Selbstbestimmt älter werden – Alice Kunesch-Andree im Gespräch

Shownotes

Wie können ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben? Darüber sprechen wir mit Alice Kunesch-Andree, Quartiermanagerin für Senioren in Waltenhofen. Sie berichtet von ihrer Arbeit, den häufigsten Anliegen älterer Menschen, den Herausforderungen des Älterwerdens und den Unterstützungsangeboten vor Ort. Außerdem geht es um die Rolle von Angehörigen, Einsamkeit im Alter und die Frage, wie seniorenfreundlich ländliche Regionen heute sind.

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00:00:01: Der Allgäu-Hit.

00:00:02: Kaffeeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik.

00:00:09: Dein ambulanter Dienst

00:00:10: im

00:00:10: Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

00:00:14: Heute stehen im Kaffeeklatsch, ich formuliere es mal so.

00:00:17: Ein bisschen die älteren mit Menschen.

00:00:19: Herzlich willkommen Alice Kunisch-André!

00:00:22: Schön dass Sie da sind.

00:00:23: vielleicht ein zwei

00:00:25: Wörter

00:00:26: für Ihre Funktion in Weißenrufen denn heute geht's um die ältere Bevölkerung in Weßenrufen.

00:00:32: Ja schönen guten Morgen.

00:00:33: mein Name ist Alice Kunish André.

00:00:35: Ich bedanke mich für die Einladung heute und die Möglichkeit über das zu sprechen.

00:00:40: war es nicht seit nun fast drei Jahren Macher?

00:00:42: Ich bin sozusagen der Kümmerer vor Ort und ich glaube, darauf können wir heute noch eingehen.

00:00:48: Das Gäste heute Herr Alice Kunisch-André.

00:00:50: Ich sage es jetzt mal so Quartiermanagement Waltenhofen das hört sich schon sehr bürokratend deutsch an.

00:00:57: diese Begrifflichkeit vielleicht in einfachen Worten mal erklärt was ist denn ein Quartiers Manager?

00:01:03: Und wie sind Sie auf diesen Posten gekommen?

00:01:07: Ja Also die Sperrigkeit des Begriffs, muss ich sagen ist das erste Hindernis in der täglichen Arbeit.

00:01:15: Ich persönlich definiere es eigentlich als kümmerer vor Ort für Der Begriff selber kommt vom Bayerischen Staatsministerium.

00:01:35: Das

00:01:35: kann nur aus München kommen, weil das was ich mache war eine Idee des Bayerischen Staatsministeriums für Familienarbeit und Soziales.

00:01:45: Und es war der Gedanke, dass die Strukturen in den Gemeinden seniorfreundlicher Sprich letztendlich auch generationenfreundliche werden sollten.

00:01:54: Und ich persönlich mir ist es lieber zu sagen der kümmere

00:01:56: vor Ort, der Ansprechpartner,

00:01:58: derjenige, der im Endeffekt die Anlaufstelle ist Beratung macht Begegnungen organisiert oder auch Unterstützungsleistungen macht

00:02:07: kümmerer.

00:02:07: Ich finde das eigentlich auch ein schönes, ein sympathisches Wort!

00:02:10: Das ist so ein Wort, so einen umarmen Wort irgendwo was weich ist, was warm ist man fühlt sich geborgen.

00:02:15: also rein schon von der Formulierung her sie sind...das darf ich auch noch dazu sagen die erste Quartiersmanagerin oder Kümmererin im Landkreis Oberalber gewesen.

00:02:27: Das ist korrekt?

00:02:29: Ich bin als Erste hier eingesetzt worden.

00:02:31: Die Grundsatzidee hatte das Ministerium schon in den nineteenhundert, ja, die letzten achtzehn-neunzehn.

00:02:39: nur leider kam es dann zum Erlegen durch Corona kurz darauf und somit ist alles wieder ein bisschen verschoben worden.

00:02:45: ich kann inzwischen aber zwei weitere Kolleginnen im Allgäu im Oberallgäuer begrüßen einmal in Durach und Aldus Riedt und ich muss sagen die gemeinsame Arbeit macht er sehr viel Freude

00:02:56: Im Ostallgau.

00:02:57: wir haben Zuvor, bevor die Stunde gestartet ist ganz kurz gehabt.

00:03:01: Im Ostallgäu ist das schon ein bisschen mehr etabliert.

00:03:04: Qualitätsmanagement kümmerer

00:03:06: Korrekt, das ist so.

00:03:07: Im Ostallgäu sind derzeit schon sechzehn im Einsatz.

00:03:11: Es ist halt so.

00:03:12: jede Kommune hat die Möglichkeit noch der Zeit sich dafür zu bewerben Zwar bis Ende zwutausend achtundzwanzig.

00:03:20: Das Projekt wird weiter gefördert vom Ministerium.

00:03:23: Aber man muss sich halt Bewerben ein Konzept entwickeln und sich auf den Weg machen Und ich denke dieses Auf-den-Weg-Machen Ist ganz ganz wichtig.

