Gut vernetzt im Alter –Seniorenarbeit vor Ort: Im Gespräch mit Lucia Giray
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Lucia Giray über ihre Arbeit als Seniorenbeauftragte in Lindenberg. Sie erzählt, welche Angebote und Aktionen es für ältere Menschen gibt und warum Vernetzung so wichtig ist. Außerdem geht es um Herausforderungen wie Einsamkeit und mögliche Lösungen vor Ort. Ein kurzer Einblick in das Leben und die Bedürfnisse der Generation 60+.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Allgäuhit.
00:00:02: Kaffee-Clutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.
00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter Hektik, dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!
00:00:16: Aus der Sonnenreichstenstadt im Westallgäu mindestens heute mein Gast Lucia Gierai.
00:00:21: Schön dass du da bist, Lucia.
00:00:23: Dankeschön, Marion.
00:00:24: Guten Morgen miteinander.
00:00:25: Du hast die Sonne mitgebracht vom Lindenberg?
00:00:27: Ja
00:00:28: auf jeden Fall.
00:00:29: Die Sonne strahlt nicht nur in Lindenberg, sondern heute im gesamten Allgäu.
00:00:34: Deine Sektor in Ldenberg vielleicht kannst du das grad selbst beschreiben
00:00:38: mit
00:00:39: ein zwei drei Wörtern.
00:00:40: für was bist Du Ansprechpartnerin beziehungsweise?
00:00:43: Was organisierst du in Litenberg?
00:00:46: Ich mach das Seniorennetz Lindenburg und ich bin zuständig für alle Belange von den Senioren meist ohne Pflegegrad aber egal in welcher Richtung Sorgen oder Nöte.
00:00:57: ich höre zu Und ich versuch's
00:00:59: Lucía Gierai heute unser Gast zum einen Seniorenbeauftragte und aber auch stellvertretende Behindertenbeauftrage der Stadt Lindenberg.
00:01:08: Und ja, wie soll ich sagen vom Seniorennetz?
00:01:12: Die erste Frau
00:01:16: und die einzige.
00:01:17: Gerade das Seniorennetz ist relativ frisch noch.
00:01:21: Seniorenarbeit gab es wahrscheinlich in jeder Kommune, in irgendeiner Form dass da jemand war und zumindest zum Sonntagsnachmittag Kaffee vielleicht geladen hat.
00:01:31: aber das ist richtig gut organisiert.
00:01:33: Deine Stelle ist ganz offiziell.
00:01:36: Immer Landkreis Lindenburg, vielleicht kannst du so ein bisschen erzählen wie diese Seniorennetz in Lindenberg ja aufgebaut und entstanden ist?
00:01:45: Ja, es entstanden ist das Jahr zwanzig-zwanzig vom Landkreise geförderte Projekte vier Stück zwei an dem See unten, zwei im oberen Kreis Lindemberg und Argental.
00:01:57: und dann ging's einfach los ganz neu Machmal!
00:02:01: Und Machmal war so herrlich.
00:02:04: Und dann ging es aber, was machen wir denn?
00:02:06: Es ist richtig.
00:02:07: Dann kam Corona und dann haben wir das erst mal versucht die Leute in den Wohnungen rauszulassen, was brauchen sie?
00:02:13: und dann aber endlich gestartet mit einer Umfrage.
00:02:17: Und da haben zweieinhalb Tausend Senioren, ab fünfe sechzig Plus haben angeschrieben und es sind also fast die Hälfte Rückmeldungen gekommen.
00:02:26: Das ist eine
00:02:29: hohe Quote!
00:02:31: Man ist schon hellhörig auch wenn man dort wohnt und sagt ach wo kann ich mich irgendwie einer bringen?
00:02:36: Was war das für ne Umfrage?
00:02:38: einfach zum Erfassen Wo is Bedarf bei den Älteren mit Menschen da?
00:02:42: was fehlt denen was gefällt denen vielleicht auch was kann man ausbauen?
