Zukunft Gestalten in Altusried – Verena Dorn über Ideen, Engagement und Gemeinschaft

Shownotes

Wie können Bürgerinnen und Bürger die Zukunft ihrer Gemeinde aktiv mitgestalten? Darüber sprechen wir mit Verena Dorn, 1. Vorsitzende von Zukunft Gestalten Altusried e.V., und erhalten spannende Einblicke in die Arbeit, Ziele und Projekte des Vereins.

Transkript anzeigen

00:00:02: Der Allgäu-Hit.

00:00:02: Kaffeeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!

00:00:14: Heute ist unser Gast Verena Dorn aus Altusrieden.

00:00:18: Verena stimmt das?

00:00:19: Bist du aus Altussrieden?

00:00:21: Ja, das stimmt genauer noch.

00:00:24: Und du wirst erste Vorsitzende und auch Mitbegründerin der Initiative Zukunft gestalten, altersried.ev.

00:00:33: Grob gesagt vielleicht nur zwei Stichworte jetzt um oder was beinhaltet diese Initiative?

00:00:40: Oder was war ein Antrieb?

00:00:41: vielleicht heraus das man sagt okay wir formieren uns in dieser Form.

00:00:46: Ja unser antrieb ist dass man einfach gemeinsam mehr bewirken kann für den Ort für die Ortsteile.

00:00:54: Wer den Markt Altusried kennt, weiß dass es insgesamt fünf Ortsteile gibt oder fünf eigenständige Orte und wir möchten gerne mit unserer Initiative die Menschen dieser Ortsteil miteinander verbinden.

00:01:07: Und gemeinsam Dinge anstoßen und initiieren.

00:01:13: Verena!

00:01:13: Wir haben ja gerade vorhin schon gehört, du bist eine gebürtige Algorin.

00:01:16: Algor für dich kann man das Als gewürdige Algarin eigentlich in drei Worten beschreiben, was Heimat für ein ist oder was das Allgäu für einen bedeutet.

00:01:27: Gemeinschaft, Lebensqualität und Verbundenheit – so wird ich das beschreiben ja?

00:01:34: Das ist aber schön!

00:01:36: Ich bin auch eine gewürdigen Algariner-Kämterin und gehe da konform mit ihr komplett.

00:01:41: Du bist Mitinitiatorin oder Mitbegründerin der Initiative Zukunft gestalten, Altersritt.

00:01:48: Wie lange gibt es diese Initiative?

00:01:51: Und wie ist die auch so entstanden hier vom Background also?

00:01:54: Die ist natürlich auch gewachsen.

00:01:55: aber irgendwann war der Tage X wo's geheißen hat hey wir machen das gescheit!

00:02:01: Den Verein gibt's seit year two tausend einundzwanzig.

00:02:04: da haben wir uns gegründet und also die Gründer.

00:02:08: wir kannten uns privat schon viele Jahre, manche auch noch nicht so lange und der Verein hat sich mehr oder weniger aus einer Not heraus gegründet.

00:02:21: Also wer sich erinnert, zwanzig-zwanzig das war das Corona Jahr und in der Zeit mal einfach gesehen was passiert wenn bestimmte Dinge nicht mehr funktionieren also wenn Menschen in eine Isolation kommen, wenn alte Leute zu Hause bleiben müssen es sich vielleicht niemand kümmert oder kümmern kann.

00:02:45: Was passiert, wenn Lieferketten einbrechen?

00:02:51: Wenn die Supermarktregale leerer werden und das war so.

00:02:56: dann ja der Punkt dass man gesagt haben okay was können wir auf regionaler Ebene tun und was brauchen die Menschen hier vor Ort um ein lebenswertes Leben Leben zu können.

00:03:08: Auch wenn die Situation außenrum nicht ganz so rosig ist, wie das damals ja zur Corona-Zeit war.

00:03:13: Das hat jeder irgendwo noch... Ich habe das im Hinterkopf vergraben!

00:03:17: Ich blende diese Phase manchmal komplett aus.

00:03:20: Also das war so das Zündlein oder dieser kleine Schlüsselmoment wo man gesagt hat okay ich muss aktiv werden dass da ein bisschen der Kreislauf wieder läuft, dass das wieder rundläuft.

