Haldenwang im Fokus: Bürgermeister Josef Wölfle
Shownotes
In dieser Folge ist Haldenwangs Bürgermeister Josef Wölfle zu Gast beim AllgäuHIT-Kaffeeklatsch. Im Gespräch geht es um aktuelle Projekte, Herausforderungen und die Zukunft der Gemeinde. Ein offener, bodenständiger Talk über das, was Haldenwang bewegt – kompakt, ehrlich und hörenswert.
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00:00:02: Gesund und vital durch den Tag.
00:00:03: Der Allgäu-Hit-Kaffee-Clutch wird präsentiert von der Bahnhof-Apotheke Kempten und Pur Natur,
00:00:09: weil Gesundheit
00:00:10: bei der
00:00:10: Ernährung beginnt.
00:00:12: Heute begrüße ich den Nervürgermeister von Haltenwanger Josef Wölfle.
00:00:16: Schön, dass Sie da sind, haben Sie die Sonne mitgebracht.
00:00:19: Sie haben es ja schon gesagt, der Hochnebel hängt noch über der Stadt.
00:00:23: Aber ich hoffe, dass bis Mittag wirklich die Sonne rauskommt.
00:00:26: Wir beleuchten gleich ein bisschen nicht nur ihr Rathaus, sondern auch ihre Passion des Bürgermeisteramts, das in dem Fall bei Ihnen ja endlich ist.
00:00:37: Ja, die Amtsperiode endet am dreißigsten vierten, am achten März, die neuwahlen.
00:00:45: Und ich denke, dass es auch gut in der Gemeinde weitergeht.
00:00:49: Wir haben zwei Kandidaten, die da ihren Hut in den Ring geworfen haben.
00:00:53: Gemeinderat machen viele wieder mit.
00:00:56: Ich bin der gute Dinge, dass es gut weitergeht.
00:00:59: Noch Bürgermeister von Haldenwang.
00:01:01: Ja, Sie haben halt wahrscheinlich gesagt, Herr Welfleger, jetzt habe ich es dutzend voll.
00:01:08: Das ist Zeit genug.
00:01:09: Da kann ich sagen, ich will nur ein bisschen auch meinen Renten da sein, genießen.
00:01:14: Na ja, ganz so war es nicht.
00:01:16: Tatsächlich ist es schon so, die Wahlperiode geht immer sechs Jahre.
00:01:20: Und jetzt muss man sich das mal vor Augen halten.
00:01:23: Ich bin jetzt gut, der Führer sechzig und nochmal sechs Jahre, dann wäre ich siebzig.
00:01:28: Und das ist halt wirklich, wenn man sagt, Mensch, das ist eine lange Zeit und ist das dann das Richtige.
00:01:35: Und ich glaube, jetzt ist es einfach gut.
00:01:39: Das war jetzt zwölf Jahre einfacher, also für mich auch erfüllend und ich hoffe auch für die Gemeindeburger.
00:01:45: Ja,
00:01:45: mit Sicherheit.
00:01:47: Und da ist vielleicht auch Zeit, Platz zu machen für einen Nachfolger und einen Gemeinderater.
00:01:53: Ist das Ihnen schwer gefallen schon?
00:01:55: Irgendwie so eine Entscheidung.
00:01:56: Ist ja eine prägende Entscheidung, auch was die Familie angeht.
00:02:00: Die haben ja die letzten Jahre wahrscheinlich auch ein bisschen weniger von Ihnen gehabt, sage ich ja mal so.
00:02:07: Bei Bürgermeisteramt ist natürlich, gell, vierundzwanzig Stunden, sieben Tage, die Woche und das dreihundertfünfersechzig Mal.
00:02:15: Man ist ja nie Et Bürgermeister.
00:02:17: Ja, also mir handelt es natürlich schon daheim in der Familie besprochen mit meiner Frau.
00:02:22: Ich sag mal, das muss dir aushalten, wenn ich da daheim bin.
00:02:25: Ja, dann ... Sie werden merken, auch da wird einer Strafer und Steiferwind.
00:02:31: Wahrscheinlich daheim.
00:02:32: Sie werden eingeteilt.
00:02:34: Ich sag's mal so.