00:02:46: Oder was brauchen die ganz dringend?
00:02:48: Ja, genau so in der Richtung.
00:02:49: Also es waren Schwerpunktthemen, Säulen haben wir gehabt, Begegnungen, Wohnen, Mobilität, digitale Teilhabe und Unterstützung und Hilfe.
00:02:59: In diesen fünf Bereichen haben wir abgefragt Und das war sehr, sehr spannend und auch wirklich zum mit dem Arbeiten, was da rauskommt.
00:03:08: Welches war der Bereich oder von den Säulern, der am meisten ja gewünscht und gefordert war vielleicht.
00:03:16: Also die Mobilität
00:03:18: ist
00:03:19: sehr ein hohes Thema bei uns, weil wir einfach so abhängig sind und gleich jetzt im Zuge des, dass unser Krankenhaus auch beschlossen wurde.
00:03:26: Das ist noch viel, viel wichtiger aber damals hatten wir es ja noch und Begegnung war auch immer das Thema.
00:03:33: Kommunikation
00:03:34: dessen Austausch ist der Plausch einfach auch?
00:03:36: Der Plausch über den Zaun oder der Plausche?
00:03:39: Überhaupt weil viele ältere Menschen wohnen ja auch alleine, denen fehlt einfach die Ansprache wenn ich so ein bisschen sagen kann.
00:03:45: So dieses tägliche Plauschen auch?
00:03:49: Ja also einfach nicht jeder wo allein wohnt ist einsam muss man dazu sagen.
00:03:54: Aber
00:03:54: die wollen haben jetzt die Möglichkeit.
00:03:56: wir machen einmal im Monat eine Hossstube reden Schwätze miteinander und da treffen sie sich ganz locker Treffen wir uns aus, sind immer zwischen vierzig und fünfzig Personen da.
00:04:08: Erst gibt es Kaffee und selber gemachte Kuchen... ...und dann haben wir ganz viele Spiele!
00:04:13: Und dann kann jeder Tisch also kleine Tische und dann kann sich jeder Tisch Spielholer oder nur Post-Uber oder egal was sich austauschen.
00:04:22: Die untereinander gehen sie an die verschiedenen Tische wo man jemand noch nicht kennt aber die spielen Rami Cup oder Manchester United nicht und die wollen damit Spieler.
00:04:31: und unterm Spieler kann man Kontakt knüpfen ohne dass man so direkt den anderen fragen muss.
00:04:37: Das Senioren hat jeder, wenn sie kommen ein Namensschild dran, wo man richtig gut lesen kann, einen Aufkleber quasi und dann können die Ansprecher auch Frau Huber, Frau Meier und wir spielen miteinander.
00:04:49: Das ist schön!
00:04:50: Das ist ganz niederschwellig.
00:04:51: also ohne das man sich vorher irgendwie übers Spiel Kommt man ja auch, z.B.
00:04:57: läufig irgendwie ins Gespräch?
00:04:59: Wo seid ihr denn da, wenn da vierzig-fünfzig
00:05:01: Leute sind?
00:05:01: Im kleinen Löwensaal sozusagen und dann ist ja meistens da kriege ich die Hausaufgaben mit.
00:05:08: Es ist ganz wichtig dass ich da anwesend bin und habe einfach mit den Leuten halt reden.
00:05:12: Ich kenne die Namen inzwischen zumindest viele
00:05:15: Und
00:05:17: neue versuche ich immer bei Hausbesuchen zum Hin nicht locken aber Einladen.
00:05:22: Und dann schaue ich schon, wer passt denn wohin?
00:05:24: und dann kommen immer diese Aufträge, sag ich mal, da erzählt dann irgendjemand, ich bräuchte dir die Hilfe oder der Nachbarin, der Kinder zieht einmal hinschauen.
00:05:35: Es ist eigentlich ganz liebevoll.
00:05:39: Aber du hast eingangs gerade gesagt, gut dann gab es diese Stelle, das ist eine Förderstelle auch vom Landkreis also auch ne ganz offizielle Stelle und es gab's ja bis dato nicht!
