30 Jahre Burg Ehrenberg – Jubiläum mit Armin Walch

Shownotes

In diesem Beitrag spricht Armin Walch über das 30-jährige Jubiläum der Burgenwelt Ehrenberg.
Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Burgenwelt in den vergangenen drei Jahrzehnten, ihre Bedeutung als Kultur- und Erlebnisstandort sowie die Rolle der Burg Ehrenberg als historisches Wahrzeichen.
Zudem wird auf die erfolgreiche Verbindung von Geschichte, Tourismus und moderner Besucherentwicklung eingegangen.

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00:00:02: Der Allgäuhit Kaffeklatsch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter

00:00:09: Hektik,

00:00:10: dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit!

00:00:15: Heute machen wir eine Rolle rückwärts in die Geschichte – das mache ich nicht allein Das machen wir zur Dritt.

00:00:23: Irene Eigler und Armin Weich sind da von kurz über der Grenze ausreute, vielleicht stellt ihr euch ganz kurz selbst vor, welche Richtung Ihr Arbeitstechnisch Frau Eiglers unterwegs seid oder was wir als Überbegriff haben?

00:00:37: Wir haben die Burgenwelt Ehrenberg als Thema in diesem Kaffeeklatsch!

00:00:42: Ja, hallo!

00:00:42: Mein Name ist Irene Eigler.

00:00:44: Ich bin die stellvertretende Geschäftsführerin in der Burgenwelt Ehrenberg.

00:00:48: Bin zuständig für Personalthemen und fürs Marketing – und auch sonst für alles Mögliche.

00:00:54: Heute meine Burg-Freulein.

00:00:57: Herzlich willkommen an Armin Walch.

00:00:59: Schön dass Sie da sind.

00:01:01: Hallo mein Name ist Armin Walk.

00:01:03: ich bin eben eine Geschäftsführer der Burge Welt Ehrenbarg gesamten Burgenwald-Ernberg, weil ich habe vor dreißig Jahren eben begonnen diese Sanierungsgeschichte zu einem eigentlich schon touristischen Erfolg zu bringen.

00:01:18: Heute lassen wir Geschichte leben beziehungsweise Armin Walch hat in Reute Geschichte erlebbar gemacht.

00:01:26: Faszination Burg, faszination Ritter diese ganze Welt.

00:01:31: ich sage es jetzt mal vom Mittelalter her was fläscht sie da dran?

00:01:34: oder was fixt sie da an dass die sagen war das ist so mega!

00:01:39: Dass Sie sich in dem Bereich so engagieren und da wirklich etwas erschaffen haben mit der Burgenwelt Ehrenberg.

00:01:46: vielleicht ganz kurz in Ihren Werdegang in Ihre Geschichte hatten sie wo sie ganz klein waren, ein Ritterspielzeug zu Hause.

00:01:55: Also

00:01:55: definitiv!

00:01:57: Aber da war ich natürlich nicht alleine.

00:01:59: und diese Affinität oder diese Beziehung zum Mittelalter oder zur dieser Zeit ist ja ein Phänomen, das er uns begleitet.

00:02:07: Und es ist vielleicht auch ein bisschen ein Gegenboll zu dieser überdigitalen Welt die also noch mal virtuell stattfindet.

00:02:13: und wenn man dann so einen alten, tausend Jahre alten Stein in der Hand hat oder auch seine Steinmauer betrachtet Die erzählt dann wirklich eine Geschichte, die erzählt von unseren Wurzeln.

00:02:24: Und ich glaube wer sich Wurzel pflegt der kann heute auch die Stürme dagegen warten, der Zukunft besser aushalten.

00:02:31: und das ist natürlich ein Antrieb weil ihr gewusst habt diese Wurzen sind eigentlich unsere Heimat, unsere Identität.

00:02:37: dort komme ich her.

