Wald. Holz. Zukunft. – Mit Hugo Wirthensohn
Shownotes
In Wald. Holz. Zukunft. spricht Hugo Wirthensohn, 1. Vorsitzender des Holzforum Allgäu e.V., mit Persönlichkeiten aus Forstwirtschaft, Holzbau, Handwerk, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Waldbewirtschaftung, der Werkstoff Holz, Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die Frage, wie Holz einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Zukunft unserer Regionen leisten kann. Authentische Gespräche, fundiertes Fachwissen und inspirierende Einblicke – für alle, die den Wald und das Bauen von morgen mitgestalten möchten.
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00:00:02: Der Allgäu-Hit.
00:00:02: Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein Ambulanterdienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:15: Heute geht's um den Werkstoff Holz.
00:00:18: Heute ist mein Gast Hugo Wirtensohn.
00:00:20: Er ist erster Vorstand vom Holzforum Allgäusch TV.
00:00:24: Schön dass Sie da sind Herr WirtenSohn.
00:00:26: Es kommt häufig auf das ich hier bin.
00:00:28: Haben sie mehrere Holtscheitel mitbracht?
00:00:30: Ich habe mich jetzt erst überlegt, aber man sollte immer auf solche Schneider kniebeln.
00:00:35: Es gibt ganz wehe böse Knie.
00:00:38: Das
00:00:38: ist doch so stimmt!
00:00:40: Was Holz fürs Allgäu bedeutet hat oder immer noch an Bedeutung, wie sich das Holzforum Allgau einmal formiert hat.
00:00:49: Das ist unser Thema in der nächsten Stunde.
00:00:51: Heute geht es ums Holz!
00:00:53: Um Holz in jeglicher Form, Farbe, Härte, Tiefwurzler, Flachwurzel.
00:00:59: Holz ist ja ein ganz großer Weiterbegriff.
00:01:02: Hugo Wirtensohn ist heute mein Gastar und sie sind Ehrenamtlich ist das ja Vereinstätigkeit, erster Vorsitzender vom Holzforum ALBAR-EV.
00:01:12: Aber sie sind eigentlich mit Holz groß geworden.
00:01:15: oder Holz ist ihr Lebensbegleiter auch gewesen?
00:01:19: Mehr oder minder aus Alpses?
00:01:20: Ja
00:01:20: sagen wir so.
00:01:21: ich stamm mir aus einer Landwirtschaft.
00:01:23: natürlich hatte diese Landwirtschaft auch in den Wald gehört dazu und ich war eine der wenigen landwirtschafts Menschen die dann auch Abitur gemacht haben und da ging es an Studieren.
00:01:37: Und beim Studieren wollte ich irgendwas Grünes machen, und da war die Frage Landwirtschaft oder Forst?
00:01:43: Und dann war viel die Entscheidung für ein Forst.
00:01:45: Also fürs
00:01:46: Dunkelgrüne!
00:01:47: Für dunkelgrünen wenn man immer so Fichten tannenwälder im Gegensatz zur Wiese aus Altosried sind sie
00:01:54: ja.
00:01:56: Schon immer
00:01:56: da... Ja aber jetzt rauskomme ich nie.
00:02:00: Nein, ich meine Immer schon.
00:02:03: Ja, ja genau.
00:02:04: Also richtig das Allbäuer Urgesteine kann ich auch so ein...
00:02:08: Ein eingeborener?
00:02:09: Ein eingebornener!
00:02:12: Da muss man ja heute nachfragen, heutzutag ist er fast nachfragt.
00:02:18: Was bedeutet Holz für
00:02:20: Sie?
00:02:21: Für mich ist es also ein sehr wichtiger Teil des Lebens und weil das selber ein Teil des Leben war oder ist habe ich versucht, dieses dann auch zu vermitteln und weiterzutragen.
00:02:31: Und alles was mit Holz möglich ist auch anzuleiern, anzuschieben umzusetzen und die Leute zum Überzeugen es gibt keinen wunderbareren Stoff der so dermaßen vielfältig ist.
00:02:42: Alles kann für alles einsetzbarisch also wirklich alles.
00:02:46: das gehen wir nachher noch vertief fast
00:02:48: alles nicht.
