Zukunft Marktoberdorf gestalten – Eva-Miriam Pflanzelt und Anton Ullsperger

Shownotes

Eva-Miriam Pflanzelt und Anton Ullsperger sprechen über das Bündnis „Zukunft MOD“, nachhaltige Projekte in Marktoberdorf und ihr gemeinsames Ziel, Umwelt- und Klimaschutz vor Ort aktiv umzusetzen. Sie erzählen von Erfolgen, Herausforderungen und ihrer Vision für eine lebenswerte Zukunft in der Region.

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00:00:02: Der Allgäu-Hit.

00:00:02: KaffeeClutch wird präsentiert von den Lebensgestaltern.

00:00:06: Stundenweise Zuwendung statt getakteter

00:00:09: Hektik.

00:00:10: Dein ambulanter Dienst im Allgau für Pflege und Betreuung mit Zeit.

00:00:14: Heute geht es um ein richtig spannendes Thema, nämlich um die Zukunft von Markt Oberdorf.

00:00:19: Im wahrsten Sinne des Wortes zu Gastin Eva Miriam Pfanzl, Sprecherin und rechtliche Vieträterin des Bündnisses nachhaltiges Marktoberdorf und Anton Ulsbergler, Leiter der Landschaftspflegegruppe beim Bund Naturschutz.

00:00:30: Schönen guten Morgen!

00:00:33: Guten Morgen.

00:00:34: Guten Morgen auch von mir.

00:00:36: Stellt euch noch mal ganz kurz vor.

00:00:39: Mein Name ist Toni Wulsberger ich komme aus Ebenhofen und ich engagiere mich schon seit über vierzig Jahren beim Bund Naturschutz, jetzt in der Ortsgruppe Magdoberdorf.

00:00:49: Und wir so anliegen dass sich das für die künftigen Generationen die Kultur-und Naturlandschaft erhalten und die Artenvielfalt.

00:00:59: Und bei dir Miriam?

00:01:00: Mein Name ist Miriam Pfanzelt und ich habe vor circa sieben Jahren mit dem Ralf zusammen des nachhaltige Magdobertorff gegründet.

00:01:09: Ich wohne in Magdoberdorf, hab drei Kinder und bin ansonsten noch Logopäden.

00:01:14: Und setz mich mit Herzblut für Magdobertorf und die Umwelt

00:01:19: ein.".

00:01:20: Sehr interessant!

00:01:20: Da haben wir auf jeden Fall genügend Gesprächsstoffe für die kommende Stunde.

00:01:24: Wir reden heute über die Zukunft von Magdooberdorf Mit dem Projekt nachhaltiges Magdouberdorf.

00:01:29: zu Gast-E-Familien am Pfanzel Sprecherin und rechtliche Vertreterin des Bündnisses und auch Anton Url-Sperklerleiter der Landschaftspflegegruppe beim Bund Naturschutz.

00:01:38: Jetzt sagt doch mal kurz erstmal, was ist überhaupt dieses Projekt nachhaltiges Marktoberdorf?

00:01:43: Also was kann man sich darunter vorstellen.

00:01:46: Das Nachhaltige-Marktoberdorff ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Arbeitsgruppen.

00:01:51: Wir haben ein Reparaturcafé, wir haben Foodsharing, Balkonkraftwerke, nachhaltiger Verkehr und die Landschaftspflege Und wir haben auch noch fünf Krautgärten rund in und um Marktober speichern.

00:02:06: Und dieser ganze Zusammenschluss, das ist das nachhaltige Marktoberdorf.

00:02:09: Wir sind bisher um die hundert aktive, die sich aktiv für ein nachhaltiges Marktoberdorf einsetzen und zu einer gelingenden Zukunft beitragen

00:02:21: wollen.".

00:02:22: Okay!

00:02:22: Es gibt euch ja seit zwei Tausend neunzehn.

00:02:25: Wie kamen die Idee überhaupt auf?

00:02:28: Es fing alles an mit dem Volksbegehren rette die Bienen.

00:02:33: Da war in der Zeitung ein Aufruf.

00:02:35: Man sucht Leute, die da mithelfen und ich habe das gelesen und dachte mir super, da helfe ich mit!

00:02:41: Und dann hab' ich den Ralf Strohwasser kennengelernt, der heute leider nicht dasehen kann und hat mich zusammen mit ihm für dieses Volksbegehren eingesetzt.