00:03:31: Wir sprechen immer von Veränderungen von Demografie, von Generationen lauter Schlagwörter.

00:03:38: Was mir jetzt persönlich auch wichtig ist, dass wir das alles miteinander

00:03:41: verbinden.".

00:03:43: Also wie wenn drei Generationen in einem Haus wohnen?

00:03:48: Die Übergänge sollen eigentlich gar nicht bemerkbar sein.

00:03:51: Das soll alles, eben allen soll das wirklich geschmeidig auch gemacht werden.

00:03:56: Wie sind Sie dann quasi diese Kümmerin geworden?

00:04:00: Es ist ein Förderprogramm.

00:04:05: Die Kommune, also in dem Fall ja Waltenrufen hat dafür etwas ausgearbeitet.

00:04:10: Ein Konzept und ist dann an den Freistaat Bayern weitergereicht.

00:04:13: Und dann gab es von München aus, Salopp formulierte mal den Daumen nach oben und hier we go!

00:04:19: So sieht's aus.

00:04:20: Also generell heißt Essela die Abkürzung für dieses Projekt vom Ministerium das heißt selbstbestimmt leben im Alter und alles was dazu gehört sollen wir fördern und versuchen in die richtigen Bahnen zu bringen.

00:04:33: Dieses Konzept ist in jeder Gemeinde übrigens unterschiedlich.

00:04:37: Das wird dann erarbeitet, in Zusammenarbeit mit der AFA für Sozialplanung

00:04:42: die

00:04:42: dort die Kommunen unterstützt, Workshops mit den Bürgern durchführt was auch im Walten-Hofen stattgefunden hat um halt erstmal festzustellen wo sind die Schwerpunkte.

00:04:51: und das reicht dann für die Fördermittelbeantragungen ja und dann go!

00:04:59: Und dann go und waren Sie bei der Konzeptentwicklung da schon mit dabei?

00:05:04: Oder ist das irgendwie, wie ist es passiert dass sie quasi die erste Frau in diesem Kontext sind, die man anspricht.

00:05:12: Das Netzwerk,

00:05:13: was Sie erstellt haben.

00:05:14: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, ich glaube, dass ich das bin vielleicht für mich Glück gewesen, für die Gemeinde mal sehen, wie sich das empfindet.

00:05:24: Ich bin über eine Anzeige der Gemeinde Waltenhofen gestolpert und zwar war das im Februar, zwanzig dreiundzwanzig.

00:05:31: Und da war eine Stellenausschreibung und dann habe ich eine Woche überlegt und habe gedacht, machst du das?

00:05:37: Eigentlich liegt die Organisieren und solche Dinge.

00:05:41: Mir liegen vor allen Dingen Menschen am Herzen.

00:05:42: Das ist mir ganz wichtig!

00:05:46: Man muss Menschen mögen um das machen zu können.

00:05:49: Ich hab mich beworben, bin dann vor dem Gemeinderat gekommen.

00:05:53: Die passt zu uns.

00:05:55: Und so bin ich seit September zwanzig, dreihundzwanzig in Waltenhofen.

00:05:59: Hier ist der Kaffee Klatsche am Montag zu Gast Alice Kunisch-Antrieg.

00:06:03: Kümmerin!

00:06:04: Das gefällt mir sehr gut in Walton Hofenseit.

00:06:09: Um das nochmals offiziell zu nennen, Quartiersmanagerin.

00:06:13: Damals auch die erste Quartier-Managerin im Oberallgäu.

00:06:18: Jetzt hat die Kommune quasi dieses Förderprojekt oder diesen Fördertopf anzapfen können.

00:06:24: Da bekommt die Kommunewas, dann hieß es zu ihnen so jetzt mach mal du bist jetzt die zentrale Stelle und guck erstmal ja in welche Ecke geht es?

00:06:34: Was ist denn schon vorhanden?

00:06:35: wie kann man das bündeln?

00:06:36: Wie kann ich irgendwie Wahrscheinlich erst mal sagen, hallo Leute hier bin ich.

00:06:40: Mich gibt's und dieses Amt

00:06:42: auch!

00:06:44: Sie haben es ganz toll auf den Punkt gebracht.

00:06:46: so erging ist mir.

00:06:48: Es gab ein Konzept mit Eckpunkten was den Bürgern in der Gemeinde wichtig war.

00:06:53: So, und da stand ich nun dann mit meinem Latein.

00:06:56: Waltenhofen selber ist ja eine Flächengemeinde wie wahrscheinlich alle Zuhörer wissen.

00:07:01: Und jede Ort hat einen eigenen Verein, eigene Organisationen sind Vereinigungen wie über fünfzig in Martinzell oder Waltenhoven es sind Hausfrauenverbünde kirchliche Vereine.

00:07:13: Ein ganz wichtiger Verein zum Beispiel der Gemeinde Waltenhof und sehr hilfreicher ist der HZH, der an der IG Oma verankert ist.

00:07:21: Nun ja aber wir haben dann Niedersondhofen Oberdorf und rundundund.