00:03:33: Was war so das erste was ihr gemacht habt?

00:03:36: Ist es auch mit der solidarischen Landwirtschaft?

00:03:38: ist es das Erste was da somit entstanden ist oder in welchem Bereich wart ihr dann oder habt er losgelegt?

00:03:46: Ja also wenn man sich dann fragt was brauche ich denn wirklich dann kommt mal auf ein paar ganz essentielle Dinge Und das ist für unser Verständnis einmal, dass Füreinander Verantwortung übernehmen und füreinander da sein.

00:04:00: Also ich brauche wirklich diese menschliche Nähe diesen sozialen Kontakt auch gerade im Zeitalter jetzt der Digitalisierung KI und so weiter.

00:04:11: Das was mich wirklich trägt und hält, das sind die Menschen in meinem Umfeld und natürlich Lebt man nicht nur von Luft und Liebe, sondern wir brauchen alle was zu essen.

00:04:24: Und Nahrung im wahrsten Sinne des Wortes in verschiedenen Bereichen, ob das jetzt auf naseelischen energetischen Ebene ist oder natürlich auch auf einer Materiellen.

00:04:35: Und dort sind dann aus diesem Kontext raus sind dann als erst die Projekte im Verein Die Gemeinschaftsgärten entstanden.

00:04:45: es gibt einen in Altusried und einen in Rungatzhofen.

00:04:51: Und da sind auch die Menschen eingeladen aus den verschiedenen Ortsteilen dort mitzuwirken, gar nicht auch mit Kindern – das ist ein ganz lebendiges Miteinander wo man wirklich auch Lebensmittel anbaut Land!

00:05:06: Ja, also wie produziere ich meine eigenen gesunden Lebensmittel?

00:05:11: Wir sprechen unter anderem.

00:05:13: Das ist ja wirklich Verena nur ein Teilbereich dieser solidarische Landwirtschaft Solavi – wie man das ja auch liebevoll in der Kurzbezeichnung nennt!

00:05:23: Wie viel Gründungsmitglieder wart ihr und wer war da als erstes?

00:05:28: oder wieviel wart ihr auch in Sachen solidarischer Landwirtschaft wo es gestartet ist?

00:05:35: Also vielleicht muss man das ein bisschen differenzieren.

00:05:37: Es gibt ja diese professionellen solidarischen Landwirtschaften oder landwirtschaftlichen Betriebe, wo es dann so ist dass eben auch Teil Angestellte dort für den Anbausorgen und die Antiteiler gehen dann dort hin, zum Beispiel einmal die Woche holen sich ihre Gemüsekisten ab.

00:05:57: Das funktioniert das bei uns in den Gemeinschaftsgärten anders.

00:06:00: also sagen wir mal die Produktion von den Nahrungsmitteln, die steht natürlich schon im Fokus oder ist natürlich auch wichtig.

00:06:08: aber im Fokuss steht auch mehr das

00:06:10: Thema

00:06:10: Lernen.

00:06:11: Also dass man wirklich sieht wie funktioniert sowas.

00:06:14: was braucht es dazu?

00:06:16: Ja welche äußeren Einflüsse gibt es mit Wetter und so weiter.

00:06:20: Was bedeutet das?

00:06:22: Ja,

00:06:23: dass ist was zu wenn die Oma oder irgendwie vielleicht einen Bauernhof hatte.

00:06:27: man war als Kind da In Anfangszeichen richtige Leben hat reinschauen können.

00:06:34: Wie kommt da jetzt die Kartoffel irgendwann einmal raus?

00:06:37: Oder wie ist das mit den Karotten, die da sind?

00:06:40: oder was mache ich mir denn Himbeerle, der dann auf einmal natürlich alle gleichzeitig reif sind?

00:06:46: Das ist so ein bisschen back to the roots auch, wie es früher war und auch wie soll ich sagen, dass Ware nehmen von dem, was die Natur einem auch gibt.

00:06:59: Respektieren ist jetzt in dem Kontext nicht das ganz richtige Wort, aber das Wertschätzen so rum.

00:07:04: Das ist glaube ich das richtige Wort-Wertschätzung?

00:07:07: Ja genau.