00:02:49: Es ist einfach ein Traumprodukt.
00:02:52: da kommt kein Industrie hin so ein Produkt überhaupt zu entwickeln.
00:02:56: Das kann nur die Natur
00:02:57: Das kann nur den Natur.
00:02:58: Und Gott sei Dank, kann vieles auch nur die Natur!
00:03:03: Ihr Weg ist also in Richtung Staatsforsten dann letztendlich gegangen?
00:03:07: Was sind's
00:03:07: da gerade?
00:03:08: Es gab fast keine anderen Möglichkeiten, weil damals gab es noch das Einheitsvorstand und da waren alle Förster im Endeffekt beschäftigt.
00:03:18: Wir waren zuständig für Staatswald, Kommunalwald oder Privatwald.
00:03:22: Dadurch kam ich zum Staat und ich hatte ein seltenes Glück dass ich dann sogar ins Vorstamt kämpfen kann und dann war ich wieder da.
00:03:30: Da waren sie wieder da, das ist ja quasi der Arbeitsplatz bei der Haustür gewesen?
00:03:34: Genau!
00:03:35: Haben Sie die Gegend eh schon wie Ihr Westentasche wahrscheinlich kannte gehabt?
00:03:39: Also die Wälder noch nicht aber dann...
00:03:41: Ja, wie groß war ihr vom Areal her oder?
00:03:47: Ich
00:03:47: war immer schon spezialisiert für den Privatwald, ich wollte mich mit dem Wald besitzen Austauschen oder auseinandersetzen.
00:03:54: Und der Sieger war ich für den Privatwald als Berater zuständig von Buchenberg über Wittensprach, Altersrit bis Diebmannsrit und Wildpulsrit.
00:04:02: Von der Fläche ist das wie?
00:04:04: Also es waren insgesamt viertausend Hektar Privatweit mit ungefähr auch Viertausende Besitzern.
00:04:13: Ist man da als beratende Funktion oder in dieser Funktion, was macht man damit?
00:04:19: Privatwaldbesitzer.
00:04:21: Aufklärung
00:04:22: wahrscheinlich auch?
00:04:23: Die fragen einen, wenn sie etwas wissen wollen.
00:04:25: Das ist das eine.
00:04:26: Was kann ich machen?
00:04:27: Geht es um Anplantungen, geht es um Durchforschung, gehts um Nutzung?
00:04:31: dann natürlich, wenn's Probleme gibt Käferbäume, Sturmschäden und solche Sachen.
00:04:36: also man ist einfach darum den Leuten Helfend zur Hand zu gehen, was gibt es für Möglichkeiten?
00:04:42: Oder wenn's um Förderung geht.
00:04:43: Was kann ich machen?
00:04:44: und da gibts an die in die Förderprogramme also das ganze um das ökologische Ökonomische um den Wald rum
00:04:52: Weil viele sind oder jetzt ist da gerade auch in Sachen Waldbesitz ein bisschen ein Generationswechsel.
00:04:58: Oft hat der Opa eben auch aus der Landwirtschaft raus, war ja Waldbesitzer oft mit dabei und das zwitscht dann jetzt auch grade?
00:05:06: Also
00:05:06: nicht
00:05:06: nach Generationswechseln.
00:05:08: Als ich damals anfing, da war ungefähr zwei Drittel der Waldbesitzer landwirte.
00:05:18: Ein Drittel Nichtlandwirte ist jetzt umgekehrt Also es sind vielmehr Nichtlandwirte und deswegen hat sich auch diese ganze Systematik weiterentwickeln.
00:05:28: Und dadurch gibt es jetzt überall diese Waldbesitzervereinigungen,
00:05:32: bei denen man
00:05:33: Mitglied sein kann.
00:05:33: Da war ich lange in der Vorstandschaft.
00:05:35: Ich war sogar einmal Geschäftsführer, ehrenamtlich auch um den Leuten dann Unterstützung zu geben gemeinsam einzukaufen, gemeinsam Holz zu machen, gemeinsam Holz zu verkaufen usw.. Das ist jetzt eine ganz wichtige Geschichte.
00:05:50: und sogar die Wälder in die Bewirtschaftung zu übernehmen, weil viele in den Städten, die jetzt da wohnen erstens mal keine Ahnung her haben vom Wald.