00:02:35: Jetzt schreibt mir jemand anders der Arbeitszettel.
00:02:38: Ja,
00:02:39: ja,
00:02:39: aber ... Sie nimmt das auch mit Humor.
00:02:41: Ja, nein, das ist ja auch das schöne gemeinsame Zeitverbringen.
00:02:45: Gibt's da, wenn wir gerade noch ganz kurz so ein bisschen auf den Rathausstuhl blicken oder auf den Blick, den Sie aus Ihrem Rathaus raushaben, gibt es einen Projekt, wo Sie sagen, das war eine Herzensangelegenheit und das konnte ich auch noch gut vollenden in meine zwölf Jahre.
00:03:01: Also was wir tatsächlich heuer noch beendet haben, das ist die Erweiterung vom Kindergarten in Haldenwang.
00:03:07: Der ist im Grunde genommen jetzt doppelt so groß wie er vorher war.
00:03:10: Das ist über dreißig Jahre.
00:03:12: Und früher sind die Kinder halt ein halber Tag in den Kindergarten gegangen und das wandelt sich oder hat sich auch schon gewandelt.
00:03:20: Und da bin ich also sehr froh, dass wir das einfach jetzt auch über die Bühne gebracht haben und dass das sehr gut geworden ist.
00:03:28: Und da bin ich auch sehr froh, dass das, dass wir die Kosten am Ehe halten können.
00:03:33: Ja, ja.
00:03:34: Sicherlich
00:03:35: auch, muss ich dazu sagen, am zweiten Bürgermeister Matthias Ammann geschuldet.
00:03:39: Das war ihm auch eine... Da waren die Gehörzensangelegenheiten.
00:03:42: Der war auf jeden Schuh fix.
00:03:43: Ich weiß nicht, wie viel hundert Stunden Arbeit da war.
00:03:46: Und das Bauamt.
00:03:47: Also haben alle zusammengeholfen.
00:03:49: Architekt und natürlich die Handwerkraue.
00:03:52: Und die Kindergarten-Erinner und die Kindergarten-Leitung, die litten natürlich unter dem Bauland.
00:03:57: Natürlich, weil das ja immer parallel läuft.
00:04:01: Also der Kindergarten-Betrieb, der läuft ja trotzdem weiter.
00:04:05: Aber schöner.
00:04:06: Ja.
00:04:07: Wir haben wirklich ein gutes Umfeld für die Kinder.
00:04:13: Toll, das ist auch der Nachwuchs.
00:04:16: Die übernächste Generation ist da, kann da wunderbar aufwachsen.
00:04:21: Ja,
00:04:22: da bin ich froh, dass wir das jetzt so nachbrauchen.
00:04:26: Jetzt greifen wir es nächste Jahr.
00:04:27: Jetzt greifen wir es nächste Jahr an.
00:04:29: Aber aufgewachsen, das ist vielleicht auch gar keine schlechte Stichworte.
00:04:34: Sie sind ja auch ein Haltenwagen aufgewachsen.
00:04:36: Ja.
00:04:36: Aber in so einem Spezialgebiet Ortsteil, Weiler.
00:04:42: Das ist ein kleiner Ort, der heißt Joss Berg.
00:04:45: Und da bin ich aufgewachsen.
00:04:47: Und da habe ich auch wirklich noch schöne Erinnerungen daran.
00:04:51: Ich bin eigentlich da, wie ist mir dann keine Tante mehr, Frau und ich.
00:04:56: Waltherhofer zogen, aber über die Dresge von meinem Läberheil ins Stoß war gebraucht.
00:05:01: Ja,
00:05:01: gibt es irgendwie eine ganz besondere Kindheitserinnerung, wo Sie sagen, das war so nett, weil der Weih bei der Oma oder da hat Oma irgendwie was Besonderes kocht.
00:05:10: Das ist noch so der Geschmack von der Kindheit.
00:05:13: Mein Oma hat Löffelkirchle gemacht.
00:05:15: Keiner kennt das Rezept und jeder kann sich aber an diese Löffelküche erinnern.
00:05:20: Also was?
00:05:21: Schick wäre ich schalert.
00:05:23: Es hat zwar früher vielleicht ein Kindergarten gegeben, aber dann sind wir nie gegangen.