00:02:39: Ich habe dann studiert in Innsbruck und in

00:02:41: Wien

00:02:41: und habe aber sofort wieder beschlossen, zurück sozusagen in die Provinz

00:02:45: zu gehen.

00:02:45: In den Schoß?

00:02:46: Weil ich an Verkehr

00:02:48: komme, da mich wohlfühlt, dass mein soziales Umfeld hatte oder habe immer noch ... Und dann war das natürlich schon auch eine Erkenntnis von mir, wenn man alles was Altes und Historisches verfallen lässt, dann gibt man einen Teil seiner eigenen Identität auf Und dieses Jahr kennt das haben wir dann auch schon dazu geführt, die war ja dann Urzplaner in Räute.

00:03:09: Ja,

00:03:10: waren da immer engagiert?

00:03:11: Auch vor Ort?

00:03:12: Ja, war immer klar!

00:03:13: Also das war schon klar für mich und habe dann Architekturbüro gegründet.

00:03:17: aber es ist dann die Diskussion aufgetreten ob eben diese Talsperre, die Ehrenberger Klausel, die am Übergang zur Ruine war eine Gefahr für die Gemeindestraße darstellt, die reißen sie weg.

00:03:29: Weggrößen sind zwei drei Jahre, aber dann ist sie wie immer weg.

00:03:33: Und dann hat sich auch so eine Gruppe um den Bürgermeister Sieg Fritz Inge und Jen nach Friedl gebildet mit mir.

00:03:38: Und wir haben sozusagen diese Erhaltungsidee sofort aufgenommen.

00:03:46: An die Sösterreich zur EU gekommen, das war natürlich ein ganz wichtiger Schritt weil wir in einer Formen neue Förderprogramme schaffen oder anzapfen konnten, die sich aber genau über diesen grenzüberschreitende Identität auch gekümmert haben, Europa der Regionen Die Burgenregion Allge außerfahrend ist ja auch so.

00:04:03: So

00:04:03: Internetprogramme, das gibt

00:04:05: dann die Internetprogrammen und diese Idee haben wir dann sofort aufgegriffen und ehrenbar war ich ja auch in der Geschichte immer.

00:04:14: Das

00:04:14: wäre jetzt nämlich eine... Ja genau!

00:04:16: Das wär's meine Frage gewesen um dass man dieses ganze Konstrukt noch ein bisschen besser verstehen kann.

00:04:23: welche Geschichte hat die Burg Ehrenberg oder welche Aufgabe hat es ja?

00:04:28: Also sie war ein langes postliche Burg Zwölfhundertreinundneunzig, gerade mein hat der zweite Graf von Tirol.

00:04:34: Hat dann diese Burg in Reute gebaut und politisch sozusagen das Außerfern an Tirols zu binden später nach Hans-Habsburg erreicht.

00:04:44: Und diese Grenzfestung war natürlich immer das Bullwerk weil die Gefahr ist ja in der historischen Zeit immer von Norden gekommen wo heute eigentlich unsere Freunde Gäste, unser beliebtes Publikum ist die uns besuchen.

00:04:59: Früher war eine abwährende Abweisende Burg und heute genau aus diesem Projekt ist jetzt ein friedliches, völkerverbindendes Element geworden.

00:05:08: Und diese Grenzfestung hat natürlich uns extrem in der Geschichte Bestimmt.

00:05:14: Es waren die Kriege, es war Reibungspunkt, das war eine Zollstation, das Gerichtssitz und Mautstation.

00:05:20: Also der hat so viele soziale und wirtschaftliche militärische Funktionen gehabt, dass er natürlich siebenhundert Jahre die Identität dieser Region geprägt hat!

00:05:28: Und das wäre alles verschwunden?

00:05:30: Das wär verschwundend.

00:05:30: und weil's so ein Bollwerk war, war das ja nicht da kleine Burg irgendwo auf dem kleinen Hügel sondern das war halt schon massiv.