00:05:59: Keine Ahnung von der Arbeit!
00:06:00: Die Arbeit ist hochgefährlich immer noch
00:06:03: sehr hochgefählig und natürlich auch
00:06:05: körperlich.
00:06:05: Und viele wissen nicht immer mehr wo der Wald ist, wohin er gehört?
00:06:08: Auch das ja man hat dann von Opa oder Uropa Seite ist es immer weiter gekommen und gerade einen Waldbewirtschaften Fliegen?
00:06:18: Ist ja nicht so, ich habe ein Wald und der wächst das so vor sich hin.
00:06:21: Nein, nein, nein!
00:06:22: Da steckt schon viel Arbeit und auch körperliche Arbeit drin, dass der Wald sich so entwickelt wie er sich entwickeln soll.
00:06:29: Richtig.
00:06:30: Und dann muss man oft einmal gegen diese Irrmeinung ankämpfen.
00:06:35: Ich mache was Gutes, ich mach nichts mehr.
00:06:38: Das ist bei uns die Katastrophe weil wir haben keinen Urwald, wir haben einen Kulturwald.
00:06:43: Den gibt es seit zweitausend Jahren.
00:06:45: Seit zweitaußen Jahren ist der Mensch beschäftigt im Wald und tut was, macht den nutzt ihn oder tut ihn auch entwickeln.
00:06:53: Und da jetzt alles eng zum Stellen würde alles zusammenbrechen.
00:06:56: also das macht alles schlimmer.
00:06:58: ökologisch ökonomisch und auch von dem ganzen ganzen Umweltgefüge her wählt dann irgendwann Berichter zusammen Und wir brauchen den Mal da als Lunge.
00:07:07: Hier ist der Kaffee Glatsch, heute dreht sich alles um Holz, um Wald, um Fichte, um Kiefer und um Co.
00:07:15: Hugo Wirtensinn, mein Experte in Sachen Holz.
00:07:19: Erster Vorstand vom Holzforum Allgäu.
00:07:21: Beruflich waren sie ja mit Holz beschäftigt, haben ihr Wissen weitergegeben, waren in beratender Funktionen.
00:07:28: Seit wann sind Sie im Holzforumsallgäuer?
00:07:31: Also das Holzforum Allgäu wurde gegründet, im Jahr zwei Tausend Drei.
00:07:36: Ich war auch Gründungsmitglied und damals ging es einem den ersten Allgeuer-Holzbaubreis zum Veranstalten.
00:07:42: Das war sozusagen die Initialzündung Und der war damals in Memmingen und das hat dann so gut funktioniert.
00:07:48: daraus ist dieser Verein entstanden und das ist ein sogenannter Querschnittsverein wo er über das komplette Allgaui geht.
00:07:55: und querschnittes heißt die komplette Wertschöpfungskette ist da Mitglied von dem Waldbesitzer verbinden über die Säger, über die Zimmerer, über den Schreiner.
00:08:04: Über die Planer und über die Architekten.
00:08:07: Es ist auch EZ-Mitglied, es ist auch die Algor GmbH-Mittglied und der Biomassehof.
00:08:13: Also auch Energie!
00:08:14: Also quasi vom Ernten – wenn man da sprechen kann – von Baum-Ernten bis wieder zum Verbrennen also die komplette... Und
00:08:21: wiege bis zur Bade?
00:08:23: von der Wege bis zur Ware.
00:08:25: Das ist absolut richtig!
00:08:27: Sie haben Eingangs gesagt, Holz ist ein Allrounder.
00:08:33: Es gibt es kein zweites Mal.
00:08:36: Holz kann alles für alles zuständig und möglich Also auch zum Warmachen.
00:08:44: dann letztendlich, in dem ich mir eine warme Stube mache.
00:08:49: Vielleicht können wir das ein bisschen genauer noch aufdröseln?
00:08:51: Wenn Sie jetzt die Fichte nehmen... Die Fichte
00:08:54: ist wahrscheinlich der Nadelbaum oder hier
00:08:58: im... Die wurde immer schon genutzt weil sie von klein auf einsetzbar ist wenn es noch junge Stangen sind damals die Hönzer, die Pfeile Ja.
