Kaffeeklatsch 29.07.26: Christine Mangold – Geschäftsführerin von "OutWard Bound" in Schwangau

Shownotes

In dieser Folge ist Christine Mangold, Geschäftsführerin von Outward Bound in Schwangau, zu Gast. Im Gespräch geht es um die Arbeit der Organisation, erlebnispädagogische Angebote und darum, wie gemeinsame Erfahrungen in der Natur die persönliche Entwicklung, Teamfähigkeit und das Selbstvertrauen stärken können. Eine spannende Folge mit Einblicken in ein besonderes Konzept und die Menschen dahinter.

Transkript anzeigen

00:00:01: Der Allgäuhit Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

00:00:14: Heute gibt es einen Einblick in die Erlebnispädagogik im Allgemeinen.

00:00:20: Herzlich willkommen, Christine

00:00:21: Mangold!

00:00:22: Schön dass Sie da

00:00:23: sind.

00:00:23: Danke schön, dass ich hier sein darf.

00:00:30: Und sitzen hier im schönen Osteregäu direkt quasi am Fuse des Schlosses.

00:00:35: Das ist richtig, wir haben ein Zentrum in Bildungszentrum in Schwangau und eins in Bad im Kleinwalzer Teil.

00:00:41: Es ist ein Ansatz von Erlebnispädagogik.

00:00:44: Wie weit müssen wir zurückgehen?

00:00:45: Auf wen stützt sich denn diese Art von Erlebnispädagogikum?

00:00:50: Ja die stütze ich tatsächlich auf Kurtan.

00:00:54: Kurtan der ist auch also Gründer von Outward Bound Also auch Stammvater Urvater Der Erlebnispädagogik.

00:01:01: Und

00:01:02: ja, es ist tatsächlich so dass in England die erste Schule gegründet wurde.

00:01:08: und Deutschland wir hatten letztes Jahr das seventy-fünfjährige Jubiläum.

00:01:12: Schönes Jubilänum!

00:01:13: Absolut.

00:01:14: Das sind quasi die zweitelterste Schule und Outward Bound ist ein englischer Begriff bei uns leider gar nicht so begebräuchlich.

00:01:21: Das ist quasi ein Schiff dass Hafen zum Auslaufen bereit ist.

00:01:27: Und wir nutzen das als Metapher für die jungen Menschen, um sie vorzubereiten für die große Reise ins Leben hinein.

00:01:34: Ah ja so quasi Schule.

00:01:35: und jetzt kommt der next important step sozusagen raus in die Welt irgendwie sich da draußen im Dickicht auch zurechtfinden?

00:01:43: Genau

00:01:44: also innerlich vorzuberechtigen, sich zu stärken und bereit zu machen für die grosse Verbindsleben.

00:01:52: Der Urvater oder der Gründer-Vater, wie ist er auf diese Begrifflichkeit gekommen?

00:01:58: Da liegen wir dann irgendwo beim Ende des Zweiten Weltkriegs.

00:02:01: Ja also ich hatte den Begriff auch benutzt.

00:02:05: Er hatte Verfallserscheinungen bei Jugendlichen erkannt und wollte sie einfach stärken und ihren Charakter stärken, besser Gerüste zu machen fürs Leben.

00:02:19: Und wobei ich das erwähne ich sehr, sehr oft wenn ich über Outward Bound spreche.

00:02:25: Ich, deshalb bin ich auch bei Outward bound und denke es ist für heute gemacht.

00:02:30: Also meine persönliche Einschätzung ist dass es heute viel, viel notwendiger gebraucht war als damals.

00:02:39: Okay, da waren die Umstände vielleicht andere.

00:02:41: Man war auch zum Mürbd vielleicht von dem Krieg und hat vielleicht auch da nochmals eine Orientierung oder eine Festigung, vielleicht eine innere Festigung auch gebraucht?

00:02:49: Sicherlich auf jeden Fall.

00:02:51: also das war sicherlich seine Motivation und Intention.

00:02:55: nur gut ich bin sechsundfünftig, ich kann nur auf mein der letzten Jahrzehnte zurückblicken und da sehe ich einfach dass alleine jetzt in den letzten zehn Jahren nach Covid und so weiter sehe ich und spüre dass das was wir tun, die Jugendlichen zu stärken und ihnen einfach die

00:03:14: Erfahrungsräume

00:03:16: zu schenken um ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

00:03:18: Das braucht Zeit, es braucht Raum.