00:05:49: Du bist ja da Premiere auf dieser Stelle und dein Auftrag war nur Machmal.
00:05:56: Wo fangt man denn da an?
00:05:58: Also wenn ich klar, auf der anderen Seite macht's einen Stolz und freut einen.
00:06:02: Ey du hast freie Hand in deinem Tun, in deinm Aufgabenbereich aber es gab ja da nicht irgendwie was an Orientierung.
00:06:10: Ich kann mich da mal nochmals rückfragen sondern das war ja ein Novum dann auch für die Stadt Lindenberg.
00:06:16: Ja also ich hab da bisschen Vorteil, ich habe in der Sozialstation arbeite ich oder hatte jetzt auch an anderer Stelle Alltagsbegleitung Koordination und da bei den vielen Hausbesuchen und Gesprächen kam dann schon mal raus was fehlte.
00:06:30: Und eigentlich der eine ist die Pflegende und der andere ist der zu pflegende.
00:06:34: Einer
00:06:35: hat einfach nur die Arbeit und kein Vergnügen mehr.
00:06:38: dementsprechend haben wir dann versucht Abhilfe zum Schafe und denjenigen wo pflegt hat zb zu denen Nachmittage zu bringen und einen Ersatz zu Hause zu finden.
00:06:48: Und aus solchen Sachen ist das dann auch entstandet.
00:06:50: Also da hast du
00:06:52: schon
00:06:52: ein bisschen einen Background einfach aus dem sozialen Bereich raus, wo du hellhörig bist oder schon manche Verknüpfungen und Strenge im Kopf hast schlagen können?
00:07:03: Also Lucia, du hast da schon einiges
00:07:06: aufbauen
00:07:07: können.
00:07:07: Corona war so'n kleiner Rückschritt Das hatte ja niemand auf dem Schirm, dass das kommt Ein großer Einschnitt wirklich in jedes Leben irgendwo Und dann konntest du aber richtig loslegen und dieses Seniorennetz hat jetzt schon Fruchten können.
00:07:25: Also, du bist quasi so diese zentrale Stelle.
00:07:27: Du siehst was?
00:07:28: Du hast da einen Bedarf und du koppelst!
00:07:31: Du matchst oder schaust, dass es die besten Matches gibt.
00:07:35: Ja genau.
00:07:37: Also wenn ich Corona etwas Gutes abgewinnen will, dann werde ich das, dass sich ganz viele ehrenamtliche Helfer gemeldet haben auch für die Hochstuber Mitarbeiterinnen haben, habe ich jetzt selber auch in der Rente sind zum Beispiel und da auch ein Spaß dabei haben noch mit zum Helfer als auch das.
00:07:58: Und
00:07:59: Fahrdiensthören, die dann Fahrdienste machen weil wir das halt auch Gastringen brauchen und es gibt ganz viele kleine Sachen wo man organisieren kann, wo man versuchen kann die zusammenbringen.
00:08:14: Schachspieler, es ist jemand nach Lindenburg gezogen zum Beispiel jetzt ganz neu und der ist total alleine und weiß halt nicht um was es geht oder wo
00:08:22: man hinwenden
00:08:23: kann.
00:08:23: Und er meldet sich dann und sagt, er wird gern irgendwas machen?
00:08:27: Was gibt's denn okay?
00:08:29: Was hat er denn gemacht?
00:08:30: Oder was ist seine Hobbys?
00:08:31: Schach!
00:08:32: Aber hier spielt niemand Schach, er weiß niemand.
00:08:34: Hab ich vermittelt zum Beispiel und Begegnungen einfach mit Andere oder... Er will auch mithelfen selber mithelfen.
00:08:42: Ja
00:08:42: toll
00:08:43: Einfach toll, aber man muss es dann koordinieren.
00:08:46: Ja und du bist so eine Koordinierungsstelle oder an deinem Schreibtisch über deinen Laptop laufen so die verschiedenen Stränge?