00:09:08: Die Gerüststangen, das waren schwache Hölzer.
00:09:10: Dann kamen das Grubenholz.
00:09:12: Man hatte hier ja auch oft einmal noch Werkbau gehabt.
00:09:15: Dann ging es an die Dachstühle und dann ging's an die Häuserbohnen.
00:09:20: also man konnte von klein auf mit der Fichte alles anfangen und alles was übrig war, konnte man dann auch zum Heizen nehmen.
00:09:27: aber so hat jeder Baum oder jede Holzart seine gewissen Eigenschaften.
00:09:31: Nämens zB die Esche.
00:09:34: Das waren immer die Stile von den Schaufeln War Esche.
00:09:38: Hartholz ist ... Hartholzer,
00:09:40: nehmens der Ahorn und die ganzen Wirtshaustische Ahorn.
00:09:44: Immer das sind die weißen Tische.
00:09:47: Nehmen's die Buche.
00:09:48: alle sitzen auf Buchstühlen in der Schule.
00:09:53: Stimmt natürlich auch diese verschiedenen Farben von den Hölzern?
00:09:56: Ja genau,
00:09:57: also nehmen es die Hein- oder Weißbuche.
00:10:00: Die war immer das Mittelpunkt von diesen alten Holzrädern Weil die so hart war, dass sie diese Reibung am besten ausgehalten hat.
00:10:10: Und weil die so hard ist heißt es ja auch HG-Buche und das gibt's bei uns ein Hagerwohnern nach.
00:10:16: Ein
00:10:17: Hager Wunder?
00:10:18: Ach doch, dann wird das abläutert!
00:10:20: Naja, also das ist auch das was so interessant ist.
00:10:23: oder nehmen wir zum Beispiel die alten Germanen haben ja keine Schrift gehabt.
00:10:28: Die hatten Ruhnen und das waren oft mal auch Stäbchen und diese Stäbchen hatten dann verschiedene Funktionen, die man so hinlegt.
00:10:36: Und diese Städtchen waren alle immer aus Buche.
00:10:38: Das war ein Buchensstäbchen.
00:10:41: Ja, Buchstabe!
00:10:44: Ach da ist ja ... das ist ja knuffig... dass jedes Holz auch anders gebraucht wird eben von der Härte her oder auch von den Eigenschaften.
00:10:59: Fichte ist der Allrounder unter den Bäumen, die wir hier auch im Algor haben.
00:11:04: Deswegen hat man sie hier so stark in den Vordergrund gesetzt und dann hundert Jahre später festgestellt da gibt es auch Probleme.
00:11:13: Das ist unser Problem in der Forstwelt.
00:11:15: Wir müssen jetzt was entscheiden, was mein Hundertjahr anweist ob's richtig oder falsch war.
00:11:20: Wenn
00:11:21: nur
00:11:21: Allroundern wenn dastehen das ist
00:11:23: auch nicht gut.
00:11:23: Manchmal mit dem Sturm, manchmal mit dem Käfer usw..
00:11:27: Weil eben gerade, wenn wir bei der Fichte noch ganz kurz bleiben.
00:11:32: Ist es ein weicheres Holz?
00:11:34: Ist das ein Flachwurzler?
00:11:36: Was sind die Eigenschaften von der Fichte?
00:11:38: Das ist eine Frage des Untergrunds.
00:11:39: Die Fichte ist flachwurtzler wo's zu feucht isch.
00:11:43: Wenn der Boden locker und offen ist geht sie auch runter.
00:11:47: Das ist immer der Rücklauf, dass sie fachwurstlerisch nö ist er nicht.
00:11:51: Aber sie wächst halt überall!
00:11:53: Deswegen hat man sie überall verwendet.
00:11:55: Und oftmals nicht an der richtigen Stelle.
00:11:57: Gerade Mord und
00:11:59: dann bleibt so flach.
00:12:01: Wie viele Baumarten gibt es eigentlich hier im Allgäu-Württenssohn?
00:12:05: Also
00:12:05: durchgezählt habe ich's nicht, aber mindestens zwanzig.
00:12:08: Zwanzig verschiedene.
00:12:09: Mehrheitlich Nadel oder Laufworn?
00:12:14: Die Fichte dominiert ganz stark.