00:07:24: Meine erste Aufgabe war so viel wie möglich Termine zu bekommen bei Veranstaltungen, bei Kaffeeveranstaltung wo ich einen kleinen Vortrag halten konnte, zu sagen das bin nicht, dass würde ich gerne machen.

00:07:35: bitte sagt mir was ihr möchtet, was ihr braucht?

00:07:39: Was ich kann werde ich tun.

00:07:42: Ich brauche das

00:07:42: Feedback.

00:07:43: Und es ist ganz, ganz wichtig und ins Bewusstsein von allen zu kommen.

00:07:47: Da isst jemand der sich um uns kümmert, der vielleicht das oder des

00:07:50: aufgreift.".

00:07:52: Wie ist denn da die Altersstruktur in Waltenhofen?

00:07:54: Ist mehrheitlich der Anteil über, was sagt man da ü- sechzig?

00:08:00: Also es sieht so aus... Der Anteil der Waltenhofener ist tatsächlich absechzig aufwärts sind etwas mehr als dreitausend Bürger in der Gemeinde, von zehntausend Einwohnern.

00:08:10: Das wird häufig

00:08:11: unterschätzt.

00:08:12: Dazu gehören natürlich auch die jüngeren Senioren, die wir haben und dann die Mittelalten und die Hochaltrigen.

00:08:18: Ja das ist so gestaffelt?

00:08:19: Ja

00:08:20: es ist sogestaffelt tatsächlich.

00:08:22: Hochaltrig wird man über achtzig sein ja.

00:08:25: Die Jüngeren sind oft noch sehr aktiv und sehr hilfreich und ich muss sagen dass es ein unerschöpfliches Potenzial an Ehrenamtlichen.

00:08:32: wenn nicht die See kriege ich Schierherzchen auf den Augen.

00:08:38: Aber Ehrenamt ist heute ein ganz, ganz wichtiges Thema.

00:08:41: Das

00:08:41: ist ohne Ehrenamtswürde?

00:08:42: Ganz viel ist gar nicht

00:08:43: passieren können!

00:08:45: Und da habe ich gedacht man du brauchst Unterstützung.

00:08:47: die Gemeinde ist so groß und wir haben in Waltenhof einen Seniorenbeirat.

00:08:52: das war eine der ersten Aktionen die ich in Gang gesetzt hab.

00:08:57: also bei uns ist ein ordentlich gewählter Senioren Beirat aktiv und ich muss sagen eine wundervolle Unterstützung in der Gemeinde und sie sind echt toll.

00:09:06: Das ist ähnlich wie so Jugendparlamente, gibt es ja auch in den Kommunen wo man sagt achja die Jugend hat andere Bedürfnisse als jemand der jetzt schon fest im Berufsleben steht vielleicht eine Familie gegründet hat.

00:09:19: Den jugendlichen fehlt's manchmal an Treffpunkten und vielleicht irgendwie Räumlichkeiten wo man auch mal die Mucke richtig laut drehen kann.

00:09:27: Wie ist das bei dem Seniorenbeirat?

00:09:30: Die haben natürlich andere bedürfnisse als die Jugend aber was sind so die Hauptanliegen?

00:09:36: Also der, unser Seniorenbeirat hat sich am Anfang erst mal ganz unterschiedlich zusammengesetzt vom Alter und so vom Wesen.

00:09:46: und hat sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt wie sonst überall auch.

00:09:50: Und jeder findet dort inzwischen so seine Nische, wir haben zum Beispiel solche Sachen die Kaffee klatscht teilweise eingeführt jetzt ein Heugarten.

00:09:57: Ein anderer wiederum ist spezialisiert auf Bastelarbeiten, Gratwollsarbeiten oder Eisenbahn.

00:10:02: Der nächste geht so ein bisschen mehr in die politische Richtung.

00:10:05: Die andere formuliert die Anträge dem anderen fallen Barrierefreiheiten Oder da müsste eine Parkbank hin und einen Antrag eingereicht.

00:10:12: Also es ist eine tolle Community mit Ihnen zu arbeiten und inzwischen entwickelt sich da auch immer mehr.

00:10:19: Am Anfang ein bisschen vorsichtiger, aber jetzt muss ich sagen sind sie schon tolles tragendes Element.

00:10:24: und Beispiel wir haben den Senioren bereit mit zwei Sprechern ist einer Sprecherin und einem Sprechern.

00:10:30: Wir wollten alle gleichhalten, ja?

00:10:33: Und wir haben weitgehend auch aus fast jedem Ortsteil jemanden dabei damit auch da ein bisschen Gemeinschaft entsteht.

00:10:39: Und der Spreche unseres Seniorenbeirats ist zum Beispiel den Zwischen der Vorsitzende des Landes Seniorenverband Bayern und er ist inzwischen der Vorsitzer der Landesarbeitsgemeinschaft der deutschen Seniorenverbände.

00:10:56: Morgen ein Kongress in Berlin steht.