00:02:49: und als es dann vorbei war haben wir gesagt meintest mal so eine tolle Zusammenarbeit.

00:02:55: und der Ralf hat dann gesagt hey wir wollen jetzt einen was von unten, was gründen.

00:03:00: Was noch hier in Magdoberdorf dazu beiträgt dass wir etwas für die Umwelt tun können.

00:03:05: und dann habe ich gesagt ja wieso eigentlich nicht?

00:03:09: Und das hat ganz klein angefangen.

00:03:11: im Wohnzimmer mit ein paar Leuten haben wir uns troffen und jeder hat so überlegt ja was dann haben wir?

00:03:18: jeder hat zu überlegen was wer so mein Steckenpferd was wofür möchte ich mich einsetzen?

00:03:23: und ganz praktisch jetzt was tun und was verändern?

00:03:27: Und so hat das angefangen mit fünf Leuten und jetzt sind wir über hundert Leute.

00:03:31: Das hat sich richtig toll entwickelt.

00:03:34: Auf jeden Fall!

00:03:35: Wie hat es den Zusammenhang mit dem Bund Naturschutz?

00:03:39: Also, wie ist der da eingestiegen in dieses

00:03:40: Projekt?

00:03:42: Der Bund naturschutz hat ja schon eine recht lange Geschichte im Markt Oberdorf.

00:03:47: Geht also zurück bis auf die achtziger Jahre beim damals Dr.

00:03:51: Berger aus Biedingen ... Das war ein Tierarzt, er hatte schon die Idee, dass man da was machen muss.

00:03:57: Es ging damals mehr in Richtung Streuwiesenmatte.

00:04:01: Man hat also versucht, Streuwiesen, die sonst verbuschen wenn sie nicht gepflegt werden zu mähen mindestens alle Jahre oder wenigstens alle zwei bis drei Jahre damit man Blumen wie zum Beispiel die Mehlprimel oder die Trollblume oder auch die Erneker damit die weiter dort vorkommen können.

00:04:22: und das wurde dann weitergeführt vom Fritz Renz ab.

00:04:27: Und Corbinian Schlemmer, die kamen dann alle nacheinander.

00:04:29: Jeder hatte so seine Schwerpunkte von der Arbeit her und der Zusammenschluss – da kann die Miriam vielleicht ein bisschen was dazu sagen wie das zustande kam?

00:04:39: Gerne!

00:04:40: Ja wir haben uns ja wie gesagt, im Jahr zwei tausend neunzehn gegründet und das hat erst mal mit dem Verkehrsprojekt angefangen, mit dem Fahrrad zu Fuß zum Kindergarten zur Schule.

00:04:51: ich habe auch drei Kinder und es macht immer Sinn sich da zu engagieren, wo man eh schon den Lebensmittelpunkt hat.

00:04:57: Wo man Kontakte hat.

00:04:59: Und dann hat die Reifeisenbank gesagt, meines finden wir super!

00:05:03: Wir würden euch da gerne

00:05:04: unterstützen.".

00:05:05: Dann haben wir gedacht ja jetzt sollten wir fast ein Verein gründen weil sonst können wir keine Spenden annehmen.

00:05:11: und wir wollten jetzt nicht nochmal eine extra Geschichte aufbauen sondern wollten eigentlich die Vereine unterstützen, die eh schon vor Ort sind.

00:05:19: Und da war der Bund Naturschutz eigentlich naheliegend, weil die ähnliche Themen haben wie wir.

00:05:26: Und dann sind wir auf dem Bund naturschutz Zugang und haben gesagt, hey wollen wir nicht uns zusammentun und uns gegenseitig unterstützen?

00:05:33: Und so wurden wir eine Untergruppe vom Bund Natureschutz.

00:05:37: Das ist ja auch tatsächlich ein wichtiges Thema für die Zukunft.

00:05:42: Deswegen ist das Bündnis entstanden oder?

00:05:45: Ja genau!

00:05:47: Der Bund Naturschutz vor Ort ist ja ganz klassisch, wie der tonische Sakt mit Streuobschwiesen.

00:05:53: Mit der Moore Naturierung und wir haben ja eher so diese gesellschaftlichen Themen auch Und das ergänzt sich dann eigentlich wunderbar.