00:12:16: was wir auch sehr viel haben sind Ahorn.
00:12:19: die Esche hat da gerade das Problem mit dem Eschensterben.
00:12:21: Das ist ein Problem.
00:12:22: Die Ulme hatte das Ulmensterben, aber sie holt sich wieder.
00:12:26: Die Buche nimmt zu und die Weißtanne nimmt auch wieder
00:12:29: zu.
00:12:30: Und aus diesen vielen verschiedenen Baumarten-Sorten haben Sie einen speziellen Lieblingsbaum?
00:12:37: Also mein Lieblungsbaum ist die Ulme und da sagen die Schreiner Röster.
00:12:43: Ein unglaublich hartes Zehes, aber auch farbiges Holz.
00:12:47: Geht es in den Rotbereich rötlich rein?
00:12:50: Ja
00:12:50: genau
00:12:51: richtig!
00:12:52: Sie sind ja Gründungsmitglied vom Holzforum Allgäu
00:12:56: e.V.,
00:12:57: seit Anfang an also mit dabei, vielleicht nochmals zusammengefasst für was hat man sich zusammengetan?
00:13:06: Wer da alles mit dabei ist vom Holzerzeuger bis hin zum Bearbeiter Planarhitekten ist diese ganze Kreislauf mit dabei.
00:13:16: aber der Hintergrund warum braucht es das alle an einem Tisch sitzen?
00:13:22: Also am Anfang war das Sinn und Zweck des Forums, dass man die Sache des Holzes offensiver und versucht öffentlicher zu vertreten, dass mehr in Holz gebaut wird.
00:13:33: Und das Holzform bündelt ja alle Kräfte darin und wir haben im Endeffekt zwei Funktionen.
00:13:39: zum einen ist es, dass mal diese Branchen zusammenbringt – die Einzelnen von Waldbesitz über Säger zu der Zimmerer unserem anderen, dass wir nach Außentönen also Kontakt mit den ganzen Politikern und dem Bauämtern, mit den Baugesellschaften, da sie mehr Holz verwenden.
00:13:55: Und das war das erste große Ziel und daran haben wir alles ausgerichtet und mir können es mittlerweile sagen, dass die Holzbauquote in der Zeit sich jetzt im Allgäu schon verdoppelt hat.
00:14:08: Das wäre jetzt meine nächste Frage, nämlich auch gewesen.
00:14:11: Was sich diesbezüglich im Bau mitholz wie die Entwicklung war?
00:14:17: Also unser größter Erfolg was wir bisher hatten das war dieses dass wir den damaligen Geschäftsführer von Sozialbau überzeugen konnten, dass er diesen Holzbau in Dingers oben aufstellt.
00:14:30: Ja das war ein großes Projekt ist ja auch von den Reaktionen oder auch vom Entstehen her auch außerhalb vom Allgäu mit Begleitet quasi worden, das ist schon so ein Fahrzeigeprojekt.
00:14:41: Wir
00:14:41: haben noch immer versucht ganz von Anfang an, gerade mir von der Forschzeit, wir waren ja oft auch sehr stark in der ... Ich war Gemeinderat, mein Kollege war es im Wildprozrit und wir haben gesagt als Gemeinderatsmusee schauen dass man Holzbohr ins eine Gemeinde verfügt.
00:14:55: Im Wildprozedit war's dann die Schule und die Garage und im Altersrod war sie freilichtige Bühne.
00:15:02: Auch das ein Paradebeispiel, wie schön Holz irgendwie umgesetzt oder gut man Holz nutzen kann.
00:15:10: Ja genau
00:15:11: und jetzt geht es eigentlich darum die nächste Stufe ist dieses dass man Kooperationen versucht zu bilden also diese Zusammenarbeit zu verstärken um auch größere Holzballumina stemmen zu können.
00:15:26: Das ist dann eine Geschichte, wo unglaubliche Zukunft hat.
00:15:30: Weil es geht jetzt ja bei den Städten um Nachverdichtung und Aufstockung – das geht nur mit Holz!
00:15:36: Weil's so leicht ist schon wenn man so einen hohen Vorverteckungsgrad hat.
00:15:41: Das haben Sie vielleicht schon gemerkt?