00:07:08: also man bekommt einen ganz anderen Blick auf die Lebensmittelproduktion als auch jeden Landwirt was der leistet ja was es heißt wie gesagt mit den Naturkräften mit dem Wetter zu spielen und uns geht's eben auch oder eine Hauptsache auch darum gesunde Nahrungsmittel zu produzieren.

00:07:30: Also ohne Pestizid-Einsatz, ohne ja und so gucken wie dann ist die Karotte halt mal ein bisschen krumm oder die Tomate hat halt nicht so den Ertrag aber sie schmecken halt viel besser.

00:07:43: Dann habe ich vielleicht nicht drei Tomaten sondern nur eine, aber die hat vom Gehalt her vielleicht noch besser als die die halt im Supermarkt kaufen

00:07:54: kann.".

00:07:55: Teilbereich von dieser Initiative, also gemeinschaftlich ein Feld bewirtschaften oder eine Fläche bewirtschaftet und dieses Gemeinsame.

00:08:04: Dass man nichts alleine macht so dass man auch diesen Naturkreislauf mitbekommt einen Lerneffekt dann für die Jüngeren wie viele Mitglieder habt ihr insgesamt?

00:08:14: Ach das war ja noch die Frage genau!

00:08:16: Also wir haben jetzt insgesamt circa fünfzig Mitglieder und das Gründungsteam da waren wir so zu zehnt.

00:08:24: Ach, das ist aber auch groß.

00:08:27: Genau bunt gewürfelt Frauen Männer unterschied Familien.

00:08:31: also wir haben eine Familienmitgliedschaft mit einem Einzelmitglieder so dass da jeder sich einbringen kann und es passende für sich findet.

00:08:40: und wichtig ist genau also vielleicht den Verein zu sehen als Plattform Als Spielwiese als möglichmacher um dort ein seines nachhaltiges Projekt Mit den Mitgliedern starten zu können.

00:08:56: Aber diese solidarische Landwirtschaft ist ein Teil von dieser Initiative, da gibt es ja ganz verschiedene Reiter irgendwo natürlich alles mit der gleichen Gesinnung gemeinschaftlich was zu machen.

00:09:08: nachhaltig gesund Klimaschutz ohne Pestizide.

00:09:13: das ist so ein Wirding was bei jedem mit rein schwingt.

00:09:18: Das ist vielleicht auch der Unterschied zu anderen klassischen Vereinen.

00:09:22: Wir haben jetzt nicht den Fokus auf einen bestimmten Thema, sondern dieser gemeinsame Nenner ist eine enkeltaugliche Zukunft gestalten.

00:09:33: und was braucht es dazu um dorthin zu kommen?

00:09:37: Und da sind wir so dass wir verschiedene Arbeitsgruppe initiiert haben oder die initiieren sich eigentlich laufend.

00:09:48: Ich glaube, irgendwo selber oder es formiert sich dann vielleicht wieder so ein bisschen was?

00:09:52: Aus den Ideen der Mitglieder.

00:09:54: und es gibt jetzt neben den Gemeinschaftsgärten eben noch die Kleidertausch-Aktionen.

00:10:00: Die finden aktuell zweimal im Jahr statt.

00:10:03: Da gehen wir nachher noch genauer drauf an auf die Kleidernummer.

00:10:06: Genau!

00:10:07: Dann gibt das das Thema Lernen also dass man gesagt haben okay wie kann was brauchen unsere Kinder um auch in ihre Kraft zu kommen, um Bildung zu erleben die ihnen individuell entspricht.

00:10:23: Also es ist ja gerade in der Schule wird das eher so geguckt dass es halt alles eher einheitlich ist und der Lernstand soll immer bei jedem Kinds in jedem Alter in jeder Entwicklungsstufe gleich sein Und die Wirklichkeit zeigt uns was anderes.

00:10:37: also Was können wir hier?

00:10:39: Wie können wir uns hier einbringen?

00:10:40: Das sind auch diese verschiedenen Generationen sehr wichtig.

00:10:44: Das heißt ja immer, um ein Kind zu bilden braucht es ein ganzes Dorf.

00:10:50: Ja ist aber was wahres dran!

00:10:52: Zumindest verschiedene Generationen.

