen sich wohl im Landratsamt.
00:07:01: Das definitiv
00:07:01: ja.
00:07:02: Ja, das ist doch auch schön dass man sagen kann ich habe einen neuen Arbeitsplatz
00:07:07: Daugt man.
00:07:07: Ja, aber man muss es liefern!
00:07:09: Das ist ein sekuläres schönes Beibrot.
00:07:12: Aber das Wichtigste sind die Themen
00:07:14: angegangen werden.
00:07:15: Gerade von der Themenvielfalt, das ist ja... Gott, unendlich möchte ich mal sagen was auf einen zukommt?
00:07:21: Was sie vielleicht auch im Vorfeld im Wahlprogramm so für sich an oberster Stelle platziert haben.
00:07:28: Wie guckt's da aus?
00:07:29: Welche Themen beschäftigen den Landkreis Oberalger?
00:07:32: oder was ist so im Ranking wirklich unter den Top-Dreien?
00:07:36: Die Thematik ist ja die, wenn man sich jetzt auf ein Wahlprogramm einstellt und tatsächlich fängt dann an.
00:07:42: Dann merkt man auf einmal, es sind unglaublich viele Themen da, jeder möchte kennenlernen.
00:07:46: Es geht um Landwirtschaft, es geht um Schulbau, es gibt um Tierheimen, es gilt um Umum oder?
00:07:51: Und das sind viele Themen, die auf einmal einen erschlagen und dann wirklich so nach einem Monat am Punkt, wo ich gesagt habe, ich muss mich sortieren weil eigentlich habe ich vorher gesagt Themen, die die Menschen am meisten beschäftigen.
00:08:03: Also wirklich die große Anzahl an Menschen und da ist es dann auch wichtig, dass ihr irgendwann liefern muss.
00:08:07: Und deswegen konzentrieren wir natürlich jetzt im High-Endfokus sehr stark auf diese Themen.
00:08:12: Das ist natürlich Wohnungsbau das ist Schule, das ist ÖPNV, das sind Bürokratieabbau oder?
00:08:19: Mit denen ist man ins Rennen gegangen und da warten die Leute tatsächlich das was passiert.
00:08:23: und dem möchte ich gerne nachkommen und möchte meinen großen Input drin bringen und das ist tatsächlich auch schon in den ersten drei Monaten Soweit es irgendwie geht, mit dem Problematik?
00:08:31: Sogar
00:08:31: angeschubst worden.
00:08:32: Weil über Nacht kann man auch gerade Thematik-Wohnungsbau oder Wohnungsmangel – das kann gar nicht über Nacht passieren!
00:08:38: Infrastruktur oder Erweiterung von Straßenverbesserungen sind ja Projekte die bis sie überhaupt dann starten können.
00:08:48: Vergeht oft schon viel Zeit
00:08:49: Oder der Landrat ist nicht für alles zuständig, das macht es nicht einfach.
00:08:52: Wohnungsbau, wenn wir froh sind drei oder vier Jahre später, wenn Objekte zu bauen beginnen, ist auch schon eine Zeit gewonnen.
00:08:58: auf der anderen Seite Schienenverkehr, wenn man sagt Elektrifizierung, dann wissen wir wie lange diese Geschichte noch dauert.
00:09:04: Also es ist aufwendig da passiert viel vorher und man muss viel arbeiten damit die Dinge in die richtigen Bahnen gelenkt werden viele mitnehmen Und dann natürlich in der begrenzten Ressource, die ein Landrat auch tatsächlich Wohnungsbau entscheiden kann.
00:09:18: Wir bauen schon selbst einmal durch verschiedene Bauunternehmungen natürlich, die der Landkreis selbst innehat auf der einen Seite, auf der anderen Seite Baugenehmigungsverfahren, beschleunigten Bürokratieabbau.
00:09:28: das sind Dinge, die sich ja machen können.
00:09:30: Ich würde es jetzt mal so formulieren ein maximales Auslegen der Gesetze damit Bau entstehen kann, Baugenehnigungsfragen.
00:09:38: Es sind halt auch Erwartungen, die jetzt in so einem Landrat gestellt werden.
00:09:41: Der sagt er will ... Die Wirtschaftskraft auch bauen natürlich erhalten.
00:09:45: Das hängt ja gleich unmittelbar mit zusammen.