00:03:20: Das wird ja alles viel weniger, das Leben ist viel getakteter und ich meine ganz ehrlich die jungen Menschen, die psychischen Probleme werden viel größer.

00:03:30: also wir haben ein Thema.

00:03:31: deshalb und dafür ist Albert Bauen einfach essenziell wichtig und gut die Erlebnispädagogik.

00:03:39: Und deshalb spüre ich deutlich, dass es für heute, für die heutige Zeit noch so viel wertvoller ist.

00:03:50: Auf welche Säulen?

00:03:53: Da gibt's ja auch ein paar Hauptbereiche.

00:03:56: Es ist ein gutes Fundament da!

00:03:58: Wie guckt das Fundament aus von dieser Erlebnispädagogik?

00:04:02: auf welchen Säule stützt sich das?

00:04:05: Ich würde vielleicht so beschreiben Outward Bound stärkt überwiegend die jungen Menschen, nicht nur aber fast ausschließlich arbeiten wir mit jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und es war durch diese erlebnispädagogischen Programme draußen in der Natur.

00:04:24: Die Natur ist sehr wichtig weil die Natur einfach ein authentisch echter Lehrmeister ist.

00:04:32: Ganz konkret, weil viele können sich gar nicht drunter vorstellen.

00:04:35: Ja deswegen.

00:04:36: Ganz konkret schaut das so aus ist unsere fachsportlich und pädagogisch ich würde sagen wirklich tief ausgebildeten Trainern und Trainerinnen mit kleinen Gruppen also selbst wenn eine ganze Schul

00:04:49: Klasse kommt wird es trotzdem nochmal ein bisschen separiert sind

00:04:52: wirklich in kleinen Gruppeln draußen in der Natur unterwegs.

00:04:57: Und das Herz und das Zentrum von Outward Bound ist, dass sie den Raum bekommen die Schülerinnen und Schüler für ihre eigenen Erfahrungen.

00:05:06: Also es geht nicht darum beschult zu werden.

00:05:09: ganz im Gegenteil.

00:05:10: Die Trainer verstehen sich als Begleiter, als Steuerer des Prozesses – das ist sehr wichtig!

00:05:19: Und dann findet natürlich aber die jungen Menschen bekommen die Chance ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

00:05:25: Also ein ganz einfaches Beispiel ist die Gipfel-Tour,

00:05:30: ich habe es geschafft!

00:05:31: Es war heiß, es war kalt der Rucksack war schwer... Ich hab's mir vielleicht gar nicht zugetraut, ich war müde Ich habe diesen Moment überwunden, ich bin oben angekommen und dieses Gefühl – das ist wirklich das einfachste Beispiel.

00:05:44: Ja aber da kannst du dich jeder drin finden?

00:05:45: Genau!

00:05:46: Aber dieses Gefühl, ja genau, ich glaube das kennen wahrscheinlich nicht sehr viele hier im Eiger, dieses Gefühl ich bin am Gipfel oben angekommen Das trägt der junge Mensch mit nach Hause.

00:05:56: Und das ist was, wo ich habe es geschafft?

00:05:59: Das war vielleicht auch gar nicht ganz einfach beschreibbar und vielleicht gar nicht wichtig, dass zu beschreiben.

00:06:05: aber dieses Gefühl, das nimmt er mit nachhause und darum gehts uns also diese lebensprägenden Erfahrungen und Momente für die jungen Menschen zu schaffen.

00:06:16: Wie nennt sich das?

00:06:17: Ist es ein Bildungszentrum, was ist da der offizielle Begriff dafür?

00:06:20: Absolut.

00:06:22: Wir haben Gruppengästehäusern mit dabei.

00:06:23: Das heißt die sind ja auch bei uns untergebracht.

00:06:26: also wir haben Kapazitäten von über hundert Betten in Bad Hunderdreißig.

00:06:32: Aber es ist ein Gruppengästehaus, aber wir bezeichnen das als Bildungszentrum.

00:06:36: Was ist da noch so angedockt vom Areal her?