00:10:54: wäre toll wenn die Oma-Generation auch noch damit dabei wäre weil lernen lernen lernen und das ganz unterschwellig ohne mit dem obernen Zeigefinger.

00:11:04: Genau und so funktioniert's halt dann auch.

00:11:07: wie gesagt eben über diese Arbeitsgruppe.

00:11:10: dann haben wir eine ganz wichtige Aufgabe sind die Bestückung der Pferd-Teiler-Schränke, das Verteiler-Schrank in Altersried.

00:11:17: Das machen zwei Damen auch ehrenamtlich.

00:11:21: Die fahren drei, vier Mal die Woche los sammeln Lebensmitteln aus der Region von den Supermarkten ein, die dort eben nicht mehr verkauft werden können, stellen das dann in den Verteilerschrank.

00:11:33: im Altosrieder kann sich dann jener was entnehmen.

00:11:36: Teilweise wissen sie ja auch schon wer Bedarf hat Familien mit vielen Kindern oder alte Leute, die einfach jedes Einkommen haben und bringen das dann noch direkt dort

00:11:47: hin.

00:11:48: Es gibt ganz verschiedene Bereiche.

00:11:49: Verena bei euch in der Initiative unter anderem Solidarische Landwirtschaft.

00:11:55: Wir gehen gleich noch ein bisschen genauer auf die Verteiler-Aktion rein – und natürlich auch was es mit diesem Klamottentausch auf sich hat!

00:12:04: Denn überall steht nachhaltig und bewusst Leben, oder?

00:12:10: Ja das ist wichtig.

00:12:12: Möchtest du ... soll ich dir ein bisschen was über den Verteiler-Schrank erzählen, worum es da geht und wie es abläuft?

00:12:20: Also die Verteilerschränke haben wir nach Althusried geholt.

00:12:25: dort steht einer ziemlich zentral

00:12:29: der

00:12:29: aktuell bestückt wird von zwei Damen die drei bis vier mal die Woche losfahren und aus den Supermarkten die ja, die abgelaufene Lebensmittel holen.

00:12:43: Und dort dann einstellen zur Mitnahme.

00:12:46: Also da geht es hauptsächlich darum dass das

00:12:48: Lebensmittel

00:12:50: nicht weggeworfen werden genau.

00:12:52: Aber jetzt kann natürlich genauso jemand der zum Beispiel in Obstgarten hat und ich weiß was er mit den Äpfeln machen möchte oder soll die dort einstellen?

00:13:02: Oder wenn jemand den Urlaub fährt und sagt, Mensch ich habe jetzt noch einen Kühlschrank halb voll.

00:13:07: Und das ist alles noch gut.

00:13:09: Kann er das auch dort hinbringen?

00:13:11: Wir schicken bitte drin in einer... tollen Komposition oder in einem tollen Blumenstrauß, was eure Initiative da so anbietet.

00:13:22: Auch für den Kopf möchte ich mal sagen Zukunft gestalten altusriedev ganz breit aufgestellt.

00:13:28: Verena du hast schon ein bisschen etwas Lebensmittelrettung erzählt auch die fair Tyler Schränke die bestückt werden Auch da nachhaltig mit Essen umgehen, eigentlich dass man Essen nicht wegwerfen soll.

00:13:43: Wir sprechen gleich noch über den Kleidertausch auch danach halt ich mit Klamotten umgehen.

00:13:49: es ist aber auch ein bisschen was für den Kopf da wo man sagt man kann diskutieren sich austauschen in Sachen Klimaschutz Nachhaltigkeit auf einer anderen Ebene weil man hat oft ja auch gar keinen Gegenüber diesen Thema ja austauschen kann oder was man machen kann.

00:14:09: Oder wie wirkt sich das, was die Politik vorgibt dann auch auf solche Gemeinschaften aus?

00:14:16: Ja bei uns ist es so, kann man ja ganz vorne lesen auf unserer Webseite oder im Flyer dass wir uns nicht politisch irgendeiner Gesinnung zugehörig fühlen oder politischen Parteien.

00:14:29: also wir entscheiden wirklich aus unserem Bauchgefühl und aus unserem Selbstverständnis der Menschenwürde heraus.