00:05:27: Auch so?
00:05:28: Weil es einfach zu weit weg war, Auto haben wir keine Skate.
00:05:31: Und der nächste Ort ist Seebach.
00:05:34: Und da hat es immer Buberketten und auch Mädchen.
00:05:38: Und ich kann mich da erinnern, wenn man Falter abgemäht hat, dann hat man da auf den Falterfußball gespielt.
00:05:43: Mit Gummistiefel oder Barfuß.
00:05:45: Und das.
00:05:46: Bis in die Nacht?
00:05:47: Nein, bis dunkelwahre ist.
00:05:50: Ich sag mal, da haben sich die Eltern vielleicht schon auch ein Sorge gemacht, aber die sind das dann irgendwann gebenkt, weil das wäre gut, wenn es dunkel wird.
00:05:58: So, das Allgäu-Essen taugt in den Auge, das schmeckt richtig gut.
00:06:02: Also, mir schon?
00:06:03: Ja, herzhaft, ich mag das gerne so gut.
00:06:06: Wie soll man sagen, gut bürgerlich?
00:06:08: Ich mag das auch.
00:06:09: Wenn ich jetzt Ihnen da einen Teller Allgäuer-Cache-Spazen hinstelle, mit Zwiebeln
00:06:16: drauf
00:06:16: und auf der anderen Seite, wie soll ich sagen, eine Rote, ein Bockwurst, ein Grillwurst.
00:06:23: Welchen Teller nehmen Sie?
00:06:25: In welcher Reihenfolge?
00:06:27: Nein, sie dürfen nur einen Teller.
00:06:29: Also nur das, was auf einem Teller ist, Essen.
00:06:31: Schlägt das eher für die Kästspazen?
00:06:35: Also
00:06:35: dann würde ich die Kästspazen in dem Fall wählen.
00:06:38: Ich mag das aber bei mir, nur bei meiner Mama daheim.
00:06:43: Gut, wobei ich sage, ich bin auch in einer Currywurst nicht abgelegt.
00:06:47: Aber richtig gute Currywurst hat auch was.
00:06:50: Das ist ja auch was.
00:06:51: Das geht natürlich viele andere Sachen auch gut.
00:06:52: Natürlich,
00:06:53: natürlich.
00:06:54: Leibspeise, so Allgäuer Leibspeise.
00:06:57: Was ist so Ihr Lieblingsgericht überhaupt?
00:06:59: Was muss Ihr Frau immer wieder kochen?
00:07:02: Eigentlich so ein richtiges Lieblingsgericht gibt es eigentlich jetzt nicht.
00:07:06: Und ich bin da wirklich sehr gut bürgerlich aufgestellt, aufgesprungen für Kehspatze, Kariborstieber, irgendwie ein Fleisch auch mal und ja, oder auch ein Mehlspeise.
00:07:17: Ja, ein Mehlspeise.
00:07:19: Manchmal
00:07:20: mag meine Frau auch ganz gern Kaiserschmarrer.
00:07:24: Das ist halt was.
00:07:25: Also das ist etwas ganz Gutes.
00:07:26: Das ist etwas so ein Wandersmalzeit, auch beim Skifahren früher, wenn man im Berg hätte, dann so einen heißen Kaiserschmarrn.
00:07:33: Genau.
00:07:34: Und zwei Gabeln dazu.
00:07:35: Genau.
00:07:36: Und man ist gemeinsam vom Teller.
00:07:37: Ja, so das Unkomplizierte auch.
00:07:40: Das Unkomplizierte.
00:07:42: Haben Sie hier in Ihrem gemeindegebiet irgendwie eine Fleckle, wo Sie sagen ja, das ist mein Lieblingsplatz?
00:07:48: Nein, wo ich halt immer noch genau ging, das ist auf Stoß Balken auf.
00:07:52: Da sind meine... Meine Geschwister, zwei Brüder sind noch da und da gehe ich genau.
00:07:58: Also eigentlich haben wir einen Fest, der Termin ist, ist die Maibaum aufgestallt.
00:08:02: Das Ball gilt für einen eigenen Maibaum.
00:08:03: Ohi, ehrlich?