00:06:40: Natürlich ein großer Speisesaal!

00:06:42: Küchen... Nein natürlich viele Schlafzähle und dann haben wir einen Geländemitt dabei, Muchseigärten, aber auch Tippes und Fehlplatz um draußen zu sein, um auch mal einen Biwak aufzuschlagen an unserem eigenen Gelände und kochen am offenen Feuer.

00:07:00: Also das Gelände ist wichtig.

00:07:01: Aber ich würde sagen, das essenziellste ist dass beide Standorte eingebettet sind in den wunderschönen Naturschwangau in der Leinlage.

00:07:09: Ich brauche kein Fahrzeug mehr!

00:07:11: Ich komme an und ich laufe los ob es jetzt in die Berge geht oder ob es dann hier runtergeht und im Barzimmer, im letztes das letzte Dorf in diesem Wunderschön-Tal direkt am Fusse des Wittersteins.

00:07:26: also wir sind einfach direkt und raus in der Natur mit unseren Zentren.

00:07:29: Ja, ja das ist Lage Deluxe sozusagen.

00:07:32: So kann man sagen!

00:07:34: Sie sind Geschäftsführerin vielleicht ein zwei Stationen wie sie den Weg zu dieses Bildungshaus oder Bildungszentrum gefunden haben oder überhaupt Kontakt hatten?

00:07:45: Vielleicht mit Erlebnispädagogik und gesagt haben Mensch es ist meins da gehe ich komplett drin auf.

00:07:52: Also es ist definitiv so, dass ich Outbound oder Outbound mich gefunden hat.

00:07:58: Ich war zuvor, ich habe eigentlich mal Management studiert, hab in meiner Karriere in der Industrie gestartet und bin dann aber schon immer da.

00:08:07: Mensch interessiert auch eine gesellschaftliche Entwicklung von der Mensch selber.

00:08:12: Hab dann auch systemisch mich weitergebildet als Couch Und hab dann noch eine Heilpraktiker-Psychotherapie Ausbildung gemacht.

00:08:20: Die hat mich ins Allgäu geführt von der Hospitation und ganz ehrlich, es war tatsächlich die Liebe zum Allgau.

00:08:27: Ich habe mich ins allgäue verliebt ich bin ja hänger geblieben.

00:08:33: War dann zunächst als betriebswirtschaftliche Leitung in einer gemeinnützlichen Einrichtung.

00:08:40: Hab dann die neue Herausforderungen gesucht, ich war bereit.

00:08:46: Dann hat auch dort bei uns mich gefunden.

00:08:48: Ich hatte es nicht gekannt zum damaligen Zeitpunkt und ja, muss wirklich sagen ich brauch Sinn in meinem Tun.

00:08:56: Ich habe Arbeit nie als Arbeit verstanden sondern ich sehe persönlich auch das Leben Entwicklungsprozesse

00:09:07: oder... absolut.

00:09:08: Also ich bin hier, wir sind hier Gast auf Erden und es geht darum uns zu entwickeln um unsere Potenziale zu entfalten.

00:09:15: und so sehe ich das persönlich.

00:09:17: für mich und für mich ist Outdoor Bound gefunden zu haben.

00:09:21: da kann ich wirklich total aufgehen und Ich hatte auch immer den Impuls.

00:09:26: ich möchte, ich habe immer größer gedacht Wir sind alle miteinander verbunden, wir leben alle auf einem Planeten Und wir Menschen und in der Natur, da habe ich natürlich tolle Möglichkeiten bei Outward Bound hier zu gestalten.

00:09:43: Sie kennen auch beide Seiten des Berufslebens.

00:09:48: Zum einen das halbhelagogische etwas ruhiger, genauer, intensiver, persönlicher und dann das stressige Leben draußen in der Unternehmenswelt, in der Wirtschaft.

00:10:01: Das hat sich dann quasi ergänzt oder das eine war die Spirale zu schnell und sie sind geerdet worden.

00:10:08: Sie meinen jetzt mit Outdoor Bound?

00:10:10: Ja, überhaupt der Weg zu Outdoor-Bound!