00:05:59: Das ist ein schöner Blumenstrauß.

00:06:03: Die Zusammenarbeit ist sehr gut.

00:06:08: So kann man sich gegenseitig unterstützen.

00:06:10: Wir können unsere Kraft in die Projekte stecken uns vor allem um Strukturen bemühen und Versicherungen usw.

00:06:19: haben wir dann sozusagen Synergieeffekte

00:06:23: genutzt.

00:06:24: Und euer Motto lautet ja, habe ich so ein bisschen im Internet gesehen aus den Diskussionen direkt in die praktische Umsetzung kommen?

00:06:30: Was kann man da jetzt konkret darunter verstehen?

00:06:34: Also bei uns schaut es so aus wie in der Landschaftspflege, wie gesagt bei jeder der Leute, die ihr Arbeit geprägt haben hat das ein bissel sein... seinen Schwerpunkt.

00:06:45: Wie gesagt, es ging los mit Streubiesenmat und dem Kabinjern-Schlemmaren.

00:06:51: In deiner Zeit hat man angefangen die alte

00:06:53: Obstbarmallee,

00:06:54: die mal zwischen Magdoberer von Rieder existiert hat wieder aufzuforsten.

00:07:01: Da waren nur noch zwei drei Bäume übrig.

00:07:04: Man hat dort angefangen mit fünfundzwanzig Obstpäumen und das sind inzwischen dann wieder fast hundert geworden.

00:07:10: also diese Bäume wurden gepflanzt.

00:07:12: Die Privatleuten gesponsert und ist inzwischen ein Highlight für die Leute, die da spazieren gehen muss man sagen.

00:07:23: Dann später kamen andere Schwerpunkte zum Beispiel die Renaturierung vom Dünpfelmoos, die im Jahr seven begann was darum geht ehemalige Moorflächen, die inzwischen zugewachsen sind wieder aufzulichten wo es möglich ist auch wieder zu vernessen um Einfach die Artenvielfalt zu unterstützen, andererseits aber auch CO-Zweih im Ort zu binden.

00:07:50: Es ist ja auch sehr wichtig dass man dem Klimawandel entgegentritt und da haben die Moore schon eine Schlüsselrolle.

00:07:57: Also ich habe doch viele Projekte vor euch.

00:07:59: gleich erwärmen oder ein bisschen in den genaueren Details schauen?

00:08:03: Wir reden heute im Kaffeeklatsch so ein bisschen über die Zukunft von Markt Oberdorf.

00:08:07: Es geht um das Projekt Nachhaltiges-Markt Oberdorff und ihr habt ja schon so ein paar Projekte gerade angesprochen, gibt es irgendeinem Projekt wo ihr euch am meisten gerade momentan drauf freut oder auch dass sie gerade so durchführt?

00:08:19: Wo ihr sagt hey das ist grad richtig cool!

00:08:21: Also was mich persönlich jetzt betrifft ich setze mich vor allem für den nachhaltigen Verkehr ein.

00:08:27: Das kam so, viel durch die Stadtradel und mir gedacht habe, da könnte man noch was verbessern.

00:08:34: Man könnte auch andere motivieren, auch zu radeln.

00:08:38: Und im Moment haben wir das Kinderstaatradeln... Ich glaube in Kempten war ja jetzt auch dieser Staatradelsheidraum und da haben wir uns überlegt, am besten ist es eigentlich bei den kleinen Kindern anzufangen und haben das Kinderstadtradeln vor sechs Jahren ins Leben gerufen, da bekommen Kindergärten und Grundschulen, die bekommen Listen.

00:09:00: Und da kriegen die Kinder dann so eine Liste mit und dürfen dann selber ihre Kilometer jeden Tag eintragen.

00:09:06: Und jedes Kind das damit macht bekommt er nach dem drei-wochigen kinderstadtradlzeitraum ein Eis spendiert von uns.

00:09:16: Wir haben da einen Rücklauf von fünfzig Prozent.

00:09:18: also wir haben letztes Jahr twelvehundert listen austeilt und haben sechshundert listen auch wieder zurückbekommen.

00:09:24: Also richtig super Und das legt mir einfach am Herzen.

00:09:29: Das klingt auf jeden Fall richtig cool, also eine gute Beteiligung auch von den Kindes generell?

00:09:33: Wie ist Magdoberdorf?