00:15:42: Sie fahren in der Früh zum Arbeiten, kommen abends heimsteht daheim.
00:15:46: Ja!
00:15:48: Das kennt man.
00:15:49: oder man fährt doch orte durch, was weiß ich einmal im Monat und plötzlich ja.
00:15:54: Ist diese Holz-Fertigungsbauweise auch so ein Bau in der Zukunft?
00:16:00: Absolut!
00:16:01: Der große Vorteil ist diese Möglichkeit der Vorfertigung.
00:16:05: Das heißt das geschieht ja innerhalb der Firma.
00:16:08: D.h.,
00:16:09: den Miet mehr
00:16:10: auf dem Bau.
00:16:11: Und dann fahre ich halt dann in die Früh hin und stelle es auf also das Arbeitsbelastung, Arbeitszeit her und von der Arbeitsumgebung ein Riesenvorteil.
00:16:21: Und wie heißt es dann damit?
00:16:22: eine Langlebigkeit von so einem Haus?
00:16:25: Also wenn Sie die norwegischen Stabköhren anschauen, das fucht sie hundert Jahre alt komplett aus Holz.
00:16:32: Wenn Sie diese acht Stück Köhren Istanbul anschauen sind das Holz.
00:16:38: Man kann das gut machen, das Problem ist das einzige man kann beim Holz Fehler machen Und die Fehler sind dann das Problem.
00:16:46: Es gibt immer diese Vorder- und Rückseite.
00:16:48: Genau,
00:16:49: ja!
00:16:51: Oder die zwei Seiten eines erschwertet?
00:16:53: Wenn Sie jetzt gerade sagen, wenn man was falsch machen könnte... Was kann man falsch machen?
00:16:57: ist es dann auch, wenn Bäume zum falschen Zeitpunkt irgendwie geschlagen werden noch zu viel Feuchtigkeit und Flüssigkeit drin haben?
00:17:05: Es
00:17:05: gibt schon diese Möglichkeit, weil man die Zeit hat, wenn wir auch diese Muse hat das Holz nach diesen Mondzeichen zu schlagen.
00:17:13: Das auch was bringt, aber in dieser jetzigen Zeit wo wir so viel Holz benötigen keine Chance, dass es auch diese künstliche Druckung und alles gibt.
00:17:21: Es wäre sonst nicht mehr möglich.
00:17:22: die Menge Herz um ihn.
00:17:24: Aber wir haben eine Untersuchung gemacht mit dem Holz.
00:17:26: warum?
00:17:27: Welche?
00:17:27: Und zwar wieviel Wald gibt es im ganzen Allgäuern und wievau wächst nach und wie viele nutzen wir also es wachsen im Jahr bei uns eins Komma sechs Millionen Kubikholz zu Und jetzt kommen wir zwei Millionen, nutzen wir.
00:17:42: Also da sieht man das was nachkommt wird.
00:17:45: mehr als dass.
00:17:47: es wäre nämlich auch eine Frage von mir gewesen weil es dauert natürlich auch Zeit bis er Baum die Größe hat um dass ich sage ich kann ihn in die weiter Verarbeitung überhaupt in diese Verarbeitungen ja ernten oder schlagen?
00:18:01: Wir haben das Problem dass wir zu viel Altholz haben.
00:18:04: wir müssen einschlagen weil der sonst so alt wird gerade im Privatwald.
00:18:09: Aber was ich noch sagen wollte, wir haben mal abgefragt wie viele Baugenehmigungen im ganzen Allgäu jährlich gemacht werden.
00:18:16: Das waren Viertausend Fünfhundert Baugenehmigung.
00:18:19: wenn man
00:18:20: alles
00:18:20: zu hundert Prozent in Holz bauen würde das ilisorisch ist aber es sind nur so.
00:18:24: eine Zahl benötigt mehr fünfzig Prozent des Zuwachses
00:18:29: also nur so
00:18:31: als zahl.
00:18:31: wir könnten alles in holz bauen und hätten trotzdem immer noch zu viel Holz.
00:18:38: Ja, elfter August haben wir der Holztag.
00:18:40: Es gibt auch der Allgäu-Tag, der Holztag und der Energietag.
00:18:43: So!
00:18:43: Das haben wir jetzt einmal vorausgeschickt.