00:08:06: immer um den Allstemeyerum aufgestellt.
00:08:08: Und das ist so auch ein Highlighter da oben.
00:08:10: Und da hilft das Zähmet.
00:08:13: Das ist wirklich schön.
00:08:14: So Tracht und Brauchtum ist das auch, wo Sie sagen, ja, das macht auch das Allgäu aus.
00:08:21: Oder dieses heimatliche Gefühl.
00:08:23: Das gehört irgendwo schon so mit dazu.
00:08:26: Da kehrt der Tracht dazu, da kehrt auch, ich sage mal, der Tracht der Freude dazu.
00:08:30: Jetzt darf ich ein bisschen Werbung für den Tracht der Freude
00:08:32: tun.
00:08:33: Natürlich, natürlich.
00:08:34: Die hand am Samstag, ist Heimatarbeit im Spotssee und die freiert sich über jeden, wo gut.
00:08:39: Ja, was passiert da, wie läuft so ein Abend ab, wenn es sich eines erst einmal hört und hat es jetzt und denkt sich, ja ja, schau ich mal nach Hause.
00:08:47: Es sind also einfach auch Tänze, die da vorgeführt werden in der Gruppe.
00:08:52: Oder dann aber auch Musik.
00:08:54: Und auch der Humor kommt da nicht zu kurz.
00:08:56: Ich denke, dass der Kreuzer Thomas wieder ein paar Witzler auf Lager hat, eine lustige Geschichte.
00:09:02: Und das ist ein sehr unterhaltlicher Arbeit.
00:09:04: Und man darf auch in der Tschein kommen?
00:09:06: Ja, unbedingt.
00:09:08: Wobei das,
00:09:10: was
00:09:10: schon erwartet wird, das ist, dass man einfach, wer eine Tracht hat, dass es da auch in der Tracht kommt.
00:09:16: Haben Sie auch eine Tracht daheim?
00:09:17: Ja, hab ich.
00:09:18: Tatsächlich.
00:09:21: Wann wird die rausgeholt?
00:09:22: Ja, immer wieder.
00:09:24: Zum einen hat mir die Gemeinde an der Heimat gemacht.
00:09:30: Mit Gemeindewappen drauf.
00:09:33: Das waren mal Weihnachtsgabe im Mai.
00:09:35: Und die Lederhosen, die ich habe, haben wir einmal am Landwirtschaftsamt gewählt.
00:09:46: Von den Reisekosten haben wir irgendwann eine Lederhose geleistet.
00:09:49: Schön zusammengespart.
00:09:52: Die hat man dann jemand in Bad Oberdorf gemacht.
00:09:57: Der Benzmann, Klaus, der hat mir fest versprochen, dass er ein Allgäuer Hirsch hat in einem Hirschlederling gemacht.
00:10:06: Das gibt man ja auch der nächsten Generation weiter so ertracht.
00:10:10: Wenn man von der Omano irgendwie Mieder hat, das muss man ja wirklich in Ehren halten.
00:10:15: Also das ist schon was Schönes.
00:10:16: Er können sich dann Schuhklatteln auch.
00:10:18: Neue Überhauptzeit.
00:10:19: Das ist total mehr vorbei gegangen.
00:10:22: Ich bin immer noch auf der Suche nach allem, der mir das mal so zeigt.
00:10:26: Weil ich finde das so schön, diese Abfolge.
00:10:29: Also da bin ich ganz raus.
00:10:32: Aktives Vereinsleben findet man im Allgäu oft und das ist was Schönes, Herr Wölfle.
00:10:38: Denn mit dieser Gemeinschaft, mit der Community, würde man ja jetzt sagen, neu Hochdeutsch, kann man ganz viel bewerkstelligen.
00:10:45: Und auch bei Ihnen in Haldenwang, Wie viele Vereine wissen es, dass so zufällig, wie viele Vereine, dass es da gibt, Musik, Feuerwehr?
00:10:53: Also wenn man bei uns auf die Homepage nachschaut, also das sind jetzt nicht nur Vereine, sondern Organisationen, das sind über dreißig.
00:10:59: Dreißig?
00:11:00: Und im Verhältnis jetzt zu den Einwohnern?