00:09:47: aber umgekehrt müssen Wohnungen hinten rauskommen damit die Menschen halt Aus diesem Dilemma rauskommt, dass sie sich nicht mal zahlen können.
00:09:53: Wenn wir jetzt nicht anfangen, dann schaut es in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren noch schlimmer
00:09:56: aus hier.
00:09:56: Noch schlimmer auch aus und wo irgendwo auch kein Platz ist Wohnungen oder Gebäude zu bauen?
00:10:01: Ich brauche ja erst die Fläche also das muss er auch erst mir in irgendeiner Weise gehören um dass ich sagen kann ich kann da auch bauen
00:10:09: viel, viel schichtiger.
00:10:10: Also man kann auch da wo schon Wohnraum ist noch ein Stockwerk draufziehen.
00:10:14: Das ganz kleines Thema Modernisierungsgesetz hat da viel bewirkt in den Themen dass man dort was tun kann.
00:10:20: Richtig einfach wenn die Gemeinden mitmachen.
00:10:22: oder natürlich braucht es Bauflächen auf der anderen Seite es braucht vielleicht Rückbau und modernerer Bau mit Ergänzungsbauten.
00:10:29: All das wird natürlich analysiert mit den Gemeinden.
00:10:31: Es wird motiviert bitte greift dem Bauturbo an also er ist euch gegeben.
00:10:35: dann versucht tatsächlich zu nutzen, wo es irgendwo funktioniert.
00:10:39: Und dann geht's um Förderpakete die der Freistaat aufzieht nahe am Freistaattrand bleiben damit das soziale Wohnungsbau verschiedene Förderprogramme auch greifen kann.
00:10:47: Das ist in der Vergangenheit nicht immer so gewesen, aber auch jetzt schon viel verändert worden.
00:10:51: durch viel Engagement hat man gemerkt dass jetzt auch Wohnungsbausträger wie sagen wir, in kommunale Förderung rankommen können.
00:10:57: Das ist eine Neuerung die freut uns und ist auch ein Teil der aus dem Allgäu raus entstanden
00:11:01: ist.
00:11:01: Ja gerade dass die Förderprogramme oder Fördertöpfe angeht da muss man sowieso mehrschichtiger denken.
00:11:07: Da gibt es dann auf der Ebene, es gibt auf Freistaatebene, auf Bundesebene, auf Europaebene, da gibt's ja verschiedene Töpfen die man anzapfen kann auch da den Blick drauf zu haben.
00:11:17: Da haben sie natürlich einen großen Stab um sich rum, die damit offenen Augen und Ohren natürlich auch arbeiten oder?
00:11:23: Ich meine das greift und das wissen auch die Wohnungsbaugesellschaften.
00:11:26: Die Großen, die kennen natürlich die Systematik wo es für uns viel wichtiger ist als Landrat zu sagen passt auf wir müssen mitwirken dass die Förderbedingungen, die der Freistaat oder der Bund eventuell rauslässt vielleicht zielgerichtet sind dass wir unseren Input dazu beitragen können.
00:11:40: Städtetag, Algol GmbH sind natürlich Tatformen wo man sagt da müssen wir uns positionieren damit da die richtigen Entscheidungen gefällt werden und das ist so eine Aufgabe die wichtig ist.
00:11:48: Ist Tourismus?
00:11:50: Der Bereich Tourismus natürlich Allgäu im allgemeinen, Oberallgäuer vielleicht noch immer speziell.
00:11:56: Tourismus muss oder muss man mit Tourismus in Zukunft anders umgehen?
00:12:02: Den Anders aufstellen?
00:12:04: Tourismus ist wichtig auch was Finanzielle was reinkommt.
00:12:11: Ja
00:12:11: also Andersaufstände ist vielleicht der falsche Begriff nicht so das war nicht
00:12:15: schlecht um Gottes Willen.
00:12:17: Vielleicht Faceliften
00:12:20: Ja, es muss einen anderen Umgang vielleicht passieren.
00:12:22: Tatsächlich weil wir Rahmenbedingungen haben die sich verändern.
00:12:24: also das Thema Digitalisierung natürlich auch über Riederwinter.
00:12:28: Also unsere klimatischen Bedingungen verändern sich einfach.
00:12:31: trotzdem ist die Schnee-Region unglaublich wichtig für die Zukunft.