00:09:34: beteiligt sich es gut oder muss noch ein bisschen nachgeholfen werden im Thema Nachhaltigkeit?

00:09:41: Ich habe das Gefühl in Magdobertorff grad was die Wildblumenwiesen angeht da macht Magdo Berthoff schon sehr viel.

00:09:50: Also dann muss man wirklich sagen dass es viel Wildblumenstreifen gibt und Wildblumenwiesen.

00:09:56: Es gibt jetzt auch ein Fahrradkonzept, das wurde vor paar Jahren beschlossen um mit, ich glaube, neunzig oder hundert Punkten die man in Markt Oberdorf verändern und verbessern könnte.

00:10:10: Und da wurden schon ein paar Sachen gemacht und wir würden uns natürlich wünschen, dass dann noch mehr Sachen erledigt werden und dass es noch flüssiger durchgeht mit dem Fahrradfahren.

00:10:21: Und apropos auch Umweltschutz, ihr habt ja auch vorhin schon mal das Repair Café so ein bisschen angesprochen.

00:10:28: Was kann man denn da alles jetzt bei euch vorbeibringen?

00:10:32: Also was wird alles repariert?

00:10:34: Kann man wirklich mit allem kommen, Handys

00:10:36: etc.,

00:10:36: Pipi oder nicht?

00:10:38: Das Repair café macht der Michael Korn, der leitet es und findet einmal im Monat statt und man kann alles bringen, was man tragen kann.

00:10:47: also wenn wir die Waschmaschine beim Sack kann, hinter sich erschieben kann.

00:10:52: Könnte man die auch bringen?

00:10:53: Also alles was man hinbringen und wieder wegtragen kann, kann man bringen.

00:10:58: Handys haben wir so eine Laptop-Spende.

00:11:02: wenn man da ausrangierte Geräte hat, die man eigentlich noch verwenden kann.

00:11:07: Die halt nicht mehr auf dem neusten Stand sind dann kann man sie bringen.

00:11:10: und unser Team bereitet das auf und spendet es an Leute die wenig Geld haben Schülerinnen und Schüler.

00:11:18: Und wir haben jetzt auch neu eine Näherin im Repair Café.

00:11:21: Wenn man jetzt so einfache Reparaturen hat, dann kann man die auch bringen.

00:11:27: Aber wir wollen nicht in Konkurrenz treten zu Näherinnen, die das gewerblich machen also nur kleine Sachen oder auch zum reparieren.

00:11:37: Da haben die Elektrogeschäfte teilweise schon an uns verwiesen.

00:11:41: Also das ist ne ganz gute Zusammenarbeit.

00:11:44: Dinge, wenn ich da jetzt zum Medienmarkt gehe dann sagen die ach das kannst du gleich wieder mitnehmen.

00:11:49: Das sind oft Liebhaberstücke oder Geräte, die die auch gar nicht mal reparieren möchten aber...

00:11:54: Was ist denn so das lustigste oder kurioseste was euch mal vorbeigebracht

00:11:58: wurde?

00:11:59: Oh, das ist eine gute Frage!

00:12:01: Ich selber bin ja jetzt im Repair Café nicht immer da.

00:12:07: Dort, also was ich cool finde ist das einer sind ja so sieben bis acht Reparateure und einer hat auch seinen Sohn dabei.

00:12:13: Und der hilft da auch mit zum reparieren.

00:12:16: Ich weiß an Koffer haben sich glaube ich repariert und Radio und sind dann mit Löhtkolben und mit solchen Stiften wo man schauen kann ob der Strom durchleitet...

00:12:26: Ich

00:12:27: bin da jetzt nicht so ganz vom Fach.

00:12:31: Aber es wird auf jeden Fall sehr, sehr gut angenommen!

00:12:34: Das ist auf jeden fall sehr schön und anzuhauen.

00:12:36: Vom Wundnaturschutz, ihr habt ja auch das mit diesen Streuobstbäumen was du auch vorhin schon angesprochen hast.

00:12:42: Warum ist den Streu Obstpflege heute noch so wertvoll?

00:12:46: Es ist einmal so dass das Ortsbild auch prägt.

00:12:51: Das ist eine Allee die durchgehend von Rieder geht genau Richtung Magdober der Verkirche und lang fährt mit dem Fahrrad oder zu Fuß geht, den freut es einfach jetzt gerade zur Blütezeit wenn da jetzt wieder über hundert Obstbäume stehen.