00:08:55: Das sind jetzt eins zwei drei Beispiele.
00:08:57: Aber wenn Du jemand anderem nochmal sagst von da bis da bin ich die Ansprechpartnerin Du hast natürlich auch dir bis in direkter Kommunikation, könnte ich mir vorstellen mit der Stadt.
00:09:06: Natürlich da auch.
00:09:08: dann bist du deinem sozialen Bereich oder Sektor mit angesetzt als Stelle und du hast natürlich draußen deine Ohren auf?
00:09:17: Ja genau also in jede Richtung und es ist einfach... Also ich bin Ansprechpartner für sämtliche Belange und wenn jemand anrufen sagt das konkrete Problem habe wer ist dazuständig?
00:09:28: Ich weiß, ich kann nicht alles.
00:09:30: Aber ich weiß, wen man fragen können.
00:09:31: Ich weiß wer da helfen könnte oder wer nochmal jemand wüsste zum weiterhelfen und so funktioniert es nur.
00:09:41: Nur so geht's?
00:09:43: Gerade vielleicht hast du noch ein anderes Beispiel.
00:09:44: das mit dem Schachspieler fand ich sehr schön.
00:09:47: Man guckt ja eigentlich wenn man irgendwo anders hinzieht.
00:09:50: manchmal war ich in einem Verein vorher schon aktiv Oder hatte ich irgendwie einen Hobby was da auch gemacht wird Und dann koppest du.
00:10:00: Ja, genau!
00:10:01: Also ich versuche immer an vom Laufenden zu bleiben was die Vereine, was es für Angebote gibt in Lindenberg oder was es Neue gibt und dementsprechend versuche ich das dann zu vermitteln.
00:10:11: Wie ist so das Feedback?
00:10:13: Die Rückmeldung von den vielen, vielen älteren Damen und Herren in Lintonberg.
00:10:19: Gibt's da schöne Beispiele oder nette Anekdoten vielleicht auch?
00:10:25: Es ist einfach schön.
00:10:26: sie freuen sich sagen auch einfach, dass es da klappt und toll hat.
00:10:32: Und dann kommt die Nachbrenn sagt, sie haben ja unsere Frau noch, weil sie sowieso geholfen ist.
00:10:37: Und kennen Sie das bei uns?
00:10:38: Oder kommen Sie mal vorbei?
00:10:40: Es ist einfach Dankbarkeit.
00:10:43: Dann kriege ich wieder Blumen ins Büro geliefert für laute Freude, weil ich einfach das gemetzt habe!
00:10:52: Das ist eigentlich was Schönes, wenn man mit seiner Arbeit jemand anderem etwas Gutes tun kann oder glücklich machen kann.
00:10:59: Oder diese strahlenden Augen das ist ja gleich wie wenn man strahlende Kinderaugen sieht also dieses Strahlen was aus dem Gesicht einem entgegen kommt.
00:11:06: Diese Freude ist wahrscheinlich auch ein Antrieb wo du sagst ja klar dann mach mal weiter.
00:11:12: es muss natürlich so weitergehen.
00:11:14: Das ist mein Lohn sozusagen.
00:11:15: Ich
00:11:16: sage mir habe der tollste Arbeitsplatz ich kann einfach nur Freude bringen oder kannst nur gut oder versuchen gut zu machen und es funktioniert in den meisten Fällen.
00:11:27: Nuzia Girei ist heute da, die Frau für die älteren Semester in Lindenberg.
00:11:35: du bist Koordinatorin, du bist Schlüsselstelle Du bist zentrale für alles was die Älterinnen mit Menschen so beschäftigt.
00:11:43: Sei's auch Formulare ausfinden das ist ja für einen Jungen schon kompliziert.
00:11:47: Auch das fehlt vielleicht als Hilfestellung in dein Aufgabengebiet.
00:11:51: Ja genau, also je nach Anfrage sind wir da sehr flexibel und ich versuche einfach das zum Regeln.