00:12:34: Das sind Mengen an Menschen eine unglaubliche Wertschöpfungskraft.
00:12:37: des Todes zu reden wäre völlig verkehrt dumm auch nicht.
00:12:40: Wir haben in den nächsten zwanzig dreißig Jahre Schneesicherheit wenn man noch ergänzende Themen mit Beschneidungen und solche Dinge natürlich macht.
00:12:48: Und ich halte es für wahnsinnig wichtig, ist unser Lebensader im südlichen Ovalgäu?
00:12:52: Absolut!
00:12:52: Das darf man nicht vergessen weil wir haben jetzt keine Alternative am Ende für November-December.
00:12:56: was ist hier los?
00:12:57: wenn jetzt mir uns vorstellen es gibt kein Schnee, keine Schneepisten mehr oder?
00:13:01: Ja, ja.
00:13:02: Die muss man sich schon nähern und da darf jetzt eh zu viel Idealismus dahinter stecken.
00:13:05: also wir müssen natürlich zusätzliche Angebote schaffen.
00:13:08: die sind mal bei Schlechtwetter oder eben bei Übergangswetter auch bei übergangs Jahreszeiten greifen und das ist hier ein wichtiges Thema, Digitalisierung natürlich auch.
00:13:20: Aber das ist so ein Thema dass die Algoi GmbH nicht als Landrat
00:13:24: in Kooperation oder halt in Ihrem Fall dann auch als Oberster oder halt als Aufsicht
00:13:32: zu... Also man ist nicht Oberster.
00:13:35: Auch da versteht man sich wieder.
00:13:36: also ich bin immer fasziniert früher schon Bürgermeister Landrat wenn was angesprochen wird.
00:13:40: Ich bin Mensch wie alle andere.
00:13:42: ja Versuche immer auf Augenhöhe zu bleiben und deswegen ist das im Grundsatz, man muss da bodenständig bleiben.
00:13:46: Ich glaube sonst verliert man auch wirklich die Bodenhaftung in vielen Bereichen.
00:13:51: Aber im Grundschatz ist es die Aufgabe, die dahinter steckt.
00:13:53: Also die Aufgabe ist Menschen zu begeistern mitzunehmen.
00:13:56: Das wird viel wichtiger in den kommenden Jahren weil natürlich das Problem ist, es werden Veränderungen.
00:14:00: Waren das auch passieren?
00:14:01: Tourismus haben wir gerade gesprochen, die Krankenhauslandschaft ist überrent uns.
00:14:04: Erren
00:14:04: mit den zynischen Bereichen.
00:14:06: Das heißt es wird wissen dass Reformen anstehen.
00:14:09: ansonsten ist deutschlandlich überlebensfähig für die Zukunft zumindest nicht konkurrenzfähig in den Wirtschaftsnationen.
00:14:15: und das sind so Beispiele wo man nach oben gucken muss aber auch bis unten noch die Basis nicht verlieren darf um zu wissen was tun wir da?
00:14:22: wie kriegen wir die Veränderung die Transformation hin damit der Mensch auch damit umgehen kann?
00:14:26: Herr Wilhelm, Sie sind ja gebürtiger Allgäuer.
00:14:29: Sind ja aufgewachsen und lieben die Tradition!
00:14:32: Ich stelle Ihnen zwei Teller essen vor die Nase einmal Allgääuerspazzen und einmal ein Hamburger.
00:14:39: Zu welchem Teller greifen sie?
00:14:41: Also in dem Fall würde ich wirklich zu den Allgräuern Käspazen greifen.
00:14:44: Hamburger nicht weil man es nicht schmeckt sondern weil ich Käspatzen liebe also zum einen obwohl es vegetarisch
00:14:49: ist.
00:14:49: Wenn ich Sie jetzt so frag als siebenjähriger kleiner Christian War der Landrat mal als Berufswunsch auf dem Zettel irgendwie gestanden?
00:14:59: Oder war das dann schon auch klassisch Baggerfahrer, Polizist aus Dronaut.
00:15:03: Ja also die Reihenfolge passt schon ganz gut.
00:15:05: Also Bagger Fahrer war tatsächlich auf dem Thema Polizists und war dann später das Thema.
00:15:08: natürlich niemals Bürgermeister oder Landrat.
00:15:10: Aber gar keine Vorstellung hatte was... Was tut man da?
00:15:14: Das hat sich verändert.