00:10:13: Sie kennen ja davor quasi dann doch die Hektik und irgendwo dass vieles auf der Strecke

00:10:19: bleibt

00:10:19: was ja dann den Jugendlichen mit dieser Erlebnispädagogik wiedergegeben wird So Dinge, die irgendwo in den letzten zwanzig dreißig vierzig fünfzig Jahren, weil es immer schnelle Bewerb draußen geworden ist.

00:10:32: Abhanden gekommen ist?

00:10:34: Ja, das definitiv so.

00:10:37: Es ist definitiv entdeficit da um diese persönlichen Erfahrungsräume einfach zu haben.

00:10:45: Die Welt wird stressiger Die jungen Menschen sind auch mehr überfordert.

00:10:51: Es ist eine Reizüberflutung.

00:10:55: Wir sind ständig digital unterwegs und wir haben zu wenig Räume,

00:11:00: um

00:11:01: einfach mal offline zu sein.

00:11:04: Und uns wieder – ich sage es nur so – das betrifft auf Jung und Alt, um uns wieder auf uns selber zu besinnen, um überhaupt unsere Wurzeln zu spüren um zu wissen, wer wir sind und was wir wollen.

00:11:17: Um dann auch unsere Potenziale vorleben zu können.

00:11:22: Und deshalb ist für mich auch – ich sage mal es bräuchte mehr Erlebnis bei der Brugge, es brüchte mehr Autobahn – um einfach diese Räume zu schaffen, um auftanken zu können und wieder quasi neu nach draußen gehen zu können

00:11:37: Ja?

00:11:37: Was man den Akku auffällt!

00:11:39: Und

00:11:39: um einfach mal Mensch sein zu können

00:11:43: Definitiv.

00:11:44: Also, warum geht es?

00:11:46: Warum sind wir hier?

00:11:47: Es geht um das Menschsein!

00:11:48: Das ist auch ein essentieller Teil.

00:11:50: Das ist das was Sie in der Gruppe erfahren.

00:11:54: Ganz automatisch wenn man zusammen im Lagerfeuer sitzt gemeinsam kocht.

00:11:58: Das fördert einfach das Miteinander wo wir sagen dass alles nicht mehr so selbstverständlich für uns vielleicht ich sag mal ältere Generation vielmehr In der Jüngeren viel weniger.

00:12:12: Und so ist heute das Lagerfeuer zu was Besonderem geworden, um diese Zeit am LagerFeuer.

00:12:18: Ich war vor zwei Wochen bei einem Abschlussgespräch dabei und es kommen viele Schüler zu uns, Schülerinnen und Schüler.

00:12:28: Wir haben auch viele Auszubildende von Unternehmen.

00:12:31: in diesem Kontext der Ausbildungsleiter gesagt dass mindestens vier fünf Mal geäußert wurde von einer Gruppe von fünfzig, beste Woche ihres Lebens war und nicht überzogen, sondern es kam wirklich aus dem sieben Tage mit Outward Bound bei uns in den Bergen.

00:12:49: Das war ein Baden-Programm unterwegs zu sein Und so ist das wirklich essentiell wichtig

00:12:57: Für einen der jetzt vielleicht auch später eingeschaltet hat um was

00:13:00: geht's?

00:13:02: Es geht also in unseren Programmen darum Verantwortung zu übernehmen für sich selbst aber auch für andere Aber auch für die Natur.

00:13:10: Es geht um Selbstvertrauen, sich etwas zutrauen.

00:13:14: Wir laden natürlich einen Herausforderung zu meistern.

00:13:17: also das ist unser Setting und das schenkt dann natürlich Durchhaltevermögen, Resilienz des Wortes.

00:13:24: heutzutage, es sind jeder Munde, das machen auch die Frauenprogramme schon immer die Menschen resilienter.

00:13:30: Es geht aber auch darum, Initiative zu ergreifen, etwas anzugehen, mutig zu sein, sich was zu trauern.

00:13:39: Es geht auch um Mitgefühl, um Empathie zu verstehen.

00:13:44: Wenn der andere ganz anders tickt, damit Schüller vielleicht mit dem er noch nie gesprochen hat und obwohl man schon ein paar Jahre im Klassenverbund ist aber eigentlich immer noch nicht so richtig was man dann noch zu tun hatte.