00:13:07: Und wie gesagt das hat sich nach und nach entwickelt, seit deiner Zeit ist ein Achtundneunzig, habe man immer wieder nachgepflanzt war jetzt im Märzfeuer ein großer Arbeitsaufwand.

00:13:16: wir haben fast neunzig Bäume geschnitten.

00:13:19: Das ist ja die Zeit im Frühjahr, Februar-März wo man die Obst bäume schneiden soll.

00:13:23: Es war ein Mortskraftakt.

00:13:24: Wir haben da Hundertfünfzig Stunden investiert Und wir haben jetzt auch als nächstes Projekt, das läuft diese Woche noch.

00:13:31: Dass wir die Sortenschilder neu machen lassen und auch die Leute darauf vermerken, die die Bäume gesponsert haben.

00:13:40: so kann dann jeder seinen Baum den er da vielleicht vor fünfzehn Jahren mal gespendet hat wiederfinden.

00:13:47: Das ist richtig cool!

00:13:48: Es gibt noch andere Projekte über die wir auch gleich noch reden sollten.

00:13:51: echt Krautgärten und auch Balkonkraftwerke dazu aber gleich mehr.

00:13:55: Heute geht es um die Zukunft von Magdoberdorf, besser gesagt nachhaltiges Magdo-Oberdorfenbündnis.

00:14:00: Und dazu sind bei uns zu Gast

00:14:02: die

00:14:03: rechtliche Vertreterin und Sprecherin Eva Marie Miriam Pfanzl.

00:14:06: nochmal einen schönen guten Morgen!

00:14:07: Guten Morgen!

00:14:08: Und natürlich auch Anton Ursbergler, Leiter der Landschaftspflegegruppe beim Mundnaturschutz Magdobertorf.

00:14:13: Und Anton du hast vorhin schon mal ein bisschen die Moa Renaturierung im Dümpfelmoos angesprochen.

00:14:18: Warum ist denn das so wichtig?

00:14:21: Ja, die Moare Renaturierungen wie gesagt läuft seit wurde eigentlich angefangen unter Hartmut Tille und weitergeführt Frank Stolzer und Robert Gött.

00:14:32: Das ist ein sehr wichtig insofern, weil dort einmal geht es um einen Klimaschutz also Mode nehmen sehr viel CO² auf.

00:14:40: wenn sie trocken gelegt werden geben sich sehr stark CO² ab was den Klimawandel beschleunigen würde.

00:14:48: das heißt wir haben dort angefangen Flächen freizulegen um die Artenvielfalt zu fördern seltene Pflanzen wie zum Beispiel die Morgkiefer oder den Sonnentau.

00:15:00: Oder auch seltenen Tiere, wie die Kreuzotter oder Bläulinge also verschiedene Schmetterlinge und wir versuchen diese Flächen erstmal zu entwalten, also hauptsächlich zu entwalden um das Ziel ist dann eigentlich später eine Vernässung hinzukriegen So ein Arbeitstag, das bei uns immer so gestaltet, dass wir uns meistens am Samstag früh treffen von neun Uhr.

00:15:23: Dann geht es los und dann wird gearbeitet bis Mittags.

00:15:26: Und dann gibt's zum Abschluss eine Leberkässemmel unter Bier – und das war's dann!

00:15:32: Da hoffen wir, dass vielleicht der eine oder andere sich entschließen kann, uns da zu unterstützen.

00:15:36: Wir haben nämlich relativ wenige junge Leute im Moment und das würde uns helfen wenn er eine oder Andere Interesse hat Generell,

00:15:42: was man auch im Alltag machen kann um die Umwelt ein bisschen mehr zu unterstützen.

00:15:48: Darüber sprechen wir gleich hier im Kaffeklatsch!

00:15:51: Wir reden heute über Nachhaltigkeit mit dem bündnis- und nachhaltiges Markt Overdorf Und Miriam

00:15:56: ihr habt

00:15:57: das vorhin schon mal ganz kurz angesprochen Auch so Erkrautgärten und es hilft natürlich auch Ein bisschen der Umwelt auch etwas zurückzugeben.

00:16:05: also von denjenigen die sich jetzt ein bisschen Zuhause beteiligen wollen oder?