00:18:45: Jetzt gehen wir auf dieses Datum in den Augusten.
00:18:48: Wir katapultieren uns in den August.
00:18:50: Da präsentiert sich das Holzforum Allgaui.
00:18:55: Es muss man das genauer sagen – der Holzdag.
00:18:57: Ach so ja.
00:18:58: Und das machen wir seit ein paar Jahren.
00:19:00: Machen wir an der Allgräuer Festucht den Holztage wieder im Kornhaus.
00:19:05: Da ist ja immer zuerst der Allgäu-Tag, dann kommt der Holztag und der Energietag.
00:19:09: Und da greifen wir Themen auf dieses Rundumsholz.
00:19:12: Letztes Jahr war zum Beispiel der Professor Schellenhuber da – da ging es um Klima!
00:19:17: Das möchten wir heuer weiterspielen.
00:19:18: Heuer kommt die Prof.
00:19:20: Annette Hafner, die damals dieses Holzförderprogramm von Theo München ausgearbeitet hat, was so gut ankam, dass das die Bayerische Region gleich wieder einstampfte, weil's zu viel Geld weg war auf die Schnelle.
00:19:33: Die erklärt uns etwas, wie man richtig gut ökologisch nachhaltig baut mit diesem Baustoffholz.
00:19:40: und dann haben wir einen Coach.
00:19:42: Oh!
00:19:43: Ja der wird interviewt und zwar es geht darum... Wir wissen alles vom Klimawandel.
00:19:48: Wir wissen all das was auf uns zukommt.
00:19:51: Warum tun wir nichts?
00:19:54: Großes Wahrgezeichen.
00:19:55: Warum
00:19:55: tun mir nichts?
00:19:56: Warum geht's nicht weiter?
00:19:59: Weil letztes Jahr Damal ich Oberbürgermeister Thomas Kiechle, der dann gesagt hat, dass man viel stärker mit Holz was macht.
00:20:06: Daraufhin waren wir nämlich beim Bauamt an der Stadt in der Stadt.
00:20:09: Ja klar sind sie für Holz
00:20:11: aber
00:20:12: immer das Gleiche.
00:20:13: und jetzt machen wir es eurer Mal.
00:20:14: zum Thema Was sind eigentlich diese ganzen Emschwellen?
00:20:18: Es wird immer ganz einfach begründet zu teuer.
00:20:21: Ist einfach zu teur!
00:20:22: Und das ist billig und das ist so einfach.
00:20:25: Das ist die Antwort, die man auf den Tisch kriegt.
00:20:27: Die kann man so nicht stehen lassen!
00:20:29: Holz hat ja grundsätzlich schon strahlt ja eine gewisse Wärme aus.
00:20:34: Ist ja eigentlich
00:20:34: für...
00:20:35: Gut im Innenausbau ist Holz ja schon immer auch in der Verwendung gewesen aber das ist was Heimeleges.
00:20:40: Es riecht dieser Duft auch von Holz?
00:20:43: Genau.
00:20:44: Also es ist so.
00:20:45: ich war früher mit Studenten und Kollegen meiner Frau Mediziner auf der Hütte Ja wunderbar, ist das schön Aber das könnt ihr doch heim auch haben bei euch Ah, ich weiß nicht.
00:20:55: Also diese komischen Schwellen oder diese Blockaden die noch da sind das ist mit der Arbeit von uns diese Blockade so durchbrechen und einfach mal aufzubrechen und mal zu schauen wo ist eigentlich das Problem?
00:21:09: also ich lasse es nicht mehr gewählten wenn man was beim Allgäu immer sagt ob Maler zu tun
00:21:14: Das gilt nicht mehr.
00:21:15: Genau!
00:21:18: Ist es auch ein guter Tag oder ein gutter Anlass, wo auch jemand, der jetzt so wie ich kein Wald besitzt aber vielleicht die eine oder andere Frage auch ganz niederschwellig mit euch in Kontakt kommt hat?
00:21:30: Mal das fragen kann was sie mir vielleicht sonst nicht traut zu fragen.
00:21:33: Logisch, das hoffen wir ja.
00:21:34: Ja
00:21:35: klar.
00:21:36: Seit wieviel Jahren gibt's diesen Holztag?