00:10:58: Da kann man noch richtig Karriere machen bei Ihnen im Ort?

00:11:01: Kann man ja!

00:11:03: Wahrscheinlich gerade auch mit diesem Seniorenbeirat, dieser Austausch dieses Sprechen Kommunikation im Dialog sein und dann merken ach ich kann meine Ideen, meine Wünsche der Aktivjahr mit einbringen.

00:11:15: Ich glaube das ist ein gutes Fundament.

00:11:18: Absolut muss sich Ihnen ganz ehrlich sagen Das kann ich jedem empfehlen es in seiner Gemeinde in Angriff zu nehmen.

00:11:24: Ja, es ist auch da wieder ein bisschen.

00:11:27: Man muss ein bisschen ziehen und machen, weil sie müssen erstmal Kandidaten finden.

00:11:32: Dann wissen Sie auch die Gemeinde motivieren das welche kommen zum Wählen.

00:11:36: Das haben wir alles im Rathaus abgewickelt.

00:11:39: Wir haben damit runde Tische einberufen.

00:11:41: Es findet fast jedes Jahr einer mit Themen statt worauf wir hinarbeiten.

00:11:46: Und das ist ohne die Unterstützung könnte ich das alleine überhaupt nicht schaffen?

00:11:50: Weil einen Großteil meiner Arbeit ist wirklich Kommunikation

00:11:53: Kommunikation, ein Netzwerk aufzubauen quasi aus dem Nichts.

00:11:58: Ich meine im Posten gab es hier davor auch gar nicht.

00:12:00: Das ist wirklich mal Fundamentarbeit von ihrer Seite und so trinkt ja schon ein bisschen durch die ersten Früchte.

00:12:08: Die dünnen Pflänzchen kommen so langsam aber sicher durch den Boden.

00:12:13: Aber dreiundzwanzig haben sie angefangen jetzt sind wir sechsundzwantzig.

00:12:16: also da ist schon viel Muskelkraft, viel Schweißarbeit.

00:12:21: Viel Nervenarbeit ihrerseits an Investitionen auch gewesen?

00:12:25: Das stimmt und im Moment läuft das Projekt noch bis Herbst.

00:12:30: zwanzig siebenundzwanzig und das wird sich dann entscheiden ob es weitergeht weil die Förderung ausläuft und wie wir alle wissen Die Kommunen sind alle im Moment nicht sehr gut aufgestellt, aber es wäre schon wünschenswert und es bleibt abzuwarten.

00:12:44: Viel

00:12:45: Arbeit geht inzwischen auch so ein bisschen in die Zusammenarbeit mit Landkreis der Landkreisebene.

00:12:50: Und natürlich treffe ich regelmäßig Kolleginnen dort.

00:12:54: am Pflegestützpunkt haben wir auch sehr kompetente Damen inzwischen, die dort eingesetzt sind.

00:13:00: Wir haben zum Beispiel seit voriges Jahr eine Pflegekonferenz.

00:13:03: Jede Gemeinde, die da beteiligt war ist stimmberechtig damit gelangfristig was ändern.

00:13:08: Voriges Jahr durfte meine Kollegin aus Altersried und ich dort auch etwas zu unserer Arbeit sagen vor den verhundertsechzig delegierten vom Landkreis, auch von den Krankenkassen und Gemeinden.

00:13:20: Wie wichtig das ist was wir da tun?

00:13:22: Absolut absolut.

00:13:23: wer arbeiten da ständig dran?

00:13:25: weil sie müssen ja auch denken strukturelle Dinge sollen auch passieren.

00:13:28: es geht nicht nur darum dass in einem Jahr zum Beispiel mit den Senioren diesjahr leider ausgefallen einen Ausflug im Sommer mache oder dass wir im Winter einen Senioren.

00:13:40: Wir machen solche Aktionen wie Lasst uns tanzen für Menschen mit und ohne Demenz.

00:13:45: Wir machen Seniorenkino im Winter und es sind viele kleine Dinge, wir machen Bewegungsaktionen zum Beispiel auch in Zusammenhang mit dem Landkreis.

00:13:54: dort hatten wir schon ein kleines Förderprogramm einmal bekommen können ganz am Start und also um solche Dinge müssen sie sich permanent bemühen damit die Gemeinde lebt und die Menschen zusammenkommen.

00:14:07: Das Zusammenkommens ist ganz wichtig, für die Zukunft noch mehr zusammenwachsen.

00:14:12: Und inzwischen habe ich auch einen netten jungen Kollegen, der die Jugendpflege macht und den beziehe ich auch in meine neuen Projekte gerade ein.

00:14:18: Ihre Arbeit beschränkt sich nicht

00:14:20: nur

00:14:20: auf Fahrten vielleicht zum Arzt zu organisieren.

00:14:24: Ein netter Sonntagsnachmittagskaffee?

00:14:26: Nein, nein!

00:14:27: Der ist sehr breit gefächert und unfassbar abwechslungsreich.

00:14:34: Vielleicht zwei, drei Beispiele von A bis Z?