00:16:09: Ja auf jeden Fall Bei den Krautgärten, da kann sich jeder beteiligen.

00:16:14: Wir haben fünf Kraut-Gärten in und um Markt Oberdorf.

00:16:18: Und da kann jeder kostenlos ein Stückchen haben, also eine bestimmte Fläche was er halt bewirtschaften will und baut da Obst und Gemüse an.

00:16:27: Auch für die anderen, die spazieren gehen, die im Markt Oberdarf unterwegs sind ist das immer total interessant davor beizugehen und zu schauen, was wächst da?

00:16:36: Die sehen auch wirklich schön aus und es ist ja augenweide Und es sind praktisch Grundstücke, die nicht bebaut wurden.

00:16:45: Die nicht benutzt werden und die wurden uns auch kostenlos zur Verfügung gestellt und wir geben das dann genauso weiter.

00:16:51: Wenn jetzt jemand sagt von den Nachbarnsgemeinden hey ist eine richtig coole Sache und da gibt's jetzt leider noch nichts kann man auch zu euch nach Magdoberdorf kommen wenn man nicht ein Magdobertorfer ist und damit machen oder eher nicht bei diesen Gerotgärten?

00:17:02: Ja klar kann man das kein Problem.

00:17:08: ja.

00:17:08: also Wenn jemand das auch in seinem Ort gern gründen möchte, ist auf jeden Fall eine sehr gewinnbringende Sache und der Vorteil ist die, die das Grundstück haben.

00:17:21: Die können auch jederzeit wieder darauf zugreifen da wird nichts bebaut.

00:17:24: also wenn sie sagen wir bebauen das jetzt doch dann sind wir sofort weg.

00:17:28: Okay, das ist ja gut!

00:17:29: Und apropos Krautgärtenessen

00:17:32: etc.,

00:17:33: es gibt ja auch noch einen anderen Aspekt wegen der Nachhaltigkeit Essen wegschmeißen.

00:17:38: Das ist ja leider so eine Sache, wobei den Supermärkten oft passiert dass man Sachen sehr viele Sachen am Ende des Tages in den Müll wirft obwohl sie eigentlich noch gut werden da kräft ihr auch ein bisschen ein.

00:17:48: Ja genau also das war uns ein Anliegen Dass weniger Lebensmittel weggeschmissen werden Und da hat sich dann bereits vor sechs Jahren das Foodsharing gegründet und da wurden jetzt innerhalb der letzten sechs Jahre einundsechzig Tonnen Lebensmittel gerettet.

00:18:05: Also jeden Tag werden davon Supermärkten, Lebensmittel abgeholt und auf unserer Homepage kann man auch sehen wann man die dann bekommen kann.

00:18:14: Das ist alles kostenlos!

00:18:15: Die werden in einem Pferdteiler gesammelt und da kann ich dann jeder, der Lust hat, kann dann da kommen Abholen.

00:18:25: Wir haben jetzt sogar warme Lebensmittel, auch Restaurants machen mit, die zum Beispiel Buffet angeboten haben und da Reste haben.

00:18:34: Da kann man dann mit seiner Tuberbox kommen und dann Spätzle mit Soße oder was es halt gibt mitnehmen.

00:18:41: Sehr gut!

00:18:41: Das ist auf jeden Fall eine coole Sache.

00:18:43: aber nicht nur Lebensmittel sondern auch beim Stromverbrauch gibt's da Neuigkeiten.

00:18:49: Balkonkraftwerke ist das Stichwort

00:18:52: Ja genau, also wir haben in unserem Feiern auch einen Fritz Hindelang.

00:18:58: Der kümmert sich um Balkonkraftwerke und das ist eine tolle Sache eigentlich für jeden interessant der Strom verbraucht weil die Balkon Kraftwerke sind in der Zwischenzeit sehr günstig geworden so dass sich das normalerweise zwischen drei und vier Jahren amortisiert.

00:19:15: also jeder der da Interesse hat sich im Balkonkraftwerk anzuschaffen, der kann auf den Fritzhinde lang zukommen in einem Stadtgebiet.

00:19:29: Der kennt sich aus und kann Empfehlungen geben und kann euch auch berechnen wie schnell sich das Ganze amortisiert und welche zum Beispiel auch welche Himmelsrichtung am besten ausgestattet werden soll

00:19:43: Wie man euch am besten noch bei den Projekten unterstützen kann und wie ihr so ein bisschen in die Zukunft blickt, darüber reden wir gleich hier bei uns im Kaffeeglatt.