00:15:16: Ich bin irgendwann gefragt worden, in der Situation sieht man was für eine Gemeinde passiert und ich bin aufgewachsen, wo ich später Bürgermeister war.
00:15:22: Da hat man eine ganz andere intrinsische Motivation um etwas zu bewegen.
00:15:26: Das waren so die Motivationsgründe damals.
00:15:28: auch mal nochmal genauer reinzugucken.
00:15:30: Aber da muss man als gewählt werden, dann steht dann viel mehr in einer gewissen Art und Weise.
00:15:33: aber natürlich wenn man aus der Ortschaft kommt, wenn er aus der Stadt kommt für die man kämpft.
00:15:37: jetzt im Landkreis
00:15:39: hat
00:15:39: man ganz andere Inhalte und schaut uns anders drauf glaube ich.
00:15:42: also wir machen von der Seite rein rutschen.
00:15:43: Aber war so dieses politische Interesse?
00:15:46: oder sind Sie aufgewachsen in einer Familie, wo man auch viel diskutiert hat.
00:15:51: Themen aufgegriffen haben die so vor der Haustür waren also so dieses Aktivsein wollen auch?
00:15:57: Weil das ist jetzt wenn mal ein bisschen in die heutige Jugend schaut fehlt einem das manchmal das Interesse vielleicht an der Politik auch an der Lokalpolitik weil das ist ein spannendes Feld
00:16:10: Ja, Generationsthema.
00:16:11: Ich glaube das Thema ist natürlich ... meine Eltern haben schon gesagt Mensch mit der Jugend das geht nicht so weiter.
00:16:14: oder wie auch immer als ich das hören glaub' ich wir alle in einer Generation und behaupten es über die nächste Generation.
00:16:19: ich habe wirklich so große Unterschiede.
00:16:21: sie sind nicht diese Jugendliche die auch im jungen Parlament diskutieren debattieren.
00:16:25: schönes.
00:16:26: eine schöne Möglichkeit sich eben schon als jugendlicher mit zu engagieren gibt's immer mehr.
00:16:30: auch wenn Landkreis Oberalbein
00:16:31: tatsächlich wäre für mich tatsächlich zu früh gewesen und das muss man auch zugestehen weil natürlich man reift aus den der Schule man reift damals für mich sehr stark sportlastig.
00:16:39: Das war so der erste Teil meines Lebens, dann kam Ausbildung oder?
00:16:42: Und natürlich hat sich das auch in einer gewissen Art und Weise nach und nach weiterentwickelt.
00:16:46: Für mich war irgendwann mit rund dreißig Thema soweit, dass man sich mehr anderen Themen gewidmet hat und gemerkt hat, dass wir als Bürgermeister, Stadtrat wahnsinnig viele Gestaltungsmöglichkeiten hatten.
00:16:59: Aber es geht nicht allein!
00:17:00: Und das ist ganz spannend.
00:17:01: Man diktiert nicht vor... Mutig sein, in dem Moment wo man auch mutig sein muss.
00:17:05: Auf der einen Seite muss klar sagen welche Vorstellungen man jetzt hat und man muss es auch irgendwann.
00:17:09: die Debatte beenden aber sie findet statt und das bringt halt den Menschen so wahnsinnig weiter.
00:17:14: Auch wie wir zwei reden ist ja das eine, auch wie er am Stammtisch früher geredet worden ist oder?
00:17:19: Aber heute kann man an der Stelle schon bemängeln die sozialen Medien betrachtet.
00:17:23: ich finde es unglaublich erschreckend was Auch über eure Kanäle dann kommentiert wird, weil es einfach ... Mir wird's dahinter ja nicht besser gehen.
00:17:30: Wenn ich über die Art und Weise was rausgeklärt hab, weil ich natürlich in einer gewissen Art und Weise die Diskussion nicht suche mit anderen, die vielleicht anderer Meinung sind, sondern ich haus raus- Und da haben wir schon immer eine Eihinnachgang, teilweise beleidigend oder wie auch immer das verändert sich gerade
00:17:42: viel.
00:17:42: Das verändert sich stark, ja?
00:17:44: Aber so dieses politische Interessen... Ich habe es Ihnen ja grad oft eher gesagt als Bürger also ganz normaler Bürger hat man Rechte Pflichten beregt sich immer auf.