00:13:56: es geht um dadurch dass man sich nahe ist automatisch einen respektvollen Umgang mit den anderen zu gewinnen auch eine selbstverständliche Akzeptanz zu erreichen durch das gemeinsame Miteinander, durchaus auch Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit.

00:14:19: Und was ich noch nicht angesprochen habe, was aber zentral wichtig ist in unseren Programmen – die Trainer lassen ganz viel Raum für das eigene Erleben, aber dann folgt schon auch eine gemeinsame Reflexion.

00:14:35: also wenn ich vielleicht mein Klassenkameraden angepampt hat, spricht man durchaus in einer nächsten Runde beim Lagerfeuer darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt.

00:14:44: Also ohne das was vorgeben oder dass es der Trainer oder die Trainerin vorgibt sondern man lädt ein selber nachzudenken, ob's vielleicht nicht auch eigene Wege gebt und einen Schlüssel ist auch eine Selbstwirksamkeit zu erfahren was im normalen Leben oft fehlt und heute mehr fehlt als früher, dass sie sich einfach selber erfahren können.

00:15:12: Das ist dann wieder dieses Geschenk das man mit nach Hause nehmen kann.

00:15:16: Zielgruppe sind die Teenager, das sind die Pubertierenden, die eh so in der zwischen den Stühlen hängen Phase vielleicht auch sind.

00:15:25: Die Twents kommen noch mit dabei.

00:15:28: Im Laufe der Zeit oder Jahrzehnte hat sich das wahrscheinlich weiterentwickelt.

00:15:33: An wen richtet sich dieses Konzept, diese Erlebnispädagogik?

00:15:37: Und ja dann würde ich vielleicht über unsere Zielgruppen aktuell kurz berichten.

00:15:43: und zwar wir haben insgesamt um dem Hörer vielleicht so eine Idee zu

00:15:47: geben.

00:15:47: Rund Achttausend

00:15:49: Fünfhundert teilnehmende jährlich überwiegend Jugendliche Und der größte Teil sind tatsächlich Schüler und Schülerinnen, die im Rahmen ihrer Klassenfahrten zu uns kommen.

00:16:02: Das heißt wir sind auch außerschulischer Bildungspartner das heißt für alles was in einem forty-fünf Minuten Tag kein Raum bleibt.

00:16:11: es sind die Lehrerinnen sehr dankbar zu uns können und sind dann bei vielen Schulen tatsächlich fester Bestandteil.

00:16:19: Wir haben teilweise Schulen, die schon seit fünfzig Jahren zu uns kommen.

00:16:23: Wow!

00:16:24: Auch das sind schöne Jubiläen, die man dann feiern kann.

00:16:26: So eine enge, so einen langen Beziehung.

00:16:30: Definitiv.

00:16:31: Nein wir haben tatsächlich zu all unseren Kunden enge Beziehungen.

00:16:34: Ihr seid stark wachsend.

00:16:36: ich bin jetzt im elften Jahr dabei also wir sind damals mit so fünf und halb tausend Teilnehmern.

00:16:42: Also wir sind stark wachsen.

00:16:43: Die Nachfrage ist definitiv groß.

00:16:47: Schulen kommen oft mit ganzen Klassenstufen, deshalb macht das auch von den Teilnehmerzahlen tatsächlich

00:16:54: den größten

00:16:55: Anteil aus.

00:16:57: Wir haben

00:16:58: aber auch

00:16:58: sehr viele Auszubildende die mit ihren Unternehmen zu uns kommen und das schätzen sie natürlich sehr.

00:17:06: wenn sich die Gruppen neu finden am Anfang eines neuen Ausbildungsjahres Viele starten dann bei uns und schätzen das total, weil dieses gemeinsame Erlebnis verbindet, stärkt und schafft so eine Gemeinschaft.

00:17:22: Die dann wirklich über die ganze Ausbildung trägt, das bekommen wir sehr oft wiedergespiegelt.

00:17:28: Und wo natürlich der Teil der persönlichen Entwicklung eine große Rolle spielt.

00:17:33: Und trotzdem ist auch dort der Gruppenkontext auch sehr bedeutsam – auch eine Teamfähigkeit!

00:17:40: Also die Schüler-Schüllerinnen, die auszubildenden von Unternehmen.