00:11:03: Ach,
00:11:04: wie viele Schäfchen haben Sie bei sich im gemeinen Gebiet?
00:11:07: Müsste
00:11:07: es, dass es drei Tausend neunhundert durch neun und dreißig teilen?
00:11:11: Oder umgekehrt.
00:11:12: Oder umgekehrt.
00:11:13: Wir lösen das gleich auf, gell?
00:11:17: Sie haben ja vor einer Zeit, sie haben ja praktik Handeln.
00:11:19: Sie haben ja vor einer Zeit, sie will Mathematik studieren.
00:11:22: Die können wir vielleicht noch ins Wohl holen.
00:11:24: Wir haben schon so viel gemeinsam glachter Wöffel.
00:11:26: Sie sind auch so eine Vornatur.
00:11:28: Also lachen ist gesund, sagt ja jeder.
00:11:32: Sagen ja die Experten auch.
00:11:34: Viel lachen.
00:11:35: und bleibt mehr gesund und wird älter.
00:11:38: Ja, ich glaube, ein guter Humor gehört einfach auch dazu.
00:11:42: Ja, ich glaube jetzt, ich bin kein Kind von Traurigkeit, so könnte man es vielleicht abschreiben.
00:11:46: Ja, nee, aber gewisse natürliche Fröhlichkeit macht ja das Leben auch ein Stück weit leichter oder schöner.
00:11:53: Jetzt muss ich mal doch fragen, wie ist es da so bei Ihnen im Rathaus?
00:11:57: Haben Sie einen schönen Blick, wenn es ausschaut?
00:11:59: Oder sind es da Taubstraße?
00:12:03: Na?
00:12:05: Ich hau so die Nordost-Ecke.
00:12:07: Oder ist es kalt?
00:12:10: Meine Früere auf dem Landwirtschaftliche Betrieb haben gesagt, es ist Ballerkammer.
00:12:15: Ja?
00:12:16: Und tatsächlich, der Heum in Stosspark habe ich auch die Ballerkammer gett.
00:12:22: Und das ist auch als Gebäude gewesen.
00:12:25: Und die weiß noch, im Winter ist es auch kalt.
00:12:28: Ja, das
00:12:29: bin ich.
00:12:29: Und da ist mir einmal ein Winterratzgeber, ein Blumen am Fenster, Und dann auf der Bettdecke der Auraif.
00:12:39: Also das war einfach so extrem.
00:12:41: Und dann heißt das nächste Jahr halt, wenn die so wird.
00:12:44: Ja, ja, ja.
00:12:45: Ja gut, früher, die in den alten Bauernhäusern auch, da waren die Heizungen nicht überreitet.
00:12:50: War das eine Landwirtschaft, wo sie aufwachsen sind?
00:12:52: Ja, genau.
00:12:52: Wir haben keine Heizungen drin.
00:12:56: Ich weiß noch, wie ich ausgestiegen bin, aber früher mit der Bettfläche sparen wir ins Bett gegangen.
00:13:00: Und hier sparen wir aus dem Bett rausgefallen.
00:13:03: Da stand ich in der Früh auf und da war auf die Naufe noch das Knürfstein.
00:13:08: Also, das ist auch... Also das ist eine nette Erinnerung.
00:13:11: Ja.
00:13:12: Die Nordostseite.
00:13:14: Genau.
00:13:15: Und nachher wirkt es halt an die Windisolierten, da ist das nicht mehr vorgekommen.
00:13:19: Aber das haben sie jetzt bei sich im Rathaus extra noch ein bisschen.
00:13:22: Noch
00:13:22: nicht, das ist bestens beheizt.
00:13:25: Gut, was bei mir im Büro so die Besonderheit ist, ich habe ein Buggerät in meinem Büro.
00:13:31: Ein Buggerät, das ist, wie soll man sagen, Eine Kanabee.
00:13:35: Eine
00:13:36: Kanabee?
00:13:37: Ja, ein Sofa.
00:13:39: Das ist genial.
00:13:40: Das habe ich mitgebracht.
00:13:41: Und das hat halt nur eine Kopflehne.
00:13:44: Und ich schaffe auf der anderen Seite Eber.
00:13:46: Das heißt, da kann ich mittags nahe liegen, muss keine Schuhe auch durch und kann mir da groben.