00:17:55: Ach Gott, jetzt kommt da von oben eine Steuererhöhung!
00:17:57: Da wollen sie mal noch was abzwacken und dort wird aufgeschlagen.
00:18:00: Aber ich habe ja als Bürger eigentlich die Möglichkeit auch an der Basis – das ist ja Lokalpolitik – richtig an der Base mitzugestalten.
00:18:08: Ist es auch das, was Sie antreibt?
00:18:11: Also zweifelsohne, wenn man Bürgermeister wird dann ist genau das was er... also ich kann mich nicht verstecken.
00:18:16: Das in der nächsten Ecke gewartet und sagt natürlich du meine Baugenehmung ist noch nicht da oder die Stäufe sind jetzt nicht so witzig was ihr da gemacht habt oder dass die Parkgebühren hoch emotional immer erhöht worden sind auch nicht spaßig.
00:18:27: Das wollte ich nie verlassen tatsächlich.
00:18:28: Ich habe ja damals aber mit der Kandidatur schon ein hohes Risiko eingegangen.
00:18:31: es hätte auch mein Karriereende bedeuten können von der Politik.
00:18:34: wirklich ein Thema das mich extrem beschäftigt hat oder in der Vergangenheit und wollte ja weiter tun ist jetzt geglückt und Gottes Willen.
00:18:40: Aber Ebers Landrat war vernetzter, größer nicht ganz so an der je der Kohlerdose am Garagenrand irgendwo oder Bauhofen wegmachen müsste vielleicht thematisiert.
00:18:51: aber es ist natürlich wirklich wichtig dass das was die Menschen beschäftigt ÖPNV-Wohnungen ja und all die Dinge die einen in eine Kommunikation bringen
00:19:01: gerade ÖPNv und das ist auch glaube ich auch ein gutes Stichwort oder?
00:19:04: Ja es fehlt Enden oder da wo schon Tourismus stattfindet, ist da natürlich ein grueller Ausbau gegeben.
00:19:11: Aber wir haben ländliche Räume, da stehen wir wirklich mit dem Rücken zur Wand und das sollte sich verändern natürlich zur Unzeit im Moment weil man gerade beschäftigt sind die Ausgaben irgendwo in den Bereichen der kommunalen Haushalt in den Griff zu kriegen und dann kann ich nicht noch die Ausgamme nochmal erhöhen.
00:19:27: Der ÖPNV kostet wirklich eine stange Geld.
00:19:30: Aber wir müssen das jetzt die Aufgabe des Landrats an der Stelle kreativ zu arbeiten, auch mit der Verwaltung kreative zu arbeiten wo man ohne dass wir jetzt Gebühren steuern und solche Dinge natürlich erhöhen weil das ist ein Limit ist erreicht.
00:19:41: Das wissen alle selber.
00:19:43: Kreativ dranzuarbeiten wie kriegen wir den ÖPNV auf der einen Seite hin vielleicht verschieben oder so eine andere Projekt auf der anderen Seite um trotzdem dem Menschen einen Mehrwert zu generieren?
00:19:51: Die Region starkzumachen Allgäu als Heimat die ich als Heimade empfinde auch stark zu machen ja um die Menschen Perspektiven zu geben.
00:20:00: Regionalität, Heimatverbundenheit.
00:20:02: Sie sind da gestandener Allgäuer.
00:20:04: wie viele Lederhosen haben es im Schrank?
00:20:06: Nicht so viele!
00:20:07: Tatsächlich nicht so viele weil ich muss am nächsten Tag auch mit dem Banker reden und natürlich auf die Zeratsposition begleiten.
00:20:13: Es muss zu jedem Anlass das Richtige dasehen.
00:20:14: dazu sind genügend Lederhausen da.
00:20:16: Auf der einen Seite noch genügen Anzüge da.
00:20:18: Aber das ist ja auch das Schönliche bei uns im Allgau diese Heimat-Verbundenheit wo ganz viele haben und dass natürlich
00:20:24: auch Ausdrucken
00:20:25: unter anderem mittracht Mit der Tradition, die hier noch gelebt wird, Allgäuer Festwoche.
00:20:30: Da stehen wir ja quasi einen Schritt vor der Tür allgäuher festwoche.
00:20:34: Freuen Sie sich auf die Allgääuer FestWoche?
00:20:36: Auf die FEWO?
00:20:37: Natürlich!