00:14:38: Zwei, drei beispiele dürfte ein bisschen wenig sein.

00:14:40: Aber ja es ist unfassbar facettenreich und man weiß oft morgens nicht was kommt selbst wenn man einen Plan hat.

00:14:48: Es geht von den Anrufern der Gemeinde, Mitglieder die einen Anliegen haben.

00:14:53: Die etwas suchen und etwas brauchen.

00:14:55: Es geht darum mitzugestalten wie künftig die Pflege organisiert wird?

00:15:00: Die ambulanten Dienste, die Haushaltsnahendienstleistungen.

00:15:03: was können wir dazu beitragen?

00:15:04: an welcher Stelle können wir ansetzen?

00:15:06: wer kann helfen?

00:15:07: es geht darum Ehrenamtstage zu organisieren um ehrenamtlich in vielen Bereichen zu bekommen um eine gute Zusammenarbeit zum Beispiel bei uns mit dem Seniorenheim damit sich die Bewohner wohlfühlen hervorragend.

00:15:20: Da haben wir eigentlich auch ein betreutes Wohnen, also da sind viele Dinge die anlegen zwischen Menschen Bürokratie Zukunftsvision und Notwendigkeiten oder das ganz große Problem was demnächst Problem.

00:15:32: Hindernis würde, drücken Sie aus wie sie wollen, je nach Alter.

00:15:35: aber Thema ist die Digitalisierung in allen Bereichen.

00:15:39: dort zum Beispiel gibt es einen tollen Verein das sind die Silver Scientists bei uns.

00:15:44: Das sind Senioren die auf Augenhöhe mit Senioren darüber sprechen und die haben bei uns Vorträge gehalten und uns geholfen den Senioren zu verdeutlichen in Zukunft wir müssen was tun weil Kein Senior kommt mehr ohne dem aus und die Gemeinde Waltenhofen wird jetzt ab Herbst entsprechende Kurse in Zusammenarbeit anbieten.

00:16:03: Das wird auf vielen Ebenen vorangetrieben.

00:16:05: Wohnen ist ein Thema,

00:16:07: das ist

00:16:08: ein großes Thema.

00:16:10: Viele Senioren wohnen in großen Wohnungen.

00:16:12: wir möchten gerne kleinere Wohneinheiten künftig anbietend damit die Familien die Großen haben die andere vielleicht einer Community wohnen, wo man vielleicht ein Gemeinschaftsraum hat.

00:16:22: All das ist Thema die Digitalisierung des Wohnens und sind die Dinge, die jetzt ganz aktuell anstehen bei uns.

00:16:28: Sie haben uns Frau Konisch-André gerade schon ein bisschen... Das war ja nur ein Abriss!

00:16:33: Das war hier nur die Spitze des Eisberges sozusagen was ihre Arbeit, ihr ihre Abdeckung da auf sich hat.

00:16:40: aber Wohnraum ist ein großes großes Thema und Digitalisierung das haben sie jetzt grad noch so gesagt Senioren und Digitalisierung KI.

00:16:50: Was ist denn das für eine Dreierkonstellation?

00:16:53: Ja, da wird es so richtig interessant.

00:16:56: Wohnraum ist etwas was uns allen seit Längerem bekannt ist und die Gemeinde strebt danach, Wohnraum zu schaffen der nicht so groß mehr ist wie ein eigenes Haus, der aber die Gemöglichkeit bietet mit gleich als in Gleichgesinnten, in ähnlicher Nähe zu wohnen und wo es auch Gemeinschaftsräume gibt.

00:17:16: Das ist ein wichtiges Projekt weil man sich auch gegenseitig etwas helfen kann denn wir möchten ja so lange selbst bestimmt leben wie es möglich ist.

00:17:23: das ist unser Ziel.

00:17:24: Unser Ziel ist nicht so viel wie möglich ins Pflegeheim zu bringen.

00:17:27: Das isst einen Punkt.

00:17:29: der neue Wohnraum könnte für Familien genutzt werden was wieder für eine Generationengerechtigkeit sorgt und natürlich auch für eine zukunftsträchtige Gemeinde denn dass ist ja auch ne Grundlage damit nachher alles funktioniert.

00:17:40: Nicht nur die Kinder müssen versorgt sein, sondern auch die Senioren.

00:17:43: Damit die, die jetzt tagtäglich alles schaffen müssen, auch wissen ich kann das beruhigt tun!

00:17:49: Die Digitalisierung hängt insofern damit zusammen dass Digitalisierung ja nicht nur jetzt einfach eine WhatsApp ist, sondern die Digitalisierung sind zum Beispiel digitale Assistenzsysteme, die teilweise im Haushalt genutzt werden können.

00:18:04: Nur dazu muss sich erstmal ein Handy bedienen können.

00:18:09: elektronische Patientenakte, ein Rezept vom Arzt.

00:18:12: Digitalisierung ist etwas bei der Gemeinde zu bewegen oder mit der Krankenkasse.

00:18:16: Digitalisierung ist zum Beispiel wie die Nutzung von Pio.