00:14:40: Und also wir möchten aber auch mit einem anderen Blick vielleicht auf die Dinge sehen, die jetzt in einer Gemeinde entschieden werden, die vielleicht auch von oben kommen – von der Bundesregierung?

00:14:54: Und da nochmal einen anderen Blick drauf haben ist jetzt ein gewisses Projekt oder sind jetzt die Entscheidungen, die dort getroffen werden?

00:15:03: Sind sie auch sinnvoll für unsere Region und im Kleideren noch unsere Ortsteile.

00:15:13: Und ganz konkret nenne ich jetzt einfach mal ein Beispiel der sehr polarisiert.

00:15:18: Das sind jetzt die Großflächen-PV Anlagen zum Beispiel, die jetzt vielerorts auch entstehen und die natürlich auf einer Bundesregierung

00:15:27: gefördert

00:15:28: werden mit sehr viel Geld.

00:15:30: Und da ist es dann halt die Frage aus welcher Intention heraus werden sie dann auch mit dem Allgäu auf sehr hochwertigen Grünlandflächen aufgebaut?

00:15:42: vielleicht auch wichtig wären für eine Lebensmittelproduktion, aber auch vielleicht für nachhaltige Konzepte.

00:15:48: Also und da sehen wir uns als Verein so in der Verantwortung zusammen mit den Verantwortlichen der Gemeinden oder sind auch gar ein Ansprechpartner.

00:16:01: Wenn es darum geht was für alternative Konzepten außer Freiflächen-PV Anlagen gibt's für Grünlandflächen die genauso zum Humusaufbau, zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit beitragen.

00:16:20: Und gerade in diesem Kontext, dass jetzt z.B.

00:16:23: Wohnraum immer teurer wird – das Einkommentar mit Menschen nimmt ab!

00:16:28: Und als man sagt kann man vielleicht hier auch Wohn- und Nahversorgungskonzepte entwickeln, die wirklich auch der Gesamtheit und der ganzen Bevölkerung zugutekommen.

00:16:41: Da braucht es natürlich, um das man sowas realisieren könnte.

00:16:44: Immer jemand der ja den Haupthut auch auf hat.

00:16:48: Also Ideen.

00:16:50: aber so dieser Austausch ist sehr schön weil jeder hat ja immer ein bisschen einen anderen Blick auf eine Situation oder auch auf diese Solarparkanlagen die es ja manchmal rechts und links der Autobahn auch gibt.

00:17:03: Wer ein gutes Feld?

00:17:05: Aber wenn keiner da ist, der vielleicht dieses Feld bewirtschaften könnte Der denkt sich, okay ich bewirtschaftete das Feld halt mit Sonnenenergie oder ich zieh mir da die Sonnen-Energie raus.

00:17:17: Ist mit Sicherheit jetzt auch nicht ganz der falsches der Gedanke.

00:17:20: aber

00:17:21: klar man muss die Hintergründe dann natürlich auch kennen.

00:17:24: Aber sich und es ist ja schon mal wichtig sich mit dieser Thematik überhaupt auseinandersetzen und da auch ins Gespräch kommen und Meinungen austauschen weil jeder hat ja seine Meinung Und das geht es ja auch.

00:17:38: Ja und ich glaube, oder das glauben wir – und das ist uns auch sehr wichtig!

00:17:43: Das merken wir auch im Verein.

00:17:44: Wir haben ganz unterschiedliche Menschen die sich auch parallel in anderen Initiativen engagieren wie jetzt zum Beispiel Omas for Future und dann gibt's aber wieder die Menschen die Dinge vielleicht kritisch hinterfragen.

00:18:05: Ja, was wird... Was ist so politisch die gewollte Meinung?

00:18:10: Stimmt das wirklich?

00:18:11: Woher bekomme ich andere oder was sagen mir andere Informationen?

00:18:16: und das liegt uns einfach sehr am Herzen dass man das auch wieder zulässt und dass man nicht jemanden aufgrund einer anderen Meinung dir oder anderen Erfahrungen, die derjenige auch gemacht hat vor Verurtheit sondern dass auch seine Berechtigung hat und man wieder auch in den Dialog kommt, ohne den anderen vorab als irgendwen abzustempeln.