00:12:00: Zumindest Ansprechpartnerinnen sein, denn gerade Formulare oder so ist ja auch nicht ganz so einfach mitunter.
00:12:06: Das ist ziemlich tricky!
00:12:08: Aber welche Themen brennen vielleicht auch aktuell den älteren Damen und Herren in Lindenberg?
00:12:16: Oder was hast du schon an Anfragen bekommen, wo du sagst ach das müssen wir auch immer wieder vielleicht mal aufforschen?
00:12:21: Ja also ganz klar viel ist der Fahrdienst.
00:12:25: Wir haben keinen Bürgerbus und noch keinen Rufbus Und die ungefähr haben wir zweihundert Anfragen im Jahr Wo man dann einen Fahrer suchen muss.
00:12:36: Das ist ein großes Thema.
00:12:38: Dann haben wir Verkehrssicherheit.
00:12:40: oder wie bin ich selber drauf Kann ich noch Autofahrer, also die Jugend und die Senioren streiten sich da immer.
00:12:49: Opa du kannst nicht mehr fahren usw.
00:12:51: Da haben wir dann jetzt schon Fahrschultrainings gemacht für Senioren mit der richtigen Fahrschule und Beobachtungsfahrt.
00:12:58: Und es ist dann immer toll wenn's dann ein Zertifikat gibt und dann heißt Opa kann doch fahren lasst ihn fahren Es geht schon!
00:13:05: Die Fahrschullehrerin hat gesagt Genau auch Reaktionstraining, Polizei haben wir schon gemacht.
00:13:14: Einfach dass man sieht wie ich beieinander geht es noch oder ist es schwierig?
00:13:19: und dementsprechend ist das einfach für die Seniore die Bestätigung ja oder nein?
00:13:23: so was genau.
00:13:25: Das denkt ihr auch schon an über die Straße zu kommen?
00:13:27: oder wie schnell ist eine Ampelschaltung?
00:13:29: manchmal sind diese
00:13:31: Grün
00:13:31: Phasen für die Fußgänger über eine größere, breitere Straße.
00:13:35: Also manchmal schon sehr sportlich!
00:13:38: Oder dann im Herbst wenn da das Dämmering ist und dann die Senioren plötzlich auf irgendeine Hecke läuft ein Senior raus und die Autohauten fast.
00:13:47: Da haben wir gehabt aktuell und dann ging das Thema natürlich wie mache ich mich sichtbar?
00:13:50: also immer aus sich aktuellen Themen nicht immer so gruselige aber so wo im Raum steht macht man dann Thema oder schau ihr dass es was gibt?
00:13:59: sind diese ganzen Betrugsmaschen, die ja immer wieder aufploppen beim gesamten Allgäu.
00:14:04: Lucia auch Thema bei euch in Sachen Seniorenarbeit so nenne ich sie jetzt einfach mal weil das immer wieder in einem gewissen Zyklus oder in einer gewissen Rollierung immer wieder irgendwo bei uns im Allgau ja auch aufploppt.
00:14:19: Ja also das hatten wir auch schon.
00:14:21: Wir haben auch schon Vorträge gemacht mit dem weiße Ring und Polizisten zu
00:14:26: Und
00:14:26: es ist Man hört es dann ja, aber wenn man in der Situation ist, dann setzt alles aus.
00:14:36: Gerade jetzt auch mit KI das wird ja verfeinert muss man ja schon fast sagen die Daten sicher permanent ablesen Betrüger und man darf oder kann fast nicht zu wenig aufmerksam machen, auf diese Betrugsmasche und sei es mit den Bank angestellten.
00:14:50: Die ja auch schon wachsame Augen drauf hatten dann in Kooperation mit der Polizei oder bei dir war's so mit dem weißen Ring.
00:14:57: irgendwie mit der Bäckerinnung gab's schon eine Kooperation.
00:15:01: leutkig hat auch ne Kampagne gestartet mit großen großen Bannern.