00:05:37: Das hat schon was dargestellt auch von davon... War eines der größten

00:05:40: mittel-europäischen Festungsanlagen.

00:05:42: Sie besteht aus vier Elementen, Dalsperre Hochburg vor Klaudia als sozusagen um dreißigjährigen Krieg entstanden und dann ein wirklich ganz modernes Barockes auf eine Barocke Fortifikation am Schlosskopf, einer der höchstgelegenen Festungen überhaupt sehr Alpen.

00:06:00: Und aus dieser Komplomar... Aus diesen vier Elemente ist ein Verteidigungssystem geworden in der Topografie der Berge Und die Rolle war halt von Norden her am ehesten hier verteidigungsfähig.

00:06:12: Der Talkessel von Räutere kann nicht verteidigt werden, aber diese enges Lucht konnte man befestigen und somit ist Ehrenberg in der Geschichte natürlich ein wichtiges Element

00:06:22: gewesen.".

00:06:23: Ort an dem Geschichte liebt, ich nenne das so und das gefällt mir die Burgenwelt Ehrenberg in Reute.

00:06:30: Wir spulen Herr Walch nochmal drei Jahrzehnte, drei Jahre zurück.

00:06:36: da hatten sie diese Idee, diese Vision, diese Fiktion.

00:06:39: vielleicht hat der eine oder andere im Ort gesagt Mensch jetzt fängt er aber an ja?

00:06:44: Aber Sie sind dran blieben man Ihrer Überzeugung dass es was wird!

00:06:49: Sie haben natürlich mehr als drei Kieselstähne auf den Weg gehabt Bis dahin, bis es so ist wie's jetzt.

00:06:55: Vielleicht noch mal welche Hürden sie haben überwinden müssen und warum Sie sowas von überzeugt waren damals dass dieses Projekt ein Projekt ist wo jeder was davon hat?

00:07:08: Ja also ich habe dann versucht einen Gesamtkonzept zu machen weil ich gewusst hab die Klausi allein zu retten.

00:07:14: das kostet Hund.

00:07:15: damals noch in Schilling glaube ich ca.

00:07:17: für Zwei-Zwarze Millionen Schilling hätte man nie aufgetrieben.

00:07:20: des Geld sehe ich auch so, ohne Inhalt, ohne Nutzen für die Region.

00:07:24: Warum soll immer der Geld geben dafür?

00:07:26: Also habe ich dann größer gedacht und hab das gesamte Festungsursabel einbezogen weil es ja ganz was Besonderes war.

00:07:33: Vier solche Festungsanlagen andere Typologien, andere Zeitstellungen, andere Verteidigungsfunktionen.

00:07:39: also das war schon etwas ganz besonderes habe ich empfunden.

00:07:43: nur habe auch gewusst dass zu sanieren ist eine Geschichte.

00:07:47: Aber ich muss Mittel, Fördermittel lukrieren und ich musste es ja für die Zukunft auch absichern.

00:07:53: Und daher habe ich also parallel zu dieser historischen Sanierungsgeschichte oder Kulturgeschichte habe dann einen Tourismus Freizeitattraktion noch dazugedacht.

00:08:03: Und da war eben ganz früh schon die Highline angedacht, also diese Hängebrücke über das

00:08:07: Stahl... Das ist der absolute Wahnsinn!

00:08:09: ...dann

00:08:09: haben die Fregaufzüge schon im Masterplan.

00:08:12: Also das Ganze ist vor über fünfundzwanzig Jahren eigentlich schon im Kopf und auf dem Papier gestanden, aber die Umsetzung hat natürlich schon gebraucht weil am Anfang hat man extrem viel nur in einen Steinerhaufen wie du es bei uns im Dialekt hast, also in einen Haufen Steine investiert.

00:08:28: Dort versichert sinnlos viel Geld, hat man dann die Kritiker gesagt.

00:08:31: War es natürlich auch am Anfang für viele verständlich war was?