00:20:37: Also die Festwoches steht für was unsere Region ausmacht also unglaublich viel Menschen ehrenamt Natur natürlich Wirtschaftsbetriebe Die genauso wichtig ihren Teil mitspielen und diese Ausgewogenheit natürlich den Menschen die hier vor Ort in Massen dazu beitragen dass es im Allgäusch Ja, ich glaube schon noch eine heile Welt in einer gewissen Art und Weise ist.
00:20:59: Wenn man andere Länder vergleicht auch andere Bundesländer vergleucht dann ist Algor wirklich was wo.
00:21:03: nicht ausruhen, nicht die Frage aber im Grundsatz merkt man dass da die Regionalität gelebt wird und Identität nicht ganz wohl ist.
00:21:10: Da präsentieren sich natürlich die Milchwirtschaft, das Holzforum.
00:21:14: Also auch die verschiedenen Wirtschaftsweige-Holzenergie.
00:21:18: Das hat sich so mit meinen Augen betrachtet – die letzten Jahre auch ein Stück weit verstärkt!
00:21:24: Dass man da den Fokus auf Wirtschaftszweige, die vor Ort da sind besser und tiefer prässentiert werden vielleicht?
00:21:34: Es gibt die Algohalle, es gibt den Algotark oder?
00:21:38: Die einzelnen Motivposten, die gewisse Themen auch aufgreifen, die sehr in der Regionalität zu suchen sind.
00:21:46: Vermarktung geht es da natürlich.
00:21:48: Es geht um Wertschöpfungsketten und Menschen zu vernetzen in der Region.
00:21:51: Und das geht auch darum im Bierzahlarm zu sitzen und zu reden oder?
00:21:54: Das macht die Festwoche wahnsinnig attraktiv ist ein Motor tatsächlich für die ganze Region, für unsere Algorithie.
00:22:00: Ich bin auch sehr froh und das finde ich auch wieder ein tolles Beispiel, wo wir in der Zukunft sehen müssen dass jetzt gerade die vier OBs drei OB's und die vier Landräte alle an die Festwoche kommen zur Eröffnung.
00:22:10: Auch eine kurze Bodiumsdiskussion führen Weil man merkt, was auf ihr müssen.
00:22:14: wieder die Zukunft muss darin bestehen.
00:22:16: Nicht kleinere mehrere Projekte aufzuziehen sondern wie schaffen wir die Vernetzung?
00:22:20: Wie schaffen wir eine Einheit, die Haltung?
00:22:21: Wie schaffen wir Identität unserer Allgäueregion obwohl wir nur ähnlich sind?
00:22:25: also es ist anders als so
00:22:27: etwas drauf und
00:22:28: deswegen ist das schon ne wichtige Grundlage.
00:22:30: ja aber gemeinsam sind wir stark und gemeinsam wenn wir alle am gleichen Strang ziehen profitiert er letztendlich auch jeder davon.
00:22:38: Ja,
00:22:38: muss aber aufpassen dass das nicht in der Navität natürlich endet weil am Ende ist jeder Individualist oder und auch die Dinge muss man immer wieder in die Waagschale werfen.
00:22:46: Und es ist ja auch in den letzten Jahren ein stärker gewachsener Mitarbeiter der vor Ort ist.
00:22:50: Der hat eines laut anderes leise.
00:22:52: also das sind schon kleine Beispiele.
00:22:53: Aber natürlich im Grundsatz ist wichtig dass wir uns nicht die Dinge für alle einzelne erfinden Also einer Digitalisierung im Rahmen natürlich von Wertschöpfungsketten.
00:23:03: da können wir wahnsinnig viel beitragen Plattformen zu bilden, die schon mal genutzt werden können und dadurch natürlich Identitätsstiften sind.
00:23:11: Und am Ende natürlich auch trotzdem das Individuum nicht vergessen weil es sonst wird der eine oder andere abgehängt und das wollen wir in der Gesellschaft überhaupt nicht, da tun wir uns eh schon schwer.
00:23:19: Da tut man uns tatsächlich schwer.
00:23:21: Sie sind aus dem Allgäu aus Sonntofen natürlich auch Natur verbunden Sind gerne draußen.
00:23:28: Wie schalten sie ab nach einem stressigen Tag im Landratsamt?
00:23:33: Der ja mit Sicherheit nicht nur acht Stunden dauert?