00:17:44: Wir haben aber auch ganz tolle Projekte mit der Jugendhilfe?

00:17:47: Ah ja das ist auch eine schöne Kooperation!

00:17:49: Absolut

00:17:50: und das lieben wir... Das sind natürlich jetzt kleine Leuchtturmprojekte, die uns ersetzen, die wir sehr gerne haben und nur jetzt von den Teilnehmenden nicht die große Ansage sind.

00:18:02: Aber für uns selber ist es wichtig, dass die Jugendhilfen dort bei uns zu haben.

00:18:10: und dann gibt es Sonderprojekte von mit Pinky Kidscams usw.

00:18:14: also da gibt immer wieder, wir haben schon Programme gehabt mit trauernden Kindern und Jugendlichen und so weiter.

00:18:19: das sind dann ich sage mal alle unsere heiß geliebten Sonder Projekte haben wir Feriencamps, also sowohl im Winter als auch Pfingsten und Sommer können sich auch einzelne Teilnehmer anmelden für unsere Camps.

00:18:34: Was soll

00:18:35: das so?

00:18:35: Jugendgruppen von der Pfarrei oder so?

00:18:38: Ist man offen, wer es sich anmeldet?

00:18:40: Genau!

00:18:41: Das ist total offen.

00:18:43: Aber oft ist ja dann im Schulkontext wenn ich mit der Schule unterwegs aber auch in den Ferien hatten Einzelner die Möglichkeit sich für auch echt coole Programme anzumelden, dann machen wir immer expeditiv in den Alpen unterwegs.

00:18:56: Und tolle Programme, der in Schwangau ist.

00:18:59: In Schwangauer sind wir natürlich viel auf dem Wasser mit der Lage

00:19:03: direkt am See.

00:19:03: Das ist am Vorgensee.

00:19:04: Der wird damit eine

00:19:06: bezogen.

00:19:07: Ja von der nächsten Altersstufe!

00:19:09: Wir waren jetzt bei den Azubis dann auch ein bisschen älter.

00:19:14: aber auch die Ausgelernten, die auch schon ne Zeit im Berufsleben stehen oder ihren Mann stehen.

00:19:21: Auch Manager sag ich mal und Unternehmer also Genau, brauchen es dann wahrscheinlich auch besonders?

00:19:27: Richtig.

00:19:27: Und die fallen aufgrund von dem das wir nicht... Also diese sind jetzt nicht in den Anzahl der Teilnehmenden.

00:19:34: Die große Größe haben natürlich für uns auch wichtig.

00:19:36: Wir sind auch richtig gut im Manager-Training und das machen da natürlich sehr erfahrene Trainer, die denn auch ja in diesem Kontext einfach zu Hause sind.

00:19:49: aber auch dort sind Outdoor-Trainings natürlich absolut beliebt und gefragt

00:19:54: Ist das mit der Outdoor?

00:19:55: Das ist auch mehrheitlich.

00:19:56: Also es wird meist in die Natur gegangen, egal ob's Wetter schön oder weniger schön ist.

00:20:01: Aber

00:20:01: das ist wichtig!

00:20:02: Die Natur ist ein essenzieller Bestand.

00:20:04: Natürlich gehen wir nicht bei Gewitter auf den Seelen.

00:20:07: Nein, das

00:20:07: ist schon klar.

00:20:08: aber wenn jetzt hier

00:20:09: ... Wir mögen das auch, wir möchten auch bei Regen unterwegs sein.

00:20:15: wenn es regnet, wenn's kalt ist.

00:20:18: Weil die Natur natürlich ein sehr echter authentischer Lehrmeister ist.

00:20:21: Ja ja ich muss mich dem anpassen oder so Verhalten anziehen.

00:20:25: wie auch immer um das sich mit der Natur...

00:20:29: Das ist wesentlicher Teil unseres Tunes und das ist kein künstliches Setting sondern das ist echte Natur echtes draußen unterwegs sein und natürlich auch diese Prozesse passieren.

00:20:40: Aber ich habe die Akademie noch verschwiegen, wenn

00:20:42: man es so rauskommt damit?

00:20:44: Ja nicht dass wir.