00:13:52: Das nutze ich auch.
00:13:58: Das ist witzig.
00:13:58: Das war der erste Gegenstand, den Sie in Ihrem Amtstüber mitgebracht haben.
00:14:02: Das Kanapäe.
00:14:03: Ja.
00:14:07: Zwei Kugelschreiber.
00:14:11: Und später habe ich noch einen Stuhl mitgebracht.
00:14:15: Ich habe es ein wenig im Kreuz gekriegt.
00:14:16: Dann habe ich dann auch von der Heu mitgebracht, dann habe ich früher schon meinen Büro im Landwirtschaftsamt.
00:14:21: Den haben wir dann frisch bezogen und jetzt kann ich es gut aushalten.
00:14:27: Na gut, die Tage sind ja jetzt ergezählt.
00:14:29: Kommt aber das Kanapä dann wieder mit oder überlassen Sie das hier?
00:14:32: Ja,
00:14:33: das haben wir jetzt nicht recht, die Bölle.
00:14:35: Also
00:14:35: ohne eine Seite macht auch ein Versteigerung.
00:14:40: Da gibt es doch kein Plan, nicht dafür.
00:14:42: Ja, ist ja nur ein bisschen Zeit hin und da muss ja erst einmal der Winter durch sein.
00:14:48: Wer weiß, ob es da nicht durchgelegt ist.
00:14:50: Wer weiß, wer weiß, wer weiß das schon.
00:14:54: So draußen sein in der Natur ist das auch was, was sie gerne tun, ein bisschen wandern, ein bisschen Fahrrad fahren oder langlaufen vielleicht im Winter auf?
00:15:02: Lang laufe nicht, aber was wir gehen und meine Frau und ich, dass wir am Sonntag oder Sonntag noch mit der Alpe gucken, dass wir auf eine Alpe hinaufkommen.
00:15:10: Ach, schee, schee.
00:15:11: Und
00:15:12: das sind dann Ausflieg, wo man ein wenig an den Naturnachs gut laufen kann.
00:15:17: und dann gibt es meistens eine Brotzeit.
00:15:19: Ja, das hat man sich ja dann auch so ein bisschen verdient.
00:15:23: Man hat dann Spaziergang gemacht oder eine kleine Wanderung.
00:15:26: Eher der Specktyp oder eher der Käse-Typ.
00:15:31: Immer mit meine Fragen
00:15:33: halt, gell?
00:15:34: Neu, aber die sagen wir so auf einer Brotzeit, da ist ja mal beides drauf.
00:15:38: Beides drauf, Lenker.
00:15:40: Das ist eigentlich immer das Mittel der Wahl.
00:15:43: So eine kleine Sehenswürdigkeit ist ja auf ihrem Gemeindegebiet auch die Burg-Fahrgäck.
00:15:48: Das ist ja zwar bloß noch so ein bisschen so überbleibsel, aber nichtsdestotrotz geht die ganz weit
00:15:54: zurück.
00:15:55: Und
00:15:55: Leute kommen an und schauen sich das an.
00:15:57: Ja, das passiert tatsächlich.
00:16:01: Jetzt, wenn es wirklich auch um Geschichte geht, dann kann ich vielleicht noch mal ein Hinweis geben, wir haben in Bärmann ein Heimathaus.
00:16:09: Das ist immer am ersten Sonntag im Monat, ist das auf.
00:16:12: Und das ist wirklich auch die, sagen wir es noch so, gelebte Heimatgeschichte.
00:16:16: Das ist jetzt kein Museumeter, sondern da ist immer jemand da, der als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
00:16:23: Es sind immer wieder mal Aufanstaltungen, da hat man Zum einen hat man schon die Hubertus-Gretschmannode.
00:16:33: Man hat auch mal einen Oben gemacht über das Kriegsende am Zweiten Weltkrieg.
00:16:39: Wir bekommen eine Suchergruppe aus Korea, sind sie schon da?
00:16:43: Nein, ja.
00:16:45: Also das wird wirklich gelebt auf einer Suche.
00:16:48: Das heißt die Mächler.
00:16:51: Die Allgäuer waren ja Tüftler und Mechler.