00:19:50: Wir reden heute über Nachhaltigkeit spezifischen in Magdoberdorf.

00:19:55: und welche Rolle spielen denn bei eurem Projekt Kinder-und Jugendliche?

00:20:00: also Zukunft Magdobertorf?

00:20:02: Und nachhaltiges Magdooberdorf besser gesagt!

00:20:04: Also, wie ich vorher bereits erzählt hatte beim Kinderstaat Radeln auf jeden Fall.

00:20:09: Und wir haben auch dieses Jahr wieder eine Kittike-Mess geplant.

00:20:14: Kittice-Mes ist eine Familienjugendliche Kinderradrunde wo man dann um die Sechzigsebzig Leute sind.

00:20:24: da fährt die Polizei von und hinten mehr Musik dabei Wir haben Plakate dabei, dann gibt es noch Luftballons und das ist schon mal eine coole Sache.

00:20:32: Da radeln wir dann eine Stunde durch die Stadt und machen darauf aufmerksam dass auch Kinder- und Jugendliche aber auch alte Menschen im Straßenverkehr unterwegs sind und dass die Stadt auch so ausgestaltet werden soll, dass auch die sicher radeln können.

00:20:48: Und siehst du denn generell bei Jugendlichen oder jetzt eher bei Jugendlichem nur Kindern Interesse?

00:20:53: Was das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz betrifft, oder müsste das noch ein bisschen mehr in Vordergrund gerückt werden?

00:20:59: Ich glaube dass es zur Zeit von Fridays for Future sehr stark war.

00:21:03: Da waren viele, viele Jugendliche dabei.

00:21:06: im Moment, glaube ich, dass es so verschiedene Lager gibt.

00:21:10: also es gibt sehr viele denen das gar nicht so wichtig ist.

00:21:15: auch meine Kinder sagen oft ach du mit deiner Umwelt.

00:21:19: Also ich finde das ein ganz wichtiges Thema und ich kenne aber auch viele Jugendliche, denen es sehr am Herzen liegt.

00:21:26: Auch in der Schule gibt's diesen Fairchild-Laden und AK-Umwelt und da machen die viele gute Projekte und Gärteln rund um die Schule und sind auch viel nachhaltig unterwegs und denen ist das sehr wichtig.

00:21:41: Ich glaube dass es sowohl als auch geht, aber dass es auch schon stärker war.

00:21:45: Und was könnten jetzt einzelne also?

00:21:48: was wir ja schon gesagt haben mit Projekten Balkonkraftwerke, den Krautgärten und auch Foodsharing noch so tun um die Umwelt ein bisschen zu unterstützen von zu Hause aus.

00:21:57: Also wie haben jetzt bei uns ein neues Projekt?

00:22:02: Wir sind immer auf der Suche nach neuen Projekte dieses Geben und Nehmen und da kann man sich melden wenn man Dienstleistung geben und nehmen möchte.

00:22:11: Da geht es vor allem Um Wohnraum zum Beispiel biete Wohnraumsuche, Hilfe bei Digitalen.

00:22:19: Es gibt ja auch ganz viele leerstehende Häuser oder große Häuser da, wohnt bloß einer drin oder eine und da könnte man zum Beispiel auch Wohnraum sparen was eben jeder tun kann.

00:22:30: Eben viel radeln gerade in der Stadt.

00:22:33: Marktoberdorf ist sehr flach und man kommt grad jetzt bei den vielen Baustellen viel schneller durch und jeder kann sich auch bei uns beteiligen Bei uns FoodSaver werden zum Beispiel.

00:22:45: Sehr gut und wenn wir mal ein bisschen in die Zukunft schauen, wo seht ihr den Markt Oberdorf so fünf in zehn oder fünf Jahren?

00:22:55: Wir wollen natürlich auch in der Zukunft unsere harten Vielfalt sowohl in der Natur als auch Kulturlandschaft behalten und machen da zu unserer Arbeitseinsätze.

00:23:08: Wir sind momentan zwischen acht und fünfzehn Leute, die da arbeiten haben allerdings eine relativ alte Altersstruktur und wir hoffen, dass wir vielleicht den einen oder anderen Jungen dazubekommen.