00:18:19: Pflegeideal organisiert das Portal im Oberallgäu wo man seinen Pflegedienst finden kann.

00:18:25: künftig soll dass dort alle Dinge dann auch mal irgendwann abdecken.

00:18:28: wir sind auf dem Weg.

00:18:29: Dort arbeiten wir mit dem Landratsamt Mit der Hochschule zusammen und mit gemeinnützigen Vereinen wie den Silver Sciences Und sie Schaffen eine Ebene des Silverscientists, dass die Senioren sind.

00:18:42: Okay!

00:18:42: Die können das auch?

00:18:43: Dann kann ich es auch.

00:18:44: Und das ist jetzt unser nächstes Projekt.

00:18:46: ab Herbst machen wir einen Kursus für Senioren wahrscheinlich im Frühjahr nochmal.

00:18:52: der wird auch von den Silversientist in dem Fall geleitet.

00:18:55: Wir möchten aber Sprechstunden beständig einrichten.

00:18:59: Wir möchten vielleicht so ne Art Althilft, Jungcafé einrichten in Zusammenarbeit mit unserem Jugendzentrum.

00:19:06: Damit immer ein Anlaufpunkt da ist, damit immer Hilfe da ist wenn man einfach nicht weiter kommt.

00:19:11: Man kann vielen die Dinge beibringen und viele kommen damit auch noch klar – und sie freuen sich auch, weil ich muss ganz ehrlich sagen alles was man selber machen kann tut einem gut!

00:19:21: Man möchte nicht in allem abhängig sein und dafür möchten wir halt gerne Hilfe leisten.

00:19:25: in diesem Dichten.

00:19:26: Gerade die verschiedenen Generationen sind ja immer wieder aufgeploppt in unterschiedlichen Konstellationen auch mit demjenigen, also halt im Waltenhof, der ein bisschen für die Jugend zusammen oder zuständig ist.

00:19:41: Auch da eine engere Kooperation?

00:19:44: Ist eigentlich auch geplant dass man die Angehörigen eventuell mehr oder noch besser ins Boot holt?

00:19:51: Also von mir aus sehr gerne und wir sind im Moment an der Konzept Arbeit, die liegt jetzt im Hofformat auf dem Tisch.

00:19:59: Die muss auch noch ausgearbeitet werden.

00:20:00: beim Kollegen habe ich sie vor eine Woche gegeben.

00:20:03: Wir möchten zum Beispiel auch natürlich Angehörige einbeziehen der Senioren bei Rapid Einbezogen und Ich werde das demnächst auch ausschreiben.

00:20:11: wir haben ja einen Bürgerbrief in Waltenhofen, der zum Glück noch alle vierzehn Tage erscheint.

00:20:15: Der ist natürlich auch schon digital da um halt entsprechend aufzurufen für ehrenamtliche Hilfe Leistungen aus dem Gemeindegebiet technisch Affinen oder oder.

00:20:26: Ganz klar, da kann jeder sich daran beteiligen und darüber bin ich sehr erfreut.

00:20:30: Ehrenamt muss nicht immer sein man ist vergattert jede Woche zur selben Zeit so viel Zeit.

00:20:34: nein wir nehmen jedes ehrenamt auch in diesem Bereich gesagt Ich kann einmal im Monat eine Stunde.

00:20:39: Wir freuen uns

00:20:41: Ganz ganz viel, was sie da auch leisten Frau Kunisch-André oder aufgebaut haben wirklich mit mühevoller Arbeit zur langsamen Frucht.

00:20:49: Das soll so langsam weiß man dass es Sie gibt.

00:20:52: oder dieses Quartiersmanagement, dieses kümmere Management sag ich ja mal und in wie vielen Bereichen das inzwischen schon sich verzweigt hat und langsam setzt.

00:21:04: Prävention, das haben Sie gerade vorher noch gesagt.

00:21:06: Ein ganz großer Faktor.

00:21:08: Vorbeugung oder vorbeugend in welchen Bereichen?

00:21:13: Warum ist es so wichtig?

00:21:14: Prävenzion auch.

00:21:16: Prävention war mir von Anfang an wichtig gewesen.

00:21:20: Das ist oft wie soll ich sagen... unterbewertet worden.

00:21:24: Mal ganz niedrig angesetzt, selbst wenn sie bei Senioren im Seniorenheim sind die sie eigentlich nur noch am Tisch sitzen sehen.

00:21:30: Sie können tatsächlich einfache präventive Übungen machen dass sie noch eine Weile sind selbst tätig aufzustehen.

00:21:36: das ist jetzt das niedrigste Level.

00:21:38: wir können aber viel früher anfangen.

00:21:40: klar Kindheit Erwachsenen Alter.

00:21:42: Es ist viel vernachlässigt worden, aber auch bei den Senioren ganz groß Sturzprävention.