00:16:54: Also jemand, der was geschafft hat und auch erfunden hat.
00:16:56: Der Begriff
00:16:57: Mechler in dem Zusammenhang kommt daher, dass das viel in Eigenleistung einfach gemacht wurde.
00:17:03: Und das ist eine nette Truppe, die sich mittlerweile auch wieder verirrend hat.
00:17:07: Und die können sich da also... Also ganz toll, um das Heimathaus und zu schauen, dass da was los ist und dass da etwas passiert.
00:17:15: Und da kann man erst das Sonntag im Monat einfach auf vorbeikommen, am Nachmittag?
00:17:19: Am Nachmittag, ja.
00:17:20: Zum Zweinum.
00:17:22: Und das ist wirklich ganz interessant, auch jetzt nicht nur Heimatgeschichte allga, sondern wirklich auch auf Haldenwang bezogen.
00:17:30: Da gibt
00:17:30: es ein eigenes Vageckzimmer, da gibt es dann eben da, wo es um die Burg Vageck geht.
00:17:36: Das wissen auch viele, das hat einmal sein Waagekel Weyergeber, der hat sich da irgendwo verwirrbar zurecht nicht um Betzig an und rumwärts erstreckt und der ist zweieinhalb mal so groß, wie ich den in der Sonthofener See.
00:17:52: Was?
00:17:52: Das ist ja riesig.
00:17:54: Ja.
00:17:54: Und
00:17:55: wo ist der jetzt versickert?
00:17:56: Oder vom ...?
00:17:57: Nein, jetzt gibt es die Leubastinen
00:18:01: und
00:18:01: der Waagekel Weyer ist dann verschwunden.
00:18:04: Aber es gibt diesen Wurdam.
00:18:06: Den gibt es noch.
00:18:07: Und den hat man erst vor ein paar Jahren einfach noch einmal erneuert, dass der auch wirklich einmal, der dient noch als Hochwasserschutz für Stilings und für Leibhaus.
00:18:18: Und das hat tatsächlich noch eine Funktion auch.
00:18:23: Ist ein Schwerpunkt auch von der Gemeinde.
00:18:25: oder man schaut, dass die Natur drumherum um den Ort im Urort auch so bleibt, dass es Leidauer mal da rauszieht nach Altenwang, dass man was begehen kann, dass man vielleicht einen kleinen Spaziergang machen kann.
00:18:37: Was passiert denn da in Sachen Natur bei Ihnen im Ort?
00:18:41: Ja, also was wir gerade machen, wir legen gerade ein Ökokonto an, das haben wir im Gemeinderat beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband.
00:18:51: Wir haben da zwei Flächen, eine Fläche da nordöstlich von Seebach, die wächst gerade mit Binsen ziemlich zu und ist dabei zu verbuschen und das wollen wir einfach wieder ausräumen, das wird einfach jetzt wieder gemäht und einfach damit sich auch wieder mehr Arten anseht.
00:19:12: Ja, das ist ja Pflanzen und Arten oder den Tierschutz sehr auch gleich.
00:19:15: Und in Seebach, da hat es früher so Plätzegeber am Bach, hinten am Seebach mit dem Löffelkraut.
00:19:23: Es
00:19:24: gibt besondere Pflanze, gehört habe ich es schon einmal?
00:19:27: Ja, und das
00:19:28: ist etwas, was ganz selten vorkut.
00:19:30: Ja.
00:19:30: Und das versuchen wir jetzt einfach dahinter, das ist also
00:19:33: Da
00:19:34: geht es auch so ein kleiner Graber durch, da versuchen wir auch dieses Löffelkraut wieder anzumsiedeln.
00:19:39: Also bis die Sorenaturierung da draußen so ein bisschen wieder rausholen, was jetzt verbuscht ist und bis sie so zugewachsen ist.
00:19:46: Genau.
00:19:46: Und das machen wir, wir sind an der Stelle und dann sind wir gerade da, wir haben noch eine Fläche, das ist ein wenig erhaltet, etwas sage ich für das Verhaltewagen.