00:23:18: Es ist auch so, wir sind ein geselliger Haufen.

00:23:22: Das heißt, wir machen noch ein, zwei Mal im Jahr einen Radelausflug meistens mit Einkehr und es würde mich freuen wenn da Interesse ist dieses wichtige Thema meiner Meinung nach für die Zukunft unserer Kinder- und Kindeskinder weiter zu bearbeiten.

00:23:39: Und du hast ja schon vorhin oder ihr habt es auch angesprochen, welche Projekte stehen jetzt noch so in der nahen oder ferneren Zukunft an?

00:23:45: Die man vielleicht schon ein bisschen speulern kann.

00:23:49: Ja das ist eben dieses Geben- und Nehmenprojekt und unser Bündnis hat sich jetzt so gefestigt und alles läuft super!

00:23:57: Wir suchen eigentlich im Moment auch nochmal nach neuen Ideen Und da freuen wir uns über jeden, der da gerne zu uns auch dazustoßen möchte.

00:24:07: Es waren auch welche, die gesagt haben ja mit Müllvermeidung oder ... Wir hatten auch mal das Thema mit dem Mehrweggeschirr.

00:24:16: Das ist leider... Wurde das von den Gastronomen nicht so angenommen?

00:24:22: Also wir suchen dann noch nach mehr Themen Nach Leuten, die da zünden, die Ideen haben.

00:24:28: Also immer her damit!

00:24:30: Okay und ihr habt sicher auch Social Media Kanäle.

00:24:33: oder wie kann man euch erreichen wenn jetzt jemand da ist der sich denkt okay cool ich hätte eine Idee möchte mich mit einbringen.

00:24:38: was muss man machen?

00:24:39: Wir haben einen Instagram Kanal den wir so als Infokanal nutzen.

00:24:43: das stellen wir immer die ganzen Veranstaltungen rein die wir machen.

00:24:48: auf unserer Homepage ist die E-Mail Adresse, da kann man mich per E-mail kontaktieren und wir haben viermal im Jahr einen Treffen von allen Arbeitsgruppen.

00:24:58: Da kann man jederzeit hinzustoßen und sich das alles anschauen und jeder ist eingeladen der gerne bei uns mitarbeiten möchte.

00:25:06: Sehr schön!

00:25:07: Und waren wir jetzt doch schon langsam in Richtung Schluss angekommen sind?

00:25:11: Welche Botschaft?

00:25:14: Wenn ihr jetzt eine einzige hättet, also auch gerne eine pro

00:25:16: Kopf

00:25:17: würdet ihr den Hörern heute gerne noch mitgeben.

00:25:21: Wer von euch zuerst?

00:25:24: Also die Botschaft, die ich hätte ist dass man am besten bei sich selber anfängt.

00:25:31: nichts ändert sich außer ich ender mich wenn mich ein Thema antickt und mir ist das wichtig die Zukunft von den Kindern dann mache ich selber was auch wenn es klein ist Und dann kann ich auch relativ viel bewirken, mehr als man aufdenkt.

00:25:45: Okay, ansonsten?

00:25:47: Ja es ist auch mein Motto also es wird sich nichts von selber ändern, man muss das anpacken am besten im Team weil dann geht was vorwärts und es macht doch viel mehr Spaß!

00:25:59: Nach dem Motto wie gesagt wäre super wenn wir da noch ein paar Leute dazukriegen.

00:26:04: mit jedem der da reinkommt kommen auch neue Ideen Also nicht nur eine Arbeitskraft die sowas machen kann sondern auch neue.

00:26:10: Dann an der Stelle sage ich vielen lieben Danke an Eva Miriam-Fanzelsprecher und den rechtlichen Vertreterin des Bündnisses, der nachhaltiges Magdoberdorf.

00:26:18: Und auch Anton Ulsperger, Leiter des Landschaftspflegegruppe beim Naturschutz Magdobertorff.

00:26:23: Schön dass ihr bei uns warst!

00:26:25: Dankeschön!

00:26:27: Dankgeschön und hat viel Spaß gemacht!

00:26:29: Sehr schön!

00:26:30: Bis zum nächsten Mal!

00:26:40: Dein ambulanter Dienst im Allgäu für Pflege und Betreuung mit Zeit.

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