00:08:35: sie konnten sich nicht vorstellen was aus diesem Investment in alte Steine ja mal werden soll und diese Vermittlung sozusagen der Grunde der dahinter dass man also Geschichte für die nächsten Generationen erhält und für die Region erhält.

00:08:49: Und auf der anderen Seite eine touristische Attraktion schafft, die dann den Mehrwert bringt, die Tourismus bringt, die Wertschöpfung bringt für die Regionen, die Arbeitsplätze sichert – das war der zweite Pole meines Masterplans über den am Anfang zu vermitteln, war extrem schwer!

00:09:05: Das kann ich mal vorstellen, weil Sie haben es natürlich vor Ihrem dritten Auge schon irgendwo gesehen.

00:09:10: Wie das ausschauen wird oder Ausschauern könnte?

00:09:13: Man braucht dann lang ein Atem!

00:09:15: Wenn man jetzt allein nur dreißig Jahre in der Geschichte ist... ...natürlich dreizig Jahre ist das ein Stein.

00:09:21: aber für die Gegenwart ist dreizig jahre richtig, richtig lang.

00:09:26: Ja, für mein Leben war es auch richtig

00:09:28: lang.

00:09:28: Und auch natürlich zur Lebensaufgabe.

00:09:30: Für meine Familie und für meinem Buchfeld.

00:09:33: aber trotzdem hat sich das rendiert aus heutiger Sicht weil vor ungefähr dreißig Jahren hatten wir viertausend Besucher auf Ehrenberg und letztes Jahr haben wir vierhunderttausende Besucher gehabt.

00:09:44: Das heißt also schon diese Entwicklung über dreißige Jahre hat sich doch rendiert durchzuhalten Weil heute hat die Region wirklich eine neue Attraktion, einer Leinstellungsmarkmal und wir haben halt aus einer vorhandenen Geschichte.

00:09:57: Wir mussten nichts erfinden!

00:09:58: Wir bauen ja kein Walt Disney Land auf.

00:10:01: Wir gehen authentisch mit der Geschichte um und verbinden das aber modernen zeitgemäßen Freizeiterlebnis.

00:10:08: Ja, das ist so.

00:10:09: dieser Spagat ich sage von der Rolle Rückwärts... Ich habe es zu Ihnen auf eher ja gerade vorhin schon gesagt ... Der Spagate von der Rolle Rückwürz ins Jetzt um dass sie den Salto nach vorne machen kann irgendwie die verbindenden... Ja

00:10:22: und wo kann man das so sagen?

00:10:23: Weil man... Es ist ja auch die Hängebrücke.

00:10:25: Die Highline war ja die Verbinde zwei historische Festungsanlagen.

00:10:30: über ein Tal Unten geht der Bundesstraußer oder fahren Millionen vernaut.

00:10:34: Wahnsinn,

00:10:34: ja ich auch!

00:10:35: Natürlich war dann das am Anfang schon denkmalpflegerisch.

00:10:39: Auch es hat Leute gegeben die haben Laserbriefe geschrieben.

00:10:42: Die Hängebrücke ist so unnütig wie ein Kropf.

00:10:48: Also man hat auch sehr negativ über das gedacht Am Anfang Wie sie gebaut war, wie sich dann diesen Erfolg gebracht hat.

00:10:55: auf einmal War das Projekt eigentlich in einer ganz sauber neuen Schiene Und ab der Highline, die natürlich auch dann das Publikumsvolumen verdoppelt hat auf Ehrenberg war das Eis gebrochen und mit der Highland sind natürlich auch andere touristische Infrastrukturen dazugekommen.

00:11:11: Und hat auch dann die wirtschaftliche Basis für dieses Projekt geschaffen.

00:11:16: Man hat dann schon verstanden – Gott sei Dank hat auch das Denkmalamt und die Vorderstellen, die man an dieses Projekt auch geglaubt haben, das zugelassen.