00:15:05: so wie immer heißt Vorsicht das sind die ABC-Schützen jetzt an im Straßenverkehr einfach das permanentes im Kopf der Menschen ist, Vorsicht vor diesen Betrugsmaschen.
00:15:18: Ja also man kann nicht oft genug darauf hinweisen.
00:15:22: Was fällt sonst noch bei dir so rein?
00:15:24: Was bist du noch am organisieren?
00:15:26: oder wo ist vielleicht der akute Bedarf da?
00:15:29: Mobilität da hatten wir auch schon drüber gesprochen einen Bürgerbusterseite ja jetzt ein bisschen am Steigbügelhilfe schauen das es
00:15:37: klappt.
00:15:38: Im Moment am Entstehen.
00:15:42: Wir haben Handy-Hilfe, wir haben auch zum Beispiel ein großes Thema.
00:15:45: Da helfen die Schüler – also alt und jung!
00:15:47: Schüler der achten Klasse Mittelschule helfen den Senioren Handy verstehen einmal, also vierzehntägig so.
00:15:56: oder einen Handycafé haben wir.
00:15:57: das ist auch so ein Thema wo einfach eins zu eins Hilfe kommt und nicht nur der Enkel sagt Oma geht so und so.
00:16:06: Nein, es hilft ganz gut.
00:16:08: Was auch das Thema ist, die Fahrtüchtigkeit von den Senioren.
00:16:12: Da haben wir jetzt schon zweimal einen Kurs gemacht mit dem Fahrschullehrer.
00:16:18: Auch mit Fahrrad oder so?
00:16:19: Und wirklich auf Auto
00:16:22: bezogen und es hat also allen ganz gut Spaß gemacht.
00:16:26: und natürlich auch die Bestätigung.
00:16:28: Opa kann noch fahren, er kriegt ein Zertifikat vom Fahrlehrer
00:16:32: Ja, gut.
00:16:35: Für die Angehörigen oder für die Töchter- oder Enkelkinder ist es ja auch beruhigend wenn das eine offizielle Stelle irgendwo sagt, Opa ist noch safe im Straßenverkehr.
00:16:47: Also sehr beruhigent auch.
00:16:51: E-Bike-Training haben wir gehabt oder wollten wir anbieten.
00:16:53: Das sind unsere Senioren wahrscheinlich alle zu gut, das ist nicht zustande gekommen.
00:16:58: also ich hoffe dass dann die krankehäuse dann aussagt unsere waren es nicht.
00:17:02: wo da
00:17:02: kommen sie mit dort gerade stichwort krankenhaus seit des in lindenberg des krankenhauses geschlossen hat oder nicht mehr nicht mehr gibt es sind natürlich auch Arztwege oder Arztfahrten?
00:17:15: Oder Krankenhausfahrten, wahrscheinlich auch da jetzt verstärkt aufgeploppt.
00:17:20: Ja das ist ein sehres Thema.
00:17:22: Die Fachärzte und die Krankenhäuser ringsrum immer stattkämmten und wangen Raffensburg auf sind oft gefragte Ziele wo wir dann mal schauen müssen.
00:17:32: Haben wir einen Fahrer?
00:17:34: also es ist ja nicht so dass ich immer hundert Prozent sagen kann, dass er Fahrer ist.
00:17:38: Da ist der Verfügung.
00:17:40: aber letztendlich versuchen wir's abzudecken Und ich hoffe einfach auf diesen Bürgerbus, wo wir dann auch noch kriegen.
00:17:47: Ja das ist dabei halten wir auch ein Auge drauf in Sachen Bürgerbus bei Mobilität.
00:17:52: Das ist irgendwo schon das a und o auch wenn man älter wird.
00:17:56: also auch dieses Rauskommen aus den heimischen vier Wänden mal was anderes Mal einen Ausflug vielleicht auch machen die Fahrt ins Blaue, ins Grüne, ins Gelbe.
00:18:05: Also zum Ausflugg machen wir dann schon als Seniorin jetzt auch mal Und da muss man gar nicht weit gehen, das macht Spaß dann.