00:20:46: da würde ich ungern zurückkommen wollen und meine Kollegen sagen die Akademie hast du nicht erwähnt!

00:20:52: Da wären sie nicht glücklich drüber.

00:20:53: also wir bilden natürlich auch Erlebnispädagogen aus und haben dann aber auch ja auch Elemente wie Wildniswissen usw.

00:21:02: Also gibt coole Sachen die man denn auch so besuchen kann

00:21:05: Outward Bound Allgäu in Schwankau vor Mangold.

00:21:09: Welche Aktivitäten gibt es da?

00:21:10: Da gibt's was in der

00:21:11: Gruppe im Team,

00:21:12: es gibt aber auch Solo Geschichten die natürlich auf das ganz was anderes dann auch abzielen von dem was ich mitbekommen und wo ich mich abstärken können.

00:21:23: Ja also eingebettet in ... Mit der In-der-Kleingruppe unterwegs zu sein gibt's auch Solos, da würde ich vielleicht später darauf eingehen.

00:21:31: Also so insgesamt gehts uns darum als expeditiv unterwegs zu sein.

00:21:37: Dieses Unterwegssein, das ist ein ganz zentrales Element von

00:21:41: Outward Bound Und

00:21:43: natürlich haben wir – ich habe es schon angesprochen, die Gipfeltour ist natürlich.

00:21:47: Die fehlt in keinem Programm.

00:21:49: Dann für uns sind wichtig die Hüttenübernachtungen.

00:21:52: Wir haben in Badem-Gleinwalzer Teil so eine dreihundert Jahre alte Hütte.

00:21:55: da gibt's keine Elektrizität.

00:21:58: Da steht die Katze auf dem Tisch und dann muss man selber Feuer machen.

00:22:01: Es gibt tatsächlich

00:22:03: Junge hier, die haben das noch nie gemacht!

00:22:05: Sie haben

00:22:07: noch nie selbst Feuer gemacht.

00:22:12: Womöglich, wenn wir dann doch ab und zu einen privaten Eigentümer haben der uns ein Biwak erlaubt auf seinem Platz.

00:22:18: Das ist

00:22:18: natürlich unbeschreiblich schön so eine nachtunterfreiem Sternenhimmel Und ne Bachbettur wo es erlaubт ist.

00:22:28: das sind einige unserer Aktivitäten

00:22:31: Aber da ist es auch handwerklich, es wird gestaltet Es wird auch etwas geschaffen.

00:22:36: Stichwort

00:22:37: Forkmusik

00:22:39: Ja, das tun wir auch.

00:22:41: Sie sprechen unsere Aktivitäten speziell jetzt im Sommer und da haben wir den Spanngau an.

00:22:49: Also dort sind wir mit dem Kanne Unterweg mit Standard-Petal aber sie spenden Plusbau an.

00:22:55: Plusbau ist eine schöne Aktivität in einer Gruppe die auch nur funktioniert wenn die Gruppe gut harmoniert.

00:23:03: Wenn die sich gut abstimmen Wenn zunächst mal jemand die Initiative ergreift, also die kriegen deine gewisse Anleitung und dann ist die Gruppe aber so sich selber ihrem Miteinander ihre Kommunikationsfähigkeit ihrer Fähigkeit sich abzustimmen.

00:23:21: Aber auch ihre Fähigkeiten überhaupt die Initiative zu ergreifen, aber auch Entscheidungen zu treffen.

00:23:27: Wenn fünf Leute die Idee haben, ich mach's so oder andere.

00:23:30: Habt ihr eine ganz andere Idee?

00:23:32: Sie einigen sich nicht auf irgendeine Lösung auf den Weg dann wird das kein Fluss.

00:23:39: Dann geht es nicht auf einen See.

00:23:41: Eine Gruppe ist vielleicht schon draußen und die anderen diskutieren noch ob sie es links- oder rechts machen sollen.

00:23:49: Oder wenn nicht die nötige ... Ich würde mal sagen Sorgfalt oder Energie Engagement dahinter ist, dann wird das Floß nicht so stabil dass man damit auf den See kann.

00:24:03: Also zum Schluss gibt es natürlich ein Sicherheitscheck und wenn der Trainer das nicht freigibt also wenn wir so'n bisschen ich sag's mal schlampik arbeitet oder nicht wirklich ganz beider Sache isst und die Seile richtig festzieht Dann ist das Flohs nicht stabil.