00:11:24: Weil es ist nicht verständlich, dass sie heute eine hochmoderne Ingenieurkonstruktion wie eine Fußgänger-Hängebrücke, einfach in fünfzig Meter Abstand von einer historischen Ruine bauen darf.

00:11:37: Das Landschaftsbild wird natürlich verändert.

00:11:40: Natürlich nicht so negativ wie man am Anfang geglaubt hat weil ich habe die Mal Sprich in der Landschaft

00:11:46: bezeichnet

00:11:47: Es gibt natürlich nichts Effizienteres als Stahlseile die ganz dünn, aber mit irrsinnig hohen Bruchlasten natürlich arbeiten können.

00:11:56: Und somit war diese Hängebrücke eigentlich im Landschaftsbild nicht dieser störende Faktor, den man angenommen hat.

00:12:02: Aber sie

00:12:03: hat extrem

00:12:04: viel neues Publikum auf Ehrenberg gebracht!

00:12:07: Ja und ist halt auch ein unfassbarer Eyecatcher durch das, dass der ja über diese Bundesstraße geht?

00:12:12: Und wenn man nachts da fährt, es ist ja natürlich beleuchtet muss er auch wegen... Hubschrauber etc.

00:12:19: Aber diese rote Kette, die man da dann so über sich spannen sieht... Man fährt ja letztendlich ein Stück weit durch die Geschichte auch durch!

00:12:29: Das

00:12:30: ist so ein Dorf zu Tirol und dort zur Geschichte und ist vielleicht auch ein neues Alleinstellungsmarkt mal für die ganze Region geworden?

00:12:39: Die Burgenwelt Ehrenberg wird heute lebendig bei mir im Kaffeeklat Irene Eigler.

00:12:43: Sie sind, oder

00:12:44: du bist?

00:12:45: Wir haben uns inzwischen auf einer Duge ein, nicht?

00:12:47: Du bist auch mit dabei und zuständig für das Marketing.

00:12:51: vielleicht drei Schlagworte, auf die wir nachher gleich genauer

00:12:55: eingehen.

00:12:55: Das Besondere in der Burgenwelten-Berg ist ja die Kombination aus Geschichten und modernen Freizeitattraktionen.

00:13:02: Schlagwort eben diese Verbindung Also einzigartige Kombination, dann Familienerlebnis und Barrierefreiheit.

00:13:11: Es muss ich nicht das natürlich fragen Irene Warstein-Fasching als Kind irgendwann mal Prinzessin und hast gedacht ja ich muss in so einem Umfeld arbeiten!

00:13:20: Der klassische Mädchen-Traum natürlich, wenn man bei Prinzessin im Fasching.

00:13:25: Ja und du bist Burgenfreulein oder Burganlagenfreuleins sage ich ja mal?

00:13:30: Weil dir auf dem Schreibtisch da kommen ganz viele Fäden zusammen für verschiedene Abteilungen Und natürlich hast Du den Blick auf alle Attraktionen die es dort vor Ort gibt.

00:13:41: Vielleicht müssen wir das nochmal aufschlüsseln weil das sind mehr als zwei!

00:13:45: Die Vielfalt ist sicher was Besonderes.

00:13:48: Wir haben vier verschiedene Festungen aus vier verschiedenen Zeiten, wo man eben die Geschichte erleben kann.

00:13:54: Wir haben ein Erlebnismuseum, wo wir dem Ritter auf der Spur folgen können.

00:14:00: Aber wir haben auch diese Freizeitattraktionen heraussticht.

00:14:05: ganz klar die Hängebrücke, die Highline hundredneunundsebzig ist schon erwähnt worden.

00:14:11: Wir haben jetzt auch eine Zipplein, wo man dann durch die Lüfte fliegen kann wie ein Drache.

00:14:19: Und es gibt zwei Schrägaufzüge – das ist der Ehrenberg Leiner und der Top-Leiner – und diese beiden Schrägeraufzügen machen dann das Festungsansammel und die Freizeitattraktionen für möglichst viele Menschen auch zugänglich.