00:18:13: Einfach nur ein See runterfahren und da Rolato- und rollstuhlgerechte Strecke suchen.
00:18:19: und der eigentliche Möglichkeit, ein bisschen Musik – und es sind alle glücklich!
00:18:24: Von alle
00:18:24: happy?
00:18:25: Ja!
00:18:26: Wir singen kein Lied wir unterhalten uns noch ein bisschen nämlich Lucia und ich.
00:18:35: Du hast dann tolles, süßes kleines Plakat mitgebracht.
00:18:38: Wir haben Datum drauf!
00:18:39: Wir springen in den Mai, der May, der twenty-sechsundzwanzig Tag der Nachbarn.
00:18:45: Ja!
00:18:46: Erzähl mir ein bisschen zu dieser Aktion, zu dieser bundesweiten Aktion.
00:18:51: ist es ja?
00:18:51: Oder Tag der nachbarn, der findet das statt.
00:18:53: Das habt ihr auch oder du zum Aufhänger genommen für die Stadt Lindenberg?
00:18:59: Ja, genau.
00:18:59: Also wir haben das ... äh ... zwanzig, dreierzwanzig schon mal gemacht oder entdeckt und das fand ich einfach so toll, bis miteinander damit jungen und alte Generationen miteinander vielleicht sich treffen und sichtbar wird wer gegenüber wohnt oder im Haus wohnt und auch einfach dass man miteinander redet.
00:19:18: Und diese Aktion haben wir dann vor einem Kaufmarkt-Markt...
00:19:22: Doch kann man sagen vom großen Supermarkt?
00:19:24: Genau, super Marktmarkt.
00:19:26: Um dieses einfach mitgeber In Postkarte grüße ich kleine Schildle und dann bitte um Rückmeldung, wer was gemacht hat mit meiner Handynummer vom Seniorennetz.
00:19:37: Dann kam zum Beispiel die Rückmeltung eine Feuerschale mit acht verschiedenen Schuhfüßen dran und das kleine Schilte vor.
00:19:45: Das war für mich einfach das kleine Highlight an der ganzen Sache!
00:19:50: Und die Leute wissen schon eigentlich, dass man sollte was machen.
00:19:53: Aber mach mal und da gibt es einen Tag oder heißt auch die Woche, man kann die ganze Woche etwas machen.
00:19:58: aber Machen heißt
00:20:00: Machen.
00:20:00: ja registrieren ist schon Mal gut Waren nehmen ist auch schon Mal Gut.
00:20:04: und dann braucht's den Schubs vielleicht von hinten und sagen Ja Komm Mach doch mal Was.
00:20:09: der Neunundzwanzigste Mai Zwei Tausend Sechsund Zwanzig Vielleicht nochmals Da steht auch drauf Gemeinsam Nachtbarschaft gestalten Tag der Nachbarn, kann man auch wer richtig fit ist in Sachen Internet da gerne einmal drauf klicken.
00:20:23: Der das Ziel ist ins Gespräch kommen einfach wissen wer überm Gartenzaun oder hinterm Gartenzauen wohnt, wer vielleicht auch in der Etage unter mir wohnt?
00:20:34: Einfach dieses zwischenmenschliche Rausholen wieder!
00:20:39: Das ist so die Intention,
00:20:40: oder?!
00:20:40: Ja genau und es geht ja nicht darum dass wir jemand ständig dann auf Pelle hessetzt oder andere Strom, der kommt.
00:20:47: Aber einfach das Wissen wer wohnt da?
00:20:49: Oder vielleicht auch könnte man untereinander mal anfragen oder wenn irgendwas ist dass man sagt ich rufe dann an ihr bin krank oder so könntest du beim Einkaufen dann nochmal was mitbringen wenn es notwendig?
00:21:03: Das, dass einfach diese Mauern die ja nicht sich da sind.
00:21:07: Dass sie einfach bröckeln und das man ein bisschen mehr auf den anderen zugeht.