00:19:57: Und da möchte ich mir jetzt auch was Gutes tun, und zwar Wachst auch etwas zu, mit so Brombeeren, das wird einfach wieder ein bisschen freimachen, beide Flächen pflegen, dann etwas anlegen, wo man ein bisschen der Boden wieder rauskommt, dass sich so Wildbienen ansiedelt.
00:20:15: Ja,
00:20:15: Bienen.
00:20:16: Wir brauchen die Menschen, brauchen die Bienen.
00:20:18: Ja.
00:20:19: Und dann auch, dass man so kleine Inseln macht, so mit Weisdorn.
00:20:26: Es ist ein Winker Waldbestand da, dass man Wald sammelt herrigt und dass man es natürlich auch weiterhin beweidet, dass das Ganze
00:20:33: so war.
00:20:34: Dieses Zuwuchern, das ist das sehr das.
00:20:36: Genau.
00:20:36: Weil wir haben ein u-Bandiger Altdruck im Allgäu.
00:20:40: Ja, ja.
00:20:41: Die Waldfläche, ich bin ja für die Altwirtschaft zuständig, die wir am Landwirtschaft haben, die letzten hundert Jahre, da sind ja hunderte verheckter Altfläche verlorengangen, die wieder zurgewachsen sind.
00:20:53: Das ist ja auch, man kann das ja mal sich gar nicht vorstellen.
00:20:56: dass, wenn da oben nichts gemacht werden, würde die Ältler oder auch die Landwirte da entsprechend das Date ja alles?
00:21:04: Meine hätten wir an Schwarz.
00:21:05: Wir
00:21:06: hätten Black Forest II hier bei uns im Allgäu.
00:21:09: Neue
00:21:09: und freie Landschaft, das ist schon ein Schäge.
00:21:12: Ja, ja.
00:21:13: Was sind so die Ziele?
00:21:14: Jetzt haben wir noch so ein bisschen was von Amtswegen, was da aktuell läuft.
00:21:20: Haben's dann quasi ab Mai, Auch schon irgendwelche Projekte.
00:21:27: Wenn Sie das Kanapä dann doch mitgenommen haben aus Ihrem Bürgermeisterz.
00:21:31: Ja, man kann sicherlich nicht alles abschließen, wenn der Wahlperiode nicht
00:21:35: mehr
00:21:35: zu Ende ist.
00:21:37: Wir haben schon Dinge jetzt in der, wie soll ich sagen, in der Planung.
00:21:41: soweit, Dienstag haben wir Gemeinderatssitzung get.
00:21:44: Da haben wir die Erweiterung vom Feuerwehrhaus in Böhrwang haben wir beschlossen.
00:21:48: Da gibt es eine Entwurfsplanung jetzt dafür und das bringen wir jetzt einfach auch noch auf den Weg.
00:21:54: Das ist das eine große Projekt, zweites großes Projekt, wo wir da sind, das ist die Erweiterung, Mittagsbetreuung und Grundschule in
00:22:03: Alten.
00:22:03: Die Kinder, die sind ja die, die die Kinder im Kindergarten oder Kindertagesstätte, das ist safe.
00:22:08: Jetzt kommt der nächste Step.
00:22:10: Weil wir sind schon
00:22:11: relativ gut ausgestattet
00:22:14: mit der Mittagsbetreuung
00:22:16: und ebenso gut an Genommen wird, platzert mir das Alter nicht.
00:22:21: Da
00:22:22: erweitert er mich jetzt einfach.
00:22:23: Und das ist etwas, was man aber jetzt noch erkannt.
00:22:25: Da wünsche ich alles Gute für die letzten Projekte oder die sie noch auf den Weg bringen, dass es dann im Anschluss flutscht und ihnen natürlich, wenn es soweit ist, einen angenehmen, ja, Ruhestand, wie sagt man auch im Bayern-Burger Meister, Ruhestand, Pension, was ist denn das, Freizeit?
00:22:39: Also, wenn rechtlich, wenn rechtlich,
00:22:40: wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn
00:22:45: rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn
00:22:51: rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich, wenn rechtlich,
00:22:53: wenn rechtlich, wenn recht Gesund und vital durch den Tag.
00:22:56: Der Allgeuchtet-Kaffee-Clutch
00:22:58: wurde euch präsentiert von der Bahnhofapotheke und dem Naturkostladen.
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