00:14:37: Das ist ja dieses allumfassende.

00:14:39: Familien sollen wirklich von Kleinkind, anderthalb bis zur Omie mit fünf und achtzig soll jeder diesen Genuss auch bekommen

00:14:49: können?

00:14:50: Ja das ist eben der Gedanke der Inklusion dass möglichst viele menschen eben auch teilhaben können an diesem Gesamterlebnis Burgenwelt-Erenberg Zum Beispiel.

00:15:03: mit den beiden Schegaufzügen kommt man auch bis zum höchsten Punkt in der Bogenwelt Ehrenberg zur Festung Schlosskopf.

00:15:10: Wie hoch ist das?

00:15:11: Da ist man dann auf...

00:15:13: Zwölfhundert Meter, ja!

00:15:15: Wau!

00:15:15: Man hat einen Panorama-Blick von da oben, man kriegt drei Hundertsechtig Grad.

00:15:20: Das ist beeindruckend in die Tiroler Bergwelt und man sieht über den Weltfluss Lech Und man sieht natürlich auch ins Allgäu.

00:15:29: Man sieht rüber über die Grenze?

00:15:31: Ja,

00:15:31: und so ein Grenzkucker kann man werden!

00:15:34: Durch die Festung Schlosskopf führt einen Themenweg, der ist mobilitätsfreundlich, also dass Menschen im Rollstuhl, Familien mit Kinderwagen, Menschen, die einfach nicht so gut zu Fuß sind, eben dieses Naturerlebnis haben.

00:15:56: Stationen, wo man sich über die Geschichte informieren kann.

00:16:01: Über Pflanzen, die am Schlosskopf wachsen, über Transportwege, über alle möglichen Themen gibt es da Stationen wo man nachlesen kann.

00:16:11: aber es gibt auch einen Audio und Video Guide.

00:16:15: also hier auch der Gedanke das auch höher eingeschränkt oder sehr eingeschwenkte Menschen das erleben können.

00:16:23: Es gibt auch taktile Modelle, ein Modell der Festungsschlosskopf und dass dann eben blinde oder seriöse Attasten

00:16:33: können.

00:16:34: Das ist ja sehr vielseitig.

00:16:36: Interaktiv soll das Ganze sein mit dem Themenweg also die Spannung, die alte Geschichte noch mal so vor Augen führen.

00:16:45: Was passiert im Erlebnis Museum?

00:16:48: Da kann ich Kann ich in eine Ritterrüstung rein oder mich zumindest mit hinter einer vor einer fotografieren lassen?

00:16:55: Ja.

00:16:55: Das Besondere im Museum ist, dass es sich einem Museum zum Anfassen... Wir haben keine Vitrinen wo dann die Schaustücke eingespart sind und man distanziert ist und das nur betrachten darf sondern wir haben wirklich das hauptische Erlebnis Ja, Modelle anfassen.

00:17:17: Man kann sich einen Helm aufsetzen und eine Ritter-Richtung anprobieren.

00:17:22: Es sind Repliken weil wir haben keine Originale auf Ermbag, weil es ist ja in der Geschichte alles versteigert worden.

00:17:30: Das ist kein Original übrig.

00:17:34: aber das ist eigentlich mittlerweile der Vorteil dass wir eben dadurch wirklich zum Museum anfassen zu erleben haben mit allen Sinnen erleben und das ist gerade auch für Kinder natürlich auch ein ganz tolles Erlebnis, wenn man eben selber in die Ritterrüstung schlüpfen kann und das einmal am eigenen Live spürt was dir auch für ein Gewicht

00:17:54: hat.

00:17:55: Familienfreundlich soll es sein, für jeden egal wie gut oder nicht.

00:18:00: Gut er zu Fuß ist!

00:18:01: Für die Rollifahrer, für die den Rolator brauchen Mobilitätsfreundliche.