00:24:19: Man kann nicht raus auf dem See Und das ist quasi vielleicht ein gutes Beispiel zu beschreiben.

00:24:25: Das ist das, warum es geht.

00:24:27: Wenn ich jemand sage du musst die Seile festmachen, sonst ist es ganz anders als wenn ich erlebe.

00:24:33: okay, ich habe die Seilen nicht richtig festgemacht und komme jetzt nicht auf den See.

00:24:37: Das ist dieses direkte Erleben.

00:24:40: ok mein Verhalten hat eine Konsequenz.

00:24:42: Ich hab mich nicht abgestimmt.

00:24:44: dann aber auch zum Schluss natürlich ob das am Abend oder im nächsten Tag mit der Trainerin die Abstimmung, die Reflektion.

00:24:50: hätte ich denn Was besser machen können?

00:24:54: Aber das

00:24:55: wird das eigene Denken und das eigene Sprechen.

00:24:58: Und darüber sprechen wahrscheinlich auch angeregt,

00:25:01: weil... Genau!

00:25:03: Das war ein Beispiel.

00:25:06: einfach für eine Teamaktivität.

00:25:13: mit der kleinen Gruppe unterwegs sein, gemeinsam unterwegs sein bauen die Trinnerinnen sehr gerne auch Solozeiten ein wo man natürlich wirklich Räume hat, sich zurückzuziehen.

00:25:23: Die kriegen eine Aufgabe mit Thema drüber nachzudenken oder manchmal einen Brief an die Eltern zu schreiben oder ein Brief an sich selbst und denen dann viel später zugeschickt bekommt und selber da nochmals lesen kann.

00:25:38: Das sind sehr besondere, sehr rührende Momente und auch oft mit der anderen Träne im Auge.

00:25:45: das passiert durchaus.

00:25:47: Das Programm geht natürlich dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr.

00:25:51: Jetzt stehen wir mit einem Bein schon in den diesjährigen Sommerferien, da ist natürlich auch was da!

00:25:57: Find ich alle Angebote bei Ihnen auf der Homepage?

00:25:59: Absolut,

00:26:01: da finden wir auch jetzt speziell für die Einzelanmeldenden, das kann man sich wirklich schöne Sachen auswählen Sowohl Programme, Innenbergen aber auch Programme auf dem Wasser da.

00:26:13: Das ist die Vielfalt natürlich jetzt in dieser wunderschönen Bergwelt groß vorbei.

00:26:18: Wir sind hier im Allgäu und unsere Hauptstandorte sind im Süden.

00:26:21: Ich möchte aber doch nicht verschweigen dass wir tatsächlich bundesweit aktiv sind Und wir haben zwar ohne eigenes Haus Aber wir haben einen eigenen Standort auch in Dresden Und ich grüße auch mein Dresdner Team und von dort

00:26:39: aus

00:26:40: sind wir dann quasi an unterschiedlichen Lokalitäten aktiv, also ohne eigenes Haus aber natürlich mit Team und Material.

00:26:47: Team, auch das ist nochmals zum Schluss ein gutes Stichwort.

00:26:50: Es ist als eine große Kombo die da arbeitet.

00:26:53: Definitiv?

00:26:53: Also es sind nicht nur zehn Leute, die dieses ganze Wuppen, sondern nee!

00:26:59: Das fehlt

00:26:59: mir in Power da.

00:27:00: Absolut

00:27:01: ich habe und grüße auch ein tolles Team von vierzig Mitarbeitenden, vierzig Kollegen und Kolleginnen und rund so siebzig freie Trainer-Trainerinnen, die gerade natürlich alle unterwegs sind.

00:27:14: Ich sage danke für den Moment, für den Einblick in Outward Bound Allgäu mit einem Standort hier in Schwankau, Christine Mangoldschönder Sie da waren?

00:27:24: Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung!

00:27:26: Der

00:27:27: Allgähit Kaffee-Clutch wurde präsentiert von Den Lebensgestaltern stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik.

00:27:35: Dein ambulanter Dienst im Allgäusch für Pflege und Betreuung mit Zeit.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.