00:21:47: Da arbeiten wir ganz massiv dran in Kooperation mit der Gesundheitsregion Plus und wir sind wohl ab

00:21:53: Herbst

00:21:54: endlich so weit genügend Teilnehmer für Kurse zusammen zu haben weil wenn Senioren auf einem gewissen Alter stürzen ist jeder zweite nachher ein Pflegefall und das ist Prävention.

00:22:04: Prävenzion ist aber auch Ernährung, Präventon ist im Vorfeld die jungen Senioren, die frühzeitig da sind.

00:22:10: Die sind heute fitter, aber eben nicht alle.

00:22:13: Pränvention, wie soll ich sagen?

00:22:14: Ist aber auch im Gehirn.

00:22:17: Es nutzen der eigenen Kapazitäten den Austausch mit anderen ob es spielerisch ist oder Kreativität oder ob's einfach entgegenüber ist.

00:22:25: Prähventionen sind Bewegung, Berührung schafft angenehme Gefühle, vernetzt wieder neu im Gehirn.

00:22:32: Weil wir müssen bedenken auch bei uns gibt es ja die gewisse Menge an Dementen und auch mit denen muss man umgehen und das ist ein Thema.

00:22:40: Und man kann tatsächlich Dinge verlangsamen hinauszögern also dafür sorgen dass man so lange wie möglich selber agieren kann.

00:22:48: und Prävention ist ein großes Thema bei unserer Staatsregierung.

00:22:52: also da gibt's auch eine Veröffentlichung die sehr groß ist.

00:22:55: Also, da ist ein Thema was noch absolut in meinen Augen ausbaufähig ist.

00:23:00: Auch die Digitalisierung hat mit Prävention zu tun.

00:23:03: Prävenzion davon ausgeschlossen zu werden!

00:23:06: Das ist nämlich die Angst von ihnen.

00:23:08: Viele fühlen sich ausgeschlossen, weil sie keinen Zugang dazu finden und dabei gehört das da unter Teilhabe.

00:23:15: Das heißt eigentlich unter Dasein für Sorge für jeden Einzelnen bei uns.

00:23:18: Ja, das ist absolut richtig.

00:23:20: Doch dass man selber irgendwie mehr oder minder mit diesen Dingen aufwächst sind diese Abläufe oft automatisiert.

00:23:28: aber die Damen und Herren, es ist ja doch ein älterer Jahrgang wo Sie diese Entwicklung bis zu dieser Digitalisierung ja irgendwo begleitet haben mit ihrem Leben, aber nie damit haben in Anführungszeichen arbeiten müssen oder ja mit dem zurecht kommen müssen.

00:23:46: Aber es fängt bei der Handynutzung ja eigentlich schon an.

00:23:50: Viele sind da richtig fit?

00:23:52: Auch mit den Sachen WhatsApp und Kommunikation auf dieser Ebene.

00:23:55: Es ist

00:23:56: wohl wahr, da gebe ich Ihnen recht.

00:23:58: Allerdings eben das viele müssen Sie mal so im Verhältnis sehen.

00:24:01: Die große Menge ist es halt einfach nicht und ist komplett abhängig Und diese Abhängigkeit sollten vielleicht auch Angehörige helfen zu vermeiden oder jeder der Kontakt hat.

00:24:12: Versuchen Sie, Ihnen den Zugang zu verschaffen.

00:24:14: Weil sie möchten Teilhaben und diese Teilhabe schützt auch.

00:24:18: Schützt vor Missbrauch durch Dritte, was ich auch ein ganz wichtiges Thema finde dabei.

00:24:24: Also das sind alles so Punkte wie soll ich sagen die tatsächlich bei mir noch auf der Agenda stehen und die auch noch Zeit brauchen?

00:24:32: Man muss den Menschen natürlich auch eine gewisse Zeit gewähren.

00:24:35: Das ist richtig!

00:24:37: Wir sind manchmal schnell, sehr schnell.

00:24:39: Manche brauchen mehr Zeit und ich habe persönlich auch noch ein Anliegen, das hatte ich mal eingangs gesagt.

00:24:45: in all dem was ich tue hab' ich im Hinterkopf immer noch die unsichtbaren.

00:24:50: wir haben in unserer Gesellschaft viele Unsichtbare Und diese Unsichtbaren kommen selten auf sie zu ganz wenig, die den Mund finden.

00:24:57: Ich hätte gerne mehr Zugang zu diesen Menschen und freue mich wenn ich darüber etwas erfahre Denn es gibt unterschiedliche Gründe warum sie unsichtbar sind.

00:25:06: Aber Sie brauchen auch den Zugang zu unserer Gesellschaft, weil das hilft vor Vereinsamungen und Vereinsammung.

00:25:11: Wie drum ist auch ein Thema, dass es sonst alle betrifft?

00:25:13: Aber Senioren ab dem gewissen Alter doch tendenziell mehr!

00:25:18: Tendenziell mehr, weil oft sind die Kinder eventuell in andere Städte oder in anderen Ländern oder Kontinente.

00:25:24: Der Partner ist eventuell fährstorben was so eine große Bezugsperson über Jahrzehnte ja oft war.