00:18:07: Das ist ein Begriff der bei euch nicht nur irgendwo auf einer Tafel hängt sondern den ihr auch umgesetzt habt und das zieht sich nochmals durch die verschiedenen Ebenen.

00:18:17: also ihr habt's die Hängebrücke die ist ja auch schon irgendwie boah Die ist mega boah!

00:18:23: Und da kann ich mir im Rolli rüber.

00:18:24: Ich finde das irgendwie total crazy.

00:18:26: oder meine Nichte vielleicht dem Kinderwagen rüberschieben, aber das ist nicht das einzige Wow-Erlebnis was man bei euch

00:18:34: bekommt?

00:18:34: Ja auch die Zipplein ist für Rollstuhlfahrer erlebbar und es ist die erste rollstuhligerechte Ziplein Europas.

00:18:44: Das ist wirklich etwas Besonderes und das zeigt eben auch dass wir in der Burgenwelt Ehrenberg zusammen mit den Betreibern der Freizeit-Attraktionen wirklich darauf achten, wo das ein Anliegen ist.

00:18:58: Dass eben möglichst viele Menschen teilhaben können.

00:19:03: Das ist in allen Bereichen, wo es irgendwie möglich ist wird es umgesetzt.

00:19:08: Die Burg zum Beispiel ist natürlich schwierig, das mit dem Rollstuhl zugänglich zu machen.

00:19:15: Weitere Zappen-Stufen – die Burg wurde ja damals gebaut um eben genau nicht zugänglicher zu sein.

00:19:23: Das ist in der Geschichte oder in einem historischen Burg, in einer Ruine, es ist nicht möglich.

00:19:32: Überall wo es möglich ist, wurde es so gut wie möglich umgesetzt.

00:19:37: Wie ist eigentlich das Feedback von den Leuten?

00:19:40: Die kommen ja vom Norden, die kommen von der Schweiz, von Deutschland natürlich aus Österreich nicht nur aus Tirol sondern auch von den anderen Bundesländern bei euch wahrscheinlich auch von China.

00:19:52: also da ist jede Nationalität wahrscheinlich von dem Besuchern auch vertreten.

00:19:56: was bekommt ihr als Feedback?

00:19:58: lauter Daumen nach oben wahrscheinlich dass sowieso

00:20:01: Ja, also wir bekommen schon gutes Feedback.

00:20:04: Also spüren schon auch die Zufriedenheit sehen das auch an den Internetbewartungen dass es Angebot gut ankommt.

00:20:14: Der Hauptanteil der Gäste und Besucher kommt aus Deutschland.

00:20:19: Wir haben aber auch natürlich internationale Gästchen durch die Nähe zu Neuschwanstein.

00:20:25: ist das schon so dass viele auch das dann verbinden?

00:20:31: Wie oft bist du schon über diese Hängebrücke gelaufen?

00:20:35: Ja, das war schon ein paar Mal.

00:20:36: Ich habe nicht mitgezählt!

00:20:38: Aber natürlich gehört es dann dazu und immer wieder führt der Weg auch über die Hallen.

00:20:44: Und wie

00:20:45: feucht werden die Handelnde flächende.

00:20:47: ich hab's mit der Höhe ja ich bin da jetzt schon wieder wenn ich drüber sprechen bisschen so aufgeregt.

00:20:53: Es ist mittlerweile, also ich will jetzt nicht sagen Routine weil es ist trotzdem immer wieder auch ein Erlebnis und genießt die Aussicht und den Blick auf die

00:21:02: Burg.

00:21:03: Aber

00:21:04: ja, also aufgeregt in dem Sinn von feuchten Händen oder Angst ist

00:21:10: schon abgehärtet im Sachen Höhe und über die Hängebrücke laufen.

00:21:15: Wie soll sich die Burgenwelt Ehrenberg vielleicht weiterentwickeln?