00:18:42: Der keine Ahnung hat, sondern das zu akzeptieren.

00:18:49: Und dann merkt man auch, dass man viel mehr gemeinsam

00:18:52: hat... Dass man gar nicht so unterschiedlich liegt oft mit den Ansichten, gell?

00:18:56: Dass sich ganz, ganz viel auch

00:18:57: deckt!

00:18:58: Genau weil alle wollen das gleiche.

00:19:02: Beste für sich, für ihre Familien.

00:19:04: Für die Natur?

00:19:04: Wer will dann seinen Umfeld bewusst zerstören?

00:19:07: Das macht keinen Sinn und die Wege sind unterschiedlich.

00:19:12: Und darum geht es, dass man wieder zusammenfindet und guckt wie kann man gemeinsam dieses Ziel erreichen.

00:19:20: Raus in die Natur mit uns, Verena und meiner Einer.

00:19:23: wir sind gedanklich auf jeden Fall draußen.

00:19:26: Es geht um Zukunft gestalten Althussried EV Da ist eigentlich Nameprogramme, kann man so sagen.

00:19:34: Eigentlich eure Intention, eure Absicht.

00:19:37: das was ihr bewegen wollt habt ihr schon in euren Vereinswördingen drinnen.

00:19:43: Ihr habt eine Homepage

00:19:44: wo mal

00:19:45: viele Infos

00:19:45: bekommt.

00:19:46: Ja unsere Webseite findet ihr unter altusried-gestalten.de und wenn wer Interesse hat Freuen wir uns über eine E-Mail an dabei sein, et althusredminusgestalten.de.

00:20:00: Und unsere nächste kleinere Aktion ist ein offener Garten.

00:20:06: Das ist ein Garten

00:20:07: in Brunkerzhofen am achtundzwanzigsten Juni im Rahmen des Tags der Offenen Gartenstür.

00:20:14: Schwarz

00:20:15: und weit?

00:20:15: Genau!

00:20:17: Machen ganz viele mit.

00:20:18: Es ist toll mal so den übernächsten Nachbarsgarten zu spitzeln was er da so macht.

00:20:24: Naturgarten wahrscheinlich?

00:20:26: Gehe ich mal davon aus.

00:20:27: Genau, es wird verschiedene Führungen geben auch durch den Saatgutgarten denn das

00:20:33: gehört auch

00:20:34: zum Garten dazu zur Kultivierung dass sich guckt wie kann ich langfristig autark werden.

00:20:40: in die Selbstversorgung kommen mit eigenem Saat-Gut ist ganz einfach.

00:20:45: ja das ist eine rungerzofene Fläche von ungefähr dreihundert Quadranten gartenflächen reine Betfläche Für Kinder wird es ein bisschen was geben, vielleicht auch kochen am offenen

00:20:58: Feuer

00:20:59: oder ja zubereitet das aus dem, was der Garten hergibt und auch vielleicht um ein paar Leute aus unserem Verein kennenzulernen.

00:21:11: Wir haben immer im Wechsel einmal monatlich entweder einen Vorstandstreffen für die Vorstände- und Beisitzer.

00:21:17: Das sind jetzt insgesamt immer dort zu acht zusammenkommen und alle zwei Monate ein Mitgliedertreffen.

00:21:26: Das ist jetzt

00:21:27: immer noch, ja entweder im Freien stattfinde dann in Sommer...

00:21:31: Ach schön!

00:21:32: Ja auf eurer eigenen Fläche da draußen.

00:21:36: Infos bekomme ich natürlich zum einen über die Homepage.

00:21:40: Da kann ich mich auch ein bisschen noch reinlesen welche Bereiche ihr so abdeckt oder wie breit ihr aufgestellt seid.

00:21:50: Ansonsten einfach eine E-Mail schicken.

00:21:52: Hey, ihr seid ne coole Truppe!

00:21:54: Was braucht's um dass ich damit dabei sein kann?

00:21:57: Genau wir gehen auch gern... Also wir sind auch gerne Sparingspartner für andere Initiativen oder Menschen die vielleicht gleiche oder was Ähnliches anstoßen wollen in ihren Gemeinden erzählen da gar von unseren Erfahrungen wie wir organisiert sind.