00:25:32: Die haben ganz andere Hochzeiten gefeiert bis zu diamanternen Hochzeit und wenn dann ein Lebenspartner wegsteht das ist wie wenn ein Stück von einem selber irgendwie nicht mehr da ist.

00:25:47: Was wünschen Sie sich für die

00:25:51: Zukunft?

00:25:52: Ich wünsche mir,

00:25:55: dass

00:25:55: die Menschen mehr wir denken und weniger ich.

00:25:59: Das würde schon sehr helfen!

00:26:01: Weil ich glaube aufgrund der gesamten Situation, der wir uns gegenüber sehen müssen wir wieder mehr auf's Wir bauen.

00:26:11: Wir müssen wieder mehr an die Gemeinschaft denken.

00:26:16: Das ist ein bisschen verloren gegangen.

00:26:17: Ich sage nicht bei allen, aber bei einigen!

00:26:19: Wir haben uns an eine Gesellschaft, einer All-Inclusive-Gesellschaft gewöhnt und genau das haben wir nicht.

00:26:25: Das kann man in vierzehn Tage im Urlaub haben und wenn wir unseren Start und unsere Entwicklung anschauen sehen wir, wenn wir hinschauen dass wir ganz dringend dort agieren möchten.

00:26:36: Ich möchte, dass die Jungen wieder mehr mit den Alten tun, dass sich die Familienangehörigen einfach die Zeit nehmen, ihren Eltern auch zu helfen.

00:26:44: Die Eltern haben übrigens auch eine Menge an Lebenserfahrung

00:26:47: zu geben.

00:26:47: Oh ja!

00:26:47: Die haben ganz Weisheiten

00:26:50: und sie können sich einbringen in verschiedenen Bereichen – das erlebe ich tagtäglich.

00:26:55: Es sind nicht immer die kleinen Dinge oder es sind doch nicht immer lauten Dinge.

00:26:59: Das sind manchmal einfach die ganz leisen Dinge Aber man muss diese Töne hören und ich glaube es ist viel, viel persönlicher Engagement für all das nötig.

00:27:11: Und ich würde mich freuen über jedes einzelne.

00:27:14: Das hängt ja schon im Familienleben zu Hause an.

00:27:16: einfach mal sich mit Oma und Opa auch unterhalten von früher erzählen lassen, vielleicht gemeinsam Gedichte aufsagen.

00:27:24: Weil da hat sich ja so in den Gedichten in den Schulen auch über Jahrzehnte nicht wirklich was verändert.

00:27:31: Da gibt es oft genügend... Einfach mal den anderen auch in den Arm nehmen?

00:27:35: Die körperliche Nähe ich glaube das ist einfach die Wärme geben und die Wämme stören.

00:27:41: So ist es ganz genau das!

00:27:43: Und ich denke Wärmezuneigung und Geborgenheit helfen schon vielen.

00:27:51: Sie können viel wegmachen, sie können viel übertünchen und über manche Hürde helfen.

00:27:57: Aber eben die Betonung für uns wird da liegen beim Helfen.

00:28:01: Und vor allen Dingen auch da ganz klar zu sehen dass wir unsere Strukturen unten drunter anders aufstellen müssen – und das können wir nur gemeinschaftlich!

00:28:10: Wie das in Zukunft alles umsetzbar sein kann...

00:28:14: Das steht auf dem anderen Planeten glaube ich?

00:28:16: Aufm anderen Planete.

00:28:18: aber es gibt viele gedankliche Ansätze mit den staatlichen Mitteln, mit den Förderungen aber vielleicht auch in Zukunft.

00:28:27: Ganz große Idee sind zum Beispiel Sozialgenossenschaften.

00:28:31: also wir haben viel Zukunft vor uns und wir dürfen nur einfach jetzt nicht aufhören damit wir nicht über eine Brücke laufen oder übertunten.

00:28:38: ich habe ein schönes Bild zum Schluss.

00:28:40: Ich hab zu Hause ein Bild Ein schönes Gemälde mit einem Klauen ganz toll gemacht Über ein Seil und dieses Seil ist in der Mitte ganz dünn.

00:28:51: Der Faden hängt runter, zenkt bei mir eine Ecke und das habe ich schon viele Jahre und ich fühle mich oft wie dieser Clown.

00:28:58: Ich laufe immer kurz vor dem Stück wo der Faden reißt.

00:29:01: Aber Sie sind am Faden, auf dem Faden.

00:29:05: Noch drauf!

00:29:06: Ich sage herzlichen Dank für den Einblick in Ihre Arbeit, Pioniersarbeit auch ein Stück weit im Landkreis Oberallgäu ins Sachen Quartiers Management kümmerer Management Alice Kunisch-André Danke fürs Dasein.

00:29:18: Vielen Dank für diesen Tag.

00:29:20: Der Allgäuhit Café Clutch wurde präsentiert von Den Lebensgestaltern.

00:29:25: stundenweise

00:29:26: Zuwendung stattgetakteter Hektik.

00:29:29: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.

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