00:23:37: Der individuelle Tag wird gerne mit einem Bierchen am Abend beendet, dass man zumindest dann runterkommt.
00:23:42: Wenn du abends um zehn Uhr oder elf Uhr nach Hause kommst, ist das so der Abschluss, der am Tag stattfindet.
00:23:48: aber mit dem wird man nicht gesund.
00:23:49: Also das muss
00:23:49: man tun zu sehen.
00:23:51: Mit denen wird man nichts.
00:23:51: Die Marisa Sportart, die mir jetzt wenig Spaß macht... Das
00:23:55: haben Sie eingangs gesagt?
00:23:57: Ja!
00:23:57: Das laufen weil es halt hoch effizient ist, weil schnell geht und bei jederzeitigen Wetter machen kann.
00:24:20: Sind Sie lieber auf dem Gipfel oder lieber an einem Seeufer?
00:24:32: für mich heimat runterkommen und stube auch ein bisschen so die den flair der damaligen zeit vielleicht auch mitnehmen.
00:24:38: also da wo man merkt, man fühlt sich zuhause
00:24:43: Das ist wichtig, diese Momente sich schaffendes runterkommens auch.
00:24:48: Man ist ja auch gefühlt vierundzwanzig Stunden am Tag wirklich auf Vollempfang.
00:24:52: was da passiert?
00:24:53: Diese Regeneration für sich?
00:24:55: sind Sie da lieber draußen oder drinnen in Gemeinschaft im Geist Ihrer Family oder tatsächlich?
00:25:02: ich brauche diese halbe Stunde für mich allein?
00:25:05: Bekunterbund ist alles notwendig.
00:25:08: Also, klar.
00:25:08: Ohne Familie ist der Rückhalt, den man da hat und das Themen wo man dann am Abend mal sagt ua jetzt verstehe ich es gar nicht mehr Und da ist eine Familie wertvoll.
00:25:16: tatsächlich und natürlich sind Themen die die Familie auch noch hat sehr wichtig.
00:25:20: also ein Erziehungsauftrag auch normal
00:25:22: Ja
00:25:23: Den muss man genau danach gehen.
00:25:24: Aber es gibt Phasen wo man ausagt kann jetzt nicht mehr reden.
00:25:27: Ich muss mal zwei Stunden fernsehen.
00:25:29: Das ist hoffentlich das Wochenende wo man irgendwann sich die zwei Stunden raus eisen kann.
00:25:33: Man merkt dann schon wieder, man ist dann schneller sortiert als die zwei Stunden da drüber sind.
00:25:36: Fängt dann mit der E-Mails an und fängt wieder zur Telefonierung an...
00:25:39: Ist das nicht?
00:25:39: abschalten kann man gar nicht?
00:25:40: Nein!
00:25:40: Also es geht glaube ich in der...
00:25:42: In den Positionen.
00:25:43: Das ist ja
00:25:44: auch wahnsinnig anstrengend.
00:25:45: also man muss sagen wir sitzen doch mal zwei Stunden in der Diskussion drin dass man erreicht was man kommt weiter.
00:25:50: das sind Themen die gestalterisch natürlich sind.
00:25:53: wenn man gestalten kann macht er's Freude und am Ende ist das positiver Stress.
00:25:57: Sonntagabend, falls Sie Zeit haben und das Ihr Terminkalinder hergibt.
00:26:03: Lieber ein Tatort oder eine Romanze?
00:26:05: Bin ich irgendwo unterwegs meistens.
00:26:08: Wenn sie da freizeit hätten... Wenn ich anschaue
00:26:10: sind es schon krimi spannende Dinge ja um amtgelenkt zu sein um sich in den Film reinzufinden.
00:26:15: Letzte Frage!
00:26:16: Mein Amt macht mir Spaß weil drei Antworten Heimatgestalten
00:26:23: möglich ist und man natürlich auch als Kümmerer der Menschen da ist.
00:26:27: Und die Viertel muss jetzt zugeben nochmal ergänzend dazu, weil man auf Augenhöhe mit den Menschen reden kann.
00:26:32: Danke für den Einblick in Ihren Alltag Herr Wercham.
00:26:34: Alles Gute für die mindestens nächsten einhundert Tage!
00:26:38: Dann sprechen wir uns wieder!
00:26:39: Dankeschön, wird mich freuen, alles Gute!
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