00:22:13: denn das Schünste wäre wenn es ähnliche Initiativen in jeder Gemeinde gibt und jedem Ort

00:22:19: Wenn ihr das so zum Multiplikator werdet oder so als Stein des Anschaffens, als Inspiration für andere die sagen hey sowas könnte ich mir bei uns im Ort auch vorstellen.

00:22:31: Das wäre schön!

00:22:31: Wie sollte die Welt in zehn Jahren ausgucken?

00:22:35: Oder ist

00:22:35: es zu

00:22:36: knapp von mir?

00:22:37: Wie rechnet in fünfzig Jahren?

00:22:39: was wär schön wenn's dort natürlich nach wie vor so grün wäre?

00:22:45: Ja also schön werde Wenn es alles wieder etwas weicher wird, wenn die Menschen mehr das entdecken, was sie miteinander verbindet.

00:22:56: Nicht was sie schwaltet oder was das andere ist.

00:23:01: Denn die Diversität und die Andersartigkeit und Vielfalt – das ist das, was uns die Natur in jedem Moment zeigt.

00:23:09: Das ist das worauf's ankommt.

00:23:13: Leben so schön und bunt macht, dass wir sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen.

00:23:19: Sorgsam!

00:23:20: Mit uns und wertschätzend.

00:23:23: Und wenn man das erreicht haben oder sagen hey jetzt ja...

00:23:27: Das Leben

00:23:28: fühlt sich gut an dann hat es einfach...

00:23:32: Da habt ihr schon einen großen Schritt gemacht.

00:23:34: Jetzt muss ich gerade nochmal ganz kurz auf diesen achtundzwanzigsten Juni nochmals mich drauf setzen, Tag der offenen Gartentür.

00:23:42: Wann geht's da los?

00:23:43: Und es ist auch so ganz unbefangen.

00:23:46: kann man mit euch ins Gespräch kommen?

00:23:48: und vielleicht was finde ich alles bei euch im Garten außer lecker Früchte?

00:23:53: die Tomaten sind aber noch nicht reif.

00:23:55: Ich komme im September noch zu euch.

00:23:59: Genau die Tomaten werden da wahrscheinlich noch nicht reich sein.

00:24:02: Ja, also wir haben es dieses Jahr.

00:24:03: Wir waren ein bisschen zu spät in die Vororganisation von Tag auf.

00:24:06: eine Gartentür muss man schon bis Oktober im Jahr vorher machen.

00:24:10: das haben wir vor Schlafen aber wir hängen uns da jetzt einfach so mit dran was er schöner Anlass ist und

00:24:18: jeden Fall

00:24:19: und sehen könnt ihr da ja wie selbstversorgung funktioniert?

00:24:25: Auf kleiner Fläche auf einer Fläche unter Hundert Quadratmeter in Kombination auch mit Blumen, was kann... Was gibt es mit dieser Garten darüber hinaus?

00:24:37: Außer Lebensmitteln, Saatgutgewinnung.

00:24:43: Es wird vielleicht auch, das werde ich gerne anbieten, Bonenschmuck basteln mit Kindern.

00:24:51: Das ist nämlich wunderschön!

00:24:52: Ja, da kann man so Ketten, so Anwendern machen,

00:24:55: gell?!

00:24:56: Armbänder, Halsketten.

00:24:59: Also jede Bohne ist ganz ... also die Bohnenkörne sind zum Teil so schön gemalt, so kann man sie nicht malen aber das wissen halt auch die Wenigsten.

00:25:09: Es wird auf jeden Fall ein Tag und also um zehn Uhr würden wir ganz starten bis nachmittags um vierzehn Uhr, Entschuldigung, sechszehn uhr Und in diesem Zeitraum dürft ihr da Rheinschnuppern und wir geben gerne die Unantwort auf eure Fragen.

00:25:27: Danke dir für diese finale Info, nochmals der achtundzwanzigste Juni-Tag

00:25:31: der

00:25:32: offenen Gartentüre Verena Dorn!

00:25:35: Vielen Dank fürs Datzen.

00:25:37: Der Allgäuhit Kaffeeklatsch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:25:42: stundenweise Zuwendung stattgetakteter Hektik.

00:25:46: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.