00:21:38: Der hat sich ja auch schon etabliert.
00:21:41: Ich glaube, das sind schon zehn Jahre mindestens.
00:21:43: Wie ist so das Feedback der Resonanz von außen?
00:21:47: Also es ist so... Großteilens kommen meistens immer die Leute vom Holz.
00:21:51: Ja gut in erster Linie!
00:21:54: Mein Effekt ist auch ein Treffen, dass ich auch in Zusammenkommen bin
00:21:58: und dann Austausch halt auch hier.
00:22:01: Wir versuchen's schon immer ein bisschen öffnen.
00:22:03: also das wäre ja
00:22:04: Öffentlich, ja.
00:22:05: Man
00:22:05: muss sich halt anmaltert, dass man wissen will wie viel das kommt und ungefähr.
00:22:08: Aber es kann auch jeder kommen der nicht angemeldet ist, ich bin ein Problem.
00:22:11: Und der auch etwa aus der Branche kommt?
00:22:13: Ja!
00:22:13: Das wäre uns ja am liebsten.
00:22:15: Wir möchten ja Augen- und Ohren öffnen für das ganze Thema
00:22:19: oder da so wundervitze Geleite reinkommen die Fragen, die einem Löcher in den Bauch fragen.
00:22:24: Ne, jederzeit, wenn ihr froh.
00:22:27: Sie haben mir das nur gesagt, bevor es losgegangen ist.
00:22:31: Mit uns zwei beide hier mit dem Kaffen-Kaffeeklatsch.
00:22:36: Hier im Allgäu haben wir die höchste Fichte von Bayern und Deutschland.
00:22:45: Das
00:22:45: war schon nicht sogar von Deutschland, ja?
00:22:46: Das ist also über fünfzig Meter hoch.
00:22:50: Wahnsinn!
00:22:53: Was kann ich als Vergleichshöge nehmen, um das zu sagen, ah ok da oben sind wir.
00:22:58: Zum Beispiel über den Kürtturm
00:22:59: von St.
00:23:00: Michael?
00:23:00: Ja vom St.
00:23:01: Michael.
00:23:02: Das sieht man
00:23:03: ungefähr wie hoch es ist und die sind dann über zweihundertfuchzig Jahre alt.
00:23:08: Eigentlich fast so schade, dass man sowas nochmal wegmacht.
00:23:12: Man macht meistens nicht mehr.
00:23:14: Es kann auch keiner mehr sägen, die sind so stark!
00:23:17: Ja, Durchmesserumfang.
00:23:18: Genau gerade
00:23:20: so.
00:23:20: die stärkste Säge kann einen Meter zwanzig Durchmessersägen
00:23:23: also weniger als ich bin ein sechsersechsicher Meter
00:23:28: und sie haben zwei Meter oft mal durchmesser da geht nichts mehr
00:23:32: da geht nix mehr.
00:23:33: das sind ja auch tolle Zeitdenkmäler
00:23:36: Absolut.
00:23:37: Wenn die Bäume sprechen könnten, was sie alles erlebt haben in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten, da hätten einige Geschichten rauskommen... Wo steht die?
00:23:47: Darf man die sagen?
00:23:48: Ist die irgendwie so dass man sagt?
00:23:49: Das sind eben im Staatswald in Eschach langdobel und dann geht es aber noch im Westdeutscher Jauber diesen Tenten weil dann gibt's auch noch so große Bäume.
00:23:59: Das sind die dann irgendwie auch so unter besonderer Obhut von den Staatsförstern, dass man da natürlich nichts macht.
00:24:06: Ja klar!
00:24:07: Da wird schon aufgepasst.
00:24:10: Dann sage ich ganz lieben Dank fürs Dasein und fürs Mitnehmen in die Welt des Holts, in der Welt des Holzforum Allgäu-EV.
00:24:19: sagen wir gerade nochmal zum Schluss verwirrten Sohn den Termin vom Holztag im Rahmen auch der Allgääuer Christoph.
00:24:25: Das ist der Elfte-August-Dienst-Tag also nach dem Allgäus-Tage Vormittag zum Zähne und anschließend geht's auf die Verstuhe.
00:24:33: Danke für das
00:24:47: sein!
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