00:21:10: oder gerade dein Beispiel?
00:21:12: Das war ja sehr gut!
00:21:13: Ach Mensch, ihr habt es vielleicht in Auto, könntest du mir einen Kasten Wasser auch mitbringen?
00:21:17: Ja genau.
00:21:17: Und man fährt sowieso zum Einkaufen und warum dann nicht das also auch mitbringe oder auch mal Anfrahr selber anfragen und sage, hey Frau, sowieso soll ich Ihnen was Schweres mitbringen, der hat grad zum Eikaufer kommen.
00:21:32: Da reißt sich dann niemand und hat
00:21:34: einen Haxen aus.
00:21:36: Ganz sicher nicht, ganz sicher nicht!
00:21:38: Was sind sonst so die Ziele im Seniorennetz?
00:21:42: Klar den Bürgerbus das haben wir erwähnt und drücken da die Daumen dass sich der realisieren lässt denn ist es wichtig Mobilität auch im Alter das ist irgendwo das A und O. was ist sonst noch so an Zielsetzung?
00:21:55: ah was steht auf deiner Liste?
00:21:57: Ja, also für dieses Jahr hätte ich gern einfach ehrenamtvergrößert oder die Helfer vergrößern in verschiedene Richtungen.
00:22:06: Wir haben keine Nachbarschaftshilfe so das ist ganz oft angefragt eigentlich.
00:22:10: So kleine Sachen wie mal Vorhängeaufhänger oder Begleitung zum Arzt oder sowas wenn man sich nicht alleine traut von der Seniorenbereich aus oder Kinder und Jugendliche animiere, dass sie vielleicht in der Nachbarschaft helfen einkauft.
00:22:26: Also dieses ehrenamtliche Helfen oder Mitmachen ohne das man dann ausgenutzt wird wäre so mein Thema.
00:22:34: Das wär dein Thema und
00:22:35: auch die Suche hat gleich die Fahrer für den Bürgerbus, wo man dann gerade im Mensch stehen ist.
00:22:42: Also wer da sagt, mensch ich habe das gehört?
00:22:44: Die Lucia hört sich mega sympathisch an die sprudelt vor Ideen hat tolles schon geleistet.
00:22:51: Wo darf man sich denn dann melden?
00:22:54: Ja also ich bin halt für Lindenburg zuständig zu sagen aber ich hab auf die Connections zu den umliegenden Gemeinden brauchen es bestimmt auch und weiß dass da auch die Nachfrage weil sie bei mir anrufen, die Anliegenden gemeinden und fragen ob ich da helfen kann.
00:23:11: Man kann immer nur verweisen auf das Rathaus oder so, machen die dann auch mal mit.
00:23:16: Ja
00:23:16: aber jetzt ... Telefonnummer
00:23:18: vom Seniorennetz in Lindemburg, da bin ich zuständig.
00:23:21: Hast du eine E-Mail auch?
00:23:22: Darf man die E-mail sagen?
00:23:23: Ja
00:23:24: klar!
00:23:25: Also girei et seniorenetzwindenberg.de
00:23:29: Wunderbar, dann sage ich danke für den kleinen aber sehr feinen und wichtigen Einblick in deine Arbeit.
00:23:36: Und dann hoffen wir dass es da Nachahmer findet oder das man sagt okay Lindenberg hat ja schon einiges
00:23:41: gewuppt!
00:23:42: Wir holen uns die Infos wie es bei euch losgegangen ist und melden sich bei ihr.
00:23:47: Gerne also.
00:23:48: ich bin vom neunten bis zehnte Mai an der Liefer in Lindenburg.
00:23:51: Das ist eine Frühlingsausstellung.
00:23:53: Da bin ich den ganzen Tag zwei Tage lang.
00:23:57: Gerne kommen.
00:23:57: Danke, die für's da sein und weiterhin toll-toil-toi!
00:24:00: Gerne danke, dass ich da sein darf – alles
00:24:16: Gute!
Neuer Kommentar