00:21:19: Dass es so ist wie's jetzt ist hat Drei Jahrzehnte gedauert und immer ein Step ist dazugekommen.

00:21:27: Es ist ein allumfassendes Angebot mit, ich kann übernachten, laufen, mich hochfahren lassen, gucken.

00:21:34: Ich habe einen Wahnsinnsblick in die Natur, in die Gebirge.

00:21:40: Was habt ihr in diesem Jahr vielleicht noch vor?

00:21:43: Ja, also eben zum Angebot wie du schon erwähnt hast man kann auch übernachten.

00:21:47: Es ist natürlich die Gastronomie ganz wichtiger Bereich weil ja wenn man den ganzen Tag vielleicht auf Ehrenberg verbringt und viel erlebt hat dann gehört auch die Einkehr

00:21:58: dazu

00:21:59: dass man dann gut ist das man sich beim Getränk dann vielleicht im Sommer auf die Terrasse setzt und das ganze noch einmal dann auch Revue passieren lässt.

00:22:10: Und als eine neue Entwicklung oder Neu-Eröffnung ist jetzt auch ganz aktuell die Schönecker Käsealm,

00:22:19: die

00:22:20: in der Ehrenbarger Klausel eröffnet hat und auch noch einmal das Angebot mit dem Käse den sie aus Heumilchherstellen bereichern.

00:22:31: Also es gibt immer wieder Neuigkeiten und wieder was Neues, das in der Bogenwelt Ehrenberg dazu kommt.

00:22:38: Man muss aber sagen jetzt für die Zukunft ist es so, dass jetzt auch in Qualität noch

00:22:44: mehr optimiert wird.

00:22:46: Fein-Tuning da und Feintuning...

00:22:49: In der Mobilitätsfreundlichkeit, dass ja einfach die Angebote noch ausgebaut verbessert werden und insgesamt das man immer wieder auch denkt wo kann er besser sein?

00:23:02: Auch bei den Kinderangeboten.

00:23:04: wir haben

00:23:04: ja auch einen tollen Spielplatz, der die Silhouette hat!

00:23:07: Der ist so ein Holzspielplatz, der diese Leute...

00:23:11: Genau.

00:23:11: Weil die Familie mit Kindern sind eine ganz wichtige Zielgruppe für uns.

00:23:16: Wir haben eben zwei Abenteuerspielplätze wir haben einen Sagenverlies Wir haben ja den Ritter-Rüdiger Das ist das Mascotren von Ehrenpark oder etwas dollpatschige aber sehr liebenswarte Geist oder Ritter von Ehrembark.

00:23:35: Und wir haben im Museum zum Beispiel auch eine Museums-Rallye, wo man mit einem Heft und Durchgehen kann und verschiedene Aufgaben löst.

00:23:45: Und dann als Belohnung eine Urkunde bekommt und einen Ritterschlag oder die Medikamente sich aussuchen, ob sie ... zu Ritterin geschlagen werden oder zum Burgfreulein ernannt werden.

00:23:59: und auch im Außenbereich gibt es Schatzwuchen für Kinder.

00:24:03: Das ist ein Erlebnis dann für die ganze Familie, wo man ja auch im Verstehungsansage einen Rundgang macht und eben spannende Aufgaben löst.

00:24:13: und in solche Sachen da werden wir immer wieder auch investieren oder überlegen wie man das wieder neu oder besser machen kann.

00:24:21: Danke euch zwei für diesen Einblick in die Geschichte und ein Erlebnis-Tag kann man auf jeden Fall bei euch verbringen, ein Erlebnissewochenende.

00:24:30: Und die nächsten Ferien kommen bestimmt!

00:24:32: Ich sage lieben Dank fürs Dasein!

00:24:34: Der Allgäuhit Kaffeeklatsch wurde präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:24:39: Stundenweise Zuwendung

00:24:41: statt getakteter Hektik.

00:24:42: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

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